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| Rubrik: Kunst und Künstler | Letzte Änderung: 11. Januar '10 |
von Stefan Groß
Vom Kunstwerk der Freundschaft: Rüdiger Safranski über eine Sternstunde des deutschen Geistes. Jeder der beiden sagte es vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen. Ihre Freundschaft mit allen Konflikten und Spannungen spornt beide zu Höchstleistungen an: Schiller schreibt seine klassischen Dramen und bringt sie mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Goethe erlebt durch Schiller seine zweite schöpferische Jugend. Und im Hochgefühl ihres gemeinsamen Wirkens beginnen die beiden Freunde damit, in den »Xenien« die deutsche Literatur zu maßregeln. Rüdiger Safranski erzählt auch die Ambivalenz dieser gemeinsamen Geschichte.
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