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| Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe | Letzte Änderung: 21. Dezember '09 |
von Pressestelle Thüringer Kultusministerium
Als „herbe Enttäuschung“ hat Thüringens Stellvertretender Ministerpräsident
Christoph Matschie den Ausgang des Weltklimagipfels in Kopenhagen bezeichnet.
Die unverbindliche Festlegung auf das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad
Celsius zu begrenzen, sei absolut nicht ausreichend. „Die Staatschefs hätten in
Kopenhagen konkrete Schritte beschließen müssen, wie der Ausstoß von
Treibhausgasen in den nächsten Jahren reduziert wird“, so Matschie. „Es ist ein
Versagen in großem Stil, was wir in Kopenhagen erlebt haben. Denn es geht um
nicht weniger als die Frage, ob die Erde auch für unsere Kinder und Enkel bewohnbar
bleibt. Dieser Verantwortung ist der Klimagipfel nicht gerecht geworden.“
Umso wichtiger sei, dass sich die europäischen Länder nun „selbst in die
Pflicht nehmen, den Ausstoß von Kohlendioxiden wirksam zu begrenzen“. Thüringen
könne hier eine Vorreiterrolle einnehmen, zum Beispiel beim Ausbau der
erneuerbaren Energien. Deren Anteil soll nach dem Willen der Thüringer
Landesregierung auch in Zukunft signifikant über dem Bundesdurchschnitt liegen.
„Bis 2020 wollen wir einen Anteil von 35 Prozent erneuerbarer Energien am
Primärenergieverbrauch in Thüringen erreichen. Thüringen leistet damit einen
wirksamen Beitrag für die Begrenzung von Klimawandel und Erderwärmung“, so
Matschie.
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