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Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe Letzte Änderung: 19.01.10

Daniel Wilson spricht über Ansichten und Darstellungen Goethes zur Homosexualität

von Saskia Helin

Zu einem Vortrag über »Goethe und die „griechische Liebe“« lädt die Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs e.V. am Donnerstag, 21. Januar 2010, 18 Uhr, in das Schiller-Museum ein.
Daniel Wilson beschreibt anhand von bisher unbeachteten – ungedruckten und gedruckten – Quellen, Ansichten und Darstellungen Goethes zur Homosexualität. Der Vortrag untersucht nicht Goethes eigene Sexualität, die nachträglich nicht erforscht werden kann, sondern seine Haltung zu einer der wichtigsten Debatten unserer Zeit. Die Forschungen Wilsons haben ergeben, dass Goethe in vieler Hinsicht erstaunlich modern dachte, wobei der Dichter die klassische Antike als Folie nutzte. Im Zentrum des Vortrags steht das Beispiel der »Venezianischen Epigramme«, mit Ausblick auf den »West-östlichen Divan«.

Der gebürtige US-Amerikaner W. Daniel Wilson ist Professor für Germanistik an der Royal Holloway University of London. Seine Veröffentlichungen »Geheimräte gegen Geheimbünde. Ein unbekanntes Kapitel der klassisch-romantischen Geschichte Weimar« (1991) und »Das Goethe-Tabu. Protest und Menschenrechte im klassischen Weimar« (1999) sorgten für wissenschaftliche Kontroversen.


Veranstaltungsdaten
Goethe und die »griechische Liebe«
Vortrag von Prof. W. Daniel Wilson, London
Donnerstag, 21. Januar 2010 | 18 Uhr
Schiller-Museum | Vortragssaal
Schillerstr. 12 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei




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