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| Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe | Letzte Änderung: 27. Februar '10 |
von Egidius Schwarz
Kurt Weill schrieb die Musik für einige amerikanische
Musicals und zu Werken von Bert Brecht, darunter für die „Dreigroschenoper“. Am
26. Februar wurde in Anwesenheit von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang
Böhmer und des US-Botschafters in Deutschland, Philip Murphy, das 18.
Kurt-Weill-Fest eröffnet. Unter dem Motto "New Art is True Art"
stehen bis zum 7. März zahlreiche Lesungen, Konzerte und Theater-Aufführungen
auf dem Programm.
Kurt Weill wurde am 2. März 1900 in Dessau als Sohn eines
jüdischen Kantors geboren und gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 20.
Jahrhunderts. Ihm gelang es, E- und U-Musik spielend zu verbinden. Bereits
während seiner Schulzeit schrieb er
erste Kompositionen. 1918 nahm Weill ein Musikstudium in Berlin auf und wurde
Jahre später Meisterschüler von Ferruccio Busoni, einem der bedeutendsten
Pianisten, Dirigenten und Komponisten Italiens. 1927 lernte Kurt Weill den Schriftsteller Bertolt
Brecht (1898-1956) kennen, mit dem er acht große Projekte realisierte, darunter
"Die Dreigroschenoper". Nach der Machtergreifung der
Nationalsozialisten 1933 emigrierte Weill in die USA, wo er in den 40er-Jahren als
Broadwaykomponist mit Musicals wie "Lost In The Stars" oder
"Johnny Johnson" große Erfolge feierte. Am 3. April 1950 erlag der Ausnahmekünstler
bei der Arbeit zu einer neuen Oper einem Herzinfarkt.
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