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Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe Letzte Änderung: 16.06.10

»Weimarer Zeichenschule als Vorbild der Berliner Kunstakademie?« – Anneliese Klingenberg spricht im Schiller-Museum

von Saskia Helin

Morgen, Donnerstag, 17. Juni 2010, 18 Uhr, lädt die Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar e.V. zu einem Vortrag in das Schiller-Museum ein. Anneliese Klingenberg geht in ihrem Vortrag der Frage nach, ob die Weimarer Zeichenschule als Vorbild der Berliner Kunstakademie gelten kann. Im Rahmen ihrer Recherchen untersuchte die Autorin insbesondere die Briefe von Andreas Riem an Friedrich Justin Bertuch.
Der Theologe, Schriftsteller und Sekretär der »Königlich Preußischen Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften« in Berlin, Andreas Riem, schrieb 1787/88 von der Forschung bisher kaum beachtete Briefe an den Weimarer Legationsrat und Unternehmer Friedrich Justin Bertuch. Die im Bertuch-Nachlass des Goethe- und Schiller-Archivs aufbewahrten 15 Briefe handeln von möglichen Beziehungen zwischen der Weimarer »Herzoglichen Freyen Zeichenschule« und der »Berliner Akademie«. Darüber hinaus beinhalten die Schriftstücke die Verleihung der Akademie-Ehrenmitgliedschaften an Herzog Karl August, Bertuch, Goethe, Wieland, Herder und Krauss. Weitere Themen sind die von Karl August befürwortete Anstellung des Kunsttheoretikers und Goethe-Freundes Karl Philipp Moritz, die schwierige Situation um Riem und seinen Freunden im Jahr 1788 mit der durch das Zensur- und das Religionsedikt in Berlin entfachten Auseinandersetzung zwischen Aufklärern und Aufklärungsgegnern.
Anneliese Klingenberg ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur Literaturgeschichte des 18./19. Jahrhunderts und Mitglied im Herausgebergremium der Kritischen Karl Philipp Moritz-Ausgabe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.


Veranstaltungsdaten
»Weimarer Zeichenschule als Vorbild der Berliner Kunstakademie? – Andreas Riems Briefe an Friedrich Justin Bertuch«
Vortrag von Prof. Anneliese Klingenberg, Weimar
17. Juni 2010 | 18 Uhr
Schiller-Museum | Vortragssaal
Schillerstraße 12 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

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