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| Rubrik: Gesellschaft | Letzte Änderung: 17. Juni '10 |
von Stefan Groß
Am 17. Juni wird jedes Jahr an die Opfer des Volksaufstandes von 1953 in der DDR erinnert. Damals beteiligten sich an dem Aufstand, der sich aus Protesten gegen eine Erhöhung der Leistungsnorm entwickelte, mehr als eine halbe Million Menschen. Die Welle von Streiks und Protestkundgebungen wurde von der Volkspolizei und der sowjetischen Armee niedergeschlagen. Die DDR-Regierung flüchtete sich nach Berlin-Karlshorst unter den Schutz der sowjetischen Behörden. Mindestens 55 Menschen sind in den Tagen um den 17. Juni getötet wurden, 20 weitere Todesfälle sind nach wie vor nicht aufgeklärt.
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