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| Rubrik: Feuilleton | Letzte Änderung: 17. August '10 |
von Heike Geilen
Viele Schriftsteller - so auch Johann Wolfgang von Goethe -
fassten die Lust und den positiven Bildungseffekt einer Reise in Worte: "Die
Reise gleicht einem Spiel; / es ist immer Gewinn und Verlust dabei, / und meist
von der unerwarteten Seite; / man empfängt mehr oder weniger, als man hofft. /
Für Naturen wie die meine ist eine Reise unschätzbar: / sie belebt, berichtigt,
belehrt und bildet." In Olli Jalonens neuem Roman, der für den Finlandia
Prize nominiert war und dessen Werk nun erstmals kongenial von Stefan Moster
ins Deutschen übertragen wurde, geht es gleichfalls um eine Reise oder eher um
einen Wettbewerb, einen sehr ungewöhnlichen noch dazu.
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