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| Rubrik: Feuilleton | Letzte Änderung: 16. August '10 |
von Stefan Groß
Der Schriftsteller Günter Grass hat seine jüngeren Kollegen kritisiert. Der Schriftsteller vermißt das politische Engagement beim Autoren-Nachwuchs. Früher sei der Beitrag der Intellektuellen zur Entwicklung der Demokratie in Deutschland erheblich gewesen, nun zeichnet sich ab, daß es dergleichen Engagement nicht mehr geben werde. Die Finanzkrise, die Kinderarmut, die Abschiebepraxis sowie die Schere zwischen Reich und Arm - das seien Themen, zu denen jüngere Schriftsteller eine Haltung entwickeln und verlautbaren sollten, so Grass.
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