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| Letzte Änderung: 24. August '10 |
von Stefan Groß
2002
reklamierte Moritz Götze für sein Schaffen den Begriff „Deutscher Pop“ und
brachte damit auf den Punkt, was auch Sigmar Polke beschäftigte – die
Versöhnung der programmatischen Leichtigkeit der Siegerkunst Pop Art mit
der grüblerischen Tiefe deutscher Malerei von Dürer bis C. D. Friedrich. Es geht
um nichts weniger als ein neues Selbstverständnis deutscher Kunst und
deutscher Geschichte. Götzes Bildsprache, hemmungslos naiv und zugleich mit
allen Wassern der Kunstgeschichte gewaschen, ist dafür das perfekte
Trägermedium (Moritz Götze,
NEUES SCHLAND, Galerie Rothamel Erfurt, 21. August bis 25. September 2010).
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