| Rubrik: Buchbesprechungen | Letzte Änderung: 16. Dezember '10 |
von Heike Geilen
„In diesem Moment vollbringt Ihr Gehirn, ohne dass es Ihnen bewusst würde, eine bemerkenswerte Leistung - es liest. Die Augen eilen mit kleinen präzisen Bewegungen über die Zeilen. Vier oder fünf Mal pro Sekunde verharrt Ihr Blick dabei auf einem Wort, gerade lange genug, dass Sie es erkennen können. Nur der Klang und die Wortbedeutung erreichen dabei unser Bewusstsein. Aber wie können diese wenigen schwarzen Zeichen (...), die auf die Retina projiziert werden, ein ganzes Universum heraufbeschwören...“. Mit diesen Sätzen beginnt Stanislas Dehaene sein Sachbuch, das sich ganz dieser großen Erfindung der Menschheit widmet.
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