Unterstützen Sie die Tabula Rasa mit einer Spende, wir würden uns freuen: Schreiben Sie eine Mail an: dr.stefangross@web.de
| Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe | Letzte Änderung: 03. Februar '11 |
von kein Autor
Die Vernissage findet statt am 9. Februar 2011, ab 20:00 Uhr in der
Motorenhalle in der Dresdner Wachsbleichstraße
Vom 10. Februar bis zum 5. März 2011 zeigen die Dresdner Meisterschülerin
Yasmin Alt und der Frankfurter Meisterschüler Friedrich Vater eine Auswahl
ihrer Werke im Projektzentrum für zeitgenössische Kunst in der Motorenhalle in
der Wachsbleichstraße 4a in Dresden.
Für Alt und Vater ist die Ausstellung Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss
ihres Stipendienjahres bei dynamo.eintracht - ein Austauschprogramm, das die
Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank seit 1993 gemeinsam mit den Städten
Frankfurt und Dresden sowie der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der
Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule, Frankfurt am Main
ausschreibt. So verbrachte der im brasilianischen Bahia geborene Städelschüler
Friedrich Vater das vergangene Studienjahr in Dresden. Yasmin Alt hingegen
wechselte für rund 12 Monate von der Elbe an den Main.
Der Fokus der beiden Künstler liegt auf Installationen und Objekten. Die
skulpturalen Arbeiten der 32jährigen Alt sind anzusiedeln zwischen Abstraktion
und Figuration. Der 1977 geborene Vater beschäftigt sich mit dem Thema
Identität. Er lotet in seinen Arbeiten die Grenzen der Identitätsbindung aus
und fragt nach, wie sich die Position des Einzelnen in der Gesellschaft und die
Gesellschaft insgesamt wechselseitig beeinflussen.
"Die Ausstellungen von Yasmin Alt können als Zusammenstellung von
einzelnen Objekten verstanden werden, die trotz ihrer formalen Eigenständigkeit
inhaltlich miteinander verbunden sind", sagt Ralf Suermann,
geschäftsführender Vorstand der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank.
"Friedrich Vater", so Suermann weiter, "zeigt Sieb- und
Transferdrucke. Dabei handelt es sich um Fotografien auf Stoff oder anderen
Materialien, die in bestimmten Druckverfahren mit Fragmenten aus der Realität
verwoben werden."
Die Ausstellung in der Motorenhalle wird am Mittwoch, den 9. Februar 2011, ab
20:00 Uhr eröffnet. Veranstaltungsort ist das Projektzentrum für
zeitgenössische Kunst in der Motorenhalle in der Dresdner Wachsbleichstraße.
Sowohl Alt und Vater werden anwesend sein. Die Begrüßung übernimmt Ralf
Suermann gemeinsam mit Professor Christian Sey, Rektor der Hochschule für
Bildende Künste Dresden, und Martin Chidiac vom Amt für Kultur und
Denkmalpflege in Dresden. Der Kunstwissenschaftler Dr. Holger Birkholz wird
thematisch in die Ausstellung einführen.
Bis zum 5. März dieses Jahres sind die Werke dienstags bis freitags von 16:00
bis 20:00 Uhr sowie samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr zu besichtigen. An Sonn-
und Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung von Alt und Vater setzt den künstlerischen Schlusspunkt für das
Stipendienprogramm dynamo.eintracht. Für 2012 ist ein neues Programm mit
europäischer Ausrichtung geplant. "Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall
war die Zeit für einen Schnitt und ein neues Programm gekommen",
kommentiert Ralf Suermann die Entscheidung.
>> Kommentar zu diesem Artikel schreiben. <<
Um diesen Artikel zu kommentieren, melden Sie sich bitte hier an.