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| Rubrik: Gesellschaft | Letzte Änderung: 18. Februar '11 |
von Shanto Trdic
Fluchtpunkt Anarchie, Endstation Terror – Tod in Stammheim. Was über den Andreas Baader zu Lebzeiten und seither berichtet wurde, verstärkt einmal mehr die Vermutung, dass mittels gängiger, griffiger Allgemeinplätze ein auf Anhieb schlüssiges, überzeugendes Bild konstruiert werden kann, dass erst auf den zweiten, dritten Blick an Schärfe und Kontur verliert, weil die Widersprüche und Ungereimtheiten in den Details liegen, die von den ´Kennern´ gerne übersehen werden. Wenn sich der frühe Baader, zum Beispiel, als gerissener Kleinkrimineller hervor tat, dann war dies eine Rolle, die er gut gebracht hat; aber es war nicht die einzige, so wenig wie die des Maulhelden, der andere abstößt oder in seinen Bann zieht – je nachdem.
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