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| Rubrik: Der Blick in die Welt | Letzte Änderung: 27. Februar '11 |
von Shanto Trdic
Die rasche Ankunft weniger tausend Flüchtlinge auf einer
winzigen Mittelmeerinsel reichte schon aus, um einer verblüfften, vom
Medienkartell wochenlang genarrten Öffentlichkeit das plötzliche Fürchten zu lehren.
Man hatte den Menschen hierzulande vorauseilend versichert, ein Regimewechsel
böte die sichere Gewähr, dass in den Staaten Nordafrikas bald wieder Ruhe und
Ordnung Einkehr hielten, dass dem Sturm der Erhebung automatisch zivile,
rechtsstaatliche Abläufe folgen müssten, die wiederum dauerhaft demokratische
Verhältnisse nach sich zögen, ohne die es nun einmal nirgends gehen kann und
darf.
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Uwe 28.02.2011 18:49
Ich gebe Shanto Trdic vollkommen recht. Wir wurden hier von den Medien vollkommen verkehrt versichert, das alles dort locker und leicht ablaufen wird. Die Menschen dort haben Angst, sind in Panik. Und selbst wenn dort das Regime bald abdankt wird es wohl noch sehr lange dauern bis dort Ruhe und Ordnung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit herrschen. EIN NARR, WER AN EINEN LEICHTEN ÜBERGANG GLAUBT