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| Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe | Letzte Änderung: 18. Maerz '09 |
von Egidius Schwarz
Ab Mai 2009 werden im Altenburger Lindenau-Museum Werke des
Malers und Grafikers Gerhard Altenbourg zu sehen sein. Etwa 20 bis 30 Arbeiten
des Künstlers sind dann zu sehen. Die ausgestellten Objekte sind Teil der im
Februar an das Museum verkauften Altenbourg-Sammlung des Düsseldorfer Ehepaares
Wilfried und Astrid Rugo. Das Ehepaar war mit Altenbourg befreundet und hatte
seit den 1960er-Jahren damit begonnen, Arbeiten des Künstlers zu sammeln.
Unterstützt von der Kulturstiftung der
Länder und der Hermann Reemtsma Stiftung ist es dem Förderkreis des Hauses
gelungen, den Privatbesitz der Eheleute, bestehend aus 111 Werken, für eine
Million Euro zu erwerben. Es handelt sich dabei um Zeichnungen aus der frühen
Schaffensphase des Künstlers bis hin zu einem unvollendeten Selbstporträt von
1989. Mit insgesamt 560 Arbeiten besitzt das Museum die weltweit größte
Sammlung Altenbourgs.
Gerhard Altenburg wurde am 22. November
1926 in dem bei Gotha gelegenem Rödichen-Schnepfenthal als Gerhard Ströch
geboren. Drei Jahre später zog er mit seinen Eltern nach Altenburg. Nach dem
Abitur war er zunächst von 1945 bis 1948 als Journalist und Schriftsteller
tätig, bevor er von 1948 bis 1950 an der Weimarer Hochschule für Baukunst und
bildende Künste sein Studium absolvierte. Seine erste Einzelausstellung war
1952 in der Berliner Galerie Springer zu sehen. Den Künstlernamen
"Altenbourg" nahm er 1955 an. Am 30. Dezember 1989 starb er an den
Folgen eines Autounfalls.
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