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| Erschienen in Ausgabe: No. 34 (4/2008) | Letzte Änderung: 13. Januar '09 |
von Egidius Schwarz
Unter dem Titel Von Manet bis Renoir
zeigt das Stadtmuseum Jena bis zum 22. Februar 2009 eine umfangreiche
Ausstellung mit Werken französischer Malerei vom Impressionismus bis zum Kubismus.
Die Gemälde stammen aus dem Musée du
Petit Palais in Genf. Wie der Kurator der Jenaer Kunstsammlung Erik Stephan
erklärte, gehört die Sammlung „zu den bedeutendsten Privatsammlungen des 20.
Jahrhunderts und ist seit langer Zeit nicht mehr öffentlich zugänglich“. „Es
ist für uns ein großer Glücksfall, eine so bedeutende Auswahl zeigen zu
können.“ Neben Bildern von Marc Chagall, Édouard Manet und Auguste Renoir
werden auch Werke von in Deutschland weniger bekannten Malern vorgestellt.
Die aus dem Petit Palais
ausgewählten Bilder skizzierten die Zeit der École de Paris, eine Bezeichnung
für verschiedene Stilrichtungen, die sich zwischen 1870 und 1940 in den Pariser
Künstlervierteln Montmartre und Montparnasse entwickelt haben. Sie zeigen
vorwiegend Landschaften und Figuren.
Den Auftakt bilden Werke der Impressionisten, die mit ihren Bildern
realistische Momentaufnahmen abbilden, so Stephan. Vertreten werden diese von Gustave Caillebotte. Von diesem ist die großformatige Pariser
Straßenszene Pont de l'Europe von
1876 zu sehen. Den Impressionisten folgen Post- und Neoimpressionisten und
Werke der Nabis, eine Gruppe junger rebellischer Kunststudenten, die Ende des
19. Jahrhunderts auf dem Gebiet der graphischen Kunst sehr einflußreich waren.
Der Kubismus ist unter anderem mit Gemälden Pablo Picassos vertreten.
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