Der Blick in die Welt
30. Januar '12
Ahmadinedschad und
die nukleare Bedrohung
Nach Einschätzung der amerikanischen Regierung könnte der
Iran innerhalb von zwölf Monaten Atomwaffen entwickeln. Aus Regierungskreisen
hieß es, das man der Ansicht ist, dass es etwa ein Jahr dauern würde, bis der
Iran in der Lage sei, eine Atombombe herzustellen. US-Verteidigungsminister
Leon Panetta betonte, die USA würden es nicht zulassen, dass die iranische
Regierung in den Besitz von Atomwaffen gelange. "Wenn sie fortfahren und
wir Informationen erhalten, dass sie mit der Entwicklung einer Kernwaffe
fortfahren, werden wir alles tun, was nötig ist, um es zu verhindern".
> Robert Lembke: Der Buhmann bangt
Der Blick in die Welt
28. Januar '12
Mit Büchern
durch die Wüste
2006 gründet die Buchhändlerin Jamila Hassoune aus Marrakech die
Caravane du Livre, einen mobilen Raum der Kultur, mit der sie,
unterstützt von Wissenschaftlern, Literaten, Lehrern und Künstlern,
Wissen und Weisheit in die entlegensten Winkeln Südmarokkos bringt. Ein
Interview über Philanthropie, Bibliophilie und unerschütterliche
Hartnäckigkeit. "Zuerst muss ich sagen, dass viele marokkanische Frauen Aktivistinnen sind; sie arbeiten draußen, um ihr tägliches Brot zu verdienen und ihre Familie durchzubringen. Du arbeitest, um etwas um dich herum zu verändern, du macht alles, um den Jungen die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben... Deshalb habe ich die Bücherkarawane (Caravane du Livre) ins Leben gerufen, um hier einen Beitrag zu leisten."
> "Die Bücherkarawane von Marrakech"
Der Blick in die Welt
12. Dezember '11
Brüssel und die
Fiskalunion
Nach nunmehr fast 20 Monaten ist man in Brüssel offenbar dem Kern des
Problems der Staatsverschuldungen ein weiteres Stück näher gekommen. Zur
allgemeinen Überraschung haben sich 26 von 27 Staaten bereit erklärt an
einer so genannten Fiskalunion teilzunehmen. Dass einige Staaten noch
eine parlamentarische Hürde im eigenen Land überwinden müssen, liegt in
der Natur der Sache. Bis März 2012 soll ein entsprechender Vertragsentwurf vorliegen.
> Entscheidung in Brüssel für eine Fiskalunion
Der Blick in die Welt
08. November '11
Nicolas Sarkozy
Narziss als Brandstifter
Es war Karl Marx, der in einer
brillanten Spottschrift wider Napoleon den Dritten im Rückgriff auf Hegel
meinte,“ dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich
sozusagen zwei Mal ereigneten,“ und zwar“ das eine Mal als Tragödie, das andere
Mal als Farce.“ (MARX, Der achtzehnte
Brumaire des Louis Bonaparte. Dietz Verlag Berlin. S. 19). Dieser Tage ist
man geneigt, ergänzend zu bemerken:“ Und ein weiteres Mal als tolldreister,
törichter (Irr)Witz.“ Es geht um die unentschuldbaren,
weil insgesamt irreparablen außenpolitischen Torheiten des jetzigen
französischen Präsidenten.
> Nicolas Sarkozy: Der Narziss als Brandstifter
Der Blick in die Welt
02. November '11
Neue Kernschmelze im
Kraftwerk Fukushima
Eine neue Hiobsbotschaft kommt aus Fukushima: In Reaktor 2 des japanischen AKW gebe
es Anzeichen von erneuter Kernspaltung, gab der Betreiber der
Atomruine, Tepco, bekannt. "Nach
der Katastrophe in Fukujima fordern Bürger aus allen Teilen der Gesellschaft
einen raschen Umstieg auf regenerative Energien. Bereits heute sind in
Süddeutschland viele Hausdächer mit Photovoltaikanlagen bestückt und in
Norddeutschland beherrschen Windräder das Landschaftsbild. Das Abschalten von
sieben Kernkraftwerken hatte bislang keine Konsequenzen und auch dies bestätigt
die These, dass ein Umstieg auf regenerative Energien rasch umsetzbar sei."
> Gerd Ganteför: Was kostet der Umstieg auf die regenerativen Energien wirklich?
Der Blick in die Welt
28. Oktober '11
EFSF und das Problem
der Glaubwürdigkeit
Der Verfasser dieses Kommentars
ist nicht dafür bekannt, dass er der Ausweitung des Euro- Rettungsfonds
ablehnend gegenüber steht. Es hat achtzehn Monate gedauert, bis die Kanzlerin
aller Deutschen dem Kernproblem in dieser Angelegenheit näher gekommen ist.
Aufgrund der zögerlichenVerhaltensweise
hat sich das Problem zu einer realen Krise in der EU ausgeweitet. Es kann sogar
behauptet werden, dass das bestehende Problem, dieses bezieht sich auch auf die
so genannte Finanzkrise, mehr oder weniger durch mangelhafte Fähigkeiten der
Protagonisten entstanden ist.
> Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF und das Problem der Glaubwürdigkeit von Rainer Wes
Der Blick in die Welt
27. Oktober '11
Arab - Power - der
Aufstand der Medien
Opportunismus verpflichtet. Es
war nur eine Frage der Zeit, bis der stets im runden Kanon krakeelende Chor der
Meinungseliten die (ein)gängige Tonart wieder ändern würde, um einem Geschmack
zu genügen, der mit dem zuvor angefeuchteten Finger ermittelt wird, den man immer
ganz vorsichtig in die Luft hält: ein Geschmack also, der jeden echten Gaumen
verdirbt. Der arabische Frühling habe, so tönen sie jetzt unisono, seine
Unschuld verloren. Das klingt stimmig, zugegeben; aber dahinter verbirgt sich
doch ein ziemliches, gleich doppeltes Missverständnis.
> Arab – Power: der Aufstand, die Medien – das Malheur
Der Blick in die Welt
20. Oktober '11
Kurden in Not
Die NATO lobt die Türkei, weil sie kurdische Rebellen
bekämpft und tötet, weil sie ein unabhängiges und freies Kurdistan anstreben.
Die Türkei verfolgt die Kurden bis tief in das Nachbarland Irak. Zuvor hatten
Kurden türkische Soldaten im Gefecht getötet. Die kurdischen Rebellen sind
somit Terroristen. Die NATO ist mit dem militärischen Vorgehen der Türkei
einverstanden. Die zahlreichen deutschen säkularen und kirchlichen
Friedensbewegungen schweigen. Sie haben es schwer, auf der richtigen Seite zu
stehen. Schließlich beten Türken und Kurden denselben Allah gleich häufig an.
> Kurden in Not
Der Blick in die Welt
13. September '11
Walter Eucken - Vater der
"Sozialen Marktwirtschaft"
In Freiburg war es die um Walter Eucken entstandene Freiburger Schule,
wobei es sich um eine Gruppe christlich gesinnter Professoren
handelte, die im Sommer 1942 einen gefährlichen Auftrag übernahm. Der
Auftrag erfolgte von der „Bekennenden Kirche“ mit der Forderung, eine
Denkschrift dahingehend zu verfassen, wie man sich das öffentliche Leben
in einem von Hitler befreiten Deutschland vorzustellen hätte. Das
für den Untergrund gedachte Papier wurde nicht veröffentlicht, da die
Angst zu groß war, dass ihr Programm in die Hände der Gestapo fallen
könnte. Trotzdem war die Arbeit nicht umsonst.
> Walter Eucken (1891-1950) - Einer der Väter der „Sozialen Marktwirtschaft"
Der Blick in die Welt
27. September '11
Wladimir Putin gehört
ins 18. Jahrhundert
Alexander Rahr von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik hat klar festgestellt, daß Rußland alles andere als eine lupenreine Demokratie sei. Vor dem Hintergrund, daß der ehemalige KGB-Offizier Putin nächstes Jahr erneut um das Amt des Präsidenten kandidiere, betonte Rahr: Der derzeitige russische Miniterpräsident sei zwar ein Europäer, aber eben keiner des 21., sondern des 18. Jahrhunderts. Zugleich hob der Politikexperte hervor, daß für eine Vielzahl von Russen die wirtschaftliche Stabilität wichtiger als Freiheit und Pluralismus sei. Am. 27. September 2011 ist Alexander Rahrs Buch
"Der kalte Freund" erschienen, im Fokus stehen dabei die deutsch-russischen Beziehungen.
Der Blick in die Welt
04. September '11
Zum Streit zwischen
Israel und der Türkei
Darf man das derzeitige
diplomatische Geplänkel zwischen der Türkei und Israel als peinliche bilaterale
Posse werten oder zeichnet sich zwischen zwei führenden Regionalmächten ein
Schlagabtausch ganz anderen Kalibers ab? Folgt einer ´Eiszeit´, der die
geifernden Gazetten das eilige Wort blökten ein heißer Herbst oder steht am
Ende doch wieder milderndes Tauwetter an? Fest steht: Ankara lässt immer öfter
die Muskeln spielen und empfiehlt sich zunehmend forsch als grollender
Schutzmächtling, dem die Krisenherde vor der eigenen Haustür und im näheren
Umfeld gerade recht zu kommen scheinen, um das eigene Renommee aufpolieren zu
können.
> Shanto Trdic: Zum Streit zwischen Israel und der Türkei
Der Blick in die Welt
31. August '11
Vor 65 Jahren begann
der Indochinakrieg
Vor 65 Jahren begann der Kampf für die Unabhängigkeit von Vietnam, Laos und Kambodscha gegen die Kolonialmacht Frankreich. Französisch-Indochina
war bis 1954 der Name der französischen Kolonialgebiete in Indochina auf dem
Gebiet des heutigen Laos, Kambodscha und Vietnam.Sie
wurde 1887 gegründet und vereinte die drei vietnamesischen Landesteile
Cochinchina, Annam und Tongking, das Königreich Khmer und ab 1893 auch Laos.
> Die unstillbare Sehnsucht nach Freiheit - Der Indochinakrieg 1946-1952
Der Blick in die Welt
24. August '11
Was macht Assad so stark?
Und warum Gaddafi geht!
Der gestürzte ägyptische Präsident Mubarak beschwor seinen
ehemaligen syrischen Diktatorkollegen Bashir al-Assad, die Macht abzugeben. Es
heißt, dass Assad Mubarak gefragt haben soll, wie es ihm im Gefängnis gefalle. Der libysche Diktator Ghaddafi konnte gestürzt werden, da es
für seine Existenz keine Notwendigkeit gab. Der gestürzte ägyptische Präsident
Mubarak war für Israel und den westlichen Staaten wichtig. Deren Macht reichte augenscheinlich
nicht aus, um Mubarak vor Sturz und Gefängnis zu schützen. Anders in Syrien. Assads Syrien ist in einem Netz von
Intrigen derart verwoben und verknotet, dass sein Sturz unwahrscheinlich ist,
unmöglich erscheint.
> Ghaddafi geht, Assad bleibt noch
Der Blick in die Welt
07. August '11
Merkwürdige Kompromisse -
Demokraten und Tea-Party
Der Kompromiss der politischen
Parteien der USA in Sachen Staatsverschuldung dürfte ein klarer Hinweis darauf
sein, dass die von Ronald Reagan eingeleitete Umverteilung von unten nach oben (Reaganomics) an ihre Grenzen gestoßen ist. Die Staatsverschuldung wird
stufenweise um über 2 Billionen US-$ angehoben, um die Zahlungsunfähigkeit der
Vereinigten Staaten zu vermeiden. Gleichzeitig wurden die Termine zwecks
Behandlung dieses Themas so verlegt, dass vor der nächsten Wahl des Präsidenten
dieses Thema nicht mehr zu behandeln ist.
> Merkwürdige Kompromisse zwischen Demokraten, Republikanern und der Tea-Party
Der Blick in die Welt
03. November '10
Infelix Griechenland:
Europas Schicksal
Einst waren sie die Herren der Epen, Philosophen, Bildhauer von Weltruf. Ihr technisches Können und ihre Erfindungskunst galten über Jahrhunderte hinweg als genial, ihre Medizin siedelte auf höchstem Niveau, und Platon und Aristoteles belehren noch heute die Menschheit. Doch vom ehemals großen Glanz der Griechen ist wenig geblieben. Die Bürger sind zermürbt, das Land finanziell restlos überschuldet, Korruption, soziale Armut und Massenproteste sind Alltag am Mittelmeer. Unglückliches Griechenland! Und nur langsam gelingt es dem Staat, regulativ Einfluß auf seine Bürger zu nehmen. Ein Kommentar zur Lage von Rainer Westphal.
> Der Beitritt Griechenlands in die EU
Der Blick in die Welt
27. Juli '11
Was macht unser
Öl unter Griechenland?
Die Pressekonferenz am 22. Juli
2011 dürfte wohl in die Analen der Geschichte der Bundesrepublik eingehen. Nach
18 Monaten Chaos ist die Kanzlerin aller Deutschen zu der weisen Erkenntnis
gekommen, dass offensichtlich der Euro den Deutschen Wohlstand und Frieden
gebracht hat. Darüber hinaus erklärte Sie, dass Sie nunmehr zu der Auffassung
gelangt sei, dass es sich bei Europa und dem Euro um eine Schicksalsgemeinschaft
handeln würde und alles was heute investiert wird, wir um ein Vielfaches zurück
bekommen. Außerdem habe sie eine Obsession für Europa entwickelt. Welchen
Personenkreis Frau Dr. im Blick hatte, als sie davon sprach, dass wir ein Vielfaches
davon zurück bekommen würden, was heute investiert wird, bleibt dahingestellt.
> Rainer Westphal: Griechisches Monopoly
Der Blick in die Welt
03. Juli '11
Ein Kontinent vor
der Zerreißprobe
Der Autor Henning Mankell
schreibt Bestseller und weiß genau darüber Bescheid, wie und wo man sich
gekonnt in Szene setzt, um auf recht unverbindliche Art und Weise zu punkten. Der
Zeitgeist gibt hier stets die gängige Richtung vor. Geht es etwa gegen den
Staat Israel, dem Mankell wie selbstverständlich das territoriale Existenzrecht
abstreitet, dann geht, wie´s scheint, fast alles. Dann darf man im Schlepptau
zwielichter Erscheinungen als human gesinnter Blockadebrecher brillieren und
anschließend gegen fettes Honorar armselige Räuberpistolen verfassen, die man
dem Publikum als echte Tatsachenberichte verkauft.
> Shanto Trdic: Ein Kontinent vor der Zerreißprobe - Steht oder fällt Europa?
Der Blick in die Welt
21. Juni '11
Polen und Rußland
Partner - Freunde?
Die Bundesrepublik Deutschland und Polen wollen in Zukunft
intensiver zusammenarbeiten. Beide Regierungen bekennen sich zu einer Erweiterung
der EU und zu intensiveren Beziehungen zu Rußland. Dies geht aus einem
gemeinsamen Programm hervor, das anläßlich der elften gemeinsamen Regierungskonsultationen
beschlossen wurde. Am 17. Juni 1991 hatte der damalige Bundeskanzler Helmut
Kohl gemeinsam mit seinem polnischen Kollegen Krzystof Bielecki einen
Nachbarschaftsvertrag unterzeichnet. Damals wurde die Grenze zwischen Polen und
dem wiedervereinigten Deutschland bestätigt und Polen eine Unterstützung auf
dem Weg in die Europäische Union zugesichert. Am 1. Juli übernimmt Polen für ein halbes Jahr die
EU-Ratspräsidentschaft.
> Bernhard Vogel: Polen und Russland, unsere Nachbarn im Osten – heute Partner – Freunde?
Der Blick in die Welt
19. Juni '11
Unglückliches
Griechenland
Um Unterstützung für seine Reformen hat der griechische
Ministerpräsident Giorgos Andrea Papandreou gebeten, und er stellte dafür sogar die Vertrauenfrage im Parlament. Wie der Politiker hervorhob, muß sich das
Land nunmehr darauf konzentrieren, den drohenden Staatsbankrott zu verhindern.
Dies ist nur möglich, so Papandreou, mit Hilfe der Europäischen Union. Derzeit
wird beim Euro-Finanzministertreffen in Luxemburg darüber beraten, wie der
angeschlagenen griechischen Wirtschaft geholfen werden kann. Im Gespräch ist
die Freigabe eines weiteren Rettungsschirms in der Höhe von zwölf Milliarden
Euro. Dabei ist nach wie vor umstritten, in welcher Form private Gläubiger
beteiligt werden sollen.
> Jürgen Habermas: Nach dem Bankrott> Rainer Westphal: Der Beitritt Griechenlands in die EU
Der Blick in die Welt
05. Juni '11
Afghanistan-Einsatz:
"In stolzer Trauer"
Der Respekt und die Trauer vor
den in Ausübung ihrer Pflicht getöteten Soldaten in Afghanistan macht es
erforderlich, auf den Wahnsinn kriegerischer Handlungen, insbesondere in diesem
Lande, hinzuweisen. Auf den Begriff gefallen, wird bewusst verzichtet, da
dieses eine Verharmlosung dessen beinhaltet, was den betroffenen jungen
Menschen widerfahren ist. Der ungeliebte Lafontaine hat in seinen Ausführungen zum
Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan immer wieder darauf hingewiesen, dass ein so
genannter „asymmetrischer“ Krieg es bedingt, dass eine Unterscheidung von
Zivilpersonen und Terroristen nicht möglich ist.
> Rainer Westphal: In stolzer Trauer
Der Blick in die Welt
27. Mai '11
Geburtsstunde von Amnesty
International vor 50 Jahren
Am 28. Mai 1961, vor genau 50 Jahren, wurde die Organisation
Amnesty International in London von dem englischen Rechtanwalt Peter Benenson
gegründet. Amnesty International engagiert sich bis heute, als eine von
Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und
Religionen unabhängige Mitgliederorganisation, für die weltweite Durchsetzung
und Wahrung von Menschenrechten. 1977 erhielt Amnesty International den
Friedensnobelpreis. Die Organisation ist in über 100 Ländern vertreten und
finanziert sich aus Spenden sowie Mitgliedsbeiträgen.
Der Blick in die Welt
25. Mai '11
Europa am Abgrund?
Der europäische
Integrationsprozess steht immer wieder zur Disposition. Die Währungsunion, die
Brüsseler Auflagen, mit denen man sich regelmäßig konfrontiert sieht, der
Stabilitätspakt, die Finanzkrise in Portugal und nicht zuletzt die Finanz- und
Staatskrise in Griechenland - um lediglich einige Gegebenheiten aufzuzählen -
erweisen sich als Katalysator zentrifugaler Kräfte, die den europäischen
Staatenverbund immer wieder in Frage stellen. Gerade stellte Dänemark die
Grundfeste Europas mit seinen Ambitionen, die Grenzkontrollen wieder
aufzunehmen, zur Disposition.
> Europa am Abgrund? - Minderheiten im europäischen Integrationsprozess
Der Blick in die Welt
12. Mai '11
Der Fall Osama Bin Laden
Operation Geronimo
Es dürfte weitgehend bekannt sein, dass der Zugriff auf Osama bin Laden,
den Terroristen und Massenmörder, mit dem Code-Namen: „Geronimo“
stattgefunden hat. Was sich die Befehlshaber der Aktion bei diesem Code-Namen eigentlich gedacht haben, dürfte wohl deren Geheimnis bleiben. Bei
Geronimo (Foto) handelt es sich um einen Indianerführer mit dem eigentlichen
Namen Gokhlayed, übersetzt: „Einer der gähnt“. 1876 erfolgte seine
Einweisung in das San-Carlos-Reservat, welches direkt in der Wüste
gelegen war. Es gab kein Wasser und keine Nahrung; es bestand eine direkte
Abhängigkeit zu den unregelmäßigen Lebensmittellieferungen der US-Armee.
> Operation Geronimo
Der Blick in die Welt
02. Mai '11
Osama bin
Laden ist tot
Osama Bin Laden, das Gesicht der
Terroranschläge vom 11. September 2001, wurde bei einer Operation amerikanischer
Elitesoldaten im nordpakistanischen Abbottabad getötet. Zehn Jahre galt der
Sohn eines reichen Bauunternehmers als der Inbegriff eines Terroristen. Die
Tötung des Topterroristen dürfte dabei als Genugtuung für viele, nicht aber als
einen Erfolg gegen den Terrorismus, bewertet werden. Die amerikanischen
Botschaften rund um den Globus sind in Alarmbereitschaft und die Angst vor
Vergeltungsanschlägen durch islamistische Terroristen scheint sprunghaft
angestiegen zu sein.
> Philipp Legrand: Auf der Suche nach einer terroristischen Persönlichkeit
Der Blick in die Welt
26. April '11
Tschernobyl
Vor 25 Jahren
Der russische Präsident Medwedew hat verbindliche Sicherheitsstandards
für den Betrieb von Atomkraftwerken weltweit gefordert. Wie er in einer Botschaft
zum Jahrestag der Katastrophe vor 25 Jahren unterstrich, müsse es eine größere Verantwortung der Länder geben, die Kraftwerke betrieben. Rußlands Präsident kündigte eine Initiative für das nächste
G8-Treffen Ende Mai in Frankreich an. Medwedew hatte in
der Ukraine an den Gedenkfeiern zum 25. Jahrestag des Super-GAUs teilgenommen. Auch der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill
erklärte bei einer Messe zu Ehren der Opfer, daß die Welt in friedlichen Zeiten
keine derartig schwere Katastrophe erlebt habe, die mit dem Reaktorunfall in Tschernobyl vergleichbar
sei.
Der Blick in die Welt
19. April '11
Karibik-Insel Kuba -
Wohin gehst du?
Auf dem VI. Kongreß der Kubanischen Kommunistischen Partei lief wieder alles nach Plan. Die von Präsident Raúl Castro (Foto) vorgelegten Reformvorschläge wurden von den rund 1000 Delegierten angenommen. Künftig soll es um eine "Aktualisierung" des sozialistischen Modells in Kuba gehen. Im Programm "Leitlinien für die Wirtschafts- und Sozialpolitik" sind 300 Maßnahmen enthalten, die das wirtschaftlich verarmte Land aus der Wirtschaftskrise herausführen sollen. Einige Reformen sind bereits wirksam. So können sich die Kubaner mittlerweile selbständig machen. Mit diesen Maßnahmen will die Regierung einen Trend stoppen, der aus den Folgen eines massiven Stellenabbaus in der öffentlichen Verwaltung resultieren wird. Bis 2015 sollen 1,8 Millionen Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren.
> Robert Lembke: „Das ewige Floß“. Wohin treibt Kuba?
Der Blick in die Welt
11. April '11
Dunkles Kapitel der
britischen Kolonialmacht
Akten zur britischen Kolonialzeit in Kenia, die 50 Jahre
unter Verschluss gehalten wurden, offenbaren wie brutal die englische Besatzungsmacht
gegenüber der kenianischen Bevölkerung operierte. Kenia war bis 1963 eine
britische Kolonie. Infolge der Mau-Mau Rebellion, die sich gegen die weißen
Siedler und die Herrschaft der Kolonialmacht richtete, kam es zur Internierung
von etwa 150.000 Kenianern. Das damalige Empire ging äußerst brutal gegen
aufständische Kenianer vor. Dabei soll es zu massiven Folterungen bis hin zu
sadistischen Handlungen gekommen sein. Vier der damaligen Opfer haben jetzt
Klage gegen die britische Regierung vor dem Londoner High Court eingereicht.
Weitere Klagen von misshandelten Kenianern dürften folgen.
Der Blick in die Welt
05. April '11
Nordirland - Der IRA-
Terror geht immer weiter
Am vergangenen Samstag kam es erneut
zu einem Bombenanschlag in Nordirland. In der Stadt Omagh in der Nähe von
Belfast verstirbt dabei ein Polizist. Der irische Ministerpräsident Enda Kenny verurteilt die Tat und meint: "Those
who carried it out want to drag us back to the misery and pain of the past. They
are acting in defiance of the Irish people". Irische Medien gehen davon
aus, dass der Anschlag von Splittergruppen der Irisch-Republikanischen Armee
verübt wurde. Der Nordirlandkonflikt hat seit
1968/69 bereits mehr als 3600 Todesopfer gefordert. Häufig wird im Hinblick auf
die Auseinandersetzungen vom letzten Religionskonflikt in Europa gesprochen.
> Philipp Legrand: Nordirlandkonflikt - zur Genese des nordirischen Nationalismus
Der Blick in die Welt
26. Maerz '11
Nicolas Sarkozy: Der
Narziss als Brandstifter
Es war Karl Marx, der in einer brillanten Spottschrift wider Napoleon den Dritten im Rückgriff auf Hegel meinte,“ dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zwei Mal ereigneten,“ und zwar“ das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“Dieser Tage ist man geneigt, ergänzend zu bemerken:“ Und ein weiteres Mal als tolldreister, törichter (Irr)Witz.“ Es geht um die unentschuldbaren, weil insgesamt irreparablen außenpolitischen Torheiten des jetzigen französischen Staatsoberhauptes. Auch dieser „erzeugt die Anarchie selbst im Namen der Ordnung“ und er lässt es sich nicht nehmen, seinen derzeitigen Blitz-Feldzug in ein altruistisch motiviertes, gemeinschaftlich umgesetztes Unternehmen umzulügen.
> Shanto Trdic: Nicolas Sarkozy: Der Narziss als Brandstifter
Der Blick in die Welt
23. Maerz '11
Atomkraft und Sicherheit
Unsere Bundesregierung verlängerte vor ein paar Monaten die
Laufzeiten der Atomkraftwerke gemäß den Wünschen der AKW-Betreiber. Nach
reiflichster und verantwortungsvollster Überlegung sei das Restrisiko im
Promillebereich anzusiedeln, das heißt: unsere Atommeiler sind sicher. Nun hat
sich fatalerweise ein Ereignis in die Hirne der Menschen gebrannt, der
gewaltige AKW Unfall in Japan bei einem „sicher“ geglaubten Kernkraftwerk in
Fukushima, der plötzlich die ganze heile Welt der Atomgläubigen in Unruhe stürzte:
Auf einmal waren unsere vordem so sicheren Kernkraftwerke, die auf Herz und
Nieren geprüften Großanlagen doch noch einmal einer tabulosen Inspektion zu
unterwerfen. Ja, hat man das vorher nicht gemacht? Offensichtlich nicht.
> Notger Gloker: Atomkraft und Sicherheit
Der Blick in die Welt
22. Maerz '11
Atomkatastrophe in Japan
Kerntechnik ist handhabbar!
Vor zehn Tagen bebte die Erde in
Nordjapan, es war die seit Menschengedenken zerstörerischste Naturkatastrophe,
begleitet von einem Tsunami. – Die gesamte urbane und technische Infrastruktur
der Region wurde zerbrochen. Alles? Nein, das einzige, was an Menschenwerk
diese Katastrophe überstanden hat, waren die Atommeiler von Fukushima.
Überstanden hatten, zwar stark versehrt, aber nicht gebrochen, die atomaren
Brennkammern. – Das erinnerte mich an die Inschrift auf einer Ehrenmünze für
Immanuel Kant, die von Moses Mendelssohn dem ‚Alleszermalmer’ zugeeignet wurde:
Drohet, aber fällt nicht!
> Steffen Dietzsch: Kerntechnik ist handhabbar!
Der Blick in die Welt
19. Maerz '11
Libyen unter Feuer:
Von der Verantwortung
In der Nacht zum Freitag verabschiedete der
UN-Sicherheitsrat die Resolution 1973 (2011), die ein militärisches Eingreifen
in Libyen legitimiert. Die Resolution wurde mit zehn zu null Stimmen bei fünf
Enthaltungen (darunter Deutschland sowie die Veto-Mächte Russland und China)
angenommen. Aus moralischer Perspektive
erscheint die Entscheidung, ob man in den Konflikt in Libyen intervenieren
soll, relativ einfach: intuitiv werden die meisten Menschen das Bedürfnis
empfinden, Zivilisten zu helfen, die von schwerer Artillerie oder aus der Luft
angegriffen werden. Darüber hinaus ist es jedoch unabdingbar, sich die politische
Dimension eines möglichen Eingreifens zu vergegenwärtigen. Hierbei
unterscheiden sich die Überlegungen je nach geographischer Lage und nach
strategischem Interesse:
> Benjamin Stehle: Von der Verantwortung zu helfen
Der Blick in die Welt
24. Februar '11
De Maizière, die Flüchtlinge
und das Bangen der Europäer
Kluge Männer hatten es bereits vorausgesagt: Die Revolution in Arabien führt nicht zur Demokratie, sondern zur Massenflucht der Demonstranten nach Europa. Genau dies hat nun auch Bundesinnenminister de Maizière erkannt und davor gewarnt, daß man sich angesichts der Unruhen in
Nordafrika zu sehr auf die Flüchtlingsproblematik konzentrieren sollte. Wichtiger sei der Aufbau stabiler Systeme in
diesen Ländern. Die Kritik einiger Mittelmeerstaaten, die auch der Bundesrepublik vorwerfen, sich nicht aktiv bei der Koordinierung der Flüchtlingsströme zu beteiligen, wies er zurück, denn Deutschland
sei seiner humanitären Verantwortung immer nachgekommen und hat allein
2010 40.000 Menschen Asyl gewährt.
Der Blick in die Welt
13. Februar '11
Europa am Abgrund:
Wohin treibt der Islam?
Die derzeit grassierenden Unruhen
in Tunesien, Algerien oder Ägypten werden der europäischen Öffentlichkeit in
gewohnt einseitiger, einfältiger Manier als ´klassische´, auf Emanzipation und
Ausgleich gerichtete Volksaufstände verkauft, als ein Aufbegehren der
Beleidigten und Entrechteten, die sich primär den Maximen einer egalitären Gesellschaftsordnung
verpflichtet fühlen; Menschen, die bisher missmutig und gedemütigt im Dumpfen
darbten und nun mit der geballten Macht der Straße Freiheit, Gleichheit,
Brüderlichkeit für sich und ihresgleichen einfordern. Die ganze derzeitige
Berichterstattung zielt in diese Richtung.
> Europa am Abgrund - Falsche Hoffnungen auf einen demokratischen Islam
Der Blick in die Welt
11. Januar '11
Bernhard Vogel über
Rußland und Polen
KAS
Über Jahrzehnte war die Nadel meines außenpolitischen Kompasses nach
Westen ausgerichtet. Meine erste Auslandsreise, noch als Schüler als
„Eingeborener von Trizonesien“, wie es in einem populären
Faschingsschlager hieß, führte mich nach Rom. Später natürlich nach
Frankreich und England und schließlich in die USA und vor allem nach
Israel. Nach Polen oder in die Sowjetunion zu reisen, war mir auch als
Student noch nicht in den Sinn gekommen. Polen war für mich ein von
Kommunisten regiertes Land – Teil des von der Sowjetunion beherrschten
Ostblocks.
> Bernhard Vogel: Polen und Russland, unsere Nachbarn im Osten – heute Partner – Freunde?
Der Blick in die Welt
09. Dezember '10
Amerika, oder über die
Monotonisierung der Welt
Monotonisierung der Welt. Stärkster geistiger Eindruck von
jeder Reise in den letzten Jahren, trotz aller einzelnen Beglückung: ein leises
Grauen vor der Monotonisierung der Welt. Alles wird gleichförmiger in den
äußeren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles
Schema. Die individuellen Gebräuche der Völker schleifen sich ab, die Trachten
werden uniform, die Sitten internationaler. Immer mehr scheinen die Länder
gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und
lebendig, immer mehr die Städte einander äußerlich ähnlich.
> Die Monotonisierung der Welt
Der Blick in die Welt
22. November '10
SHANGHAI NIGHTS
Stationen abseits der Expo
Kaum eine andere Stadt auf der Welt wächst so rasant wie Shanghai in der Volksrepublik China. Kaum ein Superlativ, der sich hier nicht findet. TabulaRasa-Autorin Lisz Hirn, eine Globetrotterin aus Leidenschaft, hat die chinesische Metropole, in der dieses Jahr die Expo stattfand, besucht. Sie berichtet über ihre Erfahrungen, und über den kleinen Unterschied zwischen einer Österreicherin und einer Australierin. Selten ist sich die keineswegs sprachverlegene Hirn so zwergenhaft erschienen wie in dieser Weltstadt. Shanghai zählt mittlerweile zu den größten Städten der Welt, mit fast zwanzig Millionen Einwohnern.
> SHANGHAI NIGHTS – Stationen abseits der Expo 2010
Der Blick in die Welt
01. November '10
In den Fängen der
Macht - die Securitate
Der jugoslawische Geheimdienst Securitate war für sein Schreckensregime bekannt. Über 200 000 Menschen fielen den Respressionen eines der brutalsten Geheimdienste der Welt zum Opfer. Nach Schätzungen rumänischer Wissenschaftlern lebt auch noch heute in Deutschland eine Vielzahl von ehemaligen Mitarbeitern des Geheimdienstes, die, wie die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller kritisiert, bislang nicht in den Fokus der deutschen Strafverfolgungsbehörden kamen. Eine Tagung in Jena konzentrierte sich auf die Erfahrungen deutschsprachiger Literaten der
„Aktionsgruppe Banat“, die im kulturellen und akademischen Leben damals
gestalterisch aktiv waren.
> Der Sog der Vergangenheit
Der Blick in die Welt
20. September '10
Was passiert, wenn
wir Afghanistan verlassen
Die Feststellung der TIME, die keine Frage ist, mit dem aufrüttelndem
Bild einer hübschen jungen Afghanin, der die Nase (und die Ohren) von
den Taliban abgeschnitten worden sind, hat ihr Ziel verfehlt, die
Mächtigen der USA und des Westens zu bewegen, ihre Truppen in
Afghanistan zu belassen. Im Folgenden werden die deutschen Überlegungen
dargestellt, warum die Bundeswehr und weitere europäische Armeen vor
Erreichen der selbstgesteckten Ziele sich aus Afghanistan zurückziehen
werden. Dazu ist die Betrachtung der Vorgeschichte und vergleichbarer
militärischer Interventionen unumgänglich.
> Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen
Der Blick in die Welt
26. September '10
Die neue Urbanisierung als
Herausforderung der Zukunft
Versorgung und Entsorgung, Infrastruktur,
Lebensqualität, Energie und Lebensmittel, Mobilität, Wasser und Nahrungsmittel und
vieles andere mehr - in keinem anderen Zusammenhang stellen sich die Aspekte
des alltäglichen Lebensvollzugs derart verdichtet dar wie im Kontext der Stadt.
Dabei werden die Fragen nach der künftigen Ausgestaltung dieser Aspekte immer
drängender und die Antworten immer notwendiger, um die ökonomische, soziale und
ökologische Ausgewogenheit des menschlichen Zusammenlebens - gerade in den
Städten - dauerhaft zu gewährleisten und zu gestalten.
> Die zunehmende Urbanisierung ist eine der größten Herausforderungen der nahen Zukunft
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"Die Bücherkarawane von Marrakech"
(Lisz Hirn)
Lisz Hirn im Interview mit der marokkanischen Sozialaktivistin Jamila Hassoune
Arab – Power: der Aufstand, die Medien – das Malheur
(Shanto Trdic)
Opportunismus verpflichtet. Es
war nur eine Frage der Zeit, bis der stets im runden Kanon krakeelende Chor der
Meinungseliten die (ein)gängige Tonart wieder ändern würde, um einem Geschmack
zu genügen, der mit dem ...
Kurden in Not
(Nathan Warszawski)
Die NATO lobt die Türkei, weil sie kurdische Rebellen
bekämpft und tötet, weil sie ein unabhängiges und freies Kurdistan anstreben.
Die Türkei verfolgt die Kurden bis tief in das Nachbarland Irak. Zuvor ...
Das Wunder von New York
(Nathan Warszawski)
Die NATO will den syrischen Präsidenten Baschir al-Assad stürzen, weil er sein Volk quält. Alle NATO-Mitglieder sind sich einig, sogar die islamische Türkei, die noch vor Kurzem vom unverbrüchlichen Bündnis ...
Wehe, wenn sie losgelassen… - Zum Streit zwischen Israel und der Türkei
(Shanto Trdic)
Darf man das derzeitige
diplomatische Geplänkel zwischen der Türkei und Israel als peinliche bilaterale
Posse werten oder zeichnet sich zwischen zwei führenden Regionalmächten ein
Schlagabtausch ganz anderen Kalibers ab? Folgt einer ´Eiszeit´, der ...
Die unstillbare Sehnsucht nach Freiheit - Der Indochinakrieg 1946-1952
(Michael Lausberg)
Vor 65 Jahren begann der Kampf für die Unabhängigkeit von Vietnam, Laos und Kambodscha gegen die Kolonialmacht Frankreich. Hunderttausende Menschen wurden dabei getötet.
Ghaddafi geht, Assad bleibt noch
(Nathan Warszawski)
Der gestürzte ägyptische Präsident Mubarak beschwor seinen
ehemaligen syrischen Diktatorkollegen Bashir al-Assad, die Macht abzugeben. Es
heißt, dass Assad Mubarak gefragt haben soll, wie es ihm im Gefängnis gefalle. Der libysche Diktator ...
Merkwürdige Kompromisse zwischen Demokraten, Republikanern und der Tea-Party
(Rainer Westphal)
Der Kompromiss der politischen
Parteien der USA in Sachen Staatsverschuldung dürfte ein klarer Hinweis darauf
sein, dass die von Ronald Reagan eingeleitete Umverteilung von unten nach oben (Reaganomics) an ihre Grenzen gestoßen ...
Griechisches Monopoly - Oder: Was macht unser Öl unter Griechenland
(Rainer Westphal)
Die Pressekonferenz am 22. Juli
2011 dürfte wohl in die Analen der Geschichte der Bundesrepublik eingehen. Nach
18 Monaten Chaos ist die Kanzlerin aller Deutschen zu der weisen Erkenntnis
gekommen, dass offensichtlich der ...
Die Saat des Hasses
(Michael Lausberg)
Die extrem rechte Fortschrittspartei (Fremskrittspartiet) in Norwegen hetzt seit Jahren gegen Migranten und die multikulturelle Gesellschaft und ist dafür verantwortlich, dass rechtes Denken salonfähig geworden ist. An diese Stimmungen anknüpfend tötete der Rassist Anders Behring Breivik am 22.7.2011 93 Menschen.
Südsudan - eine Nation ohne Hoffnung
(Philipp Legrand)
Der Südsudan hat am 9. Juli dieses Jahres seine
Unabhängigkeit vom Norden des Landes verkündet. Eine neue Flagge hat die
jüngste Nation der Welt bereits entworfen und symbolträchtig gehisst. Auch eine
Nationalhymne besitzt ...
Ein Kontinent vor der Zerreißprobe - Steht oder fällt Europa?
(Shanto Trdic)
Entrée
Der Autor Henning Mankell
schreibt Bestseller und weiß genau darüber Bescheid, wie und wo man sich
gekonnt in Szene setzt, um auf recht unverbindliche Art und Weise zu punkten. Der
Zeitgeist ...
"In stolzer Trauer"
(Rainer Westphal)
Der Respekt und die Trauer vor
den in Ausübung ihrer Pflicht getöteten Soldaten in Afghanistan macht es
erforderlich, auf den Wahnsinn kriegerischer Handlungen, insbesondere in diesem
Lande, hinzuweisen. Auf den Begriff gefallen, wird ...
Anmerkungen zur Regierungserklärung zum G8-Gipfel in Deauville
(Rainer Westphal)
Wer mit Spannung die
Regierungserklärung von Frau Dr. Merkel in der obigen Angelegenheit verfolgt
hat, dürftemehr als nur enttäuscht
worden sein. In ihrer üblichen, oberlehrerhaften Form wurden Erkenntnisse der
Regierung erläutert, welche offensichtlich nur ...
Europa am Abgrund? - Minderheiten im europäischen Integrationsprozess
(Philipp Legrand)
Der europäische
Integrationsprozess steht immer wieder zur Disposition. Die Währungsunion, die
Brüsseler Auflagen, mit denen man sich regelmäßig konfrontiert sieht, der
Stabilitätspakt, die Finanzkrise in Portugal und nicht zuletzt die Finanz- und
Staatskrise in ...
Der Moment ist günstig, Afghanistan zu verlassen
(Nathan Warszawski)
Der 18. Mai 2011, der Tag, an dem deutsche Soldaten in mehr
oder weniger Notwehr mehr oder weniger friedliche oder feindliche einheimische
Demonstranten verletzt und getötet haben, sollte den Abzug deutscher Soldaten
aus ...
Operation Geronimo
(Rainer Westphal)
Es dürfte weitgehend bekannt
sein, dass der Zugriff auf Osama bin Laden, den Terroristen und Massenmörder,
mit dem Code-Namen: „Geronimo“ stattgefunden hat.
Was sich die Befehlshaber der
Aktion bei diesem Code-Namen eigentlich gedacht ...
Auf der Suche nach einer terroristischen Persönlichkeit
(Philipp Legrand)
Osama Bin Laden, das Gesicht der
Terroranschläge vom 11. September 2001, wurde bei einer Operation amerikanischer
Elitesoldaten im nordpakistanischen Abbottabad getötet. Zehn Jahre galt der
Sohn eines reichen Bauunternehmers als der Inbegriff eines ...
Nordirlandkonflikt - zur Genese des nordirischen Nationalismus
(Philipp Legrand)
Am vergangenen Samstag kam es erneut
zu einem Bombenanschlag in Nordirland. In der Stadt Omagh in der Nähe von
Belfast verstirbt dabei ein Polizist. Der irische Ministerpräsident Enda Kenny verurteilt die Tat ...
Nach dem Beben ist vor dem Beben: Todesverachtung oder Dekadenz?
(Robert Lembke)
Über
20.000 Tote, Schäden in Höhe von 220 Mrd. Euro und eine noch immer nicht unter
Kontrolle gebrachte Havarie mit Strahlungsleck im Atomkraftwerk von Fukushima:
Dies ist die nüchterne Bilanz des schweren Erdbebens ...
Qu’ est ce qu’ une nation?
(Philipp Legrand)
Der bekannten Frage von Renan „qu’est ce qu’une nation?“,
die er bei seinem Vortrag an der Sorbonne am 11. März 1882 aufwarf, wird in
diesem Artikel nachgegangen. Bei dem Terminus Nation lässt ...
Nicolas Sarkozy: Der Narziss als Brandstifter
(Shanto Trdic)
Es war Karl Marx, der in einer
brillanten Spottschrift wider Napoleon den Dritten im Rückgriff auf Hegel
meinte,“ dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich
sozusagen zwei Mal ereigneten,“ und zwar“ das ...
Atomkraft und Sicherheit
(Notker Gloker)
Unsere Bundesregierung
verlängerte vor ein paar Monaten die Laufzeiten der Atomkraftwerke gemäß den
Wünschen der AKW-Betreiber. Nach reiflichster und verantwortungsvollster
Überlegung sei das Restrisiko im Promillebereich anzusiedeln, das heißt: unsere
Atommeiler sind sicher.
Nun ...
Kerntechnik ist handhabbar!
(Steffen Dietzsch)
Vor zehn Tagen bebte die Erde in
Nordjapan, es war die seit Menschengedenken zerstörerischste Naturkatastrophe,
begleitet von einem Tsunami. – Die gesamte urbane und technische Infrastruktur
der Region wurde zerbrochen. Alles? Nein, das ...
Von der Verantwortung zu helfen
(Benjamin Stehle)
In der Nacht zum Freitag
verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1973 (2011), die ein
militärisches Eingreifen in Libyen legitimiert. Die Resolution wurde mit zehn
zu null Stimmen bei fünf Enthaltungen (darunter Deutschland sowie ...
Wenn in Japan die Erde bebt, fallen in Deutschland die Meinungen um
(Nathan Warszawski)
Es ist wohl diese
Mentalität, die es deutschen Spitzenpolitikern ermöglicht, schon jetzt, während
in Japan noch unzählige Menschen vermisst werden und sterben, ganze Städte
vernichtet wurden und das Ausmaß der Schäden nicht bekannt ...
Tand, Tand, Ist das Gebilde von Menschenhand
(Rainer Westphal)
Eine
tiefe Betroffenheit über das Unglück, welches über das japanische Volk gekommen ist, ergreift einem, wenn man an die Zahl der zu erwartenden Opfer an
Menschenleben denkt. Deshalb sollte man seitens der ...
Japan als Argument? Die Irrationalität der Politik in der Atomenergie-Frage
(Robert Lembke)
Die dramatischen
Ereignisse in Japan, minütlich nahegebracht durch die modernen Medien, scheinen
erste Auswirkungen auf hiesige Debatten zu haben: Jene Stimmen werden wieder
laut und lauter, die einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie ...
Aachener Friedenspreis - Kein Krieg in Libyen
(Nathan Warszawski)
Brennpunkt Libyen – vom Aufstand zum Flächenbrand
(Shanto Trdic)
Die rasche Ankunft weniger
tausend Flüchtlinge auf einer winzigen Mittelmeerinsel reichte schon aus, um
einer verblüfften, vom Medienkartell wochenlang genarrten Öffentlichkeit das plötzliche
Fürchten zu lehren. Man hatte den Menschen hierzulande vorauseilend versichert,
ein ...
Die Revolution, die nie stattgefunden hat
(Nathan Warszawski)
Seit einigen Tagen ereignet sich Unvorstellbares in Ägypten,
so unvorstellbar, dass nicht einmal die bestbezahlten Experten es vorhergesehen
haben und erklären können. Selbst demokratisch gewählte und ehrenwerte Politiker des Westens, die bis ...
Der arabische Aufstand
(Rainer Westphal)
Wenn
man den Aussagen unseres, durch seine stets kompetenten Äußerungen auffallenden
Außenministers folgt, dann handelt es sich beim Volksaufstand in Ägypten
lediglich um die Forderung nach Demokratie und Freiheit, wobei Vorsicht
angebracht wäre, dass ...
Ägypten: regime change mit Fernsteuerung von hinten
(Christoph R. Hörstel)
Wundervoll: Seit
mindestens zehn Jahren diskutieren die Kenner der arabischen Region über den
gewaltigen Reformstau und die Risiken für die westliche Vorherrschaft - jetzt
fallen die alten Regimes im Wochentakt, und keiner wagt ...
Bundespräsident Christian Wulff empfängt das Diplomatische Korps
(Christian Wulff)
Ich heiße Sie herzlich willkommen in Schloss Bellevue. Herr Nuntius, ich danke Ihnen herzlich für die guten Wünsche, die Sie im Namen des Diplomatischen Korps ausgesprochen haben. Die Erfahrungen mit ...
Auslandseinsätze der Bundeswehr
(Rainer Westphal)
Wenn man über Auslandseinsätze der Bundeswehr nachdenkt, welche zur Zeit noch einen Verstoß gegen das Grundgesetz beinhalten, dann sollte man sich vergegenwärtigen, dass man im 3. Reich, im sog. Spanienkrieg, ...
Polen und Russland, unsere Nachbarn im Osten – heute Partner – Freunde?
(Bernhard Vogel)
Über Jahrzehnte war die Nadel meines außenpolitischen Kompasses nach Westen ausgerichtet. Meine erste Auslandsreise, noch als Schüler als „Eingeborener von Trizonesien“, wie es in einem populären Faschingsschlager hieß, führte mich ...
Brüsseler Spitzen
(Rainer Westphal)
Die Ergebnisse des EU-Gipfels lassen sich nicht besser
beschreiben als mit den alten Spruch:
„Wenn
der Hahn kräht auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es
ist!“
Der ...
Bundespräsident Christian Wulff auf der Konferenz "Europa - Kontinent der Versöhnung?"
(Christian Wulff)
Der „Keltische Tiger“
(Rainer Westphal)
Es ist noch nicht lange her, wo
uns Irland als Musterland für den Erfolg eines neoliberalen Systems dargestellt
wurde. Insbesondere die niedrigen Steuersätze wurden als vorbildlich für die
anderen Länder in der EU ...
SHANGHAI NIGHTS – Stationen abseits der Expo 2010
(Lisz Hirn)
„May I take your photo?“ “Does everybody in Austria play
three instruments?” “What do I have to do to marry an Austrian girl?” “Where is
Aus-tri-a?” Das waren nur einige der Fragen, ...
Der Beitritt Griechenlands in die EU
(Rainer Westphal)
Man
kann es kaum glauben, es gibt doch tatsächlich Politiker welche derart vom
neoliberalen Virus befallen sind, dass diese im Glauben verharren, politische
Entscheidungen müssen immer was mit finanzpolitischen Daten zu tun haben. ...
Rede des Bundespräsidenten in der Türkei
(Christian Wulff)
Christian Wulff vor der Großen Nationalversammlung
Venezuela: Das sozialistische Experiment ist in Schwierigkeiten
(Robert Lembke)
Bei der Wahl zur Nationalversammlung in Venezuela hat „El
Comandante“, der sozialistische Präsident Hugo Chavez, erstmals seit 2005
wieder den direkten Gegenwind der Opposition zu spüren bekommen. Zwar errang
sein Parteienverbund PSUV die ...
Die zunehmende Urbanisierung ist eine der größten
Herausforderungen der nahen Zukunft
(Constantin Graf von Hoensbroech)
Versorgung und Entsorgung, Infrastruktur,
Lebensqualität, Energie und Lebensmittel, Mobilität, Wasser und Nahrungsmittel und
vieles andere mehr - in keinem anderen Zusammenhang stellen sich die Aspekte
des alltäglichen Lebensvollzugs derart verdichtet dar wie im ...
Schattendebatte: Israel misshandelt Palästinenser
(Christoph R. Hörstel)
Es ist offenbar ein Zeichen unserer Zeit, dass immer
wieder Debatten am Thema vorbei gestartet werden. Dieser Tage ist es eine
unbedarfte israelische Soldatin, die ihre „Facebook“-Seite mit sprechenden Bildern
gedemütigter Palästinenser „verzierte“. ...
Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen
(Nathan Warszawski)
Die Feststellung der TIME, die keine Frage ist, mit dem aufrüttelndem Bild einer hübschen jungen Afghanin, der die Nase (und die Ohren) von den Taliban abgeschnitten worden sind, hat ihr ...
Deepwater Horizon - Zeugnis einer Katastrophe. Vom Vermögen und Versagen der Sprache
(Ulrich Büchler)
Es ist ohne Zweifel, dass wir nicht die Werkzeuge hatten, die man in
seinem Werkzeugkasten haben will.[1]
Die Sprache: ein
Mittler und Mittel
Der Mensch existiert in einer
Welt, die sich ihm ...
„Das ewige Floß“. Wohin treibt Kuba?
(Robert Lembke)
Der kulturelle Genozid am Beispiel Tibets
(Nathan Warszawski)
Afghanistan in Blut und Chaos
(Christoph R. Hörstel)
Das Experiment ist gescheitert
Die Griechen und der Euro
(Rainer Westphal)
Schneller als gedacht geraten jetzt die EU und der Euro in
eine Zerreißprobe. In dieser Phase tritt ein von allen guten Geistern verlassener
Schlamann an die Öffentlichkeit mit dem Vorschlag die Griechen ...
Die Griechen in der Schuldenfalle
(Rainer Westphal)
Der Kommentar in der Bild-Zeitung dahingehend, dass die
Spar-Bemühungen der Griechen sich mit Streiks und Randale
manifestieren läuft mal wieder darauf hinaus, dass am Deutschen
Wesen
die Welt genesen soll.
...
Auf dem Weg in eine bessere Welt
(Stefan Groß)
Leonardo Boff, Tugenden für eine bessere Welt, Aus dem portugiesischen übersetzt von Bruno Kern, 352 Seiten, Butzon & Bercker, Publik-Forum Edition, Kevelaer 2009, ISBN: 978-3-7666-1285-4, Preis: 29,90 Euro.
Die Nato auf dem Weg ins Desaster, Die aktuelle Lage in Afghanistan
(Christoph R. Hörstel)
Personalentscheidungen, Aufbauhilfe und Entwicklungsstrategie, Korruption und Geheimdienste, Schutz der Zivilbevölkerung und Uranmunition - Christoph Hörstel wagt den Versuch, auf zwei Seiten die aktuelle Lage in Afghanistan zu bewerten.
Der kleine Goethe und seine bange Frage
(Guido Horst)
Das Beben in den Abruzzen
bringt die bestürzende Erkenntnis
zurück, dass das
Böse in der Welt beileibe noch
nicht überwunden ist
Warum verschweigt die New York Times ...
(Christoph R. Hörstel)
Warum
verschweigt die New York Times ihren Lesern die Einlassung des ehemaligen CIA
Agenten Bruce Riedel, zitiert von Al-Jazeera, der zufolge die „Nr. 2 von
Al-Qaeda“, Aiman al-Zawahiri, den Agenten selbst auf die ...
Der Friedensnobelpreis und Obama
(Bettina Röhl)
Schade Obama, die Chance in Oslo haben Sie vertan!
Moskau: Stalins Enkel zieht vor Gericht - Stalinisten und Historiker um die Deutung der Vergangenheit
(Teresa Tammer)
Der 8. Oktober 2009 war der zweite
Prozesstag im Fall „Stalins Enkel Dschukaschwili gegen die Nowaja Gazjeta“. Die
Zeitung wurde angeklagt, Lügen über Stalin verbreitet und seinen guten Ruf in
den Dreck gezogen ...
Kritisches zum Friedens-Nobelpreis 2009
(Christoph R. Hörstel)
Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder
des Deutschen Bundestages,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
der mir sehr liebe Herr Professor Massarat hat m. ...
Obama: Nobelpreis für Null Leistung
(Bettina Röhl)
Es
entbehrt einer gewissen Peinlichkeit nicht, dass die Norweger dem am
meisten mit Vorschusslorbeeren überschütteten Politiker der Welt jetzt
auch noch vorab einen Nobelpreis aufs Auge drücken. Hätte der
Nobelpreis nicht zum Beispiel den ...
Terror im Innern
(Heike Geilen)
Martín Kohan, Zweimal Juni, Titel der Originalausgabe: Dos veces junio,
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main (März 2009), 183 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 351842078X, ISBN-13: 978-3518420782, Preis: 19,80 EURO
Interview mit Christoph R. Hörstel
(Wolfgang Molitor)
Herr Hörstel, ist der Krieg bald vorbei?
Das können wir hoffen, doch so
schnell geht das nicht. Die Taliban misstrauen den USA und erwarten klare
Angebote. Wer möchte, dass die Kampftätigkeit ...
Der größte Coup des Kim Jong-Il
(Bettina Röhl)
Nordkorea führt Obama und Clinton vor. Ein Plädoyer für etwas mehr
Realpolitik und weniger Show!
Da hungert und darbt das seit einem halben Jahrhundert versklavte
nordkoreanische Volk in der letzten kommunistischen Monarchie ...
Uranwaffen
– der stille Genozid
(Christoph R. Hörstel)
Ein besonderes Thema im Bereich der Kriegsverbrechen durch Besatzungstruppen
in Afghanistan sind sogenannte Uranwaffen[2].
Uran hat ein hohes spezifisches Gewicht – und deshalb eine außerordentlich
stark panzerbrechende Wirkung. Da das bitterarme Entwicklungsland ...
Dick
Cheney lügt…das
Blaue vom Himmel herunter, um seinen eigenen Hals zu retten
(Christoph R. Hörstel)
Ein zeitgeschichtliches Dokument wiederholt erwiesene Propaganda-Lügen der Busch-Regierung in einmaliger Art der Zusammenstellung. Das bewog Christoph R. Hörstel, eine neue Geostrategie der Europäischen Union zu fordern
Der Buhmann bangt
(Robert Lembke)
Am 12. Juni ist es soweit: Der Iran wählt einen neuen
Präsidenten. Nach dem heißersehnten Abtritt des unglückseligen George W. Bush
könnte die Welt ein zweites Mal aufatmen, auch wenn dabei nicht ...
Barack Obamas fatale Pläne für Afghanistan - Am Hindukusch droht ein von außen gesponserter Bürgerkrieg
(Christoph R. Hörstel)
Nach
Amtsantritt des Hoffnungsträgers im Weißen Haus lichtet sich der Nebel um die
Afghanistanpolitik von US-Präsident Barack Obama.
Zunächst wurde gemeinsam mit dem bewährten
Vermittler George Mitchell für Nahost Richard Holbrooke ...
Die islamische Welt wartet auf Obamas Wechsel - Wann öffnen
die USA ihre »geballte Faust«?
(Christoph R. Hörstel)
Die Hälfte der ersten hundert Tage hat die neue USA-Regierung bereits hinter sich, doch die islamische Welt wartet noch auf den versprochenen »Wechsel«.
Über die Möglichkeit eines Krieges
(Lisz Hirn)
Israel gewidmet
Offener Brief von Michail Gorbatschow an die deutschen Medien
(Michail Gorbatschow)
An meine Freunde, die deutschen Journalisten Seit einigen Jahren habe ich zunehmend Kontakt zu den deutschen
Medien, insbesondere im Zusammenhang mit dem Vorsitz im Petersburger
Dialog, den ich neben Lothar de ...
60 Jahre NATO - 60 Jahre Sicherheit und Stabilität in Europa
(Frank-Walter Steinmeier)
Anfang April wird die NATO 60. Sie blickt
zurück auf eine lange, bewegte und vor allem: erfolgreiche Geschichte.
Gegründet in den ersten Tagen des heraufziehenden Kalten Krieges, war
sie über all die Jahre ...
Entwicklungshilfe, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit
(Notker Gloker)
Eine Auswahl von Titeln, mit der sich die Bundesrepublik
schmückt, um ihre philanthropische Gesinnung auf globaler Ebene zum Ausdruck zu
bringen: wir wollen den armen Lazarussen dieser Welt unter die Arme greifen,
sie ...
Eine gesteuerte Revolte in Tibet
(Peter Scholl-Latour)
Die öffentliche Meinung und die Medien in Europa, mehr noch
als in Amerika, haben es sich mit den Krawallen in Tibet etwas leicht gemacht.
So wurden nepalesische Polizisten, die Mönche und Lamas ...
15 Jahre Grundlagenvertrag Israel - Vatikan
Anmerkungen zum Verhältnis zwischen dem Vatikan und dem Staat Israel
(Constantin Graf von Hoensbroech)
Respekt
und Anerkennung wurden dem Kölner Dom und dem Mädchenchor am Kölner
Dom entgegengebracht, als sie sich in den Tagen vor und nach dem
Jahreswechsel 2004/2005 durch Israel sangen. Nicht nur als
Botschafter Deutschlands ...
Verseuchte Erde – Grausame Spätfolgen
eines kurzen Krieges
(Ulrike Hummel)
Streubomben töten wahllos, meist
Zivilisten und viele Kinder. Im Süd-Libanon bedrohen noch immer
eine Million Blindgänger das Leben der Menschen. Jetzt soll in
Oslo das internationale Streubombenverbot ratifiziert werden.
Sie sehen aus ...