Die aktuelle Mai-Ausgabe 2013 ist da!

Finanz- und Kapitalmarkt Artikel lesen

21. Mai '13

Friedrich August
von Hayek

Hayek wird noch heute zu den bedeutendsten Ökonomen und Sozialphilosophen unserer Zeit gezählt. Neben Ludwig von Mises war er einer der bekanntesten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und gilt als eine Ikone des Neoliberalismus. Neben Milton Friedman, dem Kopf der „Chicago Boys“, gilt er daher als der einflussreichste Vertreter dieser geistigen Strömung. Nach Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg (ab März 1917) studierte Friedrich August von Hayek ab 1918...

> Friedrich August von Hayek (1899 – 1992) - zentrale Leitfigur konservativer Ökonomen
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02. April '13

Nachhaltigkeit ist (richtig
und leider) Zeitgeist

Kaum ein Unternehmen, das nicht von sich behauptet, nachhaltig unterwegs zu sein. Kaum ein Mensch, der sich nicht nachhaltig gibt. Ich freue mich, dass Nachhaltigkeit so in Mode ist – einerseits. Andererseits müssen wir aufpassen – so meine Erfahrung –, dass nicht jede Selbst-verständlichkeit zu nachhaltigem Verhalten umgedeutet wird. Schaut man auf so manchen Unternehmensauftritt, ist "Nachhaltigkeit" teilweise zu einem Marketinginstrument ohne wirkliche Konsequenzen geworden. Das ist der falsche Weg.

> Theodor Weimer: Nachhaltigkeit ist (richtigerweise und leider) Zeitgeist
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23. Maerz '12

Norbert Blüm
Gerechtigkeit

Gerechtigkeit – ein großes Wort. Es bedeutet mehr, als 13 Buchstaben ausdrücken. Gerechtigkeit ist das Heimweh nach dem verlorenen Paradies und manchmal sogar die Chiffre einer Sehnsucht nach dem erträumten Utopia. Gerechtigkeit jedenfalls ist das Kraftwerk großer geschichtlicher Energien, die selbst etablierte Gesellschaften sprengten. Für „Gerechtigkeit“ haben Menschen ihr Leben eingesetzt und geopfert. Daß zwei mal zwei vier und nicht fünf ist, dafür ist noch kein Mensch gestorben.

> „Gerechtigkeit“ Im Andenken an Oswald von Nell-Breuning
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29. Maerz '13

Der Engländer Adam Smith:
Die Nationalökonomie

Bild

In Zeiten der Arbeitslosigkeit, Abbau sozialer Leistungen sowie eines neoliberalen Wirtschaftssystems setzen Diskussionen darüber gewisse theoretische Kenntnisse voraus. Es dürfte nachvollziehbar sein, dass für den interessierten Laien diese Kenntnisse in verständlicher Form vermittelt werden sollten. Dieses ist umso wichtiger, da Politiker und selbsternannte Ökonomen mit pseudowissenschaftlichen Methoden wirtschaftliche und politische Interessen bedienen. Um das Werk von Adam Smith entsprechend würdigen zu können, bedarf es der Fähigkeit, sich in die Welt, wie diese sich im 18ten Jahrhundert darstellte, hineinzuversetzen.

> Adam Smith - Ein Engländer (1723-1790) erfand eine neue Wissenschaft: Die Nationalökonomie
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10. Dezember '12

Wie viel Staat braucht
die Marktwirtschaft?

„Der deutsche Staat hat zur Stunde das Recht, das Sondereigentum durch geeignete Zwangsmaßnahmen so weit in Gemeineigentum zu verwandeln, als sein eigenes Dasein und seine innenpolitische Ordnung mit dieser Wandlung stehen und fallen.“ Diese Aussage klingt sehr dramatisch nach Staatssozialismus, scheint sehr aktuell zu sein und würde heute gewiss auf weite Zustimmung stoßen, nicht nur bei den „Linken“.

> Wolfgang Ockenfels: Wie viel Staat braucht die Marktwirtschaft?
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11. Oktober '12

Gesundheit und
Wirtschaftlichkeit

Bild

Kritische Stimmen werden lauter, die das Gesundheitswesen wegen seiner Wirtschaftlichkeit anprangern. Unter Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen verstehen die Kritiker eine teuere medizinische Behandlung, die für Patienten schädlich ist. Das geldwerte Verhalten eines Unternehmens wird Betriebswirtschaft genannt. Volkswirtschaft beschreibt das Verhalten des Gesamtstaates. Was betriebswirtschaftlich gut ist, kann der Volkswirtschaft schaden.

> Gesundheit und Wirtschaftlichkeit
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21. Maerz '12

Acht Punkte zu
Staat und Markt

Bild

1. Zur Abwehr der Finanz- und Wirtschaftskrise werden staatssozialistische Maßnahmen ergriffen, die nicht mehr mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar sind. Der Staat beschränkt sich nicht auf eine Rahmenordnungs-kompetenz, sondern greift durch Verstaatlichung, Vergesellschaftung, industriepolitische Planungs-vorgaben, Subventionen, Protektionen oder sonstige Interventionen in wirtschaftliche Belange ein. Dies begründet er mit dem Gemeinwohl, dem er zu dienen hat.

> Wolfgang Ockenfels: Acht Punkte zu Staat und Markt
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24. Januar '11

Maynard Keynes und
das Ende der Finanzkrise

Bild

IMF

Mit Befremden ist zur Kenntnis zu nehmen, dass sich gewisse Politiker und selbsternannte Ökonomen rühmen, die richtigen Entscheidungen zwecks Überwindung der Finanzkrise getroffen zu haben. Dieses betrifft insbesondere die Verfechter des Neoliberalismus, welche immer noch nicht zugeben können, dass dieses Konzept als endgültig gescheitert angesehen werden kann, zumal Deregulierungen der Finanzmärkte als eine der Hauptursachen für das eingetretene Desaster anzusehen sind. Als besonders merkwürdig kann diese Verhaltensweise angesehen werden, da keineswegs davon auszugehen ist, dass die Finanzkrise überstanden ist.

> John Maynard Keynes und die Bewältigung der Finanzkrise
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31. Maerz '12

Zu Unrecht vergessen
Emil Lederer

Den meisten Wirtschaftswissenschaftlern dürfte Name und Werk von Emil Lederer nicht mehr gegenwärtig sein. Dabei kann Lederer als herausragende Persönlichkeit des akademischen Lebens als Wirtschafts- und Gesellschaftstheoretikers in der Weimarer Republik bezeichnet werden. Emil Lederer wurde 1882 in Pilsen geboren, studierte in Wien und lehrte vornehmlich dort und in Heidelberg. 1933 musste er emigrieren und war bis zu seinem Tode 1939 als Professor für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der New School of Social Research in New York tätig.

> Rainer Westphal: Emil Lederer (1882 - 1939)
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04. Februar '11

Joseph Alois Schumpeter
und der Sozialismus

„Es ist durchaus denkbar, dass künftige Generationen auf Beweise der Unterlegenheit des sozialistischen Plans ebenso herabsehen werden, wie wir auf Adam Smith’s Argumente gegen die Aktiengesellschaft.“ Diese Äußerung stammt nicht etwa aus der „kommunistischen Plattform“ einer Linkspartei, sondern von Joseph Alois Schumpeter, den letzten universalen Kopf unserer Wissenschaft, wie der Kölner Wirtschaftsprofessor und Volkswirtschaftspapst Günter Schmölders (1903-1991) ihn nannte.

> Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) und der sozialistische Plan
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07. November '11

Ethik für
Manager

Aus der Bibel kennen wir den naturalen Rhythmus von sieben mageren und sieben fetten Jahren. Auch die Erfahrung mit der modernen Wirtschaftswelt scheint die ewige Wiederkehr eines Konjunkturzyklus zu bestätigen, der sich aber nicht auf die geheiligte Zahl sieben festlegen läßt und sich überdies verläßlicher Berechnung entzieht. Diese Unberechenbarkeit ist eine Frechheit, die sich der Geschichtsverlauf gegenüber den politökonomischen Technokraten herausnimmt. Mit den Konjunkturen und Strukturen wird man einfach nicht fertig. Wegen der „Imponderabilien“, hätte Bismarck gesagt.

> Nach der Krise – vor der Krise
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17. November '11

Der Schatten des
"Homo oeconomicus"

„Homo oeconomicus" meint zunächst den wirtschaftenden Menschen. Manche wollen aber auch dahinter den „wirtschaftlichen Menschen" sehen, der zu einem Objekt der Tauschbeziehungen wird. Jedenfalls gehört das umstrittene Stichwort „Homo oeconomicus" zum Kernbestand der klassischen Ökonomie und kommt bei allen Modifizierungen wieder in der neoklassischen Variante vor. Es wird leicht Anlass zur Polemik und zur Apologetik. Wir wollen das Stichwort aufnehmen, keine Karikatur daraus machen, aber doch die Probleme im Zusammenhang von Ethik und Wirtschaftstheorie bzw. Wirtschaft ansprechen.

> Karl Kardinal Lehmann: Der Schatten des „Homo oeconomicus"
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16. Oktober '11

Reform des Finanzmarktes
dringender denn je

Da ist es wieder, das große Heulen und Zähneklappern. Obwohl während der letzten Finanzkrise vor allem in den USA viele Banken Pleite machten, sind die Finanzmärkte noch immer um ein Vielfaches größer als die Realwirtschaft dies für ihre Investitionen und ihren Handel bräuchte. Noch immer ist ein großer Teil der weltweiten Finanztransaktionen reine Spekulation und hat mit wirklichem Wirtschaften und echter Wertschöpfung nicht das geringste zu tun. Der damalige Bundespräsident Horst Köhler – selbst ausgebildeter Ökonom und ehemaliger Chef der Weltbank – hatte vor einer Übermacht des Marktes gewarnt:

> Marco Meng: Reform des Finanzmarktes notwendiger denn je
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29. Juni '11

Thomas de Maizière und
das christliche Wertebild

Christliche Verantwortung in Politik und Wirtschaft standen im Mittelpunkt eines Vortrages von Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière auf den Sommerempfang des Bundes Katholischer Unternehmer und seiner Vorsitzenden Marie-Luise Dött. Als eine der wesentlichen Aufgaben des Christen in der modernen Gesellschaft bleibt für Verteidigungsminister de Maizière (CDU) die kritische Einmischung in die Gesellschaft, eine Einmischung, die nicht in Form einer moralisierenden Wertedebatte zu führen ist, einer Art Sonntagsrede, die immer scheitern muß. Theoretisch lassen sich Werte nicht verordnen, sondern nur im konkreten Fall und in einer auf die Praxis bezogenen Diskussion ist der Wertediskurs überhaupt erst sinnvoll.

> Thomas de Maizière und das christliche Wertebild in der modernen Gesellschaft
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15. April '11

Gute Gründe für ein
Grundeinkommen

Der Vordenker der Neoliberalen gilt als Befürworter eines „bedingungslosen Grundeinkommen“ in Form einer Negativsteuer, wenn das Einkommen eines Menschen unter ein gewisses Niveau absinkt. Es dürfte der Allgemeinheit bekannt sein, dass die Neoliberalen sich gegen eine Einmischung des Staates wehren mit dem Hinweis, dass dieses einen Eingriff in die Freiheit beinhalten würde. Man sollte alles den Märkten überlassen. Dieser Unsinn, welcher die Unfreiheit, Ausbeutung und Ausgrenzung der vermeintlich „Schwächeren“ beinhaltet, wird u.a. über die Sektierer der „Tea-Party“ in den USA verbreitet.

> Rainer Westphal: Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen
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30. Januar '11

J. K. Galbraith und das
Versagen der Märkte

Wenn der 44. Präsident der Vereinigten Staaten über eine Kommission feststellen lässt, dass wir es bei der Finanzkrise um ein Ergebnis menschlicher Taten und Tatenlosigkeit zu tun haben, dann dürfte er durchaus die Wahrheit ans Licht gebracht haben. Allerdings dürfte es sich bei dem Gutachten um ein Alibigutachten handeln um vom Versagen der Politik abzulenken. Scheinheilig werden Alan Greenspan, der ehemalige Chef der Notenbank, und der jetzige, Bernanke, als Hauptschuldige ausgemacht. Offenbar soll die Öffentlichkeit wieder einmal dahingehend getäuscht werden, dass die Politiker nicht in Kenntnis waren, dass die Märkte von Mammutkonzernen, Banken, Versicherungen und Spekulanten sowie Geldhäusern beherrscht wurden und werden. Dieses bezieht sich insbesondere auf Finanzmärkte, welche völlig unkontrolliert zum Spielball der Interessen, die von der Gier getrieben werden, mutiert sind.

> Rainer Westphal: John Kenneth Galbraith und das Versagen der Märkte
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13. Januar '11

Die Aktualität
von "Stamokap"

Zu Beginn der siebziger Jahre geriet diese Lehre unter dem Kürzel „Stamokap“ wieder in die Diskussion der SPD. Hans Ulrich Klose, ehemals Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, stellte eine typische Stamokap-Behauptung auf, als er in einem Interview erklärte, dass „wir (der Staat) uns ziemlich handfest als Reparaturbetrieb des Kapitalismus betätigen“. Die Finanzkrise, welche mit dem Scheitern des Neoliberalismus als solches in Verbindung gebracht werden kann, zwingt förmlich dazu, sich mit der Stamokap-These und den Erkenntnissen von Rudolf Hilferding wieder intensiv zu befassen.

> Rainer Westphal: Staatsmonopolkapitalismus
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27. Januar '11

Milton Friedman
und der Sozialstaat

Milton Friedman (1912-2006) gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen unserer Zeit, die dem klassischen Kapitalismus das Wort geredet haben. Der Staat hätte nach seinen Thesen für nichts anderes zu sorgen als den Besitz der Bürger und diese selbst, durch die Polizei zu schützen und die Landesverteidigung zu sichern. Vor allem aber dürfe sich der Staat nicht in die Wirtschaft einmischen, und von der Bevölkerung immer mehr Steuern verlangen. Friedman gilt als einer der Vordenker der Neoliberalen, welche seine Lehren dankbar übernommen haben, und den Begriff vom „Nachtwächterstaat“ prägten. Wie vor zweihundert Jahren zuvor Adam Smith (1723-1790) gab Friedman vor zu glauben, dass im System der freien Marktwirtschaft eine harmonisierende Kraft steckt, die gleichsam, wie von Gott gewollt, automatisch die bestmögliche Versorgung der Menschen mit Geld und Gütern sichert.

> Rainer Westphal: Milton Friedman und der Sozialstaat
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11. Januar '11

Vom sozialen Ethos
des Unternehmers

Einundzwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer trauern viele ostdeutsche Bundesbürger noch der Planwirtschaft nach. Von Sozialer Marktwirtschaft hingegen halten sie wenig, sehen darin nichts anderes als eine andere Form von Raubtierkapitalismus. Auch die Rolle des Unternehmers in der Gesellschaft wird zumeist kritisch gesehen. Aber wie sehr richtiges Unternehmertum mit der Idee des Sozialen verbunden ist, bleibt für viele damit auf den ersten Blick verschlossen. In der Tabula Rasa wirft Marie-Luise Dött, die seit 2001 Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer ist, einen Blick auf die Soziale Marktwirtschaft und unterstreicht ihre "gesellschaftliche Aufgabe" und ihre "soziale" Funktion.

> Marie-Luise Dött: Unternehmerverantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft
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16. Dezember '10

Der Schatten des
„Homo oeconomicus"

„Homo oeconomicus" meint zunächst den wirtschaftenden Menschen. Manche wollen aber auch dahinter den „wirtschaftlichen Menschen" sehen, der zu einem Objekt der Tauschbeziehungen wird. Jedenfalls gehört das umstrittene Stichwort „Homo oeconomicus" zum Kernbestand der klassischen Ökonomie und kommt bei allen Modifizierungen wieder in der neoklassischen Variante vor. Es wird leicht Anlass zur Polemik und zur Apologetik. Wir wollen das Stichwort aufnehmen, keine Karikatur daraus machen, aber doch die Probleme im Zusammenhang von Ethik und Wirtschaftstheorie bzw. Wirtschaft ansprechen.

> Karl Kardinal Lehmann: Der Schatten des „Homo oeconomicus"
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18. November '10

"Nach der Krise - vor der Krise
Verantwortung und Freiheit"

Die Welt sähe heute anders, will sagen: besser aus, wenn Immanuel Kants kategorischer Imperativ auf dem Finanzmarkt oder auch in der Politik für Familien und Kinder angewandt werden würde. Eine spannende, auf den ersten Blick vielleicht allzu gewagt anmutende These, die der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof (Foto) formuliert. Doch bei näherer Betrachtung ist es durchaus nachvollziehbar und möglicherweise geradezu notwendig, das oberste Prinzip der Moralität des berühmtesten Philosophen der Aufklärung als zeitlos gültige ethische Kategorie in den aktuellen Debatten um Ursachen, Verlauf und Konsequenzen der zurückliegenden Wirtschaftskrise anzumahnen.

> Kants Imperativ und Rüttgers` Regeln
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10. Oktober '10

Die Wirtschaftskrise in Europa

Was die gegenwärtige Periode der Spekulation in Europa kennzeichnet, ist die Allgemeinheit des Fiebers. Auch früher hat es Spekulationsfieber gegeben - um Getreide, Eisenbahnen, Bergwerke, Banken und Baumwollspinnereien - kurz, Spekulationsfieber jeder möglichen Art. Doch wenn auch während der großen Handelskrisen von 1817, 1825, 1836, 1847/48 jeder Zweig der Industrie und des Handels betroffen war, eine Manie herrschte vor, die jeder Zeit ihren bestimmten Charakter verlieh. Obgleich alle Zweige der Wirtschaft vom Geist der Spekulation durchdrungen waren, beschränkte sich doch jeder Spekulant auf seine Branche.

> Die Wirtschaftskrise in Europa
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11. August '10

Im Gespräch mit Dieter Engels

Wenn es um das Offenlegen von Misswirtschaft und Steuerverschwendung geht, ist der Bundesrechnungshof nicht weit. Zwar hat die in Bonn ansässige Einrichtung eine im Grundgesetz verfasste Legitimation, gleichwohl sind ihre Sanktionsmöglichkeiten gering. Doch nicht zuletzt der immer stärker gewachsene Druck zu nachhaltigem wirtschaftlichem Handeln hat die Bedeutung und den Einfluss dieser Obersten Bundesbehörde wachsen lassen.

> Interview mit dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Professor Dieter Engels
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Friedrich August von Hayek (1899 – 1992) - zentrale Leitfigur konservativer Ökonomen

(Rainer Westphal)

Hayek wird noch heute zu den bedeutendsten Ökonomen und Sozialphilosophen unserer Zeit gezählt. Neben Ludwig von Mises war er einer der bekanntesten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und gilt als eine Ikone ...

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Adam Smith - Ein Engländer (1723-1790) erfand eine neue Wissenschaft: Die Nationalökonomie

(Rainer Westphal)

In Zeiten der Arbeitslosigkeit, Abbau sozialer Leistungen sowie eines neoliberalen Wirtschaftssystems setzen Diskussionen darüber gewisse theoretische Kenntnisse voraus. Es dürfte nachvollziehbar sein, dass für den interessierten Laien diese Kenntnisse in verständlicher Form vermittelt werden ...

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Nachhaltigkeit ist (richtigerweise und leider) Zeitgeist

(Theodor Weimer)

Kaum ein Unternehmen, das nicht von sich behauptet, nachhaltig unterwegs zu sein. Kaum ein Mensch, der sich nicht nachhaltig gibt. Ich freue mich, dass Nachhaltigkeit so in Mode ist – ...

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Moderne Wirtschaftsethik:
Brauchen wir den ehrbaren Kaufmann?

(Stefan Groß)

In Zeiten von Wirtschafts-, Bankenkrise und inflationär ansteigender Managerboni ist ein Jahrtausende altes Bild außer Blick geraten – das Bild vom ehrbaren Kaufmann und mit ihm ein ganzer Kodex von Rechtschaffenheit, stoischen Werten ...

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"Scheiß aufs glückliche Ende"

(Heike Geilen)

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Die wirtschaftliche Macht und die verminderte Lernbereitschaft

(Rainer Westphal)

Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) (1), befasste sich intensiv mit langfristigen und zyklischen Strukturkrisen und den Wachstumsperspektiven der Wirtschaft. Demnach sind auch Innovationen Ursachen von Strukturkrisen und andererseits Antriebskraft für ein ...

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Emil Lederer (1882 - 1939)

(Rainer Westphal)

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„Gerechtigkeit“
Im Andenken an Oswald von Nell-Breuning

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Acht Punkte zu Staat und Markt

(Wolfgang Ockenfels)

1. Zur Abwehr der Finanz- und Wirtschaftskrise werden staatssozialistische Maßnahmen ergriffen, die nicht mehr mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar sind. Der Staat beschränkt sich nicht auf eine Rahmenordnungskompetenz, sondern greift ...

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Reform des Finanzmarktes notwendiger denn je

(Marco Meng)

Da ist es wieder, das große Heulen und Zähneklappern. Obwohl während der letzten Finanzkrise vor allem in den USA viele Banken Pleite gingen, sind die Finanzmärkte noch immer um ein Vielfaches größer ...

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Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF und das Problem der Glaubwürdigkeit

(Rainer Westphal)

Der Verfasser dieses Kommentars ist nicht dafür bekannt, dass er der Ausweitung des Euro- Rettungsfonds ablehnend gegenüber steht. Es hat achtzehn Monate gedauert, bis die Kanzlerin aller Deutschen dem Kernproblem in dieser Angelegenheit ...

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Walter Eucken (1891-1950) - Einer der Väter der „Sozialen Marktwirtschaft"

(Rainer Westphal)

In Freiburg war es die um Walter Eucken entstandene Freiburger Schule, wobei es sich um eine Gruppe christlich gesinnter Professoren handelte,die im Sommer 1942 einen gefährlichen Auftrag übernahm. Der Auftrag erfolgte von der „Bekennenden ...

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Thomas de Maizière und das christliche Wertebild in der modernen Gesellschaft

(Stefan Groß)

„Der Beruf ist der Ort der Verantwortung“ (Dietrich Bonhoeffer, Ethik)

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Nach der Krise – vor der Krise

(Wolfgang Ockenfels)

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BKU unterstützt Professor Yunus
Dött: Verstaatlichung und Politisierung der Grameen Bank verhindern

(Marie-Luise Dött)

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) unterstützt Friedensnobelpreisträger Professor Muhammad Yunus in seinem Bemühen um die Unabhängigkeit der Grameen Bank. Die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Döttt (MdB) erklärte hierzu: „Das unternehmerische Engagement ...

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Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) und der sozialistische Plan

(Rainer Westphal)

„Es ist durchaus denkbar, dass künftige Generationen auf Beweise der Unterlegenheit des sozialistischen Plans ebenso herabsehen werden, wie wir auf Adam Smith’s Argumente gegen die Aktiengesellschaft.“ Diese Äußerung stammt nicht etwa aus der ...

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John Kenneth Galbraith und das Versagen der Märkte

(Rainer Westphal)

Wenn der 44. Präsident der Vereinigten Staaten über eine Kommission feststellen lässt, dass wir es bei der Finanzkrise um ein Ergebnis menschlicher Taten und Tatenlosigkeit zu tun haben, dann dürfte er durchaus die ...

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Milton Friedman und der Sozialstaat

(Rainer Westphal)

Milton Friedman (1912-2006) gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen unserer Zeit, die dem klassischen Kapitalismus das Wort geredet haben. Der Staat hätte nach seinen Thesen für nichts anderes zu sorgen als den Besitz ...

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John Maynard Keynes und die Bewältigung der Finanzkrise

(Rainer Westphal)

Mit Befremden ist zur Kenntnis zu nehmen, dass sich gewisse Politiker und selbsternannte Ökonomen rühmen, die richtigen Entscheidungen zwecks Überwindung der Finanzkrise getroffen zu haben. Dieses betrifft insbesondere die Verfechter des Neoliberalismus, welche immer ...

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Staatsmonopolkapitalismus

(Rainer Westphal)

Zu Beginn der siebziger Jahre geriet diese Lehre unter dem Kürzel „Stamokap“ wieder in die Diskussion der SPD. Hans Ulrich Klose, ehemals Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, stellte eine typische Stamokap-Behauptung auf, ...

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Wie viel Staat braucht die Marktwirtschaft?

(Wolfgang Ockenfels)

Der Weg aus staatlicher Bevormundung und bloßer Mangelverwaltung „Der deutsche Staat hat zur Stunde das Recht, das Sondereigentum durch geeignete Zwangsmaßnahmen so weit in Gemeineigentum zu verwandeln, als sein eigenes Dasein und ...

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Kants Imperativ und Rüttgers` Regeln
Buß- und Bettagsgespräch des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Die Welt sähe heute anders, will sagen: besser aus, wenn Immanuel Kants kategorischer Imperativ auf dem Finanzmarkt oder auch in der Politik für Familien und Kinder angewandt werden würde. Eine ...

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Unternehmerverantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft

(Marie-Luise Dött)

1.) Die erste Verantwortung der Unternehmer gilt den Kunden! In der Sozialen Marktwirtschaft ist der Kunde König! Er ist der Souverän des wirtschaftlichen Geschehens und bestimmt durch seine Nachfrage, was und ...

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Die Wirtschaftskrise in Europa

(Karl Marx)

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Staatsbankrott

(Rainer Westphal)

Ein Possenstück ersten Ranges haben sich die 20 mächtigsten Industrie- und Schwellenländer G20 bei ihrem Treffen vergangenes Wochenende geleistet. Es wurde verkündet kräftig sparen zu wollen. International darf munter weiter profitiert und spekuliert ...

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Der Schatten des „Homo oeconomicus", Zur Notwendigkeit einer integrativen und lebensdienlichen Ethik des Wirtschaftens

(Karl Kardinal Lehmann)

Professor Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann ist Bischof von Mainz

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Interview mit dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Professor Dieter Engels

(Constantin Graf von Hoensbroech)

"Der Bundesrechnungshof, dessen Mitglieder richterliche Unabhängigkeit besitzen, prüft die Rechnung sowie die Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes. Er hat außer der Bundesregierung unmittelbar dem Bundestag und dem Bundesrat jährlich zu berichten." (Artikel 114 Grundgesetz)

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Helmut Schmidt: Überalterung und Schrumpfung zwingen zum Umbau

(Helmut Schmidt)

In Deutschland leben 82 Millionen Menschen, davon sind 40 Millionen erwerbstätig. Sie arbeiten Voll- oder Teilzeit, einige sind selbständig. Weitaus die meisten sind Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Die übrigen 42 Millionen Einwohner ...

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Freiheit und Verantwortung

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Die Kölner Industrie- und Handelskammer erinnert bei ihrer Bestenehrung an die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft

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Die Reform der Weltfinanzordnung verlangt Beteiligung der Gewerkschaften

(Horst Köhler)

Ansprache von Bundespräsident Horst Köhler bei der Festveranstaltung "60 Jahre DGB"

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Die Entwendung der Krise. Ein Lehrstück des Irrsinns im Namen der Vernunft

(Ulrich Büchler)

„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, Doch ach – es wankt der Grund, auf den wir bauten.“ [1]

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Wegweisung für den Wegweiser gesucht: Wer rettet die Soziale Marktwirtschaft?

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Muss der ordnungspolitische Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft neu gefasst werden? Oder hat der derzeitige staatliche Interventionismus in der Ökonomie die Grundprinzipien der Jahrzehnte lang erprobten und bewährten Wirtschaftsordnung zugunsten eines konzeptionslos anmutenden Krisenmanagements nicht ...

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Unser Land ist in eine tiefe Krise geraten. Diese Krise betrifft jedoch nicht nur die Finanzmärkte oder die Wirtschaft, wie es auf den ersten Blick den Anschein haben könnte. Ihre Ursachen liegen ...

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BKU-Jubiläum im Zeichen der Finanzkrise

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Seine Sorge darüber, dass viele Menschen möglicherweise immer noch nicht recht begriffen haben, was die Kernfrage der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Krisensituation eigentlich ausmacht und welch fundamentale Frage sich daraus ergibt, war vor diesem Auditorium ...

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Wall Street in Trümmern

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Schlimmer konnte es nicht kommen. Die weltweite Bankenkrise wurde vor allein durch unsinnige Immobilienspekulationen in den USA ausgelöst, aber allzu viele europäische Geldinstitute hatten sich daran beteiligt. Die deutsche Finanzwelt zumal hatte mit ...

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Die Weltfinanzkrise 2008 als Vorbotin eines epochalen Umbruchs

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Die gegenwärtige Kapitalmarktkrise ist erst die Vorkrise für den erwartbaren Zusammenbruch des überkommenen Weltwirtschaftssystems.

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Der Verlust der Wirklichkeit

(Bernd Rebe)

Eine noch wenig beachtete fatale Folge der Weltfinanzkrise: Sie beraubt die Politik der Fähigkeit, die eigentlichen Probleme zu behandeln.

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Günter Schabowski: Zwieback im Politbüro, Die profitfreie Planwirtschaft

(Günter Schabowski)

Wenn Bürger gegen die eigene Regierung aufbegehren, so hat es im Vorfeld meist ernste wirtschaftliche Probleme gegeben. Wussten Sie 1989, wie schlecht es um die Wirtschaft der DDR bestellt war? Wie prekär ...

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Randolf Rodenstock im Gespräch mit Dirk von Nayhauß

(Dirk von Nayhauß und Randolf Rodenstock)

In welchen Momenten fühlen Sie sich lebendig? Ich fühle mich generell lebendig. Wenn ich was Neues denke, fühle ich mich allerdings besonders lebendig, geistige Anregungen sind für mich ein Höhepunkt. Ich ...

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Der neue und der alte Glaube

(Stefan Groß)

Norbert Bolz hatte ganz recht, als er das Spiel mit den Ängsten seiner kritischen Zeitdiagnose voranstellte. Die Konsumreligion ist in der Krise, ihr allgegenwärtiger Gott, das Finanzkapital, entzieht sich auf unbestimmte Zeit. Der Skandal ...

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Nach dem Bankrott, Der Privatisierungswahn ist an sein Ende gekommen. Nicht der Markt, sondern die Politik ist für das Gemeinwohl zuständig:

(Jürgen Habermas)

Ein Gespräch mit dem Philosophen Jürgen Habermas über die Notwendigkeit einer internationalen Weltordnung

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