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Die aktuelle Juli-Ausgabe 2016 ist da!

Glaube 06.05.16 Artikel lesen

Antike Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit im Denken Papst Benedikts XVI.

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In seiner Antrittsvorlesung „Der Gott des Glaubens und der Gott der Philosophen, Ein Beitrag zum Problem der theologia naturalis“ von 1959 in Bonn steht die Frage nach dem Verhältnis zwischen Glauben und Wissen im Fokus von Joseph Ratzinger. Wie verhalten sich Glaube und Vernunft zueinander?

> Antike Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit im Denken Benedikts XVI.
 
Glaube 07.05.16 Artikel lesen

Robert Spaemann über Amoris laetitia: „Das Chaos wurde mit einem Federstrich zum Prinzip erhoben.“

Das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia von Papst Franziskus bewegt die Gemüter. Die katholische Kirche wirkt unruhiger denn je. In einem Interview mit CNA, nahm der bekannte deutsche Philosoph Robert Spaemann dazu Stellung und konstatiert einen „Bruch mit der Lehrtradition“. Das „Chaos“ sei „mit einem Federstrich zum Prinzip erhoben“ worden. Das Interview führte Anian Christoph Wimmer.

> Robert Spaemann über Amoris laetitia: „Das Chaos wurde mit einem Federstrich zum Prinzip erhoben.“
 
Glaube 21.01.16 Artikel lesen

Die Dekadenz der evangelischen Kirche

Das Christentum verschwindet zunehmend aus der deutschen Gesellschaft. Schuld daran sind vor allem die Kirchen selbst, besonders die evangelische Kirche. Beispiele dafür sind ihre Behandlung von Homo-Ehe und Abtreibung. Doch Religion wird in Deutschland nicht verschwinden. Vielleicht tritt der Islam in das Vakuum, welches die christlichen Kirchen hinterlassen.

> Die Dekadenz der evangelischen Kirche
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Glaube 22.12.15 Artikel lesen

Lesen in der Ökologie des Menschen

Beim zweitägigen Symposium der Joseph Ratzinger – Papst Benedikt XVI. – Stiftung in Berlin hat der Paderborner Philosoph Berthold Wald an eine derzeit wieder hoch aktuelle Äußerung von Papst Emeritus Benedikt XVI. zur Multikulturalität erinnert.

> Symposiums der Joseph Ratzinger – Papst Benedikt XVI. - Stiftung
 
Glaube 07.12.15 Artikel lesen

Christentum, säkulare Vernunft und Interkulturalität. Was die Welt zusammenbringt

„Wieder neu zusammenbringen, was nicht mehr fraglos zusammenhält“, das scheint mir am ehesten die Intention aller politischen Reden Josef Ratzingers zu treffen.

> Christentum, säkulare Vernunft und Interkulturalität. Was die Welt zusammenbringt
 
Glaube 11.12.15 Artikel lesen

Grundzüge des christlichen Menschenbildes

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Die oftmals rein deklamatorische Berufung auf das christliche Menschenbild ist ohne nähere Konkretisierung ebenso vieldeutig wie leer.

> Grundzüge des christlichen Menschenbildes
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Glaube 31.10.15 Artikel lesen

Reformationstag

Am 31. Oktober 1517, mittags gegen 12 Uhr, soll Luther nach der protestantischen Überlieferung seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben ...

> Klaus Berger: Einer, der umkehren und weinen konnte> Udo Kern: Zum Kritikpotential des Protestantismus> Bernd Rebe: Vollendet die Reformation!
 
Glaube 04.10.15 Artikel lesen

Walter Kardinal Kasper: Wir brauchen mehr Barmherzigkeit

Für Walter Kardinal Kasper spielt der Begriff der eine zentrale Rolle in seinem Denken – Für Papst Franziskus ist die Forderung Barmherzigkeit zu übern, von eine Grundlage für seine Theologie für die Armen.

> Walter Kardinal Kasper: Wir brauchen mehr Barmherzigkeit
 
Glaube 19.05.15 Artikel lesen

10 Jahre Papst Benedikt XVI.

Wir sind Papst“ – so titelte spektakulär die Bildzeitung vor zehn Jahren. Spektakulär war die Botschaft, denn seit fast 500 Jahren gab es keinen Deutschen mehr auf dem Stuhl Petri.

> 10 Jahre Papst Benedikt XVI.: „Ich bin natürlich ein Bayer geblieben, auch als Bischof von Rom.“
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Glaube 13.08.15 Artikel lesen

Das Alte Testament

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Religionen erkennt man daran, dass ihre Lehren aus verstaubten Büchern und zerfallenen Schriftrollen stammen. Spätestens wenn die Inhalte der Bücher wegen Widersprüchen oder unglaubwürdigen Ereignissen nicht hinterfragt werden dürfen, werden die Bücher heilig und gehören dem Kanon (griechisch Richtschnur) der Religion an.

> Das Alte Testament
 
Glaube 14.07.15 Artikel lesen

Wolfgang Ockenfels: Arbeiten und nicht verzweifeln

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Mit dieser Parole hat Thomas Carlyle im 19. Jahrhundert aus dem asketischen Geist der protestantischen Arbeitsethik etwas gegen die bloße Gewinn- und Wachstumshoffnung ausrichten wollen, damit aber zugleich zur Hypostasierung des Arbeitsbegriffs beigetragen, von dem sich wohl auch ein wenig die Katholische Soziallehre hat anstecken lassen.

> Wolfgang Ockenfels: Arbeiten und nicht verzweifeln
 
Glaube 10.07.15 Artikel lesen

Familie? Die Zeit der Entscheidung

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Nach dem Irland-Referendum zur Einführung der Homo-„Ehe“ muss sich die Kirche des Westens entscheiden. Nicht die kommende Bischofssynode über Ehe und Familie, die den Papst zu einigen pastoralen Fragen beraten wird.

> Familie? Die Zeit der Entscheidung
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Glaube 30.04.15 Artikel lesen

Religionen und Naturwissenschaften – die zentralen Probleme der Weltreligionen

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Religionen machen Aussagen über Gott, Götter, überirdische Wesen, überirdische Welten und über eine überirdische Gerechtigkeit. Diese Aussagen können von den Naturwissenschaften weder bestätigt noch widerlegt werden. Sie machen aber auch Aussagen über die Welt, wie sie aufgebaut ist und funktioniert, über den Geist des Menschen und über ein Leben nach dem Tod, was sie angeblich von den Tieren unterscheidet.

> Religionen und Naturwissenschaften – die zentralen Probleme der Weltreligionen
 
Glaube 18.06.11 Artikel lesen

Eine Frage
der Wahrheit

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Wenn der Satz der alten Römer In vino veritas stimmt, kann eine Religion, die den Weingenuß bei Strafe verbietet, nur einen eingeschränkten Wahrheitsgehalt haben. Oder? Mit dieser sich selbst beantwortenden Frage begnügt sich ein rheinischer Katholik leichter als einer, dem die überlieferte religiöse Wahrheit gleichgültig ist und deshalb in der Erfindung immer neuer Wahrheitsansprüche und innerweltlicher Tabus keinerlei Rücksicht nimmt. Aber Wahrheiten der religiösen Art werden nicht erfunden, sondern geoffenbart und entdeckt. Diese Wahrheit haben die aufgeklärten Fanatiker der Toleranz und die modernen Relativisten des Dialogs bis heute noch nicht entdeckt.

> Wolfgang Ockenfels: Eine Frage der Wahrheit
 
Glaube 09.07.13 Artikel lesen

Ethik in der
Intensivmedizin

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Media vita in morte sumus – Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Der Tod ist sicheres Los aller Lebenden und allgegenwärtig: In den Nachrichten weltweit, auch in unserem persönlichen Umfeld, wenn nahe Menschen sterben. Wir dürfen froh und dankbar sein für die medizinischen Möglichkeiten, mit denen Leben heute gerettet und Leid gelindert werden kann. Aber manche Fälle haben uns doch auch schockierend vor Augen geführt, welche Gefahren damit zusammenhängen. Allzu leicht können Ärzte, Pfleger, Angehörige oder Richter zu Herren über Leben und Tod werden.

> Karl Kardinal Lehmann: Ethik in der Intensivmedizin: Möglichkeiten und Grenzen
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Glaube 04.03.14 Artikel lesen

Christentum und
Repräsentation

Die christliche Religion ist, wie die anderen Buchreligionen, ein Repräsentationssystem. Spezifisches Merkmal ist die „Gottesperspektive“, ein Blickwinkel, der den Religionsausübenden zwar von einer fremden Instanz auferlegt und überantwortet ist, von ihnen aber im Zuge von Aneignung und Verwerfung, von Wandel und Tradition im Verlauf ihrer Geschichte verinnerlicht wird. Diese Doppelung – fremd und doch eigen – wiederholt sich strukturell als Differenz von Inhalt und Ausdruck. Botschaften und Informationen religiösen Inhalts, Mahnungen oder Trost, Drohungen oder Verheissungen an die Adresse verständiger Wesen, aber auch bildliche Darstellungen zur Erbauung von frommen oder suchenden Gemütern sind nie und nirgends ausserhalb ihrer sprachlichen Ausdrucksform zu haben und zu fassen, seien sie mündlich vermittelt, schriftlich verfasst, plastisch oder malerisch zum Ausdruck gebracht.

> Gonsalv K. Mainberger: Christentum und Repräsentation
 
Glaube 07.01.13 Artikel lesen

Protestantische
Wissenschaftskultur

Die Legitimität Theologischer Fakultäten an staatlichen Universitäten wird immer wieder einmal mit dem Argument in Frage gestellt, ob es sich bei der Theologie überhaupt um eine Wissenschaft handle. Die österreichische Tageszeitung Der Standard belebte diese Debatte im Sommer des vergangenen Jahres mit einem Beitrag. In der Ausgabe vom 14. Juni 2012 wurde beklagt, dass „theologische Fakultäten zwar von der Uni bezahlt würden, den Lehrplan allerdings von der Kirche erhielten“ (Laizisten gegen „steuerliche Diskriminierung Konfessionsloser, in: Der Standard, 14. Juni 2012).

> Christian Danz: Protestantische Wissenschaftskultur. Anmerkungen zu einer alten Kontrovers
 
Glaube 21.10.14 Artikel lesen

Die Ruhe Gottes - Anselm Grün

Noch nie haben in Deutschland so viele Menschen über soviel freie Zeit verfügt. Es ist nicht lange her, dass nur Reiche und Mächtige den Luxus der Muße genossen haben und Tagelöhner und Knechte nicht einmal sonntags die Kirche besuchen gedurft haben, da ihre Arbeitskraft ständig benötigt worden ist. Heute ist die Arbeit geregelt. Jeder hat ein verbrieftes Recht auf Freizeit.

> Die Ruhe Gottes - Anselm Grün
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Glaube 27.01.15 Artikel lesen

Die Welt gerät aus den Fugen

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Die Toleranz nimmt ab, religiöser Hass nimmt zu, über fünfzig Millionen Menschen sind auf der Flucht. Theokratische und monoreligiöse Staaten im Orient vertreiben die Minderheiten. Aber was die Achtung religiös Andersdenkender angeht, so wird auch der Westen immer intoleranter. Besonders gegenüber gläubigen Christen. Ein beunruhigender Bericht von „Kirche in Not“

> Die Welt gerät aus den Fugen
 
Glaube 19.01.15 Artikel lesen

Cuba Libre: Ein Erfolg für den Papst

Trotz aller Klagen – das neue Jahr beginnt mit einer positiven Entwicklung: Kuba und die Vereinigten Staaten söhnen sich aus. Und es war der Papst, der diesen historischen Friedensschluss eingeleitet hat.

> Cuba Libre: Ein Erfolg für den Papst
 
Glaube 08.10.14 Artikel lesen

Die Kathedrale: europäisches Erbe und gebauter Glaube

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In den 1980er Jahren wandte sich der Pop Art-Künstler Andy Warhol (1928 bis 1987) mit seinen Bildern über „German Monuments“ besonderen Architekturdenkmälern zu.

> Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum zeigt „Die Kathedrale“
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Glaube 29.10.14 Artikel lesen

Romano Guardini Preis an den Mainzer Karl Kardinal Lehmann

Am gestrigen Abend wurde in der Katholischen Akademie in Bayern an den berühmten Theologen und Philosophen Karl Kardinal Lehmann der Romano Guardini Preis verliehen.

> Romano Guardini-Preis an Karl Kardinal Lehmann
 
Glaube 23.10.14 Artikel lesen

Verleihung des Romano Guardini Preises an Kardinal Lehmann

Die Katholische Akademie Bayern verleiht den diesjährigen Romano Guardini Preis an den Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann.

> Lehmann: Ethik in der Intensivmedizin: Möglichkeiten und Grenzen> Lehmann: Der Schatten des „Homo oeconomicus",> Lehmann: Zur Begründungsnot von Grundwerten> Lehmann: Der ärztliche Beruf in der Spannung zwischen medizinischem Expertenwissen
 
Glaube 22.09.14 Artikel lesen

Freude am und im christlichen Glauben

Die Jahresausstellung „playing by heart“ in „Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums Köln“ ist bis zum 24. August täglich außer dienstags von 12 bis 17 Uhr zu sehen. Führungen finden täglich von 10 bis 12 sowie 17 bis 19 Uhr statt. Außerdem gibt es donnerstags von 16 bis 17 Uhr (während des Semesters) ein „Philosophisches Gespräch“ mit Professor Andreas Speer, Direktor des Thomas-Instituts der Universität zu Köln, und dessen Doktoranden. Außerdem findet ebenfalls donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr ein öffentliches Hauptseminar mit dem Titel „Meister Eckhart und Cusanus in der Perspektive von Philosophie und Theologie“ statt.

> Neue Jahresausstellung von „Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums Köln
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Glaube 14.05.14 Artikel lesen

Hölle und Teufel, Mammon und Mission

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Nach seinem ersten Amtsjahr hat Papst Franziskus immer noch eine „gute Presse“, sogar in Deutschland. Obwohl er sich ihnen nicht anbiedert, sondern den Mediengewaltigen gelegentlich den Kopf wäscht, können sie es sich (noch) nicht erlauben, über den liebenswürdigen jovialen Papst herzuziehen.

> Wolfgang Ockenfels: Hölle und Teufel, Mammon und Mission
 
Glaube 10.06.14 Artikel lesen

Martin Mosebach - Bischof Tebartz-van Elst und die Presse

Ist der Fall des Bischofs von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst wirklich schon abgeschlossen? Man betrachte die dürren Fakten: die Untersuchungskommission, die die Deutsche Bischofskonferenz eingesetzt hatte, um festzustellen, wie es zu der Explosion der Kosten beim Bau der vom Limburger Domkapitel in Auftrag gegebenen Bischofsresidenz gekommen ist, hat dem Bischof einen großen Teil der Verantwortung an dieser Fehlplanung gegeben; einen anderen Teil trägt das Domkapitel, das seiner Aufsichtspflicht nicht genügt hat, und auch dem Generalvikar werden Vorwürfe nicht erspart.

> Martin Mosebach - Bischof Tebartz-van Elst und die Presse
 
Glaube 02.07.14 Artikel lesen

Peter Kardinal Turkson – Bedingungen von Entwicklung

Peter Kardinal Turkson gilt als wichtige Stimme in diesem Dialogprozess. Als Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden leitet er die entscheidende entwicklungspolitische Schaltstelle des Heiligen Stuhls. Ausgehend von seiner fünfjährigen Erfahrung in dieser Position wird er am Montag, 7. Juli 2014, ab 19 Uhr unter dem Titel „Soziale und ökologische Bedingungen von Entwicklung“ in der Katholischen Akademie Bayern (Mandlstraße 23, 80802 München) seine Erfahrungen und Perspektiven zum Thema darlegen.

> Peter Kardinal Turkson – Bedingungen von Entwicklung
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Glaube 13.06.14 Artikel lesen

Die Globalisierung der Einförmigkeit - Franziskus und das einheitliche Denken dieser Welt

Immer wieder klagt Papst Franziskus den hedonistischen Atheismus des Westens an. Er nennt ihn das „einheitliche Denken“, die vorherrschende Mentalität, die vor allem Europa und Amerika fest im Griff hält. Ebenso häufig warnt er vor dem Teufel.

> Die Globalisierung der Einförmigkeit - Franziskus und das einheitliche Denken dieser Welt
 
Glaube 11.05.14 Artikel lesen

Im Interview: Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel

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Prof. Kuschel: Bild Stefan Groß

Im Interview mit Professor Karl-Josef Kuschel sprach die Tabula Rasa über das Weltgewissen und warum wir dieses möglicherweise zum Überleben brauchen, über die große Frage nach der Wahrheit und wie sich die Religionen hierbei annähern können. Aber auch die Frage, vor welchen Herausforderungen die Kirche im 21. Jahrhundert steht, stand im Mittelpunkt des Gespräches mit Professor Kuschel, der nicht nur ein bedeutender Theologe ist, sondern darüber hinaus ein sehr guter Kenner der Literatur und Kunst.

> Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel
 
Glaube 04.04.14 Artikel lesen

Johann Michael Sailer - Tagung zu einem großen Theologen

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Mit einer öffentlichen Tagung im Priesterseminar St. Wolfgang am Bismarckplatz 2 in Regensburg erinnert die Katholische Akademie Bayern am Samstag, 5. April 2014, an Johann Michael Sailer. Der große Theologe lebte von 1751 bis 1832 in einer Zeit großer kirchlicher und gesellschaftlicher Umbrüche, wurde als Bischof von Regensburg ein Brückenbauer im Geiste Jesu, wirkte als Seelsorger und Lehrer, war aber auch ein Vorkämpfer der Ökumene. Aktueller Anlass der Tagung ist die „Rückkehr“ von Johann Michael Sailer auf den Emmeramsplatz. Das Denkmal des Theologen, der den Ehrentitel „Bayerischer Kirchenvater“ erhielt, stand dort viele Jahre, wurde im Zweiten Weltkrieg fast eingeschmolzen und nach dem Krieg an der Bahnhofsstraße aufgestellt. Heuer am 20. Mai, dem Todestag des Bischofs, kehrt das Denkmal nun auf seinen angestammten Platz vor der Basilika Sankt Emmeram zurück.

> Johann Michael Sailer - Tagung zu einem großen Theologen
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Glaube 06.04.14 Artikel lesen

Spontifex maximus?
Nein. Papst Franz SJ

Brüder und Schwestern! Guten Abend! Ihr wisst, es war die Aufgabe des Konklaves, Rom einen Bischof zu geben. Es scheint, meine Mitbrüder, die Kardinäle, sind fast bis ans Ende der Welt gegangen, um ihn zu holen.“ Buona sera – diese beiden Worte sind am 13. März 2013 in die Geschichte der Kirche eingegangen. Später sollten noch „Guten Tag“ bei jeder Audienz und beim sonntäglichen Gebet des Angelus hinzukommen, der nunmehr traditionell mit einem „Gesegnete Mahlzeit“ endet. Mit seinem „Guten Abend“ löste der neu gewählte Papst, der sich zum ersten Mal auf der Mittelloggia der vatikanischen Basilika „urbi et orbi“ präsentierte, eine Spannung, die in den Tagen des Vorkonklaves und des Konklaves viele Gemüter vibrieren ließ wie Saiten, die auch hätten springen können. Um 19.06 Uhr dann die „fumata bianca“: Üppiger weißer Rauch quoll aus dem Kamin, der aus dem Dach der Sixtinischen Kapelle in die Nacht ragte. Nur die katholische Kirche teilt heute noch das Wichtigste über Rauchsignale mit, statt Twitter, Facebook, WhatsApp oder einfach eine auch schon antiquierte SMS zu nutzen.

> Spontifex maximus? Nein. Papst Franz SJ
 
Glaube 10.04.14 Artikel lesen

Noch hapert es - Ein Gespräch mit dem Kinderschutz-Experten und Gregoriana-Professor Hans Zollner SJ

In seiner Ansprache vor der Vollversammlung der Glaubenskongregation am 31. Januar hat Papst Franziskus von einer besonderen Kinderschutzkommission des Vatikans gesprochen, die er sich unter dem Dach dieser Kongregation vorstellen kann. Und eine Woche später musste das Presseamt des Vatikans einen Bericht des Kinderschutzkomitees der Vereinten Nationen teilweise zurückweisen, der einige richtige Aussagen zum Kinderschutz durch die katholische Kirche und die römische Kurie mit unhaltbaren Anklagen und Aufforderungen verbunden hatte. Es gibt in Rom einen deutschen Experten für Kinderschutz, den Jesuiten Hans Zollner, der das Institut für Psychologie der Päpstlichen Hochschule Gregoriana leitet und in München bereits ein Kinderschutzzentrum gegründet hat. Wir fragten ihn, wie es in Rom und in der Weltkirche beim Thema Kinderschutz weitergegangen ist, nachdem die Missbrauchsskandale die Öffentlichkeit nicht nur in Deutschland oder Irland beziehungsweise in den Vereinigten Staaten erschüttert haben.

> Noch hapert es - Ein Gespräch mit dem Kinderschutz-Experten und Gregoriana-Professor Hans Zollner SJ
 
Glaube 25.03.14 Artikel lesen

Romano Guardini Preis
an Karl Kardinal Lehmann

Die Katholische Akademie Bayern verleiht den Romano Guardini Preis 2014 an den Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird am 28. Oktober 2014 in München verliehen. Die Laudatio hält der französische Philosoph Prof. Dr. Jean Greisch, von 2009 bis 2012 Inhaber der Guardini-Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung an der Humboldt-Universität in Berlin.
„In Kardinal Lehmann würdigt die Katholische Akademie Bayern einen bedeutenden theologischen Wissenschaftler, einen hohen kirchlichen Amts- und Würdenträger, einen den Menschen zugewandten Seelsorger“, führte Akademiedirektor Dr. Florian Schuller in der Preisbegründung aus. Karl Lehmann sei ein katholischer Denker, dem es in unermüdlicher intellektueller Neugierde wie theologischer Leidenschaft um eine geistig-geistliche Diagnose der Gegenwart und zugleich ein klares Zeugnis des christlichen Glaubens gehe. Wie Romano Guardini bewege ihn in unübersichtlicher Zeit die „Sorge um den Menschen“, so Florian Schuller weiter.

> Romano Guardini Preis an Karl Kardinal Lehmann
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Glaube 25.02.14 Artikel lesen

Walter Kardinal Kasper im Interview

Die Ökumene hat mich seit vielen Jahren beschäftigt. Aus Württemberg stammend ist mir die Ökumene in die Wiege gelegt. Aber für mich ist es durch die Arbeit in Rom selbstverständlich, daß die Ökumene weltweit, mit den Orthodoxen beispielsweise, funktionieren muß, Deutschland ist da nur ein Land unter vielen. Wie diese Ökumene funktioniert, ist das Thema der Stunde und nicht nur etwas, das innerkirchlich von Bedeutung ist. Gerade diese globale Ökumene bleibt ein äußert interessantes Feld, insbesondere politisch.

> Wenn das Christentum im alten Europa eine Zukunft haben will, denke ich, kann es das nur ökumenisch haben, da gibt es keine Alternative dazu. Im Interview Walter Kardinal Kasper
 
Glaube 18.03.14 Artikel lesen

In Kürze: Interview mit Karl-Josef Kuschel

Die Tabula Rasa sprach mit dem Tübinger Theologen und Literaturwissenschaftler, Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, über die Sprache der Religion, wie das Reden von Gott möglich ist und über die Wahrheitsfrage - das entscheidende Argument. Was kann das Christentum von den anderen Religionen lernen, was sind die größten Herausforderungen und Gefahren, der sich die Christenheit im 21. Jahrhundert stellen muß. Und welche Rolle kommt der Kunst innerhalb des religiösen Diskurses zu?

 
Glaube 25.02.14 Artikel lesen

Wenn das Christentum im alten Europa eine Zukunft haben will, denke ich, kann es das nur ökumenisch haben, da gibt es keine Alternative dazu.
Im Interview Walter Kardinal Kasper

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> Wenn das Christentum im alten Europa eine Zukunft haben will, denke ich, kann es das nur ökumenisch haben, da gibt es keine Alternative dazu. Im Interview Walter Kardinal Kasper
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Glaube 01.02.14 Artikel lesen

Religionsfreiheit und der Kampf
gegen Diskriminierung von Christen

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Am 2. Oktober 2012 organisierte die EPP-Gruppe mit Teilnahme zahlreicher hochrangiger Vertreter und Sprecher aus verschiedenen Ländern, gemeinsam mit der Kommission der Bischofskonferenz für europäische Länder (COMECE) und der ECR Gruppe, ein halbtägiges Seminar im Europäischen Parlament, das der Einschätzung der momentanen Situation der Christen und der Religionsfreiheit in Europa gewidmet war. Die Sprecher waren sich einig hinsichtlich der deutlichen Anstrengungen, die notwendig sind, um der Diskriminierung von Christen entgegenzuwirken und darin, daß Religionsfreiheit nicht nur für Minderheiten garantiert werden müsse, sondern auch für Christen

> Relgionsfreiheit und der Kampf gegen Diskriminierung von Christen
 
Glaube 01.02.14 Artikel lesen

Fortschritt und Ethik

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Fortschritt und Ethik sind Wörter, die in der Sprache des Alltags oft benutzt werden, öfter jedoch in der Sprache der Wissenschaft und der Politik. Beide Wörter haben gemeinsam, daß sie vor allem im politischen und im wissenschaftlichen Sprachgebrauch den Rang von Begriffen annehmen. Begriffe sind nicht nur Symbole wie Wörter, die als Zeichen oder Namen für einen Gegenstand, einen Sachverhalt, eine Idee oder eine Person stehen. Die Bedeutung von Wörtern wird im allgemeinen Sprachgebrauch geregelt. Begriffe haben normierte oder normierende Bedeutung.

> Fortschritt und Ethik
 
Glaube 10.02.14 Artikel lesen

Wieviel Pluralismus verträgt die christliche Moral?

Überall in Deutschland, aber auch in anderen hochzivilisierten Ländern, fühlen sich zahlreiche ältere Katholiken in ihrer Kirche nicht mehr recht zu Hause. Aus ihren jüngeren Jahren tragen sie noch ein Bild der Kirche in Erinnerung, die in ihrem Gottesdienst, ihrer Lehre, ihrer Moral Autorität ausstrahlte und sichere Orientierung vermittelte. Um den Preis der Unterordnung unter strenge Gebote und Verbote, zugleich auch mit der Einübung in feste Riten, Gebräuche und Gewohnheiten erhielt der Gläubige die innere Sicherheit, daß er auf dem rechten Weg im Diesseits und auf das Jenseits hin sei. Wer in den Zeiten geistiger, moralischer und politischer Wirren zwischen den beiden Weltkriegen und in der ersten Nachkriegszeit seiner Kirche Glauben und Gehorsam schenken konnte, lebte in einer Gewißheit hinsichtlich des Wahren und des Guten, um die ihn andere beneiden konnten.

> Hans Joachim Türk, Wieviel Pluralismus verträgt die christliche Moral?
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Glaube 17.01.14 Artikel lesen

Meister Eckhart und die
Wurzeln des Christentums

Das Christentum besaß zu keiner Zeit eine einheitliche Lehre oder Theologie. Meister Eckhart eröffnet den Zugang zu einer alten christlichen negativen Theologie und Tradition, die eng mit der Philosophie (des Neuplatonismus) und dem Entstehen der christlichen Theologie überhaupt verbunden ist. Diese negative Theologie gründet entsprechend des Philosophiebezuges auf der Vernunft, geht gleichzeitig aber trotz dieses natürlichen und vernünftigen Ansatzes in einer wahren Transzendenz und Mystik über alles Weltliche hinaus.

> Bernd Ehlert: Meister Eckhart und die wahren Wurzeln des Christentums
 
Glaube 16.01.14 Artikel lesen

Der Kardinal, der
aus dem Osten kam

Kardinal Meisner ist mein Ortsbischof. Fast könnte man von ihm sagen, was Schiller über Wallenstein schrieb: „Von der Parteien Gunst und Hass verwirrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.“ Als er aus Berlin kam, war er vom Kölner Domkapitel zunächst nicht gewollt und auch er, so sagte er gleich ganz freimütig, hatte sich keineswegs nach Köln gedrängt. Es war die prophetische Tat Papst Johannes Pauls II., der im Jahr 1988 entschied, einen deutschen Bischof aus dem Osten der Geschichte voraus in den deutschen Westen zu entsenden, einen Mann aus einer bedrängten Kirche in ein wohl situiertes Bistum.

> Der Kardinal, der aus dem Osten kam: Ein Blumenstrauß für Kardinal Joachim Meisner
 
Glaube 06.11.13 Artikel lesen

Wolfgang Schäuble: Das
Miteinander der Religionen

Es ist noch nicht sehr lange her, da meinten viele durchaus kluge Köpfe in Europa, dass es mit der Religion unaufhaltsam bergab gehe. Der wissenschaftliche und technische Fortschritt, die immer bessere Bildung, die einem immer größeren Teil der Menschen zuteil wird, die zunehmende Verbesserung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse - all dies würde, so meinten diese Experten, zu einer Marginalisierung der Religion führen. Manche glaubten, sie würde gänzlich verschwinden; andere waren vorsichtiger - aber die allgemeine Ansicht war, dass die öffentliche, gesellschaftliche und politische Bedeutung der Religion wie im 20. auch im 21. Jahrhundert ...

> Das Miteinander der Religionen in Deutschland und Europa
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Glaube 15.11.13 Artikel lesen

Die Religion
der Atheisten

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Archäologische Funde bestätigen, dass seit Anfang der Zivilisation, wenn nicht eher, Menschen an höhere Mächte geglaubt haben. Der Glaube an die Transzendenz ist somit evolutionär von Vorteil, was jedoch nicht die Existenz Gottes voraussetzt. Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer ist Physiker, Philosoph und sitzt im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung GBS, der einflussreichsten atheistischen Vereinigung Deutschlands. Die GBS hat vor kurzem einen Aufsatz von ihm veröffentlicht. Der elf-seitige Aufsatz stellt den Leitgedanken der GBS dar und liefert seinen Mitgliedern Argumente bei der Mission und den seltenen seriösen Diskussionen mit Theisten.

> Die Religion der Atheisten
 
Glaube 04.11.13 Artikel lesen

Paul Sturm: Das
Wundes des Seins

Paul Sturm wurde am 19. 1. 1891 in Bad Liebenstein bei Meiningen geboren. Der Vater Ernst Berthold Sturm war Bergwerkbesitzer und u. a. Mitbegründer der Handelsschule in Thüringen. Sturms Elternhaus war geistig und musisch geprägt und so hatte Paul Sturm schon in früher Kindheit ein 'Bündnis auf Lebenszeit' vor allem mit Dichtung und Musik geschlossen, wie er von sich selbst schreibt. Als Kind genoss er eine Ausbildung in Klavier- und Orgel-Spiel, das von Zeitzeugen als meisterhaft bezeichnet wird, und er trat auch früh mit Kompositionen an die Öffentlichkeit. Als Schüler erschienen erste Gedichte in Zeitungen, 1910 der Band „Schatten und Sonne ...

> Paul Sturm: Das Wunder des Seins - Neue Reformation Thesen
 
Glaube 27.08.13 Artikel lesen

Zum Katholischwerden

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Protestanten erkannte man früher daran, daß sie nicht katholisch sein wollten. Einig waren sie sich seit Martin Luther vor allem in der gemeinsamen Abkehr von der katholischen Kirche. Daraus bezogen sie vorrangig ihre neue Identität. Innerhalb dieser großen Auflehnung ereignete sich jedoch in den fünfhundert Jahren seit der Reformation soviel innerprotestantischer Protestantismus, daß sich die Gemeinsamkeit in der Vielfalt der Bekenntnisse aufsplitterte. Zudem hatte die katholische Kirche ihre Lektion aus der Reformationsgeschichte gelernt und bot immer weniger Angriffsflächen, vor allem seit dem II. Vatikanischen Konzil, von dem sich freilich die Piusbrüder distanzierten.

> Wolfgang Ockenfels: Zum Katholischwerden
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Glaube 29.08.13 Artikel lesen

Philosophie und Atheismus

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Was ich hier zum Thema Philosophie und Religion zu sagen mir vorgenommen habe, ist auf einen ziemlich genauen Zeitpunkt hin fokussiert. Die Redeabsicht ist auf einige hier Anwesende gemünzt. Wir haben eine uns gemeinsame religiös kodierte Situation erlebt und gestaltet. Ich spreche zu Ihnen im Hier und Jetzt über ein Damals bis zum Heute: über die mir bis heute zugewiesene, geschenkte Lebenszeit – die Frist von 1924 bis 2007. Philosophie und die Religion ist ein von mir in dieser Zeit gelebtes Thema. Es war einst ein mir als ehemaligem Dominikaner zugewiesenes Amt. Ich mache daraus eine jetzt aufbereitete und zurechtgemachte Erzählung.

> Gonsalv K. Mainberger: Philosophie und Atheismus
 
Glaube 11.07.13 Artikel lesen

Das neue Gesicht der Kirche

Noch absolviert Papst Franziskus Veranstaltungen, die man in der Amtszeit seines Vorgängers geplant und vorbereitet hat: Die Messe auf dem Petersplatz mit katholischen Bruderschaften aus aller Welt am 5. Mai, die Heiligsprechung von drei Seligen eine Woche später – bei deren offizieller Bestätigung im Konsistorium vom 11. Februar Benedikt XVI. auch überraschend seinen Rücktritt ankündigte –, das große Treffen mit den kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften am Vorabend von Pfingsten, der Besuch in einer römischen Pfarrei am Dreifaltigkeitssonntag, die ...

> Das neue Gesicht der Kirche> Klaus Berger: Eine Planstelle für Franziskus
 
Glaube 01.07.13 Artikel lesen

Unter Naturschutz

Es gibt Konjunkturen für die „ewige Wiederkehr des Naturrechts“ (Heinrich Rommen). Sie treten meist zu Zeiten unmenschlicher Zustände und ungerechter Gesetze in Erscheinung. Erst die negative Erfahrung mit einer „positiven“, d.h. von der Obrigkeit positivierten Rechtsordnung provoziert die typisch naturrechtliche Frage: Sind die Gesetze überhaupt gerecht? Als Reaktion auf schlimme Entwicklungen kann diese gar nicht „theoretische“ Frage gelegentlich zu Protest- und Widerstandsaktionen, gar Revolutionen führen, an denen sich vorzugsweise „Wertkonservative“ beteiligen.

> Wolfgang Ockenfels: Unter Naturschutz
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Glaube 24.07.13 Artikel lesen

Kirche ist keine
Demokratie“

Seit jeher hat es die Politik mit innerweltlicher Macht zu tun. Und Demokratie ist eine politische Form, die auf die Herrschaft der Mehrheit, aber auch auf Machtkontrolle hinausläuft. Darin liegt der Charme einer freiheitlichen Demokratie, die rechtlich verfaßt ist. Unsere Verfassung kennt sogar Bestimmungen, denen eine „Ewigkeitsgarantie“ zugesprochen wird, und die auch von noch so großen Mehrheiten nicht liquidiert werden können. Darüber wacht das Bundesverfassungsgericht, sollte es zumindest, wenngleich dort Interpretationskünstler walten, die mit dem metaphysisch-religiösen Begriff der Ewigkeit nichts anfangen können.

> „Kirche ist keine Demokratie“
 
Glaube 05.07.13 Artikel lesen

Heiligsprechung für
Papst Johannes Paul II.

Das 2005 verstorbene Oberhaupt der Katholiken, Papst Johannes Paul II., wird, wie der Vatikan um Papst Franziskus, mitteilt, heiliggesprochen. Mit dem polnischen Pontifex wird auch Papst Johannes XXIII. heiliggesprochen. Für diese Heiligsprechung machte Franziskus am Freitag mit seiner Unterschrift den Weg frei. Das Datum für die Zeremonie wird noch festgelegt. Nach Medienberichten sollen die beiden Päpste noch in diesem Jahr heiliggesprochen werden.

> Die Sommerlektüre für den Baggersee (und andere Strände der Freizügigkeit)
 
Glaube 03.06.13 Artikel lesen

Meister Eckhart und die
Wurzeln des Christentums

Das Christentum besaß zu keiner Zeit eine einheitliche Lehre oder Theologie. Meister Eckhart eröffnet den Zugang zu einer alten christlichen negativen Theologie und Tradition, die eng mit der Philosophie (des Neuplatonismus) und dem Entstehen der christlichen Theologie überhaupt verbunden ist. Diese negative Theologie gründet entsprechend des Philosophiebezuges auf der Vernunft, geht gleichzeitig aber trotz dieses natürlichen und vernünftigen Ansatzes in einer wahren Transzendenz und Mystik über alles Weltliche hinaus.

> Meister Eckhart und die wahren Wurzeln des Christentums
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Glaube 11.05.13 Artikel lesen

Die Päpste der
Entweltlichung

Nördlich von Rom, an den Berghängen rund um das in einem fruchtbaren Tal gelegene Städtchen Rieti, weisen Straßenschilder auf vier kleine Heiligtümer hin. Es sind vier Orte, an denen Franz von Assisi zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts eine gewisse Zeit verbracht hat, nachdem er mit einigen Gefährten seine Heimatstadt in Umbrien verlassen hatte. Poggio Bustone: eine kleine Einsiedelei an einer schroffen Felswand, in die sich die „Büßer von Assisi“ mit Franziskus an der Spitze zurückgezogen hatten, als sie überhaupt nicht mehr wussten, wie es weitergehen soll.

> Guido Horst: Die Päpste der Entweltlichung
 
Glaube 10.04.13 Artikel lesen

Einfach
katholisch

„Schade, daß der Papst nicht katholisch ist“, bemerkte Kurt Tucholsky in seinem Sudelbuch. Er meinte das ironisch mit Blick auf seine deutschen Zeitgenossen, denen bis heute der Sinn für Ironie abgeht, und die sich stattdessen ernsthaft für kompetent und genug legitimiert halten, zu entscheiden, wer oder was als katholisch anzusehen sei. Diese Entscheidung trifft nach kirchlichem Verständnis letztlich der jeweils regierende Papst, gleichgültig, ob er von den einen als papa angelicus herbeigesehnt, von den anderen als papa haereticus verflucht wird. Solche „prophetischen“ Zuschreibungen haben im Mittelalter eine große Rolle gespielt und sollten wohl die Papstwahlen beeinflussen.

> Wolfgang Ockenfels: Einfach katholisch
 
Glaube 01.04.13 Artikel lesen

Robert Spaemann:
Glauben und Wissen

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Stefan Groß: Inwieweit spielt die neuplatonische Philosophie mit ihren Lehren von den drei Wesenheiten innerhalb Ihres christlichen Denkens eine prägende Rolle? Kann man mit diesem Denken heutzutage noch philosophieren? Prof. Dr. Spaemann: Da stecken schon in der Frage ein paar Dinge, denen ich nicht so zustimmen würde. Zunächst was ist mein christliches Denken? Ich habe das nie auseinander dividiert. Ich würde sagen – mein Denken, denn ob ich die neuplatonische Philosophie einleuchtend finde oder nicht, ist für mein Christentum nicht entscheidend und umgekehrt auch.

> Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch (Teil I)
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Glaube 25.03.13 Artikel lesen

Bedeutung des Gottesbegriffs
in internationalen Beziehungen

Die Frage nach der Bedeutung und der Funktion des Gottesbegriffs in internationalen Beziehungen ruft auf den ersten Blick Verwunderung hervor, jedenfalls für den Frommen. Dieser sieht seinen Gott ja gerade jenseits aller nationalen und internationalen Relationen. Und in der Tat steht der Gott der monotheistischen Religionen nicht nur jenseits aller irdischen Beziehungen, sondern auch jenseits der Welt. Zu den grundlegenden Bestimmungen des monotheistischen Gottesgedankens gehören seine weltenthobene Transzendenz sowie seine Universalität und Einzigkeit.

> Christian Danz: Religiöse Imagination des Eigenen und Fremden
 
Glaube 26.02.13 Artikel lesen

Sigmund Freuds
Zukunftsillusionen

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Religionskritiken, sowohl gegen ihre ideellen als auch praktischen Grundlagen, werden so alt sein wie die schriftlich fixierten Religionen. Sigmund Freud dürfte sowohl die subtile Kritik Ludwig Feuerbachs (1804-1872), die zerset­zende von Karl Marx (1818-1883), aber auch die verzweifelte seines Zeitge­nossen Friedrich Nietzsche (1844-1900) studiert ha­ben, denn er beruft sich auf „bessere Männer“, die „vollständiger, kraftvoller und eindrucksvoller“ als er Kritik an der Religion geübt hätten. Er „habe bloß“ wie er bekennt, „der Kritik“ seiner „großen Vorgänger etwas psychologische Begründung hinzugefügt“.

> Sigmund Freuds Zukunftsillusionen
 
Glaube 26.02.13 Artikel lesen

Das Miteinander der
Religionen in Europa

Es ist noch nicht sehr lange her, da meinten viele durchaus kluge Köpfe in Europa, dass es mit der Religion unaufhaltsam bergab gehe. Der wissenschaftliche und technische Fortschritt, die immer bessere Bildung, die einem immer größeren Teil der Menschen zuteil wird, die zunehmende Verbesserung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse - all dies würde, so meinten diese Experten, zu einer Marginalisierung der Religion führen. Manche glaubten, sie würde gänzlich verschwinden; andere waren vorsichtiger - aber die allgemeine Ansicht war, dass die öffentliche, gesellschaftliche und politische Bedeutung ...

> Wolfgang Schäuble: Das Miteinander der Religionen in Deutschland und Europa
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Glaube 22.01.13 Artikel lesen

Warum Jesus heute einen
Fernsehsender gründen würde!

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Der Papst twittert, und zwar aus gutem Grund, so der neue K-TV Chef, Martin Lohmann. Mit dem Medienexperten, der enge Kontakte zum Vatikan pflegt, sprach die Tabula Rasa über die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die christliche Botschaft. Welche Rolle spielen die Medien im Zeitalter der Säkularisierung, und warum würde Jesus heute einen Fernsehsender gründen – Herr Lohmann?

> Im Interview – der neue Chefredakteur von K-TV, Martin Lohmann
 
Glaube 11.12.12 Artikel lesen

Zurück zum
Naturrecht

Guido Horst: Vor über einem Jahr hat Papst Benedikt im Deutschen Bundestag das Naturrecht thematisiert. Kritiker sagten damals, der Papst wolle eine Art „katholischer Scharia“ wieder einführen. Ist das Naturrecht eine katholische Angelegenheit? Armin Schwibach: Nein, das Naturrecht hat nichts mit der katholischen Kirche und die zitierte Scharia hat nichts mit Naturrecht zu tun. Sie ist im Endeffekt sogar dessen Verleugnung. Das Naturrecht ist, wie Benedikt XVI. dies auch früher schon sagte, „die Quelle, aus der zusammen mit Grundrechten auch sittliche Gebote entspringen, deren Einhaltung verpflichtend ist“.

> Guido Horst: Ein Gespräch mit dem Philosophen Armin Schwibach
 
Glaube 13.12.12 Artikel lesen

Dr. Georg Gänswein
wird Erzbischof

Prälat Dr. Georg Gänswein, langjähriger Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., wurde zum Erzbischof und Präfekten des Päpstlichen Hauses ernannt. Papst Benedikt XVI. erhob ihn zum Titularerzbischof von Urbisaglia. Am 6. Januar 2013 wird in der Petersbasilika die Bischofsweihe vollzogen werden. In dieser Funktion ist der aus dem Erzbistum Freiburg stammende Theologe nun auch für das Päpstliche Haus verantwortlich. In sein Aufgabenfeld fällt u.a. die Betreuung von Staatsbesuchen.

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Glaube 07.12.12 Artikel lesen

Benedikt XVI. empfängt
Bundespräsidenten Gauck

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat den deutschen Pontifex in Rom besucht. Das Gespräch mit Papst Benedikt XVI. dauerte eine Dreiviertelstunde. Wie der Bundespräsident betonte, sei es ihm wichtig gewesen, mit dem Oberhaupt der Katholiken über die Krisensituation in Europa, über die Rolle Deutschlands und die aktuelle Lage in Nahost zu reden. Wie der Protestant Gauck betonte, komme er "vor allem als Mensch und als Christ".

> Constantin Graf von Hoensbroech im Interview mit Joachim Gauck> Glaube und Wissen – Die kreatürliche Vernunft im Werk Joseph Ratzingers> Matthias Matussek: Der Skandal: Die Liebe
 
Glaube 12.10.12 Artikel lesen

Eröffnung des
Jahres des Glaubens

Ihr könnt mich alle mal.“ Das hat er natürlich nicht gedacht. Unser Papst, Benedikt XVI., ein immer noch sehr rüstiger Mann von mittlerweile 85 Jahren. Aber ähnliche Gedanken mögen wie Blitze durch das Gehirn des altgedienten Theologieprofessors gefahren sein, als er sich im Juli an seinen Schreibtisch in der Sommerresidenz in Castelgandolfo setzte und sich auf das konzentrierte, was ein Professor nun einmal am besten kann: Texte verfassen. War es der dritte Band seines Jesus-Buchs, den er nun endlich zu Ende bringen will?

> Wie viel Schmutz, wie viel leeres Gerede
 
Glaube 10.10.12 Artikel lesen

Gewalt Macht Recht

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„Die Finanzkrise ist die Folge eines permanenten Rechtsbruchs“, sagte jüngst Paul Kirchhof. An dieses schon klassische Zitat des Rechtsgelehrten wird man sich noch zu erinnern haben. Vor allem dann, wenn die Folgen der Finanzkrise für alle oder wenigstens pro multis spürbar werden - und weitere Rechtsbrüche nach sich ziehen. Denn es scheint über politische Rechtsbrecher ein schicksalhaftes Verhängnis zu walten, daß sie nicht die Ursachen der Krise, also die Rechtsbrüche, zu beseitigen suchen, sondern diese fortsetzen, um die Krise zu bewältigen.

> Gewalt Macht Recht> Kants Imperativ und Rüttgers` Regeln
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Glaube 12.05.12 Artikel lesen

Martin Mosebach: Die
Lourdes-Madonna

Meine erste Lourdes-Madonna habe ich als kleiner Junge im Haus von Rheingauer Weinbauern gesehen; meine Eltern probierten unten in der Wohnküche Wein, während mir die Tochter des Hauses, die so alt war wie ich, die Zimmer im oberen Stockwerk zeigte. Das Schlafzimmer ihrer Eltern lag in feierlicher kühler Erstarrtheit da, die Plumeaus waren enorm aufgeschüttelt, fest wie mit Zement gefüllt, die Kopfkissen hatten einen scharfen Knick in der Mitte, der ihnen zwei steife Hasenohren gab ...

> Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna
 
Glaube 14.08.11 Artikel lesen

Petrus: Einer, der umkehren
und weinen konnte

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Petrus wird mit rundem Vollbart dargestellt, wie Kaiser und Könige und wie – wenn es um den Himmel geht – Gott Vater. Paulus dagegen hat einen spitzen Bart wie die Philosophen, in der einen Hand ein Buch, in der anderen das Schwert. Das Buch hat Paulus, weil er so wunderbare Briefe geschrieben hat. Petrus dagegen hält in den Händen einen oder zwei Schlüssel und im Übrigen ein Kreuz, denn wie sein Herr wurde er gekreuzigt, nur mit dem Kopf nach unten. Paulus gilt als der Intellektuelle, missbraucht von Gnostikern und anderen Ketzern jeder Art. Himmelsschlüsselchen sind schlichte, aber strahlende Frühlingsblumen.

> Klaus Berger: Einer, der umkehren und weinen konnte
 
Glaube 16.06.12 Artikel lesen

Der heilige Rock
und die Piusbrüder

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Der Heilige Rock gehört nicht in die Kategorie religiöser Musik und bringt nicht den Glaubenssatz „Elvis lebt“ zum Klingen. Vielmehr „handelt“ es sich (auch hier sind Händler mit am Werk) um das Gewand Christi ohne Naht, das seit über 500 Jahren in Trier besonders dann erfolgreich verehrt wird, wenn es in Kirche und Welt drunter und drüber geht. Es gilt den Gläubigen als Symbol der Einheit der Christenheit. Und die Pilger, die dieses Jahr unerwartet zahlreich nach Trier kamen, beteten: „ ... und führe zusammen, was getrennt ist“. Dabei mögen sie besonders an die Einheit einer Christenheit gedacht haben, die konfessionell gespalten ist – und es vermutlich noch lange bleiben wird.

> Der Heilige Rock und die Piusbrüder
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Glaube 16.03.12 Artikel lesen

Von wegen
"Vaticanleaks"!

Da staunt der Fachmann – und der Laie wundert sich (auch der, der gerade diese Zeilen schreibt). Da wird unser Papst also bald 85 Jahre alt, und absolviert ein Programm, das selbst einen Jungspund ins Schwitzen bringen würde. Denn wenn Benedikt XVI. auftritt, richten sich die Augen und die Ohren auf ihn. Da heißt es, konzentriert zu sein. Die richtigen Worte zu finden. Zwei Mal hat der Papst in den letzten Tagen über schwierige Themen frei gesprochen – erst zu „seinen“ Seminaristen, dann zu den Priestern der Diözese Rom.

> Guido Horst: Von wegen „Vaticanleaks“!
 
Glaube 30.01.12 Artikel lesen

Das Werkzeug
der Erlösung

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Am 28. Oktober dieses Jahres jährt es sich zum siebzehnhundertsten Mal, dass das Kreuz in die Geschichte Europas eingetreten ist. Es war ein Heide, der es für sich entdeckte und es an die Schilder seiner Soldaten anbringen ließ. Es war der spätere Alleinherrscher Konstantin. Seither ist das Kreuz aus der Geschichte des Abendlandes nicht mehr wegzudenken. Schließlich hat es den Erdkreis erobert. Wo auch immer Christen hinkamen, brachten sie das Kreuz als ihr Heilszeichen mit.

> Guido Horst: Das Werkzeug der Erlösung
 
Glaube 20.01.12 Artikel lesen

Bischof Konrad Zdarsa
und die Gerechtigkeit

Es gibt sanftere Polster als jenes auf dem Stuhl des heiligen Ulrich, den unlängst Walter Mixa innehatte und auf dem nun Konrad Zdarsa sitzt. Das katholischeBistum Augsburg gilt als schwieriges Pflaster. Der dort seit 2010 amtierende, aus Görlitz gekommene Bischof lässt sich, so scheint es, weder von der Querelen um den in Augsburg ansässigen nennkatholischen Handelskonzern „Weltbild“ noch von den üblichen „kritischen Stimmen“ verdrießen, die sich für Allgäu und Oberschwaben eine durchsäkularisierte Laienkirche wünschen.

> Alexander Kissler: Bischof Konrad und die Gerechtigkeit
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Glaube 09.01.12 Artikel lesen

Die aufgeklärte Religion
und ihre Probleme

‚Religion’ und ‚Aufklärung’ markieren zwei spannungsvolle Stichworte in den kontroversen Debatten um das Projekt der Moderne. In der jüngsten Gegenwart fokussierte sich die öffentliche Diskussion auf die Frage, ob der Islam die Aufklärung noch vor sich habe. Von dem Problem der Verträglichkeit der Religion mit der Aufklärung ist aber nicht nur der Islam betroffen, wie die Geschichte des Christentums in der Neuzeit schnell deutlich macht. Sie betrifft die Religion und ihr Verhältnis zur humanen Vernunft überhaupt.

> Die aufgeklärte Religion und ihre Probleme
 
Glaube 23.12.11 Artikel lesen

Im Gespräch mit
Kardinal Meisner

Im Februar 1989 sandte Papst Johannes Paul II. Sie von Berlin nach Köln, gleichsam als Vorboten der Deutschen Einheit. Nun leiten Sie als Erzbischof schon 22 Jahre eine der bedeutendsten, reichsten Diözesen der römisch-katholischen Weltkirche in einem freien, prosperierenden Gemeinwesen, in dem Christen die Mehrheit und Katholiken die größte Konfession sind. Führt Ihre Biographie gewissermaßen vom Dunkel ins Licht, von der Bedrängnis in ein „gelobtes Land“?

> Kardinal Meisner: „Ein schlafender Diener wollte ich nie sein“
 
Glaube 13.11.11 Artikel lesen

Religion als symbolische
Vergegenwärtigung

Mit der Formel "das Symbol ist die Sprache der Religion" räumt Paul Tillich in seiner Religionstheorie dem Symbol eine herausragende Stellung ein. Symbolische Kommunikation ist die Form der Kommunikation, in der sich das religiöse Bewußtsein in seiner ihm eigentümlichen Form ausdrückt. Damit wird der Umgang mit Symbolen zu einem entscheidenden Charakteristikum des religiösen Bewußtseins.

> Religion als symbolische Vergegenwärtigung unbedingten Sinnes
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Glaube 14.10.11 Artikel lesen

Entweltlichung
und Naturrecht

Der Papst war da und hat Ärgernis gegeben. Er hat sich bei den protestantisch fortgeschrittenen Katholiken nicht dafür entschuldigt, daß er katholisch ist und bleiben möchte. Das ist schon ein starkes Stück. Er hat nicht die Erwartungen erfüllt, die von Zölibatsgegnern, Homosexuellen- und Frauenverbänden, von rätedemokratischen Kirchenvertretern via Massenmedien seit langem laut erschallen. Nicht einmal auf das Ansinnen des Herrn Bundespräsidenten, der von „Brüchen“ sprach, wenn es um Ehebrüche geht, ist der Papst eingegangen.

> Entweltlichung und Naturrecht
 
Glaube 23.10.11 Artikel lesen

Der Kardinal und
die Energiewende

24 Jahre nach seinem Tod ist der ehemalige Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Höffner (1906 bis 1987) aktueller denn je. Denn im Zusammenhang mit der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima sowie der in der Konsequenz daraus erfolgten Energiewende der deutschen Bundesregierung mit dem Einstieg in den Ausstieg aus der Kernenergie ist der vormalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) so häufig zitiert worden, dass die außerordentliche und nachhaltige Wirkungskraft dieses Sozialwissenschaftlers und herausragenden Vordenkers der Sozialen Marktwirtschaft wieder einmal überdeutlich wurde.

> Constantin Graf von Hoensbroech: Der Kardinal und die Energiewende
 
Glaube

22.09.11

Papst Benedikt XVI. Rede vor dem Bundestag

Quelle: You Tube

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Glaube 06.09.11 Artikel lesen

Martin Mosebach:
Ein Papst in fremder Ferne

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Dass ich ein deutscher Katholik bin, habe ich in Frankreich gelernt. Das war auf einer der großen Pfingstwallfahrten von Paris nach Chartres; Charles Péguy, der bedeutendste Dichter und Essayist, Redner und Zeitschriftenmacher des „renouveau catolique“, hatte sie vor dem Ersten Weltkrieg gegründet, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war sie, wie so viele populäre, fromme Übungen eingeschlafen, um dann von der Bewegung für die katholische Tradition wiedererweckt zu werden. Im laizistischen Paris erregt es immer noch ungläubiges, gelegentlich entrüstetes Kopfschütteln, wenn sich der Zug der Zehntausend vor Notre Dame formiert und seinen Weg durch die stillen Straßen am frühen Morgen beginnt.

> Martin Mosebach im Vatican-Magazin: Ein deutscher Papst in fremder Ferne
 
Glaube 18.08.11 Artikel lesen

Paul Tillich -
125. Geburtstag

Die Formel ‚das, was uns unbedingt angeht’ bildet, wie es Trutz Rendtorff 1989 formuliert hatte, die Erkennungsmelodie des theologischen und religionsphilosophischen Denkens Paul Tillichs. Der vor 125 Jahren am 20. August in Starzeddel bei Guben im heutigen Polen geborene Tillich gehört ohne Zweifel zu den einflussreichsten und wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk verbinden sich philosophisches und theologisches Interesse zu einer fulminanten Synthese. Das mag auch an der griffigen Formel ‚das, was uns unbedingt angeht’ liegen, die seit den 1920er Jahren eine Schlüsselstellung im Werk Tillichs einnimmt und in der sich unterschiedliche Perspektiven auf Religion und Kultur überschneiden.

> Christian Danz: Das, was uns unbedingt angeht – Eine Erinnerung an Paul Tillich
 
Glaube 10.08.11 Artikel lesen

Wolfgang Ockenfels
"Teufelszeug"

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Die moderne Aufklärung ließ die Kirche höchstens noch als eine Anstalt gelten, die den Untertanen wirksam Moral einbläuen konnte. So wünschte sich Voltaire nur christliche Dienstboten, die das Verbot des Diebstahls beachteten, weil sie Höllenstrafen befürchteten. Heute gibt es in Deutschland keine Dienstboten mehr und auch kaum noch Christen, denen man mit der Hölle kommen kann. Dafür haben wir immer mehr politische Herrschaften, die sich nicht mehr christlich verpflichten lassen, sondern besonders das siebte und achte Gebot mißachten.

> Wolfgang Ockenfels: Teufelszeug
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Glaube 21.07.11 Artikel lesen

Glaube und Vernunft
bei Benedikt XVI.

Daß sich das Verhältnis, die „Korrelationalität“, zwischen Glaube und Vernunft (fides et ratio) im theologisch-philosophischen Denken Ratzingers als eine wichtige Säule herauskristallisieren läßt, führt zugleich zu der Frage, wie dieses Verhältnis zu denken ist, oder anders formuliert, wem gehört das Prä? Diese philosophische Frage innerhalb der Theologie interessiert um so mehr, wenn die philosophische Grundlage des Christentums mit dem „Ende der Metaphysik“selbst problematisch geworden ist. Wie ist in einem postmetaphysischen Zeitalter und in einer Zeit, wo das Theologische aus der „meßbaren temporalen Geographie“ verschwunden ist, wo Gott im „Ghetto der Funktionslosigkeit“ angesiedelt wird, dann von Vernunft zu sprechen, und was muß die Vernunft leisten, daß sie einem zunehmend transversalem Vernunftbegriff kritisch entgegentreten kann?

> Stefan Groß: Glaube und Wissen – Die kreatürliche Vernunft im Werk Joseph Ratzingers
 
Glaube 18.06.11 Artikel lesen

Hans Küng treibt die
Sorge um seine Kirche

Lieber hätte ich dieses Buch nicht geschrieben. Es ist nicht angenehm, der Kirche, die meine geblieben ist, eine solch kritische Veröffentlichung widmen zu müssen. Ich meine die katholische Kirche, die größte, mächtigste, internationalste, in etwa auch älteste Kirche, deren Geschichte und Geschick aber auch alle anderen Kirchen beeinflusst. Lieber hätte ich freilich meine Zeit anderen dringenden Fragen und Projekten gewidmet, die auf meiner Agenda ste­hen. [...] In der gegenwärtigen Situation kann ich es nicht verantwor­ten zu schweigen: Seit Jahrzehnten habe ich auf die große Krise der katholischen Kirche, faktisch eine Kirchenleitungs­krise, die sich da entwickelte, aufmerksam gemacht - mit wechselndem und in der katholischen Hierarchie mäßigem Erfolg.

> Hans Küng: Ist die Kirche noch zu retten?
 
Glaube 09.05.11 Artikel lesen

Joachim Kardinal Meisner im
Gespräch mit Andreas Püttmann

Andreas Püttmann: Eminenz, Sie wurden 1933 in Breslau geboren, lebten 12 Jahre unter nationalsozialistischer und – nach der Vertreibung aus Schlesien und dem Tod Ihres Vaters 1945 – mehr als 40 Jahre unter kommunistischer Diktatur, davon 14 Jahre als Bischof. Im Februar 1989 sandte Papst Johannes Paul II. Sie von Berlin nach Köln, gleichsam als Vorboten der Deutschen Einheit. Nun leiten Sie als Erzbischof schon 22 Jahre eine der bedeutendsten, reichsten Diözesen der römisch-katholischen Weltkirche in einem freien, prosperierenden Gemeinwesen, in dem Christen die Mehrheit und Katholiken die größte Konfession sind. Führt Ihre Biographie gewissermaßen vom Dunkel ins Licht, von der Bedrängnis in ein „gelobtes Land“?

> Kardinal Meisner: „Ein schlafender Diener wollte ich nie sein“
Nach Oben
 
Glaube 09.04.11 Artikel lesen

Willigis Jäger und die
aufgeklärte Religion

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Willigis Jäger, geboren 1925, trat 1946 als Benediktinermönch in die Abtei Münsterschwarzach ein und studierte Philosophie und Theologie. Auf seinen Reisen im Rahmen kirchlicher Tätigkeiten kam er in Japan mit dem Zen in Kontakt, woraufhin er 6 Jahre in Zen-Klöstern verbrachte. 1996 erhielt er die volle Lehrerlaubnis als Zen-Meister, genauer als 86. Nachfolger des Buddhas, und gründete seine eigene Zen-Linie. Ein von ihm in Deutschland wiederaufgebautes und als „Zentrum für spirituelle Wege“ genutztes ehemaliges Kloster steht heute für „eine Spiritualität, die unter Berücksichtigung des zeitgenössischen Weltbildes und der modernen Wissenschaften Antworten auf die Fragen des heutigen Menschen geben will“.

> Bernd Ehlert: Der Benediktinermöch und Zen-Meister Willigis Jäger
 
Glaube 25.11.10 Artikel lesen

"Licht der Welt" - Der
deutsche Papst im Gespräch

"Licht der Welt, Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit" heißt der dritte Teil eines Gespräches, das der Journalist Peter Seewald mit Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., in den letzten dreizehn Jahren führte. Im neuen Band spricht das Oberhaupt der Katholiken über seine persönliche Sicht auf sein Amt und über die gegenwärtige Situation von Glauben und Kirche. Wie der "Herder-Verlag" ankündigte, hat niemals vorher "ein Papst auf kritische Fragen zu den drängenden Problemen in Kirche und Gesellschaft in dieser Form und so offen Rede und Antwort gestanden". In der Tabula Rasa können Sie sich einen guten Überblick über das Denken des deutschen Papstes verschaffen, der mittlerweile schon über 130 Bücher veröffentlicht hat und 2011 Thüringen besuchen wird. Benedikt-Kenner Maximilian Heim gibt Auskunft.

> Joseph Ratzinger Papst Benedikt als Theologe
 
Glaube 12.12.10 Artikel lesen

Degeneration
und Unsicherheit

Wir leben im Zeichen der Unsicherheit – und auch der Degeneration. Das war vielleicht immer schon so. Die décadence im fin de siècle hatte Friedrich Nietzsche im 19. Jahrhundert vor Augen, als er die angeblich verweichlichenden Wirkungen des Christentums, wie er es in einem etwas bigotten pietistischen Biotop erlebte, einer heftigen Polemik unterzog. Den „Untergang des Abendlandes“ hatte im 20. Jahrhundert Oswald Spengler aus ähnlichen Gründen im Visier, kaum ahnend, daß er damit der „blonden Bestie“, dem Idealtyp der Nationalsozialisten, den Weg freimachte.

> Wolfgang Ockenfels: Degeneration und Unsicherheit
Nach Oben
 
Glaube 14.12.10 Artikel lesen

Matthias Matussek
im Vatican-Magazin

Diese einzigartige und welterschütternde Sensation war bereits durchgesickert, bevor das Buch auf den Markt kam. Sie bestand in der Antwort des Papstes auf die Frage, ob man Kondome benutzen darf. Jetzt alle festhalten: Ja. Man darf. Unter Umständen. Ein Erleichterungsseufzer entrang sich der geknechteten Christenheit, die ja offenbar wie im Mittelalter unter bindenden päpstlichen Bullen und Bannflüchen lebt. Leitartikler leitartikelten, Menschenrechts-Organisationen schalteten sich ein, Abendnachrichten wurden mit der Meldung eröffnet, Internet-Foren liefen heiß und natürlich warnte Hans Küng, der Gegenpapst, vor einem rein taktischen Manöver – aber das tut er immer, wenn der Papst Meinungen äußert, die auch Liberale unterschreiben könnten.

> Matthias Matussek: Der Skandal: Die Liebe
 
Glaube 04.10.10 Artikel lesen

Augustinus versus Aufklärung

„Wider den neuen katholischen Fundamentalismus“ – unter diesem Schlagwort läßt sich Alan Poseners Angriff auf die Verschlußsache Vatikan sicherlich am prägnantesten beschreiben. Posener, eigentlich mehr Schriftsteller als Journalist, obgleich er als Blogger und Redakteur der Welt deutschlandweit bekannt ist, hat mit seinem neuen Buch „Benedikts Kreuzzug, Der Angriff des Vatikans auf die Moderne“ sicherlich eins geschrieben, an dem man – auch aus katholischer Sicht – nicht vorbeikommt.

> Augustinus versus Aufklärung, Eine Anmerkung zu Alan Poseners "Benedikts Kreuzzug"> Benedikt XVI. – eine notwendige positive Provokation!
 
Glaube 06.10.10 Artikel lesen

Interview mit Jürgen Moltmann

„Herr Professor Moltmann, Sie stellen die verblüffende Behauptung auf, dass Jesus nicht eine neue Religion in die Welt gebracht habe, sondern neues Leben. Was meinen Sie damit?“ Zunächst einmal habe ich diese Einsicht von Dietrich Bonhoeffer übernommen, einem Theologen und Widerstandskämpfer, der 1945 von den Nazis hingerichtet wurde. Bonhoeffer wiederum hat diese These von Johann Christoph Blumhardt, einem Theologen aus dem 19. Jahrhundert. Sie können diesen Satz sehr einfach überprüfen, indem Sie die Evangelien lesen. Ist Jesus dort aufgetreten und hat gesagt: Ich bringe euch eine neue Religion mit Meditation und Gottesdiensten?

> Warum macht die Hoffnung uns lebendig?
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Glaube 27.09.10 Artikel lesen

Islam-Debatte

Mittlerweile macht sich jeder dritte Deutsche Sorgen um die Ausbreitung des Islams. Schon vor längerer Zeit forderte der Bamberger Bischof Schick mehr Kirchtürme in islamischen Ländern – als Ausgleich für Moscheen in Deutschland. Nur ein Fünftel der Deutschen (22 Prozent) macht sich keine Sorgen vor einer zu starken Ausbreitung des Islam in Deutschland. 39 Prozent hätten „ein wenig Sorge“, und 36 Prozent machten sich große Sorgen.

> Statt von Glocken werden wir bald vom Muezzin geweckt
 
Glaube 22.09.10 Artikel lesen

Kirche versus neue Medien

Ist das Verhältnis zwischen Medien und Kirche zerrüttet? Der mediale Umgang mit den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen legt eine Bejahung dieser Frage ebenso nahe wie beispielsweise die Berichterstattung über die Piusbruderschaft und den umstrittenen Bischof Richard Williamson. Während sich im ersteren Fall dann Medienvertreter gern als Vollstrecker und Propagandisten der Aufklärung definieren, stehen viele im zweiten Fall hilflos der Schwierigkeit gegenüber, sich in katholische - respektive kirchliche - Milieus einzufinden.

> Eine erstklassige Botschaft braucht erstklassige Botschafter
 
Glaube 22.09.10 Artikel lesen

Die Wiederkehr der Inquisition

Man könnte sie auch „Inquisitoren“ nennen. Männer wie etwa Prälat Charles Scicluna, den „Anwalt der Gerechtigkeit“ in der vatikanischen Glaubenskongregation, der jetzt nach Malta gereist ist, um Missbrauchsopfer aufzusuchen und der bischöflichen Kommission auf der Insel zur Aufarbeitung dieser Skandale Beine zu machen. Oder wie Erzbischof Velasio De Paolis, den gelehrten wie auch zutiefst spirituellen Präsidenten der Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls, den Papst Benedikt dem Priesterorden der Legionäre Christi als Apostolischen Delegaten vor die Nase gesetzt hat.

> Die Wiederkehr der Inquisition
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Glaube 04.07.10 Artikel lesen

Plädoyer für den Zölibat

Wenn nichts mehr geht, geht immer noch das: Billiger ist kein Beifall zu haben als mit der Kritik am Zölibat. Warum nur, heißt es, werden Männer gezwungen, ein Leben lang enthaltsam zu leben? Ist das nicht gegen die Natur? Sieht man nicht am Zölibat, wie weltfremd die Kirche immer noch ist? Deutschland debattiert über eine Vielzahl sexueller Übergriffe, die sich in evangelischen, katholischen und säkularen Bildungseinrichtungen ereignet haben und die von der jeweiligen Leitung zögerlich oder gar nicht aufgeklärt worden sind.

> Dampfplauderei und Dünkel
 

 

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Italien gewinnt den Prozess der Kruzifix-Beschwerde

(Nathan Warszawski)

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte EGMR (European Court of Human Rights ECHR) hat im März 2011 in Strasbourg geurteilt, dass der Italienische Staat Kruzifixe in Klassenzimmern anbringen darf. Italien verletzt damit keine Menschenrechte. ...

 
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Liebet die Flüchtlinge, insbesondere eure Glaubensbrüder!

(Nathan Warszawski)

Diese Aufforderung stammt aus dem 5. Jahrhundert von Augustinus von Hippo, der bis heute im katholischen Köln ein anerkannter Kirchenlehrer ist. Augustinus schreibt so in „Ordo amoris“ (Die Rangordnung der Liebe). Nicht ...

 
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„Der Islam ist die schlimmste Seuche, die die Menschheit je gesehen hat“

(Nathan Warszawski)

Der Spanier Pater Manuel Maria Carreira Verez SJ ist Astrophysiker, Philosoph und Theologe. Seit 1974 ist er Mitglied der Vatikanischen Specula, war Mitarbeiter an zahlreichen NASA-Projekten in den USA und lehrte mehr als ...

 
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Antike Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit im Denken Benedikts XVI.

(Stefan Groß)

In seiner Antrittsvorlesung „Der Gott des Glaubens und der Gott der Philosophen, Ein Beitrag zum Problem der theologia naturalis“ von 1959 in Bonn steht die Frage nach dem Verhältnis zwischen Glauben und ...

 
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Robert Spaemann über Amoris laetitia: „Das Chaos wurde mit einem Federstrich zum Prinzip erhoben.“

(Robert Spaemann)

Das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia von Papst Franziskus bewegt die Gemüter. Die katholische Kirche wirkt unruhiger denn je. In einem Interview mit CNA, nahm der bekannte deutsche Philosoph Robert Spaemann dazu Stellung und konstatiert einen „Bruch mit der Lehrtradition“. Das „Chaos“ sei „mit einem Federstrich zum Prinzip erhoben“ worden. Das Interview führte Anian Christoph Wimmer.

 
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Die Rückkehr der Religion in die Politik

(Adorján F. Kovács)

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Die Dekadenz der evangelischen Kirche

(Adorján F. Kovács)

Das Christentum verschwindet zunehmend aus der deutschen Gesellschaft. Schuld daran sind vor allem die Kirchen selbst, besonders die evangelische Kirche. Beispiele dafür sind ihre Behandlung von Homo-Ehe und Abtreibung. Doch Religion wird in Deutschland nicht verschwinden. Vielleicht tritt der Islam in das Vakuum, welches die christlichen Kirchen hinterlassen.

 
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Lesen in der Ökologie des Menschen Zweiter Teil des Symposiums der Joseph Ratzinger – Papst Benedikt XVI. - Stiftung

(Michaela Koller)

Beim zweitägigen Symposium der Joseph Ratzinger – Papst Benedikt XVI. – Stiftung in Berlin(ZENIT berichtete), hat der Paderborner Philosoph Berthold Wald an eine derzeit wieder hoch aktuelle Äußerung von Papst Emeritus Benedikt XVI. ...

 
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Anamnetische Vernunft. - Rückbesinnung auf die Grundlagen der europäischen Kultur

(Berthold Wald)

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Grundzüge des christlichen Menschenbildes

(Berthold Wald)

Einleitung Die oftmals rein deklamatorische Berufung auf das christliche Menschenbild ist ohne nähere Konkretisierung ebenso vieldeutig wie leer. Viele Einzelbeiträge auf dieser Konferenz versprechen wegen der konkreten Bezugnahme auf die christliche ...

 
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Christentum, säkulare Vernunft und Interkulturalität. Was die Welt zusammenbringt

(Berthold Wald)

Meine sehr verehrten Damen und Herren, mir wurde vom Veranstalter des Symposions aufgetragen, den grundlegenden Zusammenhang von Religion, Kultur und Wahrheit im Rückgriff auf die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI ...

 
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Shanghai – mehr als ein Konzert vom Orchester Jakobsplatz München in der Reithalle

(Anna Zanco-Prestel)

Als letzte Veranstaltung der Jüdischen Kulturtage 2015 präsentierte die Gesellschaft zur Förderung Jüdischer Kultur und Tradition ein ambitioniertes Projekt, mit dem das Orchester Jakobsplatz München (OJM) ein bisher wenig bekanntes ...

 
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Walter Kardinal Kasper: Wir brauchen mehr Barmherzigkeit

(Walter Kardinal Kasper)

Für Walter Kardinal Kasper spielt der Begriff der eine zentrale Rolle in seinem Denken – Für Papst Franziskus ist die Forderung Barmherzigkeit zu übern, von eine Grundlage für seine Theologie für die Armen

 
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Das Alte Testament

(Nathan Warszawski)

Religionen erkennt man daran, dass ihre Lehren aus verstaubten Büchern und zerfallenen Schriftrollen stammen. Spätestens wenn die Inhalte der Bücher wegen Widersprüchen oder unglaubwürdigen Ereignissen nicht hinterfragt werden dürfen, werden die Bücher ...

 
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Arbeiten und nicht verzweifeln

(Wolfgang Ockenfels)

Mit dieser Parole hat Thomas Carlyle im 19. Jahrhundert aus dem asketischen Geist der protestantischen Arbeitsethik etwas gegen die bloße Gewinn- und Wachstumshoffnung ausrichten wollen, damit aber zugleich zur Hypostasierung des Arbeitsbegriffs beigetragen, ...

 
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Die Zeit der Entscheidung

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Nach dem Irland-Referendum zur Einführung der Homo-„Ehe“ muss sich die Kirche des Westens entscheiden. Nicht die kommende Bischofssynode über Ehe und Familie, die den Papst zu einigen pastoralen Fragen beraten ...

 
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Reinhard Marx und Klaus Töpfer zur Umweltenzyklika von Papst Franziskus "Laudato si"

(Robert Walser)

 
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10 Jahre Papst Benedikt XVI.: „Ich bin natürlich ein Bayer geblieben, auch als Bischof von Rom.“

(Stefan Groß)

„Wir sind Papst“ – so titelte spektakulär die Bildzeitung vor zehn Jahren. Spektakulär war die Botschaft, denn seit fast 500 Jahren gab es keinen Deutschen mehr auf dem Stuhl Petri. Es war ...

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Religionen und Naturwissenschaften – die zentralen Probleme der Weltreligionen

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Religionen machen Aussagen über Gott, Götter, überirdische Wesen, überirdische Welten und über eine überirdische Gerechtigkeit. Diese Aussagen können von den Naturwissenschaften weder bestätigt noch widerlegt werden. Sie machen aber auch Aussagen über ...

 
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Die Welt gerät aus den Fugen

(Peter Sefton-Williams)

Die Toleranz nimmt ab, religiöser Hass nimmt zu, über fünfzig Millionen Menschen sind auf der Flucht. Theokratische und monoreligiöse Staaten im Orient vertreiben die Minderheiten. Aber was die Achtung religiös Andersdenkender angeht, so wird auch der Westen immer intoleranter. Besonders gegenüber gläubigen Christen. Ein beunruhigender Bericht von „Kirche in Not“

 
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Cuba Libre: Ein Erfolg für den Papst

(Guido Horst)

 
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Romano Guardini-Preis an Karl Kardinal Lehmann

(Stefan Groß)

 
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Aus der Traum

(Wolfgang Ockenfels)

Der Traum vom ewigen Frieden ist wieder einmal ausgeträumt. Militärische Konflikte und terroristische Aktionen breiten sich aus und kommen immer näher. Die Ein- und Anschläge haben längst Deutschland, Europa und ...

 
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Der unbekannte Guardini

(Harald Seubert)

 
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Peter Kardinal Turkson – Bedingungen von Entwicklung

(Robert Walser)

Armut, Hunger, Klimawandel – die Welt steht vor Problemen, die der Westen allein nicht lösen kann. Die sozialen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts machen einen Dialog mit Entwicklungs- und Schwellenländern nötig, um ...

 
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Die Globalisierung der Einförmigkeit - Franziskus und das einheitliche Denken dieser Welt

(Guido Horst)

Ein ganz praktisch gelebter Atheismus ist heute die vorherrschende Doktrin in den westlichen Konsumgesellschaften. Er will Gott nicht abschaffen, sondern zerstäubt ihn wie ein Spray. Darauf antwortet der Papst mit einem Kerngedanken eines Philosophen, mit dem er befreundet war

 
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Martin Mosebach - Bischof Tebartz-van Elst und die Presse

(Martin Mosebach)

www.die-neue-ordnung.de ...

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Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel

(Karl-Josef Kuschel )

„Von Gott kann man nicht sprechen, wenn man nicht weiß, was Sprache ist“, was ist damit gemeint? Zunächst einmal ist das ein Zitat des großen Lyrikers Günther Eich aus seiner ...

 
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Spontifex maximus? Nein. Papst Franz SJ

(Armin Schwibach)

Mythos und Wirklichkeit: Ein Jahr amtiert der erste Lateinamerikaner auf dem Petrus-Stuhl – und wird von vielen immer noch nicht verstanden

 
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Noch hapert es - Ein Gespräch mit dem Kinderschutz-Experten und Gregoriana-Professor Hans Zollner SJ

(Guido Horst)

Nach den Missbrauchsskandalen der vergangenen Jahre hat die katholische Kirche einiges dazugelernt. Aber nicht überall. Und der Vatikan ist mit der Bearbeitung der Vergehen von Klerikern an Kindern und Jugendlichen völlig überlastet.

 
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Johann Michael Sailer - Tagung zu einem großen Theologen

(Robert Walser)

Mit einer öffentlichen Tagung im Priesterseminar St. Wolfgang am Bismarckplatz 2 in Regensburg erinnert die Katholische Akademie Bayern am Samstag, 5. April 2014, an Johann Michael Sailer. Der große Theologe ...

 
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Die metaphysischen Anfangsgründe der Welt

(Eckart Löhr)

When I heard the learn'd astronomer, When the proofs, the figures, were ranged in columns before me, When I was shown the charts, the diagrams, to add, divide, ...

 
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Romano Guardini Preis an Karl Kardinal Lehmann

(Robert Walser)

Die Katholische Akademie Bayern verleiht den Romano Guardini Preis 2014 an den Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird am 28. Oktober 2014 in München ...

 
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Buber-Rosenzweig-Freiheit-Vielfalt in Aachen

(Nathan Warszawski)

Alljährlich und unbemerkt wird die Buber-Rosenzweig-Medaille in Erinnerung an die deutsch-jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit GCJZ verliehen. ...

 
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"Wenn das Christentum im alten Europa eine Zukunft haben will, denke ich, kann es das nur ökumenisch haben, da gibt es keine Alternative dazu."
Im Interview Walter Kardinal Kasper

(Walter Kardinal Kasper)

2013 gab es eine Initiative zur Ökumene von Spitzenpolitikern, mit Herrn Norbert Lammert, Herrn Richard von Weizsäcker. Wie steht es mit der Ökumene jetzt? Die Ökumene hat mich seit vielen ...

 
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Die Theologie im Konzert der Fakultäten

(Walter Kardinal Brandmüller)

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Sterben ist lebenswert: Theologische und biblische Aspekte eines gemeinsamen Weges

(Franco Rest)

 
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Der Kardinal, der aus dem Osten kam:
Ein Blumenstrauß für Kardinal Joachim Meisner

(kein Autor)

„Joachim, das hast du gut gemacht“ von Manfred Lütz Kardinal Meisner ist mein Ortsbischof. Fast könnte man von ihm sagen, was Schiller über Wallenstein schrieb: „Von der Parteien Gunst und Hass ...

 
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Paul Sturm: Das Wunder des Seins - Neue Reformation Thesen

(Beate Sturm)

Vorwort Leben und Wirken von Pfarrer Dr. Paul Sturm(zum 90. Jahrestag der Verkündung der Thesen zu einer neuen Reformation in Weimar) Paul Sturm wurde am 19. 1. 1891 in Bad ...

 
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Zum Katholischwerden

(Wolfgang Ockenfels)

Protestanten erkannte man früher daran, daß sie nicht katholisch sein wollten. Einig waren sie sich seit Martin Luther vor allem in der gemeinsamen Abkehr von der katholischen Kirche. Daraus bezogen ...

 
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Eine Planstelle für Franziskus

(Klaus Berger)

Der erste Jesuiten-Papst der Geschichte hat sich mit seiner Namenswahl nicht nur einen großen Ordensgründer ausgesucht, sondern einen Mann Gottes, in dem das Mittelalter den Engel des sechsten Siegels der Apokalypse erkannte. Jorge Mario Bergoglio und die Endzeit des Heiligen Geistes

 
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Das neue Gesicht der Kirche

(Guido Horst)

Noch absolviert Papst Franziskus Veranstaltungen, die man in der Amtszeit seines Vorgängers geplant und vorbereitet hat: Die Messe auf dem Petersplatz mit katholischen Bruderschaften aus aller Welt am 5. Mai, ...

 
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Unter Naturschutz

(Wolfgang Ockenfels)

 
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Die Päpste der Entweltlichung

(Guido Horst)

Nördlich von Rom, an den Berghängen rund um das in einem fruchtbaren Tal gelegene Städtchen Rieti, weisen Straßenschilder auf vier kleine Heiligtümer hin. Es sind vier Orte, an denen Franz von Assisi ...

 
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Die Schwester an seiner Seite:
Wer kennt Maria Ratzinger? Anton Nußbaum stellt Papst Benedikts Schwester groß heraus

(Hans Gärtner)

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Einfach katholisch

(Wolfgang Ockenfels)

„Schade, daß der Papst nicht katholisch ist“, bemerkte Kurt Tucholsky in seinem Sudelbuch. Er meinte das ironisch mit Blick auf seine deutschen Zeitgenossen, denen bis heute der Sinn für Ironie abgeht, und die ...

 
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Im Interview – der neue Chefredakteur von K-TV, Martin Lohmann

(Martin Lohmann)

Herr Lohmann, welche neuen Herausforderungen stellt es an einen etablierten Journalisten, sich der Thematik des Christentums in einem TV-Format zu nähern? Ganz einfach und ganz ambitioniert zugleich: Die bisher gemachten Erfahrungen und ...

 
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Religion im Selbstverständigungs
-prozess Europas

(Christian Danz)

Welche Rolle spielt die Religion für Europa und dessen Selbstverständigungsdebatten? Ist die christliche Religion grundlegend für die europäische Identität, oder sind die Religionen nicht vielmehr ein Faktor, der zu allerhand ...

 
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Protestantische Wissenschaftskultur.
Anmerkungen zu einer alten Kontroverse

(Christian Danz)

Die Legitimität Theologischer Fakultäten an staatlichen Universitäten wird immer wieder einmal mit dem Argument in Frage gestellt, ob es sich bei der Theologie überhaupt um eine Wissenschaft handle. Die österreichische Tageszeitung Der Standard belebte ...

 
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Die Sommerlektüre für den Baggersee (und andere Strände der Freizügigkeit)

(Martin Lohmann)

Ein Papst spricht von Sexualität, deren Schönheit und die Erfüllung durch sie. Ein Traum? In der ehelichen Vereinigung von Mann und Frau entdecken wir „den Sinn des gesamten Daseins, den ...

 
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Die Trümmer von Galiläa: Ein Riesenpuzzle aus der Wüste

(Heike Geilen)

Mit mehr als 2,1 Milliarden Gläubigen ist das Christentum die größte Religionsgemeinschaft. Für Christen ist Jesus Christus, der "Sohn Gottes", der Heilsbringer, der Messias, der im Alten Testament von den ...

 
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Zurück zum Naturrecht

(Guido Horst)

„Katholische Scharia“ oder Ausdruck der Natur des Menschen? Ein Gespräch mit dem Philosophen Armin Schwibach

 
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Gewalt Macht Recht

(Wolfgang Ockenfels)

„Die Finanzkrise ist die Folge eines permanenten Rechtsbruchs“, sagte jüngst Paul Kirchhof. An dieses schon klassische Zitat des Rechtsgelehrten wird man sich noch zu erinnern haben. Vor allem dann, wenn die Folgen der ...

 
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Wie viel Schmutz, wie viel leeres Gerede

(Guido Horst)

Das Paradies muss noch warten. Der einsame Kampf Papst Benedikts zum Start des universalen Glaubensjahrs

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"Ich will nur sichergehen, dass wir es sind, die unser Leben bestimmen. Nicht die Umstände" oder Der Mythos des Gegebenen

(Heike Geilen)

"Ein katholischer Priester, ein protestantischer Pfarrer und ein jüdischer Rabbi diskutieren die Frage, wann menschliches Leben beginnt. Der katholische Priester zögert keine Sekunde und sagt: Mit der Zeugung. Menschliches Leben ...

 
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Rechtsbeschneidungen

(Wolfgang Ockenfels)

Was hat das Kölner Landgericht mit der Olympiade zu tun? Beide Sphären, die rechtsstaatliche Ordnung wie der sportliche Wettbewerb dienen, trotz gegenteiliger Beteuerungen, nicht unbedingt der Völkerverständigung und dem Religionsfrieden. Sie sollen aber ...

 
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Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna

(Martin Mosebach)

Wäre sie doch dem Florentiner Fra Angelico erschienen. Doch sie kam Jahrhunderte später. Und hatte offenbar nicht vor, ein Kunstwerk zu werden. Warum aber die „Kommodenheiligen“ dennoch mehr sind als nur Kitsch

 
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„Kirche ist keine Demokratie“

(Wolfgang Ockenfels)

Seit jeher hat es die Politik mit innerweltlicher Macht zu tun. Und Demokratie ist eine politische Form, die auf die Herrschaft der Mehrheit, aber auch auf Machtkontrolle hinausläuft. Darin liegt ...

 
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Von wegen „Vaticanleaks“!

(Guido Horst)

Da staunt der Fachmann – und der Laie wundert sich (auch der, der gerade diese Zeilen schreibt). Da wird unser Papst also bald 85 Jahre alt, und absolviert ein Programm, ...

 
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Das Werkzeug der Erlösung

(Guido Horst)

Am 28. Oktober dieses Jahres jährt es sich zum siebzehnhundertsten Mal, dass das Kreuz in die Geschichte Europas eingetreten ist. Es war ein Heide, der es für sich entdeckte und ...

 
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Bischof Konrad und die Gerechtigkeit

(Alexander Kissler)

Es gibt sanftere Polster als jenes auf dem Stuhl des heiligen Ulrich, den unlängst Walter Mixa innehatte und auf dem nun Konrad Zdarsa sitzt. Das katholische Bistum Augsburg gilt als ...

 
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Die aufgeklärte Religion und ihre Probleme

(Christian Danz)

Gemeinsamer Kongress der Friedrich-Schleiermacher-, Ernst-Troeltsch- und der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft vom 18. bis 21. März 2012 in Berlin

 
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Der Kardinal und die Energiewende

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Jahrgedächtnis für den ehemaligen DBK-Vorsitzenden und Kölner Erzbischof Joseph Höffner

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Entweltlichung und Naturrecht

(Wolfgang Ockenfels)

Der Papst war da und hat Ärgernis gegeben. Er hat sich bei den protestantisch fortgeschrittenen Katholiken nicht dafür entschuldigt, daß er katholisch ist und bleiben möchte. Das ist schon ein ...

 
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ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.

(Papst Benedikt XVI.)

Berliner Reichstagsgebäude Donnerstag, 22. September 2011

 
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Rede des Bundespräsidenten zur Begrüßung von Papst Benedikt XVI.

(Christian Wulff)

Heiligkeit, mit allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hier im Park von Schloss Bellevue versammelt haben, und im Namen der Menschen in Deutschland sage ich Ihnen von Herzen: Herzlich willkommen! Herzlich willkommen in Deutschland! ...

 
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Erwartungen an den Papstbesuch – eine evangelische Perspektive

(Karl-Eckhard Hahn)

Erfurt rüstet sich für den Papstbesuch, den ersten eines Papstes in der Stadt überhaupt. Der Blick der evangelischen Christen richtet sich dabei vor allem auf die ökumenische Begegnung am 23.September im Augustinerkloster. In ...

 
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Martin Mosebach: Ein deutscher Papst in fremder Ferne

(Martin Mosebach)

Die neukatholische Romfeindschaft der Germanen-Kirche hat tiefe Wurzeln. Ob Benedikt XVI. bei seinem September-Besuch dafür aber die „Herzen des Volkes“ gewinnt?

 
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Das, was uns unbedingt angeht – Eine Erinnerung an Paul Tillich anlässlich seines 125. Geburtstags

(Christian Danz)

Die Formel ‚das, was uns unbedingt angeht’ bildet, wie es Trutz Rendtorff 1989 formuliert hatte, die Erkennungsmelodie des theologischen und religionsphilosophischen Denkens Paul Tillichs. Der vor 125 Jahren am 20. August in Starzeddel ...

 
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Einer, der umkehren und weinen konnte

(Klaus Berger)

War Petrus nicht der Substanzlose? Nein, er war wie wir. Eine Kontrastfigur zu Jesus. Petrus wurde zum Hirten bestellt, weil sich die schwachen Schafe in ihm wiedererkennen können. Die Kirche sollte Volkskirche werden, nicht ein elitärer Club

 
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Teufelszeug

(Wolfgang Ockenfels)

 
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Glaube und Wissen – Die kreatürliche Vernunft im Werk Joseph Ratzingers

(Stefan Groß)

„Es ist ausgeschlossen, daß unser Glaube den Verzicht auf vernunftgemäße Erklärung oder vernunftgemäßes Forschen verlangt. Denn wir können nicht glauben, wenn wir nicht vernünftigbegabte Seelen hätten. Wenn es also ein Vernunftgebot ist, daß ...

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Wenn Petrus kommt

(Guido Horst)

Eine gespannte Erwartung des Besuchs von Benedikt XVI. will in Deutschland nicht aufkommen – schon gar nicht jetzt, wo ein Bundesland nach dem anderen in die faule Ferienzeit hineingleitet. Da ...

 
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Eine Frage der Wahrheit

(Wolfgang Ockenfels)

 
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Hans Küng: Ist die Kirche noch zu retten?

(Hans Küng)

Was mich jetzt zum Schreiben drängt Lieber hätte ich dieses Buch nicht geschrieben. Es ist nicht angenehm, der Kirche, die meine geblieben ist, eine solch kritische Veröffentlichung widmen zu müssen. Ich meine ...

 
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Kardinal Meisner: „Ein schlafender Diener wollte ich nie sein“

(Joachim Kardinal Meisner und Andreas Püttmann)

Das Gespräch des Kölner Erzbischofs, Dr. Joachim Kardinal Meisner, mit dem Publizisten Dr. Andreas Püttmann findet sich in der Zeitschrift „MUT. Forum für Kultur, Politik und Geschichte“ (Nr. 523, Mai 2011).

 
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Das Vermächtnis Karol Wojtylas

(Guido Horst)

Was ist für die Kirche auf Erden, die sich seit zweitausend Jahren durch „das Tal der Tränen“ müht, schon ein halbes Jahrzehnt? Wenig, sehr wenig. Irgendwie also ist das „Santo subito“ beim Requiem ...

 
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Wolfgang Ockenfels: Akademisch abgehoben

(Wolfgang Ockenfels)

Zu Guttenberg fällt mir nichts ein, was nicht schon andere gesagt haben. Sie einfach zu zitieren, ist zu einfach, aber auch zu mühsam. Nach einem langen akademischen Leben ist man das typisch deutsche ...

 
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Göttliches aus naturwissenschaftlicher Sicht - Kurzversion mit Focus auf Gott und Göttliches

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Wir Menschen haben schon vor Urzeiten eine Vorstellung von Göttern und seit Moses, von einem einzigen Gott entwickelt. Wir definieren ihn und seine Eigenschaften aus unserer rein menschlichen Sicht. Deshalb stehen wir ...

 
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Der Benediktinermöch und Zen-Meister Willigis Jäger und sein aufgeklärtes, entmythologisiertes Religionsverständnis

(Bernd Ehlert)

Willigis Jäger, geboren 1925, trat 1946 als Benediktinermönch in die Abtei Münsterschwarzach ein und studierte Philosophie und Theologie. Auf seinen Reisen im Rahmen kirchlicher Tätigkeiten kam er in Japan mit dem Zen in ...

 
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Das Jesus-Buch, Teil II

(Guido Horst)

Teil zwei des Jesus-Buchs des Papstes geht nun wirklich ans Eingemachte. Das wusste Joseph Ratzinger auch schon, als er 2003 begann, sein Werk als Theologe mit einem Buch über den ...

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Nun geht es erst richtig los

(Guido Horst)

Zwei italienische Journalisten waren es, Paolo Rodari und Andrea Tornielli, die im vergangenen Sommer das Buch mit dem etwas martialisch klingenden Titel „Angriff auf Ratzinger“ veröffentlicht haben. Das Buch beginnt ...

 
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Offener Brief an Norbert Lammert

(Alexander Kissler)

Lieber Bruder Norbert, ich nehme mir die Freiheit, den Präsidenten des Deutschen Bundestages zu duzen; nicht an ihn nämlich ist dieser Brief gerichtet, sondern an den „engagierten katholischen Christen“, der ...

 
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Zum Angriff auf den Zölibat aus CDU-Kreisen

(Martin Lohmann)

„Der Vorstoß einiger älterer CDU-Politiker zur Abschaffung des Zölibats katholischer Priester hat etwas Rührendes und Tragisches zugleich. Es ist bemerkenswert, dass die Unterzeichner eines entsprechenden Briefes, mit dem sie über ...

 
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Dött: Christen müssen Flagge zeigen
Beunruhigende Tendenz zur Verfolgung und Diskriminierung

(Peter Unterberg)

Eine beunruhigende Tendenz zur Verfolgung und Diskriminierung der Christen beobachtet die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Marie-Luise Dött, MdB. „Weltweit sind wir Christen derzeit die Religionsgruppe, die am häufigsten ...

 
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Der Skandal: Die Liebe

(Matthias Matussek)

 
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Degeneration und Unsicherheit

(Wolfgang Ockenfels)

Wir leben im Zeichen der Unsicherheit – und auch der Degeneration. Das war vielleicht immer schon so. Die décadence im fin de siècle hatte Friedrich Nietzsche im 19. Jahrhundert vor Augen, als er ...

 
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Eine Nagelprobe des Glaubens

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Beeindruckende Dank- und Bittmesse unterhalb des Michaelsbergs in Siegburg

 
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Joseph Ratzinger Papst Benedikt als Theologe

(Maximilian HeimOCist)

I. Einführung Am Fest Mariä Namen, das für Wien, ja für das Abendland eine unvergessene historische Bedeutung hat – denken wir an 1683 –, am 12. September 2006 fand an der Universität ...

 
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Nicht von dieser Welt

(Guido Horst)

Allerheiligen steht vor der Tür. Wir haben uns also einen Begriff vorgenommen, der in unserer schö­nen durchsäkularisierten Gesellschaft ein Fremdwort geworden ist. Was Missbrauch ist, weiß jeder – leider! Doch wenn es um ...

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Missbrauch, Skandal und verschwiegene Fragen

(Alexander Kissler)

Aus vielen Zutaten ist die aktuelle Debatte über Missbrauchsfälle an jesuitischen Schulen in den siebziger Jahren zusammengesetzt: Eine dröhnende und späte Selbstanklage trifft auf gratismutige Empörung, katholisches Lavieren und Kirchenhass befeuern sich wechselseitig. Diese ...

 
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Marx schreibt an Marx

(Reinhard Marx)

Dr. Reinhard Marx ist Erzbischof von München und Freising.

 
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Die Wiederkehr der Inquisition

(Guido Horst)

Man könnte sie auch „Inquisitoren“ nennen. Männer wie etwa Prälat Charles Scicluna, den „Anwalt der Gerechtigkeit“ in der vatikanischen Glaubenskongregation, der jetzt nach Malta gereist ist, um Missbrauchsopfer aufzusuchen und der bischöflichen Kommission ...

 
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Von der Notwendigkeit einer »zweiten Aufklärung« - Wie man das Tor zu einer modernen Metaphysik aufstoßen kann

(Helmut Hansen)

 
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Heilige statt Rebellen

(Guido Horst)

Es immer gut, auf die Heiligen zu blicken. In ihnen wird sichtbar, wie Gott das Drama des Menschen zum Guten hin formt. Besonders hilfreich ist dieser Blick aber dann, wenn die säkulare Welt ...

 
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Wahrheit und Dogma - Das Leben des Antony Flew

(Nathan Warszawski)

Gott kann ohne Universum existieren, das Universum nicht ohne Gott (Kabbala).

 
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Der ärztliche Beruf in der Spannung zwischen medizinischem Expertenwissen, ökonomischem Management und menschlicher Solidarität

(Karl Kardinal Lehmann)

Professor Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann ist Bischof von Mainz.

 
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Doch das Allerheiligste ist mitten unter uns

(Guido Horst)

„Am Abend, als er verraten wurde, nahm er das Brot...“ Die Einsetzung der Eucharistie – und gleich daneben der Verrat. Diesem zentralen Verwandlungsvorgang der Erde bleibt also der schlimmste Abfall von Gott überhaupt ...

 
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Eine erstklassige Botschaft braucht erstklassige Botschafter

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Über das schwierige Verhältnis von Kirche und elektronischen Medien diskutierte ein Kolloquium des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg

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Benedikt XVI. – eine notwendige positive Provokation!

(Martin Lohmann)

Zum heutigen 83. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. gratuliert Martin Lohmann (CDU), Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK), im Namen des AEK sehr herzlich:

 
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Frau Özkan sollte Toleranz üben

(Martin Lohmann)

Zum Ansinnen der designierten muslimischen CDU-Landesministerin, Kreuze aus öffentlichen Schulen in Niedersachsen entfernen zu lassen, erklärt Martin Lohmann (CDU), Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK):

 
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Dampfplauderei und Dünkel

(Alexander Kissler)

Wenn nichts mehr geht, geht immer noch das: Billiger ist kein Beifall zu haben als mit der Kritik am Zölibat. Warum nur, heißt es, werden Männer gezwungen, ein Leben lang enthaltsam zu ...

 
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Das vedische Zeitalter – Philosophie aus dem alten Indien

(Michael Lausberg)

1. Einleitung Im alten Indien liegt die Wiege eines der ältesten bekannten Zeugnisse der Philosophie der Menschheitsgeschichte. Die Geschichte der indischen Philosophie in klar abgetrennte Perioden einzuteilen, ist sehr schwer. Es existierte ...

 
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Die Hermeneutik des Verdachts

(Guido Horst)

 
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Warum sind wir so säkular? Eine Antwort aus dem deutschen Osten

(Stefan Groß)

Die Kirchen in Deutschland leeren sich, die evangelischen mehr noch als die katholischen. Immer mehr Gotteshäuser werden „umgewidmet“, werden Kulturstätten und Austellungs­räume. Der Kirchgang wird zum kulturellen Event, entleert jeder Form des religiösen Be­kenntnisses. Gebaut ...

 
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Gott und Evolution

(Nathan Warszawski)

 
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Die verbotene jüdisch-christliche Theologie, die objektive Wahrheitsansprüche erfüllt und das Theodizeeproblem löst.

(Bernd Ehlert)

...

 
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Jesus Christ Superstar und die Geschichte der christlichen Religion

(Lisz Hirn)

Jesus von Nazareth wird wahrscheinlich um 4 v. Chr. in Bethlehem oder Nazareth geboren. Der Sohn eines Zimmermanns ist ein jüdischer Wanderprediger. Etwa ab seinem dreißigsten Lebensjahrtritt er als Redner und Weisheitslehrer öffentlich in ...

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Religiöse Imagination des Eigenen und Fremden. Zur Bedeutung und Funktion des Gottesbegriffs in den internationalen Beziehungen

(Christian Danz)

Die Frage nach der Bedeutung und der Funktion des Gottesbegriffs in internationalen Beziehungen ruft auf den ersten Blick Verwunderung hervor, jedenfalls für den Frommen. Dieser sieht seinen Gott ja gerade ...

 
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Ja zu Zucht und Ordnung

(Guido Horst)

In Rom ist ein Buch erschienen. „Warum er heilig ist“ lautet der Titel. Noch liegt es nur auf Italienisch vor. Es geht um den großen Papst aus Polen. Sein Leben und seine ...

 
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Edith-Stein-Archiv eingeweiht

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„Wer die Wahrheit sucht, sucht Gott – ob er es weiß oder nicht“, lautet eines der bekannten Zitate der heiligen Edith Stein, die nicht zuletzt durch ihr eigenes Leben und ihr umfangreiches schriftstellerisches ...

 
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Von Gott über die Religion zur Demokratie

(Nathan Warszawski)

 
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Sternstunde eines Theologen

(Thomas Rießinger)

Neben Joseph Ratzinger und Eugen Drewermann dürfte Hans Küng wohl einer der bekanntesten deutschsprachigen katholischen Theologen sein, und vermutlich liegt es daran, dass ihm das Magazin stern ein recht ausführliches Interview gewidmet hat, ...

 
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Glanz und Elend

(Guido Horst)

Heiligkeit und Sünde: Zwei Begriffe, die nicht ganz aus dem Wortschatz unserer Zeit verschwunden sind, die aber der Bewohner unserer post-christlichen Breitengraden nicht mehr so richtig versteht. Benedikt XVI. besucht die Synagoge Roms, die ...

 
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„Wahrheit macht versöhnungsbereit“

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Vom Oppositionellen zum Revolutionär: Joachim Gauck wird 70 Jahre alt

 
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Schöpfung gegen Evolution – und kein Ende?

(Thomas Junker)

Kardinal Schönborns Intelligent-Design-Kampagne und die katholische Kirche

 
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Predigt im Neujahrsgottesdienst in der Frauenkirche Dresden

(Margot Käßmann)

„Euer Herz erschrecke nicht – glaubt an Gott und glaubt an mich“ – so lautet die Losung, die uns für das neue Jahr 2010 mit auf den Weg gegeben ist. Das ist ...

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Der Mohismus im alten China

(Michael Lausberg)

Die dritte wichtige Geistesströmung in der altchinesischen Philosophie war neben dem Konfuzianismus und dem Taoismus der Mohismus. Diese Strömung wurde abgeleitet von dem zwischen 500-396 v. Chr. lebenden Philosophen Mo Tse. Er verbrachte ...

 
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Theologie als Problem - Die Rede von Gott als Unterfangen des Menschen. Positionsmarken im Horizont neuzeitlichen Denkens

(Ulrich Büchler)

„Wer durch Gründe bewogen wird, Gottes Wirklichkeit zu glauben, der kann sicher sein, daß er von der Wirklichkeit Gottes nichts erfaßt hat; und wer mit Gottesbeweisen etwas über Gottes Wirklichkeit auszusagen meint, der disputiert über ein Phantom.“ [1]

 
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Augustinus versus Aufklärung, Eine Anmerkung zu Alan Poseners "Benedikts Kreuzzug"

(Stefan Groß)

Alan Posener, Benedikts Kreuzzug, Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft, Ullstein Buchverlage GmbH Berlin, Berlin 2009, ISBN: 978-3-550-08793-6, Preis: 18.00 Euro

 
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Tage mit Ewigkeitscharakter

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Monika Gräfin Metternich hat ein „Lob des Sonntags“ geschrieben

 
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November, Monat der Entscheidung

(Guido Horst)

Reliquien und Gebeine, eine Friedhofsinsel und nebelverhangene Gipfelkreuze: Da haben wir doch mit diesem Heft dem grauen November so richtig Tribut gezollt! Allerheiligen ist inzwischen vorbei, Volkstrauertag und Totensonntag kommen noch. Der ...

 
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Eine ganz andere Logik

(Guido Horst)

Es ist eine Zahl, die den deutschen Bischöfen auf ihrer jüngsten Vollversammlung gar nicht gefallen hat: Die Austritte in Deutschland aus der katholischen Kirche sind im Jahr 2008 dramatisch gestiegen, von 93.667 ...

 
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Katharina II. und die Herrnhuter Brüdergemeinde in Sarepta

(Teresa Tammer)

Voraussetzungen und Entwicklung einer besonderen Siedlung deutscher Glaubensbrüder im Russland des 18. Jahrhunderts

 
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Auf dem Weg nach Turin

(Guido Horst)

Im kommenden Frühjahr wird in Turin das Leichentuch Christi wieder ausgestellt. Dass jetzt die im Vatikanischen Geheimarchiv arbeitende Historikerin Barbara Frale eine bislang unveröffentlichte Entdeckung des französischen Forschers Thierry Castex bekannt werden ließ, ...

 
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Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel an der katholischen Akademie München

(Angela Merkel)

Ich glaube, dieses Jahr 2009 bietet uns ausreichend Gelegenheiten zum Innehalten, um sich der eigenen Grundanschauungen zu versichern. Es ist ein Jahr voller Jubiläen, ein Jahr, in dem wir daran denken, dass vor ...

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Pietismus und Modernisierung in Russland im 18. Jahrhundert

(Teresa Tammer)

Die Hinwendung Russlands nach Westen unter Zar Peter I. (1672-1725) war die Öffnung eines Verschlusses, durch welchen nun Menschen mit unterschiedlichen Hoffnungen und Interessen ins Land strömten. Die Nachricht vom jungen Zaren, der ...

 
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Dialog zwischen den Religionen als Grundlage von Frieden und Verständigung in der Welt

(Wolfgang Schäuble)

Die Welt des 21. Jahrhunderts ist zu einer globalen Welt geworden. Menschen in den verschiedensten Teilen der Welt sind eng miteinander verbunden. Durch Telefon, Email und das Internet können sie ständig miteinander kommunizieren. ...

 
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Das Miteinander der Religionen in Deutschland und Europa

(Wolfgang Schäuble)

1. Es ist noch nicht sehr lange her, da meinten viele durchaus kluge Köpfe in Europa, dass es mit der Religion unaufhaltsam bergab gehe. Der wissenschaftliche und technische Fortschritt, die immer bessere Bildung, die ...

 
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Das elfte Gebot

(Notger Wolf)

Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung und ohne die Ge­fahr, Schuld auf sich zu laden - man braucht kein Christ zu sein, um diesen Zusammenhang nachvollziehbar zu finden. Man braucht eigentlich nur die ...

 
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Der Papst, die Juden und der Holocaust

(Guido Horst)

Vielleicht nun doch noch die Enzyklika zu sozialen Fragen in Zeiten der Globalisierung – aber dann kehrt auch im Vatikan die Sommerruhe ein. Und hinter uns liegt ein erstes Halbjahr 2009, das nicht ...

 
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„Was dagegen über allen Preis erhaben ist, das hat eine Würde." Zur Begründungsnot von Grundwerten

(Karl Kardinal Lehmann)

I. Unser Thema „Zur Begründungsnot von Grundwerten" beschäftigt das Denken schon seit langer Zeit, auch wenn dieser Begriff erst sehr viel später erscheint. Ich möchte gerne zum Ausgangspunkt dieser Überlegungen einen Satz ...

 
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Statt von Glocken werden wir bald vom Muezzin geweckt

(Notger Wolf)

Notker Wolf leitet den Benediktinerorden, berät Manager, hat eine Band und schreibt Bestseller. Er ist der ranghöchste Repräsentant des Benediktinerordens: Abtprimas Prof. Dr. Notker Wolf (Rom). Seit acht Jahren steht der 68-Jährige an der Spitze des ältesten christlichen Ordens. Vor rund 1.500 Jahren hatte ihn Benedikt von Nursia auf dem Monte Cassino südlich von Rom gegründet. Dort verfasste er auch die Benediktregel, deren Maxime „Ora et labora“ (Bete und arbeite) populär wurde. Heute gehören dem Orden weltweit etwa 8.000 Mönche und 17.000 Nonnen an. Abtprimas Wolf ist die meiste Zeit unterwegs – u. a. um die rund 1.000 Klöster, die der Orden in aller Welt betreibt, zu besuchen und sich für deren Belange einzusetzen. Rund 300.000 Flugkilometer legt der Deutsche, der 13 Sprachen kann und sieben davon fließend spricht, jedes Jahr zurück. Aber sein Rat ist auch bei Top-Managern gefragt.

 
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Pflege des antirömischen Affekts

(Martin Lohmann)

Wir waren Papst - Von der deutschen Lust an alten Zerrbildern

 
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Rainer Eppelmann - Markus Meckel: Die Revolution der Pastoren

(Rainer Eppelmann und Markus Meckel)

Rainer Eppelmann, 66, musste in den 60ern wegen Wehrdienst­verweigerung in der DDR ins Gefängnis. Später war er Pfarrer in der Berliner Samaritergemeinde,1989 Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs. 1990 wurde er Minister für Abrüstung und ...

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Evangelische Kritik am Nazistaat musste glasklar sein, war aber nicht mehrheitsfähig. Warum ich die Barmer Erklärung liebe

(Robert Leicht)

Was machen Sie, wenn - was ja vorkommen soll - eine Predigt Sie langweilt oder gar nervt? Ich nehme dann das Gesangbuch zur Hand und lese im hinteren Teil, etwa über die ...

 
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"Wer die Wahrheit sucht" - Erinnerungskultur beleben

(Annette Schavan)

Grußwort der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anläßlich der Enthüllung des Denkmals zu Ehren von Edith Stein am 25. März 2009 in Berlin

 
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"Gott im Haus der Wissenschaft"

(Annette Schavan)

Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich des Besuchs der Pontifica Universidad Católica de Chile (PUC)am 10. März 2009 in Santiago de Chile

 
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Jeder soll nach seiner Façon selig werden

(Annette Schavan)

In wenigen Tagen ist Weihnachten. Millionen Christen weltweit feiern das Fest der Geburt Christi. Wir feiern das Kind in der Krippe, von dem Hoffnung ausgeht für alle Menschen. Dieser Geburtstag gehört zum Fundament ...

 
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Gleiche Rechte auch für Christen - Über eine neue Intoleranz in Europa

(Gudrun Kugler)

Vor einiger Zeit schrieb ein deutscher Journalist: In Europa gibt es drei Gruppen, gegen die Vorurteile gesellschaftlich akzeptiert werden: Raucher, Jäger – und Katholiken. Johannes Paul II schreibt bereits 1983 „Neben herkömmlichen Arten ...

 
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Israel-Tag der Kölner Synagogen-Gemeinde

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Wie eine Metapher für die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des bunten Fests auf dem innerstädtischen Platz stiegen die 70 blauen und weißen Luftballons in den wolkenlosen Himmel empor, während die Fahne mit dem kölnischen ...

 
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Das Absolute und das Relative

(Christoph Müller)

Früher dienten die Religionen nicht nur ihrem eigentlichen Zweck, dem Einzelnen eine feste Bindung und eine absolute Orientierung für sein Leben zu verschaffen. In vor-wissenschaftlichen Zeiten wurden sie oft so verstanden, als wollten ...

 
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Religionskundliche Basiskompetenz für alle

(Josef Göbel)

Von einigen kirchlichen Kreisen wird die alte Berliner Regelung, dass Religionsunterricht reines Wahlfach ist, als Nachteil angesehen, den man jetzt im Zuge des Volksbegehrens aufheben möchte. Könnte es nicht sein, dass sich ...

 
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Der Aufstand des Bösen

(Guido Horst)

In letzter Zeit lerne ich immer mehr Menschen kennen, die in der „Naherwartung" leben. Frauen und Männer der Kirche, Geistliche wie ganz normale Laien, aber auch hart gesottene Kollegen, von denen man ...

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Charles Darwins Evolutionsbiologie und der lange Schatten der Physikotheologie

(Christian Danz)

1. Die Natur als harmonischer Kosmos oder: langwierige cognitive maps der Naturwissenschaften Gern stilisieren sich gegenwärtig Naturwissenschaftler als aufgeklärte Überwinder von Religion und religiösen Vorurteilen.[1] Dies war allerdings nicht immer so. Noch in ...

 
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Warum macht die Hoffnung uns lebendig?

(Holger Fuß)

Der evangelische Theologe Jürgen Moltmann im Gespräch mit Holger Fuß über die Trägheiten des Herzens und Gott als Kritik des Menschen

 
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"Woher kommt das Böse?"

(Bischof Joachim Wanke und Daniel Deckers)

Bischof Wanke, woher kommt das Böse in der Welt? Die Frage nach der Herkunft des Bösen angesichts eines guten Gottes bleibt für den Menschen ein dunkles Rätsel. Manche Begleitumstände einer ...

 
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Vollendet die Reformation!

(Bernd Rebe)

Die >Lutherdekade< bis 2017 darf nicht in bestätigender Rückbesinnung vertan, sondern muss als neue Glaubens- Befreiungszeit genutzt werden.

 
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Da brauch' ich nicht überlegen - Pro Reli!

(Jakob A. Bertzbach)

Oder: Religion brauchen wir nicht – Pro Ethik! Eine Abwägung zur Ethik-/Reli.-Volksabstimmung am 26. April in Berlin.

 
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Was Protestanten aus dem Fall Williamson über den Vatikan und die katholische Kirche lernen können

(Eilert Herms)

Eine verstörende Nachricht: Die zuständige vatikanische Kongregation nimmt im Namen des Papstes die Exkommunikation von vier Bischöfen der Bruderschaft St. Pius X. zurück. Einer von ih­nen, Richard Williamson, leugnet seit langem öffentlich den ...

 
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"Der Islam bietet die Lösung"

(Peter Scholl-Latour)

Die Vorstellung fällt schwer, dass vor vierzig Jahren im Nahen Os­ten jener Sechstagekrieg stattgefunden hat, der dem Staat Israel nach einem fulminanten Sieg über seine arabischen Nachbarn –Ägypten, Syrien, Jordanien – das endgültige ...

 
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Brief Seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI., an die Bischöfe der katholischen Kirche in Sachen Aufhebung der Exkommunikation der vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe

(Papst Benedikt XVI.)

Liebe Mitbrüder im bischöflichen Dienst! Die Aufhebung der Exkommunikation für die vier von Erzbischof Lefebvre im Jahr 1988 ohne Mandat des Heiligen Stuhls geweihten Bischöfe hat innerhalb und außerhalb der katholischen ...

 
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Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der katholischen Akademie

(Angela Merkel)

Sehr geehrter Herr Kardinal Sterzinsky, sehr geehrte Vertreter der Akademie, liebe Freunde der Akademie, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag, meine Damen und Herren, herzlichen Dank für die ...

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Gedanken zum Christentum und insbesondere zur katholischen Kirche

(Notker Gloker)

Eine kritische Reflexion zu einem zweitausendjährigen und aktuellen Thema. (7.Februar 09)

 
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Der Petrus-Komplex

(Guido Horst)

Letztlich geht es um das Petrusamt. Man hat sich in Deutschland heiß geredet – in jenem kalten Februar: Über Papst und Vatikan, über Traditionalisten und einen Holocaust-Leugner, über mangelnde Kommunikation in der römischen ...

 
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„Deutsche Erinnerungskultur kann Vorreiter für andere Länder sein“

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Anfang 1996 führte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar als „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ ein. 1945 war an diesem Tag das Vernichtungslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit ...

 
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Constantin Graf von Hoensbroech im Interview mit Joachim Gauck

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„Ostalgie ist eine Gefahr für die Demokratie“ Bekannt ist er vor allem als ehemaliger „Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR“: Zehn Jahre leitete Joachim Gauck die umgangssprachlich oft nur ...

 

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