Die aktuelle Mai-Ausgabe 2013 ist da!

Kirche und Religion Artikel lesen

11. Mai '13

Die Päpste der
Entweltlichung

Nördlich von Rom, an den Berghängen rund um das in einem fruchtbaren Tal gelegene Städtchen Rieti, weisen Straßenschilder auf vier kleine Heiligtümer hin. Es sind vier Orte, an denen Franz von Assisi zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts eine gewisse Zeit verbracht hat, nachdem er mit einigen Gefährten seine Heimatstadt in Umbrien verlassen hatte. Poggio Bustone: eine kleine Einsiedelei an einer schroffen Felswand, in die sich die „Büßer von Assisi“ mit Franziskus an der Spitze zurückgezogen hatten, als sie überhaupt nicht mehr wussten, wie es weitergehen soll.

> Guido Horst: Die Päpste der Entweltlichung
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10. April '13

Einfach
katholisch

„Schade, daß der Papst nicht katholisch ist“, bemerkte Kurt Tucholsky in seinem Sudelbuch. Er meinte das ironisch mit Blick auf seine deutschen Zeitgenossen, denen bis heute der Sinn für Ironie abgeht, und die sich stattdessen ernsthaft für kompetent und genug legitimiert halten, zu entscheiden, wer oder was als katholisch anzusehen sei. Diese Entscheidung trifft nach kirchlichem Verständnis letztlich der jeweils regierende Papst, gleichgültig, ob er von den einen als papa angelicus herbeigesehnt, von den anderen als papa haereticus verflucht wird. Solche „prophetischen“ Zuschreibungen haben im Mittelalter eine große Rolle gespielt und sollten wohl die Papstwahlen beeinflussen.

> Wolfgang Ockenfels: Einfach katholisch
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01. April '13

Robert Spaemann:
Glauben und Wissen

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Stefan Groß: Inwieweit spielt die neuplatonische Philosophie mit ihren Lehren von den drei Wesenheiten innerhalb Ihres christlichen Denkens eine prägende Rolle? Kann man mit diesem Denken heutzutage noch philosophieren? Prof. Dr. Spaemann: Da stecken schon in der Frage ein paar Dinge, denen ich nicht so zustimmen würde. Zunächst was ist mein christliches Denken? Ich habe das nie auseinander dividiert. Ich würde sagen – mein Denken, denn ob ich die neuplatonische Philosophie einleuchtend finde oder nicht, ist für mein Christentum nicht entscheidend und umgekehrt auch.

> Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch (Teil I)
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25. Maerz '13

Bedeutung des Gottesbegriffs
in internationalen Beziehungen

Die Frage nach der Bedeutung und der Funktion des Gottesbegriffs in internationalen Beziehungen ruft auf den ersten Blick Verwunderung hervor, jedenfalls für den Frommen. Dieser sieht seinen Gott ja gerade jenseits aller nationalen und internationalen Relationen. Und in der Tat steht der Gott der monotheistischen Religionen nicht nur jenseits aller irdischen Beziehungen, sondern auch jenseits der Welt. Zu den grundlegenden Bestimmungen des monotheistischen Gottesgedankens gehören seine weltenthobene Transzendenz sowie seine Universalität und Einzigkeit.

> Christian Danz: Religiöse Imagination des Eigenen und Fremden
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26. Februar '13

Sigmund Freuds
Zukunftsillusionen

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Religionskritiken, sowohl gegen ihre ideellen als auch praktischen Grundlagen, werden so alt sein wie die schriftlich fixierten Religionen. Sigmund Freud dürfte sowohl die subtile Kritik Ludwig Feuerbachs (1804-1872), die zerset­zende von Karl Marx (1818-1883), aber auch die verzweifelte seines Zeitge­nossen Friedrich Nietzsche (1844-1900) studiert ha­ben, denn er beruft sich auf „bessere Männer“, die „vollständiger, kraftvoller und eindrucksvoller“ als er Kritik an der Religion geübt hätten. Er „habe bloß“ wie er bekennt, „der Kritik“ seiner „großen Vorgänger etwas psychologische Begründung hinzugefügt“.

> Sigmund Freuds Zukunftsillusionen
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26. Februar '13

Das Miteinander der
Religionen in Europa

Es ist noch nicht sehr lange her, da meinten viele durchaus kluge Köpfe in Europa, dass es mit der Religion unaufhaltsam bergab gehe. Der wissenschaftliche und technische Fortschritt, die immer bessere Bildung, die einem immer größeren Teil der Menschen zuteil wird, die zunehmende Verbesserung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse - all dies würde, so meinten diese Experten, zu einer Marginalisierung der Religion führen. Manche glaubten, sie würde gänzlich verschwinden; andere waren vorsichtiger - aber die allgemeine Ansicht war, dass die öffentliche, gesellschaftliche und politische Bedeutung ...

> Wolfgang Schäuble: Das Miteinander der Religionen in Deutschland und Europa
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22. Januar '13

Warum Jesus heute einen
Fernsehsender gründen würde!

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Der Papst twittert, und zwar aus gutem Grund, so der neue K-TV Chef, Martin Lohmann. Mit dem Medienexperten, der enge Kontakte zum Vatikan pflegt, sprach die Tabula Rasa über die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die christliche Botschaft. Welche Rolle spielen die Medien im Zeitalter der Säkularisierung, und warum würde Jesus heute einen Fernsehsender gründen – Herr Lohmann?

> Im Interview – der neue Chefredakteur von K-TV, Martin Lohmann
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07. Januar '13

Protestantische
Wissenschaftskultur

Die Legitimität Theologischer Fakultäten an staatlichen Universitäten wird immer wieder einmal mit dem Argument in Frage gestellt, ob es sich bei der Theologie überhaupt um eine Wissenschaft handle. Die österreichische Tageszeitung Der Standard belebte diese Debatte im Sommer des vergangenen Jahres mit einem Beitrag. In der Ausgabe vom 14. Juni 2012 wurde beklagt, dass „theologische Fakultäten zwar von der Uni bezahlt würden, den Lehrplan allerdings von der Kirche erhielten“ (Laizisten gegen „steuerliche Diskriminierung Konfessionsloser, in: Der Standard, 14. Juni 2012).

> Christian Danz: Protestantische Wissenschaftskultur. Anmerkungen zu einer alten Kontrovers
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11. Dezember '12

Zurück zum
Naturrecht

Guido Horst: Vor über einem Jahr hat Papst Benedikt im Deutschen Bundestag das Naturrecht thematisiert. Kritiker sagten damals, der Papst wolle eine Art „katholischer Scharia“ wieder einführen. Ist das Naturrecht eine katholische Angelegenheit? Armin Schwibach: Nein, das Naturrecht hat nichts mit der katholischen Kirche und die zitierte Scharia hat nichts mit Naturrecht zu tun. Sie ist im Endeffekt sogar dessen Verleugnung. Das Naturrecht ist, wie Benedikt XVI. dies auch früher schon sagte, „die Quelle, aus der zusammen mit Grundrechten auch sittliche Gebote entspringen, deren Einhaltung verpflichtend ist“.

> Guido Horst: Ein Gespräch mit dem Philosophen Armin Schwibach
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13. Dezember '12

Dr. Georg Gänswein
wird Erzbischof

Prälat Dr. Georg Gänswein, langjähriger Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., wurde zum Erzbischof und Präfekten des Päpstlichen Hauses ernannt. Papst Benedikt XVI. erhob ihn zum Titularerzbischof von Urbisaglia. Am 6. Januar 2013 wird in der Petersbasilika die Bischofsweihe vollzogen werden. In dieser Funktion ist der aus dem Erzbistum Freiburg stammende Theologe nun auch für das Päpstliche Haus verantwortlich. In sein Aufgabenfeld fällt u.a. die Betreuung von Staatsbesuchen.

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07. Dezember '12

Benedikt XVI. empfängt
Bundespräsidenten Gauck

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat den deutschen Pontifex in Rom besucht. Das Gespräch mit Papst Benedikt XVI. dauerte eine Dreiviertelstunde. Wie der Bundespräsident betonte, sei es ihm wichtig gewesen, mit dem Oberhaupt der Katholiken über die Krisensituation in Europa, über die Rolle Deutschlands und die aktuelle Lage in Nahost zu reden. Wie der Protestant Gauck betonte, komme er "vor allem als Mensch und als Christ".

> Constantin Graf von Hoensbroech im Interview mit Joachim Gauck> Glaube und Wissen – Die kreatürliche Vernunft im Werk Joseph Ratzingers> Matthias Matussek: Der Skandal: Die Liebe
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12. Oktober '12

Eröffnung des
Jahres des Glaubens

Ihr könnt mich alle mal.“ Das hat er natürlich nicht gedacht. Unser Papst, Benedikt XVI., ein immer noch sehr rüstiger Mann von mittlerweile 85 Jahren. Aber ähnliche Gedanken mögen wie Blitze durch das Gehirn des altgedienten Theologieprofessors gefahren sein, als er sich im Juli an seinen Schreibtisch in der Sommerresidenz in Castelgandolfo setzte und sich auf das konzentrierte, was ein Professor nun einmal am besten kann: Texte verfassen. War es der dritte Band seines Jesus-Buchs, den er nun endlich zu Ende bringen will?

> Wie viel Schmutz, wie viel leeres Gerede
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10. Oktober '12

Gewalt Macht Recht

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„Die Finanzkrise ist die Folge eines permanenten Rechtsbruchs“, sagte jüngst Paul Kirchhof. An dieses schon klassische Zitat des Rechtsgelehrten wird man sich noch zu erinnern haben. Vor allem dann, wenn die Folgen der Finanzkrise für alle oder wenigstens pro multis spürbar werden - und weitere Rechtsbrüche nach sich ziehen. Denn es scheint über politische Rechtsbrecher ein schicksalhaftes Verhängnis zu walten, daß sie nicht die Ursachen der Krise, also die Rechtsbrüche, zu beseitigen suchen, sondern diese fortsetzen, um die Krise zu bewältigen.

> Gewalt Macht Recht> Kants Imperativ und Rüttgers` Regeln
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12. Mai '12

Martin Mosebach: Die
Lourdes-Madonna

Meine erste Lourdes-Madonna habe ich als kleiner Junge im Haus von Rheingauer Weinbauern gesehen; meine Eltern probierten unten in der Wohnküche Wein, während mir die Tochter des Hauses, die so alt war wie ich, die Zimmer im oberen Stockwerk zeigte. Das Schlafzimmer ihrer Eltern lag in feierlicher kühler Erstarrtheit da, die Plumeaus waren enorm aufgeschüttelt, fest wie mit Zement gefüllt, die Kopfkissen hatten einen scharfen Knick in der Mitte, der ihnen zwei steife Hasenohren gab ...

> Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna
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14. August '11

Petrus: Einer, der umkehren
und weinen konnte

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Petrus wird mit rundem Vollbart dargestellt, wie Kaiser und Könige und wie – wenn es um den Himmel geht – Gott Vater. Paulus dagegen hat einen spitzen Bart wie die Philosophen, in der einen Hand ein Buch, in der anderen das Schwert. Das Buch hat Paulus, weil er so wunderbare Briefe geschrieben hat. Petrus dagegen hält in den Händen einen oder zwei Schlüssel und im Übrigen ein Kreuz, denn wie sein Herr wurde er gekreuzigt, nur mit dem Kopf nach unten. Paulus gilt als der Intellektuelle, missbraucht von Gnostikern und anderen Ketzern jeder Art. Himmelsschlüsselchen sind schlichte, aber strahlende Frühlingsblumen.

> Klaus Berger: Einer, der umkehren und weinen konnte
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16. Juni '12

Der heilige Rock
und die Piusbrüder

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Der Heilige Rock gehört nicht in die Kategorie religiöser Musik und bringt nicht den Glaubenssatz „Elvis lebt“ zum Klingen. Vielmehr „handelt“ es sich (auch hier sind Händler mit am Werk) um das Gewand Christi ohne Naht, das seit über 500 Jahren in Trier besonders dann erfolgreich verehrt wird, wenn es in Kirche und Welt drunter und drüber geht. Es gilt den Gläubigen als Symbol der Einheit der Christenheit. Und die Pilger, die dieses Jahr unerwartet zahlreich nach Trier kamen, beteten: „ ... und führe zusammen, was getrennt ist“. Dabei mögen sie besonders an die Einheit einer Christenheit gedacht haben, die konfessionell gespalten ist – und es vermutlich noch lange bleiben wird.

> Der Heilige Rock und die Piusbrüder
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16. Maerz '12

Von wegen
"Vaticanleaks"!

Da staunt der Fachmann – und der Laie wundert sich (auch der, der gerade diese Zeilen schreibt). Da wird unser Papst also bald 85 Jahre alt, und absolviert ein Programm, das selbst einen Jungspund ins Schwitzen bringen würde. Denn wenn Benedikt XVI. auftritt, richten sich die Augen und die Ohren auf ihn. Da heißt es, konzentriert zu sein. Die richtigen Worte zu finden. Zwei Mal hat der Papst in den letzten Tagen über schwierige Themen frei gesprochen – erst zu „seinen“ Seminaristen, dann zu den Priestern der Diözese Rom.

> Guido Horst: Von wegen „Vaticanleaks“!
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30. Januar '12

Das Werkzeug
der Erlösung

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Am 28. Oktober dieses Jahres jährt es sich zum siebzehnhundertsten Mal, dass das Kreuz in die Geschichte Europas eingetreten ist. Es war ein Heide, der es für sich entdeckte und es an die Schilder seiner Soldaten anbringen ließ. Es war der spätere Alleinherrscher Konstantin. Seither ist das Kreuz aus der Geschichte des Abendlandes nicht mehr wegzudenken. Schließlich hat es den Erdkreis erobert. Wo auch immer Christen hinkamen, brachten sie das Kreuz als ihr Heilszeichen mit.

> Guido Horst: Das Werkzeug der Erlösung
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20. Januar '12

Bischof Konrad Zdarsa
und die Gerechtigkeit

Es gibt sanftere Polster als jenes auf dem Stuhl des heiligen Ulrich, den unlängst Walter Mixa innehatte und auf dem nun Konrad Zdarsa sitzt. Das katholischeBistum Augsburg gilt als schwieriges Pflaster. Der dort seit 2010 amtierende, aus Görlitz gekommene Bischof lässt sich, so scheint es, weder von der Querelen um den in Augsburg ansässigen nennkatholischen Handelskonzern „Weltbild“ noch von den üblichen „kritischen Stimmen“ verdrießen, die sich für Allgäu und Oberschwaben eine durchsäkularisierte Laienkirche wünschen.

> Alexander Kissler: Bischof Konrad und die Gerechtigkeit
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09. Januar '12

Die aufgeklärte Religion
und ihre Probleme

‚Religion’ und ‚Aufklärung’ markieren zwei spannungsvolle Stichworte in den kontroversen Debatten um das Projekt der Moderne. In der jüngsten Gegenwart fokussierte sich die öffentliche Diskussion auf die Frage, ob der Islam die Aufklärung noch vor sich habe. Von dem Problem der Verträglichkeit der Religion mit der Aufklärung ist aber nicht nur der Islam betroffen, wie die Geschichte des Christentums in der Neuzeit schnell deutlich macht. Sie betrifft die Religion und ihr Verhältnis zur humanen Vernunft überhaupt.

> Die aufgeklärte Religion und ihre Probleme
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23. Dezember '11

Im Gespräch mit
Kardinal Meisner

Im Februar 1989 sandte Papst Johannes Paul II. Sie von Berlin nach Köln, gleichsam als Vorboten der Deutschen Einheit. Nun leiten Sie als Erzbischof schon 22 Jahre eine der bedeutendsten, reichsten Diözesen der römisch-katholischen Weltkirche in einem freien, prosperierenden Gemeinwesen, in dem Christen die Mehrheit und Katholiken die größte Konfession sind. Führt Ihre Biographie gewissermaßen vom Dunkel ins Licht, von der Bedrängnis in ein „gelobtes Land“?

> Kardinal Meisner: „Ein schlafender Diener wollte ich nie sein“
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13. November '11

Religion als symbolische
Vergegenwärtigung

Mit der Formel "das Symbol ist die Sprache der Religion" räumt Paul Tillich in seiner Religionstheorie dem Symbol eine herausragende Stellung ein. Symbolische Kommunikation ist die Form der Kommunikation, in der sich das religiöse Bewußtsein in seiner ihm eigentümlichen Form ausdrückt. Damit wird der Umgang mit Symbolen zu einem entscheidenden Charakteristikum des religiösen Bewußtseins.

> Religion als symbolische Vergegenwärtigung unbedingten Sinnes
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14. Oktober '11

Entweltlichung
und Naturrecht

Der Papst war da und hat Ärgernis gegeben. Er hat sich bei den protestantisch fortgeschrittenen Katholiken nicht dafür entschuldigt, daß er katholisch ist und bleiben möchte. Das ist schon ein starkes Stück. Er hat nicht die Erwartungen erfüllt, die von Zölibatsgegnern, Homosexuellen- und Frauenverbänden, von rätedemokratischen Kirchenvertretern via Massenmedien seit langem laut erschallen. Nicht einmal auf das Ansinnen des Herrn Bundespräsidenten, der von „Brüchen“ sprach, wenn es um Ehebrüche geht, ist der Papst eingegangen.

> Entweltlichung und Naturrecht
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23. Oktober '11

Der Kardinal und
die Energiewende

24 Jahre nach seinem Tod ist der ehemalige Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Höffner (1906 bis 1987) aktueller denn je. Denn im Zusammenhang mit der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima sowie der in der Konsequenz daraus erfolgten Energiewende der deutschen Bundesregierung mit dem Einstieg in den Ausstieg aus der Kernenergie ist der vormalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) so häufig zitiert worden, dass die außerordentliche und nachhaltige Wirkungskraft dieses Sozialwissenschaftlers und herausragenden Vordenkers der Sozialen Marktwirtschaft wieder einmal überdeutlich wurde.

> Constantin Graf von Hoensbroech: Der Kardinal und die Energiewende
Kirche und Religion

22. September '11

Papst Benedikt XVI. Rede vor dem Bundestag

Video vorübergehend nicht erreichbar

Quelle: You Tube

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06. September '11

Martin Mosebach:
Ein Papst in fremder Ferne

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Dass ich ein deutscher Katholik bin, habe ich in Frankreich gelernt. Das war auf einer der großen Pfingstwallfahrten von Paris nach Chartres; Charles Péguy, der bedeutendste Dichter und Essayist, Redner und Zeitschriftenmacher des „renouveau catolique“, hatte sie vor dem Ersten Weltkrieg gegründet, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war sie, wie so viele populäre, fromme Übungen eingeschlafen, um dann von der Bewegung für die katholische Tradition wiedererweckt zu werden. Im laizistischen Paris erregt es immer noch ungläubiges, gelegentlich entrüstetes Kopfschütteln, wenn sich der Zug der Zehntausend vor Notre Dame formiert und seinen Weg durch die stillen Straßen am frühen Morgen beginnt.

> Martin Mosebach im Vatican-Magazin: Ein deutscher Papst in fremder Ferne
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18. August '11

Paul Tillich -
125. Geburtstag

Die Formel ‚das, was uns unbedingt angeht’ bildet, wie es Trutz Rendtorff 1989 formuliert hatte, die Erkennungsmelodie des theologischen und religionsphilosophischen Denkens Paul Tillichs. Der vor 125 Jahren am 20. August in Starzeddel bei Guben im heutigen Polen geborene Tillich gehört ohne Zweifel zu den einflussreichsten und wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk verbinden sich philosophisches und theologisches Interesse zu einer fulminanten Synthese. Das mag auch an der griffigen Formel ‚das, was uns unbedingt angeht’ liegen, die seit den 1920er Jahren eine Schlüsselstellung im Werk Tillichs einnimmt und in der sich unterschiedliche Perspektiven auf Religion und Kultur überschneiden.

> Christian Danz: Das, was uns unbedingt angeht – Eine Erinnerung an Paul Tillich
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10. August '11

Wolfgang Ockenfels
"Teufelszeug"

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Die moderne Aufklärung ließ die Kirche höchstens noch als eine Anstalt gelten, die den Untertanen wirksam Moral einbläuen konnte. So wünschte sich Voltaire nur christliche Dienstboten, die das Verbot des Diebstahls beachteten, weil sie Höllenstrafen befürchteten. Heute gibt es in Deutschland keine Dienstboten mehr und auch kaum noch Christen, denen man mit der Hölle kommen kann. Dafür haben wir immer mehr politische Herrschaften, die sich nicht mehr christlich verpflichten lassen, sondern besonders das siebte und achte Gebot mißachten.

> Wolfgang Ockenfels: Teufelszeug
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21. Juli '11

Glaube und Vernunft
bei Benedikt XVI.

Daß sich das Verhältnis, die „Korrelationalität“, zwischen Glaube und Vernunft (fides et ratio) im theologisch-philosophischen Denken Ratzingers als eine wichtige Säule herauskristallisieren läßt, führt zugleich zu der Frage, wie dieses Verhältnis zu denken ist, oder anders formuliert, wem gehört das Prä? Diese philosophische Frage innerhalb der Theologie interessiert um so mehr, wenn die philosophische Grundlage des Christentums mit dem „Ende der Metaphysik“selbst problematisch geworden ist. Wie ist in einem postmetaphysischen Zeitalter und in einer Zeit, wo das Theologische aus der „meßbaren temporalen Geographie“ verschwunden ist, wo Gott im „Ghetto der Funktionslosigkeit“ angesiedelt wird, dann von Vernunft zu sprechen, und was muß die Vernunft leisten, daß sie einem zunehmend transversalem Vernunftbegriff kritisch entgegentreten kann?

> Stefan Groß: Glaube und Wissen – Die kreatürliche Vernunft im Werk Joseph Ratzingers
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18. Juni '11

Eine Frage
der Wahrheit

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Wenn der Satz der alten Römer In vino veritas stimmt, kann eine Religion, die den Weingenuß bei Strafe verbietet, nur einen eingeschränkten Wahrheitsgehalt haben. Oder? Mit dieser sich selbst beantwortenden Frage begnügt sich ein rheinischer Katholik leichter als einer, dem die überlieferte religiöse Wahrheit gleichgültig ist und deshalb in der Erfindung immer neuer Wahrheitsansprüche und innerweltlicher Tabus keinerlei Rücksicht nimmt. Aber Wahrheiten der religiösen Art werden nicht erfunden, sondern geoffenbart und entdeckt. Diese Wahrheit haben die aufgeklärten Fanatiker der Toleranz und die modernen Relativisten des Dialogs bis heute noch nicht entdeckt.

> Wolfgang Ockenfels: Eine Frage der Wahrheit
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18. Juni '11

Hans Küng treibt die
Sorge um seine Kirche

Lieber hätte ich dieses Buch nicht geschrieben. Es ist nicht angenehm, der Kirche, die meine geblieben ist, eine solch kritische Veröffentlichung widmen zu müssen. Ich meine die katholische Kirche, die größte, mächtigste, internationalste, in etwa auch älteste Kirche, deren Geschichte und Geschick aber auch alle anderen Kirchen beeinflusst. Lieber hätte ich freilich meine Zeit anderen dringenden Fragen und Projekten gewidmet, die auf meiner Agenda ste­hen. [...] In der gegenwärtigen Situation kann ich es nicht verantwor­ten zu schweigen: Seit Jahrzehnten habe ich auf die große Krise der katholischen Kirche, faktisch eine Kirchenleitungs­krise, die sich da entwickelte, aufmerksam gemacht - mit wechselndem und in der katholischen Hierarchie mäßigem Erfolg.

> Hans Küng: Ist die Kirche noch zu retten?
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09. Mai '11

Joachim Kardinal Meisner im
Gespräch mit Andreas Püttmann

Andreas Püttmann: Eminenz, Sie wurden 1933 in Breslau geboren, lebten 12 Jahre unter nationalsozialistischer und – nach der Vertreibung aus Schlesien und dem Tod Ihres Vaters 1945 – mehr als 40 Jahre unter kommunistischer Diktatur, davon 14 Jahre als Bischof. Im Februar 1989 sandte Papst Johannes Paul II. Sie von Berlin nach Köln, gleichsam als Vorboten der Deutschen Einheit. Nun leiten Sie als Erzbischof schon 22 Jahre eine der bedeutendsten, reichsten Diözesen der römisch-katholischen Weltkirche in einem freien, prosperierenden Gemeinwesen, in dem Christen die Mehrheit und Katholiken die größte Konfession sind. Führt Ihre Biographie gewissermaßen vom Dunkel ins Licht, von der Bedrängnis in ein „gelobtes Land“?

> Kardinal Meisner: „Ein schlafender Diener wollte ich nie sein“
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09. April '11

Willigis Jäger und die
aufgeklärte Religion

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Willigis Jäger, geboren 1925, trat 1946 als Benediktinermönch in die Abtei Münsterschwarzach ein und studierte Philosophie und Theologie. Auf seinen Reisen im Rahmen kirchlicher Tätigkeiten kam er in Japan mit dem Zen in Kontakt, woraufhin er 6 Jahre in Zen-Klöstern verbrachte. 1996 erhielt er die volle Lehrerlaubnis als Zen-Meister, genauer als 86. Nachfolger des Buddhas, und gründete seine eigene Zen-Linie. Ein von ihm in Deutschland wiederaufgebautes und als „Zentrum für spirituelle Wege“ genutztes ehemaliges Kloster steht heute für „eine Spiritualität, die unter Berücksichtigung des zeitgenössischen Weltbildes und der modernen Wissenschaften Antworten auf die Fragen des heutigen Menschen geben will“.

> Bernd Ehlert: Der Benediktinermöch und Zen-Meister Willigis Jäger
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25. November '10

"Licht der Welt" - Der
deutsche Papst im Gespräch

"Licht der Welt, Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit" heißt der dritte Teil eines Gespräches, das der Journalist Peter Seewald mit Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., in den letzten dreizehn Jahren führte. Im neuen Band spricht das Oberhaupt der Katholiken über seine persönliche Sicht auf sein Amt und über die gegenwärtige Situation von Glauben und Kirche. Wie der "Herder-Verlag" ankündigte, hat niemals vorher "ein Papst auf kritische Fragen zu den drängenden Problemen in Kirche und Gesellschaft in dieser Form und so offen Rede und Antwort gestanden". In der Tabula Rasa können Sie sich einen guten Überblick über das Denken des deutschen Papstes verschaffen, der mittlerweile schon über 130 Bücher veröffentlicht hat und 2011 Thüringen besuchen wird. Benedikt-Kenner Maximilian Heim gibt Auskunft.

> Joseph Ratzinger Papst Benedikt als Theologe
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12. Dezember '10

Degeneration
und Unsicherheit

Wir leben im Zeichen der Unsicherheit – und auch der Degeneration. Das war vielleicht immer schon so. Die décadence im fin de siècle hatte Friedrich Nietzsche im 19. Jahrhundert vor Augen, als er die angeblich verweichlichenden Wirkungen des Christentums, wie er es in einem etwas bigotten pietistischen Biotop erlebte, einer heftigen Polemik unterzog. Den „Untergang des Abendlandes“ hatte im 20. Jahrhundert Oswald Spengler aus ähnlichen Gründen im Visier, kaum ahnend, daß er damit der „blonden Bestie“, dem Idealtyp der Nationalsozialisten, den Weg freimachte.

> Wolfgang Ockenfels: Degeneration und Unsicherheit
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14. Dezember '10

Matthias Matussek
im Vatican-Magazin

Diese einzigartige und welterschütternde Sensation war bereits durchgesickert, bevor das Buch auf den Markt kam. Sie bestand in der Antwort des Papstes auf die Frage, ob man Kondome benutzen darf. Jetzt alle festhalten: Ja. Man darf. Unter Umständen. Ein Erleichterungsseufzer entrang sich der geknechteten Christenheit, die ja offenbar wie im Mittelalter unter bindenden päpstlichen Bullen und Bannflüchen lebt. Leitartikler leitartikelten, Menschenrechts-Organisationen schalteten sich ein, Abendnachrichten wurden mit der Meldung eröffnet, Internet-Foren liefen heiß und natürlich warnte Hans Küng, der Gegenpapst, vor einem rein taktischen Manöver – aber das tut er immer, wenn der Papst Meinungen äußert, die auch Liberale unterschreiben könnten.

> Matthias Matussek: Der Skandal: Die Liebe
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04. Oktober '10

Augustinus versus Aufklärung

„Wider den neuen katholischen Fundamentalismus“ – unter diesem Schlagwort läßt sich Alan Poseners Angriff auf die Verschlußsache Vatikan sicherlich am prägnantesten beschreiben. Posener, eigentlich mehr Schriftsteller als Journalist, obgleich er als Blogger und Redakteur der Welt deutschlandweit bekannt ist, hat mit seinem neuen Buch „Benedikts Kreuzzug, Der Angriff des Vatikans auf die Moderne“ sicherlich eins geschrieben, an dem man – auch aus katholischer Sicht – nicht vorbeikommt.

> Augustinus versus Aufklärung, Eine Anmerkung zu Alan Poseners "Benedikts Kreuzzug"> Benedikt XVI. – eine notwendige positive Provokation!
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06. Oktober '10

Interview mit Jürgen Moltmann

„Herr Professor Moltmann, Sie stellen die verblüffende Behauptung auf, dass Jesus nicht eine neue Religion in die Welt gebracht habe, sondern neues Leben. Was meinen Sie damit?“ Zunächst einmal habe ich diese Einsicht von Dietrich Bonhoeffer übernommen, einem Theologen und Widerstandskämpfer, der 1945 von den Nazis hingerichtet wurde. Bonhoeffer wiederum hat diese These von Johann Christoph Blumhardt, einem Theologen aus dem 19. Jahrhundert. Sie können diesen Satz sehr einfach überprüfen, indem Sie die Evangelien lesen. Ist Jesus dort aufgetreten und hat gesagt: Ich bringe euch eine neue Religion mit Meditation und Gottesdiensten?

> Warum macht die Hoffnung uns lebendig?
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27. September '10

Islam-Debatte

Mittlerweile macht sich jeder dritte Deutsche Sorgen um die Ausbreitung des Islams. Schon vor längerer Zeit forderte der Bamberger Bischof Schick mehr Kirchtürme in islamischen Ländern – als Ausgleich für Moscheen in Deutschland. Nur ein Fünftel der Deutschen (22 Prozent) macht sich keine Sorgen vor einer zu starken Ausbreitung des Islam in Deutschland. 39 Prozent hätten „ein wenig Sorge“, und 36 Prozent machten sich große Sorgen.

> Statt von Glocken werden wir bald vom Muezzin geweckt
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22. September '10

Kirche versus neue Medien

Ist das Verhältnis zwischen Medien und Kirche zerrüttet? Der mediale Umgang mit den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen legt eine Bejahung dieser Frage ebenso nahe wie beispielsweise die Berichterstattung über die Piusbruderschaft und den umstrittenen Bischof Richard Williamson. Während sich im ersteren Fall dann Medienvertreter gern als Vollstrecker und Propagandisten der Aufklärung definieren, stehen viele im zweiten Fall hilflos der Schwierigkeit gegenüber, sich in katholische - respektive kirchliche - Milieus einzufinden.

> Eine erstklassige Botschaft braucht erstklassige Botschafter
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22. September '10

Die Wiederkehr der Inquisition

Man könnte sie auch „Inquisitoren“ nennen. Männer wie etwa Prälat Charles Scicluna, den „Anwalt der Gerechtigkeit“ in der vatikanischen Glaubenskongregation, der jetzt nach Malta gereist ist, um Missbrauchsopfer aufzusuchen und der bischöflichen Kommission auf der Insel zur Aufarbeitung dieser Skandale Beine zu machen. Oder wie Erzbischof Velasio De Paolis, den gelehrten wie auch zutiefst spirituellen Präsidenten der Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls, den Papst Benedikt dem Priesterorden der Legionäre Christi als Apostolischen Delegaten vor die Nase gesetzt hat.

> Die Wiederkehr der Inquisition
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04. Juli '10

Plädoyer für den Zölibat

Wenn nichts mehr geht, geht immer noch das: Billiger ist kein Beifall zu haben als mit der Kritik am Zölibat. Warum nur, heißt es, werden Männer gezwungen, ein Leben lang enthaltsam zu leben? Ist das nicht gegen die Natur? Sieht man nicht am Zölibat, wie weltfremd die Kirche immer noch ist? Deutschland debattiert über eine Vielzahl sexueller Übergriffe, die sich in evangelischen, katholischen und säkularen Bildungseinrichtungen ereignet haben und die von der jeweiligen Leitung zögerlich oder gar nicht aufgeklärt worden sind.

> Dampfplauderei und Dünkel
-

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Die Päpste der Entweltlichung

(Guido Horst)

Nördlich von Rom, an den Berghängen rund um das in einem fruchtbaren Tal gelegene Städtchen Rieti, weisen Straßenschilder auf vier kleine Heiligtümer hin. Es sind vier Orte, an denen Franz von Assisi ...

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Die Schwester an seiner Seite:
Wer kennt Maria Ratzinger? Anton Nußbaum stellt Papst Benedikts Schwester groß heraus

(Hans Gärtner)

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Einfach katholisch

(Wolfgang Ockenfels)

„Schade, daß der Papst nicht katholisch ist“, bemerkte Kurt Tucholsky in seinem Sudelbuch. Er meinte das ironisch mit Blick auf seine deutschen Zeitgenossen, denen bis heute der Sinn für Ironie abgeht, und die ...

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Im Interview – der neue Chefredakteur von K-TV, Martin Lohmann

(Martin Lohmann)

Herr Lohmann, welche neuen Herausforderungen stellt es an einen etablierten Journalisten, sich der Thematik des Christentums in einem TV-Format zu nähern? Ganz einfach und ganz ambitioniert zugleich: Die bisher gemachten Erfahrungen und ...

Nach Oben
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Religion im Selbstverständigungs
-prozess Europas

(Christian Danz)

Welche Rolle spielt die Religion für Europa und dessen Selbstverständigungsdebatten? Ist die christliche Religion grundlegend für die europäische Identität, oder sind die Religionen nicht vielmehr ein Faktor, der zu allerhand ...

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Protestantische Wissenschaftskultur.
Anmerkungen zu einer alten Kontroverse

(Christian Danz)

Die Legitimität Theologischer Fakultäten an staatlichen Universitäten wird immer wieder einmal mit dem Argument in Frage gestellt, ob es sich bei der Theologie überhaupt um eine Wissenschaft handle. Die österreichische Tageszeitung Der Standard belebte ...

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Die Sommerlektüre für den Baggersee (und andere Strände der Freizügigkeit)

(Martin Lohmann)

Ein Papst spricht von Sexualität, deren Schönheit und die Erfüllung durch sie. Ein Traum? In der ehelichen Vereinigung von Mann und Frau entdecken wir „den Sinn des gesamten Daseins, den ...

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Die Trümmer von Galiläa: Ein Riesenpuzzle aus der Wüste

(Heike Geilen)

Mit mehr als 2,1 Milliarden Gläubigen ist das Christentum die größte Religionsgemeinschaft. Für Christen ist Jesus Christus, der "Sohn Gottes", der Heilsbringer, der Messias, der im Alten Testament von den ...

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Zurück zum Naturrecht

(Guido Horst)

„Katholische Scharia“ oder Ausdruck der Natur des Menschen? Ein Gespräch mit dem Philosophen Armin Schwibach

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Gewalt Macht Recht

(Wolfgang Ockenfels)

„Die Finanzkrise ist die Folge eines permanenten Rechtsbruchs“, sagte jüngst Paul Kirchhof. An dieses schon klassische Zitat des Rechtsgelehrten wird man sich noch zu erinnern haben. Vor allem dann, wenn die Folgen der ...

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Wie viel Schmutz, wie viel leeres Gerede

(Guido Horst)

Das Paradies muss noch warten. Der einsame Kampf Papst Benedikts zum Start des universalen Glaubensjahrs

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"Ich will nur sichergehen, dass wir es sind, die unser Leben bestimmen. Nicht die Umstände" oder Der Mythos des Gegebenen

(Heike Geilen)

"Ein katholischer Priester, ein protestantischer Pfarrer und ein jüdischer Rabbi diskutieren die Frage, wann menschliches Leben beginnt. Der katholische Priester zögert keine Sekunde und sagt: Mit der Zeugung. Menschliches Leben ...

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Rechtsbeschneidungen

(Wolfgang Ockenfels)

Was hat das Kölner Landgericht mit der Olympiade zu tun? Beide Sphären, die rechtsstaatliche Ordnung wie der sportliche Wettbewerb dienen, trotz gegenteiliger Beteuerungen, nicht unbedingt der Völkerverständigung und dem Religionsfrieden. Sie sollen aber ...

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Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna

(Martin Mosebach)

Wäre sie doch dem Florentiner Fra Angelico erschienen. Doch sie kam Jahrhunderte später. Und hatte offenbar nicht vor, ein Kunstwerk zu werden. Warum aber die „Kommodenheiligen“ dennoch mehr sind als nur Kitsch

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„Kirche ist keine Demokratie“

(Wolfgang Ockenfels)

Seit jeher hat es die Politik mit innerweltlicher Macht zu tun. Und Demokratie ist eine politische Form, die auf die Herrschaft der Mehrheit, aber auch auf Machtkontrolle hinausläuft. Darin liegt ...

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Von wegen „Vaticanleaks“!

(Guido Horst)

Da staunt der Fachmann – und der Laie wundert sich (auch der, der gerade diese Zeilen schreibt). Da wird unser Papst also bald 85 Jahre alt, und absolviert ein Programm, ...

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Das Werkzeug der Erlösung

(Guido Horst)

Am 28. Oktober dieses Jahres jährt es sich zum siebzehnhundertsten Mal, dass das Kreuz in die Geschichte Europas eingetreten ist. Es war ein Heide, der es für sich entdeckte und ...

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Bischof Konrad und die Gerechtigkeit

(Alexander Kissler)

Es gibt sanftere Polster als jenes auf dem Stuhl des heiligen Ulrich, den unlängst Walter Mixa innehatte und auf dem nun Konrad Zdarsa sitzt. Das katholische Bistum Augsburg gilt als ...

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Die aufgeklärte Religion und ihre Probleme

(Christian Danz)

Gemeinsamer Kongress der Friedrich-Schleiermacher-, Ernst-Troeltsch- und der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft vom 18. bis 21. März 2012 in Berlin

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Der Kardinal und die Energiewende

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Jahrgedächtnis für den ehemaligen DBK-Vorsitzenden und Kölner Erzbischof Joseph Höffner

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Entweltlichung und Naturrecht

(Wolfgang Ockenfels)

Der Papst war da und hat Ärgernis gegeben. Er hat sich bei den protestantisch fortgeschrittenen Katholiken nicht dafür entschuldigt, daß er katholisch ist und bleiben möchte. Das ist schon ein ...

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ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.

(Papst Benedikt XVI.)

Berliner Reichstagsgebäude Donnerstag, 22. September 2011

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Rede des Bundespräsidenten zur Begrüßung von Papst Benedikt XVI.

(Christian Wulff)

Heiligkeit, mit allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hier im Park von Schloss Bellevue versammelt haben, und im Namen der Menschen in Deutschland sage ich Ihnen von Herzen: Herzlich willkommen! Herzlich willkommen in Deutschland! ...

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Erwartungen an den Papstbesuch – eine evangelische Perspektive

(Karl-Eckhard Hahn)

Erfurt rüstet sich für den Papstbesuch, den ersten eines Papstes in der Stadt überhaupt. Der Blick der evangelischen Christen richtet sich dabei vor allem auf die ökumenische Begegnung am 23.September im Augustinerkloster. In ...

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Martin Mosebach: Ein deutscher Papst in fremder Ferne

(Martin Mosebach)

Die neukatholische Romfeindschaft der Germanen-Kirche hat tiefe Wurzeln. Ob Benedikt XVI. bei seinem September-Besuch dafür aber die „Herzen des Volkes“ gewinnt?

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Das, was uns unbedingt angeht – Eine Erinnerung an Paul Tillich anlässlich seines 125. Geburtstags

(Christian Danz)

Die Formel ‚das, was uns unbedingt angeht’ bildet, wie es Trutz Rendtorff 1989 formuliert hatte, die Erkennungsmelodie des theologischen und religionsphilosophischen Denkens Paul Tillichs. Der vor 125 Jahren am 20. August in Starzeddel ...

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Einer, der umkehren und weinen konnte

(Klaus Berger)

War Petrus nicht der Substanzlose? Nein, er war wie wir. Eine Kontrastfigur zu Jesus. Petrus wurde zum Hirten bestellt, weil sich die schwachen Schafe in ihm wiedererkennen können. Die Kirche sollte Volkskirche werden, nicht ein elitärer Club

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Teufelszeug

(Wolfgang Ockenfels)

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Glaube und Wissen – Die kreatürliche Vernunft im Werk Joseph Ratzingers

(Stefan Groß)

„Es ist ausgeschlossen, daß unser Glaube den Verzicht auf vernunftgemäße Erklärung oder vernunftgemäßes Forschen verlangt. Denn wir können nicht glauben, wenn wir nicht vernünftigbegabte Seelen hätten. Wenn es also ein Vernunftgebot ist, daß ...

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Wenn Petrus kommt

(Guido Horst)

Eine gespannte Erwartung des Besuchs von Benedikt XVI. will in Deutschland nicht aufkommen – schon gar nicht jetzt, wo ein Bundesland nach dem anderen in die faule Ferienzeit hineingleitet. Da ...

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Eine Frage der Wahrheit

(Wolfgang Ockenfels)

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Hans Küng: Ist die Kirche noch zu retten?

(Hans Küng)

Was mich jetzt zum Schreiben drängt Lieber hätte ich dieses Buch nicht geschrieben. Es ist nicht angenehm, der Kirche, die meine geblieben ist, eine solch kritische Veröffentlichung widmen zu müssen. Ich meine ...

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Kardinal Meisner: „Ein schlafender Diener wollte ich nie sein“

(Joachim Kardinal Meisner und Andreas Püttmann)

Das Gespräch des Kölner Erzbischofs, Dr. Joachim Kardinal Meisner, mit dem Publizisten Dr. Andreas Püttmann findet sich in der Zeitschrift „MUT. Forum für Kultur, Politik und Geschichte“ (Nr. 523, Mai 2011).

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Das Vermächtnis Karol Wojtylas

(Guido Horst)

Was ist für die Kirche auf Erden, die sich seit zweitausend Jahren durch „das Tal der Tränen“ müht, schon ein halbes Jahrzehnt? Wenig, sehr wenig. Irgendwie also ist das „Santo subito“ beim Requiem ...

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Wolfgang Ockenfels: Akademisch abgehoben

(Wolfgang Ockenfels)

Zu Guttenberg fällt mir nichts ein, was nicht schon andere gesagt haben. Sie einfach zu zitieren, ist zu einfach, aber auch zu mühsam. Nach einem langen akademischen Leben ist man das typisch deutsche ...

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Göttliches aus naturwissenschaftlicher Sicht - Kurzversion mit Focus auf Gott und Göttliches

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Wir Menschen haben schon vor Urzeiten eine Vorstellung von Göttern und seit Moses, von einem einzigen Gott entwickelt. Wir definieren ihn und seine Eigenschaften aus unserer rein menschlichen Sicht. Deshalb stehen wir ...

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Der Benediktinermöch und Zen-Meister Willigis Jäger und sein aufgeklärtes, entmythologisiertes Religionsverständnis

(Bernd Ehlert)

Willigis Jäger, geboren 1925, trat 1946 als Benediktinermönch in die Abtei Münsterschwarzach ein und studierte Philosophie und Theologie. Auf seinen Reisen im Rahmen kirchlicher Tätigkeiten kam er in Japan mit dem Zen in ...

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Das Jesus-Buch, Teil II

(Guido Horst)

Teil zwei des Jesus-Buchs des Papstes geht nun wirklich ans Eingemachte. Das wusste Joseph Ratzinger auch schon, als er 2003 begann, sein Werk als Theologe mit einem Buch über den ...

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Nun geht es erst richtig los

(Guido Horst)

Zwei italienische Journalisten waren es, Paolo Rodari und Andrea Tornielli, die im vergangenen Sommer das Buch mit dem etwas martialisch klingenden Titel „Angriff auf Ratzinger“ veröffentlicht haben. Das Buch beginnt ...

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Offener Brief an Norbert Lammert

(Alexander Kissler)

Lieber Bruder Norbert, ich nehme mir die Freiheit, den Präsidenten des Deutschen Bundestages zu duzen; nicht an ihn nämlich ist dieser Brief gerichtet, sondern an den „engagierten katholischen Christen“, der ...

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Zum Angriff auf den Zölibat aus CDU-Kreisen

(Martin Lohmann)

„Der Vorstoß einiger älterer CDU-Politiker zur Abschaffung des Zölibats katholischer Priester hat etwas Rührendes und Tragisches zugleich. Es ist bemerkenswert, dass die Unterzeichner eines entsprechenden Briefes, mit dem sie über ...

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Dött: Christen müssen Flagge zeigen
Beunruhigende Tendenz zur Verfolgung und Diskriminierung

(Peter Unterberg)

Eine beunruhigende Tendenz zur Verfolgung und Diskriminierung der Christen beobachtet die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Marie-Luise Dött, MdB. „Weltweit sind wir Christen derzeit die Religionsgruppe, die am häufigsten ...

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Der Skandal: Die Liebe

(Matthias Matussek)

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Degeneration und Unsicherheit

(Wolfgang Ockenfels)

Wir leben im Zeichen der Unsicherheit – und auch der Degeneration. Das war vielleicht immer schon so. Die décadence im fin de siècle hatte Friedrich Nietzsche im 19. Jahrhundert vor Augen, als er ...

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Eine Nagelprobe des Glaubens

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Beeindruckende Dank- und Bittmesse unterhalb des Michaelsbergs in Siegburg

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Joseph Ratzinger Papst Benedikt als Theologe

(Maximilian HeimOCist)

I. Einführung Am Fest Mariä Namen, das für Wien, ja für das Abendland eine unvergessene historische Bedeutung hat – denken wir an 1683 –, am 12. September 2006 fand an der Universität ...

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Nicht von dieser Welt

(Guido Horst)

Allerheiligen steht vor der Tür. Wir haben uns also einen Begriff vorgenommen, der in unserer schö­nen durchsäkularisierten Gesellschaft ein Fremdwort geworden ist. Was Missbrauch ist, weiß jeder – leider! Doch wenn es um ...

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Missbrauch, Skandal und verschwiegene Fragen

(Alexander Kissler)

Aus vielen Zutaten ist die aktuelle Debatte über Missbrauchsfälle an jesuitischen Schulen in den siebziger Jahren zusammengesetzt: Eine dröhnende und späte Selbstanklage trifft auf gratismutige Empörung, katholisches Lavieren und Kirchenhass befeuern sich wechselseitig. Diese ...

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Marx schreibt an Marx

(Reinhard Marx)

Dr. Reinhard Marx ist Erzbischof von München und Freising.

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Die Wiederkehr der Inquisition

(Guido Horst)

Man könnte sie auch „Inquisitoren“ nennen. Männer wie etwa Prälat Charles Scicluna, den „Anwalt der Gerechtigkeit“ in der vatikanischen Glaubenskongregation, der jetzt nach Malta gereist ist, um Missbrauchsopfer aufzusuchen und der bischöflichen Kommission ...

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Von der Notwendigkeit einer »zweiten Aufklärung« - Wie man das Tor zu einer modernen Metaphysik aufstoßen kann

(Helmut Hansen)

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Heilige statt Rebellen

(Guido Horst)

Es immer gut, auf die Heiligen zu blicken. In ihnen wird sichtbar, wie Gott das Drama des Menschen zum Guten hin formt. Besonders hilfreich ist dieser Blick aber dann, wenn die säkulare Welt ...

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Wahrheit und Dogma - Das Leben des Antony Flew

(Nathan Warszawski)

Gott kann ohne Universum existieren, das Universum nicht ohne Gott (Kabbala).

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Der ärztliche Beruf in der Spannung zwischen medizinischem Expertenwissen, ökonomischem Management und menschlicher Solidarität

(Karl Kardinal Lehmann)

Professor Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann ist Bischof von Mainz.

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Doch das Allerheiligste ist mitten unter uns

(Guido Horst)

„Am Abend, als er verraten wurde, nahm er das Brot...“ Die Einsetzung der Eucharistie – und gleich daneben der Verrat. Diesem zentralen Verwandlungsvorgang der Erde bleibt also der schlimmste Abfall von Gott überhaupt ...

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Eine erstklassige Botschaft braucht erstklassige Botschafter

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Über das schwierige Verhältnis von Kirche und elektronischen Medien diskutierte ein Kolloquium des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg

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Benedikt XVI. – eine notwendige positive Provokation!

(Martin Lohmann)

Zum heutigen 83. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. gratuliert Martin Lohmann (CDU), Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK), im Namen des AEK sehr herzlich:

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Frau Özkan sollte Toleranz üben

(Martin Lohmann)

Zum Ansinnen der designierten muslimischen CDU-Landesministerin, Kreuze aus öffentlichen Schulen in Niedersachsen entfernen zu lassen, erklärt Martin Lohmann (CDU), Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK):

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Dampfplauderei und Dünkel

(Alexander Kissler)

Wenn nichts mehr geht, geht immer noch das: Billiger ist kein Beifall zu haben als mit der Kritik am Zölibat. Warum nur, heißt es, werden Männer gezwungen, ein Leben lang enthaltsam zu ...

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Das vedische Zeitalter – Philosophie aus dem alten Indien

(Michael Lausberg)

1. Einleitung Im alten Indien liegt die Wiege eines der ältesten bekannten Zeugnisse der Philosophie der Menschheitsgeschichte. Die Geschichte der indischen Philosophie in klar abgetrennte Perioden einzuteilen, ist sehr schwer. Es existierte ...

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Die Hermeneutik des Verdachts

(Guido Horst)

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Warum sind wir so säkular? Eine Antwort aus dem deutschen Osten

(Stefan Groß)

Die Kirchen in Deutschland leeren sich, die evangelischen mehr noch als die katholischen. Immer mehr Gotteshäuser werden „umgewidmet“, werden Kulturstätten und Austellungs­räume. Der Kirchgang wird zum kulturellen Event, entleert jeder Form des religiösen Be­kenntnisses. Gebaut ...

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Gott und Evolution

(Nathan Warszawski)

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Die verbotene jüdisch-christliche Theologie, die objektive Wahrheitsansprüche erfüllt und das Theodizeeproblem löst.

(Bernd Ehlert)

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Jesus Christ Superstar und die Geschichte der christlichen Religion

(Lisz Hirn)

Jesus von Nazareth wird wahrscheinlich um 4 v. Chr. in Bethlehem oder Nazareth geboren. Der Sohn eines Zimmermanns ist ein jüdischer Wanderprediger. Etwa ab seinem dreißigsten Lebensjahrtritt er als Redner und Weisheitslehrer öffentlich in ...

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Religiöse Imagination des Eigenen und Fremden. Zur Bedeutung und Funktion des Gottesbegriffs in den internationalen Beziehungen

(Christian Danz)

Die Frage nach der Bedeutung und der Funktion des Gottesbegriffs in internationalen Beziehungen ruft auf den ersten Blick Verwunderung hervor, jedenfalls für den Frommen. Dieser sieht seinen Gott ja gerade ...

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Ja zu Zucht und Ordnung

(Guido Horst)

In Rom ist ein Buch erschienen. „Warum er heilig ist“ lautet der Titel. Noch liegt es nur auf Italienisch vor. Es geht um den großen Papst aus Polen. Sein Leben und seine ...

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Edith-Stein-Archiv eingeweiht

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„Wer die Wahrheit sucht, sucht Gott – ob er es weiß oder nicht“, lautet eines der bekannten Zitate der heiligen Edith Stein, die nicht zuletzt durch ihr eigenes Leben und ihr umfangreiches schriftstellerisches ...

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Von Gott über die Religion zur Demokratie

(Nathan Warszawski)

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Sternstunde eines Theologen

(Thomas Rießinger)

Neben Joseph Ratzinger und Eugen Drewermann dürfte Hans Küng wohl einer der bekanntesten deutschsprachigen katholischen Theologen sein, und vermutlich liegt es daran, dass ihm das Magazin stern ein recht ausführliches Interview gewidmet hat, ...

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Glanz und Elend

(Guido Horst)

Heiligkeit und Sünde: Zwei Begriffe, die nicht ganz aus dem Wortschatz unserer Zeit verschwunden sind, die aber der Bewohner unserer post-christlichen Breitengraden nicht mehr so richtig versteht. Benedikt XVI. besucht die Synagoge Roms, die ...

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„Wahrheit macht versöhnungsbereit“

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Vom Oppositionellen zum Revolutionär: Joachim Gauck wird 70 Jahre alt

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Schöpfung gegen Evolution – und kein Ende?

(Thomas Junker)

Kardinal Schönborns Intelligent-Design-Kampagne und die katholische Kirche

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Predigt im Neujahrsgottesdienst in der Frauenkirche Dresden

(Margot Käßmann)

„Euer Herz erschrecke nicht – glaubt an Gott und glaubt an mich“ – so lautet die Losung, die uns für das neue Jahr 2010 mit auf den Weg gegeben ist. Das ist ...

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Der Mohismus im alten China

(Michael Lausberg)

Die dritte wichtige Geistesströmung in der altchinesischen Philosophie war neben dem Konfuzianismus und dem Taoismus der Mohismus. Diese Strömung wurde abgeleitet von dem zwischen 500-396 v. Chr. lebenden Philosophen Mo Tse. Er verbrachte ...

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Theologie als Problem - Die Rede von Gott als Unterfangen des Menschen. Positionsmarken im Horizont neuzeitlichen Denkens

(Ulrich Büchler)

„Wer durch Gründe bewogen wird, Gottes Wirklichkeit zu glauben, der kann sicher sein, daß er von der Wirklichkeit Gottes nichts erfaßt hat; und wer mit Gottesbeweisen etwas über Gottes Wirklichkeit auszusagen meint, der disputiert über ein Phantom.“ [1]

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Augustinus versus Aufklärung, Eine Anmerkung zu Alan Poseners "Benedikts Kreuzzug"

(Stefan Groß)

Alan Posener, Benedikts Kreuzzug, Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft, Ullstein Buchverlage GmbH Berlin, Berlin 2009, ISBN: 978-3-550-08793-6, Preis: 18.00 Euro

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Tage mit Ewigkeitscharakter

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Monika Gräfin Metternich hat ein „Lob des Sonntags“ geschrieben

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November, Monat der Entscheidung

(Guido Horst)

Reliquien und Gebeine, eine Friedhofsinsel und nebelverhangene Gipfelkreuze: Da haben wir doch mit diesem Heft dem grauen November so richtig Tribut gezollt! Allerheiligen ist inzwischen vorbei, Volkstrauertag und Totensonntag kommen noch. Der ...

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Eine ganz andere Logik

(Guido Horst)

Es ist eine Zahl, die den deutschen Bischöfen auf ihrer jüngsten Vollversammlung gar nicht gefallen hat: Die Austritte in Deutschland aus der katholischen Kirche sind im Jahr 2008 dramatisch gestiegen, von 93.667 ...

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Katharina II. und die Herrnhuter Brüdergemeinde in Sarepta

(Teresa Tammer)

Voraussetzungen und Entwicklung einer besonderen Siedlung deutscher Glaubensbrüder im Russland des 18. Jahrhunderts

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Auf dem Weg nach Turin

(Guido Horst)

Im kommenden Frühjahr wird in Turin das Leichentuch Christi wieder ausgestellt. Dass jetzt die im Vatikanischen Geheimarchiv arbeitende Historikerin Barbara Frale eine bislang unveröffentlichte Entdeckung des französischen Forschers Thierry Castex bekannt werden ließ, ...

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Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel an der katholischen Akademie München

(Angela Merkel)

Ich glaube, dieses Jahr 2009 bietet uns ausreichend Gelegenheiten zum Innehalten, um sich der eigenen Grundanschauungen zu versichern. Es ist ein Jahr voller Jubiläen, ein Jahr, in dem wir daran denken, dass vor ...

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Pietismus und Modernisierung in Russland im 18. Jahrhundert

(Teresa Tammer)

Die Hinwendung Russlands nach Westen unter Zar Peter I. (1672-1725) war die Öffnung eines Verschlusses, durch welchen nun Menschen mit unterschiedlichen Hoffnungen und Interessen ins Land strömten. Die Nachricht vom jungen Zaren, der ...

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Dialog zwischen den Religionen als Grundlage von Frieden und Verständigung in der Welt

(Wolfgang Schäuble)

Die Welt des 21. Jahrhunderts ist zu einer globalen Welt geworden. Menschen in den verschiedensten Teilen der Welt sind eng miteinander verbunden. Durch Telefon, Email und das Internet können sie ständig miteinander kommunizieren. ...

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Das Miteinander der Religionen in Deutschland und Europa

(Wolfgang Schäuble)

1. Es ist noch nicht sehr lange her, da meinten viele durchaus kluge Köpfe in Europa, dass es mit der Religion unaufhaltsam bergab gehe. Der wissenschaftliche und technische Fortschritt, die immer bessere Bildung, die ...

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Das elfte Gebot

(Notger Wolf)

Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung und ohne die Ge­fahr, Schuld auf sich zu laden - man braucht kein Christ zu sein, um diesen Zusammenhang nachvollziehbar zu finden. Man braucht eigentlich nur die ...

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Der Papst, die Juden und der Holocaust

(Guido Horst)

Vielleicht nun doch noch die Enzyklika zu sozialen Fragen in Zeiten der Globalisierung – aber dann kehrt auch im Vatikan die Sommerruhe ein. Und hinter uns liegt ein erstes Halbjahr 2009, das nicht ...

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„Was dagegen über allen Preis erhaben ist, das hat eine Würde." Zur Begründungsnot von Grundwerten

(Karl Kardinal Lehmann)

I. Unser Thema „Zur Begründungsnot von Grundwerten" beschäftigt das Denken schon seit langer Zeit, auch wenn dieser Begriff erst sehr viel später erscheint. Ich möchte gerne zum Ausgangspunkt dieser Überlegungen einen Satz ...

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Statt von Glocken werden wir bald vom Muezzin geweckt

(Notger Wolf)

Notker Wolf leitet den Benediktinerorden, berät Manager, hat eine Band und schreibt Bestseller. Er ist der ranghöchste Repräsentant des Benediktinerordens: Abtprimas Prof. Dr. Notker Wolf (Rom). Seit acht Jahren steht der 68-Jährige an der Spitze des ältesten christlichen Ordens. Vor rund 1.500 Jahren hatte ihn Benedikt von Nursia auf dem Monte Cassino südlich von Rom gegründet. Dort verfasste er auch die Benediktregel, deren Maxime „Ora et labora“ (Bete und arbeite) populär wurde. Heute gehören dem Orden weltweit etwa 8.000 Mönche und 17.000 Nonnen an. Abtprimas Wolf ist die meiste Zeit unterwegs – u. a. um die rund 1.000 Klöster, die der Orden in aller Welt betreibt, zu besuchen und sich für deren Belange einzusetzen. Rund 300.000 Flugkilometer legt der Deutsche, der 13 Sprachen kann und sieben davon fließend spricht, jedes Jahr zurück. Aber sein Rat ist auch bei Top-Managern gefragt.

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Pflege des antirömischen Affekts

(Martin Lohmann)

Wir waren Papst - Von der deutschen Lust an alten Zerrbildern

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Rainer Eppelmann - Markus Meckel: Die Revolution der Pastoren

(Rainer Eppelmann und Markus Meckel)

Rainer Eppelmann, 66, musste in den 60ern wegen Wehrdienst­verweigerung in der DDR ins Gefängnis. Später war er Pfarrer in der Berliner Samaritergemeinde,1989 Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs. 1990 wurde er Minister für Abrüstung und ...

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Evangelische Kritik am Nazistaat musste glasklar sein, war aber nicht mehrheitsfähig. Warum ich die Barmer Erklärung liebe

(Robert Leicht)

Was machen Sie, wenn - was ja vorkommen soll - eine Predigt Sie langweilt oder gar nervt? Ich nehme dann das Gesangbuch zur Hand und lese im hinteren Teil, etwa über die ...

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"Wer die Wahrheit sucht" - Erinnerungskultur beleben

(Annette Schavan)

Grußwort der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anläßlich der Enthüllung des Denkmals zu Ehren von Edith Stein am 25. März 2009 in Berlin

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"Gott im Haus der Wissenschaft"

(Annette Schavan)

Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich des Besuchs der Pontifica Universidad Católica de Chile (PUC)am 10. März 2009 in Santiago de Chile

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Jeder soll nach seiner Façon selig werden

(Annette Schavan)

In wenigen Tagen ist Weihnachten. Millionen Christen weltweit feiern das Fest der Geburt Christi. Wir feiern das Kind in der Krippe, von dem Hoffnung ausgeht für alle Menschen. Dieser Geburtstag gehört zum Fundament ...

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Gleiche Rechte auch für Christen - Über eine neue Intoleranz in Europa

(Gudrun Kugler)

Vor einiger Zeit schrieb ein deutscher Journalist: In Europa gibt es drei Gruppen, gegen die Vorurteile gesellschaftlich akzeptiert werden: Raucher, Jäger – und Katholiken. Johannes Paul II schreibt bereits 1983 „Neben herkömmlichen Arten ...

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Israel-Tag der Kölner Synagogen-Gemeinde

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Wie eine Metapher für die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des bunten Fests auf dem innerstädtischen Platz stiegen die 70 blauen und weißen Luftballons in den wolkenlosen Himmel empor, während die Fahne mit dem kölnischen ...

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Das Absolute und das Relative

(Christoph Müller)

Früher dienten die Religionen nicht nur ihrem eigentlichen Zweck, dem Einzelnen eine feste Bindung und eine absolute Orientierung für sein Leben zu verschaffen. In vor-wissenschaftlichen Zeiten wurden sie oft so verstanden, als wollten ...

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Religionskundliche Basiskompetenz für alle

(Josef Göbel)

Von einigen kirchlichen Kreisen wird die alte Berliner Regelung, dass Religionsunterricht reines Wahlfach ist, als Nachteil angesehen, den man jetzt im Zuge des Volksbegehrens aufheben möchte. Könnte es nicht sein, dass sich ...

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Der Aufstand des Bösen

(Guido Horst)

In letzter Zeit lerne ich immer mehr Menschen kennen, die in der „Naherwartung" leben. Frauen und Männer der Kirche, Geistliche wie ganz normale Laien, aber auch hart gesottene Kollegen, von denen man ...

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Charles Darwins Evolutionsbiologie und der lange Schatten der Physikotheologie

(Christian Danz)

1. Die Natur als harmonischer Kosmos oder: langwierige cognitive maps der Naturwissenschaften Gern stilisieren sich gegenwärtig Naturwissenschaftler als aufgeklärte Überwinder von Religion und religiösen Vorurteilen.[1] Dies war allerdings nicht immer so. Noch in ...

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Warum macht die Hoffnung uns lebendig?

(Holger Fuß)

Der evangelische Theologe Jürgen Moltmann im Gespräch mit Holger Fuß über die Trägheiten des Herzens und Gott als Kritik des Menschen

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"Woher kommt das Böse?"

(Bischof Joachim Wanke und Daniel Deckers)

Bischof Wanke, woher kommt das Böse in der Welt? Die Frage nach der Herkunft des Bösen angesichts eines guten Gottes bleibt für den Menschen ein dunkles Rätsel. Manche Begleitumstände einer ...

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Vollendet die Reformation!

(Bernd Rebe)

Die >Lutherdekade< bis 2017 darf nicht in bestätigender Rückbesinnung vertan, sondern muss als neue Glaubens- Befreiungszeit genutzt werden.

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Da brauch' ich nicht überlegen - Pro Reli!

(Jakob A. Bertzbach)

Oder: Religion brauchen wir nicht – Pro Ethik! Eine Abwägung zur Ethik-/Reli.-Volksabstimmung am 26. April in Berlin.

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Was Protestanten aus dem Fall Williamson über den Vatikan und die katholische Kirche lernen können

(Eilert Herms)

Eine verstörende Nachricht: Die zuständige vatikanische Kongregation nimmt im Namen des Papstes die Exkommunikation von vier Bischöfen der Bruderschaft St. Pius X. zurück. Einer von ih­nen, Richard Williamson, leugnet seit langem öffentlich den ...

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"Der Islam bietet die Lösung"

(Peter Scholl-Latour)

Die Vorstellung fällt schwer, dass vor vierzig Jahren im Nahen Os­ten jener Sechstagekrieg stattgefunden hat, der dem Staat Israel nach einem fulminanten Sieg über seine arabischen Nachbarn –Ägypten, Syrien, Jordanien – das endgültige ...

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Brief Seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI., an die Bischöfe der katholischen Kirche in Sachen Aufhebung der Exkommunikation der vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe

(Papst Benedikt XVI.)

Liebe Mitbrüder im bischöflichen Dienst! Die Aufhebung der Exkommunikation für die vier von Erzbischof Lefebvre im Jahr 1988 ohne Mandat des Heiligen Stuhls geweihten Bischöfe hat innerhalb und außerhalb der katholischen ...

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Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der katholischen Akademie

(Angela Merkel)

Sehr geehrter Herr Kardinal Sterzinsky, sehr geehrte Vertreter der Akademie, liebe Freunde der Akademie, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag, meine Damen und Herren, herzlichen Dank für die ...

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Gedanken zum Christentum und insbesondere zur katholischen Kirche

(Notker Gloker)

Eine kritische Reflexion zu einem zweitausendjährigen und aktuellen Thema. (7.Februar 09)

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Der Petrus-Komplex

(Guido Horst)

Letztlich geht es um das Petrusamt. Man hat sich in Deutschland heiß geredet – in jenem kalten Februar: Über Papst und Vatikan, über Traditionalisten und einen Holocaust-Leugner, über mangelnde Kommunikation in der römischen ...

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„Deutsche Erinnerungskultur kann Vorreiter für andere Länder sein“

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Anfang 1996 führte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar als „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ ein. 1945 war an diesem Tag das Vernichtungslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit ...

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Constantin Graf von Hoensbroech im Interview mit Joachim Gauck

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„Ostalgie ist eine Gefahr für die Demokratie“ Bekannt ist er vor allem als ehemaliger „Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR“: Zehn Jahre leitete Joachim Gauck die umgangssprachlich oft nur ...

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