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Die aktuelle Juli-Ausgabe 2016 ist da!

Kunst 25.10.16 Artikel lesen

„Entartete Kunst“

Mit Hitlers „Machtergreifung“ in Deutschland 1933 begann ein schonungsloser Kampf gegen die künstlerische Moderne in der Kulturpolitik. Mit dem diffamierenden Schlagwort der „Entarteten Kunst“ bezeichneten die Nationalsozialisten Kunstwerke, die ihrem reaktionären Kunstbegriff nicht entsprachen.

> Michael Lausberg: „Entartete Kunst“
 
Kunst 25.10.16 Artikel lesen

Die Freskentechnik Giotto di Bondones

Mit Giotto di Bondone gingen von der italienischen Malerei völlig neue Impulse aus. Giotto stattete verschiedene Kirchen mit Bilderzyklen aus, darunter Alt St. Peter in Rom, die Franziskanerkirche San Francesco in Assisi und Familienkapellen in der Florentiner Kirche Santa Croce.

> Michael Lausberg: Die Freskentechnik Giotto di Bondones
 
Kunst 25.10.16 Artikel lesen

Kunst in Venedig im 16. Jahrhundert

Neben Florenz und Rom war die wohlhabende Stadt das dritte große Zentrum der Renaissance.Kulturelle Einflüsse aus dem Osten spiegelten sich dort in der goldgrundigen Ikonenmalerei, der Mosaiktechnik und den Kuppelbauten, wie etwa San Marco.

> Michael Lausberg: Kunst in Venedig im 16. Jahrhundert
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Kunst 21.10.16 Artikel lesen

Die italienische Künstlergruppe „Macchiaioli“

Die romantische Malerei und Literatur in Italien oder in Frankreich beeinflusste die Werke einiger Mitglieder der „Macchiaioli“. Der wichtigste Vertreter der italienischen Romantik war Alessandro Manzoni (1785–1873). Ebenfalls zur Romantik gezählt wird der Lyriker Giacomo Leopardi (1798–1837).

> Michael Lausberg: Die italienische Künstlergruppe „Macchiaioli“
 
Kunst 21.10.16 Artikel lesen

Der Vulkanausbruch in der Eifel

Menschen glauben zu Recht, dass das Wetter einen ungeheuerlichen Einfluss auf das Schicksal der Menschen und ihrer Geschichte hat. Deshalb bieten sie alle ihre Kräfte auf, um die Klimaerwärmung zu begrenzen. Sie malen sich die schrecklichsten Szenarien aus, wenn die Erde sich weiterhin erwärmt.

> Nathan Warszawski: Der Vulkanausbruch in der Eifel
 
Kunst 08.10.16 Artikel lesen

Simon-Snopkowski-Ehrenpreis 2016 an den Bayerischen Rundfunk

Der Bayerische Rundfunk ist der diesjährige Träger des Simon-Snopkowski-Ehrenpreises 2016, den die nach ihrem Gründer genannte „Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition“ alle zwei Jahre verleiht. Eine in etwa außergewöhnliche Wahl, die heuer nicht eine Person, wie in den vorausgegangenen Editionen, sondern eine Institution auszeichnet.

> Anna Zanco-Prestel: Simon-Snopkowski-Ehrenpreis 2016 an den Bayerischen Rundfunk
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Kunst 08.10.16 Artikel lesen

Ein Stein auf meinem Herzen

Nun dass auch Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren die Bühne verlassen hat, auf der er seit Anfang der 80er Jahre als „Mahner und Versöhner“ – wie ihn Die Zeit in einer ersten Würdigung genannt hat – mit all seinen Energien agierte, wird uns mehr und mehr ins Bewusstsein gedrängt, dass die befürchtete „Zeit ohne Zeugen“ endgültig Realität geworden ist.

> Anna Zanco-Prestel: Ein Stein auf meinem Herzen
 
Kunst 08.10.16 Artikel lesen

Shakar kommt wieder – aber womit?

Der „Volksmund“ wurde rechtzeitig zum Saisonstart 2016/17 fertig. Der „Volksmund“ wurde schon sehnlichst erwartet. Der „Volksmund“ ist Christian Stückls schriftliches Vorzeigeobjekt. Christian Stückl ist nicht nur mehrjähriger Oberammergauer Passionsspielleiter, sondern auch Intendant des Münchner Volkstheaters.

> Hans Gärtner: Christian Stückls nächste „Volkstheater“-Saison ist noch für manches offen
 
Kunst 08.10.16 Artikel lesen

Tasten, Töne und Tumulte

Ist ja wohl recht nebensächlich, dass Puccinis „Turandot“ anderthalb Jahre warten musste, bis Toscanini sie uraufführte, auch nicht ungewöhnlich. Aber dass man Paganini erst nach 36 Jahren zur ewigen Ruhe bettete – das ist schon hauptsächlich. Und nicht gewöhnlich.

> Ein Buch voller Musik: dick, schrullig und kein bisschen langweilig
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Kunst 21.09.16 Artikel lesen

Wenn einer auf die Hölle pfeift - Erheiternd und berührend: Gounods Welterfolg „Faust“ bei den Salzburger Festspielen 2016

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Von der Tragödie der jungen Frau könne man, bei aller Liebe zur großartigen, herzzerreißenden Musik, ja doch wohl nicht absehen. So versuchte ein Salzburger Kollege auf den sozialkritischen Kern der diesen Sommer erstmals in Salzburg „fest“-gespielten Oper „Faust“ von Charles Gounod hinzuweisen.

> Hans Gärnter: Wenn einer auf die Hölle pfeift - Erheiternd und berührend: Gounods Welterfolg „Faust“ bei den Salzburger Festspielen 2016
 
Kunst 21.09.16 Artikel lesen

Totale Finsternis gegen alle Künstlichkeit - Wie Thomas Bernhard in Salzburg wieder einmal dichterisch präsent wurde

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Liebe!Thomas Bernhard bezichtigte das Salzburg der Sommer-Festspiele als Heuchlerin von Universalität. „Das Mittel der sogenannten Weltkunst“ sei nur eines, das über den „Ungeist als Perversität“ hinwegtäusche, schrieb er, „wie alles … hier nur ein Wegtäuschen und ein Wegheucheln und ein Wegmusizieren und ein Wegspielen“ sei. Geschäftssinn triebe die Salzburger an, die die Festspiele nur „aufgezogen“ hätten, „um den Morast dieser Stadt für Monate zuzudecken“.

> Hans Gärtner: Totale Finsternis gegen alle Künstlichkeit - Wie Thomas Bernhard in Salzburg wieder einmal dichterisch präsent wurde
 
Kunst 19.09.16 Artikel lesen

Eine Ode an das Leder - Tierischer Werkstoff des Kunsthandwerks, zu bestaunen in der Galerie Handwerk

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Schuster, Handschuhmacher, Feintäschner, Trachtenschneider, Sattler, Gürtler, Tischler, Buchbinder – die Reihe der Leder verarbeitenden Handwerksberufe ist ergänzbar. Um den Sportgerätehersteller etwa. Schon vor 100 Jahren machte er Turnmatten aus braunem Leder.

> Hans Gärnter: Eine Ode an das Leder - Tierischer Werkstoff des Kunsthandwerks, zu bestaunen in der Galerie Handwerk
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Kunst 19.09.16 Artikel lesen

Ein Nein zur Welt, ein Ja zum Pathos - Valery Gergiev eröffnete Münchner Philharmoniker-Saison 2016/17 mit geballter Ladung

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Er hätte gut und gern bei Berlioz bleiben können. Aber nein, für den Hünen Valery Gergiev musste es Richard Strauss sein, der den V. Akt von Hector Berlioz` Oper „Les Troyans“ umklammerte – mit „Don Juan“ und „Ein Heldenleben“.

> Hans Gärtner: Ein Nein zur Welt, ein Ja zum Pathos - Valery Gergiev eröffnete Münchner Philharmoniker-Saison 2016/17 mit geballter Ladung
 
Kunst 17.09.16 Artikel lesen

Richard Wagner, kein Sinnsucher mehr - Zum neuen Bayreuther „Parsifal“ unter Hartmut Haenchen

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Nix Gralsburg, nix Wüstenhäschen, nix Bundestag – hatte Bayreuths „Parsifal“ doch schon die letzten Jahre, von Wolfgang Wagner, Schlingensief, Herheim. Diesmal also alles auf Jud, Christ, Moslem und deren (Des-)Integration. Regisseur Uwe Eric Laufenberg durfte sein für Köln erdachtes Konzept nun in den beeindruckenden Kulissen von Gisbert Jäkel und Jessica Karges oft seltsamen Kostümen auf den tot-sicherheitsgeschützten Grünen Bayreuther Hügel transportieren.

> Richard Wagner, kein Sinnsucher mehr - Zum neuen Bayreuther „Parsifal“ unter Hartmut Haenchen
 
Kunst 15.09.16 Artikel lesen

Wesensmerkmale des Impressionismus

Die Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird als „historische Moderne“ bezeichnet, die unterschiedlichen Kunststile seit etwa 1890 unter dem Begriff „Moderne“ zusammengefasst.

> Wesensmerkmale des Impressionismus
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Kunst 03.08.16 Artikel lesen

Ein Recke streckt die Waffen

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Von Anfang an war er dabei, als Daland in München. Regie-Revoluzzer Peter Konwitschny wollte, konnte nicht auf ihn verzichten, als er Richard Wagners „Fliegenden Holländer“ unter der Ägide von Staatsopern-Intendant Sir Peter Jonas vom Bolschoi-Theater Moskau ans Nationaltheater München holte.

> Matti Salminen verabschiedete sich mit dem Daland von der Münchner Opernbühne
 
Kunst 03.08.16 Artikel lesen

HOMMAGE À PICASSO - Sommerausstellung im Künstlerhaus

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Zum vierten Mal in Folge präsentiert das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz eine Sommerausstellung, die auch über die Stadtgrenzen hinaus von sich reden lässt. Nach Dalí, Hundertwasser und Goya ist 2016 Pablo Picasso an der Reihe, der polyedrische Künstler, der wie kein anderer die Modernerevolutioniert hat.

> HOMMAGE À PICASSO - Sommerausstellung im Künstlerhaus
 
Kunst 25.07.16 Artikel lesen

Ein Dresdener, der am Chiemsee malte - Alfred Schmidt (1867 - 1956) ist jetzt in der Torhalle von Frauenwörth zu entdecken

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Man hält ihn und kennt ihn auch nicht für einen der doch längst ziemlich gut erforschten „Chiemseemaler“, wenn man sein Foto sieht: Dieser Alfred Schmidt sieht eher aus wie ein hoher, jovialer Beamter. Oder ein begüteter Kommerzienrat.

> Ein Dresdener, der am Chiemsee malte - Alfred Schmidt (1867 - 1956) ist jetzt in der Torhalle von Frauenwörth zu entdecken
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Kunst 12.07.16 Artikel lesen

Der „Ring des Nibelungen“ als mythische Nacherzählung

Seit 1878/79 ist es der vierte „Ring“, den die Geburtsstadt Wagners nach langer Pause in ihrer Oper realisiert hat. Ein internationales Publikum eilte für beide Zyklen nach Leipzig, und die Einheimischen - unter ihnen die Älteren - erwarteten gespannt, was ihnen nach dem berühmten Ring von Joachim Herz aus den Jahren 1973-1976 Neues geboten würde.

> Die Leipziger Oper hat nach 40 Jahren Richard Wagners Mammutwerk erstmals wieder als Zyklus auf dem Spielplan
 
Kunst 12.07.16 Artikel lesen

Der mit dem „Tschick“ berühmt wurde …

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In Berlin, vor einem Jahr, stellte Jens Kloppmann nur ca. zwei Drittel der jetzt im Münchner Literaturhaus zu sehenden Mal- und Zeichenarbeiten Wolfgang Herrndorfs aus.

> … malte auch toll. Das Münchner Literaturhaus beweist es 150mal
 
Kunst 06.07.16 Artikel lesen

Deutsche Romantik

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Die Jahrzehnte zwischen 1785 und 1815 sind eine Zeit des Übergangs und der Krise in den deutschen Territorien. Die Autoren der Klassik und Romantik treten das Erbe der Aufklärung an. Die Formen und Inhalte der aufklärerischen Literatur, mehr aber noch ihre Ideen, bleiben eine Herausforderung, der sich die Literatur der Klassik und der Romantik nicht vollständig entziehen konnte.

> Deutsche Romantik
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Kunst 06.07.16 Artikel lesen

CHRISTOS FLOATING PIERS - Ein Spektakel für alle Sinne - Endspurt auf dem Iseo-See

Seit zwei Wochen hat The Floating Piers, die neue spektakuläre Megainstallation des weltberühmten Künstlers CHRISTO den Iseo-See in eine internationale Attraktion verwandelt.

> CHRISTOS FLOATING PIERS - Ein Spektakel für alle Sinne - Endspurt auf dem Iseo-See
 
Kunst 04.07.16 Artikel lesen

Oberammergauer Ausgrabung - Christian Stückl kürzt, würzt und stürzt sich mit Ibsen in ein Passionstheater-Abenteuer

Der junge Mann, der vor dem Passionstheater in Oberammergau den Premierengästen das Programmheft zu „Kaiser und Galiläer“ von Henrik Ibsen anbietet – sieht er in seinem alpinen Outfit nicht dem Hausherrn Christian Stückl bis aufs Haar ähnlich?

> Oberammergauer Ausgrabung - Christian Stückl kürzt, würzt und stürzt sich mit Ibsen in ein Passionstheater-Abenteuer
 
Kunst 30.06.16 Artikel lesen

Michael Triegel wird Stiftungsratsvorsitzender der Tübke Stiftung

Ab sofort ist der Leipziger Maler und Grafiker Michael Triegel (* 1968) neuer Stiftungsratsvorsitzender der Tübke Stiftung Leipzig.

> Michael Triegel wird Stiftungsratsvorsitzender der Tübke Stiftung
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Kunst 30.06.16 Artikel lesen

AQUANITAS II. PERFORMANCE VON DOROTHEA SEROR

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Großes Aufsehen bei der gut besuchten Vernissage von RONI BEN ARISFOTOSCHAU „DRAWING IN STONE“ erregte die mit Spannung erwartete Performance AQUANITAS II von Dorothea Seror, bekannter Life Artist aus München, die auch auf das Thema Steine zurückgriff.

> AQUANITAS II. PERFORMANCE VON DOROTHEA SEROR
 
Kunst 30.06.16 Artikel lesen

Unterwegs zur „inklusiven“ Gesellschaft - „SeelenART“-Preisträger 2016 in der Galerie Bezirk Oberbayern

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Zum 3. Mal wird in diesem Sommer der im zweijährigen Turnus vergebene oberbayerische Kunstförderpreis „SeelenART“ verliehen. Ihn erhalten Menschen, „die sich über die Kunst mit der seelischen Gesundheit auseinandersetzen“.

> Unterwegs zur „inklusiven“ Gesellschaft - „SeelenART“-Preisträger 2016 in der Galerie Bezirk Oberbayern
 
Kunst 30.06.16 Artikel lesen

Galerie Thomas - PIA FRIES

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Kunst 29.06.16 Artikel lesen

Antisemitismusdrama – gegen Opernkulinarik gebürstet Erste Münchner Opernfestspielpremiere: eine düstere „La Juive“

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Seinen Ruhm, so gibt das 25 Jahre alte Herder`sche Handbuch des Musiktheaters an, verdanke der jüdische Komponist Fromental Halévy (1799 – 1862) der Oper „La Juive“ („Die Jüdin“, 1835).

> Antisemitismusdrama – gegen Opernkulinarik gebürstet Erste Münchner Opernfestspielpremiere: eine düstere „La Juive“
 
Kunst 09.06.16 Artikel lesen

WIEN IST ANDERS

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Im Rahmen des Österreich-Festivals WIEN IST ANDERS präsentiert die Pasinger Fabrik das Stück „Die Wolkenpumpe“ als Hommage an den einzigen österreichischen Dadaisten Raoul Hausmann im DADA-Jubiläumsjahr 2016. Die Vorstellung, bei der sämtliche Facetten des Musiktheaters des universellen Künstlers Hausmann eingesetzt werden, findet morgen in der Ebenböck Villa statt. Aufgeführt wird die Performance, die in Wien große Erfolge feierte, vom Wiener Theaterensemble„Schlüterwerke“, daszum ersten Mal in München auftritt.Freitag, den 11.Juni 2016 – 20:00 Uhr, Ebenböckhau, Ebenböckstr. 11

 
Kunst 01.06.16 Artikel lesen

So ein Spaß! - David Bösch feiert das Tieftragikomische in Wagners „Meistersingern“ an der Bayerischen Staatsoper

Wie auch das Leitergefährt heißen mag, das Fensterputzern dient, um auch in schlecht erreichbare Schmutzscheibenhöhen zu gelangen – es taugt in der Neuinszenierung von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Bayerischen Staatsoper dem ehrgeizigen Sixtus Beckmesser ...

> So ein Spaß! - David Bösch feiert das Tieftragikomische in Wagners „Meistersingern“ an der Bayerischen Staatsoper
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Kunst 03.06.16 Artikel lesen

Galerie Thomas: Ernst Barlach

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Kunst 01.06.16 Artikel lesen

CineMerit Award für Ellen Burstyn

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Neben fünf Filmklassikern stellt Burstyn zwei Folgen der Erfolgsserie "House of Cards" vor und ist in Todd Solondz' "Wiener Dog" zu sehen.

> CineMerit Award für Ellen Burstyn
 
Kunst 19.05.16 Artikel lesen

WIEN IST ANDERS

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Seit Jahren widmet die Pasinger Fabrik ihre Aufmerksamkeit Städten innerhalb und außerhalb Europas, die sich durch ihre Sonderstellung speziell auf künstlerischem Gebietauszeichnen. Neapel und Shanghai waren Schwerpunkt von zwei erfolgreichen Festivals. Istanbul wird im kommenden Herbst das nächste Ziel einer außergewöhnlichen Reise durch eine Kultur werden, die vielen noch fremd wirkt.

> WIEN IST ANDERS
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Kunst 19.05.16 Artikel lesen

Helmut Kästls Portrait von Papst Emeritus Benedikt XVI.

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Links vom Hauptportal des von Friedrich von Gärtner entworfenen Herzoglichen Gregorianums am architektonisch vorbildlichen Professor-Huber-Platz glänzt seit einigen Tagen eine Tafel in Bronze des bayerischen Bildhauers und Glasmalers Helmut Kästl.

> Helmut Kästls Portrait von Papst Emeritus Benedikt XVI.
 
Kunst 11.05.16 Artikel lesen

CY TWOMBLY: IN THE STUDIO

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Mit einer Neupräsentation meldet sich Cy Twombly im Obergeschoss des Museums Brandhorst zurück. Und zwar mit einer retrospektiven Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus den frühen 1950er-Jahren bis hin zu einem Bild aus Twomblys allerletzter Werkserie, die er 2011 kurz vor seinem Tod fertiggestellt hat.

> CY TWOMBLY: IN THE STUDIO
 
Kunst 11.05.16 Artikel lesen

Max Reger Festtage in Leipzig gestartet

Vor genau 100 Jahren, am 11. Mai 1916, starb ein Komponist, über den sein Kollege Paul Hindemith einst sagte: „Max Reger war der letzte Riese in der Musik. Ich bin ohne ihn gar nicht zu denken.“

> Max Reger Festtage in Leipzig gestartet
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Kunst 06.05.16 Artikel lesen

Gefilterte Blicke ins Angesicht des Höchsten - Altöttings Neue Schatzkammer wird wieder bespielt: mit modernen Jesus-Bildern

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Kunstreferat und Künstlerseelsorge der Diözese Passau nehmen Papst Franziskus` Aufruf zur Barmherzigkeit – nicht nur beim Wort, sondern auch beim Bild. Nach einer feierlichen Marienvesper in der Stiftskirche St. Jakobus und Philippus lud am 1. Mai, dem offiziellen Beginn...

> Gefilterte Blicke ins Angesicht des Höchsten - Altöttings Neue Schatzkammer wird wieder bespielt: mit modernen Jesus-Bildern
 
Kunst 06.05.16 Artikel lesen

Antwortbilder - Das Städel-Museum erregt derzeit sogar die Experten mit den kühnsten Florentiner Manieristen

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Die Florentiner Manieristen antworteten kühn und dreist auf Michelangelos, Tizians, Raffaels und Leonardos enorme Würfe.

> Antwortbilder - Das Städel-Museum erregt derzeit sogar die Experten mit den kühnsten Florentiner Manieristen
 
Kunst 02.05.16 Artikel lesen

Völlig verrückt und gigantisch - Thomas E. Bauer und sein ehrgeiziges „kulturwald“-Festival 2016/17

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„… so ein Konzerthaus in einem 2000-Seelendorf – das ist komplett verrückt und gigantisch“. Sagte der Kölner Dirigent Andreas Spering kurz vor der Eröffnung des Konzerthauses in Blaibach bei Bad Kötzting Mitte September 2014 mit Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“.

> Völlig verrückt und gigantisch - Thomas E. Bauer und sein ehrgeiziges „kulturwald“-Festival 2016/17
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Kunst 26.04.16 Artikel lesen

Zum Tode von Fulvio Roiter - Venedigs Fotograf

Für ihn haben viele berühmte italienische Autoren geschrieben. Dichter, Schriftsteller, „hommes de lettres“ haben Einführungen, Vorworte und Nachworte für seine international bekannte Bildbände verfasst und die Lyrik seiner Fotos hervorgehoben, die das „Außerordentliche im Alltäglichen“ festhalten.

> Zum Tode von Fulvio Roiter - Venedigs Fotograf
 
Kunst 26.04.16 Artikel lesen

Bilderwelten - Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit in der BSB

Ein Reigen eindrucksvoller, polychromer Figuren – Ritter auf stolzen, festlich geschmückten Pferden oder die Mauern einer Festung hinauf kletternd, Heilige und Würdenträger,..

> Bilderwelten - Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit in der BSB
 
Kunst 16.04.16 Artikel lesen

2,5 years 35 (m)m² bar & lounge + Vernissage 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer. Ab 26. April 2016 bis 26. Juli - Mathäser Filmpalast

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Nina Angerer wurde 1961 in Belgrad geboren und lebt seit ihrer Kindheit in München, wo sie ab 1971 auf das Gymnasium ging. Bevor sie 1995 mit ihrem Mann ein Fotostudio eröffnete, arbeitete sie als Versicherungskauffrau und IT-Expertin.

> EINLADUNG - 2,5 years 35 (m)m² bar & lounge + Vernissage 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - 25. April 2016 - Mathäser Filmpalast
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Kunst 16.04.16 Artikel lesen

Wiener Würstel für den toten Seneca - Die ganz andere „Poppea“-Version des Ensembles „cosi facciamo“

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Als Ivor Bolton vor knapp 20 Jahren Claudio Monteverdis „L`incoronazione di Poppea“ fürs Münchner „Prinze“ einstudierte, war es dem Connaisseur der frühen Opernliteratur um die Wiederherstellung ...

> Wiener Würstel für den toten Seneca - Die ganz andere „Poppea“-Version des Ensembles „cosi facciamo“
 
Kunst 16.04.16 Artikel lesen

Königspaar der Niederlande, König Willem-Alexander und Königin Máxima eröffnen Holländer-Saal in der Alten Pinakothek

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König Willem-Alexander und Königin Máxima besuchten am Morgen im Rahmen ihres Arbeitsbesuches in Bayern die Alte Pinakothek. Im Mittelpunkt standen die Wiedereröffnung des Holländer-Saals und die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen den Staatsgemäldesammlungen und dem Centraal Museum in Utrecht zur Intensivierung der kulturellen Beziehungen zwischen Bayern und den Niederlanden.

> Königspaar der Niederlande, König Willem-Alexander und Königin Máxima eröffnen Holländer-Saal in der Alten Pinakothek
 
Kunst 16.04.16 Artikel lesen

"GROSSES JUBILÄUM - KLEINE BILDER" 50 Jahre Galerie Thomas auf der Art Cologne

In diesem Jahr besteht die Art Cologne seit 50 Jahren. Von Anfang an war die Galerie Thomas auf dem Kölner Kunstmarkt und der daraus entstandenen Art Cologne präsent, gehörte Raimund Thomas doch zu den Begründern der Messe. So ist es eine besondere Freude, dass der diesjährige Art Cologne-Preis an Raimund Thomas vergeben wird. Genügend Anlässe für eine Messepräsentation der besonderen Art: das große Jubiläum wird in diesem Jahr mit kleinen Bildern gefeiert. Die Galerie Thomas möchte einen umfassenden Überblick über die von der Galerie ausgestellten und gehandelten Künstler aus 50 Jahren geben. Um den Rahmen nicht zu sprengen, ist dies natürlich nur mit kleinformatigen Werken möglich. Der Reiz liegt dabei nicht nur in der Fülle und der Vielfalt, sondern vor allem in der Konzentration und der Präzision, die das kleine Format den Künstlern abverlangt.

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Kunst 12.04.16 Artikel lesen

Der Weltpoet Friedrich Rückert – Jubiläumsjahr in Franken

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Nähert man sich Schweinfurt, dem Geburtsort Rückerts (1788 – 1866), hat man ganz vage Vorstellungen, was einem wohl erwartet. Und wenn sich dann die Portale in der Kunsthalle und im Museum Georg Schäfer - wie von His Masters Voice begleitet - öffnen, ...

> Der Weltpoet Friedrich Rückert – Jubiläumsjahr in Franken
 
Kunst 15.03.16 Artikel lesen

Die Belichtung Italiens oder: "Auch ich in Arkadien!" (J. W. Goethe)

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"Den 3. September früh drei Uhr stahl ich mich aus dem Karlsbad weg, man hätte mich sonst nicht fortgelassen. Man merkte wohl, daß ich fort wollte. Ich ließ mich aber nicht hindern, denn es war Zeit."

> Die Belichtung Italiens oder: "Auch ich in Arkadien!" (J. W. Goethe)
 
Kunst 05.04.16 Artikel lesen

Nicht hinschauen, nur hinhören!

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Das soll er sein? Der „gottgesandte Mann“? Der Ritter, den Elsa zur Verteidigung ihrer Unschuld vor des Königs Gericht bestellt hat?

> Richard Jones` alter Münchner „Lohengrin“ bewährt sich nur musikalisch, da aber voll
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Kunst 02.04.16 Artikel lesen

VENEDIG GEDENKT - 500 Jahre Ghetto von Venedig 1516 – 2016

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„Chatzer“, Einzäunung, nannten die venezianischen Juden ihr Ghetto, das erste der Geschichte, das am 29.März 2016 seiner Gründung vor exakt 500 Jahren gedenkt.

> VENEDIG GEDENKT - 500 Jahre Ghetto von Venedig 1516 – 2016
 
Kunst 02.04.16 Artikel lesen

SCHIFF AHOY – ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS DER SAMMLUNG BRANDHORST

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Mit „Dark Pop“ und „Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich“ stand das Museum Brandhorst 2015 ganz im Zeichen der Pop Art. Kontrapunktisch dazu setzt „Schiff Ahoy – Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Brandhorst“ bei Positionen der Minimal Art und des Postminimal, der Arte Povera und der Konzeptkunst an.

> SCHIFF AHOY – ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS DER SAMMLUNG BRANDHORST
 
Kunst 02.04.16 Artikel lesen

Rubens und Rembrandt in neuem Licht! - Sanierte Säle in der Alten Pinakothek wieder geöffnet

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Zwei Jahre den Blicken verborgen, sind in der Alten Pinakothek die Rubens- und Rembrandt-Säle im Obergeschoss (Säle VII bis IX) wieder für das Publikum geöffnet.

> Rubens und Rembrandt in neuem Licht! - Sanierte Säle in der Alten Pinakothek wieder geöffnet.
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Kunst 24.03.16 Artikel lesen

TRUDERINGER KUNST-TAGE ÜBER DIE OSTERTAGE

Die direkte Kommunikation zwischen Künstlern und Publikum wird im Vordergrund der Gruppenausstellung stehen, die im Rahmen der 9. TRUDERINGER KUNST-TAGE über die Osterfeiertage von Karfreitag (25.03) bis Ostermontag (28.3.) im KULTURZENTRUM TRUDERING stattfinden wird.

> TRUDERINGER KUNST-TAGE ÜBER DIE OSTERTAGE
 
Kunst 24.03.16 Artikel lesen

Von Gibraltar bis Helgoland

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Die Sammlung des Grafen Schack gehört mit ihren Meisterwerken spätromantischer Malerei von Schwind bis Feuerbach und Böcklin zu den bedeutendsten Gemäldemuseen Münchens.

> Von Gibraltar bis Helgoland
 
Kunst 24.03.16 Artikel lesen

Underwater Perspective of a Lady - Ausstellung von Ramona Romanu in München

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Es werden Arbeiten aus der Unterwasser-Serie gezeigt, Fische, besonders die japanischen Kois und viele neue, vor allem die großformatigen Bildern (2 bis 3 Meter) werden hohe Wellen schlagen.

> Underwater Perspective of a Lady - Ausstellung von Ramona Romanu in München
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Kunst 20.03.16 Artikel lesen

JOHANN ANDREAS WOLFF (1652–1716)

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Zum 300. Todestag von Johann Andreas Wolff (1652–1716) zeigt die Staatliche Graphische Sammlung München Werke des Meisters.

> JOHANN ANDREAS WOLFF (1652–1716)
 
Kunst 18.03.16 Artikel lesen

Kunst und Architektur in Dresden

Elbflorenz bürgerte sich ab Anfang des 19.Jahrhunderts als Beiname für die Stadt Dresden ein. Die Initiative zur Einbürgerung des Begriffs Elbflorenz wird Johann Gottfried Herder zugeschrieben, der 1802 in der Adrastea „Kunstsammlungen in Dresden“ äußerte: ...

> Kunst und Architektur in Dresden
 
Kunst 18.03.16 Artikel lesen

Zwei Frauen spielen zwei böhmische Brüder

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Sie kann in der Tat stolz sein: Als Erste spielte sie 2015 das Werk eines 1761 geborenen Böhmen auf CD ein. Die Rede ist von der 20-jährigen Geigerin Veriko Tchumburidze und dem Komponisten Anton Wranitzky.

> Zwei Frauen spielen zwei böhmische Brüder
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Kunst 08.03.16 Artikel lesen

„Oh, wie hier alles düster erglänzt!“ - Wenig Sympathie für das Regieteam des neuen Münchner Staatsopern-„Maskenballs“

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Buhs für Regisseur und Ausstatter, Beifall für Sänger und Dirigent – das war die eindeutige Reaktion des Premierenpublikums auf die Neueinstudierung von Giuseppe Verdis Oper „Un ballo in maschera“ an der Bayerischen Staatsoper.

> „Oh, wie hier alles düster erglänzt!“ - Wenig Sympathie für das Regieteam des neuen Münchner Staatsopern-„Maskenballs“
 
Kunst 08.03.16 Artikel lesen

Die Verve der „Tschick“eria - Wolfgang Herrndorfs Erfolgsroman als pittoresk-poetisches Bühnenereignis in München

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Mal weg von zuhause. Das bringt´s. Verreisen kann jeder. Aber abhauen? Das können Maik und der Junge, der sich Tschick nennt, fördergeschulter Spätaussiedler-Boy, Eltern Deutsch-Russen.

> Die Verve der „Tschick“eria - Wolfgang Herrndorfs Erfolgsroman als pittoresk-poetisches Bühnenereignis in München
 
Kunst 08.03.16 Artikel lesen

Das Poetische im Unruhezustand - Adelbert-von-Chamisso-Preis für Esther Kinsky und Uljana Wolf

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Zum 32. Mal gab es von der Robert Bosch Stiftung den hoch angesehenen Adelbert-von-Chamisso-Preis. Über den neuesten, der in der Münchner Allerheiligenhofkirche verliehen ...

> Das Poetische im Unruhezustand - Adelbert-von-Chamisso-Preis für Esther Kinsky und Uljana Wolf
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Kunst 07.03.16 Artikel lesen

Die russische Avantgarde

Die russische Avantgarde war ein Prozess der Umwälzung und Erneuerung in allen Bereichen der Kunst Russlands. Einerseits orientierte sie sich an den neuesten französischen Kunstentwicklungen, während sie ...

> Die russische Avantgarde
 
Kunst 07.03.16 Artikel lesen

Endzeitstimmung mit traurigen Pferden

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Wer erlebt Südtirol schon unbeeindruckt von einer so beglückenden wie auch bedrohlich wirkenden europäischen Landschaft!

> Die Ausstellung „Das arme Land Tirol“ im Franz Marc Museum zu Kochel am See
 
Kunst 06.03.16 Artikel lesen

Nikolaus Harnoncourt ist tot

Am Samstag ist im Alter von 86 Jahren der österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt gestorben. Harnoncourt zählte, der 1929 in Berlin geboren wurde und in Graz aufgewachsen ist, war einer der weltbesten Dirigenten. Im Jahre 1953 gründete er mit Orchesterkollegen das Ensemble Concentus Musicus Wien. Wegweisend wurden seine Einspielungen von Monteverdi-Opern und Kantaten von Johann Sebastian Bach.

> 2012 erhielt er den Romano Guardini Preis der Katholischen Akademie Bayern
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Kunst 02.03.16 Artikel lesen

Mit dem Mut zum Unfertigen - Zum 12. Mal im Münchner Volkstheater: das Festival „radikal jung“

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Wie entwickelt sich ein Regisseur? Wie sieht die Theaterlandschaft von morgen aus? Wo liegen Risiken und Chancen der Sprechbühnen?

> Mit dem Mut zum Unfertigen - Zum 12. Mal im Münchner Volkstheater: das Festival „radikal jung“
 
Kunst 02.03.16 Artikel lesen

20 JAHRE MAX BECKMANN GESELLSCHAFT e.V.

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Am 12. Februar 1996, dem Geburtstag Max Beckmanns, wurde der Freundeskreis Max Beckmann Archiv e. V. (seit 2005 Max Beckmann Gesellschaft e.V.) gegründet, um die Arbeit des Max Beckmann Archivs an den Bayerischen ...

> 20 JAHRE MAX BECKMANN GESELLSCHAFT e.V.
 
Kunst 23.02.16 Artikel lesen

WELTREISE vor ORT

Wenn der Quotendruck die filmische Schaffenskraft in eine Einbahnstrasse zu lenken scheint, dann spiegelt diese Enge ein aktuelles Dilemma wider.

> Wie sich in der Berliner Staatsbibliothek die geistige Schallmauer neu definiert
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Kunst 24.02.16 Artikel lesen

Der Mensch in der Entscheidung zwischen Gut und Böse - sensationelle Ausstellung anlässlich des 500. Todestags von Jheronimus Bosch

Ewiges Leben oder ewige Verdammnis? Menschenleiber werden auf einer riesigen Messerklinge in Einzelteile zerlegt, teuflische Gestalten werfen die Überreste von gerösteten, zertretenen, zermahlenen und auf allerlei andere Art geschundenen Menschen in Abgründe und Feuersbrünste.

> Der Mensch in der Entscheidung zwischen Gut und Böse - Sensationelle Ausstellung anlässlich des 500. Todestags von Jheronimus Bosch
 
Kunst 23.02.16 Artikel lesen

Kain gegen Abel - Eine tief berührende Musiktheaterproduktion von Hans-Christian Hauser

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Nach der erfolgreichen Premiere am 4. Februar 2016 im Carl-Orff-Saal des Gasteig wandert ein von Hans-Christian Hauser komponiertes Musiktheaterwerk des Isny Theaterfestivals ...

> Kain gegen Abel - Eine tief berührende Musiktheaterproduktion von Hans-Christian Hauser
 
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Kunst 11.02.16 Artikel lesen

Prunkbauten des Absolutismus: Schloss Schönbrunn

Die Geschichte des Schlosses Schönbrunn war immer mit dem Haus Habsburg verbunden.

> Prunkbauten des Absolutismus: Schloss Schönbrunn
 
Kunst 07.02.16 Artikel lesen

Im Haus der frohen Laune - Üppige Münchner Theatermuseums-Schau zu „150 Jahre Gärtnerplatztheater“

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Wer ein paar Jahre seines Sanges-Lebens einer Institution schenkte, an der sein Herz hing, geht mit einer speziellen Intention in die Schau, die diese Institution feiert.

> Im Haus der frohen Laune - Üppige Münchner Theatermuseums-Schau zu „150 Jahre Gärtnerplatztheater“
 
Kunst 07.02.16 Artikel lesen

KEINE ANGST VOR PARTIZIPATION! – WOHNEN HEUTE - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

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Die Fortentwicklung des Wohnungsbaus in den europäischen Großstädten steht angesichts der nicht nachlassenden Urbanisierung, eines wachsenden Interesses an Wohneigentum und einer ebenso steigenden Differenzierung von Wohnbedürfnissen gegenwärtig vor dramatischen Herausforderungen.

> KEINE ANGST VOR PARTIZIPATION! – WOHNEN HEUTE - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
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Kunst 07.02.16 Artikel lesen

So also klingt der Südpol? - Eisig-heiße Welturaufführung von Miroslav Srnkas „South Pole“ an der Bayerischen Staatsoper

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Ein paar Unentwegte am Ende der Zweitaufführung der Doppeloper „South Pole“ des Tschechen Miroslav Srnka in Parkett-Reihe 8 des Münchner Nationaltheaters:

> So also klingt der Südpol? - Eisig-heiße Welturaufführung von Miroslav Srnkas „South Pole“ an der Bayerischen Staatsoper
 
Kunst 07.02.16 Artikel lesen

Galerie Thomas Modern - Joseph Beuys

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Kunst 22.01.16 Artikel lesen

BEDEUTENDE NEUERWERBUNG DER SAMMLUNG MODERNE KUNST

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Mit dem Ankauf des »Pastor Kohl« konnte erstmals seit 25 Jahren wieder ein Werk von Paul Klee für die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne erworben werden.

> BEDEUTENDE NEUERWERBUNG DER SAMMLUNG MODERNE KUNST
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Kunst 22.01.16 Artikel lesen

Karel Appel – Werke auf Papier - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

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Seine farbenfrohen Skulpturen stehen auf vielen öffentlichen Plätzen und seine oft großformatigen Gemälde sind weltweit in den führenden Museen vertreten.

> Karel Appel – Werke auf Papier - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 20.01.16 Artikel lesen

Malerei in der Aufklärung

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Immanuel Kant formulierte zur Aufklärung folgende Leitsätze: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

> Malerei in der Aufklärung
 
Kunst 22.12.15 Artikel lesen

ABSTRAKTE IKONEN DER MODERNE

Es bleibt nach wie vor umstritten, ob Alexej von Jawlensky 1864 oder ein Jahr später im russischen Torschok das Licht der Welt erblickte.

> 50 Werke von Alexej Jawlensky in der GALERIE THOMAS MODERN zum 150. Geburtstag des russischen Malers
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Kunst 22.12.15 Artikel lesen

Drei Küsschen für den Erler Bachtrompeter

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Gustav Kuhn kann seinen Pressemann Alexander Busche nur loben. Im Programmheft zur Aufführung von J. S. Bachs „Weihnachtsoratorium“

> Drei Küsschen für den Erler Bachtrompeter
 
Kunst 12.12.15 Artikel lesen

Dürer bei den Pharaonen: #MunichInstaSwap

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Tutanchamun, Osiris und das ägyptische Totenbuch: Am 05. und 06. Dezember wagen die Pinakotheken im Kunstareal München einen Austausch der besonderen Art mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst beim ersten #MunichInstaSwap auf Instagram.

> Dürer bei den Pharaonen: #MunichInstaSwap
 
Kunst 31.10.15 Artikel lesen

Moritz Götze CRANACH GOETHE GÖTZE Malerei, Emails und Zeichnungen

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Galerie Rothamel Frankfurt 21. November 2015 bis 9. Januar. Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag, 21. November um 14 Uhr - Frankfurter Galerie.

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Kunst 01.12.15 Artikel lesen

Olaf Metzel trifft auf Hans von Marées

Eine Annäherung des für seine Werke mit Zeitbezug bekannten Bildhauers an dem sowohl geschätzten als auch umstrittenen Maler der 1900 Jahrhundertwende. Klassische Skulpturen neben provokatorischen Wandinstallationen zum Thema Migration im Marées eigenen Raum in der Neuen Pinakothek - Zu sehen bis zum 22.02.2016

 
Kunst 07.12.15 Artikel lesen

Standing Ovations für Schönherz & Fleer - Rilke Projekt live 'Dir zur Feier' mit Starbesetzung - in der Alten Oper Frankfurt

In der Alten Oper in Frankfurt feierte das erfolgreichste deutsche Lyrik-Projekt des Komponisten- und Produzenten-Duos Schönherz & Fleer mit einer grossen Geburtstags-Gala mit Starbesetzung gestern Abendden 140. Geburtstag von Rainer Maria Rilke in der Alten Oper Frankfurt.

> Standing Ovations für Schönherz & Fleer - Rilke Projekt live 'Dir zur Feier' mit Starbesetzung - gestern Abend in der Alten Oper Frankfurt
 
Kunst

07.12.15

Ausstellung mit Werken Alexej von Jawlenskys

Die Laufzeit der Jawlensky-Ausstellung wurde wegen des großen Zuspruchs bis 13. Februar 2016 verlängert. Besuchen Sie uns Mo - Fr 9 - 18 Uhr und Sa 10 - 18 Uhr in der GALERIE THOMAS.

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Kunst 28.11.15 Artikel lesen

Schluss mit Alten Meistern - Konrad O. Bernheimer trennt sich von Kunstwerken und Burg Marquartstein

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Er ist jetzt 65. Zeit für Veränderungen. Für neue Weichenstellungen im Leben des Münchner und Londoner Kunsthändlers Konrad O. Bernheimer.

> Schluss mit Alten Meistern - Konrad O. Bernheimer trennt sich von Kunstwerken und Burg Marquartstein
 
Kunst 28.11.15 Artikel lesen

Der gesamte Bilderkosmos - „Picasso in Würzburg“, genauer: im Museum im Kulturspeicher

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„Jacqueline Picasso. 60. Ihr gelang, was die vielen Frauen Picassos immer gewünscht hatten. Das Malergenie ganz und gar für sich zu haben.“

> Der gesamte Bilderkosmos - „Picasso in Würzburg“, genauer: im Museum im Kulturspeicher
 
Kunst 28.11.15 Artikel lesen

New Yorker Klänge zum Auftakt der 29. Jüdischen Kulturtage im Gasteig

Kein traditionelles Klezmer-Konzert wie oftmals in den vergangenen Jahren, sondern eine neue Multi-Media-Schau aus New York war der glanzvolle Auftakt der Jüdischen Kulturtage 2015, die die Präsidentin der Gesellschaft zur Förderung Jüdischer Kultur und Tradition Frau Ilse Ruth Snopkowski am 15. November im Carl-Orff-Saal des Gasteig eröffnete.

> New Yorker Klänge zum Auftakt der 29. Jüdischen Kulturtage im Gasteig
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Kunst 28.11.15 Artikel lesen

Shanghai – mehr als ein Konzert vom Orchester Jakobsplatz München in der Reithalle

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Als letzte Veranstaltung der Jüdischen Kulturtage 2015 präsentierte die Gesellschaft zur Förderung Jüdischer Kultur und Tradition ein ambitioniertes Projekt, mit dem das Orchester Jakobsplatz München (OJM) ein bisher wenig bekanntes Kapitel des jüdischen Exils während der NS-Zeit beleuchtet.

> Shanghai – mehr als ein Konzert vom Orchester Jakobsplatz München in der Reithalle
 
Kunst 27.11.15 Artikel lesen

Galerie Thomas / Art Miami Beach / 3. - 6. Dezember 2015

GALERIE THOMAS Besuchen Sie uns am Stand D4 Tel: USA +1-786-328 0758

 
Kunst 14.11.15 Artikel lesen

Feiern mit dem Märchenkönig: Das Münchner Gärtnerplatztheater ist 150 Jahre alt geworden

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Zwei Wochen Eislaufen auf dem Gärtnerplatz als Geburtstags-Show der besonderen Art – diese Idee kann nur von Josef E. Köpplinger stammen, dem aktuellen Scherzkeks-Intendanten des am 4. November 1865 eröffneten Staatstheaters.

> Feiern mit dem Märchenkönig Das Münchner Gärtnerplatztheater ist 150 Jahre alt geworden
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Kunst 14.11.15 Artikel lesen

Dem Volk zur Lust und zum Gedeihen - Ein Prachtband über 150 Jahre Gärtnerplatztheatergeschichte

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Am 4. November 1865 wurde das heute so eingestufte „Staatstheater am Gärtnerplatz“ eröffnet. Pferdekutschen kamen und gingen. Damen und Herren der damals noch nicht so genannten Oberschicht nahmen im Parkett und in den Logen des neu errichteten „Actien-Volkstheaters“ am Münchner Gärtnerplatz ihre Sitze ein.

> Dem Volk zur Lust und zum Gedeihen - Ein Prachtband über 150 Jahren Gärtnerplatztheatergeschichte
 
Kunst 14.11.15 Artikel lesen

Immer am Puls der Zeit: Nichts ist Deko, alles Design – bei Konstantin Grcic in der Neuen Sammlung

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Es sollte keine Retrospektive werden. Eher der Versuch, Schlaglichter auf das Schaffen eines Designers zu werfen, der gerade dabei ist, Berühmtheit zu erlangen: der in München geborene und hier wieder gelandete „Konstrukteur“ Konstantin Grcic.

> Immer am Puls der Zeit: Nichts ist Deko, alles Design – bei Konstantin Grcic in der Neuen Sammlung
 
Kunst 14.11.15 Artikel lesen

BRÜCKEN – JÜDISCHE KULTURTAGE 2015

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Unter dem Motto „Bridges“ – „Brücken“ fanden sowohl der diesjährige „Europäische Tag Jüdischer Kultur“ als auch die anschließenden „Jüdischen Kulturtage 2015“, die mit einem vielseitigen Programm den Kulturherbst am Jakobsplatz belebt haben.

> BRÜCKEN – JÜDISCHE KULTURTAGE 2015
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Kunst 14.11.15 Artikel lesen

Das 12. Eifel-Literatur-Festival 2016

Schöne Kunst gedeiht in einer schönen Umgebung. Nichts gegen Literaturfeste, die in der Großstadt in lauter Umgebung und mit gefälschten Abgasewerten geschwängerten Luft zelebriert werden. Wem es gefällt, darf auch Sekt aus Pappbechern trinken.

> Das 12. Eifel-Literatur-Festival 2016
 
Kunst 05.11.15 Artikel lesen

25 Jahre »euro-scene« in Leipzig

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Festivalchefin Ann-Elisabeth Wolff hat sich Freunde und Wegbegleiter zum Jubiläum eingeladen. Dazu gesellen sich jüngere Choreografie-Talente wie Jan Martens und Philip Saire.

> 25 Jahre »euro-scene« in Leipzig
 
Kunst 31.10.15 Artikel lesen

Warschau aus der Vogelperspektive

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Ein graues Hochhaus eingebettet in einer urbanen Landschaft, das allmählich hinter einer wuchernden Rauchwolke zu verschwinden droht.

> Ausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944“ im NS-Dokumentationszentrum
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Kunst 31.10.15 Artikel lesen

Alte Pinakothek: Die energetische Sanierung geht weiter

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Der erste Bauabschnitt der energetischen Sanierung der Alten Pinakothek geht in die Schlussphase. Um den weiteren Fortgang der Arbeiten zu beschleunigen, wurden die folgenden Bauabschnitte neu konzipiert und verdichtet:

> Alte Pinakothek: Die energetische Sanierung geht weiter
 
Kunst 28.10.15 Artikel lesen

Im Schatten der Konflikte - Endspurt auf der 56. Kunstbiennale von Venedig

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Endspurt auf der 56. Kunstbiennale von Venedig, die sich seit Anfang Mai auf einem alle zwei Jahre größer werdenden Areal in der Lagunenstadt ausbreitet ...

> Im Schatten der Konflikte - Endspurt auf der 56. Kunstbiennale von Venedig
 
Kunst 28.10.15 Artikel lesen

GALERIE THOMAS: HIGHLIGHTS 2015 Internationale Kunstmesse München 28. Oktober - 1. November 2015

Wir freuen uns, Sie auf der Messe willkommen zu heißen! Sie finden die GALERIE THOMAS am Stand C13.

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Kunst 28.10.15 Artikel lesen

Galerie Thomas: Alexey von Jawlensky

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Kunst 25.10.15 Artikel lesen

Höllenlärm mit Engelssäuseln: Arrigo Boitos „Mefistofele“ – erste Premiere der Bayerischen Staatsopern-Saison 2015/16

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„Max Joseph“ heißt das fabelhafte Magazin der Bayerischen Staatsoper, das der Intendanten-Ära Nikolaus Bachler den medialen Stempel des Außergewöhnlichen, aber Traditionsverpflichteten aufdrückt.

> Höllenlärm mit Engelssäuseln: Arrigo Boitos „Mefistofele“ – erste Premiere der Bayerischen Staatsopern-Saison 2015/16
 
Kunst 24.10.15 Artikel lesen

Kleines Haus schafft große Oper - Das Münchner Gärtnerplatztheater beglückte mit einer „La Sonnambula“-Serie

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Wer „La Sonnambula“ sagt, denkt an Jenny Lind, die Malibran, die Callas, Joan Sutherland, Edita Gruberova, auch Cecilia Bartoli und Anna Netrebko.

> Kleines Haus schafft große Oper - Das Münchner Gärtnerplatztheater beglückte mit einer „La Sonnambula“-Serie
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Kunst 15.10.15 Artikel lesen

PAINTING 2.0 - MALEREI IM INFORMATIONSZEITALTER

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„Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter“ stellt als erstes groß angelegtes Ausstellungsprojekt die Aneignung und Transformation von Informationstechnologien in der westeuropäischen und nordamerikanischen Malerei seit den 1960er Jahren vor. Die Ausstellung setzt lange vor der Digitalisierung und dem Internet ein – nämlich mit Pop Art und Nouveau Réalisme, die sich erstmals programmatisch neu aufkommender kommerzieller Bildsprachen bedienten.

> Von Robert Rauschenberg und Maria Lassnig bis zu Albert Oehlen und Charline von Heyl
 
Kunst 15.10.15 Artikel lesen

Fritz Winter. Die 1960er Jahre – Jahrzehnt der Farbe - Fritz-Winter-Stiftung in der Pinakothek der Moderne

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Die Ausstellung wird einen bisher wenig bekannten Aspekt des Werkes von Fritz Winter sichtbar machen. Die bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angesiedelte Fritz-Winter-Stiftung vereinigt den größten Teil von Winters Œuvre der 1960er Jahre, der erstmals in dieser Breite präsentiert wird.

> Fritz Winter. Die 1960er Jahre – Jahrzehnt der Farbe - Fritz-Winter-Stiftung in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 14.10.15 Artikel lesen

Paul Klee & Wassily Kandinsky - Freunde, Nachbarn, Konkurrenten - 21. Okt 2015 bis 24. Jan 2016

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Diese Ausstellung verrät viel über den schmalen Grat zwischen Freundschaft und Rivalität, zwischen gegenseitiger künstlerischer Anregung und Abgrenzung, aber auch zwischen Erfolg und Verfemung.

> Paul Klee & Wassily Kandinsky - Freunde, Nachbarn, Konkurrenten - 21. Okt 2015 bis 24. Jan 2016
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Kunst 14.10.15 Artikel lesen

GALERIE THOMAS +++ GALERIE THOMAS MODERN +++ REFERENZEN +++ Online Katalog

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> Mehr Informationen finden Sie hier
 
Kunst 14.10.15 Artikel lesen

Muster oder Zufall? - Ingvild Goetz zeigt im „Haus der Kunst“ Malerei zwischen Tag und Traum

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So ist es ja nicht, dass der Besucher im Münchner „Haus der Kunst“ allein gelassen ist. Führung?

> Muster oder Zufall? - Ingvild Goetz zeigt im „Haus der Kunst“ Malerei zwischen Tag und Traum
 
Kunst 14.10.15 Artikel lesen

50 JAHRE PIN. FREUNDE DER PINAKOTHEK DER MODERNE

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Seit einem halben Jahrhundert unterstützt PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. (ehemals: Galerie-Verein e.V.) großzügig die Staatliche Graphische Sammlung München.

> Eine Auswahl aus der Staatlichen Graphischen Sammlung München
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Kunst 13.10.15 Artikel lesen

"Kruzifix"!

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In der historischen Villa Franz von Lenbachs zeigen wir derzeit ein beeindruckendes spätgotisches Kruzifix aus Lenbachs Sammlung im Rahmen der Reihe „Lenbachs Schätze“.

> Rekonstruktion der Gestaltung eines spätgotischen Werkes aus Lenbachs Schatzkammer mittels 3D-Technik
 
Kunst 07.10.15 Artikel lesen

Galerie Gmurzynska zeigt die Ausstellung Joan Miró

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den facettenreichen Werken die Miró sowohl in Paris, im Kreise des surrealistischen Genies André Breton, als auch in Barcelona schuf.

> Galerie Gmurzynska zeigt die Ausstellung Joan Miró
 
Kunst 06.10.15 Artikel lesen

Galerie Kronsbein: BERT VERWELIUS - Simply Beauty & Pussy Riot Unmasked

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> Galerie Kronsbein: BERT VERWELIUS - Simply Beauty & Pussy Riot Unmasked
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Kunst 06.10.15 Artikel lesen

Anspruchsvoll und anrührend - Helen Donaths Meisterkurs „Gesang“ kam in Sachrang-St. Michael zum umjubelten Abschluss

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Was tut eine Texanerin in Sachrang? Sie gibt einen Meisterkurs. Ist die Texanerin Meisterin? Und ob. KS Helen Donath ist weltberühmt als Sängerin. Also lehrt sie das Singen?

> Anspruchsvoll und anrührend - Helen Donaths Meisterkurs „Gesang“ kam in Sachrang-St. Michael zum umjubelten Abschluss
 
Kunst 06.10.15 Artikel lesen

KONSTANTIN GRCIC: THE GOOD, THE BAD, THE UGLY - Die Neue Sammlung – The Design Museum

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Die Ausstellung des international renommierten und in München ansässigen Designer Konstantin Grcic (*1965 München) bildet den Auftakt für ein neues Format der Neuen Sammlung …

> KONSTANTIN GRcIC: THE GOOD, THE BAD, THE UGLY - Die Neue Sammlung – The Design Museum
 
Kunst 08.09.15 Artikel lesen

Michael Triegel in Köthen 6. Oktober 2015

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Kirchenfenster in St. Maria zu Köthen Einweihung der von Michael Triegel gestalteten Thermenfenster für die Pfarrkirche St. Maria Köthen Einweihung in Köthen: 6. Oktober 2015 um 14.30 Uhr

> Mehr dazu
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Kunst 04.10.15 Artikel lesen

Salzburger Marschallin als Münchner Aida - Star-Sopranistin Krassimira Stoyanova in zwei divergenten Partien

Am 6. Oktober sind es genau 6 Jahre – seither darf sich die gebürtige Bulgarin Krassimira Stoyanova Österreichische Kammersängerin nennen.

> Salzburger Marschallin als Münchner Aida - Star-Sopranistin Krassimira Stoyanova in zwei divergenten Partien
 
Kunst 01.10.15 Artikel lesen

SÍ / NO: THE ARCHITECTURE OF URBAN THINK TANK

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Urban-Think Tank (U-TT) ist als ein »Interdisciplinary Design Collective« angelegt und seine Architekten und Gründer Alfredo Brillembourg und Hubert Klumpner verstehen sich als strategische Planer.

> Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 01.10.15 Artikel lesen

Zum Bühnenbildner des Jahres 2015 erkoren

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In München 1967 geboren und einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit: der in Wien und Berlin lebende Philipp Stölzl.

> Der Münchner Philipp Stölzl verblüffte 2015 die Salzburger Opernfestspielbesucher
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Kunst 28.09.15 Artikel lesen

„Der Drachenkampf“ von 1913 ist seit Mai 2015 in der ständigen Sammlung des Centre Pompidou zu sehen

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Dem international stetig wachsenden Interesse für das Werk von Gabriele Münter wurde nun auch in Frankreich Rechnung getragen. Wir freuen uns ganz besonders, bekannt geben zu können, dass mit dem „Drachenkampf“ (1913) das erste Gemälde Gabriele Münters Eingang in die Sammlung eines französischen Museums fand.

> „Der Drachenkampf“ von 1913 ist seit Mai 2015 in der ständigen Sammlung des Centre Pompidou zu sehen
 
Kunst 28.09.15 Artikel lesen

Der Unruhegeist - Erich Kästner-Schau im Münchner Literaturhaus: der einstige Erfolgsautor in teils neuer Sicht

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Wer bin ich? Das wusste der Schriftsteller Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, 1974 in München gestorben, selbst nicht so genau. Identitätskrise?

> Der Unruhegeist - Erich Kästner-Schau im Münchner Literaturhaus: der einstige Erfolgsautor in teils neuer Sicht
 
Kunst 24.09.15 Artikel lesen

Wagners Götterdämmerung an der Ruhr

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Für die diesjährige Ruhrtriennale hat der Neu-Intendant Johan SimonsRichard Wagners „Rheingold“ inszeniert und neben dem griechischen Dirigenten Teodor Currentzis mit seinem Ensemble Musica aeterna aus Perm auch den Elektromusiker Mika Vainio eingeladen.

> Wagners Götterdämmerung an der Ruhr
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Kunst 22.09.15 Artikel lesen

Der rote Faden - Neue Jahresausstellung in ,Kolumba‘, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln

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„Ein Alptraum geht in Erfüllung“, heißt es auf einer Karteikarte. Aus den Notizen auf einer anderen Karte lässt sich die vorgesehene Zeit für Holzkreuze errechnen – 21 Sekunden.

> Der rote Faden - Neue Jahresausstellung in ,Kolumba‘, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln
 
Kunst 15.09.15 Artikel lesen

André Krengel Acoustic Embassy präsentiert Album 'head, heart & hands' live in München

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In dem angesagten Restaurant Bar Lehel präsentierte André Krengel mit seiner Band Acoustic Embassy gestern Abend sein erstes Solo-Album ‚head, heart & hands’ der Öffentlichkeit.

> André Krengel Acoustic Embassy präsentiert Album 'head, heart & hands' live in München
 
Kunst 31.08.15 Artikel lesen

In den letzten Zügen: Salzburger Festspiele 2015 enden mit zwei Highlights – und kurioser Zahlenbilanz

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Die zwei Highlights ganz am Ende der sechs Salzburger Sommerfestival-Wochen 2015 zuerst: die Wiederaufnahme aus dem Vorjahr „Der Rosenkavalier“ und die eine konzertante Aufführung der 1844 in Venedig uraufgeführten Oper „Ernani“, beide im Großen Festspielhaus bei erträglichen Temperaturen.

> In den letzten Zügen: Salzburger Festspiele 2015 enden mit zwei Highlights – und kurioser Zahlenbilanz
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Kunst 29.07.15 Artikel lesen

'Gitarrenhexer' André Krengel - CD-Release head, heart & hands

Am 28. August erscheint die remasterte CD ‚head, heart & hands‘ von André Krengel erstmalig im Handel! Das Album wird am 14. September im Rahmen eines exklusiven Showcases in München der Öffentlichkeit vorgestellt.Vom 26. September bis zum 18. Oktober wirdAndré Krengel mit derrenommierten Konzertreihe IGN - International Guitar Night, zu der er von Brian Gorepersönlicheingeladen wurde, in England, Schottland und Irland auf Tour gehen. Im Frühjahr wird die Tour in den USA und Canada fortgesetzt.DasQuartett, das auf dieser Tour über 70 Konzerte spielen wird, wird durch Lulo Reinhardt und Mike Dawes vervollständigt.

> Alle weiteren Informationen über den ‚Gitarrenhexer‘ finden Sie auf seiner neuen Homepage
 
Kunst 31.08.15 Artikel lesen

Aus der Spinnerei: Altöttings Stadtgalerie zeigt Salvador Dalis Dante-Illustrationen

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Wer den spanischen Super-Surrealisten Salvador Dali (1904 bis 1989) auf lang-und dünnbeinige Elefanten, schmelzende Bahnhofsuhren oder skelettierte Pferde reduziert, irrt.

> Aus der Spinnerei: Altöttings Stadtgalerie zeigt Salvador Dalis Dante-Illustrationen
 
Kunst 29.07.15 Artikel lesen

Zum 200. Geburtstag: Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894)

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Am 2. August jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des Dichters, Kulturhistorikers und Kunstsammlers Adolf Friedrich Graf von Schack. 1815 in Schwerin geboren, lebte er ab 1856 in München und begann hier seine Sammlung zeitgenössischer Malerei aufzubauen, die seither mit seinem Namen verbunden ist. Zu ihr gehören Meisterwerke von Moritz von Schwind, Arnold Böcklin, Anselm Feuerbach ebenso wie Lenbachs berühmter „Hirtenknabe“.

> Zum 200. Geburtstag: Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894)
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Kunst 12.09.15 Artikel lesen

Gespiegelt und geschliffen - In Augsburgs Schaezlerpalais faszinieren 120 Hinterglasmalereien aus 4 Jahrhunderten

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Das „Schaezlerpalais“ in Augsburgs Maximilianstraße 46 ist an sich schon einen Besuch wert – Rokoko-Festsaal, Deutsche Barockgalerie, Grafische Sammlung – ein Schatzkasten höchster Güte.

> Gespiegelt und geschliffen - In Augsburgs Schaezlerpalais faszinieren 120 Hinterglasmalereien aus 4 Jahrhunderten
 
Kunst 11.09.15 Artikel lesen

FRANCO MARIA RICCIS GRÖSSTES LABYRINTH DER WELT ...

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Die Bewahrung vom zunehmend gefährdeten Kulturerbe und somit der eigenen Identität wie das Bestreben, die Natur an die künftigen Generationen unberührt weiterzugeben, sind die tragenden Ideen, die den italienischen Verleger, Designer und Sammler Franco Maria Ricci dazu bewogen haben, auf einem 8 Hektar großen Grundstück, das seit Generationen seiner Familie angehört, das größte Labyrinth der Welt entstehen zu lassen.

> ... UND LUXUSAUSGABEN VON KLASSIKERN DER WELTLITERATUR IN MÜNCHEN NEBEN KÜNSTLERPOSITIONEN AUS ITALIEN
 
Kunst 11.09.15 Artikel lesen

Eckart Hahn in Wien

Eckart Hahn solo show viennacontemporary Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, A-1030 Wien, Austria VIP Preview 23 September 2 p.m., Opening 6 p.m. open 24 - 27 September, 11 a.m. - 7 p.m., on Sunday until 6 p.m. only

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Kunst 08.09.15 Artikel lesen

Nguyen Xuan Huy in Mannheim und Frankfurt

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Fliegende Körper beziehungsweise Torsi, triste Landschaften, nichträumliche Räume, Kugeln, Flügel und Insigniensozialistischer Kultur – der Fundus in Nguyen Xuan Huys Bildern ist auf den ersten Blick disparat, unzusammenhängend und offenbar sehr individuell geprägt.

> Nguyen Xuan Huy in Mannheim und Frankfurt
 
Kunst 08.09.15 Artikel lesen

Michael Triegel in Leipzig 3. Oktober 2015

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Ausstellung in der Galerie Schwind Leipzig Mit neuen Gemälden und den Entwürfen zu den Köthener Kirchenfenstern. Eröffnung: 3. Oktober 2015 um 15 Uhr

> Galerie Schwind Leipzig | Frankfurt am Main | Berlin
 
Kunst 08.09.15 Artikel lesen

GALERIE THOMAS und GALERIE THOMAS MODERN +++ REFERENZEN +++ 11. September - 31. Oktober 2015

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Kunst 02.09.15 Artikel lesen

Deutschlandweit einzigartig - Außergewöhnliche Präsentation der Baukonstruktion des Altöttinger „Panoramas“

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Die „Stiftung Panorama Altötting“ nimmt den diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“, der unter dem Motto „Handwerk – Technik – Industrie“ steht, zum Anlass einer außergewöhnlichen Präsentation der Baukonstruktion des 112 Jahre alten „Jerusalem Panoramas Kreuzigung Christi“.

> Deutschlandweit einzigartig - Außergewöhnliche Präsentation der Baukonstruktion des Altöttinger „Panoramas“
 
Kunst 31.08.15 Artikel lesen

Der Stoff, aus dem Geschichten sind : Otfried Preußler und sein Werk – von Akademikern unter die Lupe genommen

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Das hätte Otfried Preußler, der im Februar 2013 im Alter von knapp 90 Jahren in Prien am Chiemsee starb, gut gefallen: ein praller Band mit Texten zu Person und Werk ausschließlich aus der Feder von Akademikern.

> Der Stoff, aus dem Geschichten sind : Otfried Preußler und sein Werk – von Akademikern unter die Lupe genommen
 
Kunst 22.08.15 Artikel lesen

Axel Anklam & Jan Muche - MAELSTROM Skulptur und Malerei - Galerie Rothamel Erfurt

Die Entdeckungsreise beginnt und endet im Raum. In der Auseinandersetzung mit diesem Begriff entwickeln die Künstlerunterschiedliche abstrakte Darstellungen.

> Axel Anklam & Jan Muche - MAELSTROM Skulptur und Malerei - Galerie Rothamel Erfurt
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Kunst 21.08.15 Artikel lesen

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER: Gedanken zur aktuellen Aufführung der romantischen Oper in drei Aufzügen in Bayreuth

Welche Rolle die Oper im Leben eines Menschen spielen kann, lässt sich in Bayreuth exemplarisch erleben.

> DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Gedanken zur aktuellen Aufführung der romantischen Oper in drei Aufzügen in Bayreuth
 
Kunst 21.08.15 Artikel lesen

Im Labyrinth der Liebe - „Tristan und Isolde“ unter der Regie von Wagners Urenkelin Katharina eröffnet die Bayreuther Festspiele 2015

Mit Spannung erwartet wurde die neue Bayreuther Produktion von „Tristan und Isolde“ unter der Regie von Katharina Wagner exakt 150 Jahre nach der Uraufführung am 10. Juni 1865 in München.

> Im Labyrinth der Liebe - „Tristan und Isolde“ unter der Regie von Wagners Urenkelin Katharina eröffnet die Bayreuther Festspiele 2015
 
Kunst 10.08.15 Artikel lesen

Auf goldenem Grund - Leihgaben aus dem Lindenau-Museum zu Gast in der Alten Pinakothek

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Das Lindenau-Museum in Altenburg (Thüringen) besitzt eine international bedeutende Sammlung italienischer Tafelmalerei, die dort aktuell nur in einer Auswahl gezeigt werden kann.

> Auf goldenem Grund - Leihgaben aus dem Lindenau-Museum zu Gast in der Alten Pinakothek
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Kunst 29.07.15 Artikel lesen

MALEREI IM INFORMATIONSZEITALTER

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„Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter“ stellt als erstes groß angelegtes Ausstellungsprojekt die Aneignung und Transformation von Informationstechnologien in der westeuropäischen und nordamerikanischen Malerei ab 1960 vor. Die Ausstellung setzt lange vor der Digitalisierung und dem Internet ein – nämlich mit Pop Art und Nouveau Réalisme, die sich erstmals programmatisch neu aufkommender kommerzieller Bildsprachen bedienten.

> Von Robert Rauschenberg und Maria Lassnig bis zu Albert Oehlen und Charline von Heyl
 
Kunst 29.07.15 Artikel lesen

Lenbachs Schätze II

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Franz von Lenbach sammelte zu Lebzeiten zahlreiche Objekte und Kunstwerke, die der Ausstattung von Atelier und Villa dienten. In regelmäßigen Abständen widmen wir herausragenden Objekten aus Lenbachs Sammlung eine Einzelpräsentation in den historischen Räumen. Ab Juni 2015 wird erstmals ein lebensgroßes Kruzifix präsentiert, das 2014–15 im Zentrum der Restaurierungsaktivitäten des Lenbachhauses stand.

> Kruzifix 3D Rekonstruktion Restaurierung und Präsentation ab Juli 2015 in den historischen Räumen des Lenbachhauses
 
Kunst 24.07.15 Artikel lesen

GOYA – WEGBEREITER DER MODERNE

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Montserrat Suarez Rechte: Künstlerhaus München

„El sueño de la razón produce monstruos“ – „Der Schlaf der Vernunft bringt Ungeheuer hervor“ nennt sich eine berühmte Grafik des Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828) aus dem Jahre 1798, die seit Mitte Juli im Rahmen einer einmaligen Werkschau in München gezeigt wird.

> Alle Radierzyklen in der Großen Sommerausstellung im Münchner Künstlerhaus - 17. Juli – 13. September 2015
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Kunst 19.07.15 Artikel lesen

Das Letzte über ein Genie - Neue Erkenntnisse aus der Region in einem schönen Buch zu Johann Georg von Dillis

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Die Wolkenbilder-Schau im Münchner Lenbachhaus hatte es mir vor 12 Jahren angetan. Barbara Hardtwig zeigte Johann Georg von Dillis (1759 bis 1841) als begnadeten Wolken-Zeichner. Phantastisch. Traumhaft. Himmelwärts den Blick gerichtet.

> Das Letzte über ein Genie - Neue Erkenntnisse aus der Region in einem schönen Buch zu Johann Georg von Dillis
 
Kunst 16.07.15 Artikel lesen

Aber die Richtige, wenn`s eine gibt - Das Opernfestspielpublikum jubelt Anja Harteros als neuer Münchner „Arabella“ zu

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Wenn`s einen Richtigen gibt für die schöne Arabella, die verwöhnte Tochter des schuldig verarmten Wiener Rittmeisters a. D. und Grafen Waldner, dann ist`s einer, der sie anschaun wird (und sie ihn), „und keine Zweifel werden sein und keine Fragen …“

> Aber die Richtige, wenn`s eine gibt - Das Opernfestspielpublikum jubelt Anja Harteros als neuer Münchner „Arabella“ zu
 
Kunst 15.07.15 Artikel lesen

GOYA - Münchner Künstlerhaus - 17.Juli – 13. September 2015

Nach Dali (2013) und Hundertwasser (2014) präsentiert das Münchner Künstlerhaus in seiner dritten Großen Sommerausstellung sämtliche Radierungszyklen des Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828). 220 Exponate aus der Sammlung Richard H. Mayer, Kunstgalerien Böttingerhaus in Bamberg erwarten den Besucherstrom, der von dem visionären, sozialkritischen und zugleich anklagenden Werk des großen Spaniers gelockt werden. Begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm, gehört die hochkarätige Werkschau gewiss zu den Highlights der Saison.

> Zur Webseite des Münchner Künstlerhauses kommen Sie hier
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Kunst 13.07.15 Artikel lesen

Die Frauen haben den längeren Atem - Waltraud Meier verabschiedete sich und uns von ihrer Isolde

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Warum Isolde, Tristans große irdische Liebe, am Ende von Richard Wagners nach dem sagenhaften Liebespaar benannter 150-jähriger Oper ganz alleine singt?

> Die Frauen haben den längeren Atem - Waltraud Meier verabschiedete sich und uns von ihrer Isolde
 
Kunst 13.07.15 Artikel lesen

PIN. A PERFECT MATCH: Die Sammlungen der Pinakothek der Moderne gratulieren PIN. zum 50. Jubiläum

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1965 unter dem Namen Galerie-Verein gegründet, sammeln die Freunde der Pinakothek der Moderne, kurz PIN., seit 50 Jahren für das Museum. Der offizielle Startschuss für das Jubiläumsjahr 2015 fällt am 28. Juli mit der Eröffnung einer großen Präsentation, die den wichtigsten Ankäufen des Freundeskreises für die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gewidmet ist.

> PIN. A PERFECT MATCH: Die Sammlungen der Pinakothek der Moderne gratulieren PIN. zum 50. Jubiläum
 
Kunst 10.07.15 Artikel lesen

„Geschäftskunst ist der Schritt, der nach der Kunst kommt“ - ANDY WARHOL IM MUSEUM BRANDHORST

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„Ich habe als kommerzieller Künstler begonnen“ - sagte von sich Andy Warhol, als er 1975 im Zenith seiner Popularität stand -„ und will als Geschäftskünstler enden“.

> „Geschäftskunst ist der Schritt, der nach der Kunst kommt“ - ANDY WARHOL IM MUSEUM BRANDHORST
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Kunst

08.07.15

Pocci

Quelle: http://www.viacom-media.de: Angelika Weber / Copyright 2015 VIACOM MEDIA GmbH

Franz Graf von Pocci, 1807 in München geboren, diente drei bayerischen Königen als Hofbeamter. Der studierte Jurist brachte es zum Zeremonienmeister, Oberstkämmerer und Hofmusikintendanten. Er war vor allem in der Welt der Kunst zu Hause als Dichter, begnadeter Zeichner, Aquarellmaler und Komponist. Seine bekannteste Schöpfung ist der Kasperl Larifari, den er im Puppenspiel alles das sagen ließ, was er sich als Hofbeamter verkneifen musste. Sich selbst sah er als "stillen Beobachter hinter einer freundlich lächelnden Wachsmaske".

> Mehr zur Filmemacherin siehe hier
 
Kunst 06.07.15 Artikel lesen

Mystisch, biblisch und liturgisch: Kent Naganos besonnene Deutung von Wagner, Strawinsky und Bruckner

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Gäb`s jenes beliebte BR-TV-Quiz „Was bin ich?“ noch, der Dirigent Kent Nagano hätte da die rätselvolle Handbewegung machen können, die Robert Lemke als Erkennungszeichen vom Stargast einforderte, mit der er, mehrmals bei Anton Bruckners f-Moll-Messe, die er an den liturgischen Schluss eines sakral gestimmten Gasteig-Konzerts setzte, den Philharmonischen Chor zum Aufstehen aufrief.

> Mystisch, biblisch und liturgisch: Kent Naganos besonnene Deutung von Wagner, Strawinsky und Bruckner
 
Kunst 06.07.15 Artikel lesen

Der Mensch als Didldum [...] - […] wie der Super-Kabarettist Gerhard Polt ihn sieht

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Er will`s ja, den ganzen Abend lang, nicht so ausdrücklich sagen: Der Mensch ist – ein „Ekzem“, zumindest hat er (nicht nur) eins. Oder besser: eine. Eine „Entzündung der Haut“ ...

> Der Mensch als Didldum … … wie der Super-Kabarettist Gerhard Polt ihn sieht
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Kunst 06.07.15 Artikel lesen

Max Raabe zog 2200 Zuhörende zum Altöttinger Kapellplatz-Event „Eine Nacht in Berlin“

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Mit leichten Frivolitäten in unmittelbarer Nähe zu Bayerns Wallfahrts-Heiligtum Numero 1, der Heiligen Kapelle von Altötting?

> Max Raabe zog 2200 Zuhörende zum Altöttinger Kapellplatz-Event „Eine Nacht in Berlin“
 
Kunst 06.07.15 Artikel lesen

SALZBURGER FESTSPIELE 2015: Die Frau als Beute - Mit Rihms „Mexiko“-Oper wollen Metzmacher und Konwitschny

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Eröffnungs-Premiere der Salzburger Festspiele 2015: Wolfgang Rihms „Die Eroberung von Mexiko“. Fünfmal steht die klassische zeitgenössische Oper auf dem Spielplan.

> SALZBURGER FESTSPIELE 2015: Die Frau als Beute - Mit Rihms „Mexiko“-Oper wollen Metzmacher und Konwitschny
 
Kunst 25.06.15 Artikel lesen

MUSIKSOMMER ZWISCHEN INN UND SALZACH

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Da kannte Stefan Schilli keine Gnade. Wer am Frühlingsanfangs-Sonntag die mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der Akademie des BR-Symphonieorchesters besetzte „Musiksommer“-Matinee im Festsaal von Kloster Seeon besuchen kann, der versteht fraglos Französisch.

> MUSIKSOMMER ZWISCHEN INN UND SALZACH
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Kunst 02.06.15 Artikel lesen

Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, A.R. Penck in Augsburg

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Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich in der Ausstellung „Aufruhr in Augsburg“ mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept Art und Minimal Art begegnet.

> AUFRUHR IN AUGSBURG - Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre
 
Kunst 15.06.15 Artikel lesen

Spürsinn für die Unwägbarkeiten - 10 000 Euro Preissumme für die „beglückende“ Übersetzerin Melanie Walz

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Ihr Laudator, der aus Berlin angereiste Lektor Jürgen Dormagen, fand, dass Melanie Walz, die aus der Hand des Münchner Kulturreferenten Hans-Georg Küppers den mit 10 000 Euro dotierten diesjährigen Übersetzerpreis der Landeshauptstadt entgegennahm, nicht nur gut, sondern „beglückend“ übersetze.

> Spürsinn für die Unwägbarkeiten - 10 000 Euro Preissumme für die „beglückende“ Übersetzerin Melanie Walz
 
Kunst 09.06.15 Artikel lesen

Jörg Ernert - NACHBILDER - 6. Juni bis 22. August 2015 Galerie Rothamel Erfurt

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Am 6. Juni eröffnete Jörg Ernert in der Erfurter Galerie Rothamel die zweite Sektion seines großen thematischen Zyklus' "Nachbilder".

> Jörg Ernert - NACHBILDER - 6. Juni bis 22. August 2015 Galerie Rothamel Erfurt
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Kunst 09.06.15 Artikel lesen

KARL BLOSSFELDT: Aus der Werkstatt der Natur

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Die Pflanzenfotografien des Hochschullehrers und Amateurfotografen Karl Blossfeldt (1865 - 1932) zählen zu den Meilensteinen der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Aus Anlass des 150. Jubiläums seines Geburtstages ehrt die Stiftung Ann und Jürgen Wilde/Pinakothek der Moderne, München den Künstler mit einer umfassenden Ausstellung zu Leben und Werk.

> KARL BLOSSFELDT. Aus der Werkstatt der Natur
 
Kunst 04.06.15 Artikel lesen

Paul Schneider-Esleben: Architekt - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

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Paul Schneider-Esleben (1915–2005) zählt zu jenen Architekten, die mit ihren Bauten die Nachkriegsmoderne, das Bauen von Megaprojekten in Beton, die High Tech-Architektur und das Weiterbauen im Bestand beeinflusst haben.

> Paul Schneider-Esleben. Architekt - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 04.06.15 Artikel lesen

POtPourri 29. Mai bis 1. August 2015 in der Galerie Thomas Modern / München

Besuchen Sie unsere neue Ausstellung POtPourri in der Galerie Thomas Modern mit Arbeiten u.a. von Robert Indiana, Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Tom Wesselmann.

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Kunst 31.05.15 Artikel lesen

Neue Werke: HEX und Diego Binanconi

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> Mehr dazu hier
 
Kunst 31.05.15 Artikel lesen

Beispiele Angewandter Kunst in der Galerie Quilt & Textilkunst am Sebastianplatz

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Dass sich auch mit Stoffen und Textilien Kunst erzeugen lässt und dass die im Zuge der Industrialisierung negative Besetzung der Begriffe „Kunsthandwerk“ oder „Kunstgewerbe“ völlig überholt ist, beweisen die Exponate der Künstlerin Heidi Förster, die in diesen Tagen in der Galerie Quilt & Textilkunst am Sebastianplatz in München zur Schau gestellt sind. Präsentiert wird eine Reihe sehr unterschiedlicher, origineller Beispiele der Angewandten Kunst, die sich durch klare geometrische Muster und subtile Farbübergänge auszeichnen. Sie zeugen von einer intensiven Beschäftigung der Architektin mit textilen Techniken und der Theorie der Farbe, die sich mit einer schwunghaften Kreativität paart. Heidi Försters Werke hängen in öffentlichen Gebäuden u.a. im Krebsforschungszentrum in Heidelberg, in der Baugenossenschaft Hannover oder in der Evangelischen Kirche Feldkirchen bei München und waren bei Ausstellungen in Deutschland, Europa, USA, Japan und Israel zu sehen.

> Mehr dazu hier
 
Kunst 30.04.15 Artikel lesen

Pathos und Idylle - Italien in Fotografie und Malerei: Sammlung Dietmar Siegert

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Die Neue Pinakothek besitzt eine herausragende Sammlung an Gemälden, die den Mythos Italien als romantisches Sehnsuchtsmotiv inszenieren. Viele von ihnen kamen durch den Gründer des Museums, König Ludwig I., in die Sammlung.

> Pathos und Idylle - Italien in Fotografie und Malerei: Sammlung Dietmar Siegert
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Kunst 08.04.15 Artikel lesen

Nicolas Poussin, Klassizismus und die Sehnsucht nach Arkadien

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Nicolas Poussin (15.6.1594-19.11.1665) war ein französischer Maler des klassizistischen Barock. Poussin wurde 1594 in Les Andelys geboren und wird schon früh als künstlerisch begabt eingeschätzt. Im Jahre 1612 siedelte er nach Paris über, das das künstlerische Zentrum Frankreichs dieser Zeit war.

> Nicolas Poussin, Klassizismus und die Sehnsucht nach Arkadien
 
Kunst 01.05.15 Artikel lesen

Keith Haring in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Fast beschämend: Der US-amerikanische Künstler, den wohl jedes Kind – zumindest in der westlichen Welt – kennt, kriegt in der Kunststadt München seine erste Ausstellung. Wenn auch 25 Jahre nach seinem Tod 1990. Keith Haring fiel mit knapp 32 Jahren dem HIV-Virus zum Opfer.

> „Diese Kunst greift einen am Hals!“ „Strichmännchen-Maler“ Keith Haring kriegt endlich die erste Münchner Ausstellung
 
Kunst 30.05.15 Artikel lesen

250. Geburtstag von Christiane Vulpius

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Am Montag, 1. Juni, um 17 Uhr eröffnen der Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums e.V. und die Klassik Stiftung Weimar die gemeinsame Ausstellung »Christiane Vulpius. Goethes Freundin und Frau«, die von Donnerstag, 4. Juni, bis Samstag, 31. Oktober 2015, im Kirms-Krackow-Haus in Weimar zu sehen sein wird.

> 250. Geburtstag von Christiane Vulpius
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Kunst 27.05.15 Artikel lesen

Der Zauber im Detail - Der staunenswerte Bühnenästhetiker Jürgen Rose – zweimal in München

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Jürgen Rose, demnächst ein Achtziger, braucht ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Schmal geworden, schaut er aus, als hätte er Erholung nötig, irgendwo im warmen Süden.

> Der Zauber im Detail - Der staunenswerte Bühnenästhetiker Jürgen Rose – zweimal in München
 
Kunst 27.05.15 Artikel lesen

Das Spiel, das tödlich endet Andreas Wiedermanns Opera Incognita geht mit Leoncavallos „Bajazzo“ queere Wege

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„Ein Arzt! Ist hier kein Arzt im Saal?“ Beppo (Benedikt Bader) ist außer sich. Das Publikum auch. Es gibt da keinen Arzt, der den soeben, am Ende von Ruggero Leoncavallos Einakter „Der Bajazzo“ erstochenen Silvio noch hätte helfen können.

> Das Spiel, das tödlich endet Andreas Wiedermanns Opera Incognita geht mit Leoncavallos „Bajazzo“ queere Wege
 
Kunst 27.05.15 Artikel lesen

Priesterin wider Willen - Cecilia Bartoli entsagt als Glucks „Iphigénie“ allem Primadonnen-, nicht aber ihrem Stimmglanz

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Der phonstarke Schlussapplaus gebühre Christoph Willibald Gluck. Seine Partitur der tragischen späten Reformoper „Iphigénie en Tauride“ legte, diesen Wunsch einfordernd, Dirigent Diego Fasolis demonstrativ auf den Boden der Bühne des Salzburger „Hauses für Mozart“ – vor das aufgereihte Ensemble.

> Priesterin wider Willen - Cecilia Bartoli entsagt als Glucks „Iphigénie“ allem Primadonnen-, nicht aber ihrem Stimmglanz
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Kunst 14.05.15 Artikel lesen

Galerie Thomas: George Grosz und Otto Dix - Ab 22. Mai in München

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Kunst 12.05.15 Artikel lesen

Gegen den Strich: Keith Haring Ausstellung in der Münchner Kunsthalle

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Unglaublich viel junges Publikum kam zur Vernissage der Keith Haring-Ausstellung in München. Menschen, die seine Werke wohl eher von T-Shirts und Bildschirmen kennen, als aus Galerien und Ausstellungen. Keith Haring wäre heute ein “Silverager“. Seine Botschaft aber ist noch immer hochaktuell. „Gegen den Strich“ leben, sich nicht wie eine Datei formatieren lassen von Gesellschaft und Politik, nur um zu funktionieren. Vielleicht kamen gerade wegen dieser Idee so viele zur Ausstellungseröffnung, die ganz augenscheinlich gleich zwei Generationen später geboren wurden.

> Gegen den Strich: Keith Haring Ausstellung in der Münchner Kunsthalle
 
Kunst 18.04.15 Artikel lesen

MARC QUINN – 'FROZEN GARDEN'
17. April bis 23. Mai 2015 in der Türkenstrasse 16

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Marc Quinns Gemälde und Zeichnungen aus der Werkgruppe ‘Frozen Garden’ zeigen in voller Blüte oder Reife stehende Blumen und Früchte in starken Farben, in der Art eines Arrangements eingebettet in Eis und Schnee. Der britische Künstler (*1964) schafft in diesen Bildern eine ebenso moderne wie doppeldeutige Hymne an Schönheit und – hinausgezögerte – Vergänglichkeit.

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Kunst 27.04.15 Artikel lesen

YES!YES!YES! WARHOLMANIA IN MUNICH

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„Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich“ ist eine Kooperation zwischen dem Museum Brandhorst und dem Filmfest München, in der Andy Warhol insbesondere als Maler und Filmemacher vorgestellt wird.

> YES!YES!YES! WARHOLMANIA IN MUNICH
 
Kunst 01.05.15 Artikel lesen

Die Lange Nacht der Musik am Samstag 9. Mai

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Schon zum 16. Mal bieten über 100 Spielorte, darunter große Konzerthäuser, Bars, Restaurants, Theater, Tanzschulen, Kulturinstitute, Kirchen und Clubs, ein buntes Programm. Gespielt wird live und hautnah - von Klassik über Jazz, Rock und Pop bis hin zu Volksmusik, Musikkabarett, Reggae, Funk, Latin, Elektro oder besinnlicher Orgelmusik - geboten werden nahezu alle Musikrichtungen. Besucher haben mit einem Ticket für 15 Euro Zutritt zu allen Veranstaltungen und können zusätzlich auch die Shuttlebusse der MVG nutzen. Alle Busse der vier Touren starten am Odeonsplatz und fahren im 10-Minuten-Takt alle beteiligten Spielstätten an. Eine fest vorgegebene Route gibt es nicht – jede/r kann sich ihren/seinen eigenen Konzertplan zusammenstellen und nach Belieben kombinieren.

> Mehr Informationen hier
 
Kunst 30.04.15 Artikel lesen

"Nacht der Gitarren": Konzert-Termine Deutschland

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Die ‚Nacht der Gitarren’ ist eine Nacht voll spannender Solo-, Duo- und Quartett-Performances internationaler Gitarren-Künstler. Der ‚Gitarren-Hexer’ André Krengel wurde eingeladen, ab Herbst 2015 mit der renommierten Konzertreihe IGN (International Guitar Night) von Brian Gore in England, Schottland, Irland sowie den Vereinigten Staaten von Amerika und Canada mit auf Tournee zu gehen.

> "Nacht der Gitarren": Konzert-Termine Deutschland
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Kunst 27.04.15 Artikel lesen

Sammlungspräsentation in Saal 16 - EADWEARD MUYBRIDGE. ANIMAL LOCOMOTION - Stiftung Ann und Jürgen Wilde

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Der britisch-amerikanische Fotograf Eadweard Muybridge (1830-1904) zählt zu den Pionieren der Bewegungsfotografie. Mit Hilfe eines komplexen Versuchsaufbaus und innovativer Kameratechnik gelang es ihm erstmals in der Geschichte der Fotografie, den Bewegungsablauf eines galoppierenden Pferdes in einer Serie von Einzelfotografien festzuhalten.

> Sammlungspräsentation in Saal 16 - EADWEARD MUYBRIDGE. ANIMAL LOCOMOTION - Stiftung Ann und Jürgen Wilde
 
Kunst 27.04.15 Artikel lesen

Prächtig prangend: Sir Simon Rattles konzertantes Münchner „Rheingold“

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Sir Simon Rattles konzertantes Münchner „Rheingold“ glänzte zuerst matt, bis es prunkte Hoch und hehr. Wonnig wohl und witzig.

> Prächtig prangend: Sir Simon Rattles konzertantes Münchner „Rheingold“
 
Kunst 25.04.15 Artikel lesen

Frommes Ostbayern - Ein Prachtband stellt alte Glaubensbilder vor

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Bücher, die eine Ausstellung begleiten, sind keineswegs nur während der oft gar nicht hinreichend bemessenen Ausstellungszeit von Bedeutung. Im Gegenteil: Wer eine Ausstellung verpasste, hat dank des „Katalogs“ quasi immer noch Gelegenheit dazu, Versäumtes nachzuholen.

> Frommes Ostbayern - Ein Prachtband stellt alte Glaubensbilder vor
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Kunst 25.04.15 Artikel lesen

VANESSA VON ZITZEWITZ in München

Bernheimer Fine Art Photography präsentiert im Frühjahr 2015 die Künstlerin Vanessa von Zitzewitz mit einem Querschnitt ihrer photographischen Arbeiten zum Thema Portrait und Akt.

> VANESSA VON ZITZEWITZ in München
 
Kunst 25.04.15 Artikel lesen

Neue Nachbarschaften II - Rubens, Rembrandt, Reni, Murillo

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Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr gehen jetzt rund 50 Werke der französischen, spanischen, italienischen, flämischen, holländischen und deutschen Barockmalerei in spannungsvollen Konstellationen „Neue Nachbarschaften“ ein. Auf diese Weise sind Hauptwerke von Rubens, Rembrandt und anderen Meistern des Barock aus den sanierungsbedingt geschlossenen Sälen der Alten Pinakothek wieder für das Publikum zugänglich.

> Neue Nachbarschaften II - Rubens, Rembrandt, Reni, Murillo
 
Kunst 17.04.15 Artikel lesen

VANESSA VON ZITZEWITZ – APPEARANCES AND AESTHETICS Ab. 16. April 2015

Bernheimer Fine Art Photography präsentiert im Frühjahr 2015 die Künstlerin Vanessa von Zitzewitz mit einem Querschnitt ihrer photographischen Arbeiten zum Thema Portrait und Akt. Neben großen Werbeaufträgen wurde Vanessa von Zitzewitz vor allem mit ihren Portraits berühmter Persönlichkeiten bekannt.

> VANESSA VON ZITZEWITZ – APPEARANCES AND AESTHETICS Ab. 16. April 2015
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Kunst 14.04.15 Artikel lesen

Zwei, die es erstmals wissen wollen

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Dass sie beide, der Haushamer und der Trostberger, Multi-Talente sind, ist nichts Neues. Marcus H. Rosenmüller macht Filme („Wer früher stirbt, ist länger tot“, 2006) und führt seit 2013 Regie beim traditionellen Münchner Nockherberg-Singspiel.

> Regie-Ass Marcus H. Rosenmüller und Autor Stephan Zinner auf eigenen neuen Wegen
 
Kunst 14.04.15 Artikel lesen

KÖNIGSKLASSE III - Zeitgenössische Kunst aus der Pinakothek der Moderne in Schloss Herrenchiemsee

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Klassiker sind Werke, »die jedes Mal um so neuer, unerwarteter, bahnbrechender wirken, wenn man sie wiederliest«. Diese Feststellung Italo Calvinos ist ein Motto für die seit 2013 verwirklichten Sommerausstellungen in den unvollendeten Rohbauräumen des Nordflügels von Schloss Herrenchiemsee.

> KÖNIGSKLASSE III - Zeitgenössische Kunst aus der Pinakothek der Moderne in Schloss Herrenchiemsee
 
Kunst 11.04.15 Artikel lesen

Früher Händel – fein und frisch

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Nicht auf seinem „Mist“, sondern auf dem des Musikchefs Marco Comin sei der Gedanke gewachsen, Georg Friedrich Händels Frühwerk „La resurrezione“ in München mal endlich zur Aufführung zu bringen. So war vom Gärtnerplatz-Intendanten Josef E. Köpplinger persönlich zu erfahren, der es sich nicht nehmen ließ, der Realisierung dieser „feinen Idee“ in Münchens Allerheiligenhofkirche beizuwohnen.

> „La resurrezione“ als köstliche Ostergabe vom Gärtnerplatz
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Kunst 31.03.15 Artikel lesen

Salzburgs Jedermann wird Münchens Frosch

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Acht Premieren kündigten Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko für die kommende Bayerische Staatsopern-Saison an. Das will was heißen.

> Die spannende Spielzeit 2015/16 der Bayerischen Staatsoper
 
Kunst 25.03.15 Artikel lesen

ÉDOUARD VUILLARD - Einblicke in die Lithowerkstatt

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Édouard Vuillard (1868–1940) ist neben Maurice Denis (1870–1943), Paul Sérusier (1863–1927) und einigen anderen heute als Mitglied der 1889/90 zusammengekommenen Künstlergruppe der »Nabis« (Propheten) bekannt, die sich einem neuen, von der Gegenständlichkeit immer weiter entfernten Verständnis der Farbe und einer symbolistischen Bildsprache verpflichteten.

> Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 25.03.15 Artikel lesen

ZOOM! ARCHITEKTUR UND STADT IM BILD

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Die Architektur der Gegenwart steht vor radikalen Herausforderungen: Angesichts einer fortschreitenden globalen Urbanisierung, den wachsenden Problemen durch Migration und sozialer Ungleichheit, aber auch schrumpfenden Städten und unaufhaltsamer Slumbildung muss sie ihre gesellschaftliche Relevanz für die Zukunft unter Beweis stellen.

> Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
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Kunst 25.03.15 Artikel lesen

Brennende Eifersucht

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Dem Verismo konnte Stardirigent Christian Thielemann bisher noch nichts abgewinnen. Seine von ihm und der Dresdner Staatskapelle bestrittenen 3. Salzburger Osterfestspiele (28. März bis 6. April) lassen die „Richard“-Hausgötter Wagner und Strauss ganz draußen und bringen Italianità vom Feinsten (Leoncavallo, Mascagni, Verdi), gemischt mit einer Prise Russisch (Prokofjew, Schostakowitsch, Tschaikowsky).

> Erstmals Thielemann-Verismo und Jonas Kaufmann mit einem Doppel-Debüt in Salzburg
 
Kunst 11.03.15 Artikel lesen

Schönheit und Schmerz - Drei Münchner Frühjahrs-Ausstellungen, die aus dem Winter-Dunkel ins Licht des Lenzes führen

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Könnte gut sein, dass jemand mal ein, zwei Tage in München Kultur tanken – und damit aus dem Dunkel des Winters ans Licht will. Hier sind drei lohnende Ziele: Ausstellungen, die es schaffen, den Frühling einkehren zu lassen. Finster ist`s allerdings in der Galerie des Münchner Literaturhauses.

> Schönheit und Schmerz Drei Münchner Frühjahrs-Ausstellungen, die aus dem Winter-Dunkel ins Licht des Lenzes führen
 
Kunst 11.03.15 Artikel lesen

MORITZ GÖTZE: Des Knaben Wunderhorn

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Zur Eröffnung der Ausstellung am kommenden Freitag, den 13. März 2015, 20 Uhr laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich in die Kunstsammlung Jena ein. Begrüßung: Bernd Vorjans, JenaKultur, Werkleiter: Einführung: Erik Stephan, Kunstsammlung Jena, Kurator, Musik: ELKA-Duo Moritz Götze ist zur Eröffnung der Ausstellung anwesend.

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Kunst 10.03.15 Artikel lesen

Revolte, Underground-Kultur und minimalistische Kunst: Lowbrow

Der Begriff Lowbrow als „anspruchslose Kunst“ wurde bewusst gewählt, um sich von der „hohen Kunst“ Mitte des 20. Jahrhunderts, die noch immer den Mainstream beherrschte, abzugrenzen. In einem Artikel in der Ausgabe seiner Zeitschrift Juxtapoz im Februar 2006 erklärte Robert Williams, dass er im Jahr 1979 zusammen mit Gilbert Shelton beschloss, ein Buch mit Willams‘ Werken zu erstellen.

> Revolte, Underground-Kultur und minimalistische Kunst: Lowbrow
 
Kunst 09.03.15 Artikel lesen

„I am Imaginary“ – Künstler und Engel - 04.03. – 01.06.2015

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Neben den großen Meisterwerken der Kunst sind im Fundus der Pinakotheken Bild gewordene Themenfelder und Erfahrungshorizonte geborgen, die sich den traditionellen Entwicklungslinien der Kunst entziehen. Häufig erschließen sich diese nur in der täglichen Arbeit oder den individuellen Interessen der Kuratoren, ohne im Kanon der Meisterwerke sichtbar zu werden.

> „I am Imaginary“ – Künstler und Engel - 04.03. – 01.06.2015
 
Kunst 09.03.15 Artikel lesen

Galerie Schwind - Leipzig - ROLF HÄNDLER - Malerei

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Vom 28. Februar bis 25. April zeigt die Galerie Schwind Leipzig eine Einzelausstellung mit Gemälden des Berliner Malers Rolf Händler (* 1938). Versammelt ist ein Querschnitt des malerischen Werks von 1969 bis 2008.

> Galerie Schwind - Leipzig - ROLF HÄNDLER - Malerei
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Kunst 09.03.15 Artikel lesen

ZOOM! ARCHITEKTUR UND STADT IM BILD

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Die Architektur der Gegenwart steht vor radikalen Herausforderungen: Angesichts einer fortschreitenden globalen Urbanisierung, den wachsenden Problemen durch Migration und sozialer Ungleichheit, aber auch schrumpfenden Städten und unaufhaltsamer Slumbildung muss sie ihre gesellschaftliche Relevanz für die Zukunft unter Beweis stellen.

> Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 04.02.15 Artikel lesen

ACHTUNG Verlängerung: Markus Lüpertz "Arkadien" in der Münchner Galerie Bernheimer

Die Ausstellung MARKUS LÜPERTZ - ARKADIEN in der Galerie Bernheimer, Brienner Straße 7, 80333 München wird um 4 Wochen verlängert und läuft nun bis 10. April 2015.Die Galerie Bernheimer präsentiert in Zusammenarbeit mit der Galerie Fred Jahn vom 5. Februar bis 10. April 2015 in den Galerieräumen der Brienner Strasse 7 in München Arbeiten des Künstlers Markus Lüpertz aus dessen neuem Zyklus ARKADIEN.

> Lüpertz in München
 
Kunst 24.02.15 Artikel lesen

Aquarelle von Wilhelm von Kobell - PRÄSENTATION ANLÄSSLICH DER SCHENKUNG - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

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Die Staatliche Graphische Sammlung darf sich erneut über eine weitere spektakuläre Schenkung freuen: Vier ungewöhnlich große Aquarelle, die Wilhelm von Kobell zwischen 1816 und 1817 malte, gehen Dank der überaus großzügigen Donation eines Mitglieds des Fördervereins »Vereinigung der Freunde der Staatlichen Graphischen Sammlung« in den Besitz des Museums über.

> Aquarelle von Wilhelm von Kobell - PRÄSENTATION ANLÄSSLICH DER SCHENKUNG - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne
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Kunst 24.02.15 Artikel lesen

… bis Sindbads Schiff am Magnetberg zerschellt

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Gerade dann, wenn die Konzertmeister-Violine in filigranen Tönen die E-Saite schwelgerisch traktiert, um Scheherezade von Sindbad, dem Seefahrer und des Prinzen Kalenders werbende Ausfahrt erzählen zu lassen, rutschen einem Orchestergeiger die Noten vom Pult.

> Die Münchner Philharmoniker mit Rafael Payare am Pult: Jubel und Triumph der Jugend
 
Kunst 24.02.15 Artikel lesen

Galerie Rothamel auf der art Karlsruhe

ART KARLSRUHE 2015, 4. - 8. März 2015: Zur diesjährigen Messe präsentieren wir einen Skulpturenstand mit neuen Werken von Dana Meyer, "Klassik und Romantik", einen Ausblick auf die großeMuseumsschau mit Werken von Moritz Götzein der Kunstsammlung Jena, neue Arbeiten von Thitz parallel zurPräsentation"Metropolis of Tomorrow" in der Städtischen Galerie Lahr. Außerdem sehen Sie Werke von Jörg Ernert, Jochen Görlach, Eckart Hahn,Nguyen Xuan Huy, Wieland Payer (Katalog zur Messe),Rodion Petrov,Ulrike Theusner Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Halle 3, Stand J 32 + H 32, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten, Germany, 5. - 7. März 12 - 20 Uhr, 8. März 11- 19 Uhr

 
Kunst 24.02.15 Artikel lesen

Was bindet Musik, Bildende Kunst und Stadt zusammen?

Der Titel „Rhythmus – Balance – Metrum. Formen raumzeitlicher Organisation in den Künsten“ bewegt sich zwischen Ästhetik und Musiktheorie und obwohl in der Einleitung die Differenzierung dreier Begriffe angekündigt wird, drehen sich doch die meisten Beiträge um den Rhythmus. Die Texte durchzieht ein roter Faden, der sich in den Begriffen Erfahrung, Gefühl, Körper oder Performativität zeigt.

> WAS BINDET MUSIK, BILDENDE KUNST UND STADT ZUSAMMEN?
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Kunst 20.07.14 Artikel lesen

Franz von Stuck - Salome seine Publikations-Reihe Edition Lenbachhaus

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Die Städtische Galerie im Lenbachhaus publiziert mit der Unterstützung des Förderverein Lenbachhaus e.V. den ersten Band der neuen Reihe Edition Lenbachhaus zu Franz von Stucks Salome.

> Franz von Stuck - Salome seine Publikations-Reihe Edition Lenbachhaus
 
Kunst 11.02.15 Artikel lesen

Die Nacht der Villa Massimo Rom im Martin-Gropius-Bau Berlin

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Am Donnerstag, den 19. Februar 2015, um 19.30 Uhr,ist die Villa Massimo Rom erneut für eine Nacht im Berliner Martin-Gropius-Bau zu Gast. Die Stipendiaten 2014 zeigen ihre jüngsten Werke im Rahmen von Ausstellungen, Konzerten und Lesungen. Ehrengast des Abends ist der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

> Die Nacht der Villa Massimo Rom im Martin-Gropius-Bau Berlin
 
Kunst 08.02.15 Artikel lesen

Traktat über die Dali-Ausstellung am Potsdamer Platz in Berlin

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Salvador Dali war nicht nur einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts, sondern auch eine charismatische Persönlichkeit, die keinen Betrachter im positiven wie negativen Sinne kalt lässt. Längst sind Ausstellungen mit Werken des Surrealisten Dali in der internationalen Kunstszene ein Publikumsmagnet.

> Traktat über die Dali-Ausstellung am Potsdamer Platz in Berlin
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Kunst 08.02.15 Artikel lesen

Nguyen Xuan Huy, TALKING ABOUT THE BLUE SKY

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Nguyen Xuan Huy, TALKING ABOUT THE BLUE SKY, Malerei, Galerie Rothamel Erfurt, 7. Februar bis 29. März2015, geöffnet Di - Fr 14 - 19,Sa 11 - 16 Uhr: Die in den letzten Jahren gemalten Bilder gelten Nguyen Xuan Huys neuem Heimatland Deutschland. In düsteren Landschaften und trostlosen Interieurs feiern, leiden oder sinnen die Protagonisten unserer Zeit. Zwei Frauen sind an den Zungen zusammengewachsen und preisen den blauen Himmel. Ein Einsamer meditiert über das Fleisch. Kostbar gemalte Draperien aus Brokat und Seide schweben durch die kargen Räume, die Haut schimmert, während die Schwerkraft sich auflöst und Raum, Zeit und Licht in schwarzen Kugeln verschwinden.

 
Kunst 01.02.15 Artikel lesen

Markus Lüpertz ARKADIEN in München

Nicht zum ersten Mal orientiert sich Markus Lüpertz in seinem künstlerischen Schaffen an klassische Vorbilder der Antike und der griechischen Mythologie.

> Markus Lüpertz ARKADIEN in München
 
Kunst 28.01.15 Artikel lesen

Sie mochten und sie malten sich: Macke und Marc

Blauer Reiter“-Expertin Annegret Hobart ist genau: „Viereinhalb Jahre währte die Freundschaft von August Macke und Franz Marc“, von 1910 bis 1914. Kriegsbedingt war sie von kurzer Dauer. Zu Weltkriegsbeginn 1914 starb Macke, zwei Jahre darauf fiel Marc in Frankreich.

> Der Lenbachhaus-Kunstbau stößt ausgiebig auf eine Künstlerfreundschaft vor 100 Jahren an
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Kunst 24.11.14 Artikel lesen

Büchermensch und Menschendoktor - Hartmann Schedel und seine „Weltchronik“ begeistern in der Bayerischen Staatsbibliothek

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Ob der Titel der neuen Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek „Welten des Wissens“ passend gewählt wurde? Er trumpft doch sehr auf und lässt ein vielseitiges Panorama des Wissens erwarten.

> Büchermensch und Menschendoktor
 
Kunst 08.12.14 Artikel lesen

Der Maler aller Maler - der Spanier Velazquez

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Wer echte „Velazquez“ sehen will, braucht nur nach Wien zu fahren. Bis 15. Februar stellt das KHM 46 Gemälde von erhabener Qualität des Hofmalers Philipps IV. aus. Schon als junger Mann bekleidete Diego Velazquez (1599 – 1660) aus Sevilla dieses Amt.

> Wiens Kunsthistorisches Museum widmet dem Spanier Velazquez die erste große Ausstellung
 
Kunst 28.01.15 Artikel lesen

Nicholas Nixon. The Brown Sisters. 40 Jahre

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Seit 1975 porträtiert der renommierte amerikanische Fotograf Nicholas Nixon (*1947) jedes Jahr seine Frau Bebe und ihre drei Schwestern. Die Koordinaten für dieses künstlerisch ungewöhnliche Langzeitprojekt sind denkbar einfach:

> Nicholas Nixon. The Brown Sisters. 40 Jahre
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Kunst 27.01.15 Artikel lesen

Glitzertöne zur Glasharmonika - Diana Damrau brilliert als irritierende Revolverlady „Lucia“ am Münchner Nationaltheater

> Glitzertöne zur Glasharmonika - Diana Damrau brilliert als irritierende Revolverlady „Lucia“ am Münchner Nationaltheater
 
Kunst 27.01.15 Artikel lesen

ANTON CEPKA – KINETISCHER SCHMUCK

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Anlässlich seines bevorstehenden 80sten Geburtstages widmet Die Neue Sammlung dem faszinierenden Werk des Schmuckentwerfers Anton Cepka erstmals eine umfassende Ausstellung. Dank zahlreicher nationaler wie internationaler, privater wie institutionaler Leihgeber können zum ersten Mal rund 180 Schmuckobjekte Anton Cepkas aus dem Zeitraum von 1963 bis 2005 gezeigt werden.

> Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich
 
Kunst 19.01.15 Artikel lesen

CREATING REALITIES - Begegnungen zwischen Kunst und Kino

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Die Schenkung von 375 Arbeiten der Medienkunst aus der Sammlung Goetz an den Freistaat Bayern 2014 schließt eine Lücke in der bayerischen Museumslandschaft und fügt sich in die langjährige Tradition Münchens als bedeutender Film- und Medienstandort ein.

> Eine Ausstellung in der Pinakothek der Moderne und im Museum Brandhorst in Kooperation mit der Sammlung Goetz und KINO DER KUNST
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Kunst 19.01.15 Artikel lesen

KünstlerBilder. Inszenierung und Tradition

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Die Ausstellung „KünstlerBilder“ bietet ein breites Panorama künstlerischer Selbstinszenierung im 19. Jahrhundert und spürt den Wurzeln jener Motive nach, die noch heute unser Bild vom Künstler maßgeblich prägen. Gerade im Zeitalter des Selfies, in dem die Modellierung des eigenen Images in den digitalen Medien und sozialen Netzwerken ein vieldiskutiertes Phänomen ist, erscheint die Frage nach dem Self-Fashioning des Künstlers sowie den damit verbundenen visuellen und erzählerischen Strategien aktueller denn je.

> KünstlerBilder. Inszenierung und Tradition
 
Kunst 17.01.15 Artikel lesen

Galerie Rothamel in Erfurt

Nguyen Xuan Huymalt undzeichnet virtuos. Auf diesem akademischen Polster könnte der Künstlerkomfortabel ruhen – verzichtet aber darauf. Das macht seine Werke schwierig undspannend. Sein Herkunftsland, daspostkommunistische Vietnam, stellte Nguyen als dionysischen Umzug dar, dieProtagonistinnen nackt und deformiert vom Gen-Gift Agent Orange, dem Rauschdesneuen Turbokapitalismus verfallen. Die Szenerien der großformatigen Leinwändezitieren kenntnisreich die Kunstgeschichte: Goya, Bosch und Botticelli erfahrenunerwarteteNeuinterpretationen. Nach fast zwei Jahrzehntenin Deutschland ist der Künstler in seiner zweiten Heimat mental angekommen.Seine neuen Bilder sind nicht weniger drastisch als seine asiatischenPanneaus,aber vielschichtiger und auf europäisches Format reduziert. DüstereLandschaften und trostlose Interieurs haben die ehemals weißen Hintergründeabgelöst. Die Dargestelltenscheinen meist einsam vor Webcams zu posen,vertieft in die Kommunikation mit Maschinen. Nguyen Xuan Huy malt Frauen mitzusammengewachsenen Zungen, herausgerissenenHerzen, als Mischwesen und Zielscheibe,aufgespreizt und exponiert. Kunsthistorische Zitate kommen kaum vor - werversteht sie noch? Es scheint, als sei ein neues dunkles Zeitalterheraufgezogen. Nguyens weibliche Bildfiguren konnte man stets als Allegoriender Zivilisation begreifen. Nun erscheinen erstmals auch Männer. Ein Menetekel? Nguyen Xuan Huy wurde 1976in Hanoi geboren. Er studierte an der Architekturhochschule Hanoi, an der Ecoledes Beaux Arts in Bordeaux und erwarb 2003 sein Diplom der Malereian der HfKDBurg Giebichenstein. Er arbeitete am Vermont Studio Center und ist Trägerinternationaler Kunstpreise.

> Galerie Rothamel
 
Kunst 17.01.15 Artikel lesen

Ausstellung in der Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg Werner Tübke - Michael Triegel Zwei Meister aus Leipzig

Freitag, den 23. Januar 2015 um 17.30 Uhr: Zur Eröffnung wird Michael Triegel anwesend sein. Ausstellungsdauer: 24. Januar - 19. April 2015. Vom 24. Januar bis 19. April zeigt die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg über 60 Gemälde der Leipziger Künstler Werner Tübke (1929 – 2004) und Michael Triegel (* 1968). Darunter befinden sich zahlreiche Leihgaben aus wichtigen deutschen Museen, die jahrelang der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Die sehr erfolgreiche Schau wurde im Sommer 2014 in leicht veränderter Zusammenstellung bereits in der Kunsthalle Rostock gezeigt.

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Kunst 05.01.15 Artikel lesen

So machen`s nicht alle - Tiroler Winter-Festspiele Erl: eine alberne „Cosi“ und ein bitterernster „Fidelio“

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Zehn Minuten vor „Cosi“-Schluss ist klar, wozu Jan Hax Halama die dralle Christbaumkugel über das schwesterliche Doppelbett hängte: Sie senkte sich, um das Techtelmechtel von Fiordiligi und Guglielmo, die sich „verkehrt rum“ kosten, artig zu kaschieren.

> So machen`s nicht alle - Tiroler Winter-Festspiele Erl: eine alberne „Cosi“ und ein bitterernster „Fidelio“
 
Kunst 24.12.14 Artikel lesen

O Traurigkeit, o Herzeleid!

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Verstehen? Besser erspüren. Augen zu und Ohren weit auf. Und hineingehört in die jüngste Komposition Angerer d. J., betitelt „Rhapsodie eines Malers“, publiziert mit „Winterzauber“ auf einer knapp 40-minütigen CD, kürzlich bei „Wiesenrand Classic“.

> In Angerers d. J. „Rhapsodie eines Malers“ eintauchen – und Farben hören
 
Kunst 16.12.14 Artikel lesen

Lippen schweigen, singen Geigen

Wie eine Ro-ho-ho-ho-senkno-ho-ho-spe im Maienlicht erglüht …“ Holla, wo sind wir denn? Im siebten Operettenhimmel. Und im NTM, jeder Buchstabe unterstrichen: Nationaltheater Mannheim. Reihe 11, Platz 14. Mittiger geht’s nicht. Vorn die breite Bühne des äußerlich wenig einladenden neuen Opernhauses, in welchem die Zeitschrift „Opernwelt“ den „Chor des Jahres“ pries.

> Renato Zanellas Mannheimer schmissiger „Lustiger Witwe“ kann man nur zujubeln
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Kunst 09.12.14 Artikel lesen

Im Extremen die Erfüllung gesucht

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Silvia Bengesser, Adalbert Stifter-Expertin und Manfred Mittermayer, Thomas Bernhard-Spezialist, sind mal fremdgegangen. Sie befassten sich mit dem Theater-Genie Frank Wedekind.

> Der Theatermensch Frank Wedekind (1864 – 1918) in einer sehenswerten Ausstellung
 
Kunst 28.11.14 Artikel lesen

Das Exotische im Entertainment

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Wie eine Oper von 1863, die schon bei ihrem Start Probleme der Akzeptanz dies- und jenseits der Bühnenrampe hatte, 150 Jahre später inszenieren?

> Mit Bizets „Perlenfischern“ gelingt Lotte de Beer lustvolle Opernkritik am Fernsehen
 
Kunst 28.11.14 Artikel lesen

BLACK MOON MIRROR

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Repräsentationsräume der neuen Galerie im Museumsviertel, zeigt Thomas Modern einen „ganzen Strom“ von jeweils verknüpften und miteinander Dialog führenden Werken einer der herausragendsten Protagonistinnen der internationalen Kunstszene: Rebecca Horn.

> REBECCA HORN in der GALERIE THOMAS MODERN.
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Kunst 26.11.14 Artikel lesen

ITALIEN IM I. WELTKRIEG - ERSTE AUSSTELLUGEN IN ROVERETO UND VENEDIG

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Italien bereitet sich vor, im kommenden Jahr, an den Ausbruch vom I. Weltkrieg, la „Grande Guerra“ - den „Großen Krieg“ , wie er immer noch genannt wird - , zu gedenken. Verschiedene Initiativen sind bereits gestartet.

> "DER KRIEG, DER KOMMEN WIRD, IST NICHT DER ERSTE“ -
 
Kunst 24.11.14 Artikel lesen

PIN.-Party und Benefizauktion - PIN.-Party spielt Spenden von über 1 MIO Euro für die Pinakothek der Moderne ein

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PIN. Party | Pinakothek der Moderne, Foto: Michael Tinnefeld

Die zwölfte PIN.-Party hat am Wochenende mit den Erlösen der Benefizauktion und Spenden die Rekordsumme von über 1 Mio Euro für die Pinakothek der Moderne eingespielt. Unter dem Motto Let’s Party 4 Art kamen die Freunde und Förderer des Hauses zum zwölften Mal zusammen, um gemeinsam Geld für eines der beliebtesten Museen in Europa zu sammeln.

> PIN.-Party und Benefizauktion - PIN.-Party spielt Spenden von über 1 MIO Euro für die Pinakothek der Moderne ein
 
Kunst 24.11.14 Artikel lesen

Wind im Müllsack - Bejubelte Schülervorstellung im Münchner „Resi“: Homers erfrischend segelnde Odyssee

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Anoraks, Wollschals und Baseballmützen häufen sich auf den Garderoben-Tischen. Das Anziehzeug liegt gut hier. Nach Vormittags-Ende von „Die Irrfahrten des Odysseus“ stürmen ja Scharen von Schulkindern, an ihren teils genervten, teils kumpelhaften Lehrerinnen vorbei, ...

> Wind im Müllsack - Bejubelte Schülervorstellung im Münchner „Resi“: Homers erfrischend segelnde Odyssee
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Kunst 20.11.14 Artikel lesen

EL GRECO EXPRESSIV: Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne

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Mit El Grecos »Entkleidung Christi« ist zum ersten Mal ein Werk der Alten Pinakothek in der Pinakothek der Moderne zu sehen. Das Gastspiel führt ein denkwürdiges Phänomen vor Augen: Um 1910 feierte eine junge expressionistische Malergeneration El Greco begeistert als Propheten der Moderne.

> EL GRECO EXPRESSIV: Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 20.11.14 Artikel lesen

Eröffnung in der Galerie Schwind / Leipzig - Im Geist der Romantik Landschaftsmalerei von Wolfgang Mattheuer & Markus Matthias Krüger

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Eröffnung am Samstag, den 22. November 2014 um 15 Uhr Ausstellungsdauer: 22. November 2014 - 31. Januar 2015 Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 18 Uhr | Sa 10 - 14 Uhr

> Galerie Schwind - bitte hier klicken
 
Kunst 18.11.14 Artikel lesen

Liebesglut bei Eiseskälte -Hans Neuenfels peppte Puccinis Münchens „Manon Lescaut“ mit Ironie auf

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Eigentlich sollte das ganze Nationaltheater laut loslachen, als sich der Vorhang zur zweiten Neuinszenierung der Saison 2014/15, zu Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“, hob.

> Liebesglut bei Eiseskälte - Hans Neuenfels peppte Puccinis Münchens „Manon Lescaut“ mit Ironie auf
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Kunst 14.11.14 Artikel lesen

Der Bayernverbesserer

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Sein 200. Todestag war der 14. August 2014. Also ist es noch nicht ganz zu spät, ihn zum Anlass für eine Ausstellung zu nehmen, die bis ins späte Frühjahr 2015 dauert. Eine Schau, die dem Münchner Stadtmuseum alle Ehre macht. Ehrt es doch auf bunte, liebenswerte undansprechende, überdies ergiebige Weise den Mann, der vor zwei Jahrhunderten der damals pfalzbayerisch-kurfürstlich residierten Stadt München den Englischen Garten schenkte.

> München feiert den „Erfinder“ seines Englischen Gartens
 
Kunst 11.11.14 Artikel lesen

Die Marquise Luisa Casati-Stampa - Unkonventionelle Ikone der Moderne Ausstellung in Palazzo Fortuny /Venedig

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Bis zum 8.März 2015 präsentiert Museo Fortuny die erste Luisa Casati Stampa ganz gewidmete Ausstellung. „Zerstörerin der Mittelmäßigkeit“ nannte Gabriele D'Annunzio die exzentrische Marquise, die Dichter und Künstler ihrer bewegten Zeit zwischen Bèlle Epoque und I. Weltkrieg inspirierte.

> Die Marquise Luisa Casati-Stampa
 
Kunst 10.11.14 Artikel lesen

Als wenn schon Weihnachten wär - Münchens 7. Internationale Kunstmesse 2014 findet zum 2. Mal in der Residenz statt

„Schließlich sind wir in der Residenz!“, gibt eine ältere Besucherin von Münchens internationaler Kunstmesse 2014 zu bedenken, als man das vorgefundene schlossähnliche Ambiente bewundert, das man künstlich mitten in den Kaiserhof gestellt und kostbar ausgestattet hat.

> Als wenn schon Weihnachten wär - Münchens 7. Internationale Kunstmesse 2014 findet zum 2. Mal in der Residenz statt
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Kunst 29.10.14 Artikel lesen

Der Echo-Klassik 2014 wurde am 26. Oktober 2014 in der Philharmonie am Gasteig verliehen - Opernsängerin Anna Netrebko auf dem Roten Teppich

Am Sonntag, den 26. Oktober 2014, wurde in der Philharmonie am Gasteig in München der Echo Klassik verliehen. Moderiert wurde die festliche Gala von Rolando Villazón und Nina Eichinger. Preisträger waren u.a. Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Anne-Sophie Mutter, die Sopranistin Diana Damrau, der Pianist Igor Levit, der Hornist Felix Klieser, Stargeiger David Garrett, Dirigent Nikolaus Harnoncourt, der für sein Lebenswerk geehrt wurde. Unter den zahlreichen Gästen waren u. a. die Laudatoren: José Carreras, die Schauspielerin Senta Berger, ZDF-Moderator Dr. Claus Kleber und die Bunte-Herausgeberin Patricia Rickel.

 
Kunst 27.10.14 Artikel lesen

Das neue Adalbert-Stifter-Museum in Lackenhäuser

Ein Steig, ein Bayernwalddenkmal, ein Rad- und Wanderweg, sogar ein „Kunst- und Literaturwanderwegsystem“ sind nach Adalbert Stifter benannt. Seit kurzem auch das einzige diesem Dichter gewidmete Museum, „Stifter und der Wald“, auf deutschem Boden: die Gedenkstätte Rosenberger-Gut in Lackenhäuser.

> Das neue Adalbert-Stifter-Museum in Lackenhäuser
 
Kunst 13.10.14 Artikel lesen

Lange Nacht der Münchner Museen in den Pinakotheken im Kunstareal

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Die Pinakotheken, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack freuen sich wieder auf die »Lange Nacht der Münchner Museen« und präsentieren Höhepunkte ihrer Sammlungen sowie zahlreiche Sonderaustellungen.

> Lange Nacht der Münchner Museen in den Pinakotheken im Kunstareal,
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Kunst

13.10.14

Geschichte atmen mit Theodor Heuss

Quelle: www.viacom-media.de

 
Kunst 08.10.14 Artikel lesen

VANITAS - Contemporary Art in der Galerie Bernheimer

Das 150. Jubiläum (s.Art. Nr. 98 4/2014) seines erfolgreichen Kunsthandelsunternehmens nutzt Konrad O. Bernheimer zur Ankündigung einer Neuorientierung und Neudefinierung seiner Aktivitäten angesichts eines sich in rasantem Wandel befindenden Kunstmarktes.

> VANITAS - Contemporary Art in der Galerie Bernheimer
 
Kunst 08.10.14 Artikel lesen

Anna Zanco-Prestel über Georg Baselitz in München

Mit einer grandiosen, an den Glanz mancher Einzelschauen der Vergangenheit erinnernden Ausstellung wird im Haus der Kunst ein Großer der deutschen Kunstszene gefeiert: Georg Baselitz

> Georg Baselitz in München
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Kunst 06.10.14 Artikel lesen

Theodor Heuss und die Literatur

Theodor Heuss (1884 – 1963) hat über sein politisches und künstlerisches Wirken hinaus markante Spuren als genialer Publizist hinterlassen. Meilensteine zur Kunst, Kultur,Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und die weitreichende Rolle der Bildung und Gemeinschaft in Hunderten von Schriften dokumentiert und kommentiert, ziehen uns magnetisch in den Bann

> Theodor Heuss als Literat in Oberbayern
 
Kunst 06.10.14 Artikel lesen

Schönherz und Fleer präsentieren neues Album in Berlin

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Anlässlich ihres neuen Albums 'AMO - Kleide mich in Liebe' luden die Erfolgs-Produzenten und Komponisten Richard Schönherz und Angelica Fleer gestern Abend zu einem exklusiven Show-Case in den Meistersaal in Berlin.

> Schönherz & Fleer präsentieren neues Album in Berlin
 
Kunst 22.09.14 Artikel lesen

»Berlin Art Week« - Start der Berliner Kunstherbstsaison

Beeindruckend, wie sich hunderte Körper zu einem wogenden Organismus in der Akademie der Künste am Hanseatenweg ballten. Der schwindlig machenden Enge vor der Treppe zur Ausstellung »Schwindel der Wirklichkeit« entkommen, dominierte nicht selten die Lust zur eigenhändigen Dokumentation dieser Performance.

> »Berlin Art Week« - Start der Berliner Kunstherbstsaison
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Kunst 18.09.14 Artikel lesen

VANITY OF OBJECT: TOM VACK

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Das Œuvre von Tom Vack liest sich nicht nur wie ein Who's Who der internationalen Designszene seit den 1980er Jahren, sondern spiegelt auch die heutige Globalisierung des Designs wider.

> VANITY OF OBJECT: TOM VACK – DESIGN FOTOGRAFIE - Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich
 
Kunst 15.09.14 Artikel lesen

MAX PEIFFER-WATENPHUL

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2007 widmete die Staatliche Graphische Sammlung München den Zeichnungen von Max Peiffer-Watenphul eine viel beachtete Ausstellung. Durch die Generosität der Erben wurde die bisher schon bedeutende Sammlung an Aquarellen des Künstlers durch eine Reihe von Zeichnungen aus allen Schaffensphasen bereichert.

> MAX PEIFFER-WATENPHUL - DIE SKIZZENBÜCHER - PRÄSENTATION ANLÄSSLICH DER SCHENKUNG
 
Kunst 15.09.14 Artikel lesen

ART WORKS - ISRAELS KUNST AUF DER PRATERINSEL

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Tal Shers „Buttons Journey“ als farbenfrohe Blumenkomposition aus echten Knöpfen neben der vertikalen Architektur eleganterWohndomizile mit mediterranem Flair von Michal Servadio Ilan, ein Stoffbild mit Damengruppe in opulentem arabischen Gewand, die üppige Wildnis in Yariv Gevas „Stilleben“ oder Irena Aizens phantastische Tiergestalten sind einzelne Beispiele aus einer Vielfalt an Bildmotiven, die Kunstinteressenten an diesem sehr bewegten Münchner Open Art Week Endauf der Praterinsel erwarten.

> ART WORKS - ISRAELS KUNST AUF DER PRATERINSEL
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Kunst 05.09.14 Artikel lesen

Fotografie in Italien 1846–1900

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Die Neue Pinakothek ist nicht nur ein Haus der Malerei und der Skulptur des 19. Jahrhunderts, sondern künftig auch der Fotografie: In einer großartigen mäzenatischen Initiative hat der Pinakotheks-Verein gemeinsam mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband die bedeutende Sammlung italienischer Fotografien des Münchner Sammlers Dietmar Siegert erworben und sie der Neuen Pinakothek als Dauerleihgabe übergeben.

> Fotografie in Italien 1846–1900
 
Kunst 15.09.14 Artikel lesen

Jacques Lipchitz. Zeichnungen 1910-1972

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Jacques Lipchitz (1891-1973) zählt zu den großen Protagonisten der Skulptur des 20. Jahrhunderts. Zweifellos hat er auch als einer der bedeutendsten Zeichner unter den Bildhauern seiner Zeit zu gelten

> Jacques Lipchitz. Zeichnungen 1910-1972
 
Kunst 06.09.14 Artikel lesen

Wilhelm Solms: "Das Geheimnis in Goethes Liebesgedichten"

Die Goethe-Gerontokratie ist zum diesjährigen Geburtstagsjubiläum des Dichterfürsten in ihrem festgefahrenen Rezeptionsbild erschüttert worden. Denn Wilhelm Solms stellte am Frauenplan auf der Freifläche des „Versilia“ sein im Mai 2014 erschienenes Buch “Das Geheimnis in Goethes Liebesgedichten“ vor, und es darf schon jetzt nach fast ausverkaufter Erstauflage prophezeit werden, dass es die Literaturwissenschaftsszene und die kleinstädtische Weimarer Historiendenkart unsanft aus dem Dornröschenschlaf katapultieren wird.

> Wilhelm Solms "Das Geheimnis in Goethes Liebesgedichten"
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Kunst 06.09.14 Artikel lesen

LINA BO BARDI 100 – Brasiliens alternativer Weg in die Moderne

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Die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi hat mit ihren Bauten, Möbeln, Ausstellungen und Theorien ein herausragendes Werk geschaffen, das erst in jüngster Zeit wachsende Aufmerksamkeit erhält. In Italien geboren und ausgebildet spielte sie in der Entwicklung moderner Architektur in Brasilien eine wichtige Rolle.

> LINA BO BARDI 100 – Brasiliens alternativer Weg in die Moderne
 
Kunst 19.08.14 Artikel lesen

Bayreuther Festspiele 2014

Wie alljährlich zwischen Ende Juli und Ende August wird der Bayreuther Festspielhügel zum mondänen Treffpunkt der deutschen Gesellschaft sowie der zahlreichen um den Erdball verstreuten Wagnerianer, die dem Komponisten immer noch die Treue halten.

> Bayreuther Festspiele 2014
 
Kunst 02.09.14 Artikel lesen

Staatendämmerung in Bayreuth - Bemerkungen zu Frank Castorfs umstrittener „Ring“- Inszenierung

Nachdem der letzte Vorhang zur „Götterdämmerung“ gefallen war, blieben nach dem dritten Zyklus in diesem Jahr heftige Buh-Rufe aus. Stattdessen sekundelange Ergriffenheit und stürmischer Beifall, der vor allem der auch für Bayreuth außerordentlichen musikalischen Qualität galt.

> Staatendämmerung in Bayreuth - Bemerkungen zu Frank Castorfs umstrittener „Ring“- Inszenierung
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Kunst 05.09.14 Artikel lesen

DIE MITGIFT DER PRINZESSIN VON TRAPEZUNT

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Das Reich von Trapezunt lag zwischen Byzanz und Georgien an der Südküste des Schwarzen Meeres und erlebte im 13. und 14. Jahrhundert eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte: Der Hof der Komnenen-Kaiser wurde zum letzten Rückzugsgebiet der griechisch-byzantinischen Kultur in Kleinasien, Knotenpunkt der Handelsrouten zwischen West und Ost.

> Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich
 
Kunst 02.09.14 Artikel lesen

Armer Kerl - Schuberts Oper „Fierrabras“ – in Salzburg

Ein armes Würstchen ist er, pardon, der Mauren-Prinz Fierrabras. So arm dran wie`s der Schubert Franzl war, der in Fierrabras den Helden seiner romantischen Oper von 1823 sah.

> Armer Kerl - Schuberts Oper „Fierrabras“ – in Salzburg schön anzuhören, aber todlangweilig in Szene gesetzt
 
Kunst 02.09.14 Artikel lesen

Lieder vom Leben in einer Stadt. Cornelia Corba singt aus ihrer CD „Belauschte Stadt“

Die Veranstaltung findet am 2. November 2014 im Gasteig statt

> Lieder vom Leben in einer Stadt. Cornelia Corba singt aus Ihrer CD „Belauschte Stadt“
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Kunst 27.08.14 Artikel lesen

Gerhard Richter ist jetzt Weltmeister

Der deutsche Maler Gerhard Richter ist unter Käufern von Gegenwartskunst der weltweit beliebteste Künstler. Bei Versteigerungserlösen von umgerechnet 558 Mio. Euro steht Richter nach einer Aufstellung der Internet-Kunstdatenbank Artnet mit großem Abstand an oberster Stelle.

> Gerhard Richter ist jetzt Weltmeister
 
Kunst 20.08.14 Artikel lesen

CANALETTO - Bernardo Bellotto malt Europa

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Unter dem Künstlernamen „Canaletto“ führten Bernardo Bellotto (1722–1780) und sein Onkel und Lehrer, Giovanni Antonio Canal (1697–1768), die Tradition der venezianischen Vedutenmalerei zu ihrem Höhepunkt

> CANALETTO - Bernardo Bellotto malt Europa
 
Kunst 19.08.14 Artikel lesen

Salzburger Festspiele: Anna Netrebkos Kniefall

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Salzburg in Nöten? Nicht, wenn die Festspiele – noch – von einem Intendanten namens Alexander Pereira durch das Meer unverhofft aufkommender Widerwinde gelotst werden.

> Annas Kniefall vor Artur - Für den erkrankten Plácido Domingo sprang im Salzburger „Trovatore“ Artur Rucinski ein
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Kunst 19.08.14 Artikel lesen

Große David Bowie Museumsschau

Ist David Bowie museumsreif? Mit »Where Are We Now? « gab er an seinem 66. Geburtstag selbst die Antwort. Zum ersten Mal in seiner Karriere schaut der musikalische Verwandlungskünstler in leicht melancholischen Ton zurück nach Berlin.

> Große David Bowie Museumsschau
 
Kunst 13.08.14 Artikel lesen

Im Feuermeer der Schmerzen - José Carreras gibt der Erler Welturaufführung der Oper „El Juez“ seine ganze Grandezza

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Hat es die Welturaufführung einer Oper bei den Tiroler Festspielen in Erl je gegeben? Für Zeitgenössischem zeigte sich Gustav Kuhn, Gründer und Motor des immer stärker ins globale Festival-Geschehen rückenden Erl mit dem spektakulärsten modernen Festspielhaus nördlich der Alpen seit jeher aufgeschlossen.

> Im Feuermeer der Schmerzen - José Carreras gibt der Erler Welturaufführung der Oper „El Juez“ seine ganze Grandezza
 
Kunst 06.08.14 Artikel lesen

Richard Avedon im Brandhorst Museum

Viele der im Rahmen des Projekts „MURALS AND POTRAITS“ bis zum 11. September 2014 im Brandhorst Museum ausgestellten Aufnahmen erkennt man sofort, eingeprägt wie sie sind in unserem Kollektivgedächtnis. Dies ohne sie unbedingt, mit dem Namen ihres Urhebers zu verbinden.

> Richard Avedon im Brandhorst Museum
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Kunst 30.07.14 Artikel lesen

EIN NEUER PICASSO FÜR DIE PINAKOTHEK DER MODERNE

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Die 1911 von Pablo Picasso gemalte »Femme au Violon« wird ab sofort die Klassische Moderne in der Pinakothek der Moderne bereichern und eine Sammlungslücke schließen. Diese herausragende Dauerleihgabe aus einer deutschen Privatsammlung ergänzt den Münchner Werkbestand des bedeutendsten Künstlers des 20. Jahrhunderts um ein Meisterwerk des analytischen Kubismus.

> EIN NEUER PICASSO FÜR DIE PINAKOTHEK DER MODERNE
 
Kunst 26.07.14 Artikel lesen

Wenn Salzburg trauern lässt … dann setzt es Stars in Bewegung: Barenboim, Domingo, die famosen Wiener Philharmoniker

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Was es doch alles zu betrauern gab an jenem vorletzten Juli-Mittwoch 2014: Abgestürzte, tödlich verletzte Fluggäste, die man in den Niederlanden zu Grabe trug, Tote bei Gefechten im Gaza-Streifen, einen erst vor wenigen Tagen verstorbenen weltberühmten Dirigenten, nicht zu vergessen den Beginn der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, den Ersten Weltkrieg!

> Wenn Salzburg trauern lässt … dann setzt es Stars in Bewegung
 
Kunst 25.07.14 Artikel lesen

MÜNCHEN FEIERT - 5 JAHRE EUROPÄISCHE AKADEMIE JANUSZ KORCZAK

Mit einem feierlichen Festakt im Theaterraum und im Foyer des schönen und erhaltungswürdigen „Amerika-Haus“ am Karolinenplatz gedachte die Janus-Korczak-Akademie (EJKA) München am 6.Juli 2014 ihres fünfjährigen Jubiläums. Das Programm zu Ehren des berühmten polnischen Arztes, Pädagogen und Schriftstellers Janusz Korczak (1878-1942), der die von ihm betreuten Kinder vom Warschauer Ghetto freiwillig in den Tod nach Treblinka folgte, spielte sich in Anwesenheit zahlreicher wichtiger Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ab.

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Kunst 06.08.14 Artikel lesen

Die ZERO Künstler: Otto Piene, Heinz Mack, Günther Uecker: Ausstellung von 19. September bis 30. November 2014

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In Berlin präsentieren die Neue Nationalgalerie und die Kunsthalle der Deutschen Bank derzeit Werke von Otto Piene, dem „Kunsterneuerer“ des 20. Jahrhunderts. Mitte Oktober eröffnet das Guggenheim Museum in New York die Ausstellung ZERO – COUNTDOWN TO TOMORROW, 1950-60s. 2015 werden das Stedelijk Museum in Amsterdam und der Martin Gropius-Bau in Berlin die Künstler der Zero-Gruppe mit großen Präsentationen würdigen. Diese Ausstellung nimmt die Galerie ArtConsult zum Anlass, von 19. September bis Ende November 2014 ein Portfolio von rund 27 Werken der ZERO Ikonen nach der Kernzeit zu beleuchten. Gezeigt werden Arbeiten von Otto Piene, dem ein spezieller Fokus gilt, sowie Heinz Mack und Günther Uecker. Zu den ausgestellten Werken zählen:

> Galerie ArtConsult München, Wurzerstr. 11 & 12, München
 
Kunst 25.07.14 Artikel lesen

VON ARKANEN FORMEN UND GASWOLKEN Kunst und Wissenschaft bei Ugo Dossi in Murnau

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„Café & Kosmos“ ist der attraktive Name der Veranstaltungsreihe, bei der Astrophysiker zu hochaktuellen Themen „aus dem Universum“ berichten. Ins Leben gerufen wurde sie von einem Verbund hochrangiger Münchner Forschungsinstitute wie Max Planck, TUM, LMU UND ESO, die seit 2010 einmal pro Monat in Schwabinger Lokale einladen.

> VON ARKANEN FORMEN UND GASWOLKEN Kunst und Wissenschaft bei Ugo Dossi in Murnau
 
Kunst 30.07.14 Artikel lesen

Schwung und Trash bringt Jung-Regisseur David Bösch in Münchens neuen "L`Orfeo"

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Kann es sein, dass 15 Jahre einen Dirigenten total verändern? 1999 leitete, damals eine Offenbarung für das Alte Musik-abstinente München, Barock-Ass Ivor Bolton im Prinzregententheater die das Genre Musiktheater 1609 begründende Oper, Claudio Monteverdis „L`Orfeo“, in einer noch sehr der Tristesse dieses Werks verpflichteten Interpretation Achim Freyers.

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Kunst 23.07.14 Artikel lesen

Vor 850 Jahren gelangten die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln

Die Ausstellung „Caspar Melchior Balthasar – 850 Jahre Verehrung der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom“ ist bis zum 25. Januar zu sehen. Begleitend ist ein lesenswerter Katalog erschienen. Der Jahrestag der Übertragung wird mit besonderen Gottesdiensten gefeiert. Die eigentliche geistliche Würdigung dieses Jahrestags findet dann Eingang in die Domwallfahrt im September. Zu den weiteren Ausstellungen zählt auch die bis zum 15. August in „Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums Köln“ gezeigte Schau „zeigen verhüllen verbergen Schrein“. Ab dem 23. Juli widmet sich dann die Dombibliothekder „Dreikönigsverehrung im Spiegel von Liturgie und Legende, Reichspolitik und Kölner Stadtgeschichte“. Das Museum Schnütgen präsentiert ab 25. Oktober „Die Heiligen Drei Könige – Mythos, Kunst und Kult“. Zudem hat das Stadtdekanat ein besonderes Programm aufgelegt. Informationen im Internet unter www.dreikoenigsjahr.de

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Kunst 19.06.14 Artikel lesen

Werner Tübke - Michael Triegel - Kunsthalle Rostock

Vom 22. Juni bis zum 14. September 2014 vereint die Kunsthalle Rostock erstmalig in einer Ausstellung Hauptwerke der beiden Leipziger Künstler Werner Tübke (1929 – 2004) und Michael Triegel (* 1968). Mit insgesamt über 80 Gemälden werden in der umfassenden Schau die markantesten Stufen aller Schaffensperioden beider Maler präsentiert.Darunter befinden sich zahlreiche Leihgaben aus wichtigen deutschen Museen, die jahrelang der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Zur Eröffnung werden Brigitte-Tübke Schellenberger und Michael Triegel anwesend sein.

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Kunst 14.07.14 Artikel lesen

Rembrandt Im All - #myRembrandt

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Pünktlich zum 408. Geburtstag von Rembrandt Harmensz. van Rijn am 15. Juli (1606) sendete der deutsche Astronaut Alexander Gerst von der internationalen Raumstation ISS ein »Selfie« (http://www.youtube.com/watch?v=iEuZqbhcufo) zur Erde, das ihn zusammen mit der Replik des berühmten »Jugendlichen Selbstbildnisses« (1629) von Rembrandt aus der Sammlung der Alten Pinakothek in München zeigt.

> Rembrandt Im All
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Kunst 23.07.14 Artikel lesen

John Eliot Gardiners mit Standing Ovationes gefeiertes Salzburger Festival-Gastspiel im Dom

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Das schönste „Amen“, das wohl je im Salzburger Dom erklang, war das siebte von acht, die Claudio Montiverdis 8-teilige „Marienvesper“ enthält. Sir John Eliot Gardiner glückte dieses Wunder-„Amen“. Nennen wir es „marvelous“ in der Sprache derer, die es sangen und spielten: „The Monteverdi Choir“ und „The English Baroque Soloists“: erstaunlich, wunderbar, fabelhaft, fantastisch. So wie die ganze Aufführung des gut 400 Jahre alten Hymnus auf Maria in dieser superben Interpretation zu erleben war – als, nach Haydns „Schöpfung“ tags zuvor, zweiter Einstieg in die Salzburger Festspiele 2014.

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Kunst 25.07.14 Artikel lesen

Wo der Leibhaftige im Spiel ist

40 farbenprächtig von Jakob Kirchmayr neu eingepinselte Sagen – „reloaded“ – mit einer „Zugabe“, die Original-Sage von der „Nase von Lichtenegg“, alles geschrieben und ausgesucht von Folke Tegetthoff. Ein veritabler Verschenk-Band wie seine Vorgänger, die Sagen aus Kärnten, Tirol, Wien,Salzburg, Vorarlberg, Oberösterreich und die Donau entlang versammeln.

> Wo der Leibhaftige im Spiel ist
 
Kunst 23.07.14 Artikel lesen

MÜNCHNER – EMIGRANT – WELTBÜRGER - Lion Feuchtwangers neue Biografie

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Mit dem Namen von Lion Feuchtwanger verbindet man auf Anhieb den Titel eines seiner bekanntesten Werke, nämlich den sich im München der 20er Jahre abspielenden Roman „Erfolg“. Und ein wahrer Erfolg war die am 16. Juli in der Israelitschen Kultusgemeinde am Jakobsplatz organisierte Veranstaltung, bei der eine neue Biografie des Schriftstellers vorgestellt wurde. Beinah ganz gefüllt zeigte sich der Burda-Saal, während sich noch vor dem Eingang eine Schlange interessierter Besucher gebildet hatte. Anwesend Alt-Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, der einige Tage davor mit der höchsten Auszeichnung der IKG, der „Ohel-Jakob-Medaille“ in Gold, geehrte worden war.

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Kunst 20.07.14 Artikel lesen

Die deutsche Regie-Nachwuchs-Hoffnung Antù Romero Nunes

Mit Friedrich Schiller hat er es. Und mit Festivals. Irgendwie. Vor fünf Jahren machte er mit einer Version des Schiller-Stoffes vom Geisterseher sein Regie-Diplom am Berliner Maxim-Gorki-Theater (MGT). Prompt lud ihn damit im Jahr darauf Dramaturg Kilian Engels zum Münchner Volkstheater-Festival „Radikal jung“ ein.

> So radikal jung ist er nun auch wieder nicht mehr
 
Kunst 14.07.14 Artikel lesen

THE GOOD CAUSE: ARCHITECTURE OF PEACE – DIVIDED CITIES

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Die Ausstellung beruht auf der jahrelangen Projektarbeit eines Netzwerkes von Architekten, Stadtplanern und Wissenschaftlern der internationalen Plattform »Archis Interventions«, die in Kriegsgebieten auf die spezifischen Postkonfliktsituationen reagieren und die Städte mit aktiven Interventionen beim Wiederaufbau als friedenssichernde Maßnahme unterstützen.

> THE GOOD CAUSE: ARCHITECTURE OF PEACE – DIVIDED CITIES
 
Kunst 12.06.14 Artikel lesen

“Russia Contemporary” - Ausstellung mit dem Russian Museum St. Petersburg

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Die Galerie Gmurzynska, die seit Gründung einen Fokus auf die Russische Avantgarde und die Entdeckung zeitgenössischer russischer Namen setzt, zeigt in Kooperation mit dem Russian Museum, St. Petersburg vom 12. Juni bis 30. September 2014 in der Ausstellung „Russia Contemporary“ Arbeiten markanter zeitgenössischer Positionen in der Galerie Dependance in Zug.

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Kunst 13.06.14 Artikel lesen

SEX AND THE CITY - Fotokunst von Frank De Mulder und Johannes Weinsheimer

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Die Fotografieausstellung „Sex and the City“ der Galerie ArtConsult, München zeigt eine außergewöhnliche Kombination zweier Fotokünstler: sinnlich provokante Werke des belgischen Starfotographen Frank De Mulder und farbenprächtige Stadtmotive des Münchener Fotokünstlers Johannes Weinsheimer.

> SEX AND THE CITY - Fotokunst von Frank De Mulder und Johannes Weinsheimer
 
Kunst 11.06.14 Artikel lesen

Weltpremiere der Yves Klein Installation: Der Traum der 30 "Venus of Alexandrie" Säulen von Yves Klein geht in Erfüllung

Mit „Art in the Park XII“ schreibt das Zürcher Traditionshotel Baur au Lac vom 15. Juni bis 24. Juli 2014 Geschichte: In der prachtvollen Parkanlage werden in einer Weltpremiere Pläne des französischen Künstlers Yves Klein verwirklicht, die dieser aufgrund seines frühen Todes mit nur 34 Jahren nie umsetzen konnte.

> Weltpremiere der Yves Klein Installation: Der Traum der 30 "Venus of Alexandrie" Säulen von Yves Klein geht in Erfüllung
 
Kunst 25.06.14 Artikel lesen

Grafik von Ulrich Hachulla, Wolfgang Mattheuer, Michael Triegel und Werner Tübke

Vom 28. Juni bis zum 16. August 2014 zeigt die Galerie Schwind in Leipzig in ihrer Sommerausstellung Grafiken der Künstler der Galerie.

> Grafik von Ulrich Hachulla, Wolfgang Mattheuer, Michael Triegel und Werner Tübke
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Kunst 28.06.14 Artikel lesen

„GEGENWART...!" - INSTALLATION VON STEFAN HUNSTEIN

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Zwischen Gegenwärtigkeit und Heiligkeit. Acht „lebendige“ Portraits des bekannten Schauspielers und Künstlers Stefan Hunstein in einer spannenden Interaktion mit zwei schwarzen Spiegeln als intermittierender Dialog mit den Heiligstatuen im rechten Seitenschiff der St.Paul-Kirche in München. 26.Juni 2014 – 17. Februar 2015 Eintritt frei Täglich 8.30 – 17.00 Uhr U4/U5 Haltestelle Theresienwiese

 
Kunst 28.05.14 Artikel lesen

THE SOLO PROJECT 2014 June 18 - 22, 2014

Galerie Rothamel is pleased to announce our participation inThe Solo Project 2014. Enclosed please find a selection of works we will show byAxel Anklam andHans-Christian Schink.Please contact us for further information.

 
Kunst 13.06.14 Artikel lesen

Pinakotheken melden Kunstwerke aus dem Besitz von Hitler-Vertrautem und NS-Verlagschef Max Amann

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Insgesamt 14 Kunstwerke aus dem Besitz von Max Amann (1891-1957) haben die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bei der Internetplattform Lost Art gemeldet. Es handelt sich um zehn Gemälde und vier Skulpturen, die nach 1945 als sogenannte »Überweisungen aus Staatsbesitz« in den Museumsbestand gelangt sind. Die Provenienzforscher der Pinakotheken konnten diese Kunstwerke nun dem nationalsozialistischen Parteifunktionär Max Amann zuordnen.

> Pinakotheken melden Kunstwerke aus dem Besitz von Hitler-Vertrautem und NS-Verlagschef Max Amann
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Kunst 13.06.14 Artikel lesen

Galerie Thomas Modern - Joseph Beuys

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Kunst 06.06.14 Artikel lesen

EIN RAUM FÜR NORBERT PRANGENBERG (1949-2012)

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Am 23. Juni 2014 wäre der Maler und Bildhauer Norbert Prangenberg 65 Jahre alt geworden. Nach seinem frühen Tod 2012 gelang den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen die Erwerbung einer umfangreichen Werkgruppe, die jetzt erstmalig in der Pinakothek der Moderne zu sehen ist.

> EIN RAUM FÜR NORBERT PRANGENBERG (1949-2012)
 
Kunst 01.06.14 Artikel lesen

Der Oane, der Andere und der ganz der Andere - Die Hurzlmeiers und ihre schrägen Bilder

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Der Oane – das ist der Ältere. Der Andere – das ist der Mittlere. Der ganz der Andere – das ist der Jüngere. Und der ist der Abstrakte.

> Der Oane, der Andere und der ganz der Andere - Die Hurzlmeiers und ihre schrägen Bilder
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Kunst 01.06.14 Artikel lesen

Die Gleichzeitigkeit der Gnadenlosigkeiten - Mit der furiosen Neuproduktion „Die Soldaten“ sprengen Petrenko/ Kriegenburg alle Dimensionen

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Hauptperson in der das 20. Jahrhundert prägenden Oper ist das Mensch. Das „Soldatenmensch“, wie Komponist Bernd Alois Zimmermann sein Werk „Die Soldaten“, 1965 in Köln uraufgeführt, zuerst nannte. Hauptperson ist aber der Mensch. Der Mensch in seinem dunkelsten Drange. Der weibliche wie der männliche.

> Mit der furiosen Neuproduktion „Die Soldaten“ sprengen Petrenko/ Kriegenburg alle Dimensionen
 
Kunst 28.05.14 Artikel lesen

Neue Nachbarschaften - Rubens, Rembrandt, Poussin und Holländische Meister

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Unter dem Motto „Neue Nachbarschaften“ zeigt die Alte Pinakothek ab Juni 40 barocke Meisterwerke aus dem eigenen Bestand in ungewöhnlicher Kombination. Die sanierungsbedingte Teilschließung der Alten Pinakothek bietet die seltene Gelegenheit, Gemälde gemeinsam zu präsentieren, die in der nach Schulen und chronologisch geordneten Sammlung sonst nicht nebeneinander zu sehen sind. Die Ausstellung kombiniert Werke flämischer, holländischer, deutscher und französischer Meister des 17. Jahrhunderts und schafft unerwartete und spannende Bezüge.

> Neue Nachbarschaften - Rubens, Rembrandt, Poussin und Holländische Meister
 
Kunst 28.05.14 Artikel lesen

„Fliessender Wechsel“ - Alte Meister in der Neuen Pinakothek

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Mit der Präsentation ausgewählter Werke der Alten Pinakothek in den Sälen der Neuen Pinakothek tritt ab Juni 2014 die Malerei der Alten Meister in einen faszinierenden Dialog mit der Kunst des 19. Jahrhunderts. Kontinuitäten und Kontraste zwischen den künstlerischen Auffassungen der verschiedenen Epochen werden unmittelbar augenfällig.

> „Fliessender Wechsel“ - Alte Meister in der Neuen Pinakothek
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Kunst 28.05.14 Artikel lesen

THE GOOD CAUSE: ARCHITECTURE OF PEACE – DIVIDED CITIES - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

Kriege und Konflikte hat es zu allen Zeiten gegeben. Als Antwort auf diese Realität wurden Friedensmissionen, Wiederaufbaumaßnahmen und internationale Gesetze als Instrumente der Stabilisierung und Friedenssicherung nach Konflikten geschaffen. Dies ist sehr beeindruckend, doch der Weg zu einem dauerhaften Frieden ist mühsam und beschwerlich.

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Kunst 19.05.14 Artikel lesen

PER KIRKEBY. BRONZE, KALTNADEL, HOLZ

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Per Kirkeby, Arm und Kopf I, 1982:Foto: Jochen Littkemann, Berlin, © Per Kirkeby

Per Kirkeby (*1938 in Kopenhagen) ist international der bedeutendste Vertreter der skandinavischen Gegenwartskunst. Der angehende Geologe trat 1962 der Experimental Art School in Kopenhagen bei und fand eine Bildsprache, die facettenreich und in verschiedensten künstlerischen Medien um Metamorphosen der Natur kreist.

> PER KIRKEBY. BRONZE, KALTNADEL, HOLZ
 
Kunst 26.05.14 Artikel lesen

IX. WAGNER FESTTAGE LEIPZIG mit großem Kino beendet

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Die IX. Wagner Festtage Leipzig der Richard Wagner Gesellschaft Leipzig – 2013 e.V. feierten mit großem Kino ihr Finale. Im Cineding konnte die „Götterdämmerung“ – ein Live-Mitschnitt der letztjährigen umjubelten Inszenierung aus dem Audimax der Universität Leipzig - noch einmal von einem großen Publikum mitverfolgt werden. Es ist die bisher einzige Inszenierung der „Götterdämmerung“ in Leipzig seit 1976

> IX. WAGNER FESTTAGE LEIPZIG mit großem Kino beendet
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Kunst 26.05.14 Artikel lesen

Jünglingsköpfe, Totenkränze - Münchens Antikensammlungen präsentieren Kunsthandwerk nach Italia ausgewanderter Hellenen

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Mischgefäß, um 370 v. Chr., aus Apulien in Süditalien. Speerspitzenkette, Gold, 3. Jh. v. Chr., aus Cumae in Süditalien. Kopf eines Jünglings, Ton, 470 v. Chr., aus Tarent in Süditalien. – So gehen die Beschreibungen der -zig ausgestellten Kunsthandwerkstücke weiter.

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Kunst 21.05.14 Artikel lesen

KÖNIGSKLASSE II - Eine Ausstellung der Pinakothek der Moderne in Schloss Herrenchiemsee

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Foto: Nicole Wilhelms © Estate of Dan Flavin / VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Ein Jahr nach der erfolgreichen Auftaktausstellung in Schloss Herrenchiemsee sind im unvollendeten Nordflügel des im Auftrag von König Ludwig II. errichteten Schlosses wieder herausragende zeitgenössische Kunstwerke zu sehen. Jenseits des gewohnten musealen Kontexts werden dort Gemälde, Skulpturen und Installationen von Andy Warhol, John Chamberlain, Dan Flavin, Willem de Kooning, Georg Baselitz, Arnulf Rainer, Wolfgang Laib und Fabienne Verdier gezeigt.

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Kunst 14.05.14 Artikel lesen

Beispiel DDR-Design Sammlung Höhne

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Foto: Günter Höhne

Die wohl bedeutendste und größte Privatsammlung von DDR-Design wird in eines der führenden Designmuseen der Welt aufgenommen – und eine bisher in Museen ungewöhnliche Maßnahme erlaubt den Besuchern den Blick hinter die Kulissen.

> Beispiel DDR-Design Sammlung Höhne
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Kunst 16.04.14 Artikel lesen

Die Strauss-Oper „Arabella“ eröffnete unter Publikumsjubel die Salzburger Osterfestspiele 2014

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Foto: Prof. Gärtner

2014 gilt`s dem Komponisten Richard Strauss, der vor 150 Jahren geboren wurde. Dem Bayern. Der viele seiner Opern aber nicht etwa in seiner Geburtsstadt München, sondern in Dresden uraufführte. So auch sein Opus 79, „Arabella“. Die Geschichte von dem verwöhnten, begehrenswerten Wiener Adelstöchterl, dem etliche Herren Grafen zwecks Eheschließung nachsteigen, das sich aber einen Mann „von der Straße“ ausguckte: Mandryka, einen Bärenkerl aus den kroatischen Wäldern, gut gebaut und steinreich wie sein Onkel, den Arabellas verarmter Papa von früher kannte – die leidlich verworrene, fade Geschichte schrieb dem Strauss sein famoser „Rosenkavalier“-Dichter Hugo von Hofmannsthal. Wären Strauss nicht so pralle Tonfolgen zu diesem Techtelmechtel eingefallen – das Ganze wär, als ziemlich banal, besser in der Rumpelkammer verschwunden.

> Die Strauss-Oper „Arabella“ eröffnete unter Publikumsjubel die Salzburger Osterfestspiele 2014
 
Kunst 12.05.14 Artikel lesen

Das ungestillte Verlangen-Theaterakademie: Die Reihe „Oper am Klavier“ könnte ein Renner werden

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(c): Prof. Gärtner

Was Live Painting ist, weiß, wer schon mal Dieter Hanitzsch zusah, wie er eine Karikatur vor den Augen der Fernsehzuschauer entstehen ließ. Stefanie Bartko hat nicht Hantizschs Bekanntheitsgrad, macht ihre Sache als Live Painting-Künstlerin aber nicht minder famos. Wieder gewann der 38-jährige Regisseur Levin Handschuh die Dresdnerin, um zum nunmehr zweiten Mal eine „Oper am Klavier“ mit der Theaterakademie August Everding, diesmal im Gartensaal des Prinzregententheaters, in Szene zu setzen: des mährischen komponierenden Tuchhändlers Max von Oberleithner (1868 bis 1935) „Aphrodite“, 1912 uraufgeführt und sechs Jahre lang an der Wiener Hofoper gespielt.

> Das ungestillte Verlangen - Theaterakademie: Die Reihe „Oper am Klavier“ könnte ein Renner werden
 
Kunst 12.05.14 Artikel lesen

ICH BIN EIN SENDER. MULTIPLES VON JOSEPH BEUYS

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Joseph Beuys Rose für direkte Demokratie, 1973, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Seit Mitte der 1960er Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1986 schuf Joseph Beuys über 500 Multiples – preiswerte, in hoher Auflage produzierte Kunstwerke, durch die er seine Ideen einer großen Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. In dieser Werkgruppe experimentierte er mit einer Vielzahl von Formaten und Materialien. Mit den entstandenen Objekten und Papierarbeiten, konnte der Künstler ein breiteres Publikum erreichen, als dies mit Einzelstücken oder Aktivitäten, wie Performances, Vorträgen oder Diskussionsrunden möglich gewesen wäre.

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Kunst 12.04.14 Artikel lesen

FARBENMENSCH KIRCHNER - Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne

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© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München

Die Pinakothek der Moderne verfügt mit 19 Werken von Ernst Ludwig Kirchner (1880−1938) über den umfangreichsten deutschen Gemäldebestand des Expressionisten, der zu den prägenden Künstlerfiguren des 20. Jahrhunderts zählt. Obwohl Kirchner als wegweisender »Brücke«-Künstler maßgeblich zur Revolution der Farbe beitrug, wurde er bislang kaum als »Farbenmensch« gewürdigt. Die Ausstellung zeigt Ernst Ludwig Kirchners systematischen und experimentellen Weg zur Farbe und seine Auseinandersetzung mit der um 1900 kontrovers diskutierten Tradition der Farbenlehre. Kirchner modifizierte die neuesten industriell produzierten Tubenfarben in besonderer Weise, um eine matte und zugleich intensive Leuchtkraft der Malerei zu erreichen, die er rückblickend stolz als sein »Erkennungszeichen« betonte.

> FARBENMENSCH KIRCHNER - Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 02.05.14 Artikel lesen

Orffs Carmina Burana trifft auf Konstantin Weckers Carmina Bavariae -Jubiläumskonzert – 20 Jahre Bayerische Philharmonie

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(c) Regine Mund

Die Bayerische Philharmonie feiert ihr 20-jähriges Jubiläum! Als Dirigent Mark Mast 1994 die Junge Münchner Philharmonie e.V. gründete, war Nachwuchsförderung sein Ziel – heute verfügt die Bayerische Philharmonie über sieben Klangkörper, die Kinder und Erwachsene, Laien und Profis, Pädagogik und Professionalität in großen Konzerten wie vielschichtigen kleineren Musikangeboten miteinander verbinden. Im Jahr 2013 hat die Bayerische Philharmonie mit über 2.800 Musikern und Sängern insgesamt 65 Konzerte für über 15.000 Besucher gegeben – und das ohne dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen. Denn die Bayerische Philharmonie finanziert sich zu 95 Prozent durch Förderer, Sponsoren und Beiträge.

> 20 Jahre Bayerische Philharmonie — Mark Mast und Konstantin Wecker im Interview> Im Interview – Mark Mast> Konstantin Wecker im Interview> „Wir alle haben die Sehnsucht nach einem Miteinander und müssen den Mut haben, Utopien zu leben" - Konstantin Wecker im Interview
 
Kunst 12.05.14 Artikel lesen

Enttäuschter Freiheitskämpfer - Der Schauspieler Steven Scharf erobert München

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Steven Scharf, Foto: Prof. Dr. Gärtner

Wie viel Osten noch in ihm stecke, wurde Steven Scharf einmal gefragt. „Alles!“, gab er prompt zur Antwort. Dabei aber beließ er`s. Gab keine weitere Erklärung ab, wie denn sein schnelles „Alles!“ zu verstehen sei. Man muss ihn sich anschauen, reingehen in die Stücke, in denen er gerade im Einsatz, im Volleinsatz meistens, ist. Johan Simons hat ihn sich für seine Münchner Kammerspiele geangelt und nimmt ihn schwer ran.

> Enttäuschter Freiheitskämpfer - Der Schauspieler Steven Scharf erobert München
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Kunst 12.05.14 Artikel lesen

GALLERIE THOMAS MODERN: Peter Halley

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(c) Galerie Thomas

 
Kunst 07.05.14 Artikel lesen

WOLFGANG MATTHEUER Gemälde und Arbeiten auf Papier

Eröffnung am Samstag, den 3. Mai um 15 Uhr Ausstellungsdauer: 3. Mai - 21. Juni 2014 Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 18 Uhr | Sa 10 - 14 Uhr

> Wolfgang Mattheuer - Gemälde und Arbeiten auf Papier> Wolfgang Mattheuer
 
Kunst 07.05.14 Artikel lesen

Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse? oder: "Der Robin Hood seiner Zeit"

Die Heldentaten Robin Hoods sind ein fester Bestandteil unserer modernen Mythologie und ein strahlendes Beispiel für Abenteuerlust und den Kampf um Gerechtigkeit. Das gilt auch für die vom japanischen Fernsehen ab 1973 produzierte Serie "Die Rebellen vom Liang Shan Po", die zu Beginn der achtziger Jahre auch in Deutschland ausgestrahlt wurde und damals die Teenager europaweit begeisterte. Beide Geschichten, sowohl die mittelalterliche, englische Legende aus dem Sherwood Forest, als auch die im 12. Jahrhundert in China spielende Variante heroisieren das Leben der Gesetzlosen und Geächteten.

> Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse? oder: "Der Robin Hood seiner Zeit"
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Kunst 02.05.14 Artikel lesen

Gallery Weekend Berlin

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RICHARD PHILLIPS Love, 2014 Oil on canvas photo: The artist and Galerie Max Hetzler, Berlin, Paris

Am ersten Maiwochenende schaltet die Berliner Kunstszene wieder auf Turbo. Im Kampf um die Gunst der Sammler wird die Anziehungskraft der Kreativhauptstadt mit dem Vorteil der privaten Präsentation in den eigenen Räumen verbunden. 10 jähriges Jubiläum gilt es zu feiern. 50 Galerien werben vereint weltweit für ihre Künstler. Und die restlichen 357? Verteilen den Ansturm der erwarteten 20.000 Kunstentdecker bis Lichtenberg. Hier wird auch erfahrbar, wie raumgreifend Sammelleidenschaft werden kann. In der alten Fahrbereitschaft der DDR Bonzen zeigt Sammler Haubrock im Haus 4 der Herzbergstrasse 40 – 43 seine Schätze. Noch massiver ist das Erlebnis deutscher Geschichte im Boros Bunker Reinhardtstrasse 20 in Mitte.

> Gallery Weekend Berlin
 
Kunst 23.04.14 Artikel lesen

Franz Marc und Georg
Baselitz
als Tiermaler in Kochel

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Vor 99 Jahren schrieb der „Blaue Reiter“ Franz Marc seiner Frau Maria nach Sindelfingen im „Blauen Land“ aus der Westfront, von der er, der bayrische Soldat, nicht mehr lebend zurückkehrte, die programmatischen Sätze: „Der unfromme Mensch, der mich umgab … erregte meine wahren Gefühle nicht, während das unberührte Lebensgefühl des Tieres alles Gute in mir anklingen ließ. Und vom Tier weg leitete mich ein Instinkt zum Abstrakten …“ Auch in ihrer Wildheit liebte der in München geborene Maler Franz Marc (1880 – 1916) das Tier. Es war für ihn das „reine Wesen“. Bunt malte Marc seine Vierbeiner: die Pferde grün oder blau, den Steinbock gelb, das „heilige Kälbchen“ rot. Wenn Marcs Tiere „auf kristallinen blauen Bergen ruhen, sind sie entrückt und paradiesisch bei sich.

> Heiliges Kälbchen und Hund verkehrt - Franz Marc und Georg Baselitz als Tiermaler in Kochel
 
Kunst 17.04.14 Artikel lesen

Dan Flavin: untitled (to you, Heiner, with admiration and affection), 1973

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© Estate of Dan Flavin/VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Ein Ort der Dia Art Foundation, New York, in der Pinakothek der Moderne, München
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen freuen sich, eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der New Yorker Dia Art Foundation bekannt zu geben. Ein Hauptwerk Dan Flavins aus der Sammlung der renommierten Stiftung, „untitled (to you, Heiner, with admiration and affection)“, (1974) wird ab 18. April 2014 langfristig in einem 10 x 20 Meter großen Saal der Pinakothek der Moderne zu sehen sein. Mit der Installation des Kunstwerks wird der Ausstellungsraum in der Pinakothek der Moderne zu einem Dia Ort.

> Dan Flavin: untitled (to you, Heiner, with admiration and affection), 197
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Kunst 14.03.14 Artikel lesen

NEU: DIE ARCHIV GALERIE IM HAUS DER KUNST

Das Haus der Kunst ist die einzige museale Einrichtung der Stadt München, die den 2. Weltkrieg beinah unversehrt überstanden hat. Seine zutiefst belastete Geschichte wurde erst zum 75. Jubiläum der Eröffnung im Jahre 2012 in der denkwürdigen Ausstellung „Geschichten im Konflikt- Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955“ “ thematisch aufgegriffen. (S. hierzu: Tabula Rasa – Nr.80 (10/2012). Als ein „neues Format“ zur Präsentation eigener historischer Materialien, die an eine breitere Öffentlichkeit vermittelt werden sollen, ist nun eine „Archiv Galerie“ eingerichtet worden, die dauerhaft und kostenfrei den Besuchern zugänglich gemacht wird. In der Archiv Galerie, die sich in einem Ausstellungsraum seitlich der ursprünglichen „Ehrenhalle“ - heute „Mittelhalle“ genannt - befindet, werden Dokumente zur Nutzungsgeschichte des berühmten Gebäudes gezeigt, die dem von Sabine Brantl seit zehn Jahren angelegten und geleiteten „Historischen Archiv vom Haus der Kunst“ entstammen.

> NEU: DIE ARCHIV GALERIE IM HAUS DER KUNST
 
Kunst 26.02.14 Artikel lesen

Menschen vor Flusslandschaft:
August Sander und die Fotografie der Gegenwart

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© Die Photographische Sammlung, SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln, VG Bild-Kunst, Bon

August Sanders epochaler Zyklus »Menschen des 20. Jahrhunderts« zählt zu den bedeutendsten Werken der Kunst- und Fotogeschichte des letzten Jahrhunderts. Sanders fotografische Typologie der deutschen Gesellschaft hat nicht nur Künstler, Literaten und Philosophen seiner Zeit fasziniert, sondern bildete zugleich eine wichtige Referenz für das künstlerische Selbstverständnis zeitgenössischer Fotografen. Dies spiegelt sich auch in der Foto-Sammlung des Münchner Verlegers Lothar Schirmer wider, deren historischer Ausgangspunkt 80 Arbeiten des Künstlers darstellen.

> Menschen vor Flussandschaft: August Sander und die Fotografie der Gegenwart aus der Sammlung Lothar Schirmer
 
Kunst 05.04.14 Artikel lesen

„Silvia Bächli - Brombeeren. Arbeiten auf Papier“

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Silvia Bächli

Die Künstlerin Silvia Bächli vor ihren Kunstwerken in ihrer jüngsten Aussstellung live zu erleben, hatte eine markante Wirkung, die dem Thema ihrer jüngsten Ausstellung in der Pinakothek der Moderne ganz entspricht „Brombeeren“.Was sind das für Früchte, die als Steinfrüchte auf stacheligen Klettergerüsten ihre magischen Kraftfelder entfalten? Und welche Signale empfangen die Lebewesen rundherum? Zumindest ist bekannt, daß die Brombeeeren schon bei Dioskurides in der „Materia Medica“ als Heilmittel auftauchen – also nicht nur als Marmelade in süßen Speisen geschätzt sind. Und was sehen meine Augen? Linien, Gitter, Balken, Gerüste in allen Grau-Schattierungen.Ratlos versuche ich, einen inneren Bezug zu den glänzend schwarzen Steinfrüchten herzustellen.

> „Silvia Bächli - Brombeeren. Arbeiten auf Papier“
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Kunst 14.04.14 Artikel lesen

HERZ- Ausstellung der MÜNCHENER SECESSION in der STADTGALERIE in Altötting

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ALTO HIEN, Titel: MUT ZU GEFÜHLEN

Cor reparandum“, ein die Krankenhausatmosphäreheraufbeschwörendes Bild aus dem Schläuche heraushängen, „Infarkt“, eine farbenprächtige Komposition, die sich mit Medizin verwandten Motiven füllt, „Notausgang“, ein grün schimmerndes Schild neben einem roten Rettungsalarmknopf: so nennen sich einige der Werke, die bis zum 9. Juni 2014 den Besuchern einer außergewöhnlichen Ausstellung in Altötting präsentiert werden. Eine thematische Ausstellung, mit der sich die aus mehr als 80 Mitgliedern bestehende, 1892 gegründete Künstlergruppe Münchener Secession - die erste aller „Secessionen“! - zum vierten Malin der angesehenen, seit einem Jahr von Ulrike Kirnich geleiteten Stadtgaleriezur Schau stellt.

> HERZ- Ausstellung der MÜNCHENER SECESSION in der STADTGALERIE in Altötting
 
Kunst 05.03.14 Artikel lesen

Ausstellung "PLAYTIME"

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(c) Mladen Stilinović: Artist At Work, 1978 (Detail), Courtesy Mladen Stilinović

Arbeit ist mehr als das halbe Leben – sie ist zentraler Bezugspunkt unseres Lebens. Die Geschichte der Arbeit beginnt mit der Geschichte der Menschheit. Der Mensch muss arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Heute dient Arbeit nicht mehr ausschließlich der materiellen Existenzsicherung, sondern wirkt zudem identitätsstiftend. Spätestens seit dem Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft hat sich das lebenslang lernende und sich selbst optimierende Subjekt als Norm durchgesetzt. Kreativität, Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit gelten als Schlüsselqualifikationen für beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg. Das trifft in besonderer Weise auf KünstlerInnen zu, die als Prototyp für den neuen, flexibilisierten und zur Selbstausbeutung konditionierten Menschen gelten.

> Ausstellung "PLAYTIME"
 
Kunst 01.04.14 Artikel lesen

Restitution einer Zeichnung
von Andrea Boscoli

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Andrea Boscoli Das Eselswunder - Szene aus dem Leben des heiligen Antonius von Padua

Ein Blatt von der Hand des Florentiner Malers und Zeichners Andrea Boscoli (1560–1607) in der Staatlichen Graphischen Sammlung München, auf das die Erben von Dr. Michael Berolzheimer (1866–1942) mit Schreiben des Holocaust Claims Processing Office vom 5. Juni 2012 Anspruch auf Restitution erhoben, verbleibt gegen eine Zahlung eines finanziellen Ausgleichs in der Münchner Sammlung. Dank der Nachforschungen des Holocaust Claims Processing Office, Department of Financial Services, New York und anschließender Prüfungen seitens der Staatlichen Graphischen Sammlung München wurde evident, dass das Blatt, das eine Szene aus der Vita des heiligen Antonius zeigt, ehemals Bestandteil der Sammlung von Dr. Michael Berolzheimer war, der wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten enteignet und zur Emigration gezwungen worden war. Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Blattes durch die SGSM bei Ketterer, Auktion 5./6. Mai 2003 (282. Auktion »Sammlung Tremmel«) war die Provenienz „Berolzheimer“ unbekannt.

> Restitution einer Zeichnung von Andrea Boscoli
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Kunst 27.03.14 Artikel lesen

150 Jahre Bernheimer Jubiläumsausstellung

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Die mit der Rückgabe von 121 Werken an die Freimaurer begonnene Restitutionsaktion von NS-Raubgut durch die Bayerische Staatsbibliothek (S. Restitution von NS-Raubgut an die Freimaurer in Tabula Rasa Nr.94 (12/2013) fand am 18.März 2014 ihre Fortsetzung. Dr. Franziska Bernheimer nahm 7 Bände aus der Reihe „The Spanish Series“ von Albert F. Calvert entgegen, die die Geheime Staatspolizei Ende 1938 aus dem Besitz ihres Vaters Dr. Ludwig Bernheimer (1906-1967) beschlagnahmt und anschließend an die Bayerische Staatsbibliothek übergeben hatte, die sie als „Geschenke“ in den eigenen Bestand aufnahm. Die Konfiszierung war im Rahmen eines breitangelegten Beutezuges erfolgt, dem 68 jüdische in München ansässige Familien zwischen November 1938 und Februar 1939 zum Opfer fielen. Zu den Prominentesten gehörte die Familie Bernheimer, deren traditionsreiches Geschäftshaus am Lenbachhaus in der Novemberpogromnacht 1938 mutwillig zerstört wurde.

> 150 Jahre Bernheimer Jubiläumsausstellung
 
Kunst 01.04.14 Artikel lesen

JÖRG IMMENDORFF:
Versuch Adler zu werden

Die Pinakothek der Moderne zeigt in ihrer Zweiggalerie in Augsburg eine umfassende Ausstellung mit rund 50 Werken von Jörg Immendorff (1945-2007), der zu den provozierendsten Künstlern der jüngsten Vergangenheit zählt. Seine Arbeiten entstanden in engagierter Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Bedingungen im geteilten Nachkriegsdeutschland. Bis heute sind sie Stachel im Fleisch der Gesellschaft und fordern zur Debatte über die Aufgabengebiete und Möglichkeiten des Künstlers auf. Der gedrängte, dissonante, sich jeder einfachen Deutung entziehende Figurenreichtum der Bilder lässt bei einer explizit zeitgenössischen Thematik subtile Dialoge mit der Kunstgeschichte anklingen – von den Visionen des Hieronymus Bosch über Pieter Bruegel d. Ä. und William Hogarth bis hin zu Vertretern des Surrealismus, von den Bildergeschichten Wilhelm Buschs bis hin zu den mit „dem Volk“ kommunizierenden Werken des Sozialistischen Realismus. Die konzentrierte Betrachtung dieses singulären, widerständigen Werks ist nun für ein Jahr in der Staatsgalerie Moderne Kunst in Augsburg möglich.

 
Kunst 09.04.14 Artikel lesen

Meret Oppenheim:
Retrospektive

"Er nimmt unsere kubistischen Formen, aber er bringt in ihnen Gefühle unter, an die wir nie gedacht haben", äußerte Picasso angesichts der frühen Bilder des französischen Malers André Masson. Diesen Satz könnte man auch auf die deutsch-schweizerische Künstlerin Meret Oppenheim übertragen, deren 100. Geburtstag sich am 6. Oktober 2013 jährt. Ihr Œuvre, das sich durch eine unglaublich komplexe Vielfalt an Stilen und Formen surrealistischer und anderer avantgardistischer Einflüsse auszeichnet, überrascht immer wieder und entzieht sich jeder herkömmlichen Kategorisierung. Sie allein auf ihren frühen Sensationserfolg aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihrer pelzüberzogenen Tasse ("Frühstück im Pelz") festzulegen, käme einer himmelschreienden Ungerechtigkeit gleich. Allerdings erfuhr ihr Werk international nie die Würdigung, die es zweifelsohne verdient hätte. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif.

> Die Entdeckung des Wunderbaren im alltäglichen Akt des Verkleidens
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Kunst 06.04.14 Artikel lesen

Stefan Groß: Die Weimarer Klassik
und die Gartenkunst

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Während die Gartenkunst noch am Ende des 18. Jahrhunderts innerhalb der «Bildenden Künste» ihre Führungsposition behaupten konnte, verlor sie diese durch Goethes Kritik. Obgleich der junge Dichter selbst eine Gartengestaltung nach englischem Vorbild forderte, ging es ihm später zunehmend um die grundlegenden Maximen der Kunst und damit um Rubriken und Ordnungsprinzipien, worin die Gartenkunst keine Rolle mehr spielen sollte. Die Kritik an der Gartenkunst teilte er zeitgleich mit Schiller, der nach seiner kritischen Kantlektüre ebenfalls nach dem allgemein-ästhetischen Gesetz in der Kunst suchte.

> Mehr dazu hier:
 
Kunst 03.04.14 Artikel lesen

Franz Hodjaks
neuer Gedichtband

Der neue Gedichtband von Franz Hodjak beginnt mit einem vielsprachigen Reisenden, dem Autor Franz Hodjak selbst, an einem ihm vertrauten, doch von Zeit, Gott und den Menschen verlassenen Ort. Dieser Ort ist ein stillgelegter Bahnhof. Keine Züge kommen mehr an. Keine Züge fahren mehr ab. Doch wurde der Bahnhof nicht "abgeschlossen". Und es gibt noch ein Gleis. Und auch noch einen zweiten Gast. Das Gedicht heißt "Aufgelassener Bahnhof".

> Franz Hodjaks neuer Gedichtband
 
Kunst 30.03.14 Artikel lesen

Vom Ötzi nichts Neues? Und ob!

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Foto: Prof. Dr. Gärtner

Da liegt er. Der Ötzi. In der Archäologischen Staatssammlung in München. Der Ötzi? Kann doch nicht sein. Liegt doch in Bozen, diese Mumie, die vom Gletschereis konserviert wurde, gute 5000 Jahre lang. Liegt heute, wer weiß es nicht, im Südtiroler Archäologie-Museum. Auf einer Präzisionswaage. Bei einer Lagerungstemperatur von 6 Grad minus und einer Luftfeuchtigkeit von 99 Prozent. In einer Kammer, der weltweit einmaligen „Eismannbox“. Einer komplexen Anlage aus zwei Kühlkammern. Jeder Besucher kann kurz mal durch ein Fensterchen aus Panzerglas schauen und den Gelagerten sehen. Am 16. Jänner 1998 wurde der kurze Kerl aus den Ötztaler Alpen ein Bozener. Wurde, getauft als der „Mann aus dem Eis“, vom Innsbrucker Universitäts-Anatomie-Institut in Südtirols Hauptstadt Bozen überführt. Streng waren da die Sicherheitsmaßnahmen. Enorm war das Medieninteresse. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Also kann „der Ötzi“, wie er kurz genannt wurde, jetzt nicht in München liegen. Einfach so. Wie sollte das denn gehen?

> Vom Ötzi nichts Neues? Und ob! Schauen Sie nur mal in die Archäologische Staatssammlung!
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Kunst 27.03.14 Artikel lesen

Bert Walthers kluger
Kriminalroman Frühlingshass

Jede Zerstörung sendet ihre Vorzeichen aus, nur die meisten davon nehmen wir nicht wahr. Mit seinem Krimi „Frühlingshass“ schreibt Bert Walther ein spannend zu lesendes Verwirrspiel um Rachsucht und Gier, das im Januar 1990, mit dem gewaltsamen Tod eines Elfjährigen, seine Vorzeichen sendet. Jene Zeit steht am Ende der friedlichen Osteuroparevolution des Jahres 1989 und bedeutet zugleich den Anfang ganz neuer Maßstäbe. Nachdem im Gebiet des Warschauer Paktes „die Revolution der Massen“ tabula rasa mit jeder Art von sozialer Einmauerung machte, gibt es diesen Staatenverbund nicht mehr. Jedem steht es fortan frei, reich und glücklich zu werden. Auch im wiedervereinten Deutschland. Doch auch hier profitieren von der neuen Freiheit, wie bekannt, vor allem die Satrapen der gestürzte Nomenklatura.

> Alle haben alles zu verlieren: Bert Walthers kluger Kriminalroman Frühlingshass
 
Kunst 24.02.14 Artikel lesen

John von Düffel:
Wassererzählungen

Unsere Existenz und die aller anderen Organismen haben wir ihm zu verdanken. Wasser ist Leben und gibt Leben. Es ist Lebensgrundlage und Vergnügen. Meere, Flüsse und Seen faszinieren uns schon beim Ansehen. Von den vier "Essenzen" ist es das wandelbarste. Ob als Schneeflocken im Winter, Eis und Hagelkörner, die wir von den Autoscheiben kratzen, als warmer Sommerregen oder gefülltes Schwimmbecken, in das wir eintauchen. Wer einmal die Leichtigkeit beim eigenständigen Hindurchgleiten erlebt oder Wassersport betrieben hat, kann sich dem besonderen Reiz kaum entziehen. Es hat eine beruhigende und schöpferische Wirkung, birgt aber gleichzeitig auch eine bedrohliche Kraft und Gefahr.

> Letztendlich sind wir alle nur Fetzenfische
 
Kunst 12.02.14 Artikel lesen

Ernst Molden: Wien Mitte. Ein Wochenbuch

Er hat einen gewissen Status und man könnte ihn durchaus schon als Kult-Kolumnist des ZEIT-Magazins bezeichnen. Egal, ob er Altersvorsorge-Tipps für Jugendliche erteilt, die wahren Schrecken des Älterwerdens beschreibt, ob er den Zusammenhang zwischen halbleeren und halbvollen Colaflaschen oder diversen Zwangsneurosen offenbart oder das neu entdeckte Phänomen des "vertuschten Orgasmus", ob er sich selbst einem Stresstest für Manager unterzieht, die Schattenseiten seines neuen Smartphones darlegt oder sich als Wut-Tanker outet - stets nimmt er in seinen Glossen unsere täglichen Probleme unter das Vergrößerungsglas des scharfzüngigen Zeitkritikers. Mal mit Augenzwinkern und der Unschuldsmine des naiven Zeitgenossen, mal bissig-humorvoll mit der spitzen Feder eines Satirikers enttarnt er abgedroschene Phrasen, gängige Vorurteile, hochgejubelte Medienevents und eingeübte Alltagsbanalitäten. Die Rede ist von Harald Martenstein.

> "Ahja, ich bin jetzt Ihr wöchentlicher Kolumnist.", gez. Ihr Ernst Molden
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Kunst 11.03.14 Artikel lesen

50 Jahre Galerie Thomas

1964 fasste Raimund Thomas den Entschluss, im Herzen Münchens, in der Maximilianstrasse 25, seine erste Galerie zu eröffnen. Bald avancierte die Galerie Thomas zu einer erstklassigen Adresse für Moderne Kunst und gehört heute zu den international führenden Vermittlern von Werken des Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne. Schwerpunkte bilden die Künstler des "Blauen Reiter", der "Brücke" sowie des "Bauhaus" wie etwa Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, August Macke, Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer und Paul Klee. Werke von Max Beckmann, Pablo Picasso, Edvard Munch, Fernand Léger bis hin zu Jean Dubuffet, Serge Poliakoff und anderen belegen eindrucksvoll die Aktivitäten der Galerie auf dem Gebiet der Klassischen Moderne.

 
Kunst 14.03.14 Artikel lesen

Salli Sallmann: Der Buckelspringer

Der Buckelspringer heißt dieser hochkomische Reigen aus 23 Erzählungen, Stories, und bedeutet die Rückkehr der Selbstironie in die Belletristik. Zu seinen Meistern zählt Sallmann den Franzosen Francois Rabelais, (den Erzvater des Lachens im Roman), den RussenDaniel Charms, die Tschechen Jaroslav Hašek und Bohumil Hrabal, den Deutschen Kurt Tucholsky. Das zentrale Thema des Buches schlichtweg lautet: Der Ernst des Lebens undwas uns "normale Mitteleuropäer persönlich am meisten beschäftigt". Da riet bereits Wilhelm Busch, was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß. Salli Sallmann gehört zu den Autoren, die dieses Stilmittel nach ihrem Charakter entwickelten und glänzend beherrschen. Der eigentliche, dunkle Kern seines Schreibanlasses wird vom Autor solange spöttisch umkreist, bis der erzkomische Malstrom schließlich der Prosa obsiegt

> Fabelhaft und wunderbar – Salli Sallmann neue Prosa
 
Kunst 14.03.14 Artikel lesen

David Shrigley. DRAWING

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© David Shrigley | Courtesy BQ, Berlin und Stephen Friedman Gallery, London Foto: Roman März

Mit cartoonartigen, ungelenk wirkenden Zeichnungen erlangte der britische Künstler David Shrigley (*1968 in Macclesfield / GB) internationale Berühmtheit. Seit den 1990er Jahren finden seine charakteristischen Bildmotive in Zeitschriften, Büchern oder im Internet Verbreitung und Resonanz. Neben den Zeichnungen umfasst Shrigleys Schaffen u. a. auch Skulpturen, Installationen und Animationsfilme sowie Kooperationen im Musik- und Theaterbereich. 2013 wurde David Shrigley für den Turner Prize nominiert. In diesem Jahr gestaltet er die Fourth Plinth auf dem Trafalgar Square in London. Der Künstler lebt und arbeitet in Glasgow.

> David Shrigley. DRAWING
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Kunst 04.03.14 Artikel lesen

Günther Förg - 28. Februar bis 09. Juni 2014 im Museum Brandhorst

Das Museum Brandhorst und die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne verfügen über einen reichen Bestand an Werken des Künstlers und Akademieprofessors Günther Förg. Dies ist vor allem den Bemühungen der Sammlerehepaare Anette und Udo Brandhorst sowie Eleonore und Michael Stoffel zu verdanken, die Förgs Arbeiten bereits seit den späten achtziger Jahren sammelten. Eine Auswahl von etwa fünfzig Gemälden, zwölf Fotografien, vierzig Arbeiten auf Papier und neun Plastiken gibt einen vorzüglichen Einblick in viele Facetten des Œuvres von Günther Förg, der im Dezember 2013 im Alter von 61 Jahren verstorben ist.

> Günther Förg - 28. Februar bis 09. Juni 2014 im Museum Brandhorst
 
Kunst 17.03.14 Artikel lesen

Schenkung einer Klimt-Zeichnung aus Amerika

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Gustav Klimt (1862 - 1918)

Anfang des Jahres erhielt die Staatliche Graphische Sammlung München die bemerkenswerte Schenkung einer Klimt-Zeichnung durch den amerikanischen Sammler John Goelet. Es handelt sich um eine bisher unveröffentlichte Studie, die Gustav Klimt 1904/05 in Vorbereitung des berühmten Bildnisses der Margarethe Stonborough-Wittgenstein, welches sich seit 1960 in der Neuen Pinakothek befindet, angefertigt hat (1905). Das Porträt zeigt die Tochter des Wiener Industriellen und Mäzens der Wiener Sezessionisten Karl Wittgenstein im Alter von 23 Jahren; in der zarten, in Buntstift auf Japanpapier ausgeführten Studie, sind die Details der ornamental bestickten Stola, die im Gemälde geschickt mit der glatten fließenden Moirée-Robe kontrastiert, zeichnerisch angedeutet; auch in der Haltung der locker verschränkten Hände weist die Studie bereits auf das Gemälde.

> Schenkung einer Klimt-Zeichnung aus Amerika
 
Kunst

15.03.14

Ein Solitär namens Hermann Levi

Quelle: Angelika Weber

HERMANN LEVI als ALTER EGO von RICHARD WAGNER
Wie? Ein unbekanntes Genie? Einfach vergessen?
Wenn sich im Jubiläumsjahr 2013 die Balken mit Lobeshymnen auf Richard Wagner biegen, dann feiert ein Star der Musikszene im 19. Jahrhundert seine sensationelle Wiederentdeckung: Hermann Levi 1839-1900, einst gefördert von König Ludwig II.
Die Karten werden neu gemischt!

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Kunst

15.03.14

Paul Heyse im Visier

Quelle: Angelika Weber

Paul Heyse, 1830 - 1914, heute nur noch bekannt durch eine nach ihm benannte viel befahrene Münchner Straße und Unterführung unter dem Hauptbahnhof, erhielt 1910 als erster deutschsprachiger Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. In seiner Villa in unmittelbarer Nähe des Königsplatzes und des Lenbachhauses verkehrten alle bedeutenden Künstler, Literaten und Wissenschaftler seiner Zeit. Die Diskussion um Abriss oder Erhalt dieses Bauwerks rückt seinen einstigen Besitzer wieder ins Bewusstsein der Nachwelt. Heyses literarischen Nachlass verwaltet die Bayerische Staatsbibliothek in München.

 
Kunst

15.03.14

Apian: Die Vermessung Bayerns - 450 Jahre Philipp Apians Große Karte

Quelle: Bayerische Vermessungsverwaltung

Der Katalog zur Ausstellung ist beim Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zum Preis von 9 Euro erhältlich (E-Mail: service@geodaten.bayern.de)

 
Kunst 11.03.14 Artikel lesen

Pat Barker:
Tobys Zimmer

Jedem wohnt er inne: ein ganz spezieller Geruch. Wir nehmen ihn kaum wahr, doch er ist im Unterbewusstsein präsent, mal weniger und manchmal unglaublich intensiv. Der charakteristische Eigenduft eines Menschen beeinflusst Sympathie und bestimmt unsere Partnerwahl in nicht unerheblichem Maß. Noch lange liegt er mitunter in abgetragenen, auf dem Speicher abgelegten Bekleidungsstücken. Auch beim Betreten des Zimmers einer vertrauten Person spüren wir zuweilen dessen olfaktorischen Fingerabdruck. Er hat sich in Schubladen eingeigelt, die ihn beim Aufziehen aus deren Fugen wieder freigeben.

> Manchmal gibt es Geheimnisse, die nicht gelüftet werden wollen oder: Wie viel ist zu viel?
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Kunst 18.02.14 Artikel lesen

Im Interview:
Armin Mueller-Stahl

Er ist einer der bekanntesten Schauspieler der Welt, als „Thomas Mann“ faszinierte er ein Millionenpublikum. Doch Armin Mueller-Stahl, der für sein Lebenswerk den „Bayerischen Fernsehpreis“ erhalten hat, „will nur noch fliegen“. Wie er bekennt, hat er mehrere Drehbücher auf dem Tisch, doch den passionierten Weltbürger zieht es zum Schreiben und zum Malen. Denn einzig hier, wie er bekennt, kann er sich wirklich frei entfalten.

> Im Interview – Armin Mueller-Stahl: „Ich will nur noch Dinge machen, wo ich fliegen kann“
 
Kunst 06.03.14 Artikel lesen

S WIE SCHLACHTENBILDER

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© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München

Innerhalb der Gattung des Historienbildes nimmt das Schlachtengemälde eine besondere Position ein. Es ruft die Heldentaten von Kaisern und Königen in Erinnerung oder markiert historische Wendepunkte in der Geschichte einzelner Länder und ganzer Kontinente.
Im 19. Jahrhundert tritt zur Glorifizierung der Helden und der Ereignisse der Charakter sachlicher Berichterstattung in den Darstellungen hinzu. Herausragend sind hier die beiden Schlachtenzyklen Wilhelm von Kobells in der Sammlung der Neuen Pinakothek, welche wechselnde Allianzen in den napoleonischen Kriegen scheinbar mühelos unter einem gemeinsamen landschaftlichen Aspekt zusammenfassen.

> S WIE SCHLACHTENBILDER …
 
Kunst 04.03.14 Artikel lesen

„La Clemenza di Tito“ unter Kirill Petrenko neu am Münchner Nationaltheater

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Will doch gerade die Bayerische Staatsoper immer so dicht am Zeitgeschehen sein. Auch dem dort debütierenden Regisseur Jan Bosse war an „zeitgenössischer Relevanz“ gelegen, als er W. A. Mozarts letzte Oper „La Clemenza di Tito“, 1791 in Prag uraufgeführt, hier inszenierte. Warum, so fragt sich der Besucher der 4. Vorstellung, gab Bosse dann nicht Order, die Abendspielleitung möge den Ascheregen, der sich nach dem Niederbrennen des römischen Kapitols, angezettelt von Imperator Titus` Busenfreund Sesto (auf Drängen Vitellias, der den Kaiserthron begehrenden Tochter des verstoßenen Vespasian), auf die Ewige Stadt ergoss, aus Sahara-Sand bestehen zu lassen?

> Der Mehrwert der Reue – kaiserlich und christlich verbürgt
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Kunst

25.02.14

Konstantin Wecker im Interview

Konstantin Wecker im Interview zum Anlass 20 Jahre Bayerische Philharmonie und seinem Jubiläumskonzert Carmina Bavariae und Carmina Burana bei den 5. Carl Orff-Tagen der Bayerischen Philharmonie.
Moderation und Schnitt: Sophie Adell http://starstrucksophie.com
Kamera und Ton: Jakob Legner http://muenchenpromi.de
Musik: Air on the G String by Johann Sebastian Bach, performed by The Gardner Chamber Orchestra http://freemusicarchive.org/music/gar...
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 International License, found on http://freemusicarchive.org
In Zusammenarbeit mit Dr. Dr. Stefan Groß http://tabularasamagazin.de
http://sophieadell.de

> Im Interview Konstantin Wecker: „Wir alle haben die Sehnsucht nach einem Miteinander und müssen den Mut haben, Utopien zu leben"
 
Kunst 16.02.14 Artikel lesen

Geordie Greig:
Frühstück mit Lucian Freud

"Zahllose Ehemänner und Freundinnen hätten Grund gehabt, ihn umzubringen. Eigentlich sehr erstaunlich, dass er achtundachtzig wurde.", äußerte im Dezember 2011 Mark Fisch in einem Interview mit Geordie Greig. Eine Frau, die einmal für ihn Modell saß, meinte: "Mit ihm zusammen sein, das fühlt sich an, als fasse man in eine Steckdose". 14 Kinder hat er gezeugt, davon nur zwei aus einer seiner beiden Ehen (die Dunkelziffer liegt noch höher). Seine Freundinnen (ein Insider berichtete von mehreren Hundert) gaben sich mitunter die Klinke in die Hand und immer wieder war er in Schlägereien verwickelt.

> Opportunist und Vielfraß oder: "Ein kontinentaleuropäischer Emigrant...
 
Kunst 20.02.14 Artikel lesen

Schöpfungstag und
Große Wächterin

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Foto: Prof. Dr. Hans Gärtner

Einer dieser sonnendurchfluteten Februar-Tage. Auf nach Burghausen! Auf dem Parkplatz am Anfang der Burg, Europas längster – jedes Kind lernt und weiß das hier – den Motor abgestellt. Mit ihm auch den inneren Motor, der immer treibt und sich dreht und Energie verbraucht. Ein lockerer Gang über das Burg-Gelände, hell beschienen von der frühen Nachmittagsleuchte am stahlblauen Himmel. Bringt er den „Treibauf“ zur Ruhe? Nur sehen und schauen. Über zinnene Mauern hinweg. Durch fenstergroße Löcher im geziegelten und gemörtelten Stein, harsch und schroff. Da ein Büschel schon grüner Grashalme, dort ein roter Ziegelschrund, den Efeu umspielt, die spitzen weiß geäderten Blätter emporgereckt wie lockend: Weiter. Weiter.

> Weggefährten aus Bronze und Stahl auf Europas längster Burg
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Kunst

19.02.14

Fack Ju Göhte Premiere
mit Elyas M'Barek in München

Quelle: http://muenchenpromi.legner.eu/

Am 29.10.2013 feierten Elyas M'Barek, Karoline Herfurth, Farid Bang, Jella Haase, Max von der Groeben, Uschi Glas und Regisseur Bora Dagtekin die Premiere von "Fack Ju Göhte" im Mathäser Filmpalast in München.

 
Kunst 13.02.14 Artikel lesen

Erotik ist Verführung: Sombarts
Alternative zum Gender- und Sexismus-Krampf

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Im übersexualisierten Deutschland ist das Verhältnis der Geschlechter so verkorkst, dass eine lächerlich harmlose Bemerkung eines Politikers zu einer Journalistin einen moralinsauren Sturm der Entrüstung und eine künstliche Debatte über Sexismus hervorruft. Eine selbstbewusste Frau hätte die Bemerkung von Brüderle entweder als Kompliment genommen, um dann ihr Interview umso gezielter zu verfolgen, oder locker gekontert, womit die Angelegenheit auch schon erledigt gewesen wäre. Aber kennen wir diese veröffentlichte Aufregung nicht schon? Die Sexualhysterie der deutschen Medien erreicht doch immer wieder mal einen Höhepunkt.

> Erotik ist Verführung: Nicolaus Sombarts intelligente Alternative zum Gender- und Sexismus
 
Kunst 16.02.14 Artikel lesen

Gregor Sander:
Was gewesen wäre

Es war das Sommermärchen der 90er-Jahre: 1995 bezauberte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude mit dem verhüllen Reichstag ganz Deutschland, fünf Millionen Besucher pilgerten in Berlins Mitte. Jahrelang kämpfte das unzertrennliche Künstlerpaar darum, den Reichstag verhüllen zu dürfen. "Zwanzig Jahre lang hat Christo daran gearbeitet. Hat diese idiotischen westdeutschen Politiker überzeugt. Diese Spießer und Hosenscheißer. Die eine Seite des Gebäudes stand im Osten, es musste also erst die Mauer fallen, weil die Russen und die Zone natürlich auch nicht mitmachen wollten. Dann hat er den Stoff herstellen lassen und die Seile und alles eingepackt. Hitler, Goebbels, Wilhelm Zwo, den Osten und den Westen. Alles weg. Eingepackt.", wie es eine Protagonistin in Gregor Sanders Roman ausruft.

> Eingepackt und weg!
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Kunst 03.02.14 Artikel lesen

Johann Wolfgang Goethe
und seine Kritik am sentimentalen Garten

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Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) zeigt zeit seines Lebens ein reges Interesse an der Thematik der Gartenkunst und an Gartenanlagen. Dies beweisen seine botanisch-naturwissenschaftlichen Studien. Sowohl im dichterischen Werk als auch in den kunsttheoretischen Schriften finden sich viele Verweise zur Gartenkunst und zu ihrer Einordnung in den ästhetisch-kunstgeschichtlichen Kontext des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Goethe kennt nicht nur die von England ausgehende „Gartenrevolution“, sondern er versteht sich seit 1776 selbst als Gartengestalter und Gartentheoretiker. Goethe setzt sich 1765-1768 in Leipzig intensiv mit der neuen Gartenmode englischen Stils auseinander.

> Johann Wolfgang Goethe und seine Kritik am sentimentalen Garten
 
Kunst 07.02.14 Artikel lesen

Der Architekt Wolf D. Prix baut für die Ewigkeit

Einer der derzeit gefragtesten Architekten und weltweit wichtigsten Vertreter des Dekonstruktivismus ist Wolf D. Prix. Der gebürtige Wiener, geboren 1942, studierte von 1961 bis 1968 Architektur an der Technischen Universität Wien, an der Architectural Association in London und am Southern California Institute of Architecture in Los Angeles. Prix, so räumt er ein, würde aber in seinem nächsten Leben lieber Rechtsanwalt werden. Zusammen mit seinen Partnern Helmut Swiczinsky und dem später ausscheidenden Michael Holzer gründete er 1968 das Architekturbüro „Coop Himmelb(l)au“. Mit gewagten Entwürfen und temporären Rauminstallationen wie „The Cloud“ (1968) oder „Inflatable Suit“ (1969) hatten sich die Architekten damals schnell einen Namen in der Kunstszene gemacht.

> Stefan Groß: Der Architekt Wolf D. Prix baut für die Ewigkeit
 
Kunst 12.02.14 Artikel lesen

Was bleibt aber stiftet der Dichter:
Erinnerungen an Samuel Beckett

Unverständlichkeit wird dem vor hundert Jahren geborenen Samuel Beckett von vielen Kritikern, ausgenommen den Philosophen, vorgeworfen; seine Stücke seien von Absurditäten durchtränkt, so dass es kaum gelänge, Sinnzusammenhänge, Sinnhaftigkeit, all dem zu entnehmen. Ein Blick in die Texte mag die Betroffenheit manches Lesers unterstreichen, der sich anschickt, hier lebensweltliche Kost – gleichsam vom Lehnsessel der Bequemlichkeit – als Häppchen zu erhalten. Ideen-Zapping für ein spießbürgerliches Denken, das sich auf den Status quo seiner heimatlichen Existenz verschränkt, um der Tristesse des Alltags schlagkräftig zu entgegnen, dafür steht Beckett eben nicht. Gerade in der Verweigerung, ein brauchbares und vor allem unhinterfragbar-bestehendes Lebenskonzept vorzulegen, darin zeigt sich der aus Irland stammende Denker als profunder Kenner des Absurden.

> Was bleibt aber stiftet der Dichter - Erinnerungen an Samuel Beckett
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Kunst 09.02.14 Artikel lesen

Balthus: Die
Freiheit der Kunst

Nicht lange noch, und alle Kunst ist so langweilig und domestiziert wie die deutschen Leitmedien. Das Essener Folkwang-Museum hat jetzt eine Ausstellung mit Polaroid-Fotoarbeiten des bekannten Malers Balthasar Klossowski, genannt Balthus, abgesagt. Der Grund sind sehr reale Befürchtungen um juristische Querelen. Denn der Entscheidung ging eine heftige Debatte worum? – natürlich um Pädophilie in der Kunst voraus. Ein hochaktuelles Thema: Pädophilie bei den 68ern, Pädophilie bei den Grünen, Pädophilie im Internet, pädophile Freier und pädophile Väter. Schon richtig, dass der Schutz von Kindern vor Missbrauch konsequent vorangetrieben werden muss. Aber wie ist das bei der Kunst?

> Balthus: Die Freiheit der Kunst
 
Kunst 08.02.14 Artikel lesen

Arthur Rimbaud – Moloch der Einsamkeit

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Am Anfang steht ganz zwingend die Frage nach dem Schöpfer selbst. Wer war der Mensch, das Wesen, die Gestalt – wer oder was steckte hinter jener schillernden, wortgewaltigen Fassade, die jeder überflüssigen Verzierung entbehrte und in ihrer vollen Pracht bis heute staunend bewundert wird, wiewohl sie, misst man ihre Maße an vergleichbaren Entwürfen, in einen winzigen Vorgarten passt? Welche Person verbarg sich hinter dem Werk und was hat es überhaupt mit diesem merkwürdigen Versteckspiel auf sich, das jener trieb, bis ihn ein früher Tod der Welt entriss, für die er jenseits kühn geschwungener, tolldreister Tiraden nur noch Hohn und Spott erübrigte? Mit der Frage nach dem Menschen Rimbaud haben sich ...

> Arthur Rimbaud – Moloch der Einsamkeit
 
Kunst 08.02.14 Artikel lesen

POP ART: Von der Pop Art
Blüte zum Neo Pop Art Kitsch

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Im Rahmen dieser Pop Art Ausstellung präsentiert die Galerie erstmals 21 Werke von Helmut Lutter. Der innovative Newcomer gestaltet einzigartige, riesige und spektakuläre 3-D Metall Reliefwerke, die mit der Sinnlichkeit des Metalls spielen. Seine Werke sind wie in der Tradition der PopArt von Comics und lebenden Personen inspiriert und in der ironisierenden Anmutung zwischen Kunst und Kitsch von zeitgenössischen Künstlern wie Jeff Koons oder Banksy beeinflusst. Bei der Auswahl seiner Motive orientiert sich Helmut Lutter zudem an Wegbereitern der Moderne wie Toulouse-Lautrec oder Alten Meistern wie Leonardo da Vinci.

> POP ART: Von der Pop Art Blüte zum Neo Pop Art Kitsch
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Kunst 08.02.14 Artikel lesen

Tahar Ben Jelloun - Eheglück

"Marianne: Glaubst du, zwei Menschen können ein ganzes Leben zusammen verbringen? Johan: Die Ehe ist eine idiotische soziale Konvention, die man jedes Jahr erneuern oder aufkündigen kann. (...) Denk daran, deine Strafzettel zu bezahlen, es werden immer mehr." Diesen Auszug aus Ingmar Bergmans "Szenen einer Ehe" (1973) hat der marokkanische, heute in Paris lebende Autor seinem jüngsten Roman vorangestellt. Marianne, die passive Ehemannsbewunderin und Kinderversorgerin mutiert mehr und mehr zur selbstbewussten, selbstbestimmten Frau, die die Scheidung fordert. Sie kann die Dauer-Affäre ihres lebenskrisengeschüttelten Ehegatten mit einer 22-Jährigen nicht mehr ertragen. Liv Ullmann brauchte für diese Wandlung knapp ...

> "Wir schaffen unser Glück selber." (King Vidor, Gilda)
 
Kunst 05.02.14 Artikel lesen

Brennpunkt Rom. Sébastien
Bourdons
Münchner »Kalkofen«

Sébastien Bourdon (1616–1671), Mitbegründer der Académie royale de peinture et de sculpture, gilt als prominenter Vertreter der klassizistischen Barockmalerei in Frankreich. Als junger Mann lebte er eine Zeit lang in Rom. Die Stadt zog damals Maler aus ganz Europa an. Inspiriert von einem Gemälde des dort tätigen niederländischen Malers Pieter van Laer schuf er sein frühes Meisterwerk, das noch so ganz unklassisch aussieht: den »Römischen Kalkofen«. Schon im 17. Jahrhundert gelangte das Bild nach München; seit 1750 ist es im Besitz der Wittelsbacher nachweisbar. Es schmückte das Schlafzimmer der Kurfürstin Maria Anna, später die Hofgartengalerie, und bei der Eröffnung der Alten Pinakothek 1836 war der »Kalkofen« selbstverständlich Teil der Präsentation.

> Brennpunkt Rom. Sébastien Bourdons Münchner "Kalkofen"
 
Kunst 04.02.14 Artikel lesen

Fiel Thomas Bernhard
einem Verbrechen zum Opfer?

Laut offizieller Berichterstattung starb Thomas Bernhard (9.2.1931-12.2.1989) vor 25 Jahren in seiner Wohnung an Herzversagen. Hält man sich an den eigenen Tod vorwegnehmende Ausführungen des Autors, so starb er aus ganz anderem Grunde. Infolge eines Verbrechens: Als Konsequenz des von ihm so genannten „Erzeugungsverbrechens“, welches seine Eltern begingen, als sie sein Dasein bewirkten. Ein Vierteljahrhundert nach dem Ableben des Schriftstellers ist es an der Zeit, diese von ihm erkannte und in mehreren Romanen verarbeitete Einsicht gebührend zu würdigen. In Bernhards Roman Alte Meister lesen wir: „Wir schonen die Eltern, anstatt sie anzuklagen lebenslänglich des Verbrechens der Menschenzeugung, sagte er gestern. (...) sie haben mich, ohne mich zu fragen, erzeugt und sie haben mich

> Fiel Thomas Bernhard einem Verbrechen zum Opfer? Zum Tod des Schriftstellers vor 25 Jahren
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Kunst 31.01.14 Artikel lesen

"Tristan und Isolde" am
Staatstheater Darmstadt

Richard Wagners während der „Ring“- Krise entstandenes Ausnahmewerk „Tristan und Isolde“ scheint sich wie kein anderes dem Zugriff des Regietheaters zu verweigern. Das haben unter anderen die Inszenierungen von Graham Vick an der Deutschen Oper Berlin 2011, die eines Tilman Knabe im gleichen Jahr in Mainz und die von Vera Nemirova in Mainz im Wagner-Jubiläumsjahr gezeigt. Schließlich bezieht das Werk nach dem mittelalterlichen Vers-Epos Gottfried von Straßburgs seinen Konfliktstoff aus dem Gegensatz von dem gesellschaftlich verbindlichen strengen Wertekanon und der zum Absoluten gesteigerten Liebe.

> In seiner letzten Spielzeit am Staatstheater Darmstadt inszeniert John Dew „Tristan und Is
 
Kunst

31.01.14

Ein Solitär namens
Hermann Levi

Quelle: You Tube

HERMANN LEVI als ALTER EGO von RICHARD WAGNER
Wie? Ein unbekanntes Genie? Einfach vergessen? Wenn sich im Jubiläumsjahr 2013 die Balken mit Lobeshymnen auf Richard Wagner biegen, dann feiert ein Star der Musikszene im 19. Jahrhundert seine sensationelle Wiederentdeckung: Hermann Levi 1839-1900, einst gefördert von König Ludwig II.
Die Karten werden neu gemischt!

 
Kunst

31.01.14

Hannes Jaenicke im Interview

Hannes Jaenicke im Exklusivinterview im BMW Showroom Berlin. Der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke spricht über die Jagd auf Singvögel und auf Bären wie in dem Film "Bruno, der Bär ohne Pass" von Herbert Ostwald, in dem er mitwirkte.
Moderation: Sophie Adell

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Kunst

30.01.14

Paul Heyse im Visier

Quelle: You Tube

Paul Heyse, 1830 - 1914, heute nur noch bekannt durch eine nach ihm benannte viel befahrene Münchner Straße und Unterführung unter dem Hauptbahnhof, erhielt 1910 als erster deutschsprachiger Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. In seiner Villa in unmittelbarer Nähe des Königsplatzes und des Lenbachhauses verkehrten alle bedeutenden Künstler, Literaten und Wissenschaftler seiner Zeit. Die Diskussion um Abriss oder Erhalt dieses Bauwerks rückt seinen einstigen Besitzer wieder ins Bewusstsein der Nachwelt. Heyses literarischen Nachlass verwaltet die Bayerische Staatsbibliothek in München.

 
Kunst 28.01.14 Artikel lesen

Mario Adorf:
"Der Letzte Mentsch"

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Dr. Dr. Stefan Groß

Wenn die heutige Kommunikation einen öffentlichen Charakter hat, ob per Handy in den öffentlichen Verkehrsmitteln, über Facebook oder überhaupt in der Ära der zeitgleichen digitalen Verständigung, umso unverständlicher und fremd erscheint einem zunächst die Zeitreise von Mario Adorf in seine Vergangenheit als Marcus Schwartz. Wie Identität sich in einem Beziehungsgeflecht entwickelt und wie diese durch den Wahnsinn von Auschwitz vollkommen zunichte gemacht wurde, beweist dieser mitreißende Film. Was auch immer man vorab über das NS-Regime gelesen, gehört und gesehen oder in einem Lager Jahrzehnte später als Besucher empfunden haben mag, hier ist es von der Wirkung zweifellos anders: Der Zuschauer wird intimer Zeuge einer Vereinsamung auf Raten, unwiederbringlich.

> DER LETZTE MENTSCH: Zur Filmpremiere in München
 
Kunst 28.01.14 Artikel lesen

Philharmonische Frühlingsklänge
der Bayerischen Philharmonie

Sonntag, 23. März 2014 um 17 Uhr in der Philharmonie München: Bei den Philharmonischen Frühlingsklängen präsentieren das Münchner Jugendorchester und die Kinderphilharmonie München ein neues gemeinsames Programm. Es werden jeweils ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart und Igor Strawinsky sowie ein Stück von Giovanni Bottesini mit dem jungen Virtuosen Dominik Wagner am Kontrabass aufgeführt. Dirigent: Armando Merino: Karten und Vorverkauf: 35 / 25 €, ermäßigt 50 % für Schüler und Studenten: Kontakt: Bayerische Philharmonie | Bäckerstraße 46 | Telefon 089 / 120 220 320: info@bayerische-philharmonie.de: www.muenchenticket.de

> Zur Webseite gelangen Sie hier
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Kunst 28.01.14 Artikel lesen

Spektakuläre Gluck-Oper:
Salzburger „Mozartwoche 2014“

Bild

Prof. Dr. Hans Gärtner

1784 – also vor 230 Jahren – rannen Wolfgang Amadeus Mozart nicht weniger als elf Werke aus der Feder, die dem Klavier eine entscheidende Rolle und Funktion zukommen ließen. Wie sollten sich die Veranstalter der diesjährigen „Mozartwoche“ auch dieses musikhistorische Faktum entgehen lassen und nicht gewichtige Klavierwerke von gewichtigen Klaviervirtuosen interpretieren lassen. Von Andras Schiff etwa, den man für eine Mozart-Klavier-Sonntags-Matinee aufs Podium des Großen Saals des Mozarteums holte, der hier eine exzellente Figur zusammen mit der locker musizierenden, mozartisch im besten Sinn aufgelegten „Cappella Andrea Barca“ ...

> Spektakuläre Gluck-Oper unter Marc Minkowski bei der Salzburger „Mozartwoche 2014“
 
Kunst 24.01.14 Artikel lesen

Sigmund Freud: Der
Dichter und das Phantasieren

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Uns Laien hat es immer mächtig gereizt zu wissen, woher diese merk­würdige Persönlichkeit, der Dichter, seine Stoffe nimmt – etwa im Sinne der Frage, die jener Kardinal an den Ariosto richtetet – und wie er es zustande bringt, uns mit ihnen so zu ergreifen, Erregungen in uns her­vorzurufen, deren wir uns vielleicht nicht einmal für fähig gehalten hätten. Unser Interesse hiefür wird nur gesteigert durch den Umstand, daß der Dichter selbst, wenn wir ihn befragen, uns keine oder keine befriedigende Auskunft gibt, und wird gar nicht gestört durch unser Wissen, daß ...

> Der Dichter und das Phantasieren
 
Kunst 20.01.14 Artikel lesen

Tobias Hürter: Der
Tod ist ein Philosoph

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In der Londoner Nationalgalerie hängt ein eigenartiges Gemälde: 'Die Gesandten' von Hans Holbein dem Jüngeren. Auf den ersten Blick ist es ein Doppelporträt zweier Diplomaten. Auf den zweiten Blick erkennt man eine rätselhafte, lang gezogene Struktur in der unteren Bildhälfte. Sie liegt da wie selbstverständlich. Und dennoch scheint sie nicht ins Bild zu passen. Sie sprengt die Harmonie der zwei Gentlemen und ihrer Insignien. Was ist das Ding? Es offenbart sich nur, wenn man sich dem Bild von rechts außen nähert. Wenn man so nah dran ist, dass man das Gemälde aus einem spitzen Winkel von 27 Grad betrachtet, erkennt man einen Totenschädel.", berichtet Tobias Hürter.

> "Vom Menschen abgesehen sind alle Geschöpfe unsterblich, da sie den Tod nicht kennen"
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Kunst 19.01.14 Artikel lesen

Die Zukunft
ist gelb

Wer Glück malen möchte, braucht viel Blau: Für den weiten Himmel, das Meer und einen Hauch von Freiheit. Wer wütend ist, sieht rot. Wir werden gelb vor Neid oder ärgern uns schwarz. Farben sind untrennbar mit Gefühlen verbunden. Zehn Millionen Farbtöne kann der Mensch unterscheiden. Ein magischer Regenbogen, der sich seit Urzeiten in unserer Seele widerspiegelt. Farben sind aber auch Signale, werden weltweit verstanden und sind in ihrer Wirkung seit Jahrhunderten gleich. Dennoch interpretiert sie jede Kultur auf ihre ganz eigene Weise.

> Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
 
Kunst 19.01.14 Artikel lesen

Michael Köhlmeier:
Spielplatz der Helden

Schon in den frühesten Epen der Ilias wurden Personen heroisiert. Menschen brauchen offensichtlich Helden, um sich mit ihnen identifizieren oder sich an ihnen orientieren zu können. "Die Gesellschaft selbst ist ein kodifiziertes Heldensystem, will sagen, sie ist überall in der Welt ein lebendiger und herausfordernder Mythos des Sinnes des menschlichen Daseins.", schreibt der Kulturwissenschaftler Ernest Becker in seinem Buch "Dynamik des Todes". Zudem sei "alles kreative Tun des Menschen im Grunde nichts weiter als ein künstlicher Protest gegen eine natürliche Wirklichkeit".

> Ein zorniger "Hundertmeterlauf in fünf Sekunden" zwischen Himmel, Hölle und Geisterwelt
 
Kunst 17.01.14 Artikel lesen

Heinrich Heine
als Journalist

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Gescholten und bewundert, gepriesen und verabscheut, die Facetten der Heineinterpretation sind vielgestaltig. Spektakulär ist Heine auf jeden Fall gewesen, auch wenn sein Abtritt von der Weltbühne vor 150 Jahren alles andere war. Das Sein zum Tode, das Heidegger später als Existential seiner Seinsanalyse zugrundelegen wird, verstellte Heine nicht die eigene, von Schmerzen zerrüttete Lebenswelt, er überwand das Schicksal, in dem er es annahm; statt vita contemplativa reinste vita activa, reinste Schaffenskraft. Der am Lebensende erschienene Gedichtsband "Romanzero" und das 1854 veröffentlichte politische Vermächtnis "Lutetia" veranschaulichen dies nachhaltig.

> Stefan Groß: Heinrich Heine als Journalist
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Kunst 16.01.14 Artikel lesen

Bayerischer Filmpreis 2013
Ehrenpreis für Mueller-Stahl

Bild

Dr. Dr. Stefan Groß

Am 17. Januar wird zum 35. Mal der Bayerische Filmpreis, der Pierrot, im Münchner Prinzregententheater verliehen. Zahlreiche Prominente aus Film, Fernsehen und Politik werden zur Gala erscheinen. Der Schauspieler Armin Mueller-Stahl, soviel steht bereits jetzt fest, erhält den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Seehofer würdigt mit der Auszeichnung die herausragenden Leistungen des 83-jährigen Schauspielers. „Fuck Ju Göhte“ erhält den Publikumspreis, mit derzeit über 6. Millionen Zuschauern. Die Gala wird von "quer"-Moderator Christoph Süß moderiert, der von der Schauspielerin und Moderatorin Nina Eichinger unterstützt wird.

 
Kunst 16.01.14 Artikel lesen

Giovanni und Tosca:
Tiroler Festspiele in Erl

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O ja, der „Don Giovanni“ zieht sich. Mozart wollte es, weil da Ponte es wollte. Und schuf neben ins Ohr gehenden Arien, Duetten und Ensembles viel Parlando. Die Gewissenlosigkeit eines Lüstlings wird anschaulich gemacht an den Umtrieben, die zwischen dem schnellen Mord eines Lüstlings und dessen finaler Höllenfahrt liegen. In Erl, wo Gustav Kuhn zu den 2. Winterfestspielen im neuen Festspielhaus einer „Tosca“ den „Don Giovanni“ vorausschickte, zog sich dessen Deutung der Geschichte einer schnöden maskulinen Unersättlichkeit in Sachen Frauenbegehren nicht nur in die Länge, sondern dehnte sich auch in die Breite.

> Die 2. Winter-Ausgabe der Tiroler Festspiele in Erl dominierten zwei Opern
 
Kunst 16.01.14 Artikel lesen

Mozart+ Auftaktkonzert des
„Richard-Strauss-Jahres-2014“

Der 150. Geburtstag von Richard Strauss (1864 – 1949) wird in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Das Auftaktkonzert des vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgerufenen „Richard-Strauss-Jahres 2014“ mit über 120 Veranstaltungen in Bayern ist das Festkonzert „Mozart+“ der Bayerischen Philharmonie am 19. Januar 2014 um 19.30 Uhr im Cuvilliés-Theater der Residenz München. In Erinnerung an Wolfgang Amadeus Mozarts Geburtstag am 27. Januar 1756 wurde die Reihe »Mozart+« vor 10 Jahren von der Bayerischen Philharmonie ins Leben gerufen. Mit ihr wird jährlich das musikalische Werk Mozarts präsentiert und gewürdigt.

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Kunst 16.01.14 Artikel lesen

Anton Cechovs
Onkel Wanja

Bild

Anna Drexler, Foto: Hans Gärtner

1899 – was war das für ein Jahr für den 39-jährigen Anton Cechov! Da kam sein Drama „Onkel Wanja“ in Moskau heraus. Da war er, der gelernte Arzt mit Tbc-Problem (das 1904 zum frühen Tod führte), schon berühmt in ganz Russland. Seine „Szenen aus dem Landleben“ sieht man meist in opulenter Ausstattung mit altrussischem Flair: Samowar und Pelzmütze. Keines dieser Requisiten hatte Muriel Gerstner (Bühne) nötig, und Klaus Bruns steckte die Akteure einfach in Kleider, die jeden Mitspieler typisieren. Die genialische Regie von Karin Henkel und Johan Simons lockte ein verdutztes Publikum ...

> Suff und Seele: Münchner Kammerspiele: Anton Cechovs „Onkel Wanja“
 
Kunst 11.12.13 Artikel lesen

Ein Freigeist in Bayern:
Der Kartograph Philipp Apian

Bild

Seit Mitte November hängt über der Treppe der Bayerischen Staatsbibliothek eine etwa 50 m2 große Landkarte, die so wirkt, als wäre sie extra für den imposanten Raum geschaffen. Der Eindruck täuscht, aber - betrachtet man es genau – doch nicht ganz. Die dunkelrote-gelb-grüne Landkarte ist in der Tat eine getreue Reproduktion der „Großen Karte von Baiern“, die der junge Mathematiker Philipp Apian (1531-1589) vor exakt 450 Jahren seinem Auftraggeber, dem bayerischen Herzog Albrecht V. (1528-1579) für seine 1558 über dem Antiquarium in der Residenz errichtete „Hofbibliothek“ übergab.

> Anna Zanco-Prestel: Ein Freigeist in Bayern: Der Kartograph Philipp Apian
 
Kunst 16.12.13 Artikel lesen

Simon Dach, Dichter
im Herzogtum Preußen

Bild

Der Name des ostpreußischen Barocklyrikers Simon Dach (1605-1659) dürfte heute, mehr als 450 Jahre nach seinem Tod, nur noch wenigen Literaturkennern ein Begriff sein. Selbst das in niederpreußischer Mundart geschriebene Liebesgedicht „Anke von Tharaw“ (1636), das der im ostpreußischen Mohrungen geborene Johann Gottfried Herder (1744-1803) unter dem Titel „Ännchen von Tharau“ aus dem „treuherzigen, starken Volksdialekt“ ins Hochdeutsche übertrug, wird heute gelegentlich als „Volkslied“, dessen Verfasser also unbekannt ist, bezeichnet.

> Simon Dach, Dichter im Herzogtum Preußen
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Kunst 02.09.13 Artikel lesen

Macht und Stil:
Gottfried Benns Kunsttheorie

Sicherlich gehört der Lyriker Gottfried Benn zu den Künstlern, die Voraussetzung und Bedingungen der eigenen künstlerischen Arbeit besonders intensiv reflektiert haben. Benn hat mit unterschiedlichen Fragestellungen über Kunst und Künstler geschrieben; auf der Ebene der Prüfung und Kritik der eigenen Ausdrucksmittel, einer radikalen Infragestellung der eigenen Künstlerpersönlichkeit und ihrer Möglichkeiten versuchte er sein dichterisches Programm weiter zu entwickeln. Aber er verfaßte auch Stellungnahmen zur gesellschaftlichen Position des Künstlers, seiner Verantwortlichkeit ("Soll die Dichtung das Leben bessern?"), der Stellung in staatlichen Hierarchien.

> Macht und Stil: Gottfried Benns Kunsttheorie als Kunstpolitik im 'Dritten Reich'
 
Kunst 02.08.13 Artikel lesen

Im Interview Katrin Stoll:
Inhaberin NEUMEISTER

Stefan Groß: Sie führen eines der renommiertesten Auktionshäuser für Kunst in der Bundesrepublik, und sind seit 2008 alleinige Geschäftsführerin und Inhaberin. Wie kann man sich die Arbeit eines Aktionshauses vorstellen? Katrin Stoll: Ein Aktionshaus ist ein Marktplatz. Auf diesem wird die Ware „Kunst“ angeboten und zum jeweiligen Tageswert gehandelt. Dabei gibt es konjunkturelle und Zeitgeistschwankungen. Genau diese Schwankungen machen das Spannende an unserem Beruf aus, weil letztendlich immer das Kunstobjekt im Mittelpunkt steht, da es sich manchmal um nicht ganz ausrecherchierte Kunstobjekte handelt.

> Im Interview Katrin Stoll – Inhaberin des Auktionshauses NEUMEISTER in München
 
Kunst 25.12.13 Artikel lesen

Charlotte Wiedemann: Vom
Versuch, nicht weiß zu schreiben

Wer erwartet, dass es sich bei diesem Buch um einen Beitrag zur Diskussion um Critical whiteness oder antirassistischer Pädagogik im Allgemeinen handelt, wird enttäuscht. Die langjährige Journalistin Charlotte Wiedemann, die „in 26 außereuropäischen Länder(n)“ gearbeitet und gelebt hat, möchte „auf persönliche, subjektive Weise“ den Versuch starten, „einen Blick auf die Welt zu werfen, der sich von der Enge des Eurozentrismus befreit“. Sie berichtet von ihren Erlebnissen in verschiedenen europäischen wie außereuropäischen Ländern ...

> Charlotte Wiedemann: Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben
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Kunst 08.11.13 Artikel lesen

Wer war eigentlich
Vicco von Bülow (Loriot)?

Der November war sein Monat. An einem 12. dieses nebeligen Gesellen kam er zur Welt. In Brandenburg an der Havel. Das war 1923. Wer zählen kann, merkt: Dies Jahr hat er einen runden Geburtstag, am 12. 11. Hat er aber nicht, hätte er. Denn er ist, am 22. August 2011, dahingegangen. Für immer und ewig: Loriot. Der eigentlich Vicco von Bülow hieß. Aber das war diesem hurtigen Menschen wohl zu lang, und er nannte sich Loriot. Einfach so. Was französisch ist und „Pirol“ bedeutet.Ein Vogel also, dieser Loriot. Ein komischer. Aber wem sagt man das? Alle Welt kennt Loriot. Von seinen Fernseh-Moderationen, von seinen Filmen, von Lesungen und Operninhaltsangaben der Sonderklasse, von seinen Büchern mit den Serien, die ihn schon früh, in den 1950er Jahren, bekannt machten. Doch vieles blieb von Loriot unbekannt.

> Hans Gärtner: Alles ebenso geliebt wie verwurstet
 
Kunst

10.10.13

Hannes Jaenicke
im Interview

Quelle: Sophie Adell

 
Kunst 21.09.13 Artikel lesen

Erich Loests letzte Erzählung

Mit seiner letzten Erzählung, die wenige Tage vor seinem überraschenden Tod am 12. September erschien, ist Erich Loest zu seinen Anfängen als DDR-Nachwuchsautor zurückgekehrt. Fünf Jahre nach Kriegende hatte er damals seinen vielbeachteten und hochgelobten Roman „Jungen, die übrig blieben“ (1950) veröffentlicht, wo er die Jahre 1944/46 beschrieb, die ihm nun noch einmal den Erzählstoff liefern. Wiederum geht es um seine Heimatstadt Mittweida, die er nur anders nennt, aber es geht nicht um ihn, sondern um den Kommunisten Herbert Vogelsberg, der im Konzentrationslager Sachsenhausen ...

> Zeitenwende 1945: Erich Loests letzte Erzählung
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Kunst 25.12.13 Artikel lesen

Ingeborg Bachmann
und Max Frisch

"In ihrer Nähe gibt es nur sie, in ihrer Nähe beginnt der Wahn.", lässt Max Frisch seinen Montauk über die junge Verlagsangestellte Lynn sinnieren. Auch wenn die Erzählung nur Fiktion ist, so könnte sie doch einen großen Anteil Wahrheit beinhalten. Wahrheit über seine Beziehung zu einer Frau, deren bildhafte Lyrik "in ihrer Mischung aus Sinnlichkeit und Intellektualität" fasziniert, die viele Leben gleichzeitig lebte, dabei aber immer darauf bedacht war, dass keines vom anderen wusste: Ingeborg Bachmann.

> Ingeborg Gleichauf: Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit
 
Kunst 18.11.13 Artikel lesen

Im Interview:
Diana Iljine

Am 17. November 2013 wurde das 33. INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN mit vier Kurzfilmen eröffnet. Nachwuchsregisseure aus der ganzen Welt zeigen bis zum 23. November ihre neuesten Werke im Filmmuseum München. Die Tabula Rasa sprach mit der Festival-Leiterin Diana Iljine über den Mut zu neuen Erzählformen ernsthafter Filmstudenten und ihr Umgang mit einer harten Realität beim Internationalen Festival der Filmhochschulen. Wie Iljine betonte, kann sich das Programm dieses Jahr „wirklich sehen lassen. Die jungen Filmemacher beherrschen nicht nur ihr Handwerk, sie sind auch enorm kreativ."

> Im Gespräch mit Diana Iljine
 
Kunst 20.12.13 Artikel lesen

Jüdisches Kulturleben
im Münchner Herbst

Die 1987 ins Leben gerufenen „Jüdischen Kulturtage“ waren ein erster Versuch, jüdische Kultur in München nach Jahren der völligen Entfremdung als Folge der Shoah wieder präsent und spürbar zu machen. Daran erinnerte die Vorsitzende der seit 1981 bestehenden „Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition“, Frau Ilse Ruth Snopkowski bei Eröffnung der 27. Edition im Festsaal vom Alten Rathaus. Durch den Abend unter dem Titel „Nur eine Rose als Stütze“ führte mit viel Charme die namhafte Schauspielerin Marianne Sägebrecht, die vom talentierten Violinisten Lenn Kudrjawizki begleitet, tief bewegende Gedichte von Hilde Domin vorlas.

> Jüdisches Kulturleben im Münchner Herbst
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Kunst 17.12.13 Artikel lesen

Upperclass trifft
Underdogs

Inzwischen hat es sich rumgesprochen: An Münchens Nationaltheater steht ab sofort ein Super-Pult-Star: GMD Kirill Petrenko. Als Einstands-Werk blieb ihm keine andere Wahl als Richard Strauss / Hugo von Hofmannthals komplizierteste Gemeinschaftsarbeit aus dem Jahr 1915: „Die Frau ohne Schatten“. Die 4stündige Oper wurde vor 50 Jahren zur Wiedereröffnung des Nationaltheaters am 21. November gespielt, und dieser Anlass führte zu einer Neueinstudierung, mit der Petrenko gleich einen beispiellosen Erfolg für sich und das Bayerische Staatsorchester verbuchen konnte.

> Für den neuen Münchner GMD wird „Die Frau ohne Schatten“ zum beispiellosen Einstandserfolg
 
Kunst 16.12.13 Artikel lesen

Begegnungen mit
Erich Loest

Das Sommersemester 1959, es war mein drittes an der Freien Universität, neigte sich dem Ende zu. Da las ich zum ersten Mal vom Schicksal Erich Loests. Sein Leipziger Freund Gerhard Zwerenz, der im Sommer 1957 vor der drohenden Verhaftung durch die „Staatssicherheit“ hatte fliehen können, hatte, ein halbes Jahr nach Erich Loest Verurteilung vom Bezirksgericht Halle zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus, in der STUTTGARTER ZEITUNG ausführlich über ihn geschrieben. Ich wusste nichts von diesem Schriftsteller, der im Alter von 32 Jahren verhaftet worden war.

> Begegnungen mit Erich Loest: Zum Tod des Autors am 12. September 2013
 
Kunst 17.12.13 Artikel lesen

Christoph Martin Wieland
– Zum 200. Todestag

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Kaum ein Denker prägte seine Zeit nachhaltiger als Christoph Martin Wieland, kaum einer entrückte unverdientermaßen so schnell wieder in die Vergessenheit wie der einstmalige Dichter des Rokoko, der Libretto-, Operndichter, der am 20 Januar 1813 in Weimar verstarb. Der am 5. September 1733 in Biberach geborene Pfarrerssohn war mehr als ein Literat; er formte das unter der Regentschaft Anna Amalias mit ihm aufblühende Weimar – das kleine Herzogtum an der Ilm, und eine der damals bekanntesten Zeitschriften, „Der Teutsche Merkur“ feierte durch seinen Herausgeber große Erfolge. Während Goethe die Vielzahl junger, nach Weimar pilgernder Literaten, darunter Kleist und Lenz, großzügig ablehnte und der literarischen Welt als nicht gebührend empfand,

> Stefan Groß: Christoph Martin Wieland – Zum 200. Todestag
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Kunst 13.12.13 Artikel lesen

„Wiener Operetten“ Gala 2013

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In einer Koproduktion mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz und jungen, herausragenden Solistentalenten aus der Volksoper Wien, stehen bei der Wiener Operetten Gala 2013 Klassiker der Wiener K&K Glanzzeit mit Melodien, die das Herz bewegen und Geschichten, die das Leben schreibt, auf dem Programm. Die Werke von Johann Strauß, Franz Lehar bis hin zu Franz von Suppe sind seit mehr als 150 Jahren „Hits" und heute ebenso wienerisch, verführerisch und beschwingt wie einst. „Sag mir noch einmal, mein einzig Lieb, oh sag noch einmal mir: Ich hab dich lieb...

> Wienerisch, verführerisch, beschwingt… Oder: Wenn Wien München grüßt.
 
Kunst 11.12.13 Artikel lesen

Ein neuer Rahmen
für Raffael

Nach sehr viel kunstvollem Handwerk beim Schreinern, Schnitzen und Vergolden, dem detaillierte Planungen und Entwürfe vorausgingen, ist es nun so weit: Raffaels „Heilige Familie aus dem Hause Canigiani“, ein Hauptwerk seiner Florentiner Schaffenszeit, präsentiert sich seit wenigen Tagen in einem neuen Rahmen. Die originale Rahmung des Gemäldes ist, wie bei den meisten Werken der Alten Meister, verloren. Im Florenz der Renaissance wurden Altar- und Andachtsbilder zumeist von Architekturrahmen geschmückt ...

 
Kunst 11.12.13 Artikel lesen

Denker Auf Abwegen:
Martin Seel

Manchmal täuscht die Verpackung über den Inhalt hinweg. Und manchmal wird ein Buch unter dem eigenen Anspruch begraben, so wie hier. Was so schneidig und auftrumpfend beginnt: „Mein Name ist M.S., ich mache Theorien“, verwandelt sich alsbald in eine Suada, die mehr und mehr den Leser aus dem Blick verliert, um endlich nur noch reflexionstrunken in sich selbst zu kreisen und zum quälenden Sermon zu werden. Eine Weile, d.h. etwa 30 von insgesamt über 250 mit Aphorismen und Denkstücken gefüllten Seiten, geht es ganz gut. Seel gelingen einige treffende Beobachtungen und Bilder, etwa das von der Dialektik sozialen Ausgeschlossenseins ...

> Martin Seels Versuch einer Verschmelzung von Weltzugängen scheitert grandios
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Kunst 04.12.13 Artikel lesen

Globale Welten -
Weimar und Potsdam

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Die Globalisierung von Lebenswelten, der Import exklusiv ausländischer Denkansätze, dies ist keineswegs, wie man so oft glaubt, und wie es Peter Sloter­dijk widerlegt hat, eine Erfindung postmoderner Zivilisation. Vom alten Ägypten, über die griechische Polis hinaus zieht sich der Strang global-auf­ge­klärten Denkens, der sich auch und insbesondere immer wieder in der Garten­kunst niederschlug. Neben den als originär zu beschreibenden Bildenden Künsten, die im Diskurs der Künste lange Zeit federführend waren und seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wieder sind, ist es insbesondere die Garten­kunst, die sich einem offenen, eben globalen Denkhorizont verdankt.

> Stefan Groß: Globale Welten
 
Kunst 26.11.13 Artikel lesen

Festival der Filmhochschulen:
Bester Film aus Frankreich

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"What Makes Me Take The Train"

Zwei Filme aus Frankreich und Österreich sind die großen Gewinner des 33. INTERNATIONALEN FESTIVALS DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN, bei dem am Samstag (23. November) die Preise verliehen wurden. Der französische Kurzfilm "Ce Qui Me Fait Prendre Le Train" ("What Makes Me Take The Train") wurde als bester Film mit dem VFF Young Talent Award ausgezeichnet. Der Preis wird von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten (VFF) gestiftet und ist mit 7.500 Euro dotiert. Der 25jährige Regisseur Pierre Mazingarbe von der Filmschule Le Fresnoy in Nordfrankreich zeigt in dem 15-minütigen Schwarz-Weiß-Film seine Version von Orpheus und Eurydike.

> Bester Nachwuchsfilm kommt aus Frankreich
 
Kunst 25.11.13 Artikel lesen

LET‘S PARTY 4 ART -
PIN.-Party und Benefizauktion

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Foto: York Hovest

Die Benefizauktion in der Pinakothek der Moderne hat am Wochenende die Rekordsumme von 887.300 Euro für das Museum eingespielt. Unter dem Motto Let’s Party 4 Art kamen die Freunde und Förderer des Hauses bereits zum elften Mal zusammen, um gemeinsam Geld für eines der beeindruckendsten Kunstmuseen in Europa zu sammeln. Der Erlös der Benefizauktion wird von den einliefernden Künstlern, Galeristen und Sammlern an PIN. gespendet und kommt allen vier Museen unter dem Dach der Pinakothek der Moderne zugute. Auktionator Andreas Rumbler vom Auktionshaus CHRISTIE’S brachte im Rahmen der Benefizauktion 31 Werke international beachteter Künstler unter den Hammer.

> Benefizauktion spielt 887.300 Euro für die Pinakothek der Moderne ein
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Kunst 21.11.13 Artikel lesen

Über Franz Liszts
Bergsymphonie

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Den von ihm so genannten Symphonischen Dichtungen Franz Liszts nähert sich die Musikwissenschaft immer noch mit einer gewissen Reserve. Seit den zeitgenössischen Angriffen der Konservativen um E. Hanslick und J. Brahms sind sie mit einer großen Zahl an Vorurteilen behaftet, was leider auch dazu geführt hat, dass man sie immer noch selten im Konzert hört. Besonders das auch Bergsymphonie genannte Orchesterwerk Ce qu’on entend sur la montagne (Was man auf dem Berge hört), entstanden 1847-1857, provozierte eine ganze Reihe von Stellungnahmen, die sich mit Vorwürfen wie Redundanz und Formlosigkeit auseinander setzten.

> Über Franz Liszts Bergsymphonie
 
Kunst 19.11.13 Artikel lesen

Haben wir Menschen
ein "Kunst-Gen" in uns?

"Als Duchamp im April 1917 bei der großen Kunstausstellung der Independent Artists in New York ein handelsübliches Urinal einreichte, das er in einem Sanitärgeschäft erworben, mit 'R. Mutt 1917' signiert und mit dem Titel 'Fontaine' versehen hatte, wurde es mit dem Argument abgelehnt, das Objekt sei 'nach jedweder Definition kein Kunstwerk'. Mittlerweile gilt Duchamps 'Fontaine' als eines der Schlüsselwerke moderner Kunst. Was aber macht es zu einem Kunstwerk? Dass es bei einer Kunstausstellung präsentiert werden sollte? Dass es von Duchamp signiert wurde, d. h. von einem anerkannten Künstler und nicht von einem Klempner?"

> Heike Geilen: Haben wir Menschen vielleicht ein "Kunst-Gen" in uns?
 
Kunst 19.11.13 Artikel lesen

‘Let’s Party 4 Art’ -
11. PIN.-Party

Unter dem neuen Motto ‘Let’s Party 4 Art’ lädt, am 23. November 2013, PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. zur elften PIN.-Party in die Rotunde des Museums ein. In Kooperation mit Karl und Faber Kunstauktionen werden durch Auktionator Andreas Rumbler vom Auktionshaus CHRISTIE’S 60 Werke internationaler Künstler bei der Benefizauktion versteigert. Erstmalig sollen aus den Erlösen nicht nur Kunstwerke für die Sammlung Moderne Kunst und die Staatliche Graphische Sammlung angekauft, sondern auch Ausstellungen und Ankaufswünsche der Neuen Sammlung und des Architekturmuseums unterstützt werden. Seit dem 5. November 2013 ist eine Vorbesichtigung der Werke in der Pinakothek der Moderne möglich.

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Kunst 19.11.13 Artikel lesen

Restitution von NS-Raubgut
an die Freimaurer

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re: Dr. Rolf Griebel, li: Klaus Kastin

Der Termin stand seit langem fest und niemand hätte sich vorstellen können, dass die geplante „Restitution“ der 1933 der Freimaurerloge „Zum aufgehenden Licht an der Isar“ beschlagnahmten Bücher besondere Aktualität durch den sensationellen Gemälde-Fund in München gewinnen würde, der seit Tagen die Aufmerksamkeit der Medien katalysiert. Der offizielle Akt fand am 8.11. 2013 vor Vertretern der Münchner Logen und der Presse durch die Person von Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, im Rahmen deren Bemühungen, „sich ihrer Verantwortung für ihre Verstrickung in der Zeit des Nationalsozialismus auch öffentlich zu stellen.“

> RESTITUTION VON NS-RAUBGUT AN DIE FREIMAURER
 
Kunst 15.11.13 Artikel lesen

Alfred-Döblin-Stipendiaten
in Lesung und Gespräch

Da war ich also gestern. Gewissermaßen als Alumnus. Die Akademie der Künste lud für den gestrigen Abend aktuelle und ehemalige Döblin-Stipendiaten in in den kleinen Saal im vierten Stock am Pariser Platz 4. Die Stuhlreihen bieten etwa einhundert Gästen Platz und sind restlos besetzt. Auf dem Podium stellen Luise Boege, Ricoh Gerbl, Boris Preckwitz und Ellen Wesemüller ihre 2012 im von Günter Grass gestifteten Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth entstandenen Texte vor.

> Die gute Kritik: Alfred-Döblin-Stipendiaten in Lesung und Gespräch
 
Kunst 13.11.13 Artikel lesen

33. Internationales Festival
der Filmhochschulen München

Die großen Menschheitsthemen Liebe, Leben und Tod treiben auch den internationalen Filmnachwuchs um. Das zeigt sich im Programm des 33. INTERNATIONALEN FESTIVALS DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN. Von 17. bis 23. November stellen hier junge Regisseurinnen und Regisseure aus der ganzen Welt ihre neuesten Kurzfilme vor. "Den Filmemachern von morgen geht es um große Gefühle und um das echte Leben", so Festival-Leiterin Diana Iljine bei der Vorstellung des Programms in München. 46 der besten Kurzfilme von Studierenden namhafter Filmschulen aus der ganzen Welt wurden für den internationalen Wettbewerb des Festivals ausgewählt. Sie konkurrieren um Preise im Wert von rund 50.000 Euro.

> Große Gefühle, echtes Leben
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Kunst 12.11.13 Artikel lesen

„Highlights“ – Münchens
Top-Kunstmesse

Drei Zentimeter hoch ist das goldene Miniaturkreuz, das der Bamberger Kunsthändler Christian Eduard Franke als sein Spitzenobjekt preist – Preis: 44.600 Euro. Das Sümmchen muss einer erst mal aufbringen wollen – für ein Kreuzerl, das „frau“ sich womöglich gar nicht umzuhängen wagt. Wie auch immer „man“ mit einem Spitzenobjekt umgehen will – zuerst muss es mal überhaupt „sein eigen“ werden. Das ist so schwierig nicht; denn die internationale Kunstmesse München 2013 „Highlights“ hat, vom 8. November an, sechs Tage lang geöffnet, liegt so zentral, dass es zentraler nicht ginge: erstmals seit ihrem Bestehen in der Residenz, und versammelt 51 Händler aus fünf Ländern, die obendrein durchweg Experten ihres Metiers sind.

> „Highlights“ – Münchens Top-Kunstmesse erstmals in der Residenz (8. bis 13. November)
 
Kunst 12.11.13 Artikel lesen

Wagner-Theater
in Meiningen

Für Wagner-Begeisterte, die es in der Inszenierung eher moderat modern statt schrill, lieber klassisch statt quergebürstet lieben, ist Meiningen schon länger ein Geheimtipp. Schließlich wurde das Traditionstheater am Ende des 19. Jahrhunderts zur Wiege des Naturalismus und des kritischen Realismus auf der Bühne- Werktreue inklusive. Und wenn dann noch ein Sänger wie Andreas Schager die Titelrolleim „Tristan“ singt, füllen sich wie am 1. November die Hotelzimmer. Dieser Tenor ist der neue Stern am Himmel der Wagnerschen Heldentenöre und begeistert ein diesem Jahr bereits als Siegfried im neuen „Ring“ in Halle an der Saale.

> Sylvia Hüggelmeier: Wagner-Theater in Meiningen
 
Kunst 11.11.13 Artikel lesen

Salzburger
Festspiele 2014

Den an die Mailänder Scala scheidenden Intendanten und Künstlerischen Leiter der Salzburger Festspiele Alexander Pereira treibt unter allen Sorgen auch diese um: Ob „der neue Weltrekord von Standing Ovations“ aus diesem in den nächsten Sommer hinüber zu retten sein werde? Ein Versuch sei es wert – und er, die Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf, schienen sich, wenigstens darin, einig. Bei der Vorstellung des Programms der Salzburger Festspiele 2014 (18. Juli bis 31. August) redeten sie kaum miteinander, eher jeder für sich und ins gedrängt in der „SalzburgKulisse“ sitzende Presse-Publikum hinein, und zwar mit Engelszungen.

> Sind die Standing Ovations von 2013 hinüberzuretten?
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Kunst 09.11.13 Artikel lesen

Tausche Minne
gegen Money

So viel Mut Regisseur Uwe Eric Laufenberg und sein Bühnengestalter Gisbert Jäkel auch hatten, einen neuen „Ring“ an das Nibelungensage-umwobene Donauufer der Hauptstadt Oberösterreichs zu posten – so wenig Wagnis wollten beide Produzenten wohl eingehen, Wotans Götterburg mit dem neu errichteten Musiktheater-Bau am Volksgarten in Verbindung zu bringen. Das Modell, das sich Göttervater Wotan (Gerd Grochowski) und Gattin Fricka (Karen Robertson) in ihrer klotzig mit Fichtenholz-Kisten und dicke Schaffell-belegter Ruhebank ausgestatteten Lounge von den baulustigen Riesen (Fasolt: Dominik Nekel, Fafner: Nikolai Galkin) aufstellen ließen, gleicht eher der heilen Akropolis als dem der fabelhaften Linzer architektonischen City-Novität.

> Linz hat einen neuen „Musiktheater“-Tempel und protzt mit dem „Ring“
 
Kunst 07.11.13 Artikel lesen

Talentierte
Vielmalerei

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O du beschaulich-schönes Biedermeier! So ruft man aus, wenn man Gemälde von Waldmüller oder Eybl sieht. Mindestens seit der ersten umfassendsten Retrospektive auf sein umfangreiches, noch immer nicht vollständig entdecktes, sehr intimes Oeuvre, 2013 ausgerichtet von den beiden genannten Ausstellungs-Häusern in Linz, wird man den dritten im (oberösterreichischen) Bunde dazu nennen: Johann Baptist Reiter (1813 – 1890). Nie gehört? Doch bestimmt einiges von diesem Maler schon gesehen, ohne es zu wissen. Für einen „Künstler von ausgesprochenem Talente“ hielt ein Kritiker vor 140 Jahren den vor 200 Jahren in Urfahr/Linz geborenen Sohn eines Tischlers.

> Hans Gärtner: Talentierte Vielmalerei
 
Kunst 07.11.13 Artikel lesen

Gerhard Richter – Painting:
Ein Film von Corinna Belz

Im Rahmen der Ausstellung „Gerhard Richter: ATLAS MIKROMEGA“ im Kunstbau zeigt die Städtischen Galerie im Lenbachhaus München am Di. 12. November 2013 um 19 Uhr im Georg-Knorr-Saal den vom Deutschen Filmpreis prämierten Dokumentarfilm von Corinna Belz. Während der Arbeit an einer Serie abstrakter Bilder begleitete die Kölner Filmemacherin Gerhard Richter im Sommer 2009 mit der Kamera und gewährt den Betrachter einzigartige Einblicke in die Arbeitsweisen und Produktionsprozesse des Künstlers. Der Film lässt an dem sehr persönlichen und spannungsvollen Schaffen Gerhard Richters teilhaben und dokumentiert die Entstehung der Werke vom ersten Farbauftrag bis hin zu den zahlreichen Übermalungen, Korrekturen und vielschichtigen Vorgängen in seiner künstlerischen Praxis.

> Gerhard Richter – Painting: Ein Film von Corinna Belz
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Kunst 06.11.13 Artikel lesen

Mariano Fortuny
und der Wagnerismus

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In der Jahrhundertwende um 1900, als viele in Europa auf München als aufblühende Kunstmetropole blickten, bildeten die Großen Kunstausstellung im Glaspalast im Alten Botanischen Garten einen Höhepunkt künstlerischer Aktivitäten auf internationaler Ebene. Bei deren VII. Edition unter dem Vorsitz von Franz von Lenbach wurde 1897 der Venezianer katalanischer Herkunft Mariano Fortuny y Madrazo mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Das preisgekrönte Bild „Fanciulle-Fiore“ („Blumen-Mädchen“) war Teil eines der 14 Zyklen, die der Maler, Grafiker Erfinder, Stoff- und Kostümdesigner dem Werk Richard Wagners widmete.

> Im Banne Richard Wagners: Mariano Fortuny und der Wagnerismus
 
Kunst 06.11.13 Artikel lesen

„Wiener Operetten“ Gala 2013

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In einer Koproduktion mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz und jungen, herausragenden Solistentalenten aus der Volksoper Wien, stehen bei der Wiener Operetten Gala 2013 Klassiker der Wiener K&K Glanzzeit mit Melodien, die das Herz bewegen und Geschichten, die das Leben schreibt, auf dem Programm. Die Werke von Johann Strauß, Franz Lehar bis hin zu Franz von Suppe sind seit mehr als 150 Jahren „Hits" und heute ebenso wienerisch, verführerisch und beschwingt wie einst. „Sag mir noch einmal, mein einzig Lieb, oh sag noch einmal mir: Ich hab dich lieb! Diese Zeilen aus Lehars Lied „Dein ist mein ganzes Herz“ berühren seit der Uraufführung von „Das Land des Lächelns“ vor 90 Jahren die Gemüter des Publikums.

> „Wiener Operetten“ Gala 2013 – Wienerisch, verführerisch, beschwingt…
 
Kunst 04.11.13 Artikel lesen

Bettler, Diebe, Unterwelt
Leonaert Bramer (1596–1674)

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© Staatliche Graphische Sammlung München

Der Niederländer Leonaert Bramer (1596-1674), ein Zeitgenosse Rembrandts, war einer der produktivsten Zeichner des »Goldenen Zeitalters«. Konkurrenzlos pflegte er eine ungewöhnliche Besonderheit: gezeichnete Illustrationsfolgen zu literarischen Sujets, die jeweils Dutzende von Blättern umfassen. Ursprünglich zusammengeheftet, können die flott hingeworfenen und trefflich auf den Punkt gebrachten Zeichnungen als Vorform der Graphic Novel gelten. Es finden sich Zyklen zum Alten und Neuen Testament, zu Texten der klassischen Antike bis hin zu neuerer Literatur. Das Münchner Kabinett verwahrt aus altem Bestand zwei Zyklen zu spanischen Romanen ...

> Tine Nehler: Bettler, Diebe, Unterwelt: Leonaert Bramer (1596–1674)
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Kunst 19.08.13 Artikel lesen

Über John Irvings
Neuling „In einer Person“

Ein sportlicher Typ, dieser John Irving. Noch mit 70 Jahren, die er seit März 2013 bereits auf dem Buckel hat. Mit seinem 13. Roman in der Aktenmappe kreuzte er bereits durch die Literaturhäuser, auch durch die deutschen. Und gab nebenher Interviews, die zum Teil sehr freizügig, stets aber frisch und frei von der Leber weg aussehen. Irving nimmt kein Blatt vor den Mund. Gibt Auskunft über Privates. Sieht auf Fotos aber abgekämpft aus. Er findet dysfunktionale Familien interessanter als harmonische. Da unterscheidet der große Irving sich wohl nicht von Zunftkollegen seines Kalibers. „Stellen Sie sich vor“, sagte er, „wenn ich auf die Frage nach meinem nächsten Buch antworten würde: ...

> Ein „queres“ Leben: Über John Irvings Neuling „In einer Person“
 
Kunst 21.10.13 Artikel lesen

Jean Paul und
die Heiterkeit

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Die Weimarer Klassiker mochten ihn nicht, zumindest Goethe und Schiller – jenen Johann Paul Friedrich Richter, den Franken aus Wunsiedel, 1763 geboren, der sich später Jean Paul nennen sollte. Früh begabt, aus protestantischem Elternhaus, immatrikulierte sich Paul in Leipzig. Aber anstatt der Theologie den Dienst zu erweisen, zog es das jugendliche Genie, das sich mit seinen frühen literarischen Experimenten in die Spuren von Jonathan Swift und Christian Ludwig Liscow begab, zur Literatur hin.

> Stefan Groß: Jean Paul und die Heiterkeit
 
Kunst 20.10.13 Artikel lesen

BACH H-MOLL-MESSE
Bayerische Philharmonie

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31. Oktober 2013, 20 Uhr, München, Herkulessaal der Residenz. Die »h-Moll-Messe« von Johann Sebastian Bach gehört zu den gewaltigsten und bedeutendsten geistlichen Kompositionen der Musikgeschichte. Der Komponist Carl Friedrich Zelter beschrieb sie 1811 als »das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat«. Der Chor der Bayerischen Philharmonie führt dieses Meisterwerk sakraler Musik am Donnerstag, 31. Oktober 2013, um 20 Uhr im Herkulessaal der Münchner Residenz unter Leitung von Chefdirigent Mark Mast auf - zusammen mit dem seit 30 Jahren bestehenden Münchner Barockorchester »L'arpa festante«, das auf Originalinstrumente der Bachschen Zeit die Klangwelt und den Klangcharakter dieses Werkes authentisch nachzeichnet.

> Zur Webseite gelangen Sie hier
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Kunst 17.10.13 Artikel lesen

Zum 200. Geburtstag
von Giuseppe Verdi

Im Fokus stehen die parallel verlaufenden Laufbahnen der zwei großen europäischen Komponisten und „Gallionsfiguren“ ihrer Herkunftsländer Giuseppe Verdi und Richard Wagner als Spiegelbild der deutschen und italienischen Seele. Zu sehen sind zwei Foto-Reihen, die sich künstlerisch mit Verdis Orten und Wagners Gedenk-Orten auseinandersetzen. Kontrastreich reflektieren sie den Schein des nach Grandeur trachtenden Wagnerkults und die Schlichtheit voller Inhalte in der Darstellung der Verdi-Orte als vom Volk geteiltes Vermächtnis. Zu verdanken sind sie dem zwischen Parma und Mailand lebenden Edegildo Zava und der zwischen München und Miami wirkenden Petra Liebl-Osborne.

> 200 JAHRE VERDI-WAGNER FACE TO FACE
 
Kunst 16.10.13 Artikel lesen

Georg Büchner
200. Geburtstag

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Ihm zu Ehren gibt es seit 1923 den Büchner-Preis, den bedeutendsten deutschen Literaturpreis.Gottfried Benn, Marie Luise Kaschnitz, Erich Kästner, Max Frisch, Paul Celan,Wolfgang Koeppen, Hans Magnus Enzensberger, Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Wolfgang Hildesheimer, Heinrich Böll, Golo Mann, Thomas Bernhard, Uwe Johnson, Elias Canetti, Peter Handke, Christa Wolf, Martin Walser, Ernst Jandl, Heiner Müller, Friedrich Dürrenmatt, Erich Fried, Botho Strauß, Peter Rühmkorf, Adolf Muschg, Elfriede Jelinek, Wilhelm Genazino, Martin Mosebach und viele mehr wurden ausgezeichnet, für sie alle bleibt Büchner nicht nur ein interessanter casus...

> Stefan Groß: Georg Büchner und der Existenzrealismus
 
Kunst 11.10.13 Artikel lesen

Ein Blick
auf Beuys

Dieses Jahr erschien im Aufbau-Verlag Hans Peter Riegels dickleibiger Wälzer „Beuys. Die Biographie“. Dem gut recherchierten Buch haftet leider der Makel an, dem Künstler die Maske vom Gesicht reißen zu wollen. Er soll einfach auf Teufel komm raus „entzaubert“ werden und das raubt dem Werk die sympathische Wärme, ohne die eine Biografie schal bleibt. Man merkt die Absicht und man ist verstimmt. Dass Beuys seinen eigenen Lebenslauf mystifiziert hat, war schon bekannt; er ist wahrlich nicht der einzige Künstler, der das tat. Riegel deckt hier noch weitere Einzelheiten auf, was verdienstvoll ist, mehr aber nicht.

> Adorján F. Kovács: Ein Blick auf Beuys
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Kunst 10.10.13 Artikel lesen

Nahid Shahalimi - Sean Hepburn-Ferrer
Sofitel Munich Bayerpost

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Sean Hepburn-Ferrer und Nahid Shahalimi (© Sofitel)

Zur Vernissage „We, the Women – Germany“ der afghanisch-stämmigen Künstlerin Nahid Shahalimi, lud Robert-Jan Woltering, der neue General Manager des Sofitel Munich Bayerpost, gestern Abend rund 200 kunstinteressierte Gäste in das Hotel “We, the Women – Germany” ist ein Kunstprojekt der international renommierten Künstlerin Nahid Shahalimi, die für diese Ausstellung 20 kraftvolle Portraits von deutschen Powerfrauen schuf: Politikerinnen, Verlegerinnen, Medienfrauen, Ärztinnen, Unternehmerinnen, Schauspielerinnen und Sportlerinnen - alles außergewöhnliche weibliche Persönlichkeiten, die mit ihrem Wirken auf der politischen, kulturellen und sozialen Ebene etwas Einzigartiges bewirken und geschaffen haben.

> Vernissage mit Nahid Shahalimi und Sean Hepburn-Ferrer - Sofitel Munich Bayerpost
 
Kunst 09.10.13 Artikel lesen

Neue Jahresausstellung
in "Kolumba" Köln

Etwas verloren, lieblos abgestellt und geradeso, als sei er zur Abholung für den Sperrmüll positioniert, wirkt der von zahlreichen und wohl auch gewaltsamen Gebrauchsspuren gezeichnete Stahlschrank im lichtdurchfluteten Foyer von „Kolumba“. Die leicht geöffnete Tür ermöglicht den Blick in den leeren, ausgeräumten Innenraum des Tresors, der nun nicht mehr dafür zu gebrauchen ist, bestimmte Dinge zu verbergen und dem Sichtbaren zu entziehen und gerade daher eigentlich so interessant wird. Was hat sich darin einmal befunden? Warum sollte es verborgen werden? Wurde der wertvolle Inhalt geplündert, entwertet, vernichtet?

> Auf profanen Umwegen wird manch Unsichtbares sichtbar: Neue Jahresausstellung in „Kolumba“
 
Kunst 11.09.13 Artikel lesen

Die Salzburger Festspiele
2013 auf Rekordfahrt

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Vor zwei Jahren waren`s nur 213tausend, heuer waren`s schon 289tausend, die – aus aller Herren Ländern – zu den „Salzburger Festspielen“ kamen, zu den unbestreitbar bedeutendsten der Welt. Wohin aber soll der geradezu unheimliche Anstieg der Besucherzahlen führen? Ist ja beängstigend, was da bei der Abschlusspressekonferenz von Seiten des verantwortlichen Dreigestirns Pereira – Bechtolf – Rabl-Stadler zu hören war. Wohin denn dann mit den noch mehr Kulturbesessenen, die – so des Intendanten Alexander Pereiras Sicht- und Ausdrucksweise – „allem Anschein nach eine Sehnsucht haben, nach Salzburg zu den Festspielen zu kommen“?

> Publikums Gunst und Pereiras Glanz - Die Salzburger Festspiele 2013 auf Rekordfahrt
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Kunst 11.09.13 Artikel lesen

Khalil Gibrans:
"Vom Reden"

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Des Denkens muss ich inne werden – so dünn wie die Zeilen gehaucht, so windig ist mein Gemüt; kaum Widerstand, dass die Grapheme und mein Blick, einer am anderen nicht doch vorbeijagen, und später ich nicht mehr als einen Namen wisse. Neunzehn Verse nehmen die Gestalt einer Übung an, sind sie Lidschläge des Verweilens. Ich möchte etwas festhalten und wähle darum eine alte Technik: das Wiedersagen, den Abdruck der gelesenen Schrift in meinem Geiste betrachten, dann warten. Nicht lang, da versammeln sich die Worte und Phrasen, beginnen sie schon vor meinem Auge bildhaft zu kreisen.

> Trug und Wahrheit im Gesicht der Rede – zu Khalil Gibrans ‚Vom Reden‘
 
Kunst 26.09.13 Artikel lesen

Georg Fraberger:
Ohne Leib, mit Seele

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Cogito ergo sum - "Ich denke, also bin ich." Dieser erste Grundsatz des Begründers der neuzeitlichen Philosophie - René Descartes - wird oft zitiert, um auf etwas bei aller Skepsis zweifellos Richtiges hinzuweisen: die eigene Existenz denkender Menschen. Menschen, die seit jeher nach dem Kern ihres Wesens suchen. Die sich fragen, was ihre Essenz ausmacht? Ist es tatsächlich die Fähigkeit zu denken und Schlussfolgerungen zu ziehen? Seit Tausenden von Jahren versuchen nicht nur Philosophen zu ergründen, warum wir so ticken wie wir ticken, wie wir handeln sollten und was unser Glück befördert. Stellt man die Aussage einmal um und fragt sich, ob ich auch bin, was ich denke, muss dies allerdings ganz klar mit NEIN ...

> "Wie kann ich werden, wer ich sein will?"
 
Kunst 25.09.13 Artikel lesen

Gerd Wilden und Cornelia
Corba
in Starnberg

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Gerd Wilden, die in Tutzing lebende große Musiklegende wird mit der Schauspielerin und Sängerin Cornelia Corba, deren langjähriger musikalischer Mentor er war, ein Galakonzert geben. Am Freitag, 27. September 20:00 in der Schlossberghalle in Starnberg ist es soweit. Tickets unter: 08151 - 772 136 - 772 170. Erkennen Sie die Melodie? Sie dürfen mitraten und können gewinnen, wenn Wilden - mit 96 Jahren Musiklegende – Cornelia Corba begleitet. Gerd Wilden schrieb für Stars wie Zarah Leander, Curd Jürgens, Hildegard Knef, Elke Sommer, Heinz Rühmann, Evelyn Künneke, Vico Torriani u.v.m. Geplaudert wird über Interessantes und Amüsantes aus 80 Jahren Musikgeschichte.

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Kunst 22.09.13 Artikel lesen

Zum Tod
Erich Loests

Die Nachricht kam zu nachtschlafender Zeit. Um 4.55 Uhr am Freitagmorgen kam eine Mail aus Berlin: Erich Loest ist tot! Später erfuhr ich, er wäre am 12. September abends um 18.10 Uhr aus einem Fenster im zweiten Stock der Leipziger Universitätsklinik gestürzt, die Polizei ginge von einem Selbstmord aus. Dass er seit Jahren schwer krank war, das wusste man. Die sieben Zuchthausjahre in Bautzen 1957/64 wegen „konterrevolutionärer Gruppenbildung“ hatten an seiner Gesundheit gezehrt, im Lauf der Jahre waren ihm zwei Drittel seines Magens herausgeschnitten worden. Die Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte häuften sich.

> Zum Tod Erich Loests
 
Kunst 22.09.13 Artikel lesen

Richard Wagner
in München

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Eine „bestandbezogene“ Ausstellung „aus der Perspektive der Freunde“ zeigt zum Wagner-Jubiläumbis zum 28. Mai die Bayerische Staatsbibliothek in ihrer Schatzkammer. Fokussiert wird Richard Wagner – wie bereits das schöne Plakat ankündigt -im Umkreis der ihm nahe stehenden Personen während seines kurzen Aufenthaltes in München. Sichtbar und auch dank einer kostenlosen Audioguide hörbar wird das „System Wagner“, die Arbeit des Komponisten, der „mit vielen Opern im Gepäck“ nach München kam, seine Beziehungzum Dirigenten und Pianisten Hans von Bülowund seiner Frau Cosima Liszt ..

> Richard Wagners Münchner Jahr
 
Kunst 22.09.13 Artikel lesen

BERLIN ART WEEK

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Dies ist eine Erfolgsgeschichte aus Berlin. Zum Saisonstart vereint die BERLIN ART WEEK freie Kunstinitiativen und Projekträume mit großen Namen der Kultur- und Museumslandschaft, einer DOKU.ARTS Filmreihe und den Kunstmessen art berlin contemporary und PREVIEW BERLIN. Zu diesem Markenfächer aus 21 Segmenten gesellen sich über 400 Ausstellungen in Galerien und als größeres Messeformat die BERLINER LISTE. Damit ist Berlin auf einem guten Weg. Bieten sich doch zeitgleich Beirut, Helsinki, Huston, Madrid, Malaysia und vor allem Chicago für den Kunst Jetset als alternative Kunstmesse Events. Doch nirgendwo wird so viel getanzt, wie in Berlin.

> BERLIN ART WEEK
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Kunst 12.09.13 Artikel lesen

Kunstausstellung über
Hermann Levi in Starnberg

Neues, Spannendes zum Wagner-Jubiläumsjahr 2013 ist noch bis zum 20. September in Starnberg zu erfahren, wo die Galerie der Kreissparkasse Starnberg und München in einer sehr einfühlsamen und informativen Ausstellung dem Komponisten auf ganz besondere Art gedenkt und gleichzeitig den Mann würdigt, der für den Durchbruch seiner innovativen musikalischen Vorstellungenund der Bayreuther Festspiele verantwortlich war. Auf langen, schwebenden weißen Textfahnen werden Leben und Wirken des vergessen-verdrängten Dirigenten, Komponisten, Kunstmäzenen und Kulturförderer Hermann Levi (1839-1900) rekonstruiert, der sich oft als Gast des Sänger-Ehepaares Vogl in ihrem Gut Deixlfurt oberhalb ...

> Einfach vergessen? Kunstausstellung über den Wagner-Dirigenten Hermann Levi in Starnberg
 
Kunst 31.07.13 Artikel lesen

Mit Goethe durch
das alte Italien

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"Den 3. September früh drei Uhr stahl ich mich aus dem Karlsbad weg, man hätte mich sonst nicht fortgelassen. Man merkte wohl, daß ich fort wollte. Ich ließ mich aber nicht hindern, denn es war Zeit." Als sich Johann Wolfgang von Goethe unter dem Namen Möller im Jahre 1786 aus dem böhmischen Badeort davonschlich, hatte er vor, seinem Leben eine komplett neue Wendung zu geben. Er reiste nach Italien, um Maler zu werden. Ihm machten es in den letzten Jahrhunderten viele deutsche Dichter, Künstler und Denker gleich, die den "Stiefel" am Mittelmeer...

> Die Belichtung Italiens oder: "Auch ich in Arkadien!" (J. W. Goethe)
 
Kunst 26.08.13 Artikel lesen

Bayreuther Jubiläumssommer 2013

500ein Meter hohe Wagner-Figuren in Dirigentenpose des bekannten Nürnberger Künstlers Ottmar Hörl in der Farbskala zwischen purpurrot, violett und blau empfangen mit offen-erhobenen Armen die Besucher in Bayreuth. Die witzige und zugleich nachdenklich stimmende Großrauminstallation ist in der ganzen Stadt und verstärkt am so genannten „Grünen Hügel“ präsent, wo sich jährlich die elegant-mondäne Gesellschaft inklusive Politprominenz mit Scharen von Wagnerianern vermengt, die aus der ganzen Welt anreisen. Neu auf dem Programm in diesem Jubiläumsjahr die mit Spannung erwartete Inszenierung des Ring des Nibelungen für die Regie von Frank Castorf unter der Leitung von Kirill Petrenko.

> Anna Zanco-Prestel: Bayreuther Jubiläumssommer 2013
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Kunst 27.08.13 Artikel lesen

John Williams:
Stoner

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Das Sonett 73 von William Shakespeare, ein Gedicht über Liebe und Verlust, nimmt in dem bereits 1965 in den USA veröffentlichten, damals unverständlicherweise kaum wahrgenommenen und heute wieder neu entdeckten, wunderbaren Roman von John Williams (1922 - 1994) eine Schlüsselfunktion ein. Zum einen für seinen Protagonisten, zum anderen fungiert es als roter Faden, als literarisches Rahmengerüst für den gesamten Text. Einen Bogen von über 65 Jahre überspannt der amerikanische Autor in seinem empathischen, leisen Roman, der die Frage aufwirft: Was bleibt nach dem Tod von einem Menschen übrig, der nicht durch großes Getöse auf sich aufmerksam machte?

> Heike Geilen: Liebe und Lernen
 
Kunst 17.07.13 Artikel lesen

Reiner Kunze
80. Geburtstag

Dem Schriftsteller Reiner Kunze, der seit 1977 in der Nähe von Passau lebt, bin ich zweimal begegnet: einmal 1979 in Coburg, als er aus seinem Buch „Die wunderbaren Jahre“ (1976) las und den Film vorstellte, der nach diesem Buch in Coburg und Kronach gedreht worden war; und einmal 2003 in Jena, wo er mit Freunden seinen 70. Geburtstag feierte! Seinen Lebensweg als Lyriker und Autor eines Prosabandes habe ich von Anfang an verfolgt, spätestens dann, als seine beiden Lyrikbände „Sensible Wege“ (1969) und „Zimmerlautstärke“ (1972) erschienen waren...

> Der Mann mit dem klaren Blick: Begegnungen mit Reiner Kunze: Zum 80. Geburtstag
 
Kunst 15.07.13 Artikel lesen

Was bedeutet es heute
glücklich zu sein?

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Psychologe, Psychotherapeuten, Psychiater, Politiker, Gurus und Geistliche schreiben regelmäßig Beiträge zum Thema “Glück”. Die Buchläden bieten eine schier unermessliche Auswahl an Literatur zur (Selbst-) Hilfe. Und obgleich es so vieles gibt, das uns glücklich machen soll/kann/will, sind wir es erstaunlicherweise selten. Dieses Erstaunen führt uns zu einer Disziplin, für die dieses Phänomenaußerordentlich interessant ist: die Philosophie. Nun stellt sich die Frage, was eine PhilosophIn zu dieser Sache sagen kann. Kann die Philosophie eine neue Perspektive zu den Fragen “Was ist Glück?” und “Was bedeutet Glück?” liefern?

> Lisz Hirn: De felicitate
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Kunst 09.08.13 Artikel lesen

Patrick Modiano:
Der Horizont

"Es passiert, dass du einen Gegenstand, an dem dir viel liegt, nach ein paar Tagen verlierst: vierblättriges Kleeblatt, Liebesbrief, Teddybär, während andere Gegenstände dich jahrelang hartnäckig verfolgen, ohne dich um deine Meinung zu fragen. Wenn du glaubst, sie endgültig losgeworden zu sein, tauchen sie in irgendeiner Schublade wieder auf." So geschehen dem Erzähler Bosmans aus Patrick Modianos neuem Roman. Zwei grüne Hefte flattern ihm eines Tages aus einer Schublade entgegen, die sich als ein früher Romanentwurf des mittlerweile gestandenen Schriftstellers entpuppen.

> Fluchtlinien und Zeitkorridore auf der Suche nach den Gespenstern der Vergangenheit
 
Kunst

07.08.13

Im Interview: Thomas
Kreuzer
und Bettina Reiz

Quelle: Star Struck Sophie

 
Kunst 04.08.13 Artikel lesen

„Erinnerungen ausgegraben“ -
Fotos von Harald Hauswald

Nicht schon wieder, wie war es damals, ... in der DDR? Dann sehen sie Harald Hauswalds Fotografien in sich hinein. Sie zeichnen ein Bild ohne Mitleidsdruck, freuen sich mit den Menschen, zeigen auslaugenden Alltag und die Geste des Sieges darüber. Sarkasmus bleibt den Diktatoren der Macht vorbehalten. Wie sie in ihren verdunkelten Luxuslimousinen an einer Sichtschutzmauer mit der Parole „ES LEBE DER MARXISMUS – LENINISMUS“ vorbei glitten, beschreibt auf unheimlich konzentrierte Art ihr Versagen und macht gleichzeitig den so typischen Rückzug ins Private verständlich. Weg von den Spruchbändern.

> „Erinnerungen ausgegraben“ - Fotografien von Harald Hauswald im Leonhardi Museum Dresden
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Kunst

07.08.13

Filmfest München 2013:
"Crowdfunding @ FFF Empfang"

Quelle: Star Struck Sophie

 
Kunst 30.07.13 Artikel lesen

Die große Einsamkeit
des Rainer Maria Rilke

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Um es vorwegzunehmen: Es ist ein gutes Buch, das über den nach Goethe wohl weltweit meistgelesenen deutschsprachigen Dichter Rainer Maria Rilke nunmehr im Arche-Literatur Verlag vorliegt. Bewegend, furios, sprachgewaltig und bildreich beschreibt der Benn- und Heinebiograph und Herausgeber von Kurt-Tucholskys Gesammelten Werken, Fritz J. Raddatz, nicht nur die existentielle Befindlichkeit eines Ausnahmekünstlers wie Rilke, sondern auch die bewegenden Momente eines künstlerischen Schaffens und Lebens, das immer wieder mit dem In-die-Welt-Geworfensein rang.

> Die große Einsamkeit des Rainer Maria Rilke
 
Kunst 15.07.13 Artikel lesen

Der Maler
Edvard Munch

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Die geradezu schreiende Sehnsucht des großen norwegischen Künstlers Edvard Munch ist die nach Berührung. Ein schier unstillbarer Drang, verbunden mit einer großen Lebensangst, genährt aus Ängsten und Zwangsvorstellungen durch den frühen Tod der Mutter, den vielen Umzügen und Krankheiten in der Familie und letztendlich dem Tod seiner geliebten Schwester Sophie und einem in Frömmelei abdriftenden Vater. Zeit seines Lebens wird er schwer an seinen Gespenstern schleppen und stets auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn wandern.

> "Ich male nicht, was ich sehe, ich male, was ich sah." oder: "Leben ist Licht und Bewegung
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Kunst 30.07.13 Artikel lesen

Sintflut da
Sündflut dort

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AT in AP und BSB. Heißt in Langform: Altes Testament in Alter Pinakothek und Bayerischer Staatsbibliothek. Beide Münchner Häuser taten sich zusammen in Sachen jüdisch-hebräische Bibel. Sie präsentieren Schätze – die meisten aus jeweils eigenem Bestand – die an Erzählkraft und theologischer Bedeutung und Aussage einerseits, andererseits aber auch an rein kulturhistorischem Wert kaum zu überbieten sind. Die Kuratoren Elisabeth Hipp und Martin Schawe sind zuständig für Konzept, Auswahl, Beschriftung (es gibt ein sehr gut informierendes Booklet) und Hängung der Schau „Das Alte Testament – Geschichten und Gestalten“ in der Alten Pinakothek.

> Sintflut da und Sündflut dort
 
Kunst 17.07.13 Artikel lesen

Literatur und Politik

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Wenn es um das Verhältnis von Politik und Literatur geht, wird der Gemeinplatz vom garstigen politischen Lied gern zitiert. Wir finden ihn natürlich in Goethes Faust, wo sonst! In Auer­bachs Keller sagt Brander: "Ein garstig Lied! Pfui! Ein politisch Lied!" (Goethe 1808: Z. 2092) und spricht damit eine zur Goethezeit weit verbreitete Ansicht aus, die Johann Gottfried Herder 1792 gar "Politisch Lied, ein böses, böses Lied" nennt. Es geht mir um eine Besichtigung vor allem der deutschsprachigen literarischen Landschaft und um ihr Verhältnis zur Politik.

> Politisch Lied, gar garstig Lied: Über Literatur und Politik
 
Kunst 18.07.13 Artikel lesen

Katharina Hartwell:
Das fremde Meer

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Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts Albert Einstein, Max Planck, Nils Bohr und Louis de Broglie die ersten Grundlagen für die spätere Quantenmechanik legten, ahnte man noch nicht, dass diese das bis dahin gängige physikalische Weltbild völlig auf den Kopf stellen würden und deren Erkenntnisse direkt zum "Quantensprung" und damit verbunden, einem erweiterten Bewusstsein des Mensch-SEINS führen würden. Rätselhafte Begriffe wie Quantenverschränkung, -fluktuation und Unschärferelation geistern seitdem durch Raum und Zeit.

> Zeitozeane oder: "Alles ist mit allem verbunden" (John Wheeler)
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Kunst 15.07.13 Artikel lesen

Friedrich Nietzsche
und die ewige Wiederkehr

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Nietzsches Gedanke der ewigen Wiederkehr hat längst ewig andauernde Diskussionen und Kontroversen ausgelöst, und es ist wie mit allen Dingen: Auf der einen Seite gibt es die Anhänger und Befürworter, auf der anderen die Widersacher und Kritiker. Das muss auch so sein, denn wir leben nun mal in einer dualistischen Welt der Gegensätze. Doch die Idee der ewigen Wiederkehr ist nicht neu. Schon die alten Griechen und vor ihnen die Inder und Chinesen sprachen vom ewigen Kreislauf der Dinge, von der Wiederholung als die ewige Sanduhr des Daseins, die immer wieder umgedreht wird.

> Peter Lemar: Nietzsche und die ewige Wiederkehr
 
Kunst 24.07.13 Artikel lesen

Edgar Allan Wolfe -
Mr. Spock und der Doppelmord

Im Kunsthistorischen Institut der Jean-Paul-Universität im thüringischen Königsleben (nahe Kaisersaschern) ereignen sich zwei mysteriöse Mordfälle, Giftmorde mit den ›philosophischen‹ Toxinen Belladonna und Schierling. Die beiden Stardetektive Laurenz Silvester (Professor der Philosophie) und Mr. Spock (norwegischer Waldkater) – bekannt geworden besonders durch ihre hier erneut abgedruckten, international beachteten Thesen zur Ästhetik des Detektivromans – kommen dank tatkräftiger Hilfe ihrer zwei- und vierbeinigen Freunde den Übeltätern auf die Spur.

> Edgar Allan Wolfe - Mr. Spock und der malerische Doppelmord zu Königsleben
 
Kunst 06.07.13 Artikel lesen

30 Jahre - bairischste
aller Opern: „Der Goggolori“

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Foto: Hans Gärtner

Eine kurze Ewigkeit scheint`s her zu sein, dass der 1929 in Garmisch-Partenkirchen geborene Dichter Michael Ende das Zeitliche segnete. Der Autor so hochgerühmter Kinderbücher wie „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ lebt schon seit 18 Jahren nicht mehr. Doch leben seine Figuren, Lukas mit dem Lokomotivführer, die grauen Herren Zeitsparer, das Traumfresserchen, Tranquilla Trampeltreu – und der Goggolori. Ihn, der rund um das Ammersee-Dorf Finning als Waldschrat sein Unwesen getrieben haben soll, als der Schwed` das Bayernland im Dreißigjährigen Krieg heimsuchte, packte Michael Ende am Schlafittchen und machte ihn zum Helden seiner „bairischen Mär“, einem „Stück in acht Bildern und einem Epilog“.

> Hans Gärtner: „Und die lange, die lange Ewigkeit …!“
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Kunst

05.07.13

Eröffnung Filmfest München 2013 - Interviews Premiere "Exit Marrakech"

Quelle: Star Struck Sophie

 
Kunst 29.06.13 Artikel lesen

Cornelia Corba bei
Tollwood Sommerfestival

Beim Tollwood Sommerfestival 2013 AFRIKA am Samstag, 29. Juni in der Andechser Lounge um 18.15, liest Cornelia Corba mit Fadumo Korn aus deren Erfolgsbuch „Schwester Löwenherz“ und singt dazu afrikanische Volkslieder und am Samstag, 6. Juli in der Andechser Lounge um 18,15, spricht Cornelia Corba mit dem Friedensaktivisten S.E. Claude Kalume Wa Mukadi Dah Vignon, Prinz von Abomey, Benin. Sie singt afrikanische Anti Apartheids-und Volkslieder. Interessierte sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

 
Kunst 03.07.13 Artikel lesen

Kafka und die Jahre
der Erkenntnis

Reiner Stach hat sein Leben als Forscher und Autor Franz Kafka gewidmet – mit einer Ausschließlichkeit, wie sie sonst nur Klaus Wagenbach auf­brachte. Stachs monumentale Lebensbeschreibung, deren zweiter Band: Die Jahre der Erkenntnis jüngst erschienen ist – und ähnlich enthu­si­ast­isch besprochen wurde wie der erste: Die Jahre der Entscheidungen –, ist nicht sein erstes Verdienst um die Kafka-Forschung: Reiner Stach hat den Nach­lass von Felice Bauer, Kafkas Braut, entdeckt und 1999 der staun­en­d­en Weltöffentlichkeit präsentiert.

> Kafka und die Jahre der Erkenntnis
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Kunst 02.07.13 Artikel lesen

Opernfestspiel-Eröffnung
mit „Il trovatore“

„Dreh dich, dreh dich, Bühnchen!“, „Opernpremiere im Verdi-Rausch“ oder „Das reinste Hohes-C-Vergnügen“ – alle diese Überschriften würden passen. Träfen, jede auf ihre Weise, den Kern des Berichtes über die funkelnde, aber dunkelnde Eröffnungspremiere der diesjährigen Münchner Opernfestspiele mit Giuseppe Verdis „Il trovatore“. Am Pult: ein Verdi-Kenner, ein Verdi-Anbeter, ein Verdi-Routinier aus Mailand, der in München nicht mehr unbekannte Paolo Carignani. Er nahm sich ungewöhnlich viel Zeit für die Arbeit mit dem groß aufdrehenden, aber auch manche versteckte Partitur-Finesse des Liebes- und Bruder(kriegs)-Dramas aus dem spanischen Mittelalter entdeckende Bayerische Staatsorchester...

> Hans Gärtner: Fulminante Verdi-Sänger in München
 
Kunst 29.06.13 Artikel lesen

Spielfilm über
Heinrich George

Am 22. Juni 1945, während der vierten Verhaftung durch die Sowjetische Besatzungsmacht in Berlin innerhalb von sechs Wochen, rief der berühmte Schauspieler Heinrich George (1893-1946) seiner voller Angst zurückbleibenden Familie zu: „Ich bin bald wieder da!“ Das aber war eine trügerische Hoffnung: Er starb, zu Tode gehungert, am 25. September 1946 im Alter von nur 52 Jahren im Speziallager Sachsenhausen bei Berlin, einem von den Sowjetrussen übernommenen und bis 1950 weitergeführten Konzentrationslager der Nationalsozialisten!

> Spielfilm über Heinrich George: Der Schauspieler aus Stettin ist 1946 verhungert
 
Kunst 27.06.13 Artikel lesen

„Fidelio“ in Gedenkstätte
Zuchthaus Cottbus

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Die Kulturstiftung des Bundes hat die Inszenierung der Beethoven-Oper FIDELIO im Hof der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus in die Liste ihrer Förderprojekte für 2014 aufgenommen. Damit kann das gemeinsame Projekt des Menschenrechtszentrums Cottbus e.V. und des Staatstheaters Cottbus im Juni 2014 zur Aufführung kommen. Im Zentrum der Oper FIDELIO steht das Recht des Einzelnen auf Wahrung seiner Würde. Das Geschehen spielt in einem Gefängnis, das jenseits aller Rechtsvorstellungen von Willkür und Gewalt beherrscht wird.

> Aufführung der Beethoven-Oper „Fidelio“ in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
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Kunst 27.06.13 Artikel lesen

'Fête de la Musique' -
Sofitel Munich Bayerpost

Getreu seiner französischen Wurzeln, lud das Sofitel Munich Bayerpost, auch dieses Jahr wieder zur „Fête de la Musique“. Der persönlichen Einladung von Gastgeber Gregory Maliassas folgten rund 250 Münchner. La „Fête de la Musique“ geht zurück auf eine Initiative des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang 1981. Das erste offizielle Musikfest fand am 21. Juni 1982 in Paris statt. Seither wird es landesweit gefeiert und ist im Laufe der drei Jahrzehnte immer populärer geworden.

> 'Fête de la Musique' - Sofitel Munich Bayerpost
 
Kunst 27.06.13 Artikel lesen

Sommerakademie der
Bayerischen Philharmonie

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Bayerische Philharmonie

Im Rahmen der Sommerakademie der Bayerischen Philharmonie findet 2013 das 1. Sommerfestival der Bayerischen Philharmonie auf Schloss Hohenkammer mit ebenso internationaler Ausstrahlung wie auch regionaler Verwurzelung statt. Picknick- und Symphoniekonzerte im Grünen sowie Kammermusik im Großen Saal des Schlosses bieten jedem Besucher ein besonderes Erlebnis. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen die Konzerte unterschiedlichster Formate zu besuchen! Die Sommerakademie ist 2013 Karl Amadeus Hartmann (1905 – 1963) zum 50. Todestag gewidmet

> Zur Webseite der Bayerischen Philharmonie kommen Sie hier
 
Kunst 27.06.13 Artikel lesen

Kunstbiennale von
Venedig 2013

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(Arsenale)

Einer der spektakulärsten Pavillons an der Kunstbiennale von Venedig 2013 ist zweifelsohne der chilenische in dem „Artiglierie“ -Bau vom Arsenale. Gleich beim Betreten steht man plötzlich vor einem überdimensionalen auf Lightbox montierten S/W-Foto, das in einem spannenden Flashback den 1946 aus Argentinien heimgekehrten Künstler Lucio Fontana festhält, während er mit unsicherem Schritt auf die Trümmer seines zerbombten Mailänder Ateliers steigt. Eine Treppe führt weiter zu einer typisch venezianischen Brücke, worauf eine bis zum Rande mit Wasser gefüllte Metallwanne platziert ist.

> Kunstbiennale von Venedig 2013
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Kunst 26.06.13 Artikel lesen

Kath. Akademie Bayern:
Kent Nagano zu Gast

Eine Veranstaltung der Extraklasse findet am Donnerstag, den 4. Juli 2013 statt. Zum Auftakt der neuen Reihe „Musiker im Gespräch mit Professor Siegfried Mauser“ ist Stardirigent Kent Nagano, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, um 19 Uhr zu Gast in der Katholischen Akademie Bayern. Kent Nagano wird eine Bilanz der Münchner Jahre ziehen. Neben dem Gespräch, in dem es auch um Naganos musikalische Prägung und sein enges Verhältnis zu Olivier Messiaen gehen wird, steht die Musik im Mittelpunkt. Es kommen Werke für Violoncello und Klavier von Robert Schumann und Claude Debussy zur Aufführung. Siegfried Mauser, Präsident der Münchner Musikhochschule, wird in Zukunft zweimal im Jahr herausragende Interpreten, Komponisten oder Dirigenten im Rahmen der Gesprächsreihe einladen.

 
Kunst 03.06.13 Artikel lesen

Marcel Proust in Bildern
und Dokumenten

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"Die Erinnerung an ein bestimmtes Bild ist nichts anderes als Trauer um einen bestimmten Augenblick", schrieb Marcel Proust. Auch Patricia Mante-Proust, seine Großnichte (er war der Onkel ihrer Großmutter) und Verwalterin seines Nachlasses, empfindet eine solche "Trauer". Sie bezeichnet ihn sogar als Mangel. Denn anders als der - neben Joyce und Kafka - wichtigste Mitbegründer der literarischen Moderne hat sie nicht die Fähigkeit, "die Kraft der Worte zu nutzen, um die Zeit zurückzudrehen, um diesen 'Augenblick' zu leben".

> "Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen"
 
Kunst

19.06.13

Premiere "Der Bernd" – Filmfest München 2012

Quelle: Sophie Adell

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Kunst 18.06.13 Artikel lesen

Martin Mosebach:
Die Lourdes Madonna

Meine erste Lourdes-Madonna habe ich als kleiner Junge im Haus von Rheingauer Weinbauern gesehen; meine Eltern probierten unten in der Wohnküche Wein, während mir die Tochter des Hauses, die so alt war wie ich, die Zimmer im oberen Stockwerk zeigte. Das Schlafzimmer ihrer Eltern lag in feierlicher kühler Erstarrtheit da, die Plumeaus waren enorm aufgeschüttelt, fest wie mit Zement gefüllt, die Kopfkissen hatten einen scharfen Knick in der Mitte, der ihnen zwei steife Hasenohren gab, und auf der Kommode gegenüber dem Bett, da stand sie, in der Frostigkeit dieser Umgebung wie eine Eisprinzessin, aber seltsam lebendig mit ihrem kleinen zart geschminkten Puppengesicht. Meine Mutter lächelte ironisch, als ich ihr von der mir sehr schön erschienenen Figur erzählte: Sie sei eine „Kommodenheilige“.

> Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna
 
Kunst 18.06.13 Artikel lesen

KAS-Literaturpreis für
Martin Mosebach

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Hochschulgruppe Die vorLesung Uni Mainz

Martin Mosebach ist der diesjährige Träger des mit 15.000 € dotierten Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Preisverleihung erfolgt durch den Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP. Die Laudatio auf Martin Mosebach hält der Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung an der Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. h.c. Heinrich Detering. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht MdL wird die Feierstunde eröffnen. Der Literaturpreis der KAS wird seit 1993 jährlich an Autoren vergeben, die der Freiheit und der Würde des Menschen zu ihrem Recht verhelfen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Louis Begley, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Ralf Rothmann, Uwe Tellkamp, Cees Nooteboom, Arno Geiger und Tuvia Rübner.

> Martin Mosebach: Ein deutscher Papst in fremder Ferne> Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna
 
Kunst 17.06.13 Artikel lesen

55. Kunstbiennale
von Venedig

Mit ihren 88 vertretenen Ländern im Giardini-Gelände und im Arsenale sowie einer Reihe so genannter „Collateral Events“ verstreut in der gesamten Lagunenstadt ist die am 1. Juni eröffnete Biennale d'Arte von Venedig die größte internationale Vitrine der Kunst auf der Welt. Aber auch der Ort, an dem sich die kritische Meinung beispielsweise gegen die Arroganz des Geldes, gegen Verletzungen der Menschenrechte und gegen die gewaltsame Unterdrückung der Demokratie frei artikuliert.

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Kunst 17.06.13 Artikel lesen

Licht und Leben:
Helmut Kästl

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Mit einer Reihe bleiverglaster Vorhängescheiben, Ölbilder und Arbeiten auf Papier präsentiert sich der Maler und Bildhauer Helmut Kästl im Forum IV der Obersten Baubehörde. Licht + Leben – wie der Titel der Werkschau verheißt, - sind Begriffe, die sich in direkten Bezug zu einem der wiederkehrenden Motive im Schaffen des bayerischen Künstlers stellen, nämlich die Sonne. Eine strahlende Sonne im Mittelpunkt der Komposition oder als ein flüchtiges, rätselhaftes Erscheinungswesen am äußersten Rande des Bildes begriffen.

> LICHT + LEBEN: Helmut Kästl im Forum IV der Obersten Baubehörde
 
Kunst 14.06.13 Artikel lesen

Münchner Galerie
Klaus Lea / Lea's Art

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Die Galerie wurde 1977 als Alternativ-Galerie gegründet. Der Begriff „alternativ“ konnte im Namen nicht konsequent gehalten werden, weil dieser zu jener Zeit gleichbedeutend mit „unkommerziell“ war. Am Anfang eher Veranstaltungsadresse für Lesungen, Performances, Video-Filme, Installationen und Konzerte entwickelte sich Lea's Art im Lauf der Jahrzehnte zur reinen Ausstellungsgalerie. Durch die Galeriegründung fand mit den Künstlern der Gruppen SPUR und KOLLEKTIV HERZOGSTRASSE ein ‚neuer expressionistischer‘ Aufbruch der bildenden Kunst statt, vornehmlich in der Malerei. Seit BLAUER REITER sind Künstlergruppen in München, sozusagen traditionell, kreative Zellen zeitgenössischer Kunst.

> Zur Galerie kommen Sie hier
 
Kunst 14.06.13 Artikel lesen

Willi Sitte: Der letzte große
DDR-Maler ist tot

Die nordböhmische Kleinstadt Kratzau, an der Bahnstrecke von Reichenberg nach Zittau in Sachsen gelegen, hat, obwohl kaum 5000 Einwohner groß, im 19./20. Jahrhundert vier Maler von Bedeutung hervorgebracht: Joseph Ritter von Führich (1800-1876), der Anhänger der Kunstrichtung der Nazarener war, Gustav Kratzmann (1812-1902) und Wilhelm Kandler (1816-1896). Der vierte Maler aus Kratzau war der am 8. Juni in Halle an der Saale verstorbene Willi Sitte (1921-2013), der sowohl von den Nationalsozialisten wie auch von den Kommunisten gefördert wurde und sich dennoch unbeliebt machte.

> Der Aufstieg in die „herrschende Klasse“ Zum Tod des DDR-Malers Willi Sitte am 8. Juni
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Kunst 14.06.13 Artikel lesen

Von dieser Liebe
darf keiner wissen

Jörg Immendorff saß als Kind oft als Indianer im Apfelbaum des Großvaters und jagte imaginäre Büffel. Nun sitzt er vor dem Autor und erzählt aus seinem Leben. Einem Leben, das bald darauf gelebt sein wird, das allerdings übervoll war, schaffensreich, aber auch trotzig und aufsässig. Zuweilen glich es einem Waterloo-Sieg seiner ehemaligen Zinnsoldaten, einem Sieg über seinen Vater, der früher nicht zuließ, dass der Kleine gegen ihn gewann, "der Vater schnippte die Regimenter des Sohnes weg, Sonntag um Sonntag". Doch der Kampf wird nicht mehr lange währen.

> Hinterlassene Eindrücke oder "Der Mensch ist gut, nur manche...."
 
Kunst 12.06.13 Artikel lesen

ART BASEL + DESIGN
MIAMI/BASEL 2013

Archipenkos Skulptur, Beuys Objekt, Heckel, Kirchners und Munchs Malerei, Kiefers und Picassos Zeichenkunst, Gerhard Richters Farbauftrag kann jeder auch in den Münchner Galerien Thomas studieren. Nur eben in getrennten Häusern. Was die Art Basel so besonders macht, ist die Zusammenschau unterschiedlichster Stile des Umgangs mit Farben, Tönen, Räumen und Bildmedien. Gern wird sie die Königin der Kunstmessen genannt. Wer hier ausstellen darf, stellt es gediegen auf seiner Website dar. Bessere Werbung für einen Kunsthändler gibt es nicht.

> ART BASEL + DESIGN MIAMI/BASEL 2013
 
Kunst 06.06.13 Artikel lesen

CARMINA BURANA
MEETS KLAZZ BROTHERS

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Die Bayerische Philharmonie lädt zu den 4. Orff-Tagen am Sonntag, 23. Juni 2013 um 19 Uhr im Prinzregententheater München und am Donnerstag, 27. Juni 2013 um 11 Uhr im Prinzregententheater München (Schülervorstellung Carmina Burana) ein. Die mehrfach mit dem ECHO Klassik und Jazz Award ausgezeichneten Klazz Brothers führen zusammen mit Maria Markesini Improvisationen im Geiste Orffscher Musik auf.Die Bayerische Philharmonie präsentiert mit Solisten die Carmina Burana in einer Version für Klaviere und Percussion-Ensemble. Kontakt: info@bayerische-philharmonie.de | www.muenchenticket.de

> Zur Webseite kommen Sie hier:> Im Interview – Mark Mast> Interview mit Boris Braune
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Kunst 04.06.13 Artikel lesen

Cornelia Corba:
"Marilyn forever"

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Menschen, welche genetisch bedingt oder durch traumatische Erlebnisse und Umwelteinflüsse in ihrem psychischen und physischen Verhalten von einem von der Norm abweichenden Denken, Fühlen und Handeln bestimmt sind, benötigen Hilfe. Marilyn Monroe war davon betroffen. Sie benötigte jahrelang die Hilfe eines Psychiaters und hat einen großen Teil ihres Vermögens der Psychiatrie vermacht. Mit dem Erlös dieses musikalischen Portraits helfen wir betroffenen Kindern und Jugendlichen mit Unterstützung eines Psychiaters, ein normales Leben führen zu können. Die Show beruht auf den Aussagen der Tonbänder, welche Marilyn Monroe 3 Monate vor ihrem Tod, für ihren Psychiater besprach.

> "marilyn forever"
 
Kunst 10.06.13 Artikel lesen

Fünfzig Jahre Rockmusik
aus London: „The Kinks“

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Es gibt nicht mehr viele der Dinosaurier, die in den sechziger Jahren die europäi­sche Version des Rock-'n'-Roll schufen, den britischen Beat vor allem, dessen ursprünglich simple und eingängige Texte und Melodien bald die ganze Welt der Pop-Musik eroberten. Eine der ersten und erfolgreichsten Bands, die den Ruhm britischer Rock-Gruppen überall auf dem Globus verbreiteten, waren die Londo­ner Kinks. 1963 begannen sie ihre wechselvolle Karriere (wenn man die Kinks-Vorläufer "The Ravens", in der drei der vier späteren Kinks-Musiker spielten, mitzählt), und Mitte der neunziger Jahre war sie (vorläufig?) beendet.

> Karl-Heinz Hense: Fünfzig Jahre Rockmusik aus London: „The Kinks“
 
Kunst 10.06.13 Artikel lesen

Walter Jens in
Tübingen gestorben

Am Sonntag ist der Philologieprofessor Walter Jens im Alter von 90 Jahren in Tübingen gestorben, so sein Sohn Tilman Jens am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Jens war einer der bekanntesten deutschen Intellektuellen der Nachkriegsgeschichte. Der 1923 in Hamburg geborene Autor vieler Bücher debütierte 1947 unter Pseudonym mit der Erzählung "Das weiße Taschentuch". In den letzten Jahren litt Jens an einer Demenzerkrankung. Sein Sohn Tilman hatte 2009 die Thematik in einem Buch über seinen Vater verarbeitet.

> Demenz: Der lange Abschied von Walter Jens und das Resümee seines Sohnes Tilman
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Kunst 06.06.13 Artikel lesen

DMY - Internationales
Design Festival Berlin

Suchen sie Ideen, um sich neu einzurichten, oder wollen in einen riesigen Brutkasten junger Designunternehmen und Hochschulen eintauchen? Dann sind die Flugzeughallen im historischen Flughafen Berlin Tempelhof bis zum 9. Juni ihr Ziel. Über 35000 Besucher kamen schon im letzten Jahr. Vom geknüpften Teppich bis zu innovativer Schriftgestaltung spannt sich das Feld der Innovationen. Wo im letzten Jahr noch millionenteure Industrieroboter life Stühle produzierten, werden heuer jeden Tag Besucherworkshops für den Umgang mit 3D Druckern angeboten. Designer ziehen sich in Zukunft aber nicht völlig an den Computer zurück.

> DMY - Internationales Design Festival Berlin
 
Kunst 03.06.13 Artikel lesen

Der Wagner-Clan spielt
die "Götterdämmerung"

Oper als Familiengeschichte, diese Idee hatte der freischaffende Regisseur Joachim Rathke, als es darum ging, zusammen mit David Timm und der Universitätsmusik Leipzig in freier Produktion die „Götterdämmerung“ als Geburtstagsgeschenk für Richard Wagner zu inszenieren. Eingegliedert in die von der „Richard-Wagner-Gesellschaft 2013“ seit 2006 veranstalteten Festtage fand im Auditorium Maximum des neuen Augusteum am 22. Mai eine in jeder Beziehung einmalige Aufführung statt. In nur sieben Wochen Probenarbeit hat man Wagners letzten Teil des „Rings“ gestemmt und abseits der Opernbühne bühnenwirksam in Szene gesetzt.

> Beobachtungen von den Wagner-Festtagen in Leipzig im Jubiläumsjahr
 
Kunst 25.05.13 Artikel lesen

Dan Brown
Inferno

Entstanden um 1307 bis 1327 ist Dante Alighieris epischen Gedicht "Die göttliche Komödie" (La Divina Commedia) die erste umfangreiche Dichtung in italienischer Sprache und bis heute ein Hauptwerk der italienischen Literatur. Geschildert wird die eigene Wanderung des Autors durch das Jenseits, nachdem er den "rechten Weg verloren" hatte. Sie dient sozusagen als Läuterung und ist, weil Dante als Lebender in die Welt der Toten gelassen wird, eine große Gnade. Gemeinsam mit seinem Führer, dem römischen Dichter Vergil, durchschreitet er zunächst die Hölle (Inferno) und gelangt hernach in das zweite Reich des Jenseits, auf den Läuterungsberg (Purgatorio).

> "Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren."
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Kunst 25.05.13 Artikel lesen

Thomas Bernhard: Argumente
eines Winterspaziergängers

Im Mai 1963, also genau vor fünfzig Jahren, erscheint ein Buch, das angesichts der in ihm vorherrschenden Finsternis, wohl einiges an Verwirrung im damaligen Literaturbetrieb ausgelöst haben dürfte. Zwar wurde der Erstlingsroman des damals 32-jährigen österreichischen "Mozarteum"-Absolventen von Carl Zuckmayer empfohlen und Bernhard hernach überschwänglich ein außerordentliches Talent beschieden, aber Ansätze zur Interpretation wurden nur höchst selten unternommen: Ein betretenes Schweigen über die Verstehensschwierigkeiten. Die bisherigen Lesegewohnheiten wurden offensichtlich arg in Frage gestellt und dürften bei dem ein oder anderen auch heute noch zu Irritationen führen.

> "Es ist mir entsetzlich zu wissen, dass ich Sie anstecke..." (Th. Bernhard)
 
Kunst 22.05.13 Artikel lesen

Kunstbiennale
Venedig 2013

Als Versuch, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts bestehende Spaltung zwischen Kunst und Kirche zu überwinden, wird der Entschluss vom Heiligen Stuhl bewertet, an der Biennale von Venedig 2013 mit einem eigenen offiziellen Pavillon teilzunehmen. Seit Langem schwebte diese Idee in der Luft. „Wir brauchen Euch!“ hieß es in dem Aufruf, mit dem sich Paul VI. im fernen 1964 an die in der Sixtinischen Kapelle versammelten Künstler richtete. Im Laufe der Jahrzehnten vermehrten sich die Anzeichen einer zunehmenden Öffnung der katholischen Kirche ...

> Kunstbiennale Venedig 2013: Erstmalig ein Pavillon vom Heiligen Stuhl
 
Kunst 22.05.13 Artikel lesen

Richard Wagner
200. Geburtstag

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Pünktlich zu Wagners 200. Geburtstag zeigt der Sender ARTE am 22. Mai 2013 um 20.15 den mit dem SWR koproduzierten Dokumentarfilm vom Ralf Pleger in einem neuen Format von Christian Betz aus der Reihe „Die Kulturakte“. Der Film ist eine kritische Hommage an die Modernität der „gnadenlosen Musik“ des Leipzigers, der – hätte er in unserer Zeit gelebt – im Filmsein ideales Medium gefunden hätte. In einem spannenden Mix aus Comic-Animationen,in der Gegenwart plazierten Spielfilmszenen und Interviews werden in knappen 90 Minuten Leben und Schaffen ...

> Kerstin Decker: Richard Wagner> Richard Wagners Münchner Jahr> WAGNERWAHN - Innovativer Dokufilm bei Arte zu Wagners 200. Geburtstag
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Kunst 20.05.13 Artikel lesen

Max Brod Ausgabe
in zehn Bänden erschienen

Max Brod (1884-1968) war neben Franz Kafka (1883-1924) und Franz Werfel (1890-1945) der bekannteste Autor aus dem „Prager Kreis“. Das war eine deutschjüdische Gruppe von Schriftstellern zwischen 1910 und 1938, zu denen auch der Literaturkritiker Willy Haas (1891-1973) , der schreibende Arzt Ernst Weiß (1882-1940) und Johannes Urzidil (1896-1970), der das hochgerühmte Buch „Goethe in Böhmen“ (1932) geschrieben hat, gehörten. Mit der Okkupation der Tschechoslowakei durch deutsche Truppen 1939 wurde der „Prager Kreis“ zerstört, seine Mitglieder gingen ins Exil, ...

> Jörg Bernard Bilke: Max-Brod-Ausgabe in zehn Bänden Prager Romane von 1911 bis 1957
 
Kunst 18.05.13 Artikel lesen

Wagner, Klinger, May:
Die sächsischen Olympier

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"In Luigi Pirandellos unvollendetem Drama 'Die Riesen vom Berge' steigt eine erfolglose Schauspieltruppe in einer Villa ab, in der sonderbare Dinge geschehen. Man fällt in diesen Mauern aus der Zeit. Mythologisches hängt in der Atmosphäre. Ein Zauberer lädt das fahrende Volk ein, bei der Hochzeit eben jener Riesen aufzuspielen. Man nennt sie die 'Könige der Welt', sonst weiß man nicht viel über sie. Und hier bricht das Stück ab, der italienische Nobelpreisträger starb 1936 darüber. Die Riesen haben stets Anlass für wildeste Spekulationen gegeben:

> Die sächsischen Olympier
 
Kunst 16.05.13 Artikel lesen

Der Elfte Tag:
Olympia-Attentat 1972

Das Attentat auf die israelische Mannschaft während der Münchner Olympiade 1972 gilt generell als Auftakt des internationalen Terrorismus, der seitdem den Rhythmus unserer Tage skandiert. Das Attentat wurde in zahlreichen Filmen – u.a. von Steven Spielberg - rekonstruiert, analysiert und interpretiert. Zum 40. Jahrestag des blutigen Massakers hat Emanuel Rotstein vom TV-History unter dem Titel „Der elfte Tag“ eine umfangreiche Dokumentation produziert, die nun im Rahmen des diesjährigen DOKfests in Kooperation mit der Europäischen Janus Korczak Akademie e.V. im Arri-Kino präsentiert wurde.

> Der Elfte Tag – Doku-Schau über die Überlebenden des Olympia-Attentats 1972
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Kunst 10.05.13 Artikel lesen

Wagnerjahr: Hermann Levi
und Alfred Pringsheim

Einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird eine der herausragendsten Persönlichkeiten der deutschen Kulturwelt um die vorausgegangene Jahrhundertwende: der Komponist und Orchesterdirigent Hermann Levi. Nach München wurde der als Sohn des Hessischen Landesrabbiners Dr. Benedikt Levi in Gießen geborene Musiker von König Ludwig II. an das Hof- und Nationaltheater berufen, wo er unangefochten 24 Jahre als Generalmusikdirektor wirkte. Dutzfreund vom jungen Johannes Brahms und Clara Schumann förderte Levi ...

> Zum 200. Jubiläum des Komponisten: Wagners jüdische Förderer: Levi und Pringsheim
 
Kunst 09.05.13 Artikel lesen

David Platner
Extremwelten

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Eine "weiße Dame" auf Burg Wolfsegg, der Märchenkönig Ludwig II. im Starnberger See - es gibt viele Orte, an denen es angeblich noch spukt. Geistern hier tatsächlich die Seelen Verstorbener umher? Sind die Ereignisse in Spukhäusern etwa Aufzeichnungen der alten Gemäuer? Oder entspringen diese Wahrnehmungen vielleicht doch nur den Hirngespinsten von Spinnern? Zahlreiche Forscher sind heute der Auffassung, dass diese Begebenheiten aller Wahrscheinlichkeit nach auf schwer nachweisbare Infraschallwellen zurückzuführen sind. "Beispielsweise kann eine Schallwelle mit der richtigen Frequenz - rund 18 Hz...

> [Der Mensch] ist gleichermaßen unfähig, das Nichts zu sehen...
 
Kunst 09.05.13 Artikel lesen

Filigrane
Schönheiten

Seine Bilder sind berühmt. Vor allem eines: "Allein steht er da, schwarze Hose, weißes Hemd, angespannt. Jede Faser seines Körper scheint zu sagen: 'Ich gehe hier nicht weg!' Er ist mutig, denn sein Gegner ist übermächtig: 3,60 Meter breit, 2,20 Meter hoch, 44 Tonnen schwer und verbundgepanzert. Der chinesische Student stellt sich vier T-72 Kampfpanzern der Volksbefreiungsarmee in den Weg, ein fünfter Panzer rollt gerade ins Bild." Sein1989 während des Massakers auf dem Tian'anmen Platz aufgenommenes Foto ging um die Welt und schuf eine fotografische Ikone.

> Filigrane Schönheiten
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Kunst 09.05.13 Artikel lesen

Das Blaue Band

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Verschieden und auch sehr unterschiedlich sind die Orte, die der international renommierten Künstlerin Petra Liebl Osborne in ihrem rastlosen Dasein als Wanderin zwischen den Welten – der Alten und der Neuen – als Inspirationsquelle dienen. Der Ort und der Augenblick, deren Faszination sie zum Unterliegen kommt, beflügeln ihre Kreativität und leiten einen Prozess ein, der zur Schaffung von Werken führt, die für immer – und sei es nur noch ideell - zum Ort ihrer Wahlgehören. Dies selbst wenn das Ergebnis als Kunstprodukt woanders transferiert wird, wie in der atemberaubenden Personale VENEDIG – TITTMONING – MIAMI – EIN BLAUES BAND

> Das Blaue Band
 
Kunst 03.05.13 Artikel lesen

Kerstin Decker:
Richard Wagner

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Sein "Grundzug ist Gutmütigkeit, ein gewisses Phlegma, beides aber nur solange, als sich nichts ereignet oder ... begegnet, was ... schlummernde Leidenschaften auslöst. Es liegt hierin ein scheinbarer Widerspruch, man kann es aber nicht anders bezeichnen, als daß Phlegma und Leidenschaft unvermittelt nebeneinander ruhen." In dem Ausbruch seiner Leidenschaft liegt "eine ungeheure Beharrlichkeit". Sein Wille zeigt die gleiche Beschaffenheit. "Man hat oft dies Unvermittelte für Jähzorn gehalten, ich möchte es mehr als eine äußerst heftige Willensbetätigung bezeichnen, wozu sich ein unentwegtes Festhalten an einem einmal gefaßten Entschluß gesellt."

> Der Virtuose der Distanzerklärungen oder doch nur ein musikalischer Skandalmacher
 
Kunst 29.04.13 Artikel lesen

Georg Büchner und
der Existenzrealismus

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Ihm zu Ehren gibt es seit 1923 den Büchner-Preis, den bedeutendsten deutschen Literaturpreis.Gottfried Benn, Marie Luise Kaschnitz, Erich Kästner, Max Frisch, Paul Celan,Wolfgang Koeppen, Hans Magnus Enzensberger, Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Wolfgang Hildesheimer, Heinrich Böll, Golo Mann, Thomas Bernhard, Uwe Johnson, Elias Canetti, Peter Handke, Christa Wolf, Martin Walser, Ernst Jandl, Heiner Müller, Friedrich Dürrenmatt, Erich Fried, Botho Strauß, Peter Rühmkorf, Adolf Muschg, Elfriede Jelinek, Wilhelm Genazino, Martin Mosebach und viele mehr wurden ausgezeichnet, für sie alle bleibt Büchner nicht nur ein interessanter casus...

> Georg Büchner und der Existenzrealismus
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Kunst 16.04.13 Artikel lesen

Lou Andreas Salomé:
Die Weiterdenkerin

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Lou Andreas-Salomé - ein Name der unwillkürlich Assoziationen weckt: Muse, Geliebte, Femme fatale. Was hatte diese Frau an sich, die sich im Dunstkreis berühmter Männer ihrer Zeit bewegte und die im Sinne Nietzsches, jenseits von Gut und Böse stand? Welche Faszination ging von der mit einem unglaublichen Intellekt gesegneten, russischen Generalstocher aus, die "in fast ärgerlicher Weise schon immer vorweg weiß, was kommt, und worauf es hinaus soll.", wie es ihr langjähriger Freund Paul Reé einmal treffend formulierte.

> Lou Andreas-Salomé - Die Weiterdenkerin
 
Kunst 07.04.13 Artikel lesen

Jean Paul und
die Heiterkeit

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Die Weimarer Klassiker mochten ihn nicht, zumindest Goethe und Schiller – jenen Johann Paul Friedrich Richter, den Franken aus Wunsiedel, 1763 geboren, der sich später Jean Paul nennen sollte. Früh begabt, aus protestantischem Elternhaus, immatrikulierte sich Paul in Leipzig. Aber anstatt der Theologie den Dienst zu erweisen, zog es das jugendliche Genie, das sich mit seinen frühen literarischen Experimenten in die Spuren von Jonathan Swift und Christian Ludwig Liscow begab, zur Literatur hin. Und bereits damals erwies sich das Genre – wie heute – als kein leichtzuwandelnder Pfad, und so blieb auch Jean Paul jene Erfahrung einer „gescheiterten Existenz“ nicht erspart.

> Jean Paul und die Heiterkeit - Eine Anmerkung zum 250. Geburtstag
 
Kunst 29.03.13 Artikel lesen

Wolfgang Ullrich:
Alles nur Konsum

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"In China erzählt man sich seit mehr als zweitausend Jahren die Geschichte eines Geschäftsmannes, der mit Perlen handelte. Da er einen möglichst guten Preis erzielen wollte, bemühte er sich um eine besonders edle Verpackung. Für die Schachtel wählte er wertvolles Holz, ferner bestückte er sie aufwendig mit Edelsteinen und parfümierte sie zusätzlich mit teuren Aromen. Schnell fanden sich zahlreiche Interessenten, und der Höchstbietende erhielt schließlich die Schachtel. Die Perlen jedoch gab er, so die Pointe, dem Händler zurück, gefiel ihm doch eigentlich nur die Verpackung."

> Choreografie der Emotionen in der Kulisse des Alltags
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Kunst 30.01.13 Artikel lesen

2013: Literaturpreis der KAS
geht an Martin Mosebach

Mit dem diesjährigen Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird der Schriftsteller Martin Mosebach ausgezeichnet. Zur Begründung der Jury für den Preis an den 61jährigen Autor hieß es, dass er insbesondere in den Frankfurt-Romanen „Der Mond und das Mädchen“ und „Was davor geschah“ feinsinnig über das bürgerliche Milieu und sein Werteklima reflektiert. Darüber hinaus werden sein Beiträge zur interkulturellen Verständigung, etwa im Roman „Die Türkin“ und seine Reisebeschreibungen gewürdigt. Der mit 15 000 Euro dotierte Preis wird am 23. Juni in Weimar verliehen. Preisträger vergangener Jahre waren u. a. Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Louis Begley und Herta Müller.

> Martin Mosebach: Ein deutscher Papst in fremder Ferne> Mosebach, Keyserling und die Stimmung der Welt> Martin Mosebach: Offenbarung in Gips: Die Lourdes-Madonna
 
Kunst 12.03.13 Artikel lesen

Arno Rink in der
Galerie Schwind

Vom 16. März bis zum 25. Mai 2013 zeigt die Galerie Schwind in Leipzig eine Einzelausstellung mit den neuesten Gemälden des Leipziger Malers Arno Rink (*1940). Zu sehen sind vor allem Atelier- und Figurenszenen aus den letzten beiden Jahren. Arno Rink studierte von 1962 bis 1967 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Werner Tübke und Bernhard Heisig. Bedeutung und Anerkennung erlangte er nicht nur mit seiner Malerei, sondern auch in der Rolle als Rektor der Kunsthochschule über die Wendezeit hinweg von 1987 bis1994.

> GALERIE SCHWIND
 
Kunst 04.04.13 Artikel lesen

Balkenhol-Skulptur Richard
Wagners vor Fertigstellung

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Am 22. Mai 2013, dem 200. Geburtstag Richard Wagners, wird in Leipzig ein Denkmal für den Komponisten errichtet werden. In einem Künstlerwettbewerb war der Entwurf des Bildhauers Stephan Balkenhol von einer namhaften Jury mit dem ersten Platz gekürt worden. Eine besondere Herausforderung lag bei dieser Auftragsarbeit darin, den über einhundert Jahre alten Entwurf eines anderen Künstlers in das Denkmal zu integrieren und gleichzeitig einen Gesamtentwurf für die Zukunft zu gestalten. Derzeit arbeitet Balkenhol in seinem Kasseler Atelier an der Umsetzung seines Entwurfs. Richard Wagner wird darin als junger Mann in Lebensgröße vor seinem übergroßen Schatten dargestellt.

> Balkenhol-Skulptur Richard Wagners kurz vor Fertigstellung> Wagner-Denkmal e. V.
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Kunst 01.04.13 Artikel lesen

Anna Seghers:
Briefe 1953/1983

Der zweite Band der Briefe von Anna Seghers, vom Jahr des Arbeiteraufstands am 17. Juni 1953 bis ins Jahr ihres Todes 1983, sechs Jahre vorm Untergang des SED-Staates, ist zweifellos der politisch und literarisch aufschlussreichere als der erste von 2008 mit den Briefen 1924/52. Wenn man die 645 Seiten durchgearbeitet hat, dann ist man erstaunt, was die Autorin alles an Informationen über ihr aufregendes Leben preisgibt, wo sie doch bis zu ihrem Tod am 1. Juni 1983 wegen ihrer „autobiographischen Enthaltsamkeit“ (Kurt Batt) gescholten wurde, woran dann auch eine von Christa Wolf 1965 geplante „Biographie der Anna Seghers“ scheiterte

> Anna Seghers, Briefe 1953/83
 
Kunst 31.03.13 Artikel lesen

Hanns-Josef Ortheil:
Die Insel der Dolci

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"Daß ich Sizilien gesehen habe, ist mir ein unzerstörlicher Schatz auf mein ganzes Leben." So fasst Johann Wolfgang von Goethe den Sizilienaufenthalt während seiner großen Italienreise zusammen. Der große Dichter ging im Frühjahr 1787 in Palermo an Land. Rom stillte seinen ersten, großen Kunsthunger, Neapel weckte seine Lebensgeister, Sizilien aber eroberte seine Seele: "Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele; hier ist erst der Schlüssel zu allem." Man mag dem antikentrunkenen Herrn Geheimrat nicht in all seinen Urteilen folgen, im Falle Sizilien hatte Goethe allerdings recht. Aber nicht nur mit der Seele, auch mit den Augen und dem Gaumen lassen sich wunderschöne Erlebnisse einfangen - Sizilien macht süchtig.

> Das dauernde Blüten- und Duftuniversum der Dolci-Insel
 
Kunst 29.03.13 Artikel lesen

Meret Oppenheim:
Retrospektive

"Er nimmt unsere kubistischen Formen, aber er bringt in ihnen Gefühle unter, an die wir nie gedacht haben", äußerte Picasso angesichts der frühen Bilder des französischen Malers André Masson. Diesen Satz könnte man auch auf die deutsch-schweizerische Künstlerin Meret Oppenheim übertragen, deren 100. Geburtstag sich am 6. Oktober 2013 jährt. Ihr Œuvre, das sich durch eine unglaublich komplexe Vielfalt an Stilen und Formen surrealistischer und anderer avantgardistischer Einflüsse auszeichnet, überrascht immer wieder und entzieht sich jeder herkömmlichen Kategorisierung.

> Die Entdeckung des Wunderbaren im alltäglichen Akt des Verkleidens
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Kunst 25.03.13 Artikel lesen

Sonderausstellung:
Heinrich & Therese Vogl

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Im Wagnerjahr 2013 widmet die Gemeinde Tutzing dem berühmten Sängerpaar Heinrich und Therese Vogl eine Sonderausstellung. Die beiden Künstler waren jahrelang namhafte Interpreten von Richard Wagner und galten als das Traumpaar der deutschen Opernszene. Ihnen beiden ist die Glanzzeit der Münchner Oper in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Die Ausstellung "Das Tutzinger Sängerehepaar Heinrich und Therese Vogl" ist vom 21. März bis zum 22. September im Ortsmuseum besuchbar. Gefördert wird die Sonderausstellung von der "Sparda-Bank".

 
Kunst 25.03.13 Artikel lesen

Leben und Werk der
Dichterin Sophie Mereau

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Das Gedicht der zweiundzwanzigjährigen Sophie Schubart erschien 1792 in Friedrich Justin Bertuchs Journal des Luxus und der Moden in Weimar. 1806 hat Ludwig van Beethoven es in seinem Opus 52, Acht Liedern zum Piano, vertont. Der Zeit entsprechend wird der Name der Autorin, die inzwischen Sophie Mereau heißt, nicht genannt. Im Gedicht ist ein Begriff zentral, der lebenslang eine wichtige Bedeutung für die Dichterin hatte: Die Wahrheit. Wahrheit ist gekoppelt an Freiheit und an die Liebe, das eine ohne das andere schließt sich aus für die Mereau, und Wahrheit schließlich empfand sie immer, wenn sie in der geliebten Natur war:

> Annette Seemann: – Leben und Werk der Dichterin Sophie Mereau
 
Kunst 24.03.13 Artikel lesen

Das Fieber vom
Vergessen und Erinnern

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Nur 37, auf den ersten Blick beinahe unspektakulär zu nennende Gemälde hat der niederländische Maler Jan Vermeer hinterlassen. Sie zeigen Szenen aus dem bürgerlichen Alltag, oft einzelne Figuren in geschlossenen Räumen mit schmucklosen Wänden, in die aus einem seitlichen Fenster Tageslicht fällt. Doch sie gehören, wie das berühmte "Mädchen mit dem Perlenohrring", zum Besten, was die goldene Zeit der niederländischen Malerei hervorgebracht hat. Vor allem seine späten Arbeiten verbildlichen immer wieder einen zeitlichen Moment der Störung innerhalb der dargestellten Situation.

> Joel Haahtela: Die Verschwundenen von Helsinki
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Kunst 22.03.13 Artikel lesen

Mit dem "Prinzip Hoffnung"
durch Wagners "Ring"

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Noch ehe aus dem Orchestergraben das berühmte Kontrabass-Brummen aus den Urtiefen des Rheins erklang, erregte in Halle ein besonderer Theatervorhang die Aufmerksamkeit des Opernbesuchers. Anlässlich seiner „Ring“-Inszenierung für Halle und Ludwigshafen ließ Hansgünther Heyme, seit 2004 Intendant am Theater im Pfalzbau/Ludwigshafen, aus jugendlichen Wünschen und Träumen einen „Vorhang der Hoffnung“ gestalten, den er mit einem verkürzten Zitat des in der Industriestadt am Rhein geborenen Philosophen Ernst Bloch versah: Eine bunte Bild- Textcollage,

> Mit dem „Prinzip Hoffnung“ durch Richard Wagners „Ring“
 
Kunst 15.03.13 Artikel lesen

Die schönsten Gärten
und Parks von Paris

Am linken Flussufer in Richtung Eiffelturm spazieren, an einem Bistro am Wasser einen Café Crème schlürfen, auf einer Liegewiese die Boote vorbeifahren sehen - dies ist der Traum des Pariser Bürgermeisters Bertrand Delanoë für seine Stadt und ihre Lebensader, die Seine. Bisher holte den Sozialisten jedoch stets der alltägliche Alptraum ein: Statt Vogelgezwitscher herrscht Autolärm, statt Blumenduft gibt es Abgasgestank. Mehrspurige Schnellstraßen auf beiden Uferseiten trennen die Pariser von ihrem Fluss. "Paris muss sich dem Auto anpassen", lautete in den 60er Jahren der Wahlspruch des damaligen Staatspräsidenten George Pompidou.

> Heike Geilen: Paris wird grün(er)!
 
Kunst 12.03.13 Artikel lesen

Was können wir von
Friedrich Schiller lernern?

Die intellektuelle Welt ist sich einig: Friedrich Schiller bleibt der große Wortführer des 19. Jahrhunderts – auch in Sachen Politik. Er war aber, dies lässt sich nicht bestreiten, kein rein politisierender Philosoph, wenngleich ihm die Frage nach dem rechten Staatswesen all zu sehr interessierte. Was er zu erzielen erhoffte, war eine Reformierung der Gesellschaft vor dem Hintergrund einer ästhetischen Revolution. Schiller geht es nicht um ein utopisches Ideal von Geselligkeit, sondern um ein dezidiertes Programm, wie gesellschaftliches Miteinander überhaupt möglich wird. Er ist dabei Visionär und kritischer Zeitzeuge zugleich.

> Was können wir von Friedrich Schiller lernen?
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Kunst 09.03.13 Artikel lesen

Van-de-Velde-Jahr 2013

Henry van de Velde war das, was man heute als einen „Alleskünstler“ bezeichnet. Die Gestaltung eines Hauses und eines Raumes, die Form von Kleidung und Schmuck, aber auch das Design von Alltagsgegenständen gehörten für ihn zusammen. Der Belgier, der 1902 nach Thüringen kam, ignorierte die Grenzen zwischen Kunst und Kunsthandwerk und gestaltete Objekte praktisch für jedes Gebiet des Lebens. In Thüringen hinterließ er zahlreiche Spuren, auf denen im Jahr 2013 anlässlich seines 150. Geburtstages gewandelt werden kann.

> Ein Alleskünstler wird 150. Das Van-de-Velde-Jahr 2013 in Thüringen> Moderne im Aufbruch: Henry van de Velde in Thüringen> Henry van de Velde-Werkverzeichnis erscheint in sechs Bänden im E. A. Seemann Verlag
 
Kunst 08.03.13 Artikel lesen

Christa Wolf:
"Ein Tag im Jahr"

Nach eineinviertel Jahren rückt die renommierte DDR-Autorin Christa Wolf nochmals in den Blickpunkt der Buchwelt. Während Martin Walser und Günter Grass unermüdlich an ihrer Unsterblichkeit schmieden, ist Wolfs postum erschienenes Werk "Ein Tag im Jahr" von der Einsicht geprägt: "Meine Zeit ist vorbei." „Ein Tag im Jahr“ (2011-2011) schildert in beeindruckender Weise das langsame, aber stetige Verlöschen der Starautorin, es wird zum Zeugnis eines bewegten Lebens, in dem das Hadern mit sich groß ist und die Selbstdarstellung in den Hintergrund rückt.

> Wem gefallen gefallende Mythen? Christa Wolfs "Medea" - eine Stimme> Leiden und Erlösung andernorts - Christa Wolf: „Stadt der Engel oder The Overcoat of ...
 
Kunst 26.02.13 Artikel lesen

Im Gespräch:
Mark Mast

Die Tabula Rasa sprach mit dem Intendanten und Dirigenten der Bayerischen Philharmonie, Mark Mast, über seinen Lehrer Celibidache, über die Gabe und den Wert des pädagogischen Ethos als künstlerischer Pflicht. Wie Celibidache widmet Mast einen großen Schwerpunkt seiner Tätigkeit dem musikalischen Eros und sieht in ihm das Leitbild für eine Kultur menschlichen Zusammenwachsens, der internationalen Verständigung. Die Musik bleibt für den Dirigenten Mast die eindringliche Botschaft, durch die es gelingt, diese Welt friedlicher und harmonischer zu machen. Kein Zusammenwachsen der Kulturen ohne die verbindende Kraft der Töne, so sein Credo.

> Im Interview – Mark Mast> Zur Webseite der Bayerischen Philharmonie kommen Sie hier
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Kunst 04.03.13 Artikel lesen

Open Rambaldi 2013

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Sie gelten als die geglückte Alternative zu den städtisch verwalteten Künstlerateliers an der Domagkstraße in Schwabing Nord. Angesiedelt in dem Areal einer ehemaligen Acetylen-Produktionstätte zur Herstellung von ungiftigem, zum Schweißen verwendetem Gas, die ihren ursprünglichen Namen WIEDE-FABRIK beibehalten hat, bilden die 30 Ateliers an der Rambaldi-Straße in Johanneskirchen eine Insel der Kreativität für Münchner Kunstschaffende und Zugereiste aus vielen Ecken Europas. Erhalten sind in dem „revitalisierten“ Komplex die Strukturen der Werkhallen und der imposanten Türme, aber ...

> OPEN RAMBALDI 2013: Industrielle Archäologie und Kunst
 
Kunst 22.02.13 Artikel lesen

Nacht der Villa Massimo Rom
im Martin-Gropiusbau Berlin

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Jan Löw

Mit Jazz geht´s los. Die lange Nacht der Stipendiaten der Villa Massimo im Berliner Martin Gropiusbau. Till Brönners Trompeten Fanfaren, mit reichlich Kontra von Dieter Ilg am Bass, salutieren den Fotografien, Installationen, Architekturmodellen, Collagen, Animationen, Manuskripte, Skulpturen und musikalischen Kompositionen, die 2012 an der Allee der Ateliers im weitläufigen Park der Villa Massimo entstanden sind. Ein Fest für den kreativen Geist ihrer Erschaffer und Dank für formidable Produktionsatmosphäre. Vor 100 Jahren schenkte der jüdischstämmige Unternehmer Eduard Arnold das 36000qm große Areal mit seiner repräsentativen Villa, ...

> Die Nacht der Villa Massimo Rom im Martin-Gropiusbau Berlin
 
Kunst 22.02.13 Artikel lesen

Die Münchner Künstlerin
Ulla M. Scholl

Wie der Münchener Philosoph Prof. Dr. Vossenkuhl mit Platon betonte, gibt es Bilder, „die man nur sehen, aber nicht denken könne. Ulla M. Scholls gemalte Gesichter sind solche Bilder.“ Scholl (genannt d. J.) ist die letzte Bildhauerin der Bildhauerfamilie Scholl, die bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück zu verfolgen ist. Die gebürtige Münchnerin ist mit ihren Eltern, der Bildhauerin Ulla Scholl (Ostermaier) und ihrem Vater, Rudolf Ostermaier, ebenfalls Bildhauer, in Schwabing aufgewachsen. Und wie sie in einem Gespräch verrät, hat sie eine Leidenschaft für Kinderporträts. Interessierte können die Künstlerin über die Homepage kontaktieren.

> Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl: Zum Werk der Künstlerin Ulla M. Scholl> Zur Webseite von Ulla M. Scholl kommen Sie hier:
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Kunst 20.02.13 Artikel lesen

Die Ausnahmestellung
Jenas im Musikleben

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Die Stadt Jena beherbergte lange Zeit die einzige Universität in Thüringen, nachdem Erfurt für einen gewissen Zeitraum darauf verzichten musste. Professoren und Studenten und nicht wenige Bürger, die zumindest teilweise von der Universität lebten, waren auch - aktiv oder passiv - am Musikleben interessiert. Ein Collegium musicum sorgte bis 1770 für die Serenaden, mit denen Honoratioren geehrt wurden. Ein Bild um 1740 zeigt eine solche Abendveranstaltung in der Johannisstraße vor dem Hause des Professors Walch: im Halbkreis Fackeln tragender Studenten musizieren etwa drei Dutzend Musikanten, die Pauken sind in Tische eingelassen; aus den Fenstern hören die Zuschauer zu.

> Die Ausnahmestellung Jenas im Thüringer Musikleben
 
Kunst 20.02.13 Artikel lesen

Ernst August II. Konstantin
von Sachsen-Weimar

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Wer ein Volljährigkeitsalter von 21 Jahren im Kopf hat, sollte darauf verwiesen werden, dass der wettinische Herzog obigen Namens dieses Alter nicht erreicht hat. Immerhin wurde er der Vater des mit Goethe befreundeten Herzogs Carl August, und der Kaiser erklärte ihn schon mit 18 Jahren als volljährig. Wer dem jungen Mann als Schicksalsausgleich für die kurze Lebensspanne eine sorglose Kindheit gewünscht hätte, muss erneut enttäuscht werden. Dem Vater war es wohl wichtiger, der Jagdleidenschaft nachzugehen, als sich um den Prinzen zu kümmern. Als dieser zehn wurde, verstarb der prunkliebende alte Herr.

> Otto Löw: Herzog Ernst August II. Konstantin von Sachsen-Weimar
 
Kunst 20.02.13 Artikel lesen

Theater des Lebens:
Malerei von Sofia Timofeeva

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Bildkompositionen in mal kräftigen, mal dahin schwindenden Farbtönen, auf deren Fläche sich die Konturen edler stilisierter Figuren abheben. Paare in eleganter Garderobe beim abendlichen Spaziergang im Mondschein oder bei einem Tango mitten im Straßenbild vor den Augen eines Saxofonisten festgehalten, der sie mit dem verführerischen Klang seiner Musik begleitet. Weibliche Gestalten, allein mit ihrer Zigarette, oder auch Gruppenbilder, in denen jeder für sich steht, in eigenen Gedanken versenkt oder vor sich ins Leere blickend.

> Malerei von Sofia Timofeeva in der „Europäischen Janusz-Korczak Akademie“
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Kunst 12.02.13 Artikel lesen

Tod in Venedig: 1883
stirbt Richard Wagner

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Vor 130 Jahren starb der Musiker Richard Wagner. Nach seinem Tod am 13. Februar 1883 in Venedig war es der Wunsch es Komponisten in Bayreuth begraben zu werden. Der Komponist monumentaler Werke wie "Der Ring des Nibelungen" hatte im September 1882 seine Reise nach Venedig angetreten. Während einer Arbeit an dem Aufsatz "Über das Weibliche im Menschlichen" brach er zusammen und starb. Am 22. Mai feiert die Klassikwelt den 200. Geburtstag des Künstlers, der in Leipzig das Licht der Welt erblickte.

> Wagner ans Licht - ein Richard-Wagner-Denkmal für Leipzig zum 200. Geburtstag
 
Kunst 12.02.13 Artikel lesen

Georg Büchner starb
vor 175 Jahren

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Einer der genialsten deutschen Dichter, Revolutionär und Mediziner, Georg Büchner, der mit Recht zu den bahnbrechenden Autoren des 19. Jahrhunderts gezählt werden darf, ist nur 23 Jahre alt geworden. Am 19. Februar 1837, vor 175 Jahren, starb der an einer Typhus-Erkrankung völlig erschöpfte Dichter. Nach wie vor begeistert Büchner die Bühnen mit seinen Texten, nach wie vor fasziniert der geniale Spott, und auch die großen Themen, die immer wieder im Zentrum seines Schaffens standen, die soziale Gerechtigkeit und der Umgang mit psychisch Kranken beschäftigen die Literaturwissenschaft bis auf den heutigen Tag. Die Tabula Rasa begab sich auf Spurensuche.

> Georg Büchner und der Idealismus
 
Kunst 11.02.13 Artikel lesen

Michael Nischke zeigt
Fotos im Münchner Sofitel

In Kooperation mit dem Fotografen und Galeristen Michael Nischke präsentierte das Sofitel Munich Bayerpost München-Fotografien des Künstlers. Der Hausherr des Sofitel Munich Bayerpost, Gregory Maliassas, lud zur Eröffnung der Ausstellung Liebhaber und Kunstinteressente ein. Michael Nischke, Fotograf und Galerist, präsentierte 40 Fotografien, die er zwischen 2003-2012 aus den unterschiedlichsten Perspektiven in München aufnahm. „Diese interessanten und schönen Fotos der Stadt München passen ganz hervorragend in das historische Gebäude unserer alten Bayerpost“ so Maliassas. Die Ausstellung ist noch bis Ende März zu sehen.

> Details zum ‚Artwalk’ zur Ausstellung finden Sie auf:> Weitere Informationen über die Galerie Nischke finden Sie auf:
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Kunst 15.01.13 Artikel lesen

Joachim Kaiser:
Sprechen wir über Musik

Es ist immer wieder zu erleben: Man sitzt im Konzertsaal oder der Oper. Gerade wird eine leise, besonders gefühlvolle Passage gespielt. Da reißt urplötzlich das nervige Gedudel eines Handys die ergriffenen Zuschauer aus ihrem Bann. Hektisch untersucht man seine Utensilien. Vielleicht schrillt das vibrierende Ungeheuer gar aus den Tiefen der eigenen Tasche? Puuh... noch einmal Glück gehabt. Es kommt von einem Platz drei Sitze weiter links. Bloß gut, dass man selbst den Vibrationsalarm eingeschalten hatte. Aber auch wenn sich persönliche Erleichterung breitmacht, die Konzentration und der Genuss sind hin.

> Bitte keinen falschen Vibrationsalarm und auch kein "molto subito"
 
Kunst 02.02.13 Artikel lesen

Von David Hockney
zu Rolf-Maria Krückels

Mit ihren 650.000 Besuchern hatte die Ausstellung „A Bigger Picture“ des britischen Malers, Grafikers, Photographen, Bühnenbildners David Hockney in der Royal Academy of Arts in London bereits alle Rekorde gebrochen. 500.000 waren es ein Paar Monate später im Guggenheim Museum in Bilbao. Die Marke von 100.000 Gästen war bereits im Dezember 2012 überschritten, als sie in veränderter Form in der kühn-eleganten architektonischen Kulisse des Museums Ludwig zu Köln ab Ende Oktober 2012 das ideale Ambiente vorfand.
Wo liegt aber das Geheimnis des unglaublichen, lang anhaltenden Erfolgs eines Künstlers, der schon in den weit entfernten 60er Jahre im Zenit seines Ruhmes stand?

> Anna Zanco-Prestel: Neue Kunst in Köln - Von David Hockney zu Rolf-Maria Krückels
 
Kunst 27.01.13 Artikel lesen

Michael Köhlmeier: Die
Abenteuer des Joel Spazierer

Mit "Abendland" legte Michael Köhlmeier bereits ein Opus magnum vor, ein Buch, das völlig zu Recht auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2007 stand. "Die Abenteuer des Joel Spazierer" stehen jenem in nichts nach. Der österreichische Autor beweist einmal mehr, dass er sein Handwerk hervorragend beherrscht. Erneut lässt er das Wesen der Dinge sichtbar werden, würdigt deren unendliche Erscheinungsformen und bringt sie in eine gewisse Ordnung. Ich wage eine Prognose und sehe ihn dieses Mal ganz oben auf dem Podest der Preisträger. Verdient hätte er es.

> Alles ist wie es ist? oder: Alles kann aus uns werden?
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Kunst 21.01.13 Artikel lesen

Mozart + Festkonzert der
Bayerischen Philharmonie

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In Erinnerung an den Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 wurde die Reihe »Mozart +« von der Bayerischen Philharmonie ins Leben gerufen. Mit ihr wird jährlich das musikalische Werk Mozarts im Zusammenspiel mit Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert und gewürdigt. 2013 wird Paul Hindemith (1895 – 1963) 50 Jahre nach seinem Tod zu Mozarts Gegenüber.

> Mozart + Festkonzert der Bayerischen Philharmonie
 
Kunst 06.01.13 Artikel lesen

Mit Wotan ins
Wagner-Jahr

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Für das Wagner-Jahr 2013 rüsten schon jetzt zahlreiche Bühnen der Republik zum Nibelungenkampf. In Frankfurt ist der viel beachtete „Ring des Nibelungen“ von Vera Nemirova in dieser Spielzeit vollendet worden, in Mannheim und in München sind die Inszenierungen von Achim Freyer und Andreas Kriegenburg bis zur „Walküre“ bzw in München auch bis zum „Siegfried“ (Ende Mai) fortgeschritten. Am Rhein muss man die Fortsetzung im Dezember, die zyklische Aufführung aller vier Teile im Jubiläumsjahr abwarten.

> Mit Wotan ins Wagner-Jahr - Neuinszenierungen an Main, Rhein und Isar
 
Kunst 04.01.13 Artikel lesen

Nike Wagner verläßt
Weimar mit Wagner

Die Wagner-Urenkelin Nike Wagner und langjährige Leiterin des Kunstfestes „pèlerinages“ in Weimar verabschiedet sich mit dem "Wagner-Idyll". Die Literatur- und Musikwissenschaftlerin betonte im Interview gegenüber der „dpa“: "Es gibt eine Karikatur, die Liszt beim Aufklopfen eines Eies zeigt. Aus der Schale streckt Wagner seinen Kopf heraus. Liszt war der unentbehrliche Helfershelfer für Wagner, half ihm gleichsam ans Tageslicht. Und ins Rampenlicht". Nachdem der Komponist des Silbernen Zeitalters in Weimar 2012 im Mittelpunkt stand, dreht sich 2013 alles um Richard Wagner, aber, so die promovierte Intendantin, ohne großen Bombast und ohne jede inszenierte Dramatik.

> Nike Wagner im Interview> Robert Wilson inszeniert Liszts kühnes Oratorium beim „pèlerinages“ Kunstfest Weimar
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Kunst 17.01.13 Artikel lesen

Elke Heidenreich:
Eine Reise durch Verdis Italien

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Elke Heidenreich hat sich nach Italien begeben, um in die noch immer vorhandene Aura des Künstlers einzutreten und ihre ganz persönliche Geschichte mit Verdi zu erzählen. Entstanden ist ein wunderbar empathisches Hörbuch, das stimmungsvolle Bilder der Emilia Romagna - Verdis Heimat - zeichnet und erstaunt feststellt, dass über hundert Jahre nach seinem Tod immer noch eine ganze Menge von ihm spürbar ist. Das sind nicht nur die unzähligen Geschäfte, Hotels, Cafes, die seinen Namen tragen, sondern es gibt zum Beispiel auch eine "Salame [Salami] Verdi" oder aber Pizzen die mitunter "Aida", "Otello", "Nabucco" oder "Don Carlo" heißen.

> Schöngeist, Freiheitskämpfer und Bauer
 
Kunst 17.01.13 Artikel lesen

Wagner und
Fortuny in Venedig

Inmitten der Vorbereitungen zu Wagners 200. Geburtstagin diesem Jahrkann man gewiss ohne Übertreibung behaupten, dass Venedig eine Vorreiterrolle einnimmt. In dem nach dem verheerenden Brand vom Jahre 1996 wieder aus der Asche auferstandenen Teatro La Fenice wurde der sächsische Komponist gemeinsam mit dem im gleichen Jahr geborenen Giuseppe Verdi bereits im vergangenen November mit einer Tristan und Isolde- Erstaufführungbedacht, die der Koreaner Myung-Whung Chung zwei Tage nach Verdis Otello dirigierte. Parallel zur Inszenierung, die sich Wagners Vorstellung eines „unsichtbaren Theaters“ viel mehr näherte als den meisten in seinem Herkunftsland ...

> Das kosmopolitische Europa vom Fin du Siècle: Wagner und Fortuny in Venedig
 
Kunst 03.01.13 Artikel lesen

Fernando Pessoa
Boca do Inferno

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"Sollte man die Auffassung teilen, nach der das Fragmentarische oder Unvollendete eine der wesentlichen künstlerischen Charakteristiken der Moderne seien, dann müsste man Fernando Pessoa als einen ihrer würdigsten Vertreter ansehen", stellt Pessoa-Forscher Dr. Steffen Dix fest. Der Übersetzer und Herausgeber der Schriften des Dichters im deutschsprachigen Raum, der derzeit auch als Fellow an der Universität Lissabon arbeitet, beleuchtet im vorliegenden Buch eine weitere, allerdings eher unbekannte Facette dieser großen poetischen Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts, als der der portugiesische Autor zweifelsohne bezeichnet werden kann.

> "Ich sollte eine vielgestaltige Lektüre sein / Selbst für mich!" (Fernando Pessoa)
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Kunst 01.01.13 Artikel lesen

Bühne frei! 101 Theaterbesuche
von Augustinus bis Zadek

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"Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße. Heisere Aufschreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Türe. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht!" Hach, was waren das noch für Zeiten. Der Bericht stammt aus der Feder einer unbekannten Person über die - man mag es kaum glauben - Uraufführung der "Räuber" von Friedrich Schiller am 13. Januar 1782 im Nationaltheater Mannheim mit dem berühmten Schauspieler August Wilhelm Iffland als Franz Moor, ...

> "Das Stück war ein großer Erfolg, nur das Publikum war eine glatte Fehlbesetzung."
 
Kunst 01.01.13 Artikel lesen

Namhafte Erbschaft für
den Kölner Dom

Dank Berta Woodward kann die für die kommenden Jahre geplante Restaurierung der Portale am Kölner Dom auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt und realisiert werden. Die Engländerin, die im vergangenen Jahr im Alter von 80 Jahren gestorben ist, hat ihr Vermächtnis in Höhe von 363 890 Euro über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dem Kölner Metropolitankapitel mit der Auflage hinterlassen, dass das Geld in die Beseitigung von Kriegsschäden am Hohen Dom zu Köln investiert wird. Diese sind an den Portalen besonders sichtbar.

> Namhafte Erbschaft für den Kölner Dom soll Kriegswunden heilen
 
Kunst 28.12.12 Artikel lesen

Hermann Levi

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Es gehört zu den nicht abgegoltenen Ungerechtigkeiten der Geschichte, dass das Schicksal der Menschen und der Kultur, die dazu beitrugen, Richard Wagner zu dem zu machen, als den man ihn im Wagner-Jahr 2013 feiern wird, der Vergessenheit anheim gefallen sind. Während jedes Jahr diejenigen, die es sich leisten können, zu den Wagner-Festspielen nach Bayreuth pilgern und 2013 unzählige Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Feuilleton-Artikel zu Wagner erscheinen werden, redet kaum einer von denen, die Wagner auf seinem Werdegang unterstützten und förderten und die er selber in vielen Fällen beleidigte und verriet. Wer redet schon von den bürgerlichen Salons, mit denen die jüdische Berlinerin Amalie Beer die kulturelle Welt des Berlins des 19. Jahrhunderts prägte, die ungefähr 100 Jahre später gemeinsam mit Beers Glaubensbrüdern und -schwestern vernichtet werden sollte?

> Levi-Gideon Greif: Hermann Levi
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Kunst 22.12.12 Artikel lesen

Peter Sehr im Duell
mit König Ludwig II.

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Star-Regisseur Peter Sehr setzt in seinem neuen Spielfilm „König Ludwig II.“ auf Klischees, kocht emotional das auf, was man über den Bayernkönig eh schon weiß. Sensibilität und Verständnis im Umgang mit dem Regenten und Künstler – davon findet sich bei Sehrs neuer Produktion wenig. Dabei wäre bei einem Budget von 16 Milionen Euro viel Neues zu entdecken gewesen: die Tiefen der charismatischen Persönlichkeit ebenso wie seine Bedeutung als Brückenbauer vom Okzident zum Orient. Dieser gewagte Spagat gelingt der Filmemacherin und Historikerin Angelika Weber in ihrem Art Dokufilm "König Ludwig II. Mein Atem ist die Freiheit". Dieser lebt von den originalen Texten, unbekannten Dokumenten und einzigartigen Bildsequenzen. So porträtiert sich der König selbst, begleitet von den Klängen seiner Lieblingsstücke.

> Zerstörung und Rettung eines lebendigen Mythos
 
Kunst 20.12.12 Artikel lesen

Schöner Müll: Ein
Lob des Künstlichen

Digital erzeugte Musik kann ebenso „authentisch“ sein wie solche, die „unplugged“ auf Naturinstrumenten hervorgebracht wird. Die Sehnsucht nach dem vermeintlich „Echten“ erweist sich von der Hörerseite her meist als schlechter Geschmack und bei den Musikern als rückwärts gewandter Dilettantismus. Freilich muss versucht werden, nachvollziehbare Argumente für das zu finden, was in dem weiten Feld der „Electronica“ zurecht für Qualität gehalten werden kann.

> Adorján F. Kovács: Schöner Müll: Ein Lob des Künstlichen
 
Kunst 14.12.12 Artikel lesen

München
leuchtet

Rückblickend auf glorreiche Münchner Kulturblätter wie den Simplizissimus und Jugend in ihren Ursprüngen oder den Zwiebelfisch hat am 11.12.12 Bürgermeister Hep Monatzeder die Leistungen der engagierten Herausgeberin der Kunstzeitschrift und-Münchner Kunstjournal gewürdigt, die seit 29 Jahren ihr anspruchsvolles Projekt im Eigenverlag weiterführt.

> Anna Zanco-Prestel: MÜNCHEN LEUCHTET
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Kunst 13.12.12 Artikel lesen

Bayerische Philharmonie:
Mozart + Festkonzert

Sie suchen noch das passende Weihnachtsgeschenk? Dann möchten wir Sie, liebe Freunde der Bayerischen Philharmonie, auf einen ganz besonderen Hörgenuss im einzigartigen Ambiente des Cuivilliés-Theaters aufmerksam machen: Dienstag, 29. Januar 2013, 19.30 Uhr, „Festkonzert Mozart+“, Residenz München, Cuivilliés-Theater. Tickets sind ab sofort unter info@bayerische-philharmonie.de oder 089 83 66 06 erhältlich. Wir würden uns sehr freuen, Sie zu diesem musikalischen Highlight begrüßen zu dürfen!

> Bayerische Philharmonie
 
Kunst 12.12.12 Artikel lesen

König Ludwig II.
"Mein Atem ist die Freiheit"

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Matthias Bienek: Was hat Sie bewogen, diesen Film zu machen? Angelika Weber: Dies ist work in progress gewesen. Denn bei meinem Studium der Bayerischen Geschichte habe ich König Ludwig II. geflissentlich übergangen. Im Laufe der Jahre habe ich viele historische Filme - Spielfilme, TV Serien und und Dokus – gedreht. Nur König Ludwig II. ist mir nicht in den Sinn gekommen. Als ich dann den Imagefilm für die Ausstellung „Götterdämmerung“, im Auftrag des Hauses des Bayerischen Geschichte, gedreht habe, ist mir schon während der Produktion aufgefallen, dass es Aspekte in Ludwigs II. Leben und Werk geben muss, die noch eher unbekannt sind.

> KÖNIG LUDWIG II. - Mein Atem ist die Freiheit
 
Kunst 09.12.12 Artikel lesen

Mo Yan und
Günter Grass

Der geniale chinesische Schriftsteller und bekennender Kommunist Mo Yan erhält den Literaturnobelpreis 2012. Er steht der Kommunistischen Partei nahe und verteidigt die Zensur in China. Zensur sei notwendig genau wie lästige Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Verleumdungen, Verunglimpfungen, Gerüchte und Beleidigungen muss man zensieren. Mit dieser Ansicht steht Mo Yan nicht allein. In Deutschland teilen nicht nur Salafisten und orientalische Geistliche seine Meinung. Im Gegensatz zu seinem Literaturnobelpreiskollegen Grass (Foto) sind die meisten Bücher Mo Yans lesenswert.

> Mo Yan und Grass
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Kunst 04.12.12 Artikel lesen

Bayerische Philharmonie
Interview mit Boris Braune

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bayerische-philharmonie.de

Stefan Groß: 1994 gründete der Dirigent Mark Mast den Verein Junge Münchner Philharmonie e.V., der 2007 in Bayerische Philharmonie e.V. umbenannt wurde. Seit dieser Zeit ist er stets gewachsen und vereinigt eine Vielzahl von Orchestern und Chören. Was macht die Bayerische Philharmonie so einzigartig? Boris Braune: Einzigartig macht die Bayerische Philharmonie ihr ganzheitliches Konzept. Dieses äußert sich in den verschiedensten Bereichen, von jung bis alt, vom Kinder- und Jugendchor bis zum großen Chor, genauso wie vom Amateur bis hin zum Profi, von instrumental bis vokal. Wir haben sieben Klangkörper und insgesamt 1500 Musiker und Sänger, die aus 30 bis 35 Nationen pro Jahr zu uns kommen.

> Interview mit Boris Braune
 
Kunst 11.11.12 Artikel lesen

Florian Illies: 1913
Der Sommer des Jahrhunderts

"Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten". Waren die Herausgeber Visionäre, als sie dieses Schiller-Zitat aus dem Wilhelm Tell für ihren "Drogisten-Taschen-Kalenders 1913" auswählten? Die Angst, dass sich dieses Jahr gar als Unglücksjahr erweisen sollte, sitzt jedenfalls einigen Zeitgenossen mächtig im Nacken. "Gabriele D'Annunzio schenkt einem Freund sein 'Martyrium des Heiligen Sebastian' und datiert es in der Widmung lieber vorsorglich als '1912 + 1'.", findet Florian Illies heraus. Für Arnold Schönberg, der nicht ohne Grund die "Zwölf-Ton-Musik" erfand, ist es gar ein Martyrium.

> Ein Jahr am Südhang der Geschichte oder doch nur im Zeichen der Unglückszahl?
 
Kunst 03.12.12 Artikel lesen

Wer war eigentlich
Hermann Levi
?

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Während Kunstinteressierte dem Wagnerjahr 2013 entgegenfiebern, wird zumeist eine Person übersehen, die maßgeblich am Erfolg Wagners beteiligt war. Der 1839 in Gießen geborene und 1900 in München verstorbene Hermann Levi, aus einer bedeutenden jüdischen Familie stammend, dirigierte nicht nur 1882 den "Parsifal" in Bayreuth, sondern war nach dem Tod des Komponisten die rechte Hand seiner Witwe Cosima bei der Leitung der Bayreuther Festspiele. Das Verhältnis zwischen Wagner und dem späteren Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister am Königlichen Hof- und Nationaltheater in München war stets spannungsreich. Die angesehene Münchner Filmemacherin und Historikerin Angelika Weber, die auf Levi bei Dreharbeiten zu ihrem Art Dokufilm "KÖNIG LUDWIG II. Mein Atem ist die Freiheit" (2011) gestossen ist, widmet sich mit einem großartigen Projekt dem „vergessenen“ Komponisten und Dirigenten Levi. Kontakt: weber.viacom@googlemail.com

> Mehr dazu: MEDIA MUSICA
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Kunst 06.11.12 Artikel lesen

Anton Bruckner:
Mystiker und Musikus

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Günter Wand, vielleicht einer der letzten großen Brucknerinterpreten des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, bekannte in einem späten, weitgehend unbeachtet geblieben Gespräch:“ Die Gnade bei Bruckner, so, und einzig so zu schreiben, darin kann ich nur einen Gottesbeweis sehen.“ Wand, der solche Ehrfurcht vor diesem Komponisten hatte, das er dessen Fünfte erst mit zweiundsechzig Lenzen in Angriff nahm, wusste nicht zuletzt auch darum, wovon er sprach, weil ihn das Schaffen des großen Oberösterreichers ein Leben lang begleitet, beschäftigt – in den Bann gezogen hat.

> Anton Bruckner: Mystiker und Musikus
 
Kunst 29.11.12 Artikel lesen

Pracht auf Pergament in
der Hypokunsthalle

Dank einer in ihrer Einmaligkeit beispielhaften Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek München und der der Hypo-Kulturstiftung erfreut sich die gleichnamige Kunsthalle an der Theatiner Straße bis zum 13. Januar 2013 einer außergewöhnlichen Schau, die ihre Einzigartigkeit schon in dem ihr verliehenen Titel verrät: Pracht auf Pergament. Schätze der Buchkunst von 780 bis 1180.

> Eine Ausstellung der Superlative
 
Kunst 27.11.12 Artikel lesen

Künstlerporträt:
Rolf-Maria Krückels

Das Werk von Rolf-Maria Krückels ist charakterisiert durch eine künstlerische Haltung, in der sich Neugier und Konsequenz der Methode verbinden. Es gibt keine stilistische Parallele zu seinen Lehrern Daniel Spoerri und Ben Willikens, bei denen er dann Assistent war, sondern Berührungspunkte zu deren künstlerischen Vorgehensweisen. Eine Gastprofessur in Kalifornien und ein Studienaufenthalt in New York folgten der Assistentenzeit und dem Diplom (1993) an der Münchner Akademie. Auch wenn Rolf-Maria Krückels Objekte oder Videos herstellt, bleibt sein Ausgangspunkt die Malerei, deren Grenzen er überschreitet.

> Zur Webseite gelangen Sie hier:
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Kunst 24.11.12 Artikel lesen

"Hedda Gabler" am
Münchner Residenztheater

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Sie hat schwarze Hände. Voller Ruß von den Ascheresten eines Manuskripts, das sie im lodernden Feuer verbrannt hat. Als sie eine weiße Wand berührt, hinterlassen ihre Hände merkwürdigerweise jedoch keine Spuren. Nichts bleibt von Hedda Gabler - ihr gehören die Hände. Weder im Leben, noch im Tod. Dieses besonders eindringliche Bild prägt Intendant und Regisseur Martin Kusej dem Publikum im Residenztheater München ins Gedächtnis ein.

> Leere Villa, leere Seelen, leere Ehe - Zarathustra-Phantasien in der Lebensgruft
 
Kunst 23.11.12 Artikel lesen

Jüdisches in München
im Monat November

Nach Israel führt das letzte Exponat einer sehenswerten Ausstellung im Kulturzentrum im Sudetendeutschen Haus an der Hochstraße 8, die ganz im Zeichen Franz Kafkas steht. Auf dem Bild mit Titel „ Ein ganz gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand“ ist eine Haarbürste zu sehen, die dem Prager Schriftsteller gehört hatte. Seine letzte Liebe Dora Diamant schenkte sie nach seinem Tod zusammen mit einem Portrait von ihm dem Hebräisch-Lehrer David Maletz bei ihrem Besuch in Palästina. Dort wo das Paar „von einer gemeinsamen Zukunft träumte“.

> Anna Zanco-Prestel: Jüdisches in München im Monat November
 
Kunst 09.11.12 Artikel lesen

Was ist
Kunst?

Berlin, morgens um 8 Uhr: Zwei Stunden vor Einlass beziehen die ganz Disziplinierten bereits Posten. Eher lässig veranlagte Kulturinteressierte versuchen ihr Glück dagegen erst, wenn im "Café Einstein" an der Nordseite der Neuen Nationalgalerie alle essbaren Artikel schon ausverkauft sind und die Wartenden im Abendschatten zu frösteln beginnen.

> Manchmal werden aus einfachen, alltäglichen Materialien strahlende Kunstwerke
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Kunst 27.10.12 Artikel lesen

Victor Hugo
als Lyriker

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In Frankreich ist Victor Hugo neben Molière der bekannteste Schriftsteller, ja ein Nationaldichter, in Deutschland sind ihm an Bekanntheit zahlreiche andere französische Romanciers, Dramatiker und Lyriker überlegen, so Stendhal, Balzac und Flaubert im Roman, der erwähnte Molière oder Racine im Drama oder Baudelaire, Rimbaud und Verlaine, was die Lyrik angeht.

> Annette Seemann: Victor Hugo als Lyriker
 
Kunst 12.11.12 Artikel lesen

Gartenparadiese:
Oasen des Alltags

"Man muss auf den Hügel mit den alten Linden steigen und sich auf die alte Granitbank setzen, dann den Blick über die Schilfwiese zum Tal der Neiße schweifen lassen, kurz bei den drei Pappeln auf der Schlosswiese verweilen, um schließlich am Südflügel des Schlosses just auf den Fenstern, hinter denen die Gemächer des Fürsten lagen, hängen zu bleiben. ...

> Von Arkadiens erster Wiedergeburt bis hin zu Oasen des Alltags
 
Kunst 15.11.12 Artikel lesen

Paris:
Photo 2012

Das Pariser Grand Palais ist der wundervollste Ort dieser Erde, um Photographien neu zu sehen. Und einer der prachtvollsten wohl zudem. Wie aufgetaucht erscheint die Welt der Kunstphotographie im zweiten Jahr nach dem Umzug aus den Katakomben des Louvre. Ein bisschen ist das Flair zum spontanen Plausch mit Martin Parr oder Helmut Newton unter der Glaskuppel verloren gegangen. Doch dafür locken noch bedeutendere Namen des Kunstmarktes. Auch Karsten Greve ist nun mit dabei, und zeigt Mimmo Jodice.

> Paris Photo 2012
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Kunst 14.11.12 Artikel lesen

Matthias Matusseks Erzählung:
„Die Apokalypse nach Richard“

„Die Apokalypse nach Richard. Eine festliche Geschichte.“ So heißt eine gerade erschienene Weihnachtserzählung. Der Titel deutet schon an, um was es geht: Apokalyptische Vorgänge und anheimelnde Feststimmung. Wunder und Weihnachtszauber. Übersinnliches und Beschauliches. Das alles aufgeschrieben vom Literaten Matussek. Nicht vom Bestseller-Provokateur. Und nicht vom „Krawallkatholiken“, den der eine oder andere vielleicht erwartet. Aber der Reihe nach.

> Matthias Matusseks Erzählung „Die Apokalypse nach Richard
 
Kunst 17.10.12 Artikel lesen

Gewagte Konstruktionen
Die großen Baumeister

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Vor knapp 2100 Jahren wurde der Begriff Architektur das erste Mal definiert. Der römische Architekt Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio) erklärt ihn in seinen "Zehn Büchern über Architektur" als das Zusammenspiel von Baukunst und Technik, also die Kunst des Baumeisters und des Ingenieurs. Diese Kunst vereint ein gemeinsames Ziel: aus allen "Wichtigkeiten" logische Antworten entwickeln, um unter Beachtung der drei Kriterien der Architektur - Nützlichkeit, ...

> Pioniere und Visionäre
 
Kunst 22.10.12 Artikel lesen

Schwarze Romantik
Von Goya bis Max Ernst

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"Wirkung ist ihr höchstes Ziel, und um dieses zu erreichen, verschmähet sie keine Mittel. Das Schöne ist nur Nebensache; am liebsten will sie erstaunen und überraschen, niederdrücken durch gigantische Größe oder erschüttern durch Extreme der Leidenschaft; sie hascht nach der Wahrheit der Natur in ihren grässlichen Augenblicken und erlaubt ihrer Phantasie den verwegenen Flug, nicht in das schöne Feenland des Ideals, sondern in die verbotene Region der Geiser und Gespenster."

> Die abgründige Macht des Bildes
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Kunst 26.09.12 Artikel lesen

Helmut Kästl
„Ankunft des Lichts“

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Groß ist die Faszination, die von der Gestalt des Franz von Assisi immer noch ausgeht, den „Heiligen der Freiheit aus dem Geist der Armut“, wie ihn der ausgesprochen laizistische „konservative Anarchist“ Giuseppe Prezzolini in einem meisterhaften Essay einmal charakterisierte. Franziskus schlichte Lebensphilosophie, wonach „Verzicht Freiheit, Unwissenheit Weisheit und Armut Reichtum“ bedeuten, hat im Zuge der Geschichte manche Krisen überstanden und ist heute mehr denn je von Gläubigen, Nicht-Gläubigen oder Andersgläubigen in aller Welt allgemein hoch angesehen und gepriesen.

> Helmut Kästl - „Ankunft des Lichts“ - Stadtgalerie Altötting
 
Kunst 25.09.12 Artikel lesen

Die 60er Jahre
in München

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Buchverlage LangenMüller Herbig nymphenburger terra magica

Mit einer „Künstlerischen Intervention“ von 40 jungen Akteuren in – ganz in Anlehnung an André Courrèges Olympiade-Outfits - gelben, hellblauen oder orangefarbigen Overalls ließ die Landeshauptstadt München Anfang September den Geist der „Siebziger Jahre“ in ihrer Stadtmitte wieder aufleben. „Recontructing Future“ nannte sich das 14-tägige „Happening“ des Berliner Künstler-Duos Dellbrügge - de Moll, beide Stipendiaten der Villa Waldberta. Ihre Absicht war, an die heitere Atmosphäre der Olympischen Spiele 1972 zu erinnern, wodurch ein „neues Deutschlandbild“ hätte geprägt werden sollen.

> Auf den Spuren der Nostalgie - Die 60er Jahre in München
 
Kunst 24.09.12 Artikel lesen

Christine von Brühl
Gebrauchsanweisung Dresden

"Ich habe einer schönen Frau beim Ankleiden zugesehen. Ein Geschenk! Ich habe gesehen, wie sie im Bademantel vor der Frisierkommode sitzt, ein wenig gelangweilt schaut sie in den Spiegel. Doch dann richtet sie sich auf, kämmt die Haare, schminkt sich die Lippen, wählt ein Parfum. Sie sucht den passenden Schmuck, das passende Kleid. Sie probiert mehrere Paar Schuhe an, bis sie die richtigen gefunden hat. Prüfend geht sie vor dem Spiegel auf und ab. Dann legt sie noch Ohrringe an, lange, glänzende Steine, streift einen Ring über, wirft sich schließlich den schweren Schal um die Schultern, greift zum warmen Mantel,...

> Wird in Dresden wirklich nur das verprasst, ...
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Kunst 24.09.12 Artikel lesen

„Art is Liturgy“
in „Kolumba

Die Wirkung ist außergewöhnlich: Vor der „Kirche“ von Robert Klümpen (*1973) werden die Betrachter geradezu hineingezogen in den Innenraum einer Kirche, den Mittelpunkt von Liturgie. Verstärkt wird die Wirkung des großformatigen, an einen Flügelaltar erinnernden Gemäldes durch den schlichten Hintergrund einer schmucklosen Wand, die die Plastizität des Gemäldes mit dem Blick in den Innenraum eines reichhaltig ausgestatteten Gotteshauses noch deutlicher hervortreten lässt. Was für ein Bild von Kirche, was für eine Vorstellung von Liturgie haben die Besucher von Kolumba?

> Vom heiligen Charakter der Symbole
 
Kunst 23.09.12 Artikel lesen

Fotospaziergänge
der Superlative

Die Fotografie (der Begriff wurde übrigens erstmals - noch vor englischen oder französischen Veröffentlichungen - am 25. Februar 1839 vom Astronomen Johann Heinrich von Mädler in der Vossischen Zeitung - eine überregional angesehene Berliner Zeitung - verwendet) wurde in ihrer Geschichte schon vielfach zu Grabe getragen. Völlig zu Unrecht. Denn das Medium erweist sich heute als vitaler und facettenreicher denn je zuvor. Vor allem die rasanten technologischen Entwicklungen der vergangenen 20 Jahre haben dem Umgang mit fotografischen Bildern zu einer neuen Konjunktur verholfen.

> Fotospaziergänge der Superlative
 
Kunst 22.09.12 Artikel lesen

Photokina Köln

„Camera. Reburn.“ verkündet Samsung in Halle 5.2 der Koelnmesse. Was wohl Oskar Barnack, dazu sagen würde? Von seiner ersten Idee für eine Probestreifen-Belichtungskammer zur Bestimmung der richtigen Belichtung für Kinofilmrollen bis zur Präsentation der serienreifen LEItz CAmera im Filmformat 24 x 36 mm im Jahr 1925 vergingen damals über zehn Jahre. Brennweitenangaben werden heute immer noch auf dieses Format bezogen. Samsungs Chip in der GALAXY Camera misst heute 4,6 x 6,2 mm. 16 Millionen Bildpunkte konkurrieren darauf um Licht aus dem 23 - 483 mm Superzoom Objektiv.

> Photokina 2012
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Kunst 17.09.12 Artikel lesen

Peter Rühmkorf - Ein
Poet mit viel Puste

Wünsch mir im Himmel einen Platz / (auch wenn die Balken brächen) / Bei Bellmann, Benn und Ringelnatz / Und wünschte, dass sie einen Satz / In einem Atem sprächen:/ nimm Platz! Dieses Gedicht von Peter Rühmkorf könnte auch stellvertretend für das gesamte Buch stehen. Denn der wohl profilierteste deutsche Lyriker, Essayist und Büchner-Preisträger, der die Sprache so virtuos anzuwenden verstand, erfährt hier in seiner so herrlich hallodrihaften Art eine besondere Würdigung. "In meinen Kopf passen viele Widersprüche" ist geradezu der lebende Beweis, dass nicht alles Deutsche tiefsinnig, schwer und unverständlich daherkommen muss.

> Peter Rühmkorf - Ein Poet mit viel Puste
 
Kunst 17.09.12 Artikel lesen

Nike Wagner
im Interview

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Bednarz: Zu Ihrem Gesamteindruck der nun vor Publikum aufgeführten "Via Crucis" – gab es noch einmal Überraschungen für Sie? Dr. Wagner: Bei der Kunst läßt sich nie alles „vorausberechnen“, es gibt immer Überraschungen, vor allem bei Premieren. Hier war es zunächst das Publikumsverhalten. Im ersten Teil der Veranstaltung, dem Begehen der installativen Arbeiten der Studenten, staute sich der Besucherstrom plötzlich vor dem Eingang zur eigentlichen „Via Crucis“ in der Viehauktionshalle. Jedermann kramte nach seinen Eintrittskarten. Das verzögerte den Ablauf. In der Halle wiederum begann die Vorstellung zu spät, technische Pannen im Hintergrund waren schuld.

> Nike Wagner, künstlerische Leiterin des „pèlerinages“ Kunstfests Weimar, im Interview
 
Kunst 14.09.12 Artikel lesen

Berlin
Art Week

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Courtesy Terreno Baldio Arte, Mexiko

Berlin vergibt in diesem Jahr mehr als 100000 Bauaufträge. Improvisationstalent und Kreativität gehört also zu den Berlinern. Nicht wenige kommen, um sich davon anstecken zu lassen. Cyprien Gaillard, frisch mit dem „Young Artist Award“ der Unternehmensberatung „A. T. Kearney“ und 10.000 Euro ausgezeichnet, choreographierte dieser Tage ein Baggerballett vor dem Schinkelpavillon an der Lindenoper für die Hippies der internationalen Kunstszene. Im Pavillon bleibt als Erinnerung noch bis zum 21. Oktober ein Stelenfeld mit Plexiglas verhaubten Baggermaulzähnen. „What it does to your city“ ist hier das wirklich gelungene Motto.

> Jan Löw: Berlin Art Week
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Kunst 10.09.12 Artikel lesen

"1912 - Mission Moderne" im
Wallraf-Richartz Museum Köln

Grenzüberschreitungen waren in Ausstellungen vor einhundert Jahren und noch länger zurück ein durchaus gängiges und bewusst eingesetztes Stilmittel. In diesem Sinne ist auch der Kapellenraum mit Gewölbe und spitzbogigen Blendarkaden einzuordnen, den die Besucher im Jahr 1912 in der Mitte des Rundgangs durch die „Internationale Kunstausstellung des Sonderbundes Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler“ in Cöln, damalige Schreibweise, betraten. Neben den von Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner bemalten Stoffbahnen, ...

> "1912 – Mission Moderne“
 
Kunst 23.08.12 Artikel lesen

75 Jahre "Haus der
[Deutschen] Kunst"

Nicht vielen ist es vielleicht ganz bewusst, dass München seinen Ruf als „Stadt der Künste“ dem unter König Max II. errichteten „Glaspalast“ im Alten Botanischen Garten zu verdanken hat. Das nach dem Vorbild vom „Crystal Palace“ in London aus Glas und Metall erschaffene multifunktionale Ausstellungsgebäude, in dem ab 1854 Industrie- und Wirtschaftsausstellungen unterschiedlicher Art stattfanden, wurde ab 1889 Austragungsort von Kunstschauen mit internationalem Charakter. Auch ein Festspielhaus für Richard Wagner sollte nach Planungen von König Ludwig II. und Arch. Gottfried Semper dem Komplex angegliedert werden.

> Anna Zanco-Prestel: Vielfalt der Geschichten
 
Kunst 10.08.12 Artikel lesen

Zur DDR-Rezeption
Gottfried Benns

Der Berliner Lyriker Gottfried Benn (1886-1956), der die Jahre 1935/45 als Arzt in der „Wehrmacht“ überstand und mit seinen späten Gedichten in den Nachkriegsjahren zu unerhörtem Ruhm fand, blieb DDR-Lesern mehr als zwei Jahrzehnte unbekannt. So war er in dem von Günther Deicke und Uwe Berger edierten „Deutschen Gedichtbuch“ (Aufbau-Verlag, Berlin 1959) mit keiner Zeile abgedruckt! Zeitgenossen aber aus seiner expressionistischen Schaffensphase vor dem Ersten Weltkrieg wie Ernst Stadler (1883-1914), Georg Heym (1887-1912) und besonders Georg Trakl (1887-1914) ...

> Dichter der Sintflut, des Weltuntergangs: Zur DDR-Rezeption Gottfried Benns
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Kunst 04.08.12 Artikel lesen

10. Thurn & Taxis
Festspiele 2012 eröffnet

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Oper für jedermann, für die ganze Familie hieß es also. Aufgeführt von der Oper Chemnitz. Die Inszenierung von Dominik Wilgenbus betonte passend dazu die lustigen Seiten des märchenhaften Stücks. Und die Gegensätze. Edle und filigrane (Guibee Yang als Pamina) bzw. ausdrucksstarke (Julia Bauer als Königin der Nacht) Frauenfiguren kontrastierten auffällig mit den männlichen Protagonisten, die - rollengemäß – mal eher derb (Andreas Kindschuh als Papageno) und- nicht rollengemäß – mal eher facettenlos (André Riemer als Tamino) waren.

> Liane Bednarz: 10. Thurn & Taxis Schlossfestspiele 2012
 
Kunst 07.05.12 Artikel lesen

Mit Wotan ins
Wagnerjahr 2013

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Für das Wagner-Jahr 2013 rüsten schon jetzt zahlreiche Bühnen der Republik zum Nibelungenkampf. In Frankfurt ist der viel beachtete „Ring des Nibelungen“ von Vera Nemirova in dieser Spielzeit vollendet worden, in Mannheim und in München sind die Inszenierungen von Achim Freyer und Andreas Kriegenburg bis zur „Walküre“ bzw in München auch bis zum „Siegfried“ (Ende Mai) fortgeschritten.

> Mit Wotan ins Wagner-Jahr - Neuinszenierungen an Main, Rhein und Isar
 
Kunst 11.07.12 Artikel lesen

Agilophusaltar kehrt in
Kölner Dom zurück

Mit festem Händedruck presst der Händler in seinem prächtigen Gewand den prall gefüllten Geldbeutel an seinem Körper, um nicht einen Schlag von Jesus Christus abzubekommen, der mit einem Holzstück in der rechten Hand und weit ausholender Armbewegung die Wechsler und Händler aus dem Tempel vertreibt. Prächtig gekleidet ist auch die junge Frau, die sich anlässlich der Erweckung des Lazarus die Nase zuhält. Bei der Kreuztragung Christi lässt sich an den Gesichtern der Schaulustigen deutlich deren abfällige Meinung über den erkennen, der da mit blutigem Gesicht an ihnen vorüberzieht.

> Constantin Graf von Hoensbroech: Voll überbordender Lebendigkeit und Plastizität
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Kunst 10.07.12 Artikel lesen

Gustav Klimt
und Emilie Flöge

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Zwischen 1902 und 1904 malte Gustav Klimt eines seiner berühmtesten Bilder: das erste Damenporträt, in dem das Ornament im Vordergrund steht. Es wurde 1908 auf der Kunstschau neben sieben anderen Gemälden (u. a. "Der Kuss") gezeigt. Obwohl das "Porträt Emilie Flöge" den Beginn jener Schaffensperiode des wohl bekanntesten Vertreters der Wiener Sezession markiert, deren Kunstwerke in den vergangenen Jahren auf internationalen Auktionen Rekordpreise erzielten, fand es zur damaligen Zeit keinen Anklang.

> "Heute wirst Du verschachert, respektive einkassiert!" (Gustav Klimt 1908 an Emilie Flöge)
 
Kunst 03.07.12 Artikel lesen

50 Alltagsfotografien
von Andy Warhol

Im Mai 1979 trafen sich in der Düsseldorfer Galerie Denise René/Hans Mayer Andy Warhol und Joseph Beuys, der Mann mit dem Filzhut. Vieles trennte sie, doch die einfache Feststellung, dass in jedem Menschen ein Künstler stecke oder eben jeder Mensch das Recht habe, für fünfzehn Minuten ein Star zu sein, hatte eine Stahlkraft, die bis ins Facebook-Zeitalter nachwirkt.

> Thomas Zander zeigt 50 Alltagsfotografien von Andy Warhol
 
Kunst 07.03.11 Artikel lesen

Sigmund Freuds
Zukunftsillusion

Religionskritiken, sowohl gegen ihre ideellen als auch praktischen Grundlagen, werden so alt sein wie die schriftlich fixierten Religionen. Sigmund Freud dürfte sowohl die subtile Kritik Ludwig Feuerbachs (1804-1872), die zerset­zende von Karl Marx (1818-1883), aber auch die verzweifelte seines Zeitge­nossen Friedrich Nietzsche (1844-1900) studiert ha­ben, denn er beruft sich auf „bessere Männer“, die „vollständiger, kraftvoller und eindrucksvoller“ als er Kritik an der Religion geübt hätten. Er „habe bloß“ wie er bekennt, „der Kritik“ seiner „großen Vorgänger etwas psychologische Begründung hinzugefügt“. Die besseren Männer zählt er nicht auf, denn „es soll nicht der Anschein geweckt werden“, dass er sich „in ihre Reihe stellen will“

> Sigmund Freuds Zukunftsillusionen
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Kunst 26.06.12 Artikel lesen

Joyce: Künstler
als junger Mann

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"Ich war ein anderer damals. (...) Ich meine (...), dass ich nicht ich war, wie ich jetzt ich bin, wie ich werden musste.", erklärt Stephen Dedalus am Ende des Romans seinem Freund Cranly. Der junge Mann hat sich gewandelt, vom gottesfürchtigen, ängstlichen Buben, zum selbstbewussten, freien Künstler, der religiöse Autoritäten in Zweifel zieht und klare Ziele für sich gesteckt hat. Er will nicht mehr dem dienen, woran er nicht länger glaubt. Sei es nun der Kirche oder aber auch seinem Zuhause und seinem Vaterland.

> "Zeit ist, Zeit war, aber Zeit wird nicht mehr sein."
 
Kunst 10.06.12 Artikel lesen

Desillusion oder Neuanfang?
Tschechow in München

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Sein Kollege Thomas Dannemann setzt in seiner Inszenierung von Tschechows „Drei Schwestern“ im Volkstheater ebenfalls partiell auf laute und schrille Töne. Gleich zweimal gibt es also aktuell Tschechow-Neuinszenierungen in München zu sehen. Die Spätwerke des Meisters der subtilen Psychologie. Zufall? Zeitphänomen? In beiden geht es um zerplatzte Träume und den Untergang einer alten Zeit. Um emotionale Abgründe sowieso. Und somit ganz generell um die Frage: Desillusion oder Neuanfang?

> Neuanfang oder Desillusion? Zweimal Tschechow in München
 
Kunst 05.06.12 Artikel lesen

Wagner wagen
Festtage 2012

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Zum siebten Mal drehte sich in Leipzig am „Vorabend“ zum Jubiläumsjahr 2013 der Veranstaltungsreigen um Richard Wagner, dessen schillernde Persönlichkeit im Zusammenhang mit dem Missbrauch im Dritten Reich Schatten auf sein musikalisches Genie geworfen hatte und dem in der ehemaligen DDR wenig Rehabilitation widerfahren war. Aber Leipzig ist nicht nur Bach, Mendelssohn, Schumann, Thomaner oder Gewandhaus , Literatur, Messe, Porsche und BMW, Leipzig ist auch die Geburtsstadt Wagners, in der er prägende Jugendjahre verbrachte.

> Wagner wagen - die Leipziger Wagner Festtage 2012
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Kunst 09.05.12 Artikel lesen

Renoir. Zwischen Bohème
und Bourgeoisie

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Noch bis zum 12. August 2012 zeigt das Kunstmuseum Basel 50 Frühwerke des gefeierten, aber gern auch auf das Klischee des "Maler des Glücks" reduzierten Pierre-Auguste Renoir. Aber gerade seine frühe Schaffensperiode ab dem Jahr 1864 - dem Jahr, in dem Renoir sich erstmals mit einem Gemälde am offiziellen Salon beteiligen konnte - offeriert künstlerisch herausragende und in seiner Vielschichtigkeit überraschende Gemälde. "Die Epoche von etwa Mitte der 1860er- bis zum Ende der 1870er-Jahre war in Frankreich von extremen sozialen, politischen und künstlerischen Umbrüchen geprägt.

> Renoir. Zwischen Bohème und Bourgeoisie: Die frühen Jahre
 
Kunst 09.05.12 Artikel lesen

José Saramago
Kain

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"Wie alles haben auch die Wörter ihr Was, Wie und Warum. Manche sind feierlich, sprechen uns mit pompösem Gehabe an, tun sich wichtig, als wären sie für Großes bestimmt, und dann stellt sich heraus, dass sie nicht mehr als ein leises Lüftchen waren, das keinen Mühlenflügel hätte in Bewegung setzen können, andere, gewöhnliche, übliche, alltägliche haben am Ende Folgen, die niemand vorauszusehen gewagt hätte, dafür waren sie nicht gemacht, und doch haben sie die Welt erschüttert.", schreibt der Portugiesische Literaturnobelpreisträger kurz vor seinem Tod.

> Heike Geilen: José Saramago Kain
 
Kunst 11.03.12 Artikel lesen

Lou Andreas Salomé

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Lou Andreas-Salomé - ein Name der unwillkürlich Assoziationen weckt: Muse, Geliebte, Femme fatale. Was hatte diese Frau an sich, die sich im Dunstkreis berühmter Männer ihrer Zeit bewegte und die im Sinne Nietzsches, jenseits von Gut und Böse stand? Welche Faszination ging von der mit einem unglaublichen Intellekt gesegneten, russischen Generalstocher aus, die "in fast ärgerlicher Weise schon immer vorweg weiß, was kommt, und worauf es hinaus soll.", wie es ihr langjähriger Freund Paul Reé einmal treffend formulierte.

> Lou Andreas-Salomé - Die Weiterdenkerin
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Kunst 27.02.12 Artikel lesen

Friedrich Nietzsche
Gedichte

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Der Name Friedrich Nietzsches steht in erster Linie für den Philosophen. Als großer Zweifler, Provozierer, Prophet und radikaler Kritiker des Christentums wird er assoziiert. Aber Nietzsche war auch Philologe und Schriftsteller. Mag der Denker Nietzsche auch noch so umstritten sein, wenn man seine Werke liest, kommt man nicht umhin, den Stilisten zu bewundern. Der jüdische Journalist und Kritiker Leo Berg schrieb bereits 1889 über ihn: "Man mag einst über Nietzsche denken, was man will, über den Schriftsteller wird es bald keinen Zweifel geben. Er ist der größte Virtuose der deutschen Sprache."

> Heike Geilen: Nur Narr! Nur Dichter!
 
Kunst 29.02.12 Artikel lesen

"Architekt der Leere"
Eduardo Chillida

„Moderne Unart, die Künste theoretisch auseinandergehalten als einzelne genießen zu müssen“, schrieb Friedrich Nietzsche im Herbst 1869 nieder. Ihm leuchtete dabei freilich das antike Musikdrama als Vorbild. Wie ist es aber heutzutage bestellt mit der Überschreitung der Grenzlinien der Künste? Die Verbindung von Musik, Tanz und Raum bzw. Architektur ist Dank der kürzlich verstorbenen Pina Bausch oder auch Sasha Waltz schon auf gutem Wege. Wie aber kann die bildende Kunst in die Bewegung geraten?

> Christian J. Grothaus: Ein „Architekt der Leere“ zwischen Kunst und Philosophie.
 
Kunst 29.03.12 Artikel lesen

Martin Mosebach und
die Lourdes-Madonna

Woran erkennt man einen konservativen Revolutionär? Was hätte er zu tun, wäre er keine bloß historische Erscheinung? Er müsste im Widerspruch stehen zur Mehrheitsmeinung, zum Zeitgeist aus wohlüberlegten Gründen. Er müsste die Gegenwart so sehr lieben, dass er sie umstürzen wollte mit Mitteln, die ihm die Vergangenheit an die Hand gibt. Er müsste durchdrungen haben, was er ablehnt, und begehren, was war, und also in etwa so reden, wie es zum „Aschermittwoch der Künstler“ Martin Mosebach in der Münchner Muffathalle tat.

> Alexander Kissler: Martin Mosebach und die Lourdes-Madonna
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Kunst 11.02.12 Artikel lesen

Bazon Brock und das Internet
als Gulag des 21. Jahrhunderts

Der emeritierte Ästhetikprofessor und Aktionskünstler Bazon Brock hat vor dem Internet gewarnt. Wie er gegenüber der Berliner "tageszeitung" betonte, sei das Internet der Gulag des 21. Jahrhunderts. Denn hier würden persönliche Daten gespeichert, was letztendlich darauf hinausläuft, möglicherweise die Menschheit in Zukunft jederzeit in der Hand zu haben. Was heute noch unter Terror-Abwehr läuft, könnte eines Tages dazu mißbraucht werden, die Demokratie aufzuheben, so Brock. Der studierte Philosoph hatte zuletzt in der Bundeshauptstadt eine "Denkerei" eröffnet, bei der Bürger unlösbare Probleme einreichen sollen.

> Bazon Brock: Die Kultur zivilisieren
 
Kunst 28.01.12 Artikel lesen

300. Geburtstag
von Friedrich II.

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Liebe Jubiläumsgäste, wenn Friedrich II. jetzt in den Saal schauen könnte, wäre er wohl zufrieden: passend zur großen Bühne ein großes Publikum! So viele, die sein Leben erforscht, sein Erbe entdeckt, gerettet und gepflegt haben – oft hartnäckig und mit preußischer Hingabe, wie einst der König selbst. Ich glaube, so mancher von Ihnen hier im Saal hätte zu Friedrichs Lebzeiten eine Einladung zur berühmten Tafelrunde erhalten. Weltoffene, belesene und kulturinteressierte Mitstreiter wusste der Monarch besonders zu schätzen. Allerdings hätte man an dieser Tafel einige Wahrheiten – zum Beispiel über Niederlagen auf dem Schlachtfeld – schweigsam mit dem Wein herunterschlucken müssen. Denn was sein Image betraf, kannte der Herrscher kein Pardon!

> Festakt zum 300. Geburtstag von Friedrich II.
 
Kunst 20.01.12 Artikel lesen

Mario Vargas Llosa
und das Cervantes-Institut

Der peruanisch-spanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa hat dem spanischen Cervantes-Institut eine Absage erteilt. Wie der Nobelpreisträger betonte, sei die ihm vom Kulturinstitut angebotene Leitung nicht vereinbar mit seiner literarischen Tätigkeit. Spaniens König Juan Carlos hatte den Literaturnobelpreisträger im Namen der Regierung für das Amt vorgeschlagen. Vargas Llosa hatte den Posten 1996 allerdings schon einmal abgelehnt.

> Mario Vargas Llosa - ein politischer Schriftsteller
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Kunst 14.01.12 Artikel lesen

55. Todestag
Arturo Toscanini

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War Arturo Toscanini ein Unmensch? Und wenn ja: musste er einer sein? Nicht wenige sahen (und sehen) in ihm einen echten Teufel. Das in dieser Sache gern vorgebrachte ´Beweismaterial´ gibt solchen Leuten offenbar Recht und man könnte, einschließlich aller Mythen, Legenden und Anekdoten, die sich bis heute um die Person des Dirigenten ranken, eine Enzyklopädie damit füllen.

> Shanto Trdic: Arturo Toscanini: Mit Pauken und Trompeten
 
Kunst 11.11.11 Artikel lesen

Naturbegriff: Goethe
und die Moderne

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Über Goethe ist so viel gesagt und geschrieben worden, daß man den Eindruck haben muß, es gäbe bei diesem einzigartigen Menschen nichts Neues zu entdecken. Dieser Eindruck ist jedoch falsch. Wer sich näher mit dem Naturwissenschaftler Goethe beschäftigt und wer dabei völlig vorurteilsfrei vorgeht und sich nicht von der 200 Jahre alten Rufmordkampagne der herrschenden Naturwissenschaft gegen Goethe irre machen läßt, der wird in dessen natur­wissenschaftlichen Schriften einen bisher weitgehend unbekannten Kontinent des Denkens entdecken. Gemeint ist der Begriff Goethes von der Natur, der uns modernen Menschen fremd und unverständlich geworden ist und der sich von unserem modernen Naturverständnis grundsätzlich unterscheidet.

> Der Bruch zwischen den Naturbegriffen Goethes und der Moderne
 
Kunst 06.11.11 Artikel lesen

Sibylle Lewitscharoff
erhält Literaturpreis

Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff erhält für ihrem Roman "Blumenberg" den Wilhelm-Raabe Literaturpreis. Zur Begründung hieß es, daß die Autorin die Pfade herkömmlichen Erzählens mit provokantem Übermut verläßt. Die Schriftstellerin hat in ihrem Buch eine biografische Fantasie über den 1996 in Münster gestorbenen Philosophen Hans Blumenberg entworfen. Der Wilhelm-Raabe Literaturpreis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird jedes Jahr von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk verliehen.

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Kunst 31.10.11 Artikel lesen

Musikalisches
Glaubensbekenntnis

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Die berühmte symphonische Dichtung „Die Moldau“ von Bedrich Smetana fließt als ehrwürdiger Messgesang „Cantare, iubilare“, Musik des kanadischen Rockpoeten Leonhard Cohen wird zum „Hallelujah“, und der herrliche Hymnus „Tantum Ergo“ über das allerheiligste Altarsakrament korrespondiert mit dem berühmten Rhythmus des „Bolero“ von Maurice Ravel. Es klingt unerhört, aber genau das ist es auch, was sich auf der CD „Die Priester – Spiritus Dei“ nachhören lässt. Zwei Mönche und ein Weltpriester sind die Interpreten einer Abfolge von Kirchenliedern und Gebeten, die in einer bislang vollkommen unerhörten Version vertont wurden.

> Musikalisches Glaubensbekenntnis
 
Kunst 16.10.11 Artikel lesen

Franz Liszt:
200. Geburtstag

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Anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Liszt (1811–1886) am 22. Oktober 2011 zeigt die Klassik Stiftung Weimar vom 24. Juni bis zum 31. Oktober 2011 die in Kooperation mit der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar erarbeitete Landesausstellung »Franz Liszt – Ein Europäer in Weimar«. Im Mittelpunkt der über 350 Exponate umfassenden zweiteiligen Ausstellung im Schiller-Museum und im Schlossmuseum stehen die europäischen Dimensionen sowohl des Komponisten und Interpreten Liszt wie auch seiner in Weimar verwirklichten Kunstprojekte. Dabei werden Liszts Leben und Wirken und die Bedeutung Liszts für die europäische Musik- und Geistesgeschichte umfangreich dokumentiert.

> Ein Europäer in Weimar> Franz Liszt in Jena
 
Kunst 24.09.11 Artikel lesen

Fünfte Jahresausstellung
"Kolumba" in Köln

Zart und subtil entfalten sich die Klänge im Raum, wie klingende Seifenblasen reihen sie sich unablässig aneinander und verklingen – kaum, dass sie gehört worden sind - auch ebenso schnell wieder in der hoch aufragenden Funktionalität des Raumes, der von einem Heilig-Geist-Retabel aus dem 15. Jahrhundert beherrscht wird. Dabei korrespondieren die drei Parabolschüsseln der „RaumReflexion“, die Bernhard Leitner als Ton-Raum-Skulptur vor einem Jahr geschaffen hat, mit ihren sphärisch anmutenden Tönen in faszinierender Weise mit den drei Tafeln des spätmittelalterlichen Altaraufsatzes, dessen farbenprächtige Gestaltung die Versammlung der Apostel mit der Muttergottes am Pfingstfest zum Thema hat.

> Wer nicht denkt fliegt raus“ - Fünfte Jahresausstellung von „Kolumba“
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Kunst 22.09.11 Artikel lesen

Streit um Preis für
Peter Handke

Der Schriftsteller Peter Handke sollt eigentlich Ende Oktober den Candide-Preis erhalten, einen deutsch-französischen Literaturpreis des Literararischen Vereins Minden, doch nun weigert sich der Sponsor, die Kolbus Buchbindereimaschinen, den Preis auszuzahlen. Der Grund sind die umstrittenen Äußerungen des Schriftstellers zu Jugoslawien. Die Firma befürchtet Negativschlagzeilen, weil der Preisträger ihr nicht gefällt. Bereits 2006 hatte es Ärger um Handkes Auszeichnung mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf gegeben, auf den er damals freiwillig verzichtet hat.

> Adolescentia Obscura – Die Leiden des Peter Handke
 
Kunst 08.09.11 Artikel lesen

Goethe als Leitgeber
der westlichen Kultur

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Der russische Regisseur Alexander Sokurow ist fest davon überzeugt, daß der Frankfurter Jurist und Dichterfürst Johann Wolfgang Goethe mit seinem „Faust“ europäische Kulturgeschichte geschrieben hat. Wie Sokurow bei der Premiere seines Films "Faust" beim Internationalen Filmfestival in Venedig hervorhob, sei Goethe einer der der wichtigsten Autoren überhaupt. Schriftsteller wie beispielsweise Dostojewski wurden vom Weimarer Geheimen Rat maßgeblich inspiriert. Beim Festival läuft derzeit Sukorows "Faust". Die Tabula Rasa (Ernst Osterkamp) beleuchtet ein Stück aus Goethes Leben, und die maßgebende Rolle, die Schiller dabei spielte.

> Jochanan Trilse-Finkelstein: Goethes erstes Weimarer Jahrzehnt> Babylon in der modernen Naturwissenschaft> Der Bruch zwischen den Naturbegriffen Goethes und der Moderne> Der Teufel und die Welt. Und Goethe, des Teufels Gegenspieler> Ernst Osterkamp: Einsamkeit. Über ein Problem in Leben und Werk des späten Goethe
 
Kunst 29.09.10 Artikel lesen

Palladio - Eine Einführung

Näher dürfte man der historischen Person Andrea Palladio kaum kommen, als in dem hier in deutscher Fassung vorliegenden Buch von Guido Beltramini. Aus den spärlichen Quellen, die sich zu ihm und seinem nächsten Umfeld erhalten haben, wird das intime Lebensbild eines Mannes konturiert, der, wie kaum ein anderer Künstler vor oder nach ihm, zur Signatur einer Epoche und zum Namensgeber eines Baustils geworden ist, der sich über Jahrhunderte und Kontinente erstreckt.

> Werke ohne Tage. Palladios Leben in Büchern
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Kunst 25.07.11 Artikel lesen

150. Geburtstag des Kölner
Wallraf-Richartz-Museum

Ein Museum stellt sich selbst aus. Mehr noch: Es wird und will Tatort sein. Zwar nicht im kriminalistischen Sinne. Doch jenes unabdingbare Gespür für das Zusammensetzen vieler Details zu einem schlüssigen Gesamtbild, wie es besonders bei der kriminalistisch-detektivischen Untersuchung eines Tatorts notwendig ist, sollten auch die Besucher am „Tat Ort Museum“ mitbringen oder beim Rundgang durch die gleichnamige Ausstellung mit ausgewählten Bildern vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert im Kölner Wallraf-Richartz-Museum (WRM) entwickeln können.

> Zum 150. Geburtstag zeigt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum
 
Kunst 30.05.11 Artikel lesen

Richard Wagner
und Leipzig

Die Musikstadt Leipzig hatte in diesen Maitagen noch mehr zu bieten als gewöhnlich. Das Mahler-Festival mit allen Sinfonien des Komponisten und den großen Orchestern der Welt im Gewandhaus (etablierte Hochkultur) und die von der „Richard Wagner Gesellschaft Leipzig 2013“ ins Leben gerufenen Wagner-Festtage (Humus für ein neues Musikverständnis) an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichem Charakter. Vom volksfestartigen Treiben mit subversivem Einschlag auf dem Fockeberg – das „Feste Spielhaus“, dessen Richtfest man feierte, wird wohl nie gebaut werden – bis zur konzertanten Aufführung des dritten Aufzugs vom „Siegfried“ in der Peterskirche als fulminanter Höhepunkt.

> Erwache Leipzig mit Wagner – die Wagner-Festtage 2011 zwischen High und Low
 
Kunst 27.05.11 Artikel lesen

200. Todestag -
Heinrich von Kleist

Scheitern als Lebensprinzip, so könnte man kurz Heinrich von Kleists irdisches Schicksal umschreiben. Und diese Maxime unterstrich der berühmte Dramatiker selbst, als er sich zuletzt als „nichtsnütziges Glied der menschlichen Gesellschaft“ bezeichnete. Dabei hatte der 1777 im Frankfurt/Oder geborene Dichter die besten Voraussetzungen für eine gesellschaftliche Karriere; er kam aus einer einflußreichen pommerschen Familie, ausgestattet also mit dem besten Pedigree, hatte von Jugend an beste Beziehungen zu einem erlesenen Kreis einflußreicher Politiker des preußischen Staatsapparates. Anfang der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts trat er in das das 3. Bataillon des Garderegiments in Potsdam ein, wurde Leutnant; 1797 befreundete er sich mit Ernst von Pfuel, dem späteren preußischen Ministerpräsidenten.

> Stefan Groß: Der post-moderne Heinrich von Kleist
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Kunst 18.05.11 Artikel lesen

Vor 100 Jahren
starb Gustav Mahler

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Gustav Mahler, geboren 1860 in Kalischt, war ein Komponist und europaweit anerkannter Dirigent. Mahlers musikalische Entwicklung begann bereits in jungen Jahren. Schon zu dieser Zeit komponierte er erste kleine Stücke. Er studierte Musik am Konservatorium in Wien und arbeitete anschließend als Kapellmeister. Mahler bereiste als Gastdirigent viele Städte in Europa. Auch eigene Kompositionen führte er europaweit auf. Heute gilt er als ein bedeutender Komponist der Spätromantik. Ab 1909 leitete er die New Yorker Philharmonika. Am 18. Mai 1911 verstarb Mahler.

> Leipzig fördert Mahler-Festival 2011
 
Kunst 15.05.11 Artikel lesen

In Jena kommt die Malerin
Louise Seidler zur Welt

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Am 15. Mai 1786 kam in Jena die Malerin Caroline Louise Seidler zur Welt. Sie war eine Bekannte von Johann Wolfgang von Goethe, in dessen Auftrag sie das Altarbild des Heiligen Rochus anfertigte. Seidler hatte Zugang zu intellektuellen Kreisen der damaligen Zeit und erhielt Stipendien, auf Veranlassung von Goethe, vom damaligen Großherzog Carl August, mithilfe derer sie zur malerischen Weiterentwicklung nach München und Italien ging. Ihren Lebensabend verbrachte die Malerin in Weimar, bis sie 1866 verstarb. In Weimar verfasste sie ihre Autobiographie mit dem Titel „Erinnerungen aus dem Leben der Malerin Louise Seidler“, die 1873 veröffentlicht wurde. Seidler erfreute sich zeitlebens einer hohen gesellschaftlichen Wertschätzung, die durch die Unterstützung und Förderung von Goethe begünstigt wurde.

 
Kunst 06.05.11 Artikel lesen

Rabindranath Tagore
150. Geburtstag

Pünktlich zum 150. Geburtstag des am 7. Mai 1861 geborenen Rabindranath Tagore ist eine ganze Reihe von Publikationen erschienen, die sich dem Lyriker und Mystiker widmen, den sein ganzes Leben lang die Sehnsucht nach Natur, Kosmos und Transzendenz erfüllte. 1913, fast noch unbekannt, erhielt Tagore den Literatur-Nobelpreis für seinen Gedichtband "Gitanjali". Der "Insel Verlag" wartet nun mit einer neuen Auswahl seiner Gedichte auf, und Martin Kämpchen, der sich für die Edition der Gedichte verantwortlich zeigte, hat sich darüber hinaus im "Marbacher Magazin" mit dem Verhältnis Tagores zu Deutschland beschäftigt. Hier erhält der Leser tiefere Einblicke in die deutsche Rezeptionsgeschichte.

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Kunst 04.05.11 Artikel lesen

August von Kotzebue
250. Geburtstag

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Pünklich zum 250. Geburtstag des in Weimar geborenen August Friedrich Ferdinand von Kotzebue (3. Mai 1761) sind zwei Bücher erschienen, die sich dem Werk des Literaten widmen. Axel Schröter hat eine Biographie vorgelegt, die den literarischen Einflüssen Kotzebues nachgeht, die die Beziehungen zu seinem Onkel Johann Carl August Musäus analyisert und die Bedeutung der Bühnenmusik für Kotzebues theatralische Sendung nachzeichnet. Johannes Birgfeld, Julia Bohnengel und Aleander Kosenina haben im Wehrhan Verlag ihr Lexikon "Kotzebues Dramen" vorgelegt. Kotzebue, der nach dem Sieg Napoleons bei Jena nach Rußland floh, wurde 1819 von einem Jenaer Burschenschaftler ermordet.

 
Kunst 18.04.11 Artikel lesen

Peter Ustinov wäre
90 Jahre alt geworden

Der Schauspieler Sir Peter Ustinov wäre am 16. April 90 Jahre alt geworden. Parallel zur Schauspielerei betätigte er sich auch als Regisseur, Journalist und Kolumnist, initiierte Opern und schrieb als Autor satirische Stücke, Erzählungen sowie Romane. Sozial engagierte er sich für das Kinderhilfswerk UNICEF und setzte sich für die Völkerverständigung sowie die Reduktion von Vorurteilen ein. Am 11. August 2003 gründete er gemeinsam mit der Stadt Wien das Sir-Ustinov-Institut, das sich mit der Erforschung von Vorurteilen beschäftigt. Er selbst bezeichnete sich stets als Weltbürger. Sir Peter Ustinov verstarb am 28. März 2004.

 
Kunst 18.04.11 Artikel lesen

Freiheit für
Ai Weiwei

Vom Kunstaktivisten und China-Kritiker Ai Weiwei fehlt auch zwei Wochen nach seiner Festnahme durch die chinesischen Behörden jede Spur. Wo sich der international bekannte Künstler und Aktivist derzeit aufhält, ist ungewiß. Unterdessen hat der Menschenrechtsausschuß des Bundestages in Berlin die sofortige Freilassung des Künstlers gefordert. In Berlin haben 150 Menschen vor der chinesischen Botschaft - unter dem Motto "1.001 Stühle für Ai Weiwei" - protestiert. Zu Protesten kam es auch in München, Hamburg, Minden in Westfalen, New York, Moskau und Hongkong.

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Kunst 12.04.11 Artikel lesen

Die Mutter aller Kunstmessen
wird 45 - Artcologne 2011

Es war einmal. In einer aufstrebenden Kreativstadt wuchs eine Kunstmesse parallel zur arroganten und verfetteten Mutter im Rheinland. 2007 verzieht sich die honorige Dame vom angestammten Herbsttermin in den neu erwachenden Frühling. Vier Jahre sind seither ins Rheinland gegangen. Im Focus stehen heuer neueste Positionen junger Kunst, die längst keine Trennungen der klassischen Medien mehr kennt. Plastiker werden Videokünstler, experimentieren mit Fotografie und Collagetechniken, suchen. Wirklich neues zu kreieren fällt immer seltener leicht aus. Neue Facetten am eigenen Selbst zu finden ist für jeden Betrachter eine Übung mit unendlichen Möglichkeiten.

> Jan Löw: Artcologne 2011
 
Kunst 05.04.11 Artikel lesen

Jena ist im Robert
Schumann Netzwerk

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Wie die Friedrich-Schiller Universität in Jena mitteilte, wird die Saalestadt in das Robert Schumann-Netzwerk aufgenommen. "Die Promotionsurkunde des Musikers wurde im vergangenen Jahr im Original in einer Sonderausstellung der Friedrich-Schiller-Universität anlässlich Schumanns 170. Doktorjubiläums präsentiert.", so die Pressestelle der Jenaer Universität. Der Komponist, der 1810 in Zwickau geboren wurde und 1856 in Bonn starb, hatte 1840 im Fach Philosophie die Doktorwürde erlangt. Dem Schumann-Netzwerk gehören zehn weitere Städte an, darunter Zwickau, Heidelberg und Leipzig sowie Dresden, Düsseldorf und Bonn. Der Komponist und Pianist gilt bis heute als bedeutender musikalischer Vertreter der Romantik.

> Otto Löw: Der Chemiker Wolfgang Döbereiner befürwortet Robert Schumanns Promotion in Jena> Otto Löw: Im Jahr 2010 wird der zweihundertste Geburtstag von Robert Schumann gefeiert.> Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech: Als Gesunder in der Irrenanstalt
 
Kunst 02.03.11 Artikel lesen

Van-De-Velde-Jahr 2013

Henry van de Velde war das, was man heute als einen „Alleskünstler“ bezeichnet. Die Gestaltung eines Hauses und eines Raumes, die Form von Kleidung und Schmuck, aber auch das Design von Alltagsgegenständen gehörten für ihn zusammen. Der Belgier, der 1902 nach Thüringen kam, ignorierte die Grenzen zwischen Kunst und Kunsthandwerk und gestaltete Objekte praktisch für jedes Gebiet des Lebens. In Thüringen hinterließ er zahlreiche Spuren, auf denen im Jahr 2013 anlässlich seines 150. Geburtstages gewandelt werden kann.

> Ein Alleskünstler wird 150. Das Van-de-Velde-Jahr 2013 in Thüringen
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Kunst 03.03.11 Artikel lesen

Mit Alfred Kubin
im Gespräch

Alfred Leopold Isidor Kubin ist ein österreichischer Grafiker, Schriftsteller und Buchillustrator. Geboren wird er 1877 in Leitmeritz, heute in der Tschechischen Republik. Bekanntheit erlangt er als Gründungsmitglied der Neuen Künstlervereinigung München, der unter anderem auch Wassily Kandinsky angehört. Aus der N.K.V.M. geht 1911 die Redaktion des Blauen Reiters hervor, an deren ersten Ausstellung er sich beteiligt.

> „Ich aber weiß um den Schaffenszwang...“
 
Kunst 16.01.11 Artikel lesen

Kein dicker Picker für
die Heiligen Drei Könige

Der dicke Pitter hat seine Stimme verloren. Dieser Zustand der - medizinisch gesprochen – sogenannten Aphonie, also Störung der Tonbildung oder Stimmlosigkeit, wird auch noch Monate so bleiben. Und es ist ungewiss, ob der Patient anlässlich des nächsten Osterfestes tatsächlich wieder wie erhofft mit dem weithin hörbaren warmen Schlagton ,C’ ertönen wird. Denn die größte am geraden Joch freischwingende Glocke der Welt, von der hier die Rede ist und die in der Glockenstube des Kölner Doms hängt, hat ausgerechnet am Dreikönigstag (6. Januar) seinen Klöppel verloren.

> Kein dicker Pitter für die Heiligen Drei Könige
 
Kunst

08.12.10

Michael Triegel malt den Papst

Quelle: YouTube

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Kunst 08.12.10 Artikel lesen

Der Realismus des
Michael Triegel in Leipzig

Er ist der offizielle Porträtmaler des Papstes, der 1968 in Erfurt geborene Michael Triegel. Landschaftsskizzen und Stillleben, vor allem aber mythologische und religiöse Themen stehen im Mittelpunkt seines Schaffens. Triegel selbst bezeichnet seine Malweise als „Bella Maniera“. Immer wieder greift er in seiner Kunst auf altmeisterliche italienische Schulen zurück. Und wie Dieter Bartetzko in der "FAZ" bemerkt, huldigt Triegel in seinem Werk "in erster Linie neuen Rätselmythen - und sich selbst". Die Ausstellung von Michael Triegel "Verwandlung der Götter" ist bis zum 6. Februar 2011 im "Museum der Bildenden Künste" Leipzig zu sehen. Der Ausstellungskatalog kostet 29, 90 Euro.

 
Kunst 06.10.10 Artikel lesen

Neues von Goethe

Einerseits gibt es eine nahezu unüberschaubare Goethe-Literatur, also Literatur über Literatur, die zuweilen auch eigenen Literatur-Wert hat, vor allem, wenn sie von Dichtern bzw. großen Literaten geschrieben worden ist: etwa von den Schlegels oder gar Heinrich Heine, von Gerhart Hauptmann oder gar Thomas Mann, den Zweigs, Joh. Robert Becher, Louis Fürnberg oder gar Bertolt Brecht geschrieben ward, weniger Martin Walser, umso lieber Peter Hacks!

> Goethes erstes Weimarer Jahrzehnt
 
Kunst 29.09.10 Artikel lesen

Neues aus der Comicforschung

Der diesjährige „Internationale Comic-Salon“ vom 3. bis 6. Juni 2010 hat das Medium Comic wieder in die Medien gebracht. In Erlangen, das die Veranstaltung alle zwei Jahre beherbergt, fanden sich anlässlich des Comic-Salons nach Angaben der Veranstalter mehr als 25.000 Besucher ein. Der Comic-Salon besteht aus einer Vielzahl von Veranstaltungen, die zum einen in der zentralen Heinrich-Lades-Halle stattfinden, zum anderen an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt wie Galerien, Buchhandlungen und Cafés.

> Kundschafter im Land der Zeichen
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Kunst 27.07.10 Artikel lesen

Der Bestseller von La Roche

Die erste Frau Deutschlands, die einen Bestseller schreiben sollte, wurde am 6. Dezember 1730 als erstes Kind des Kaufbeurer Stadtphysikus Georg Friedrich Gutermann geboren. Sie war zunächst eine Enttäuschung für den Vater, denn der Zeit entsprechend, die noch auf die Aufklärung wartete, hatte er sich einen Stammhalter gewünscht.

> „Das Fräulein von Sternheim“, der erste Bestseller einer Frau in Deutschland
 

 

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Wenn Farbe nur mehr zu ahnen ist - Der Bayer Franz von Stuck kriegt Besuch von seinem holländischen Kollegen Jan Toorop

(Hans Gärtner)

Es ist bekannt, dass der Niederländer Jan Toorop (1888 bis 1926), wohl zur Rettung seiner Ehe, 1905 zum Katholizismus konvertierte. Da hätte es nahe gelegen, sein Werk in München beim Verein Christlicher Gegenwarts-Kunst ...

 
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Von der Einziartigkeit des Individuums

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

“Herr gib mir dieses Wasser, damit ich nicht mehr dürste“, heißt es auf einem Andachtsbild zur „Heiligen Osterkommunion“ im Jahr 1936. „In Jesu und Mariä Händ befehle ich mein letztes End“, steht auf ...

 
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Mozartkugeln am Knusperhäuschen - Die Oper „Hänsel und Gretel“ begeisterte in Johannes Reitmeiers Felsenreitschule-Version

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„Keine Sorge – es wird wunderschön!“ Womit die Dramaturgin am Salzburger Landestheater das Stehpublikum ihrer Einführung in Engelbert Humperdincks „Märchenspiel in drei Bildern“ auf seine Plätze in der Felsenreitschule entließ. Sorge? Wo man ...

 
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Der Beste und der Schlechteste - Zwei Mal Heinz Kunze

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Der berühmte „anonyme Held der Münchner Street-Art-Szene“ zeigt seine neusten Arbeiten in der Cornelia Walter Galerie in München. Peintre X macht aber auch die Straßen Münchens zur ...

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Oberammergauer Ausgrabung - Christian Stückl kürzt, würzt und stürzt sich mit Ibsen in ein Passionstheater-Abenteuer

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Der junge Mann, der vor dem Passionstheater in Oberammergau den Premierengästen das Programmheft zu „Kaiser und Galiläer“ von Henrik Ibsen anbietet – sieht er in seinem alpinen Outfit nicht dem Hausherrn Christian Stückl ...

 
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DAS KÜNSTLERHAUS PRÄSENTIERT DRAWING IN STONE - Ausstellung der israelischen Künstlerin RONI BEN ARI

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Steine sind die Protagonisten der Schau, die das Münchner Künstlerhaus bis zum 31. Juli in seinem eleganten Kunstkabinett präsentiert. Steine auch in ihrer symbolischen Dimension, nicht zuletzt auch ...

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AQUANITAS II. PERFORMANCE VON DOROTHEA SEROR

(Anna Zanco-Prestel)

Großes Aufsehen bei der gut besuchten Vernissage von RONI BEN ARISFOTOSCHAU „DRAWING IN STONE“ erregte die mit Spannung erwartete Performance AQUANITAS II von Dorothea Seror, bekannter Life Artist aus München, die ...

 
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Michael Triegel wird Stiftungsratsvorsitzender der Tübke Stiftung

(Galerie Schwind)

Ab sofort ist der Leipziger Maler und Grafiker Michael Triegel (* 1968) neuer Stiftungsratsvorsitzender der Tübke Stiftung Leipzig. Die Witwe Werner Tübkes, Brigitte Tübke-Schellenberger, die der Stiftung seit ihrer Gründung 2006 als ...

 
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Unterwegs zur „inklusiven“ Gesellschaft - „SeelenART“-Preisträger 2016 in der Galerie Bezirk Oberbayern

(Hans Gärtner)

Zum 3. Mal wird in diesem Sommer der im zweijährigen Turnus vergebene oberbayerische Kunstförderpreis „SeelenART“ verliehen. Ihn erhalten Menschen, „die sich über die Kunst mit der seelischen Gesundheit auseinandersetzen“. Menschen „mit Psychiatrieerfahrung“ sind ...

 
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Antisemitismusdrama – gegen Opernkulinarik gebürstet
Erste Münchner Opernfestspielpremiere: eine düstere „La Juive“

(Hans Gärtner)

Seinen Ruhm, so gibt das 25 Jahre alte Herder`sche Handbuch des Musiktheaters an, verdanke der jüdische Komponist Fromental Halévy (1799 – 1862) der Oper „La Juive“ („Die Jüdin“, 1835). Keinem anderen seiner ...

 
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Auf den Dächern von Tel Aviv

(Anna Zanco-Prestel)

 
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Klage, Leid und Seelengröße - „Jeftahs Opfer“ brachte das „Orchester Jakobsplatz München“ in der Allerheiligenhofkirche

(Hans Gärtner)

„In der Winteroper gewesen, geweint. Eine sensationelle Produktion.“ So war über eine Hamburger Aufführung von G. F. Händels Alters-Oratorium „Jephtah“ (UA 1752) letzten Herbst zu lesen. „In der Allerheiligenhofkirche gewesen, ...

 
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So ein Spaß! - David Bösch feiert das Tieftragikomische in Wagners „Meistersingern“ an der Bayerischen Staatsoper

(Hans Gärtner)

Wie auch das Leitergefährt heißen mag, das Fensterputzern dient, um auch in schlecht erreichbare Schmutzscheibenhöhen zu gelangen – es taugt in der Neuinszenierung von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ ...

 
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MURANO. MILANO. VENEZIA. GLAS - Die Neue Sammlung – The Design Museum

(Tine Nehler)

Vase „Oriente“, c. 1952, Dino Martens für Vetreria Artistica Aureliano Toso, XXVI Biennale di Venezia, 1952, Sammlung Holz, Berlin, Foto: Atelier Martin Adam, Berlin ...

 
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WIEN IST ANDERS

(Anna Zanco-Prestel)

Seit Jahren widmet die Pasinger Fabrik ihre Aufmerksamkeit Städten innerhalb und außerhalb Europas, die sich durch ihre Sonderstellung speziell auf künstlerischem Gebietauszeichnen. Neapel und Shanghai waren Schwerpunkt von zwei erfolgreichen Festivals. Istanbul wird ...

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Max Reger Festtage in Leipzig gestartet

(Kommunikation Leipzig)

Vor genau 100 Jahren, am 11. Mai 1916, starb ein Komponist, über den sein Kollege Paul Hindemith einst sagte: „Max Reger war der letzte Riese in der Musik. Ich bin ohne ihn ...

 
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CY TWOMBLY: IN THE STUDIO

(Tine Nehler)

Cy Twombly (1929 - 2011), Interior (Rome), 2003, Farbiger Dryprint auf Karton, Edition 4/6, 43,1 x 27,9 cm, Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Museum Brandhorst, München © Cy Twombly Foundation ...

 
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Helmut Kästls Portrait von Papst Emeritus Benedikt XVI.

(Anna Zanco-Prestel)

Links vom Hauptportal des von Friedrich von Gärtner entworfenen Herzoglichen Gregorianums am architektonisch vorbildlichen Professor-Huber-Platz glänzt seit einigen Tagen eine Tafel in Bronze des bayerischen Bildhauers und Glasmalers Helmut Kästl. Gewidmet ist sie ...

 
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Ausstellung zum Gedenken an die Bildhauerin Susi Rosenberg in der Israelitische Kultusgemeinde am Jakobsplatz

(Anna Zanco-Prestel)

Mit einer Ausstellung im Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums am Jakobsplatzerinnert das Kulturzentrum der IKG an die im vergangenen Jahr verstorbene BildhauerinSusi Rosenberg (1959-2015), deren dreidimensionale Werke „Stärke und Zerbrechlichkeit,Bewegung und Ruhe“ zugleich widerspiegeln. Studiert hatte ...

 
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Völlig verrückt und gigantisch - Thomas E. Bauer und sein ehrgeiziges „kulturwald“-Festival 2016/17

(Hans Gärtner)

„… so ein Konzerthaus in einem 2000-Seelendorf – das ist komplett verrückt und gigantisch“. Sagte der Kölner Dirigent Andreas Spering kurz vor der Eröffnung des Konzerthauses in Blaibach bei Bad Kötzting Mitte September ...

 
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Gefilterte Blicke ins Angesicht des Höchsten - Altöttings Neue Schatzkammer wird wieder bespielt: mit modernen Jesus-Bildern

(Hans Gärtner)

Kunstreferat und Künstlerseelsorge der Diözese Passau nehmen Papst Franziskus` Aufruf zur Barmherzigkeit – nicht nur beim Wort, sondern auch beim Bild. Nach einer feierlichen Marienvesper in der Stiftskirche St. Jakobus und Philippus lud ...

 
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Antwortbilder - Das Städel-Museum erregt derzeit sogar die Experten mit den kühnsten Florentiner Manieristen

(Hans Gärtner)

 
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2,5 years 35 (m)m² bar & lounge + Vernissage 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Akt-Fotografie-Ausstellung

(Andrea Strigl)

Unter dem Titel ‚Bar meets Art’ präsentiert die '35 (m)m² bar & lounge', im ersten Stock des Mathäser Filmpalastes, nun schon zum dritten Mal eine Kunst-Ausstellung. Im Rahmen ihres zweieinhalbjährigen Jubiläums luden die Geschäftsführer ...

 
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Bilderwelten - Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit in der BSB

(Anna Zanco-Prestel)

Ein Reigen eindrucksvoller, polychromer Figuren – Ritter auf stolzen, festlich geschmückten Pferden oder die Mauern einer Festung hinauf kletternd, Heilige und Würdenträger, gekrönte Häupter und Teufelswesen oder auch mythische Gestalten wie eine „Etymachia“ ...

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Zum Tode von Fulvio Roiter - Venedigs Fotograf

(Anna Zanco-Prestel)

Für ihn haben viele berühmte italienische Autoren geschrieben. Dichter, Schriftsteller, „hommes de lettres“ haben Einführungen, Vorworte und Nachworte für seine international bekannte Bildbände verfasst und die Lyrik seiner Fotos hervorgehoben, die das „Außerordentliche ...

 
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2,5 years 35 (m)m² bar & lounge + Vernissage 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Ab. 26. April 2016 bis zum 26. Juli - Mathäser Filmpalast

(Andrea Strigl)

Nina Angerer wurde 1961 in Belgrad geboren und lebt seit ihrer Kindheit in München, wo sie ab 1971 auf das Gymnasium ging. Bevor sie 1995 mit ihrem Mann ein Fotostudio eröffnete, arbeitete sie ...

 
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Königspaar der Niederlande, König Willem-Alexander und Königin Máxima eröffnen Holländer-Saal in der Alten Pinakothek

(Tine Nehler)

 
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Wiener Würstel für den toten Seneca - Die ganz andere „Poppea“-Version des Ensembles „cosi facciamo“

(Hans Gärtner)

Als Ivor Bolton vor knapp 20 Jahren Claudio Monteverdis „L`incoronazione di Poppea“ fürs Münchner „Prinze“ einstudierte, war es dem Connaisseur der frühen Opernliteratur um die Wiederherstellung ähnlicher orchestraler Verhältnisse zu tun, wie sie ...

 
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Der Weltpoet Friedrich Rückert – Jubiläumsjahr in Franken

(Simonetta Beer)

Nähert man sich Schweinfurt, dem Geburtsort Rückerts (1788 – 1866), hat man ganz vage Vorstellungen, was einem wohl erwartet. Und wenn sich dann die Portale in der Kunsthalle und im Museum Georg Schäfer ...

 
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FREISING FARBIG FINDEN -Aquarelle und Acrylbilder der Künstlerin Miriam Da Silva im Foyer der Freisinger Bank. Vom
7.April bis 3.Juni 2016.

(Anna Zanco-Prestel)

 
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Nicht hinschauen, nur hinhören! - Richard Jones` alter Münchner „Lohengrin“ bewährt sich nur musikalisch, da aber voll

(Hans Gärtner)

Das soll er sein? Der „gottgesandte Mann“? Der Ritter, den Elsa zur Verteidigung ihrer Unschuld vor des Königs Gericht bestellt hat? Wo, bitte, glänzt sein Waffenschmuck? Wo die goldene Kette, an der ...

 
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Rubens und Rembrandt in neuem Licht! - Sanierte Säle in der Alten Pinakothek wieder geöffnet.

(Tine Nehler)

Die Enthüllung von Peter Paul Rubens‘ „Das Große Jüngste Gericht“ (1617) Foto: Nicole Wilhelms ...

 
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SCHIFF AHOY – ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS DER SAMMLUNG BRANDHORST

(Tine Nehler)

Albert Oehlen (*1954), Ohne Titel, 2014, Öl auf Dibond, 375 x 250 cm Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Albert Oehlen ...

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VENEDIG GEDENKT - 500 Jahre Ghetto von Venedig 1516 – 2016

(Anna Zanco-Prestel)

„Chatzer“, Einzäunung, nannten die venezianischen Juden ihr Ghetto, das erste der Geschichte, das am 29.März 2016 seiner Gründung vor exakt 500 Jahren gedenkt. Die Bezeichnung „Ghetto“ findet ihren Ursprung in der Aussprache des ...

 
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TRUDERINGER KUNST-TAGE ÜBER DIE OSTERTAGE

(Anna Zanco-Prestel)

Die direkte Kommunikation zwischen Künstlern und Publikum wird im Vordergrund der Gruppenausstellung stehen, die im Rahmen der 9. TRUDERINGER KUNST-TAGE über die Osterfeiertage von Karfreitag (25.03) bis Ostermontag (28.3.) im KULTURZENTRUM TRUDERING stattfinden ...

 
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Von Gibraltar bis Helgoland

(Tine Nehler)

Blick in die neuen Oberlichtsäle der Sammlung Schack Foto: Jens Weber ...

 
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Ausstellung "Aquatic Perspectives" Ramona Romanu im Le Meridien am Do. 31.03.2016 um 19 Uhr

(Ramona Romanu)

Es werden Arbeiten aus der Unterwasser-Serie gezeigt, Fische, besonders die japanischen Kois und viele neue, vor allem die großformatigen Bildern (2 bis 3 Meter) werden hohe Wellen schlagen. Auch einige neue Unterwasser-Ladies werden ...

 
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JOHANN ANDREAS WOLFF (1652–1716) - ZEICHENKUNST IN MÜNCHEN UM 1700

(Tine Nehler)

Johann Andreas Wolff, Venus und Amor auf einem von Schwänen gezogenen Himmelswagen, Entwurf für das Deckengemälde in der Münchner Residenz, um 1692–94 Feder in Rotbraun, grau und hellbraun laviert, über ...

 
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Kunst und Architektur in Dresden

(Michael Lausberg)

Elbflorenz Elbflorenz bürgerte sich ab Anfang des 19.Jahrhunderts als Beiname für die Stadt Dresden ein. Die Initiative zur Einbürgerung des Begriffs Elbflorenz wird Johann Gottfried Herder zugeschrieben, der 1802 in der Adrastea ...

 
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Zwei Frauen spielen zwei böhmische Brüder - Mit einer Klassik-CD startet die „Orpheum Stiftung“ in ihr 25. Jahres-Jubiläum

(Hans Gärtner)

Sie kann in der Tat stolz sein: Als Erste spielte sie 2015 das Werk eines 1761 geborenen Böhmen auf CD ein. Die Rede ist von der 20-jährigen Geigerin Veriko Tchumburidze und dem ...

 
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„Oh, wie hier alles düster erglänzt!“ - Wenig Sympathie für das Regieteam des neuen Münchner Staatsopern-„Maskenballs“

(Hans Gärtner)

Buhs für Regisseur und Ausstatter, Beifall für Sänger und Dirigent – das war die eindeutige Reaktion des Premierenpublikums auf die Neueinstudierung von Giuseppe Verdis Oper „Un ballo in maschera“ an der Bayerischen Staatsoper. ...

 
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Die Verve der „Tschick“eria - Wolfgang Herrndorfs Erfolgsroman als pittoresk-poetisches Bühnenereignis in München

(Hans Gärtner)

Mal weg von zuhause. Das bringt´s. Verreisen kann jeder. Aber abhauen? Das können Maik und der Junge, der sich Tschick nennt, fördergeschulter Spätaussiedler-Boy, Eltern Deutsch-Russen. Zwei Gymnasiasten zusammen in die großen Ferien. Weg ...

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Das Poetische im Unruhezustand - Adelbert-von-Chamisso-Preis für Esther Kinsky und Uljana Wolf

(Hans Gärtner)

 
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Endzeitstimmung mit traurigen Pferden - Die Ausstellung „Das arme Land Tirol“ im Franz Marc Museum zu Kochel am See

(Hans Gärtner)

Wer erlebt Südtirol schon unbeeindruckt von einer so beglückenden wie auch bedrohlich wirkenden europäischen Landschaft! Dem Ehepaar Maria und Franz Marc aus dem oberbayerischen Sindelsdorf ging es im Frühjahr 1913, einige Monate vor ...

 
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Die russische Avantgarde

(Michael Lausberg)

Die russische Avantgarde war ein Prozess der Umwälzung und Erneuerung in allen Bereichen der Kunst Russlands. Einerseits orientierte sie sich an den neuesten französischen Kunstentwicklungen, während sie sich andererseits mit ihren engen Bezügen ...

 
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Mit dem Mut zum Unfertigen - Zum 12. Mal im Münchner Volkstheater: das Festival „radikal jung“

(Hans Gärtner)

Wie entwickelt sich ein Regisseur? Wie sieht die Theaterlandschaft von morgen aus? Wo liegen Risiken und Chancen der Sprechbühnen? Was trennt Theater an festen Häusern von Theater der freien Szene? – Diese und ...

 
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20 JAHRE MAX BECKMANN GESELLSCHAFT e.V.

(Tine Nehler)

Max Beckmann im Amsterdamer Atelier, 1938 Foto: Helga Fietz, © Max Beckmann Archiv ...

 
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Deutsche Kunst aus verschiedenen Generationen in der Pasinger Fabrik: Käthe Kollwitz, Alexander Dettmar und Wolfgang Tornieporth

(Anna Zanco-Prestel)

 
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Der Mensch in der Entscheidung zwischen Gut und Böse - sensationelle Ausstellung anlässlich des 500. Todestags von Jheronimus Bosch

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Ewiges Leben oder ewige Verdammnis? Menschenleiber werden auf einer riesigen Messerklinge in Einzelteile zerlegt, teuflische Gestalten werfen die Überreste von gerösteten, zertretenen, zermahlenen und auf allerlei andere Art geschundenen Menschen in Abgründe und ...

 
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Kain gegen Abel - Eine tief berührende Musiktheaterproduktion von Hans-Christian Hauser

(Anna Zanco-Prestel)

Nach der erfolgreichen Premiere am 4. Februar 2016 im Carl-Orff-Saal des Gasteig wandert ein von Hans-Christian Hauser komponiertes Musiktheaterwerk des Isny Theaterfestivals weiter nach Stuttgart, wo es am 18. März am Wilhelma-Theater unter ...

 
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Auftakt zu Hollands Jubiläumsjahr 2016 in der Grafischen Sammlung - Von Karel Appels „Bittenden Kindern“ zu Jheronymus Bosch' „Visionen eines Genies“

(Anna Zanco-Prestel)

„Vragende Kinderen“ (Bittende Kinder) nennt sich eine Wandmalerei des berühmten holländischen Malers Karel Appel, die Geschichte geschrieben hat. 1949 dem 26. jährigen Maler von der Stadt Amsterdam für die Rathaus-Kantine ...

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Prunkbauten des Absolutismus: Schloss Schönbrunn

(Michael Lausberg)

Eckpunkte der österreichischen Geschichte Die Geschichte des Schlosses Schönbrunn war immer mit dem Haus Habsburg verbunden. Nach der Wahl Rudolfs I. zum römisch-deutschen König etablierten die Habsburger mit dem Erwerb der ...

 
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So also klingt der Südpol? - Eisig-heiße Welturaufführung von Miroslav Srnkas „South Pole“ an der Bayerischen Staatsoper

(Hans Gärtner)

Ein paar Unentwegte am Ende der Zweitaufführung der Doppeloper „South Pole“ des Tschechen Miroslav Srnka in Parkett-Reihe 8 des Münchner Nationaltheaters: „Da müssen wir nochmal!“ Und legen nochmal los mit Bravos für die ...

 
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KEINE ANGST VOR PARTIZIPATION! – WOHNEN HEUTE - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

MehralsWohnen – Zürich, Hunziker Areal, Zürich, 2012-2015, Mehralswohnen Genossenschaft Zürich, Kraftwerk Futurafrosch, Duplex Architekten, Müller Sigrist, Pool Architekten, Miroslav Šik, Foto: Ursula Meisser ...

 
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Im Haus der frohen Laune - Üppige Münchner Theatermuseums-Schau zu „150 Jahre Gärtnerplatztheater“

(Hans Gärtner)

Wer ein paar Jahre seines Sanges-Lebens einer Institution schenkte, an der sein Herz hing, geht mit einer speziellen Intention in die Schau, die diese Institution feiert. Anlass: ihr 150-jähriges Bestehen. Ort: Deutsches Theatermuseum ...

 
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Ökogesellschaft oder Hochtechnologiezivilisation: Wie sieht unsere Zukunft aus?

(Gerd Ganteför)

Der Mensch ist die Erfolgsgeschichte der Natur. Die Intelligenz ermöglichte unserer Spezies einen beispiellosen Aufstieg. Die Nutzbarmachung neuer Energiequellen beseitigte den ewigen Mangel an Energie und Nahrung, der bisher die Entwicklung aller Lebewesen begrenzte. Aber Kohle, Erdgas und Erdöl werden irgendwann zur Neige gehen. Droht dann ein Rückfall in eine Energiemangelgesellschaft, in der der Freiraum der Bürger wieder durch unzählige Zwänge eingeschränkt wird?

 
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Malerei in der Aufklärung

(Michael Lausberg)

Zeitalter der Aufklärung Immanuel Kant formulierte zur Aufklärung folgende Leitsätze:[1] „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines ...

 
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Karel Appel – Werke auf Papier - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

Karel Appel, Ohne Titel, 1947 Gouache und Tusche auf Papier, 43 x 66,5 cm © K. Appel Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2016 ...

 
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BEDEUTENDE NEUERWERBUNG DER SAMMLUNG MODERNE KUNST

(Tine Nehler)

Paul Klee (1879–1940), Pastor Kohl, 1932, Ölfarbe auf Nesseltuch auf Sperrholzplatte, 50 × 65 cm © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne ...

 
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ABSTRAKTE IKONEN DER MODERNE
50 Werke von Alexej Jawlensky in der GALERIE THOMAS MODERN zum 150. Geburtstag des russischen Malers

(Anna Zanco-Prestel)

Es bleibt nach wie vor umstritten, ob Alexej von Jawlensky 1864 oder ein Jahr später im russischen Torschok das Licht der Welt erblickte. Zu seinem 150. Geburtstag im vergangenen Jahr widmete ihm ...

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Drei Küsschen für den Erler Bachtrompeter

(Hans Gärtner)

Gustav Kuhn kann seinen Pressemann Alexander Busche nur loben. Im Programmheft zur Aufführung von J. S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ am Mittag des vierten Adventsonntags im Winter-Festspielhaus zu Erl schreibt Busche nicht ...

 
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BEGEGNUNG DER KULTUREN - Eine kleine Kabinett-Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung und ihre religiöse Dimension in kostbaren Büchern und Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

(Anna Zanco-Prestel)

 
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HANS VON MARÉES ZWEI MAL IM KUNSTAREAL

(Anna Zanco-Prestel)

Olaf Metzels Annäherung an den wieder entdeckten Maler als Vorreiter der Moderne und ein Vortrag von Angelika Weber über seine berühmten Fresken in Anton Dohrns erster „Zoologischen Station“ Europas in Neapel.

 
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Standing Ovations für Schönherz & Fleer - Rilke Projekt live 'Dir zur Feier' mit Starbesetzung - gestern Abend in der Alten Oper Frankfurt

(Andrea Strigl)

In der Alten Oper in Frankfurt feierte das erfolgreichste deutsche Lyrik-Projekt des Komponisten- und Produzenten-Duos Schönherz & Fleer mit einer grossen Geburtstags-Gala mit Starbesetzung gestern Abendden 140. Geburtstag von Rainer ...

 
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Galerie Gmurzynska Ausstellungsstand zum 50-jährigen Jubiläum auf der Art Basel Miami Beach 2015

(Annette Zierer)

Präsentation einer speziell von Germano Celant kuratierten Ausstellung unter künstlerischer Mitwirkung von Karl Lagerfeld und Zaha Hadid Die Galerie Gmurzynska freut sich die Feierlichkeiten ihres 50-jährigen Galerie Jubiläums mit einer speziell konzipierten Ausstellung ...

 
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Dürer bei den Pharaonen: #MunichInstaSwap

(Tine Nehler)

Tutanchamun, Osiris und das ägyptische Totenbuch: Am 05. und 06. Dezember wagen die Pinakotheken im Kunstareal München einen Austausch der besonderen Art mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst beim ersten ...

 
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New Yorker Klänge zum Auftakt der 29. Jüdischen Kulturtage im Gasteig

(Anna Zanco-Prestel)

Kein traditionelles Klezmer-Konzert wie oftmals in den vergangenen Jahren, sondern eine neue Multi-Media-Schau aus New York war der glanzvolle Auftakt der Jüdischen Kulturtage 2015, die die Präsidentin der Gesellschaft zur ...

 
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Der gesamte Bilderkosmos - „Picasso in Würzburg“, genauer: im Museum im Kulturspeicher

(Hans Gärtner)

 
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Schluss mit Alten Meistern - Konrad O. Bernheimer trennt sich von Kunstwerken und Burg Marquartstein

(Hans Gärtner)

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ABSTRAKTE IKONEN DER MODERNE - 50 Werke von Alexej Jawlensky in der GALERIE THOMAS MODERN zum 150. Geburtstag des russischen Malers

(Anna Zanco-Prestel)

 
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MUSIK IN BILDERN - Eine Porträtgalerie berühmter Musiker des russischen Bildhauers und Malers

(Anna Zanco-Prestel)

GABRIEL GLIKMAN begleitet das MPHIL 360° FESTIVAL der Münchner Philharmoniker am 13.- 14.- 15. November

 
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Das 12. Eifel-Literatur-Festival 2016

(Nathan Warszawski)

 
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Immer am Puls der Zeit: Nichts ist Deko, alles Design – bei Konstantin Grcic in der Neuen Sammlung

(Hans Gärtner)

 
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Dem Volk zur Lust und zum Gedeihen - Ein Prachtband über 150 Jahre Gärtnerplatztheatergeschichte

(Hans Gärtner)

Am 4. November 1865 wurde das heute so eingestufte „Staatstheater am Gärtnerplatz“ eröffnet. Pferdekutschen kamen und gingen. Damen und Herren der damals noch nicht so genannten Oberschicht nahmen im Parkett ...

 
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25 Jahre »euro-scene« in Leipzig

(Jan Löw)

„Sweat, baby, sweat“ („Schwitz, Baby, schwitz“) Tanzstück Foto: Klaartje Lambrechts, Brüssel ...

 
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Feiern mit dem Märchenkönig
Das Münchner Gärtnerplatztheater ist 150 Jahre alt geworden

(Hans Gärtner)

Zwei Wochen Eislaufen auf dem Gärtnerplatz als Geburtstags-Show der besonderen Art – diese Idee kann nur von Josef E. Köpplinger stammen, dem aktuellen Scherzkeks-Intendanten des am 4. November 1865 eröffneten ...

 
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Alte Pinakothek: Die energetische Sanierung geht weiter

(Tine Nehler)

Der erste Bauabschnitt der energetischen Sanierung der Alten Pinakothek geht in die Schlussphase. Um den weiteren Fortgang der Arbeiten zu beschleunigen, wurden die folgenden Bauabschnitte neu konzipiert und verdichtet: Bereits am ...

 
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Im Schatten der Konflikte - Endspurt auf der 56. Kunstbiennale von Venedig

(Anna Zanco-Prestel)

Endspurt auf der 56. Kunstbiennale von Venedig, die sich seit Anfang Mai auf einem alle zwei Jahre größer werdenden Areal in der Lagunenstadt ausbreitet und - neben den traditionell genutzten nationalen Pavillons ...

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Rasch vergriffen: Stucks Haupt der Medusa - Münchens 3. „Highlights“ sind vom 28. Oktober bis 1. November Treffpunkt der Kunstliebhaber

(Hans Gärtner)

„Gemälde des 19. Jahrhunderts, Kunst auf Papier, Skulpturen“ – in dieser Abteilung der zum 3. Mal in der Münchner Residenz abgehaltenen internationalen Kunstmesse München mit dem ehrgeizigen Titel „Highlights“ (28. Oktober bis 1. ...

 
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Höllenlärm mit Engelssäuseln: Arrigo Boitos „Mefistofele“ – erste Premiere der Bayerischen Staatsopern-Saison 2015/16

(Hans Gärtner)

„Max Joseph“ heißt das fabelhafte Magazin der Bayerischen Staatsoper, das der Intendanten-Ära Nikolaus Bachler den medialen Stempel des Außergewöhnlichen, aber Traditionsverpflichteten aufdrückt. Zur ersten Premiere – Arrigo Boitos monumentale Goethe-Oper „Mefistofele“ (1868/75) – bekam ...

 
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Kleines Haus schafft große Oper - Das Münchner Gärtnerplatztheater beglückte mit einer „La Sonnambula“-Serie

(Hans Gärtner)

Wer „La Sonnambula“ sagt, denkt an Jenny Lind, die Malibran, die Callas, Joan Sutherland, Edita Gruberova, auch Cecilia Bartoli und Anna Netrebko. Namen großer Sopranistinnen, die über eine geläufige Gurgel wie genügend jugendliche ...

 
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PAINTING 2.0 - MALEREI IM INFORMATIONSZEITALTER: Von Robert Rauschenberg und Maria Lassnig bis zu Albert Oehlen und Charline von Heyl

(Tine Nehler)

Nicole Eisenman (*1965), Beer Garden with Ash, 2009, Öl auf Leinwand, 165,1 x 208,2 cm, Privatsammlung, Schweiz © the artist, Anton Kern Gallery, New York; Susanne Vielmetter Los Angeles Projects; and ...

 
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Fritz Winter. Die 1960er Jahre – Jahrzehnt der Farbe - Fritz-Winter-Stiftung in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

 
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Paul Klee & Wassily Kandinsky - Freunde, Nachbarn, Konkurrenten - 21. Okt 2015 bis 24. Jan 2016

(Claudia Weber)

Diese Ausstellung verrät viel über den schmalen Grat zwischen Freundschaft und Rivalität, zwischen gegenseitiger künstlerischer Anregung und Abgrenzung, aber auch ...

 
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'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Vernissage - 35 (m)m² bar & lounge - Mathäser Filmpalast

(Andrea Strigl)

Unter dem Titel ‚Bar meets Art’ wird die '35 (m)m² bar & lounge', im ersten Stock des Mathäser Filmpalastes, künftig regelmässig temporäre Ausstellungen präsentieren. Gestern Abend luden die Betreiber des Restaurants ‚35 mm’, ...

 
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50 JAHRE PIN. FREUNDE DER PINAKOTHEK DER MODERNE - Eine Auswahl aus der Staatlichen Graphischen Sammlung München

(Tine Nehler)

Thomas Scheibitz, Ohne Titel, 2000 Graphit und blauer Filzstift auf Papier, 298 x 208 mm Staatliche Graphische Sammlung München Erworben durch PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. 2005 Foto: ...

 
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Muster oder Zufall? - Ingvild Goetz zeigt im „Haus der Kunst“ Malerei zwischen Tag und Traum

(Hans Gärtner)

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„Kruzifix!" - Rekonstruktion der Gestaltung eines spätgotischen Werkes aus Lenbachs Schatzkammer mittels 3D-Technik

(Claudia Weber)

Kruzifix, Süddeutschland oder Tirol, spätes 15. Jh. aus Lenbachs Sammlung Foto: Lenbachhaus ...

 
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Galerie Gmurzynska zeigt die Ausstellung Joan Miró

(Annette Zierer)

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den facettenreichen Werken die Miró sowohl in Paris, im Kreise des surrealistischen Genies André Breton, als auch in Barcelona schuf. Die Ausstellung umfasst frühe radikal abstrakt-surrealistische Museumsstücke ...

 
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BERT VERWELIUS - Simply Beauty & Pussy Riot Unmasked

(Galerie Kronsbein )

Verwelius, der schon im Alter von 14 Jahren zu fotografieren begann und heute hauptberuflich Geschäftsführer einer Baufirma ist, sorgte 2014 mit seinem künstlerischen Porträt der Punkrock-Band Pussy Riot für Aufsehen. ...

 
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Anspruchsvoll und anrührend - Helen Donaths Meisterkurs „Gesang“ kam in Sachrang-St. Michael zum umjubelten Abschluss

(Hans Gärtner)

 
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KONSTANTIN GRCIC: THE GOOD, THE BAD, THE UGLY - Die Neue Sammlung – The Design Museum

(Tine Nehler)

Konstantin Grcic, Prototyp 5 für Chair_One, 1999/2000-2004 Foto: Gerhardt Kellermann © Konstantin Grcic ...

 
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Salzburger Marschallin als Münchner Aida - Star-Sopranistin Krassimira Stoyanova in zwei divergenten Partien

(Hans Gärtner)

 
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Zum Bühnenbildner des Jahres 2015 erkoren - Der Münchner Philipp Stölzl verblüffte 2015 die Salzburger Opernfestspielbesucher

(Hans Gärtner)

In München 1967 geboren und einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit: der in Wien und Berlin lebende Philipp Stölzl. Bei den diesjährigen Salzburger Osterfestspielen verblüffte er Publikum und Presse mit seiner eigenwilligen Visualisierung ...

 
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SÍ / NO: THE ARCHITECTURE OF URBAN THINK TANK - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

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Als erstes Museum in Frankreich hat das Musée national d’art moderne, Centre Pompidou in Paris ein bedeutendes Gemälde von Gabriele Münter erworben: „Der Drachenkampf“ von 1913 ist seit Mai 2015 in der ständigen Sammlung des Centre Pompidou zu sehen.

(Claudia Weber)

Gabriele Münter: Drachenkampf, 1913 Paris, Musée national d'art moderne, Centre Pompidou ...

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Der Unruhegeist - Erich Kästner-Schau im Münchner Literaturhaus: der einstige Erfolgsautor in teils neuer Sicht

(Hans Gärtner)

Wer bin ich? Das wusste der Schriftsteller Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, 1974 in München gestorben, selbst nicht so genau. Identitätskrise? Welcher Künstler, auch was: welcher Mensch kennt die nicht? Kästner war ...

 
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Götterdämmerung an der Ruhr

(Sylvia Hüggelmeier)

Für die diesjährige Ruhrtriennale hat der Neu-Intendant Johan SimonsRichard Wagners „Rheingold“ inszeniert und neben dem griechischen Dirigenten Teodor Currentzis mit seinem Ensemble Musica aeterna aus Perm auch den Elektromusiker Mika Vainio eingeladen. Bereits ...

 
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Der rote Faden - Neue Jahresausstellung in ,Kolumba‘, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

„Ein Alptraum geht in Erfüllung“, heißt es auf einer Karteikarte. Aus den Notizen auf einer anderen Karte lässt sich die vorgesehene Zeit für Holzkreuze errechnen – 21 Sekunden. Ein DIN A4-Blatt weist alssiebten ...

 
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BERLIN ART WEEK - Highlights zum Start der Berliner Ausstellungssaison

(Jan Löw)

Bild: Sanja Ivekovic Gen XX, 1997 - 2001, Courtesy: Sammlung Block. Leihgabe im Neuen Museum in Nürnberg ...

 
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André Krengel Acoustic Embassy präsentiert Album 'head, heart & hands' live in München

(Andrea Strigl)

In dem angesagten Restaurant Bar Lehel präsentierte André Krengel mit seiner Band Acoustic Embassy gestern Abend sein erstes Solo-Album ‚head, heart & hands’ der Öffentlichkeit. Zu dem exklusiven Showcase kamen knapp 100 geladene ...

 
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Gespiegelt und geschliffen - In Augsburgs Schaezlerpalais faszinieren 120 Hinterglasmalereien aus 4 Jahrhunderten

(Hans Gärtner)

Das „Schaezlerpalais“ in Augsburgs Maximilianstraße 46 ist an sich schon einen Besuch wert – Rokoko-Festsaal, Deutsche Barockgalerie, Grafische Sammlung – ein Schatzkasten höchster Güte. Nun wird alles noch getoppt: Im ...

 
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FRANCO MARIA RICCIS GRÖSSTES LABYRINTH DER WELT UND LUXUSAUSGABEN VON KLASSIKERN DER WELTLITERATUR IN MÜNCHEN NEBEN KÜNSTLERPOSITIONEN AUS ITALIEN

(Anna Zanco-Prestel)

 
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Nguyen Xuan Huy in Mannheim und Frankfurt

(Jörk Rothamel)

Kein Ort, nirgends Anmerkungen zur Kunst Nguyen Xuan Huys Raum und Form Fliegende Körper beziehungsweise Torsi, triste Landschaften, nichträumliche Räume, Kugeln, Flügel und Insigniensozialistischer Kultur – der Fundus in Nguyen Xuan Huys Bildern ist auf ...

 
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Deutschlandweit einzigartig - Außergewöhnliche Präsentation der Baukonstruktion des Altöttinger „Panoramas“

(Hans Gärtner)

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Aus der Spinnerei: Altöttings Stadtgalerie zeigt Salvador Dalis Dante-Illustrationen

(Hans Gärtner)

Wer den spanischen Super-Surrealisten Salvador Dali (1904 bis 1989) auf lang-und dünnbeinige Elefanten, schmelzende Bahnhofsuhren oder skelettierte Pferde reduziert, irrt. Denn in der „klassischen Periode“ seines künstlerischen Schaffens als Graphiker (1941 bis 1983) beschäftigte ...

 
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In den letzten Zügen: Salzburger Festspiele 2015 enden mit zwei Highlights – und kurioser Zahlenbilanz

(Hans Gärtner)

 
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DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Gedanken zur aktuellen Aufführung der romantischen Oper in drei Aufzügen in Bayreuth

(Simonetta Beer)

Welche Rolle die Oper im Leben eines Menschen spielen kann, lässt sich in Bayreuth exemplarisch erleben. Allein die Vorbereitungen und die Anreise, alles was mit dem Hype vor Ort verbunden ...

 
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Im Labyrinth der Liebe - „Tristan und Isolde“ unter der Regie von Wagners Urenkelin Katharina eröffnet die Bayreuther Festspiele 2015

(Anna Zanco-Prestel)

Mit Spannung erwartet wurde die neue Bayreuther Produktion von „Tristan und Isolde“ unter der Regie von Katharina Wagner exakt 150 Jahre nach der Uraufführung am 10. Juni 1865 in München. Nichts war ...

 
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Auf goldenem Grund - Leihgaben aus dem Lindenau-Museum zu Gast in der Alten Pinakothek

(Tine Nehler)

Puccio di Simone Krönung Mariens mit Engeln und Heiligen, um 1340-1345 Tempera auf Pappelholz, 69 x 38,5 cm Lindenau-Museum, Altenburg ...

 
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MALEREI IM INFORMATIONSZEITALTER - Von Robert Rauschenberg und Maria Lassnig bis zu Albert Oehlen und Charline von Heyl

(Tine Nehler)

Charline von Heyl (*1960), Now or Else, 2009 © Courtesy of the Artist/Galerie Gisela Capitain, Köln/ Petzel Gallery, New York ...

 
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Lenbachs Schätze II: Kruzifix 3D Rekonstruktion
Restaurierung und Präsentation ab Juli 2015 in den historischen Räumen des Lenbachhauses

(Claudia Weber)

Kruzifix, Süddeutschland oder Tirol, spätes 15. Jh., aus Lenbachs Sammlung Foto: Lenbachhaus ...

 
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Zum 200. Geburtstag: Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894)

(Tine Nehler)

Franz von Lenbach (1836 - 1904), Adolf Friedrich von Schack, 1875 Öl auf Lindenholz, 95,0 x 72,2 cm © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Schack München ...

 
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GOYA – WEGBEREITER DER MODERNE - Alle Radierzyklen in der Großen Sommerausstellung im Münchner Künstlerhaus - 17. Juli – 13. September 2015

(Anna Zanco-Prestel)

„El sueño de la razón produce monstruos“ – „Der Schlaf der Vernunft bringt Ungeheuer hervor“ nennt sich eine berühmte Grafik des Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828) aus dem Jahre 1798, ...

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Das Letzte über ein Genie - Neue Erkenntnisse aus der Region in einem schönen Buch zu Johann Georg von Dillis

(Hans Gärtner)

 
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Charun und Chimäre
Wie die Etrusker in München historisch salonfähig werden

(Hans Gärtner)

Charun heißt der Kerl, der dich mit stechendem Blick ansieht. An seiner Hakennase hängt ein roter Schmuckstein. Ringe auch an jedem tätowierten Ohr. Dicke Augenbrauen. Zum Fürchten dieser Kopf. So ...

 
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Aber die Richtige, wenn`s eine gibt - Das Opernfestspielpublikum jubelt Anja Harteros als neuer Münchner „Arabella“ zu

(Hans Gärtner)

Wenn`s einen Richtigen gibt für die schöne Arabella, die verwöhnte Tochter des schuldig verarmten Wiener Rittmeisters a. D. und Grafen Waldner, dann ist`s einer, der sie anschaun wird (und sie ihn), „und ...

 
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Rilke Projekt live - „Dir zur Feier“ - zum 140. Geburtstag von Rainer Maria Rilke

(Andrea Strigl)

München/Frankfurt, 18. Juni 2015 – Am 4. Dezember 2015 feiert das erfolgreichste deutsche Lyrik-Projekt des Komponisten- und Produzenten-Duos Schönherz & Fleer mit einer großen Geburtstags-Gala mit Starbesetzung den 140. Geburtstag von Rainer Maria Rilke ...

 
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Die Frauen haben den längeren Atem - Waltraud Meier verabschiedete sich und uns von ihrer Isolde

(Hans Gärtner)

Warum Isolde, Tristans große irdische Liebe, am Ende von Richard Wagners nach dem sagenhaften Liebespaar benannter 150-jähriger Oper ganz alleine singt? Das fragte der Regisseur der noch gespielten Münchner Nationaltheater-Inszenierung ...

 
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PIN. A PERFECT MATCH: Die Sammlungen der Pinakothek der Moderne gratulieren PIN. zum 50. Jubiläum - Sammlungspräsentation und Buchvorstellung

(Tine Nehler)

Peter Fischli und David Weiss, Sommer-Projektion 2 (flowers), 1998 Diainstallation (162 Farbdias), Edition 2/4 Erworben 2000 von PIN: für die Pinakothek der Moderne © Fischli/Weiss, Courtesy Sprüth Magers ...

 
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„Geschäftskunst ist der Schritt, der nach der Kunst kommt“ - ANDY WARHOL IM MUSEUM BRANDHORST

(Anna Zanco-Prestel)

„Ich habe als kommerzieller Künstler begonnen“ - sagte von sich Andy Warhol, als er 1975 im Zenith seiner Popularität stand -„ und will als Geschäftskünstler enden“. Dabei meinte der amerikanische Multi-Talentunverblümt, dass „gut in Geschäften ...

 
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SALZBURGER FESTSPIELE 2015: Die Frau als Beute -
Mit Rihms „Mexiko“-Oper wollen Metzmacher und Konwitschny den ungeübten Hörer erreichen

(Hans Gärtner)

Eröffnungs-Premiere der Salzburger Festspiele 2015: Wolfgang Rihms „Die Eroberung von Mexiko“. Fünfmal steht die klassische zeitgenössische Oper auf dem Spielplan. Drei Wochen vor dem Termin verraten Ingo Metzmacher (Dirigent), Peter ...

 
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Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt - Max Raabe zog 2200 Zuhörende zum Altöttinger Kapellplatz-Event „Eine Nacht in Berlin“

(Hans Gärtner)

Mit leichten Frivolitäten in unmittelbarer Nähe zu Bayerns Wallfahrts-Heiligtum Numero 1, der Heiligen Kapelle von Altötting? O ja. Mit Recht. Max Raabe, der „betont charmante Lausbub im Frack“, der seit ...

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Mystisch, biblisch und liturgisch
Kent Naganos besonnene Deutung von Wagner, Strawinsky und Bruckner

(Hans Gärtner)

Gäb`s jenes beliebte BR-TV-Quiz „Was bin ich?“ noch, der Dirigent Kent Nagano hätte da die rätselvolle Handbewegung machen können, die Robert Lemke als Erkennungszeichen vom Stargast einforderte, mit der er, ...

 
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BUNTES BÜRGERFEST AUF DEM ST.-JAKOBS-PLATZ

(Anna Zanco-Prestel)

Mit einer Feier am 12. Dezember 2013 hatte die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) das vom leitenden Minister von König Max II.und im Geiste der Aufklärung wirkenden Reformer Grafen ...

 
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MUSIKSOMMER ZWISCHEN INN UND SALZACH

(Hans Gärtner)

Der steile Aufstieg zum Musenberg Erfrischender Stipendiaten-Auftritt im Seeoner Festsaal: „Im Parnass …“

 
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Kunstmarkt in Höchstform – Art Basel und ihre Töchter 2015

(Jan Löw)

Auf dem Weg zum Basler Messeplatz lohnt ist ein Besuch des Skulpturensaales im Antikenmuseum. Daniel Silvers Umgang mit Marmor, Stein und Bronze zeigt aufstrebendes Talent. Seine Serie „Rock Formations“ gehört zum öffentlich zugänglichen Kunst ...

 
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In der letzten Juniwoche brennen drei der großen Museen in München ein Feuerwerk der Kunst ab: Im Lenbachhaus werden Arbeiten der argentinisch-französischen Künstlerin Lea Lublin (25.6.-13.9.) gezeigt. Die Pinakothek der Moderne präsentiert die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger (25.6.-20.9.). Und die Gruppenausstellungen im Haus der Kunst "Geniale Dilletanten", "Zufallsmuster" und "Die Kalte Libido" ergänzen die Einzelausstellungen perfekt.

(Claudia Weber)

BU: Lea Lublin: Fluvio Subtunal, 1969, Environment, Santa Fe (Argentinien) Foto: unbekannt, Courtesy Estate of the artist/ Collection Nicolas ...

 
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EIS, EISBABY, 2014-2015 von Daniel Man auf dem Museumsplatz vor dem Lenbachhaus am Do, 25. Juni, 2015, 19 Uhr

(Claudia Weber)

 
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Spürsinn für die Unwägbarkeiten - 10 000 Euro Preissumme für die „beglückende“ Übersetzerin Melanie Walz

(Hans Gärtner)

Ihr Laudator, der aus Berlin angereiste Lektor Jürgen Dormagen, fand, dass Melanie Walz, die aus der Hand des Münchner Kulturreferenten Hans-Georg Küppers den mit 10 000 Euro dotierten diesjährigen Übersetzerpreis ...

 
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Jörg Ernert - NACHBILDER - 6. Juni bis 22. August 2015
Galerie Rothamel Erfurt

(Jörk Rothamel)

Am 6. Juni eröffnet Jörg Ernert in unserer Erfurter Galerie die zweite Sektion seines großen thematischen Zyklus' "Nachbilder". Was passiert, wenn die Malkultur der Leipziger Schule auf Schlüsselwerke der Kunstgeschichte ...

 
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KARL BLOSSFELDT. Aus der Werkstatt der Natur

(Tine Nehler)

Karl Blossfeldt Adiantum pedatum. Haarfarn, 1898 - 1926 Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Pinakothek der Moderne, München ...

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Paul Schneider-Esleben. Architekt - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

 
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AUFRUHR IN AUGSBURG - Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre - Georg Baselitz | Walter Dahn | Jiři Georg Dokoupil | Rainer Fetting | Karl Horst Hödicke | Jörg Immendorff | Martin Kippenberger | Bernd Koberling | Markus Lüpertz | Helmut Middendorf | Albert Oehlen | Markus Oehlen | A.R. Penck | Salomé | Volker Tannert

(Tine Nehler)

Walter Dahn (*1954): Die Mülheimer Freiheit (Zeitungsleser), 1981 Kunstharzfarbe auf Nessel, 180,5 x 130 cm Seit 2008 Dauerleihgabe der Michael und Eleonore Stoffel-Stiftung, Köln, in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München © ...

 
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Zwischen Impressionismus und Expressionismus:
Neues im Franz-Marc-Museum in Kochel am See

(Anna Zanco-Prestel)

Mit einem denkwürdigen literarisch-musikalischen Matinee unter dem Titel „Pariser Impressionen“ am 10. Mai stellte die Galerie Thomas Modern im Museumsviertel eine ideelle Verbindung zum Franz-Marc-Museum in Kochel am See her. ...

 
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»Christiane Vulpius. Goethes Freundin und Frau«: Zum 250. Geburtstag von Christiane Vulpius präsentieren der Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums und die Klassik Stiftung eine Ausstellung im Kirms-Krackow-Haus

(Pressestelle Klassik Stiftung Weimar)

 
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Priesterin wider Willen - Cecilia Bartoli entsagt als Glucks „Iphigénie“ allem Primadonnen-, nicht aber ihrem Stimmglanz

(Hans Gärtner)

Der phonstarke Schlussapplaus gebühre Christoph Willibald Gluck. Seine Partitur der tragischen späten Reformoper „Iphigénie en Tauride“ legte, diesen Wunsch einfordernd, Dirigent Diego Fasolis demonstrativ auf den Boden der Bühne des Salzburger „Hauses für ...

 
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Das Spiel, das tödlich endet
Andreas Wiedermanns Opera Incognita geht mit Leoncavallos „Bajazzo“ queere Wege

(Hans Gärtner)

„Ein Arzt! Ist hier kein Arzt im Saal?“ Beppo (Benedikt Bader) ist außer sich. Das Publikum auch. Es gibt da keinen Arzt, der den soeben, am Ende von Ruggero Leoncavallos ...

 
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Der Zauber im Detail - Der staunenswerte Bühnenästhetiker Jürgen Rose – zweimal in München

(Hans Gärtner)

Jürgen Rose, demnächst ein Achtziger, braucht ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Schmal geworden, schaut er aus, als hätte er Erholung nötig, irgendwo im warmen Süden. Doch jetzt gilt ...

 
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Bayerns „buch-stäbliche“ Freundschaft mit Israel - Die neue Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek: „Von Sulzbach bis Tel Aviv“

(Hans Gärtner)

Seine besten Jahre, im noch jugendlichen Alter zwischen 20 und 30, verbrachte Stefan Jakob Wimmer, Kurator der neuen Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) „Von Sulzbach bis Tel Aviv“ in Jerusalem. Er sei ...

 
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SO EIN DING MUSS ICH AUCH HABEN Gegenwartskunst aus dem Lenbachhaus und der KiCo-Stiftung

(Claudia Weber)

am Mo, 18. Mai, 11 Uhr im Lenbachhaus mit Eva Huttenlauch, Sammlungsleiterin Kunst nach 1945 ...

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Gegen den Strich
Keith Haring Ausstellung in der Münchner Kunsthalle

(Sonja Still)

Unglaublich viel junges Publikum kam zur Vernissage der Keith Haring-Ausstellung in München. Menschen, die seine Werke wohl eher von T-Shirts und Bildschirmen kennen, als aus Galerien und Ausstellungen. Keith Haring ...

 
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Durstig nach heißem Weh!
Christian Gerhahers „Winterreise“ – ein sängerisches Gestaltungswunder

(Hans Gärtner)

Es sind – nur – achtzig Minuten. So lange dauert die „Winterreise“. 1823/24 in zweimal zwölf Lieder gegossen von Wilhelm Müller, 1827 in Töne gesetzt von Franz Schubert. Der Dichter ...

 
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„Diese Kunst greift einen am Hals!“
„Strichmännchen-Maler“ Keith Haring kriegt endlich die erste Münchner Ausstellung

(Hans Gärtner)

Fast beschämend: Der US-amerikanische Künstler, den wohl jedes Kind – zumindest in der westlichen Welt – kennt, kriegt in der Kunststadt München seine erste Ausstellung. Wenn auch 25 Jahre nach ...

 
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Pathos und Idylle - Italien in Fotografie und Malerei: Sammlung Dietmar Siegert

(Tine Nehler)

Robert MacPherson, Cascata delle Marmore bei Terni, um 1858 Albuminpapier, 42,2 x 31,3 cm © Bayerische Staatsgemäldesammlungen/Sammlung Dietmar Siegert ...

 
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"Nacht der Gitarren": Konzert-Termine Deutschland

(Andrea Strigl)

Die ‚Nacht der Gitarren’ ist eine Nacht voll spannender Solo-, Duo- und Quartett-Performances internationaler Gitarren-Künstler. Der ‚Gitarren-Hexer’ André Krengel wurde eingeladen, ab Herbst 2015 mit der renommierten Konzertreihe IGN (International Guitar Night) von Brian ...

 
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KUNST | GRAPHIK | ARCHITEKTUR | DESIGN - Sammlungspräsentation in Saal 16 - EADWEARD MUYBRIDGE. ANIMAL LOCOMOTION - Stiftung Ann und Jürgen Wilde

(Tine Nehler)

Eadweard Muybridge Throwing an iron disk, aus “Animal Locomotion”, 1887 Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Pinakothek der Moderne München ...

 
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YES!YES!YES! WARHOLMANIA IN MUNICH - Präsentiert von Glenn O’Brien und Katja Eichinger - Eine Kooperation zwischen dem Museum Brandhorst und dem Filmfest München

(Tine Nehler)

Andy Warhol, Selbstporträt, 1986 Kunstharzfarbe und Siebdruckfarbe auf Leinwand, 203,2 x 193,5 cm © 2015 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc./ Artists Rights Society (ARS), New York ...

 
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Prächtig prangend: Sir Simon Rattles konzertantes Münchner „Rheingold“

(Hans Gärtner)

Sir Simon Rattles konzertantes Münchner „Rheingold“ glänzte zuerst matt, bis es prunkte Hoch und hehr. Wonnig wohl und witzig. Richard Wagners Vorabend zur Gold-Gier-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ – ...

 
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Neue Nachbarschaften II - Rubens, Rembrandt, Reni, Murillo

(Tine Nehler)

Plakatentwurf für Ausstellungskampagne Gestaltung: Teresa Lehmann ...

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Frommes Ostbayern - Ein Prachtband stellt alte Glaubensbilder vor

(Hans Gärtner)

Bücher, die eine Ausstellung begleiten, sind keineswegs nur während der oft gar nicht hinreichend bemessenen Ausstellungszeit von Bedeutung. Im Gegenteil: Wer eine Ausstellung verpasste, hat dank des „Katalogs“ quasi immer noch Gelegenheit dazu, ...

 
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VANESSA VON ZITZEWITZ – APPEARANCES AND AESTHETICS Ab. 16. April 2015

(Simone Nickl)

Bernheimer Fine Art Photography präsentiert im Frühjahr 2015 die Künstlerin Vanessa von Zitzewitz mit einem Querschnitt ihrer photographischen Arbeiten zum Thema Portrait und Akt. Neben großen Werbeaufträgen wurde Vanessa von Zitzewitz vor allem ...

 
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Zwei, die es erstmals wissen wollen: Regie-Ass Marcus H. Rosenmüller und Autor Stephan Zinner auf eigenen neuen Wegen

(Hans Gärtner)

Dass sie beide, der Haushamer und der Trostberger, Multi-Talente sind, ist nichts Neues. Marcus H. Rosenmüller macht Filme („Wer früher stirbt, ist länger tot“, 2006) und führt seit 2013 Regie ...

 
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KÖNIGSKLASSE III - Zeitgenössische Kunst aus der Pinakothek der Moderne in Schloss Herrenchiemsee

(Tine Nehler)

Ausstellungsdauer:14.05.–27.09.2015 Öffnungszeiten:täglich 09:00–18:00 Königskunde:Juli und August, täglich 10:00–17:00 Klassiker sind Werke, »die jedes Mal um so neuer, unerwarteter, bahnbrechender wirken, wenn man sie wiederliest«. Diese Feststellung Italo Calvinos ist ...

 
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Am liebsten saufrech, witzig und gut drauf
Seit 30 Jahren gibt es die Zeitschrift „Literatur in Bayern“

(Hans Gärtner)

Das Münchner Neue Rathaus widmet ihr ab 11. Oktober eine zweimonatige Herbst-Ausstellung, in der dortigen Juristischen Bibliothek stellt sich (angeblich Mitte April) die mit Spannung erwartete Jubiläumsausgabe vor: „Literatur in ...

 
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Früher Händel – fein und frisch
„La resurrezione“ als köstliche Ostergabe vom Gärtnerplatz

(Hans Gärtner)

Nicht auf seinem „Mist“, sondern auf dem des Musikchefs Marco Comin sei der Gedanke gewachsen, Georg Friedrich Händels Frühwerk „La resurrezione“ in München mal endlich zur Aufführung zu bringen. So ...

 
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Nicolas Poussin, Klassizismus und die Sehnsucht nach Arkadien

(Michael Lausberg)

Nicolas Poussin (15.6.1594-19.11.1665) war ein französischer Maler des klassizistischen Barock.[1] Poussin wurde 1594 in Les Andelys geboren und wird schon früh als künstlerisch begabt eingeschätzt. Im Jahre 1612 siedelte er nach Paris ...

 
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Salzburgs Jedermann wird Münchens Frosch - Die spannende Spielzeit 2015/16 der Bayerischen Staatsoper

(Hans Gärtner)

Acht Premieren kündigten Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko für die kommende Bayerische Staatsopern-Saison an. Das will was heißen. Noch dazu, dass Kirill Petrenko, erklärter Publikums- und Presse-Liebling spätestens seit seinem spektakulären „Ring“-Dirigat ...

 
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Brennende Eifersucht - Erstmals Thielemann-Verismo und Jonas Kaufmann mit einem Doppel-Debüt in Salzburg

(Hans Gärtner)

Dem Verismo konnte Stardirigent Christian Thielemann bisher noch nichts abgewinnen. Seine von ihm und der Dresdner Staatskapelle bestrittenen 3. Salzburger Osterfestspiele (28. März bis 6. April) lassen die „Richard“-Hausgötter Wagner und Strauss ganz ...

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ZOOM! ARCHITEKTUR UND STADT IM BILD - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

Julian Röder, Lagos Transformation, 2009 Central business district on Lagos, Nigeria © Julian Röder ...

 
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ÉDOUARD VUILLARD - Einblicke in die Lithowerkstatt - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

Édouard Vuillard, Les deux belles-soeurs aus: Paysages et intérieurs, um 1899 Lithographie, 386 x 315 mm (Blattmaß) © Staatliche Graphische Sammlung Münch ...

 
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Keine Sonne, kein Mond, aber viel Licht …
… und viel Applaus für Alexander Liebreichs 9. Münchner Aids-Konzert

(Hans Gärtner)

Es war nicht einmal die fabulöse Violinistin Arabella Steinbacher, auch nicht der Ausnahme-Tenor Mark Padmore, schon gar nicht der ambitionierte junge Martin Stadtfeld am Flügel – nein, es war der unglaublich konzentriert und ...

 
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50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland - Israel - Kulturfestival mit Ausstellung - „Ich lebe im Osten aber mein Herz ist im Westen“ - Pasinger Fabrik - 26.03.- 12.05.2015

(kein Autor)

Zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der BRD und Israel zeigt die Pasinger Fabrik ein hochkarätiges Multi-Media-Ausstellungsprojekt in ihren Galerien 1-2-3. „I live in the East but my Heart is in ...

 
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Schönheit und Schmerz - Drei Münchner Frühjahrs-Ausstellungen, die aus dem Winter-Dunkel ins Licht des Lenzes führen

(Hans Gärtner)

Könnte gut sein, dass jemand mal ein, zwei Tage in München Kultur tanken – und damit aus dem Dunkel des Winters ans Licht will. Hier sind drei lohnende Ziele: Ausstellungen, die es ...

 
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Revolte, Underground-Kultur und minimalistische Kunst: Lowbrow

(Michael Lausberg)

Robert Williams: Appetite for Destruction Der Begriff Lowbrow als „anspruchslose Kunst“ wurde bewusst gewählt, um sich von der „hohen Kunst“ Mitte des 20. Jahrhunderts, die noch immer den Mainstream beherrschte, abzugrenzen. In einem ...

 
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ZOOM! ARCHITEKTUR UND STADT IM BILD - Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

Iwan Baan, Zabbaleen in Kairo © Iwan Baan ...

 
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Galerie Schwind - Leipzig - ROLF HÄNDLER - Malerei

(Galerie Schwind)

Ausstellungsdauer: 28. Februar – 25. April 2015 Vom 28. Februar bis 25. April zeigt die Galerie Schwind Leipzig eine Einzelausstellung mit Gemälden des Berliner Malers Rolf Händler (* 1938). ...

 
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„I am Imaginary“ – Künstler und Engel - 04.03. – 01.06.2015

(Tine Nehler)

Fritz von Uhde | Engel, um 1908/10 © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München ...

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Aquarelle von Wilhelm von Kobell - PRÄSENTATION ANLÄSSLICH DER SCHENKUNG - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

(Tine Nehler)

Wilhelm von Kobell, Die Schlacht bei Hanau am 30.Oktober 1813 Aquarell über Graphitstift, 580 x 889 mm © Staatliche Graphische Sammlung München ...

 
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FRÜHLINGSKONZERT DES MÜNCHNER JUGENDORCHESTERS: Schirmherrschaft: Petra Reiter:
Am 15. März 2015 um 17 Uhr präsentiert das Münchner Jugendorchester sein Programm im Carl-Orff-Saal des Gasteig München.

(Bayerische Philharmonie)

In diesem Jahr präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit dem Solisten Korbinian Altenberger ihr aktuelles Programm am 15. März um 17 Uhr im Carl-Orff-Saal des Gasteigs in München. Das Frühlingskonzert des ...

 
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… bis Sindbads Schiff am Magnetberg zerschellt - Die Münchner Philharmoniker mit Rafael Payare am Pult: Jubel und Triumph der Jugend

(Hans Gärtner)

 
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6. Jüdische Filmtage am Jakobsplatz - Eine facettenreiche Veranstaltungsreihe mit Filmen, Dokumentationen, Podiumsgesprächen und Kunstausstellung für die Filmstadt München

(Anna Zanco-Prestel)

Mit einem von Ellen Presser brillant geführten Gespräch über „Film und die Welt“ mit der weltbekannten Regisseurin und Autorin Doris Dörrie begannen am 15. Januar die 6. „Jüdischen Filmtage“ im überfüllten Burda-Saal der ...

 
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Die Nacht der Villa Massimo Rom im Martin-Gropius-Bau Berlin - PRÄSENTATION DER STIPENDIATEN 2014

(kein Autor)

Am Donnerstag, den 19. Februar 2015, um 19.30 Uhr,ist die Villa Massimo Rom erneut für eine Nacht im Berliner Martin-Gropius-Bau zu Gast. Die Stipendiaten 2014 zeigen ihre jüngsten Werke im Rahmen von ...

 
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