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28. Januar '12

300. Geburtstag
von Friedrich II.

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Liebe Jubiläumsgäste, wenn Friedrich II. jetzt in den Saal schauen könnte, wäre er wohl zufrieden: passend zur großen Bühne ein großes Publikum! So viele, die sein Leben erforscht, sein Erbe entdeckt, gerettet und gepflegt haben – oft hartnäckig und mit preußischer Hingabe, wie einst der König selbst. Ich glaube, so mancher von Ihnen hier im Saal hätte zu Friedrichs Lebzeiten eine Einladung zur berühmten Tafelrunde erhalten. Weltoffene, belesene und kulturinteressierte Mitstreiter wusste der Monarch besonders zu schätzen. Allerdings hätte man an dieser Tafel einige Wahrheiten – zum Beispiel über Niederlagen auf dem Schlachtfeld – schweigsam mit dem Wein herunterschlucken müssen. Denn was sein Image betraf, kannte der Herrscher kein Pardon!

> Festakt zum 300. Geburtstag von Friedrich II.
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20. Januar '12

Mario Vargas Llosa
und das Cervantes-Institut

Der peruanisch-spanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa hat dem spanischen Cervantes-Institut eine Absage erteilt. Wie der Nobelpreisträger betonte, sei die ihm vom Kulturinstitut angebotene Leitung nicht vereinbar mit seiner literarischen Tätigkeit. Spaniens König Juan Carlos hatte den Literaturnobelpreisträger im Namen der Regierung für das Amt vorgeschlagen. Vargas Llosa hatte den Posten 1996 allerdings schon einmal abgelehnt.

> Mario Vargas Llosa - ein politischer Schriftsteller
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14. Januar '12

55. Todestag
Arturo Toscanini

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War Arturo Toscanini ein Unmensch? Und wenn ja: musste er einer sein? Nicht wenige sahen (und sehen) in ihm einen echten Teufel. Das in dieser Sache gern vorgebrachte ´Beweismaterial´ gibt solchen Leuten offenbar Recht und man könnte, einschließlich aller Mythen, Legenden und Anekdoten, die sich bis heute um die Person des Dirigenten ranken, eine Enzyklopädie damit füllen.

> Shanto Trdic: Arturo Toscanini: Mit Pauken und Trompeten
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07. Dezember '11

Prag erinnert an
Rainer Maria Rilke

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Rainer Maria Rilkes Geburtsstadt Prag erhält einen Gedenkort für ihren weltberühmten Dichter. Mit der Enthüllung einer Rilke-Büste der tschechischen Bildhauerin Vlasta Prachaticka erinnert das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren rechtzeitig vor dem 85. Todestag des Dichters am 29. Dezember. Rilke besuchte von 1882 bis 1886 die deutsche Volksschule. Das Bild seiner Heimatstadt hat er in seinem Gedichtband "Larenopfer" und in "Zwei Prager Geschichten" nachgezeichnet. Der Dichter starb 1926 in der Schweiz.

> Zur Erinnerung an Rainer Maria Rilke
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11. November '11

Naturbegriff: Goethe
und die Moderne

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Über Goethe ist so viel gesagt und geschrieben worden, daß man den Eindruck haben muß, es gäbe bei diesem einzigartigen Menschen nichts Neues zu entdecken. Dieser Eindruck ist jedoch falsch. Wer sich näher mit dem Naturwissenschaftler Goethe beschäftigt und wer dabei völlig vorurteilsfrei vorgeht und sich nicht von der 200 Jahre alten Rufmordkampagne der herrschenden Naturwissenschaft gegen Goethe irre machen läßt, der wird in dessen natur­wissenschaftlichen Schriften einen bisher weitgehend unbekannten Kontinent des Denkens entdecken. Gemeint ist der Begriff Goethes von der Natur, der uns modernen Menschen fremd und unverständlich geworden ist und der sich von unserem modernen Naturverständnis grundsätzlich unterscheidet.

> Der Bruch zwischen den Naturbegriffen Goethes und der Moderne
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06. November '11

Sibylle Lewitscharoff
erhält Literaturpreis

Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff erhält für ihrem Roman "Blumenberg" den Wilhelm-Raabe Literaturpreis. Zur Begründung hieß es, daß die Autorin die Pfade herkömmlichen Erzählens mit provokantem Übermut verläßt. Die Schriftstellerin hat in ihrem Buch eine biografische Fantasie über den 1996 in Münster gestorbenen Philosophen Hans Blumenberg entworfen. Der Wilhelm-Raabe Literaturpreis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird jedes Jahr von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk verliehen.

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31. Oktober '11

Musikalisches
Glaubensbekenntnis

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Die berühmte symphonische Dichtung „Die Moldau“ von Bedrich Smetana fließt als ehrwürdiger Messgesang „Cantare, iubilare“, Musik des kanadischen Rockpoeten Leonhard Cohen wird zum „Hallelujah“, und der herrliche Hymnus „Tantum Ergo“ über das allerheiligste Altarsakrament korrespondiert mit dem berühmten Rhythmus des „Bolero“ von Maurice Ravel. Es klingt unerhört, aber genau das ist es auch, was sich auf der CD „Die Priester – Spiritus Dei“ nachhören lässt. Zwei Mönche und ein Weltpriester sind die Interpreten einer Abfolge von Kirchenliedern und Gebeten, die in einer bislang vollkommen unerhörten Version vertont wurden.

> Musikalisches Glaubensbekenntnis
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18. Oktober '11

Heinrich von Kleist

Vor 234 Jahren wurde Heinrich von Kleist geboren (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Kleinen Wannsee in – damals bei – Berlin). Der Dramatiker, Erzähler und Publizist wird oft als Kriegs- und Militärdichter der Deutschen bezeichnet. Sein Werk beleuchtet die politischen und sozialen Zeiterscheinungen in ihrer Krisenhaftigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei geht Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist vor allem auf die Themen Krieg, Gerechtigkeit, Familie und Staat ein. Weiterhin findet sich in seinen Werken das Verhältnis von Mann und Frau und die daraus entstehenden Verschränkungen. Kleists Erzählungen haben das Außerordentliche und sein Einfluss auf das Leben der Protagonisten zum Mittelpunkt. Heute zählen seine Titel zur Weltliteratur.

> "Ich passe mich nicht unter die Menschen." (H. v. Kleist)
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16. Oktober '11

Franz Liszt:
200. Geburtstag

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Anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Liszt (1811–1886) am 22. Oktober 2011 zeigt die Klassik Stiftung Weimar vom 24. Juni bis zum 31. Oktober 2011 die in Kooperation mit der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar erarbeitete Landesausstellung »Franz Liszt – Ein Europäer in Weimar«. Im Mittelpunkt der über 350 Exponate umfassenden zweiteiligen Ausstellung im Schiller-Museum und im Schlossmuseum stehen die europäischen Dimensionen sowohl des Komponisten und Interpreten Liszt wie auch seiner in Weimar verwirklichten Kunstprojekte. Dabei werden Liszts Leben und Wirken und die Bedeutung Liszts für die europäische Musik- und Geistesgeschichte umfangreich dokumentiert.

> Ein Europäer in Weimar> Franz Liszt in Jena
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24. September '11

Fünfte Jahresausstellung
"Kolumba" in Köln

Zart und subtil entfalten sich die Klänge im Raum, wie klingende Seifenblasen reihen sie sich unablässig aneinander und verklingen – kaum, dass sie gehört worden sind - auch ebenso schnell wieder in der hoch aufragenden Funktionalität des Raumes, der von einem Heilig-Geist-Retabel aus dem 15. Jahrhundert beherrscht wird. Dabei korrespondieren die drei Parabolschüsseln der „RaumReflexion“, die Bernhard Leitner als Ton-Raum-Skulptur vor einem Jahr geschaffen hat, mit ihren sphärisch anmutenden Tönen in faszinierender Weise mit den drei Tafeln des spätmittelalterlichen Altaraufsatzes, dessen farbenprächtige Gestaltung die Versammlung der Apostel mit der Muttergottes am Pfingstfest zum Thema hat.

> Wer nicht denkt fliegt raus“ - Fünfte Jahresausstellung von „Kolumba“
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22. September '11

Streit um Preis für
Peter Handke

Der Schriftsteller Peter Handke sollt eigentlich Ende Oktober den Candide-Preis erhalten, einen deutsch-französischen Literaturpreis des Literararischen Vereins Minden, doch nun weigert sich der Sponsor, die Kolbus Buchbindereimaschinen, den Preis auszuzahlen. Der Grund sind die umstrittenen Äußerungen des Schriftstellers zu Jugoslawien. Die Firma befürchtet Negativschlagzeilen, weil der Preisträger ihr nicht gefällt. Bereits 2006 hatte es Ärger um Handkes Auszeichnung mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf gegeben, auf den er damals freiwillig verzichtet hat.

> Adolescentia Obscura – Die Leiden des Peter Handke
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08. September '11

Goethe als Leitgeber
der westlichen Kultur

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Der russische Regisseur Alexander Sokurow ist fest davon überzeugt, daß der Frankfurter Jurist und Dichterfürst Johann Wolfgang Goethe mit seinem „Faust“ europäische Kulturgeschichte geschrieben hat. Wie Sokurow bei der Premiere seines Films "Faust" beim Internationalen Filmfestival in Venedig hervorhob, sei Goethe einer der der wichtigsten Autoren überhaupt. Schriftsteller wie beispielsweise Dostojewski wurden vom Weimarer Geheimen Rat maßgeblich inspiriert. Beim Festival läuft derzeit Sukorows "Faust". Die Tabula Rasa (Ernst Osterkamp) beleuchtet ein Stück aus Goethes Leben, und die maßgebende Rolle, die Schiller dabei spielte.

> Jochanan Trilse-Finkelstein: Goethes erstes Weimarer Jahrzehnt> Babylon in der modernen Naturwissenschaft> Der Bruch zwischen den Naturbegriffen Goethes und der Moderne> Der Teufel und die Welt. Und Goethe, des Teufels Gegenspieler> Ernst Osterkamp: Einsamkeit. Über ein Problem in Leben und Werk des späten Goethe
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29. September '10

Palladio - Eine Einführung

Näher dürfte man der historischen Person Andrea Palladio kaum kommen, als in dem hier in deutscher Fassung vorliegenden Buch von Guido Beltramini. Aus den spärlichen Quellen, die sich zu ihm und seinem nächsten Umfeld erhalten haben, wird das intime Lebensbild eines Mannes konturiert, der, wie kaum ein anderer Künstler vor oder nach ihm, zur Signatur einer Epoche und zum Namensgeber eines Baustils geworden ist, der sich über Jahrhunderte und Kontinente erstreckt.

> Werke ohne Tage. Palladios Leben in Büchern
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25. Juli '11

150. Geburtstag des Kölner
Wallraf-Richartz-Museum

Ein Museum stellt sich selbst aus. Mehr noch: Es wird und will Tatort sein. Zwar nicht im kriminalistischen Sinne. Doch jenes unabdingbare Gespür für das Zusammensetzen vieler Details zu einem schlüssigen Gesamtbild, wie es besonders bei der kriminalistisch-detektivischen Untersuchung eines Tatorts notwendig ist, sollten auch die Besucher am „Tat Ort Museum“ mitbringen oder beim Rundgang durch die gleichnamige Ausstellung mit ausgewählten Bildern vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert im Kölner Wallraf-Richartz-Museum (WRM) entwickeln können.

> Zum 150. Geburtstag zeigt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum
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21. Juli '11

Herzog Ernst August II.
Konstantin von Sachsen-Weimar

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Wer ein Volljährigkeitsalter von 21 Jahren im Kopf hat, sollte darauf verwiesen werden, dass der wettinische Herzog obigen Namens dieses Alter nicht erreicht hat. Immerhin wurde er der Vater des mit Goethe befreundeten Herzogs Carl August, und der Kaiser erklärte ihn schon mit 18 Jahren als volljährig. Wer dem jungen Mann als Schicksalsausgleich für die kurze Lebensspanne eine sorglose Kindheit gewünscht hätte, muss erneut enttäuscht werden. Dem Vater war es wohl wichtiger, der Jagdleidenschaft nachzugehen, als sich um den Prinzen zu kümmern. Als dieser zehn wurde, verstarb der prunkliebende alte Herr.

> Otto Löw: Herzog Ernst August II. Konstantin von Sachsen-Weimar
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30. Mai '11

Richard Wagner
und Leipzig

Die Musikstadt Leipzig hatte in diesen Maitagen noch mehr zu bieten als gewöhnlich. Das Mahler-Festival mit allen Sinfonien des Komponisten und den großen Orchestern der Welt im Gewandhaus (etablierte Hochkultur) und die von der „Richard Wagner Gesellschaft Leipzig 2013“ ins Leben gerufenen Wagner-Festtage (Humus für ein neues Musikverständnis) an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichem Charakter. Vom volksfestartigen Treiben mit subversivem Einschlag auf dem Fockeberg – das „Feste Spielhaus“, dessen Richtfest man feierte, wird wohl nie gebaut werden – bis zur konzertanten Aufführung des dritten Aufzugs vom „Siegfried“ in der Peterskirche als fulminanter Höhepunkt.

> Erwache Leipzig mit Wagner – die Wagner-Festtage 2011 zwischen High und Low
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27. Mai '11

200. Todestag -
Heinrich von Kleist

Scheitern als Lebensprinzip, so könnte man kurz Heinrich von Kleists irdisches Schicksal umschreiben. Und diese Maxime unterstrich der berühmte Dramatiker selbst, als er sich zuletzt als „nichtsnütziges Glied der menschlichen Gesellschaft“ bezeichnete. Dabei hatte der 1777 im Frankfurt/Oder geborene Dichter die besten Voraussetzungen für eine gesellschaftliche Karriere; er kam aus einer einflußreichen pommerschen Familie, ausgestattet also mit dem besten Pedigree, hatte von Jugend an beste Beziehungen zu einem erlesenen Kreis einflußreicher Politiker des preußischen Staatsapparates. Anfang der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts trat er in das das 3. Bataillon des Garderegiments in Potsdam ein, wurde Leutnant; 1797 befreundete er sich mit Ernst von Pfuel, dem späteren preußischen Ministerpräsidenten.

> Stefan Groß: Der post-moderne Heinrich von Kleist
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18. Mai '11

Vor 100 Jahren
starb Gustav Mahler

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Gustav Mahler, geboren 1860 in Kalischt, war ein Komponist und europaweit anerkannter Dirigent. Mahlers musikalische Entwicklung begann bereits in jungen Jahren. Schon zu dieser Zeit komponierte er erste kleine Stücke. Er studierte Musik am Konservatorium in Wien und arbeitete anschließend als Kapellmeister. Mahler bereiste als Gastdirigent viele Städte in Europa. Auch eigene Kompositionen führte er europaweit auf. Heute gilt er als ein bedeutender Komponist der Spätromantik. Ab 1909 leitete er die New Yorker Philharmonika. Am 18. Mai 1911 verstarb Mahler.

> Leipzig fördert Mahler-Festival 2011
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15. Mai '11

In Jena kommt die Malerin
Louise Seidler zur Welt

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Am 15. Mai 1786 kam in Jena die Malerin Caroline Louise Seidler zur Welt. Sie war eine Bekannte von Johann Wolfgang von Goethe, in dessen Auftrag sie das Altarbild des Heiligen Rochus anfertigte. Seidler hatte Zugang zu intellektuellen Kreisen der damaligen Zeit und erhielt Stipendien, auf Veranlassung von Goethe, vom damaligen Großherzog Carl August, mithilfe derer sie zur malerischen Weiterentwicklung nach München und Italien ging. Ihren Lebensabend verbrachte die Malerin in Weimar, bis sie 1866 verstarb. In Weimar verfasste sie ihre Autobiographie mit dem Titel „Erinnerungen aus dem Leben der Malerin Louise Seidler“, die 1873 veröffentlicht wurde. Seidler erfreute sich zeitlebens einer hohen gesellschaftlichen Wertschätzung, die durch die Unterstützung und Förderung von Goethe begünstigt wurde.

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06. Mai '11

Rabindranath Tagore
150. Geburtstag

Pünktlich zum 150. Geburtstag des am 7. Mai 1861 geborenen Rabindranath Tagore ist eine ganze Reihe von Publikationen erschienen, die sich dem Lyriker und Mystiker widmen, den sein ganzes Leben lang die Sehnsucht nach Natur, Kosmos und Transzendenz erfüllte. 1913, fast noch unbekannt, erhielt Tagore den Literatur-Nobelpreis für seinen Gedichtband "Gitanjali". Der "Insel Verlag" wartet nun mit einer neuen Auswahl seiner Gedichte auf, und Martin Kämpchen, der sich für die Edition der Gedichte verantwortlich zeigte, hat sich darüber hinaus im "Marbacher Magazin" mit dem Verhältnis Tagores zu Deutschland beschäftigt. Hier erhält der Leser tiefere Einblicke in die deutsche Rezeptionsgeschichte.

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04. Mai '11

August von Kotzebue
250. Geburtstag

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Pünklich zum 250. Geburtstag des in Weimar geborenen August Friedrich Ferdinand von Kotzebue (3. Mai 1761) sind zwei Bücher erschienen, die sich dem Werk des Literaten widmen. Axel Schröter hat eine Biographie vorgelegt, die den literarischen Einflüssen Kotzebues nachgeht, die die Beziehungen zu seinem Onkel Johann Carl August Musäus analyisert und die Bedeutung der Bühnenmusik für Kotzebues theatralische Sendung nachzeichnet. Johannes Birgfeld, Julia Bohnengel und Aleander Kosenina haben im Wehrhan Verlag ihr Lexikon "Kotzebues Dramen" vorgelegt. Kotzebue, der nach dem Sieg Napoleons bei Jena nach Rußland floh, wurde 1819 von einem Jenaer Burschenschaftler ermordet.

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27. April '11

KAS-Literaturpreis
2011 für Arno Geiger

Mit ihrem diesjährigen Literaturpreis würdigt die Konrad-Adenauer-Stiftung die Werke von Arno Geiger. Sein jüngstes Buch, „Der alte König in seinem Exil“ (2011), ist ein autobiographischer poetischer Essay und eine Erzählung über seinen Vater und dessen Demenz. Der 1968 in Bregenz geborene Autor erhält den Preis für seine Werke, die von einer Ethik der familialen und sozialen Verantwortung zeugen, die sich gerade in unserer alternden Gesellschaft bewährt. Arno Geiger plädiert für ein kommunikatives Gedächtnis, das die Generationen nicht trennt, sondern zusammenführt und zusammenhält. Zugleich gestaltet der Autor mit genuiner Sprach- und Dialogkunst die wichtigen Themen unserer Zeit: Erinnerung und Sprache, Heimat und Identität, Menschenwürde und Freiheit. Der Vorsitzende der KAS, Hans-Gert Pöttering, verleiht den Literaturpreis am 18. September 2011 in Weimar.

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18. April '11

Peter Ustinov wäre
90 Jahre alt geworden

Der Schauspieler Sir Peter Ustinov wäre am 16. April 90 Jahre alt geworden. Parallel zur Schauspielerei betätigte er sich auch als Regisseur, Journalist und Kolumnist, initiierte Opern und schrieb als Autor satirische Stücke, Erzählungen sowie Romane. Sozial engagierte er sich für das Kinderhilfswerk UNICEF und setzte sich für die Völkerverständigung sowie die Reduktion von Vorurteilen ein. Am 11. August 2003 gründete er gemeinsam mit der Stadt Wien das Sir-Ustinov-Institut, das sich mit der Erforschung von Vorurteilen beschäftigt. Er selbst bezeichnete sich stets als Weltbürger. Sir Peter Ustinov verstarb am 28. März 2004.

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18. April '11

Freiheit für
Ai Weiwei

Vom Kunstaktivisten und China-Kritiker Ai Weiwei fehlt auch zwei Wochen nach seiner Festnahme durch die chinesischen Behörden jede Spur. Wo sich der international bekannte Künstler und Aktivist derzeit aufhält, ist ungewiß. Unterdessen hat der Menschenrechtsausschuß des Bundestages in Berlin die sofortige Freilassung des Künstlers gefordert. In Berlin haben 150 Menschen vor der chinesischen Botschaft - unter dem Motto "1.001 Stühle für Ai Weiwei" - protestiert. Zu Protesten kam es auch in München, Hamburg, Minden in Westfalen, New York, Moskau und Hongkong.

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12. April '11

Die Mutter aller Kunstmessen
wird 45 - Artcologne 2011

Es war einmal. In einer aufstrebenden Kreativstadt wuchs eine Kunstmesse parallel zur arroganten und verfetteten Mutter im Rheinland. 2007 verzieht sich die honorige Dame vom angestammten Herbsttermin in den neu erwachenden Frühling. Vier Jahre sind seither ins Rheinland gegangen. Im Focus stehen heuer neueste Positionen junger Kunst, die längst keine Trennungen der klassischen Medien mehr kennt. Plastiker werden Videokünstler, experimentieren mit Fotografie und Collagetechniken, suchen. Wirklich neues zu kreieren fällt immer seltener leicht aus. Neue Facetten am eigenen Selbst zu finden ist für jeden Betrachter eine Übung mit unendlichen Möglichkeiten.

> Jan Löw: Artcologne 2011
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05. April '11

Jena ist im Robert
Schumann Netzwerk

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Wie die Friedrich-Schiller Universität in Jena mitteilte, wird die Saalestadt in das Robert Schumann-Netzwerk aufgenommen. "Die Promotionsurkunde des Musikers wurde im vergangenen Jahr im Original in einer Sonderausstellung der Friedrich-Schiller-Universität anlässlich Schumanns 170. Doktorjubiläums präsentiert.", so die Pressestelle der Jenaer Universität. Der Komponist, der 1810 in Zwickau geboren wurde und 1856 in Bonn starb, hatte 1840 im Fach Philosophie die Doktorwürde erlangt. Dem Schumann-Netzwerk gehören zehn weitere Städte an, darunter Zwickau, Heidelberg und Leipzig sowie Dresden, Düsseldorf und Bonn. Der Komponist und Pianist gilt bis heute als bedeutender musikalischer Vertreter der Romantik.

> Otto Löw: Der Chemiker Wolfgang Döbereiner befürwortet Robert Schumanns Promotion in Jena> Otto Löw: Im Jahr 2010 wird der zweihundertste Geburtstag von Robert Schumann gefeiert.> Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech: Als Gesunder in der Irrenanstalt
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02. Maerz '11

Van-De-Velde-Jahr 2013

Henry van de Velde war das, was man heute als einen „Alleskünstler“ bezeichnet. Die Gestaltung eines Hauses und eines Raumes, die Form von Kleidung und Schmuck, aber auch das Design von Alltagsgegenständen gehörten für ihn zusammen. Der Belgier, der 1902 nach Thüringen kam, ignorierte die Grenzen zwischen Kunst und Kunsthandwerk und gestaltete Objekte praktisch für jedes Gebiet des Lebens. In Thüringen hinterließ er zahlreiche Spuren, auf denen im Jahr 2013 anlässlich seines 150. Geburtstages gewandelt werden kann.

> Ein Alleskünstler wird 150. Das Van-de-Velde-Jahr 2013 in Thüringen
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07. Maerz '11

Sigmund Freuds
Zukunftsillusion

Religionskritiken, sowohl gegen ihre ideellen als auch praktischen Grundlagen, werden so alt sein wie die schriftlich fixierten Religionen. Sigmund Freud dürfte sowohl die subtile Kritik Ludwig Feuerbachs (1804-1872), die zerset­zende von Karl Marx (1818-1883), aber auch die verzweifelte seines Zeitge­nossen Friedrich Nietzsche (1844-1900) studiert ha­ben, denn er beruft sich auf „bessere Männer“, die „vollständiger, kraftvoller und eindrucksvoller“ als er Kritik an der Religion geübt hätten. Er „habe bloß“ wie er bekennt, „der Kritik“ seiner „großen Vorgänger etwas psychologische Begründung hinzugefügt“. Die besseren Männer zählt er nicht auf, denn „es soll nicht der Anschein geweckt werden“, dass er sich „in ihre Reihe stellen will“

> Sigmund Freuds Zukunftsillusionen
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03. Maerz '11

Mit Alfred Kubin
im Gespräch

Alfred Leopold Isidor Kubin ist ein österreichischer Grafiker, Schriftsteller und Buchillustrator. Geboren wird er 1877 in Leitmeritz, heute in der Tschechischen Republik. Bekanntheit erlangt er als Gründungsmitglied der Neuen Künstlervereinigung München, der unter anderem auch Wassily Kandinsky angehört. Aus der N.K.V.M. geht 1911 die Redaktion des Blauen Reiters hervor, an deren ersten Ausstellung er sich beteiligt.

> „Ich aber weiß um den Schaffenszwang...“
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31. Januar '11

"Der Turm" kommt
2012 ins Fernsehen

Uwe Tellkamps Roman "Der Turm" kommt ins Fernsehen. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk bekanntgab, sollen die Dreharbeiten in diesem Herbst beginnen. 2012 wird der Film dann als Zweiteiler gesendet. Der Produzent ist Nico Hofmann, der bereits mit TV-Filmen wie "Die Flucht" und "Die Flut" erfolgreich war. Für seinen Bestseller "Der Turm" hatte der 1968 in Dresden geborene Autor im Jahr 2008 den Deutschen Buchpreis erhalten. Tellkamp, der Medizin studierte, lebt mittlerweile von der Schriftstellerei. Zuletzt erschien: "Die Schwebebahn, Dresdner Erkundungen" im Insel Verlag 2010.

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16. Januar '11

Kein dicker Picker für
die Heiligen Drei Könige

Der dicke Pitter hat seine Stimme verloren. Dieser Zustand der - medizinisch gesprochen – sogenannten Aphonie, also Störung der Tonbildung oder Stimmlosigkeit, wird auch noch Monate so bleiben. Und es ist ungewiss, ob der Patient anlässlich des nächsten Osterfestes tatsächlich wieder wie erhofft mit dem weithin hörbaren warmen Schlagton ,C’ ertönen wird. Denn die größte am geraden Joch freischwingende Glocke der Welt, von der hier die Rede ist und die in der Glockenstube des Kölner Doms hängt, hat ausgerechnet am Dreikönigstag (6. Januar) seinen Klöppel verloren.

> Kein dicker Pitter für die Heiligen Drei Könige
Kunst und Künstler

08. Dezember '10

Michael Triegel malt den Papst

Video vorübergehend nicht erreichbar

Quelle: YouTube

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08. Dezember '10

Der Realismus des
Michael Triegel in Leipzig

Er ist der offizielle Porträtmaler des Papstes, der 1968 in Erfurt geborene Michael Triegel. Landschaftsskizzen und Stillleben, vor allem aber mythologische und religiöse Themen stehen im Mittelpunkt seines Schaffens. Triegel selbst bezeichnet seine Malweise als „Bella Maniera“. Immer wieder greift er in seiner Kunst auf altmeisterliche italienische Schulen zurück. Und wie Dieter Bartetzko in der "FAZ" bemerkt, huldigt Triegel in seinem Werk "in erster Linie neuen Rätselmythen - und sich selbst". Die Ausstellung von Michael Triegel "Verwandlung der Götter" ist bis zum 6. Februar 2011 im "Museum der Bildenden Künste" Leipzig zu sehen. Der Ausstellungskatalog kostet 29, 90 Euro.

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06. Oktober '10

Neues von Goethe

Einerseits gibt es eine nahezu unüberschaubare Goethe-Literatur, also Literatur über Literatur, die zuweilen auch eigenen Literatur-Wert hat, vor allem, wenn sie von Dichtern bzw. großen Literaten geschrieben worden ist: etwa von den Schlegels oder gar Heinrich Heine, von Gerhart Hauptmann oder gar Thomas Mann, den Zweigs, Joh. Robert Becher, Louis Fürnberg oder gar Bertolt Brecht geschrieben ward, weniger Martin Walser, umso lieber Peter Hacks!

> Goethes erstes Weimarer Jahrzehnt
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05. Oktober '10

Das Leben der Sophie Mereau

Bertuchs Journal des Luxus und der Moden in Weimar. 1806 hat Ludwig van Beethoven es in seinem Opus 52, Acht Liedern zum Piano, vertont. Der Zeit entsprechend wird der Name der Autorin, die inzwischen Sophie Mereau heißt, nicht genannt. Im Gedicht ist ein Begriff zentral, der lebenslang eine wichtige Bedeutung für die Dichterin hatte: Die Wahrheit.

> „Himmel und Hölle, doch Hölle vorherrschend“ – Leben und Werk der Dichterin Sophie Mereau
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29. September '10

Neues aus der Comicforschung

Der diesjährige „Internationale Comic-Salon“ vom 3. bis 6. Juni 2010 hat das Medium Comic wieder in die Medien gebracht. In Erlangen, das die Veranstaltung alle zwei Jahre beherbergt, fanden sich anlässlich des Comic-Salons nach Angaben der Veranstalter mehr als 25.000 Besucher ein. Der Comic-Salon besteht aus einer Vielzahl von Veranstaltungen, die zum einen in der zentralen Heinrich-Lades-Halle stattfinden, zum anderen an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt wie Galerien, Buchhandlungen und Cafés.

> Kundschafter im Land der Zeichen
Kunst und Künstler Artikel lesen

27. Juli '10

Der Bestseller von La Roche

Die erste Frau Deutschlands, die einen Bestseller schreiben sollte, wurde am 6. Dezember 1730 als erstes Kind des Kaufbeurer Stadtphysikus Georg Friedrich Gutermann geboren. Sie war zunächst eine Enttäuschung für den Vater, denn der Zeit entsprechend, die noch auf die Aufklärung wartete, hatte er sich einen Stammhalter gewünscht.

> „Das Fräulein von Sternheim“, der erste Bestseller einer Frau in Deutschland
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Festakt zum 300. Geburtstag von Friedrich II.

(Christian Wulff)

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Arturo Toscanini:
Mit Pauken und Trompeten

(Shanto Trdic)

„Nenn´s ungewöhnliche Wirksamkeit, durch ungewöhnliches Bedürfnis erregt und unterhalten.“ Lavater; über das Genie „Der Künstler, der nicht sein ganzes Selbst preisgibt, ist ein unnützer Knecht.“ Schlegel; ...

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Cora Irsen auf den Spuren Franz Liszts

(Otto Löw)

Nun wird doch noch ein Glanzpunkt auf das Liszt-Jahr in Jena gesetzt: Das Collegium Europaeum hat die Pianistin Cora Irsen zu Konzerten nach Jena eingeladen. Und was war da zu ...

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Musikalisches Glaubensbekenntnis

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

„Die Priester“ legen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen ihre CD vor

Nach Oben
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„Wer nicht denkt fliegt raus“ - Fünfte Jahresausstellung von „Kolumba“, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

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In und hinter den Museumskulissen - Zum 150. Geburtstag zeigt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum den „Tat Ort Museum“

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

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Herzog Ernst August II. Konstantin von Sachsen-Weimar

(Otto Löw)

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Mit Richard Wagner auf Augenhöhe - Stephan Balkenhol ist der Sieger im Wettbewerb für das Richard-Wagner-Denkmal in Leipzig

(Sylvia Hüggelmeier)

Im blauen Gehrock und in Original-Körpergröße tritt der jugendliche Wagner aus dem Schatten seines anderen, berühmten Ich, einer vier Meter hohen Silhouette, die dem Entwurf von Max Klinger aus den Jahren 1904/05 nachempfunden ...

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Art Basel - Die Kaiserin aller Kunstmärkte hält Hof

(Jan Löw)

Kunst kommt von Können und uneigentlich von Müssen, ausdrücken müssen. Wer Freitagabends in der Kneipe mit Freunden alles Wichtige besprechen kann, wird seltenst Künstler. Interviews mit ihnen führen selten in die Tiefe. ...

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Erwache Leipzig mit Wagner – die Wagner-Festtage 2011 zwischen High und Low

(Sylvia Hüggelmeier)

Die Musikstadt Leipzig hatte in diesen Maitagen noch mehr zu bieten als gewöhnlich. Das Mahler-Festival mit allen Sinfonien des Komponisten und den großen Orchestern der Welt im Gewandhaus (etablierte Hochkultur) ...

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Die Mutter aller Kunstmessen
wird 45 - Artcologne 2011

(Jan Löw)

Es war einmal. In einer aufstrebenden Kreativstadt wuchs eine Kunstmesse parallel zur arroganten und verfetteten Mutter im Rheinland. 2007 verzieht sich die honorige Dame vom angestammten Herbsttermin in den neu erwachenden Frühling. Vier ...

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Franz Liszt in Jena

(Otto Löw)

Es ist schon etwas eigentümlich mit der Liszt-Pflege in der Universitätsstadt Jena. Dabei hätte man manchen Grund, etwas dafür zu tun, denn er hat so manches für Jena getan. Was ...

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Adolescentia Obscura – Die Leiden des Peter Handke

(Shanto Trdic)

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„Ich aber weiß um den Schaffenszwang...“

(Lisz Hirn)

Austro-Allround-Künstler Alfred Kubin im intimen Talk mit Lisz Hirn

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GALERIE SCHWIND
Leipzig / Frankfurt am Main

(Karl Schwind)

Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die ...

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Vom leisen Sterben des Aufbegehrens der Liebstedter Bürger
Die einzigartige Ordensburg im Weimarer Land ist verkauft!

(Hartwig Mähler)

Das Motto: „Rettet die Ordensburg zu Liebstedt!“ ist Geschichte. Der Thüringer Landtagsausschusses für Haushalt und Finanzen bewilligte am 20. Januar 2011 den Verkauf der Burg. Der Zuschlag ging an Winzer ...

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Kein dicker Pitter für die Heiligen Drei Könige

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Der dicke Pitter hat seine Stimme verloren. Dieser Zustand der - medizinisch gesprochen – sogenannten Aphonie, also Störung der Tonbildung oder Stimmlosigkeit, wird auch noch Monate so bleiben. Und es ...

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Martin Pollack erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2011

(Dezernat für Kultur Leipzig)

Für sein einprägsames und richtungweisendes Œuvre wird dem österreichischen Publizisten, Schriftsteller und Übersetzer Dr. Martin Pollack von einer international besetzten Jury der mit 15.000 Euro dotierte Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für das ...

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Im Jahr 2010 wird der zweihundertste Geburtstag von Robert Schumann gefeiert.

(Otto Löw)

Im Jahr 2010 wird der zweihundertste Geburtstag von Robert Schumann gefeiert. In Jena gab es dazu ab Oktober in den altehrwürdigen Rosensälen eine kleine Ausstellung. Während mancherorts ganze Konzert- und Vortragsreihen mit seiner ...

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In Memoriam Nordahl Grieg

(Otto Löw)

Der Name Grieg verbindet sich in Deutschland am häufigsten mit dem eindrucksvollen, großen Komponisten der Romantik, Edvard Grieg, der bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte. In Norwegen selbst besitzt ...

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Kulturquartier von europäischem Rang

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

Die Paternosterkette besteht aus sieben hölzernen Totenköpfen, jeder von ihnen kaum größer als eine Fingerkuppe. Die Schädel sind aufklappbar und enthalten zu beiden Seiten jeweils eine kunstvoll geschnitzte und mit Kolibrifedern hinterlegte Darstellung ...

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Berühre mich nicht!

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

„Noli me tangere!“ ist die neue Jahresausstellung von Kolumba überschrieben

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21 neu entdeckte Briefe Wielands - Sommertagung zu Goethes Geburtstag

(Ettore Ghibellino)

Anlässlich der Tagung „Goethe – Wieland – Görtz“ der Anna Amalia und Goethe Akademie zu Weimar am 28. August im Grand Hotel Russischer Hof werden unter anderem neu entdeckte Briefe Christoph Martin ...

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Georg-Büchner-Preis für Reinhard Jirgl

(Jörg Bernhard Bilke)

Der Schriftsteller Reinhard Jirgl (57), dem am 9. Juli der Darmstädter „Georg-Büchner-Preis“ zugesprochen wurde, war vor zwei Jahrzehnten, im Jahr des Mauerfalls 1989 in Berlin, ein noch völlig unbekannter Autor! ...

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Schriftsteller und Parteisoldat - Zum Tod des Schlesiers Günter Görlich

(Jörg Bernhard Bilke)

Am 14. Juli 2010 verstarb in einem Hospiz in Berlin-Lichtenberg der DDR-Schriftsteller Günter Görlich (1928-2010). Die Beisetzung wird am 10. August auf dem Friedhof in der Landsberger Allee stattfinden. Geboren ...

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Goethes unsentimentalischer Abschied vom Landschaftsgarten

(Stefan Groß)

„Ich besah für mich Menzels architektonische Hefte und bedauerte, daß er nicht in die friedliche Zeit von Hirschfeld und andren Gartenfreunden gekommen sey, wo ein tiefer Friede den Menschen Mittel und Muße gab, mit ihrer Umgebung zu spielen.“

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Goethes erstes Weimarer Jahrzehnt

(Jochanan Trilse-Finkelstein)

Vorstellung des gleichnamigen Buches auf der Frühjahrestagung der Anna Amalia und Goethe Akademie zu Weimar am 1. Mai 2010 »GOETHES ERSTESWEIMARER JAHRZEHNT« Ilse Nagelschmidt/Stefan Weiß/Jochanan Trilse-Finkelstein (Hrsg.) Interdisziplinäres Symposium anlässlich des 270. Geburtstags ...

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Kundschafter im Land der Zeichen

(Bernd Villhauer)

Interdisziplinär und voller Überraschungen: Comicforschung

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Mit Licht für die Ewigkeit gemalt

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Markus Lüpertz gestaltete für die Kölner Dominikanerkirche Sankt Andreas zwölf Fenster

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Der Chemiker Wolfgang Döbereiner befürwortet Robert Schumanns Promotion in Jena

(Otto Löw)

Robert Schumann und seine spätere Frau Clara Wieck mussten lange auf ihre Hochzeit warten: sein kommender Schwiegervater verweigerte nicht nur die Erlaubnis dazu, sondern er strengte zudem einen langwierigen Prozess gegen die jungen ...

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Als Gesunder in der Irrenanstalt

(Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech)

Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Romantik: Robert Schumann, dessen 200. Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt. Vor allem als Komponist von Klaviermusik und Liedern hat sich ...

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Wagner-Fest (tage) in Leipzig oder wem gehört Wagner?

(Sylvia Hüggelmeier)

Mit dem „Walkürenritt“ als Zugabe feierten Publikum und David Timm mit dem Mendelssohn-Orchester um Mitternacht im Westwerk in Richard Wagners 197. Geburtstag hinein. Es sind bereits die 5. Festtage, die die Richard Wagner ...

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„Das Fräulein von Sternheim“, der erste Bestseller einer Frau in Deutschland - Aufsatz über Maria Sophie von la Roche (1730-1807)

(Annette Seemann)

Die erste Frau Deutschlands, die einen Bestseller schreiben sollte, wurde am 6. Dezember 1730 als erstes Kind des Kaufbeurer Stadtphysikus Georg Friedrich Gutermann geboren. Sie war zunächst eine Enttäuschung für den Vater, denn ...

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Wagner ans Licht - ein Richard-Wagner-Denkmal für Leipzig zum 200. Geburtstag

(Sylvia Hüggelmeier)

„An Richard Wagner, den berühmten Sohn Leipzigs, soll mit einem unserer Stadt als Geburtsstadt angemessenen Denkmal erinnert werden“, beschloss der Stadtrat mehrheitlich in seiner Sitzung vom 16.09.2009. Einer Lichtgestalt der ...

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„Himmel und Hölle, doch Hölle vorherrschend“ – Leben und Werk der Dichterin Sophie Mereau

(Annette Seemann)

Feuerfarb Ich weiß eine Farbe, der bin ich so hold, die achte ich höher als Silber und Gold, die trag`ich so gerne um Stirn und Gewand, und habe sie ...

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Heimat und Heimatlosigkeit in der Musik

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Zum sechsten Mal findet in Köln die MusikTriennale, eines der bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Musik, statt Von Constantin Graf von Hoensbroech In der ersten Stunde des Tages intoniert ein Synthesizer die Himmelfahrt. Zwei ...

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Felix Mendelssohn Bartholdy in Jena

(Otto Löw)

Um es vorweg zu nehmen: Der 1809 geborene Komponist hat die Saalestadt nach heutiger Kenntnis nie besucht. So bedeutet der Titel also nur die Beantwortung der Frage: Welche Rolle spielte seine Musik ...

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Enzyklopädie der Melancholie, Zum Werk W.G. Sebalds

(René Steininger)

Man wird in der deutschen Literatur nach 1945 nicht leicht ein Werk finden, das so hartnäckig um die Themen der Zerstörung und Trauer kreist, wie jenes des 1944 in Wertach im Allgäu ...

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Eine gewöhnliche Geschichte. Über Marlen Haushofer

(René Steininger)

Marlen Haushofer ist 48 Jahre alt, als ihr 1968 für den Erzählband Schreckliche Treue, zwei Jahre vor ihrem Tod, der Österreichische Staatspreis verliehen wird. Obwohl preisgekrönt, geraten Buch und Werk der Autorin bald ...

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"Das kulturelle Erbe lebendig erhalten" - Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler anlässlich der feierlichen Wiedereröffnung des Bach-Archivs

(Horst Köhler)

Das ist ein guter Tag heute, für Leipzig, für Sachsen und für die ganze deutsche Kulturlandschaft. Das Bach-Archiv Leipzig wird wiedereröffnet und das Bach-Museum, neu gestaltet und doppelt so groß wie früher, ...

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Schillerjahr 2009: Friedrich Schiller und die Gartenkunst

(Stefan Groß)

Friedrich Schiller (1759-1805) gilt als aufgeklärter Dichter, Tragödienschriftsteller und ästhetischer Theoretiker. Daher muß es den Leser verblüffen, ihn – wie hier versucht wird – vor dem Hintergrund der Gartenthematik zu interpretieren. Schiller geht – ähnlich ...

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Restaurierungspaten für Albert den Großen

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Auch ein Jahr nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln sind noch nicht alle Archivalien geborgen worden

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Kunsthaus Tacheles von Geldgier bedroht

(Helmut Lorscheid)

Wer kennt es nicht, das Tacheles in Berlin? Bunt und schrill steht das 1907 errichtete ehemalige Kaufhaus an der Oranienburger Straße. Eine Trutzburg der alternativen Kunstszene – ein wichtiger Ort für künstlerische Experimente ...

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Georg Friedrich Händel

(Egidius Schwarz)

Seine erstaunliche Karriere begann in Halle an der Saale. Georg Friedrich Händel wurde am 23. Februar 1685 im "Haus zum Gelben Hirschen" als Sohn eines Mediziners geboren. Der früh talentierte Händel wurde ...

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"Vorhang auf - und Film ab" Das 52. Internationale Leipziger Filmfestival für Dokumentar- und Animationsfilm

(Sophie Bartholome)

Der Dokumentarfilmer Joris Ivens

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Leipzig fördert Mahler-Festival 2011

(kein Autor)

Vom 17. bis 28. Mai 2011 veranstaltet das Gewandhaus ein in Europa und über die europäischen Grenzen hinweg einmaliges Mahler-Festival, bei dem alle seine zehn Sinfonien gespielt werden. Aus Anlass seines 100. Todestages ...

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Was bleibt?

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„Hinterlassenschaft“ heißt die neue Jahresausstellung von Kolumba in Köln

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Vergessenes aus der Jenaer Musikgeschichte: Das Wirken von Heinrich Möller

(Otto Löw)

Immerhin war es der Thomaskantor Kurt Thomas, der 1976 anläßlich des 100. Geburtstages von Prof. Dr. Heinrich Möller die Gedenkrede im Naumburger Rathaus hielt, und das sollte aufhorchen lassen. Thomas hatte 1954 als ...

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Die DADArstellung des Individualisten George Grosz (1893-1959) – 50. Todestag –

(Sophie Bartholome)

„Wir nahmen kein Blatt vor den Mund ... Wir verhöhnten einfach alles, nichts war uns heilig, wir spukten auf alles, und das war Dada!“ (George Grosz)

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Große Musik und Gottes Schönheit

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„Ich weiss es nicht anders zu machen. Wie ich’s habe, so geb’ ich’s. Wenn ich aber an Gott denke, so ist mein Herz so voll Freude, dass mir die Noten wie von ...

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Das Wort "Star" mag sie nicht

(Jan Löw)

Anmerkungen zur Annie Leibovitz-Ausstellung in Berlin

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Zum Motto des Kunstfestes 2009: "Die Ideale"

(Nike Wagner)

„Die Ideale“ lautet das Kunstfest-Motto 2009. Es ist der Titel einer sinfonischen Dichtung von Franz Liszt nach dem gleichnamigen Gedicht von Friedrich Schiller. Sie wurde anläßlich der Enthüllung des berühmten Doppeldenkmals von Goethe ...

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Eine Aufgabe für Generationen

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Die Restaurierung der beschädigten Dokumente aus dem eingestürzten Historischen Archiv der Stadt Köln wird Jahre dauern

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Wer malt abstrakt? Ein Besuch im "Haus der Kunst" in München

(Robert Lembke)

Das ehemals nationalsozialistische „Haus der deutschen Kunst“ steht trotz seiner vermeinten Monumentalität seltsam unauffällig in der Gegend. So eingebaut liegt es an der Straße, daß man nie in den rechten Abstand kommt, um ...

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Adolf Meyer (1881-1929) - die rechte Hand von Walter Gropius (1883-1969)

(Annette Seemann)

Wieso hat man den Namen Adolf Meyers, wenn vom Bauhaus die Rede ist, im Grunde nicht parat? Immerhin arbeitete dieser wohl ausgebildete Architekt, Designer und Möbeltischler zusammen mit Walter Gropius schon von 1910 ...

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Werke ohne Tage. Palladios Leben in Büchern.(1) Eine Einführung

(Andreas Beyer)

Näher dürfte man der historischen Person Andrea Palladio kaum kommen, als in dem hier in deutscher Fassung vorliegenden Buch von Guido Beltramini. Aus den spärlichen Quellen, die sich zu ihm und seinem nächsten ...

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100 Jahre Futurismus

(Egidius Schwarz)

Nun gibt es ihn schon seit 100 Jahren – den Futurismus. Seine Anhänger waren nicht nur von einem grenzenlosen Fortschrittsoptimismus überzeugt, sondern wollten mit der Beschleunigung der Welt auch deren Dynamik verändern. Der ...

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Nietzsche und die ewige Wiederkehr

(Peter Lemar)

Nietzsches Gedanke der ewigen Wiederkehr hat längst ewig andauernde Diskussionen und Kontroversen ausgelöst, und es ist wie mit allen Dingen: Auf der einen Seite gibt es die Anhänger und Befürworter, auf der ...

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„Ich mach ein Lied aus Stille“ – Eva Strittmatter im Zwiegespräch mit Irmtraud Gutschke

(Stefan Groß)

Eigentlich sollte es ein Zwiegespräch sein, ohne ihn, Erwin Strittmatter. Eigentlich. Doch so sehr Eva Strittmatter, mit väterlichem Namen Eva Braun, versucht über sich selbst zu sprechen, spricht sie auch immer über ihn. ...

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Schillerjahr 2009: Schillers Garten in Jena

(Stefan Groß)

Im Epilog zu Schillers Glocke heißt es: „Nun schmückt’ er sich die schöne Gartenzinne, Von wannen er der Sterne Wort vernahm.“ Kein anderer als Goethe ist es, der mit diesen Versen seinen ...

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Weltschmerz schlägt Ware, Rückblick auf die diesjährige Friedenspreis-Verleihung an Anselm Kiefer

(Robert Lembke)

Viel ist seinerzeit darüber geschrieben worden, ob die Verleihung des Friedenspreises an Anselm Kiefer Sinn macht oder nicht. Erstmalig ging die Ehrung an einen bildenden Künstler, nach grands hommes de lettres wie Friedländer, ...

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Ein Weltbürger und Humanist der Musik: Anmerkungen zu Leben und Werk von Olivier Messiaen anlässlich seines 100. Geburtstages

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Im Jahr 1946 trat Sergei Kussewitzki, der damalige Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra, mit einem ungewöhnlichen Auftrag an den 36-jährigen Olivier Messiaen heran: „Schreiben Sie mir ein Werk, das Sie schreiben wollen in dem ...

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Künstler und ihre Krankheitsbilder
Anmerkungen zur Ausstellung "schmerzhaft genial"

(Martha Giertz und Constantin Graf von Hoensbroech)

„Da, wo der gelbe Fleck ist und worauf ich mit dem Finger deute, da tut es mir weh“, merkte der kranke Albrecht Dürer über sein Selbstporträt von 1510 an. Ein außerordentliches Werk, etabliert es ...

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Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel

Seit der Eröffnung im Herbst 1997 ist die Fondation Beyeler im kleinen Basler Vorort Riehen eine beständige Attraktion, die wie kaum ein Museum für Kunst einen stets steigenden Besucherstrom zu verzeichnen hat. Allein ...

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Was bleibt aber stiftet der Dichter - Erinnerungen an Samuel Beckett

(Stefan Groß)

Unverständlichkeit wird dem vor hundert Jahren geborenen Samuel Beckett von vielen Kritikern, ausgenommen den Philosophen, vorgeworfen; seine Stücke seien von Absurditäten durchtränkt, so dass es kaum gelänge, Sinnzusammenhänge, Sinnhaftigkeit, all dem zu entnehmen. Ein ...

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Die DDR als Dauerwitz

(Roberto Simanowski)

Thomas Brussigs Roman Helden wie wir (Verlag Volk & Welt, Berlin 1995)

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Wem gefallen gefallende Mythen? Christa Wolfs "Medea" - eine Stimme

(Roberto Simanowski)

Nach der Feuilletonschlacht und dem IM-Vorwurf war es lange Zeit ruhig um Christa Wolf. Sie hatte Zeit, sich neu zu Wort zu melden. Dies geschieht nun mit ihrem Roman "Medea. Stimmen". Schon ...

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