Die aktuelle Mai-Ausgabe 2013 ist da!

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24. Mai '13 (heute)

Interview: Alfred Grosser:
Was stiftet der Moralpädagoge?

Groß: Was bleibt, aber stiftet der Dichter, sagt Hölderlin, was stiftet der Moralpädagoge? Sie sprechen von unserer Zeit als einer, in der die Zeiten des Glücks etwas weniger geworden sind! Was können wir dagegen tun und wo sehen Sie die Ursachen? Grosser: Unter anderem, indem ich versuche das ständige „Was wird das Ausland sagen?“ zu bekämpfen sowie die Art, sich von Israel ständig erpressen zu lassen, wie ich das in meinem Buch „Von Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel“ dargestellt habe. Heute muss aber vor einem neuen deutschen Hochmut gewarnt werden, mit seinen dummen antieuropäischen Konsequenzen.

> Interview mit Prof. Dr. Alfred Grosser: Was bleibt aber stiftet der Moralpädagoge
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22. Mai '13

Ist Multiple
Sklerose
heilbar?

Bei der Frage nach der Behinderung in einer Tätigkeit stellt sich immer das Problem, inwieweit ist jemand dauerhaft und unter Stressbelastung leistungsfähig, und inwiefern muss man Behinderte oder auch chronisch Kranke unter diesem Aspekt sehen. Eine chronische Krankheit wie die MS ist kein Defekt in dem Sinne, wie sie beispielsweise Minister Schäuble hat. Im Gegensatz hierzu, zu einem Zustand, bei dem sich nichts mehr ändert,ist der Verlauf der MS offen, im Zustand der Entwicklung und Veränderung. Im Unterschied zur Behinderung als Folge eines ...

> Ist Multiple Sklerose heilbar? – Im Interview mit Nicolaus König
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22. Mai '13

Kunstbiennale
Venedig 2013

Als Versuch, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts bestehende Spaltung zwischen Kunst und Kirche zu überwinden, wird der Entschluss vom Heiligen Stuhl bewertet, an der Biennale von Venedig 2013 mit einem eigenen offiziellen Pavillon teilzunehmen. Seit Langem schwebte diese Idee in der Luft. „Wir brauchen Euch!“ hieß es in dem Aufruf, mit dem sich Paul VI. im fernen 1964 an die in der Sixtinischen Kapelle versammelten Künstler richtete. Im Laufe der Jahrzehnten vermehrten sich die Anzeichen einer zunehmenden Öffnung der katholischen Kirche ...

> Kunstbiennale Venedig 2013: Erstmalig ein Pavillon vom Heiligen Stuhl
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22. Mai '13

Richard Wagner
200. Geburtstag

Bild

Pünktlich zu Wagners 200. Geburtstag zeigt der Sender ARTE am 22. Mai 2013 um 20.15 den mit dem SWR koproduzierten Dokumentarfilm vom Ralf Pleger in einem neuen Format von Christian Betz aus der Reihe „Die Kulturakte“. Der Film ist eine kritische Hommage an die Modernität der „gnadenlosen Musik“ des Leipzigers, der – hätte er in unserer Zeit gelebt – im Filmsein ideales Medium gefunden hätte. In einem spannenden Mix aus Comic-Animationen,in der Gegenwart plazierten Spielfilmszenen und Interviews werden in knappen 90 Minuten Leben und Schaffen ...

> Kerstin Decker: Richard Wagner> Richard Wagners Münchner Jahr> WAGNERWAHN - Innovativer Dokufilm bei Arte zu Wagners 200. Geburtstag
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21. Mai '13

Friedrich August
von Hayek

Hayek wird noch heute zu den bedeutendsten Ökonomen und Sozialphilosophen unserer Zeit gezählt. Neben Ludwig von Mises war er einer der bekanntesten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und gilt als eine Ikone des Neoliberalismus. Neben Milton Friedman, dem Kopf der „Chicago Boys“, gilt er daher als der einflussreichste Vertreter dieser geistigen Strömung. Nach Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg (ab März 1917) studierte Friedrich August von Hayek ab 1918...

> Friedrich August von Hayek (1899 – 1992) - zentrale Leitfigur konservativer Ökonomen
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20. Mai '13

Warum sind
wir so säkular?

Die Kirchen in Deutschland leeren sich, die evangelischen mehr noch als die katholischen. Immer mehr Gotteshäuser werden „umgewidmet“, werden Kulturstätten und Austellungs­räume. Der Kirchgang wird zum kulturellen Event, entleert jeder Form des religiösen Be­kenntnisses. Gebaut werden nur noch Moscheen. Der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden war die große Ausnahme, und er war kein christlich-religiöses, sondern ein kunsthistorisches, bzw. kulturpolitisches Ereignis. Die christlichen Kirchen im Osten fristen nur noch eine ...

> Warum sind wir so säkular? Eine Antwort aus dem deutschen Osten
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20. Mai '13

Max Brod Ausgabe
in zehn Bänden erschienen

Max Brod (1884-1968) war neben Franz Kafka (1883-1924) und Franz Werfel (1890-1945) der bekannteste Autor aus dem „Prager Kreis“. Das war eine deutschjüdische Gruppe von Schriftstellern zwischen 1910 und 1938, zu denen auch der Literaturkritiker Willy Haas (1891-1973) , der schreibende Arzt Ernst Weiß (1882-1940) und Johannes Urzidil (1896-1970), der das hochgerühmte Buch „Goethe in Böhmen“ (1932) geschrieben hat, gehörten. Mit der Okkupation der Tschechoslowakei durch deutsche Truppen 1939 wurde der „Prager Kreis“ zerstört, seine Mitglieder gingen ins Exil, ...

> Jörg Bernard Bilke: Max-Brod-Ausgabe in zehn Bänden Prager Romane von 1911 bis 1957
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18. Mai '13

Wagner, Klinger, May:
Die sächsischen Olympier

Bild

"In Luigi Pirandellos unvollendetem Drama 'Die Riesen vom Berge' steigt eine erfolglose Schauspieltruppe in einer Villa ab, in der sonderbare Dinge geschehen. Man fällt in diesen Mauern aus der Zeit. Mythologisches hängt in der Atmosphäre. Ein Zauberer lädt das fahrende Volk ein, bei der Hochzeit eben jener Riesen aufzuspielen. Man nennt sie die 'Könige der Welt', sonst weiß man nicht viel über sie. Und hier bricht das Stück ab, der italienische Nobelpreisträger starb 1936 darüber. Die Riesen haben stets Anlass für wildeste Spekulationen gegeben:

> Die sächsischen Olympier
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17. Mai '13

Jüdisches Museum München:
Rituale gegen das Vergessen

ls eine „Arena der Erinnerung“, deren „Gestaltungsidee aufgrund inhaltlicher Vorgaben im Zeichen des Kreises“ steht, präsentiert sich bis zum 1. September die Werkschau „Alles hat seine Zeit - Rituale gegen das Vergessen“ im Jüdischen Museum am Jakobsplatz. Sie zeigt sich als eine Ausstellung der Kontraste auf zwei übereinanderliegenden Ebenen, die durch den Einbau von sich ergänzenden Halbkreisen zu einem einheitlichen Ganzen geformt werden. Der erste Teil des Titels „Alles hat seine Zeit“ ist an dem Wort „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit...

> Rituale gegen das Vergessen: Ausstellung im Jüdischen Museum in München
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16. Mai '13

Der Elfte Tag:
Olympia-Attentat 1972

Das Attentat auf die israelische Mannschaft während der Münchner Olympiade 1972 gilt generell als Auftakt des internationalen Terrorismus, der seitdem den Rhythmus unserer Tage skandiert. Das Attentat wurde in zahlreichen Filmen – u.a. von Steven Spielberg - rekonstruiert, analysiert und interpretiert. Zum 40. Jahrestag des blutigen Massakers hat Emanuel Rotstein vom TV-History unter dem Titel „Der elfte Tag“ eine umfangreiche Dokumentation produziert, die nun im Rahmen des diesjährigen DOKfests in Kooperation mit der Europäischen Janus Korczak Akademie e.V. im Arri-Kino präsentiert wurde.

> Der Elfte Tag – Doku-Schau über die Überlebenden des Olympia-Attentats 1972
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14. Mai '13

Journalismus: Mythos
der Objektivität

Das Bild der Journalisten-Zunft heute ist nicht gut. Journalisten rangieren in der Glaubwürdigkeitsskala ziemlich weit unten. Kein Wunder, es gibt zu viele Beispiele, in denen etwas behauptet wird und man gleichzeitig das Gegenteil in einem anderen Medium lesen kann. Hat Schopenhauer also recht, wenn er sagt, Journalisten seien nur Tagelöhner des Geistes? Oder Nietzsche, der meinte, noch hundert Jahre Zeitungen und alles stinkt? Oder der Kollege Jean Francois Revel, ein bekannter französischer Publizist, leider schon verstorben, der in seinem Buch mit dem Titel: La connaissance inutile (Das unbrauchbare Wissen) im ersten Satz schreibt:

> Mythos Objektivität - Vom Umgang der Journalisten mit der Wahrheit
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11. Mai '13

Ein Universum
aus Nichts

Der Physiker Richard Feynman, dem es mit seinen legendären Vorlesungen wie keinem anderen gelungen ist, die Physik aufregend und interessant darzustellen, wartete immer wieder und allzu gern mit einem seiner berühmten Bonmots auf. So konnte es passieren, dass er sich an Menschen wandte und zu ihnen sagte: "Sie werden nicht glauben, was mir heute passiert ist! Sie werden es einfach nicht glauben!" Auf die erstaunte Frage seines Gegenübers, der wissen wollte, was denn geschehen sei, pflegte er zu antworten: "Absolut nichts!"

> Viel Lärm um nichts oder: Weniger ist mehr
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11. Mai '13

Die Päpste der
Entweltlichung

Nördlich von Rom, an den Berghängen rund um das in einem fruchtbaren Tal gelegene Städtchen Rieti, weisen Straßenschilder auf vier kleine Heiligtümer hin. Es sind vier Orte, an denen Franz von Assisi zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts eine gewisse Zeit verbracht hat, nachdem er mit einigen Gefährten seine Heimatstadt in Umbrien verlassen hatte. Poggio Bustone: eine kleine Einsiedelei an einer schroffen Felswand, in die sich die „Büßer von Assisi“ mit Franziskus an der Spitze zurückgezogen hatten, als sie überhaupt nicht mehr wussten, wie es weitergehen soll.

> Guido Horst: Die Päpste der Entweltlichung
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