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Die aktuelle April-Ausgabe 2014 ist da!

Kunst 23.04.14 (gestern) Artikel lesen

Franz Marc und Georg
Baselitz
als Tiermaler in Kochel

Vor 99 Jahren schrieb der „Blaue Reiter“ Franz Marc seiner Frau Maria nach Sindelfingen im „Blauen Land“ aus der Westfront, von der er, der bayrische Soldat, nicht mehr lebend zurückkehrte, die programmatischen Sätze: „Der unfromme Mensch, der mich umgab … erregte meine wahren Gefühle nicht, während das unberührte Lebensgefühl des Tieres alles Gute in mir anklingen ließ. Und vom Tier weg leitete mich ein Instinkt zum Abstrakten …“ Auch in ihrer Wildheit liebte der in München geborene Maler Franz Marc (1880 – 1916) das Tier. Es war für ihn das „reine Wesen“. Bunt malte Marc seine Vierbeiner: die Pferde grün oder blau, den Steinbock gelb, das „heilige Kälbchen“ rot. Wenn Marcs Tiere „auf kristallinen blauen Bergen ruhen, sind sie entrückt und paradiesisch bei sich.

> Heiliges Kälbchen und Hund verkehrt - Franz Marc und Georg Baselitz als Tiermaler in Kochel
 
Kunst 17.04.14 Artikel lesen

Dan Flavin: untitled (to you, Heiner, with admiration and affection), 1973

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© Estate of Dan Flavin/VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Ein Ort der Dia Art Foundation, New York, in der Pinakothek der Moderne, München
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen freuen sich, eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der New Yorker Dia Art Foundation bekannt zu geben. Ein Hauptwerk Dan Flavins aus der Sammlung der renommierten Stiftung, „untitled (to you, Heiner, with admiration and affection)“, (1974) wird ab 18. April 2014 langfristig in einem 10 x 20 Meter großen Saal der Pinakothek der Moderne zu sehen sein. Mit der Installation des Kunstwerks wird der Ausstellungsraum in der Pinakothek der Moderne zu einem Dia Ort.

> Dan Flavin: untitled (to you, Heiner, with admiration and affection), 197
 
Kunst 16.04.14 Artikel lesen

Die Strauss-Oper „Arabella“ eröffnete unter Publikumsjubel die Salzburger Osterfestspiele 2014

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Foto: Prof. Gärtner

2014 gilt`s dem Komponisten Richard Strauss, der vor 150 Jahren geboren wurde. Dem Bayern. Der viele seiner Opern aber nicht etwa in seiner Geburtsstadt München, sondern in Dresden uraufführte. So auch sein Opus 79, „Arabella“. Die Geschichte von dem verwöhnten, begehrenswerten Wiener Adelstöchterl, dem etliche Herren Grafen zwecks Eheschließung nachsteigen, das sich aber einen Mann „von der Straße“ ausguckte: Mandryka, einen Bärenkerl aus den kroatischen Wäldern, gut gebaut und steinreich wie sein Onkel, den Arabellas verarmter Papa von früher kannte – die leidlich verworrene, fade Geschichte schrieb dem Strauss sein famoser „Rosenkavalier“-Dichter Hugo von Hofmannsthal. Wären Strauss nicht so pralle Tonfolgen zu diesem Techtelmechtel eingefallen – das Ganze wär, als ziemlich banal, besser in der Rumpelkammer verschwunden.

> Die Strauss-Oper „Arabella“ eröffnete unter Publikumsjubel die Salzburger Osterfestspiele 2014
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Gesellschaft 16.04.14 Artikel lesen

Was ist Antinatalismus?

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Der Antinatalismus ist eine humanistische Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen existieren sollen. Während es zahllose Stellungnahmen zur Frage gibt, WIE die bereits existierenden Menschen leben sollen, haben sich nur wenige Denker mit der Frage beschäftigt, ob es eigentlich moralisch vertretbar ist, neue Menschen zu zeugen. Der Antinatalismus stellt in Frage, was selbstverständlich scheint: dass auch künftig Menschen gezeugt und geboren werden sollen. Auf den ersten Blick könnte diese Moraltheorie damit bedrohlich scheinen. Auf den zweiten Blick aber nimmt sie das folgende POSITIVE ZIEL und das nachstehende GEBOT ernster als andere Moraltheorien:

> Was ist Antinatalismus?
 
Wissen 16.04.14 Artikel lesen

Wie wurde die Welt erschaffen?

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Gott hat Welt erschaffen, steht in der Bibel. War es ein Wunder oder ging es auch ohne Wunder? Die modernen Naturwissenschaften beweisen, dass unser Universum aus einer Raum-Zeit-Energie-Singularität entstanden ist. In diesem Punkt gab es eine unendlich hoch konzentrierte Energie, in der alle Informationen und Programme wie in einem Samen oder einem Ei enthalten waren, die festlegten, wie sich alles entwickeln sollte. Wenn dies wirklich so war, gab es dann in Analogie zu dem Leben, das wir kennen, ein noch mächtigeres Lebewesen, von dem der Samen oder das Ei stammte? Was uns zu diesen ungewöhnlichen Fragen und Aussagen führte, soll im Folgenden behandelt werden.

> Wie wurde die Welt erschaffen?
 
Bücher 09.04.14 Artikel lesen

Einblicke in das romantische "Preußen der Hinterbliebenen"

Björn Kuhligk, geboren in Westberlin und Tom Schulz, aufgewachsen im Osten der geteilten Stadt - sozusagen die personifizierte Wiedervereinigung Deutschlands - zogen auf den Spuren Fontanes los. Mit dem Fahrrad, zu Fuß, im Mietwagen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln machten sie die Brandenburger "Jejend" und zuweilen auch ihre Bewohner unsicher. Im Gegenzug zu ihrem, am 30. Dezember 2014 seinen 195 Geburtstag feiernden "Kollegen", dessen detailliert-ausufernde Beschreibungen vor allem der hochherrschaftlichen Bausubstanz und deren kulturhistorischem Hintergrund galten, legten die beiden Autoren ihr Interesse auch und vor allem auf die Menschen im Heute, selbst wenn ihnen zuweilen viel Gestriges entgegenschlug. Denn gerade jene waren die Schlüssel, um das Verborgene, das Unausgesprochene hinter den Mauern zu finden.

> Einblicke in das romantische "Preußen der Hinterbliebenen"
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Kunst 14.03.14 Artikel lesen

NEU: DIE ARCHIV GALERIE IM HAUS DER KUNST

Das Haus der Kunst ist die einzige museale Einrichtung der Stadt München, die den 2. Weltkrieg beinah unversehrt überstanden hat. Seine zutiefst belastete Geschichte wurde erst zum 75. Jubiläum der Eröffnung im Jahre 2012 in der denkwürdigen Ausstellung „Geschichten im Konflikt- Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955“ “ thematisch aufgegriffen. (S. hierzu: Tabula Rasa – Nr.80 (10/2012). Als ein „neues Format“ zur Präsentation eigener historischer Materialien, die an eine breitere Öffentlichkeit vermittelt werden sollen, ist nun eine „Archiv Galerie“ eingerichtet worden, die dauerhaft und kostenfrei den Besuchern zugänglich gemacht wird. In der Archiv Galerie, die sich in einem Ausstellungsraum seitlich der ursprünglichen „Ehrenhalle“ - heute „Mittelhalle“ genannt - befindet, werden Dokumente zur Nutzungsgeschichte des berühmten Gebäudes gezeigt, die dem von Sabine Brantl seit zehn Jahren angelegten und geleiteten „Historischen Archiv vom Haus der Kunst“ entstammen.

> NEU: DIE ARCHIV GALERIE IM HAUS DER KUNST
 
Kunst 26.02.14 Artikel lesen

Menschen vor Flusslandschaft:
August Sander und die Fotografie der Gegenwart

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© Die Photographische Sammlung, SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln, VG Bild-Kunst, Bon

August Sanders epochaler Zyklus »Menschen des 20. Jahrhunderts« zählt zu den bedeutendsten Werken der Kunst- und Fotogeschichte des letzten Jahrhunderts. Sanders fotografische Typologie der deutschen Gesellschaft hat nicht nur Künstler, Literaten und Philosophen seiner Zeit fasziniert, sondern bildete zugleich eine wichtige Referenz für das künstlerische Selbstverständnis zeitgenössischer Fotografen. Dies spiegelt sich auch in der Foto-Sammlung des Münchner Verlegers Lothar Schirmer wider, deren historischer Ausgangspunkt 80 Arbeiten des Künstlers darstellen.

> Menschen vor Flussandschaft: August Sander und die Fotografie der Gegenwart aus der Sammlung Lothar Schirmer
 
Kunst 05.04.14 Artikel lesen

„Silvia Bächli - Brombeeren. Arbeiten auf Papier“

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Silvia Bächli

Die Künstlerin Silvia Bächli vor ihren Kunstwerken in ihrer jüngsten Aussstellung live zu erleben, hatte eine markante Wirkung, die dem Thema ihrer jüngsten Ausstellung in der Pinakothek der Moderne ganz entspricht „Brombeeren“.Was sind das für Früchte, die als Steinfrüchte auf stacheligen Klettergerüsten ihre magischen Kraftfelder entfalten? Und welche Signale empfangen die Lebewesen rundherum? Zumindest ist bekannt, daß die Brombeeeren schon bei Dioskurides in der „Materia Medica“ als Heilmittel auftauchen – also nicht nur als Marmelade in süßen Speisen geschätzt sind. Und was sehen meine Augen? Linien, Gitter, Balken, Gerüste in allen Grau-Schattierungen.Ratlos versuche ich, einen inneren Bezug zu den glänzend schwarzen Steinfrüchten herzustellen.

> „Silvia Bächli - Brombeeren. Arbeiten auf Papier“
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Gesellschaft 01.04.14 Artikel lesen

Jürgen Petry: Umgestaltung -
die Geschichte eines Rufmords!

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(c) Sachsenbuch

Spaziergänger finden im Frühjahr 1990 etwa 800 Meter Luftlinie hinter dem Chemischen Kombinat Espenhain in Sachsen, abgekippte verlagsneue Bücher auf einer Müllkippe. Nicht einige wenige, sondern zig tausende. „Ausgemerzte“ DDR Literatur, wird es später heißen. Zwei Tage nach dem Fund bringt die Kreisausgabe Borna der Leipziger Volkszeitung eine Achtzeilenmeldung, eine Woche später ist der Skandal zur europaweiten Sensation, zur „größten Büchervernichtung aller Zeiten“ geworden. 26 Fernsehanstalten des In und Auslands bringen, zum Teil zur besten Sendezeitabendfüllende Beiträge, unzählige Zeitungen überschlagen sich in der Berichterstattung.

> UMGESTALTUNG - die Geschichte eines Rufmords!
 
Gesellschaft 13.04.14 Artikel lesen

Das Jahr 1954: Grundlage
für die Pariser Verträge

Die Frage der Zugehörigkeit des Saargebietes stellte ein strittiges Problem der deutsch-französischen Beziehungen dar.Die französisch-saarländischen Konventionen von 1953, die nach dem Text der Präambel die Ausarbeitung eines europäischen Status für die Saar erleichtern sollten, verstärkten die Autonomie der Saarregierung, ohne die Wirtschaftsunion anzutasten. Während die französische Regierung die Anerkennung dieser Regelung als Voraussetzung für die Ratifizierung des EVG-Vertrages erklärte, wies die Bundesregierung darauf hin, dass die freie Meinungsbildung und insbesondere freie Wahlen im Saargebiet nicht gewährleistet seien und dass die Saarfrage eine Frage der deutschen Grenzen sei und deshalb einer friedensvertraglichen Regelung vorbehalten bleiben müsse. Die Saarfrage wuchs sich in der Folgezeit zum europäischen Problem aus.

> Das Jahr 1954: Grundlage für die Pariser Verträge
 
Glaube 04.04.14 Artikel lesen

Johann Michael Sailer - Tagung zu einem großen Theologen

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Mit einer öffentlichen Tagung im Priesterseminar St. Wolfgang am Bismarckplatz 2 in Regensburg erinnert die Katholische Akademie Bayern am Samstag, 5. April 2014, an Johann Michael Sailer. Der große Theologe lebte von 1751 bis 1832 in einer Zeit großer kirchlicher und gesellschaftlicher Umbrüche, wurde als Bischof von Regensburg ein Brückenbauer im Geiste Jesu, wirkte als Seelsorger und Lehrer, war aber auch ein Vorkämpfer der Ökumene. Aktueller Anlass der Tagung ist die „Rückkehr“ von Johann Michael Sailer auf den Emmeramsplatz. Das Denkmal des Theologen, der den Ehrentitel „Bayerischer Kirchenvater“ erhielt, stand dort viele Jahre, wurde im Zweiten Weltkrieg fast eingeschmolzen und nach dem Krieg an der Bahnhofsstraße aufgestellt. Heuer am 20. Mai, dem Todestag des Bischofs, kehrt das Denkmal nun auf seinen angestammten Platz vor der Basilika Sankt Emmeram zurück.

> Johann Michael Sailer - Tagung zu einem großen Theologen
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Wissen 09.04.14 Artikel lesen

E=mc2! Da beißt die Maus keinen Faden ab und Gott kann würfeln bis er schwarz wird

Albert Einstein: Den Namen kennt wohl jedes Kind und bestimmt auch sein Foto aus dem Jahr 1951, auf dem er die Zunge weit herausstreckt. Gern wird er mit einer wirren weißen Haarpracht dargestellt. Irgendwas mit Physik hatte er am Hut. Stammt nicht diese knackige Formel E = mc2 von ihm? Und ist er nicht der Begründer der Relativitätstheorie? Nur was diese besagt, geschweige denn sie tatsächlich zu verstehen, gelingt den wenigsten Erwachsenen. Wie um Himmels Willen sollen dann Kinder ab 7 Jahren begreifen, womit die Mehrzahl ihrer Eltern bereits extreme Schwierigkeiten haben dürfte?

> E=mc2! Da beißt die Maus keinen Faden ab und Gott kann würfeln bis er schwarz wird
 
Welt 01.04.14 Artikel lesen

Majdan! Ukraine, Europa

Im Jahr 2004 hielt die Welt den Atem an, als ganz Kiew im November bei klirrenden Temperaturen Orange trug, um für eine demokratischere, freiere und gerechtere Gesellschaft zu demonstrieren. Doch die euphorischen Zeiten sind schon lange vorbei. Fast auf den Tag genau, nur neun Jahre später, ein ähnliches Bild, nur ohne leuchtende Farben. Seit Ende des letzten Jahres macht ein Land, seine Hauptstadt und das Zentrum von Kiew Schlagzeilen, füllt die Seiten der Print- und Onlinemedien genauso wie die Berichterstattungen im TV. Wieder stehen Hunderttausende auf dem Unabhängigkeitsplatz. "In der Ukraine gibt es einen Euromajdan. Wie? Warum? Woher das denn?", fragt sich nicht nur der Schriftsteller und Übersetzer Olexandr Irwanez. Nur dieses Mal wird geschossen, gefoltert und erniedrigt. Dieses Mal gibt es Tote.

> "Wir sind Europäer!" (Olexandr Irwanez)
 
Gesellschaft 12.04.14 Artikel lesen

»Europa und seine Kultur« – Martin Schulz zu Gast in Weimar

Die Klassik Stiftung Weimar, die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und das Deutsche Nationaltheater Weimar laden zu einem Gespräch mit Dr. h. c. mult. Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, am Dienstag, 22. April, um 16 Uhr ein. Im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses spricht Martin Schulz über die Vision von einem »Kulturland Europa« gemeinsam mit: Prof. Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung Weimar, Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Hasko Weber, Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar. Nach einleitenden Worten von Jakob v. Weizsäcker, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie wird Bernd Hilder, Chefredakteur der Thüringischen Landeszeitung, das Gespräch leiten.

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Kunst 14.04.14 Artikel lesen

HERZ- Ausstellung der MÜNCHENER SECESSION in der STADTGALERIE in Altötting

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ALTO HIEN, Titel: MUT ZU GEFÜHLEN

Cor reparandum“, ein die Krankenhausatmosphäreheraufbeschwörendes Bild aus dem Schläuche heraushängen, „Infarkt“, eine farbenprächtige Komposition, die sich mit Medizin verwandten Motiven füllt, „Notausgang“, ein grün schimmerndes Schild neben einem roten Rettungsalarmknopf: so nennen sich einige der Werke, die bis zum 9. Juni 2014 den Besuchern einer außergewöhnlichen Ausstellung in Altötting präsentiert werden. Eine thematische Ausstellung, mit der sich die aus mehr als 80 Mitgliedern bestehende, 1892 gegründete Künstlergruppe Münchener Secession - die erste aller „Secessionen“! - zum vierten Malin der angesehenen, seit einem Jahr von Ulrike Kirnich geleiteten Stadtgaleriezur Schau stellt.

> HERZ- Ausstellung der MÜNCHENER SECESSION in der STADTGALERIE in Altötting
 
Film 13.04.14 Artikel lesen

Josefine Preuß, Peri Baumeister "Irre sind männlich" Premiere

Quelle: Sophie Adell

Josefine Preuß, Peri Baumeister, Milan Peschel und Marie Bäumer am roten Teppich der Premiere von "Irre sind männlich" von Ilja Haller für die Constantin Film, im Mathäser Kino München 2014.
Moderation und Schnitt: Sophie Adell http://starstrucksophie.com
Kamera und Ton: Jakob Legner http://muenchenpromi.de
und Dr. Dr. Stefan Groß: www.tabularasamagazin.de
Musik: W.A. Mozart "Hornkonzert Es-Dur", KV 495, 3. Rondo, Allegro Vivace, Junge Münchner Philharmonie, Bayerische Philharmonie http://www.bayerische-philharmonie.de...
http://sophieadell.de

 
Feuilleton 27.03.14 Artikel lesen

Saša Stanišić:
Vor dem Fest

"Der Fährmann hat einmal erzählt, es gebe im Dorf jemanden, der mehr Erinnerungen von anderen Leuten besitze als Erinnerungen, die seine eigenen sind.", heißt es im frisch prämierten "Heimat"-Roman von Saša Stanišić. Erinnerungen als Zeitweiser. Denn was wir heute Heimat nennen, finden wir nicht in der Zukunft und auch nicht in der Gegenwart. Heimat kommt aus unserer Vergangenheit und entfaltet an der Schnittstelle zwischen Gestern und Morgen, dem Heute, seine Wirkung, um hernach aus unseren Erfahrungen und Erlebnissen wiederum die Zukunft zu prägen. Um jene zu gestalten, bedarf es jedoch dem Wissen um das "Alte". Dazu legen wir Archive an, malen Bilder oder erzählen Geschichten: Zeitzeugen im Fluss der Erinnerung.

> "Die Nacht trägt heute drei Livreen: Was War, Was Ist, Was Wird Geschehen."
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Film 11.04.14 Artikel lesen

Bettina Reitz, BR Fernsehdirektorin, im Interview für Tabularasa Magazin Bettina Reitz, BR Fernsehdirektorin, im Interview für Tabularasa Magazin

Quelle: Sophie Adell

Betina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks, im Gespräch über das deutsche Fernsehen mit Dr. Dr. Stefan Groß für Tabularasa Magazin, 2014.
Interview: Dr. Dr. Stefan Groß http://tabularasamagazin.de
Fragen: Sophie Adell http://sophieadell.de

 
Kunst 05.03.14 Artikel lesen

Ausstellung "PLAYTIME"

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(c) Mladen Stilinović: Artist At Work, 1978 (Detail), Courtesy Mladen Stilinović

Arbeit ist mehr als das halbe Leben – sie ist zentraler Bezugspunkt unseres Lebens. Die Geschichte der Arbeit beginnt mit der Geschichte der Menschheit. Der Mensch muss arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Heute dient Arbeit nicht mehr ausschließlich der materiellen Existenzsicherung, sondern wirkt zudem identitätsstiftend. Spätestens seit dem Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft hat sich das lebenslang lernende und sich selbst optimierende Subjekt als Norm durchgesetzt. Kreativität, Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit gelten als Schlüsselqualifikationen für beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg. Das trifft in besonderer Weise auf KünstlerInnen zu, die als Prototyp für den neuen, flexibilisierten und zur Selbstausbeutung konditionierten Menschen gelten.

> Ausstellung "PLAYTIME"
 
Glaube 06.04.14 Artikel lesen

Spontifex maximus?
Nein. Papst Franz SJ

Brüder und Schwestern! Guten Abend! Ihr wisst, es war die Aufgabe des Konklaves, Rom einen Bischof zu geben. Es scheint, meine Mitbrüder, die Kardinäle, sind fast bis ans Ende der Welt gegangen, um ihn zu holen.“ Buona sera – diese beiden Worte sind am 13. März 2013 in die Geschichte der Kirche eingegangen. Später sollten noch „Guten Tag“ bei jeder Audienz und beim sonntäglichen Gebet des Angelus hinzukommen, der nunmehr traditionell mit einem „Gesegnete Mahlzeit“ endet. Mit seinem „Guten Abend“ löste der neu gewählte Papst, der sich zum ersten Mal auf der Mittelloggia der vatikanischen Basilika „urbi et orbi“ präsentierte, eine Spannung, die in den Tagen des Vorkonklaves und des Konklaves viele Gemüter vibrieren ließ wie Saiten, die auch hätten springen können. Um 19.06 Uhr dann die „fumata bianca“: Üppiger weißer Rauch quoll aus dem Kamin, der aus dem Dach der Sixtinischen Kapelle in die Nacht ragte. Nur die katholische Kirche teilt heute noch das Wichtigste über Rauchsignale mit, statt Twitter, Facebook, WhatsApp oder einfach eine auch schon antiquierte SMS zu nutzen.

> Spontifex maximus? Nein. Papst Franz SJ
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Wissen 30.03.14 Artikel lesen

Wilhelm Schmid: Gelassenheit.
Was wir gewinnen, wenn wir älter werden

Es ist erst wenige Jahre her, da machten amerikanische Wissenschaftler aus Harvard mit einem sensationellen Forschungsergebnis auf sich aufmerksam. Ihnen war es bei Mäusen gelungen, deren Alterungsprozess aufzuhalten und ihn sogar umzukehren. Die entscheidende Rolle dabei spielt das sogenannte "Untsterblichkeitsenzym" Telomerase, für dessen Entdeckung es im Jahr 2009 sogar den Medizin-Nobelpreis gab. "Forever young"! Sollte der Song von Alphaville aus dem Jahr 1984 bald kein Wunschtraum mehr sein? Bis dies allerdings auch für den Menschen Wirklichkeit wird, müssen wir uns "wohl oder übel" mit dem Alterungsprozess "abfinden". Doch warum tun wir uns so schwer mit dem Alter? Warum ist unser Bild, das wir davon haben, so negativ aufgeladen? Warum wird es zuweilen gar als Bedrohung angesehen?

> Wilhelm Schmid: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden
 
Film 11.03.14 Artikel lesen

Die Produzentin von "Türkisch für Anfänger" und "Fack ju Göhte" - Lena Schömann - im Interview

Bild

© 2013 Robert Haas

Die Produzentin Lena Schömann hat einfach den richtigen Riecher. Nach „Türkisch für Anfänger“ hat sie mit „Fack ju Göhte“ einen weiteren Coup in der deutschen Kinolandschaft gelandet. Mit über 7. Millionen Zuschauern ist die Lehrerkomödie in kürzester Zeit zum Publikumsliebling avanciert. Im Interview spricht die Produzentin über das Geheimnis Erfolgs, über den Humor und das Genre der Komödie, über die Dreharbeiten am Set und über neue Pläne.

> Lena Schömann - im Interview
 
Film 12.04.14 Artikel lesen

20 Jahre Bayerische Philharmonie — Mark Mast und Konstantin Wecker im Interview

Quelle: Star Struck Sophie

Konstantin Wecker und Mark Mast, Intendant und Dirigent der Bayerischen Philharmonie, im Interview zum Anlass des 20. Jubiläums der Bayerischen Philharmonie und ihrer Zusammenarbeit über Carl Orffs "Carmina Burana" und der "Carmina Bavariae". Mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Philharmonie. http://www.bayerische-philharmonie.de
Moderation und Schnitt: Sophie Adell http://sophieadell.de
Kamera und Ton: Jakob Legner http://muenchenpromi.de
In Zusammenarbeit mit Dr. Dr. Stefan Groß http://tabularasamagazin.de
Musik: "Passacaglia" von Georg Friedrich Händel / Johan Halvorsen, Dirigent und Gesamtleitung Intendant Mark Mast, Produktion Zeitklänge GmbH München 2012, Bayerische Philharmonie, Mozart +; http://www.markmast.de/Home.721.0.html


 

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