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Die aktuelle Februar-Ausgabe 2015 ist da!

Feuilleton 03.03.15 Artikel lesen

Willi Winkler: Deutschland, eine Winterreise

Willi Winklers Idee einer "Winterwanderung" durch Deutschland ist so neu nicht. Mit seinem hymnischen Gedicht "Harzreise im Winter", dem die obigen Zeilen entnommen wurden, bezieht sich z. B. auch unser Dichterfürst J. W. Goethe auf einen derartig unternommenen "Ritt" durch den Harz und die Besteigung des verschneiten Brocken im Dezember 1777.

> Willi Winkler: Deutschland, eine Winterreise
 
Gesellschaft 03.03.15 Artikel lesen

Franz Böhm – wie einer der Väter der sozialen Marktwirtschaft der Gestapo entkam

„Wir mögen die regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“ Das sagt der Unternehmer und Investor Warren Buffett über das heuti­ge Deutschland. Dafür, daß er so urteilen kann, ist ein heutzutage weit­hin in Vergessenheit geratener Mann mitverantwortlich: Franz Böhm.

> Franz Böhm – wie einer der Väter der sozialen Marktwirtschaft der Gestapo entkam
 
Feuilleton 03.03.15 Artikel lesen

„Gegenspiel“ und „Fliehkräfte“ - Männliche und weibliche Versionen eines Ehedramas von Stephan Thome

Stephan Thome ist etwas gelungen, was bislang noch kein Schriftsteller vermocht hat: Er hat einen Doppelroman über ein modernes Ehedrama geschrieben, wobei der erste Roman das Erleben und die Sichtweise des Mannes schildert, der andere jenes der Frau. In beiden Romanen geht es um dieselben Personen und um dieselbe Beziehungsgeschichte.

> „Gegenspiel“ und „Fliehkräfte“ - Männliche und weibliche Versionen eines Ehedramas von Stephan Thome
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Feuilleton 03.03.15 Artikel lesen

Zum Tod des Literaturkritikers Fritz J. Raddatz

In den Nachrufen auf den Literaturkritiker Fritz Joachim Raddatz (1931-2015), der am 26. Februar in Zürich den Freitod gewählt hat, werden die dunklen Seiten seines Lebens, zumal in den Zeitungen, für die er geschrieben hat, nicht erwähnt.

> Schludereien waren sein Arbeitsstil> Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Raddatz – Nizza, mon amour> Rezension Raddatz: Die große Einsamkeit des Rainer Maria Rilke
 
Wissen 04.11.13 Artikel lesen

Interview mit Prof.
Dr. Julian Nida-Rümelin

Die Geisteswissenschaften sind gegenwärtig durch die Reformen an den Universitäten unter Druck geraten. Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich fürchte, zumindest sehe ich darin eine Gefahr, dass sich hier eine Entwicklung wiederholt, wie sie aus den USA ziemlich vertraut ist, d. h. dass die harten Wissenschaften, insbesondere die Naturwissenschaften, aber auch die social sciences im Sinne einer harten Wissenschaft sehr stark dominieren, und dass die Geisteswissenschaften eher eine schmückende Nebenrolle bekommen. In den USA sind die humanities, gut finanziert, weil sie für das Grundstudium nötig sind, aber sie sind hoch ideologisiert, stärker als in Europa und in Deutschland ...

> Interview mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin – Die Zukunft der Philosophie
 
Geld 17.11.11 Artikel lesen

Der Schatten des
"Homo oeconomicus"

„Homo oeconomicus" meint zunächst den wirtschaftenden Menschen. Manche wollen aber auch dahinter den „wirtschaftlichen Menschen" sehen, der zu einem Objekt der Tauschbeziehungen wird. Jedenfalls gehört das umstrittene Stichwort „Homo oeconomicus" zum Kernbestand der klassischen Ökonomie und kommt bei allen Modifizierungen wieder in der neoklassischen Variante vor. Es wird leicht Anlass zur Polemik und zur Apologetik. Wir wollen das Stichwort aufnehmen, keine Karikatur daraus machen, aber doch die Probleme im Zusammenhang von Ethik und Wirtschaftstheorie bzw. Wirtschaft ansprechen.

> Karl Kardinal Lehmann: Der Schatten des „Homo oeconomicus"
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Glaube 09.07.13 Artikel lesen

Ethik in der
Intensivmedizin

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Media vita in morte sumus – Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Der Tod ist sicheres Los aller Lebenden und allgegenwärtig: In den Nachrichten weltweit, auch in unserem persönlichen Umfeld, wenn nahe Menschen sterben. Wir dürfen froh und dankbar sein für die medizinischen Möglichkeiten, mit denen Leben heute gerettet und Leid gelindert werden kann. Aber manche Fälle haben uns doch auch schockierend vor Augen geführt, welche Gefahren damit zusammenhängen. Allzu leicht können Ärzte, Pfleger, Angehörige oder Richter zu Herren über Leben und Tod werden.

> Karl Kardinal Lehmann: Ethik in der Intensivmedizin: Möglichkeiten und Grenzen
 
Glaube 04.03.14 Artikel lesen

Christentum und
Repräsentation

Die christliche Religion ist, wie die anderen Buchreligionen, ein Repräsentationssystem. Spezifisches Merkmal ist die „Gottesperspektive“, ein Blickwinkel, der den Religionsausübenden zwar von einer fremden Instanz auferlegt und überantwortet ist, von ihnen aber im Zuge von Aneignung und Verwerfung, von Wandel und Tradition im Verlauf ihrer Geschichte verinnerlicht wird. Diese Doppelung – fremd und doch eigen – wiederholt sich strukturell als Differenz von Inhalt und Ausdruck. Botschaften und Informationen religiösen Inhalts, Mahnungen oder Trost, Drohungen oder Verheissungen an die Adresse verständiger Wesen, aber auch bildliche Darstellungen zur Erbauung von frommen oder suchenden Gemütern sind nie und nirgends ausserhalb ihrer sprachlichen Ausdrucksform zu haben und zu fassen, seien sie mündlich vermittelt, schriftlich verfasst, plastisch oder malerisch zum Ausdruck gebracht.

> Gonsalv K. Mainberger: Christentum und Repräsentation
 
Wissen 07.03.14 Artikel lesen

Philosophie und Atheismus

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Was ich hier zum Thema Philosophie und Religion zu sagen mir vorgenommen habe, ist auf einen ziemlich genauen Zeitpunkt hin fokussiert. Die Redeabsicht ist auf einige hier Anwesende gemünzt. Wir haben eine uns gemeinsame religiös kodierte Situation erlebt und gestaltet. Ich spreche zu Ihnen im Hier und Jetzt über ein Damals bis zum Heute: über die mir bis heute zugewiesene, geschenkte Lebenszeit – die Frist von 1924 bis 2007. Philosophie und die Religion ist ein von mir in dieser Zeit gelebtes Thema. Es war einst ein mir als ehemaligem Dominikaner zugewiesenes Amt. Ich mache daraus eine jetzt aufbereitete und zurechtgemachte Erzählung. Ich spreche noch immer aus einer zu verantwortenden Situation heraus.

> Gonsalv K. Mainberger: Philosophie und Atheismus Die Schmuggler entwischen den Zöllnern
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Gesellschaft 22.05.13 Artikel lesen

Ist Multiple
Sklerose
heilbar?

Bei der Frage nach der Behinderung in einer Tätigkeit stellt sich immer das Problem, inwieweit ist jemand dauerhaft und unter Stressbelastung leistungsfähig, und inwiefern muss man Behinderte oder auch chronisch Kranke unter diesem Aspekt sehen. Eine chronische Krankheit wie die MS ist kein Defekt in dem Sinne, wie sie beispielsweise Minister Schäuble hat. Im Gegensatz hierzu, zu einem Zustand, bei dem sich nichts mehr ändert,ist der Verlauf der MS offen, im Zustand der Entwicklung und Veränderung. Im Unterschied zur Behinderung als Folge eines ...

> Ist Multiple Sklerose heilbar? – Im Interview mit Nicolaus König
 
Gesellschaft 09.07.14 Artikel lesen

Wie funktioniert die Welt? Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit stellen die brillantesten Theorien vor

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Hamlets Ermahnung stellt vielleicht ein Sinnbild der Verwirrung und Unsicherheit des Universums dar, die auf uns einstürzt. Und das passiert sehr oft. Immer wieder führen unsere Schulweisheiten zu Anomalien. Und mit jeder Tür, die wir in die unendliche Weite und Größe der Natur aufstoßen, rücken plötzlich viele weitere in den Blick, "und jede davon hat ihr eigenes, undurchschaubares Kombinationsschloss.", wie es der Schauspieler und Regisseur Alan Alda so treffend bezeichnet.

> "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio" (Hamlet, W. Shakespeare)
 
Wissen 22.08.14 Artikel lesen

Die Aktualität Georg Simmels

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Der Text veranschaulicht – auf Basis Georg Simmels Ansatzes eines sich von der frühen Moderne bis in die Postmoderne zunehmend verselbstständigenden Individualisierungsprozesses – die Veränderungen der sozialen Integration der Menschen, im Kontext des großstädtischen Lebens.

> Über die Verkümmerung der Seele in der Großstadt
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Feuilleton 08.12.14 Artikel lesen

Die Pädagogik Tolstois

Tolstoi erbte das Landgut Jasnaja Poljana im Alter von 18 Jahren. Zu dem Gut gehörten damals über 1800 Hektar Land, fünf Dörfer und 300 Leibeigene, worunter Männer im arbeitsfähigen Alter gezählt wurden. Er wurde in Jasnaja Poljana in einem schlichten Grab beerdigt Das Gut ist heute ein vielbesuchtes Museum, das seit 1921 existiert. Seine Hauptwerke Krieg und Frieden und Anna Karenina, die Tolstois literarischen Weltruhm begründeten, schrieb er auf dem Landgut.

> Die Pädagogik Tolstois
 
Gesellschaft 13.10.14 Artikel lesen

Interview mit Erich Zuri, General Manager des Marriott Hotel München

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Seit Januar 2014 freut sich das Marriott Hotel in München über seinen neuen General Manager - Erich Zuri. Zuri gilt als ausgezeichneter Kenner des internationalen Gastgewerbes. Seit Jahren arbeitet der aus Österreich stammende Manager in Nordamerika und Europa und wurde für seine Tätigkeiten bereits als „Hotelier of the Year“ ausgezeichnet. Zuri ist ebenso im Bereich Corporate Social Responsibility aktiv und unterstützt beispielsweise die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München und SOS Kinderdorf.

> Interview mit Erich Zuri, General Manager des Marriott Hotel München, über Stars, Glamour und Social Responsibility in der Hotelbranche
 
Bücher 04.06.14 Artikel lesen

Volker Michels (Hrsg.): Hermann Hesse: Bäume

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"Verwunderlich ist, dass wir diese Bäume ansehen und uns nicht mehr wundern." Der Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson äußerste dieses Befremden über den Umgang oder die Wahrnehmung dieser faszinierenden "Geschöpfe". Denn ohne sie gäbe es uns aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Ein Baum von angemessener Größe ist in der Lage, den Sauerstoff für eine vierköpfige Familie zu produzieren.

> "Einklang von Bewegung und Ruhe"
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Kunst 24.02.15 Artikel lesen

Aquarelle von Wilhelm von Kobell - PRÄSENTATION ANLÄSSLICH DER SCHENKUNG - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

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Die Staatliche Graphische Sammlung darf sich erneut über eine weitere spektakuläre Schenkung freuen: Vier ungewöhnlich große Aquarelle, die Wilhelm von Kobell zwischen 1816 und 1817 malte, gehen Dank der überaus großzügigen Donation eines Mitglieds des Fördervereins »Vereinigung der Freunde der Staatlichen Graphischen Sammlung« in den Besitz des Museums über.

> Aquarelle von Wilhelm von Kobell - PRÄSENTATION ANLÄSSLICH DER SCHENKUNG - Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne
 
Kunst 24.02.15 Artikel lesen

… bis Sindbads Schiff am Magnetberg zerschellt

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Gerade dann, wenn die Konzertmeister-Violine in filigranen Tönen die E-Saite schwelgerisch traktiert, um Scheherezade von Sindbad, dem Seefahrer und des Prinzen Kalenders werbende Ausfahrt erzählen zu lassen, rutschen einem Orchestergeiger die Noten vom Pult.

> Die Münchner Philharmoniker mit Rafael Payare am Pult: Jubel und Triumph der Jugend
 
Gesellschaft 24.02.15 Artikel lesen

Houellebecqs Unterwerfung

Der israelische Ministerpräsident lädt französische Bürger jüdischen Glaubens nachdrücklich zur Emigration nach Israel ein und Houellebecq ist sein Prophet. Für alles findet sich im Roman „Unterwerfung“ nach den Wahlen zur französischen Nationalversammlung im Jahr 2022 eine Lösung.

> Houellebecqs Unterwerfung: Der Eintritt des Menschen in die selbstgewählte Unmündigkeit
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Gesellschaft 24.02.15 Artikel lesen

Falsche Subsidiarität / Bürokratische Selbst-Entlarvung

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Wohlfahrt soll kein Schuldverhältnis sein. Der Stellenwert von Bürokratie (Herrschaft aus den Amtsstuben) wird natürlich fraglich. Und erklärt sich nicht allein aus der Tatsache, dass überhaupt Staatlichkeit sei, sondern ist vielmehr von Hintergrund-Konzepten wie Wohlfahrt selbst abhängig.

> Falsche Subsidiarität / Bürokratische Selbst-Entlarvung
 
Kunst 24.02.15 Artikel lesen

Was bindet Musik, Bildende Kunst und Stadt zusammen?

Der Titel „Rhythmus – Balance – Metrum. Formen raumzeitlicher Organisation in den Künsten“ bewegt sich zwischen Ästhetik und Musiktheorie und obwohl in der Einleitung die Differenzierung dreier Begriffe angekündigt wird, drehen sich doch die meisten Beiträge um den Rhythmus. Die Texte durchzieht ein roter Faden, der sich in den Begriffen Erfahrung, Gefühl, Körper oder Performativität zeigt.

> WAS BINDET MUSIK, BILDENDE KUNST UND STADT ZUSAMMEN?
 
Gesellschaft 24.02.15 Artikel lesen

Eduard von Hartmann und die Kommunikation mit Außerirdischen

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Wenn intelligente Bewohner ferner Planeten ähnlich geartet sind wie wir Menschen, dann ist es vielleicht besser, wenn sie uns nicht zu nahe kommen. Denn war es nicht häufig so, dass kriegstechnisch überlegene Zivilisationen über schwächere herfielen, sie versklavten und ihre Rohstoffe raubten?

> Eduard von Hartmann und die Kommunikation mit Außerirdischen
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Wissen 24.02.15 Artikel lesen

Herders Kugelmodell der Kultur die Kugel geben – eine runde Sache

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[J]ede Nation“, so Herder in seiner aus dem Jahre 1774 stammenden Abhandlung Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit (Herder 1891: 509), „hat ihren Mittelpunkt der Glückseligkeit in sich, wie jede Kugel ihren Schwerpunkt!“ Mit seinem Kugelmodell der Kultur legte Herder den Grundstein der theoretischen Konzeptualisierung der Nationalkultur, und damit in engem Zusammenhang stehend, ebenfalls in nationaler Perspektive, der Sprache.

> Herders Kugelmodell der Kultur die Kugel geben – eine runde Sache
 
Bücher 15.09.14 Artikel lesen

Richard Powers: Orfeo

Die Welt scheint Dur und Moll zu sprechen und zwar global und universell. Schon Babys verstehen Musik. Kaum auf der Welt, können sie angenehme Tonfolgen von Dissonanzen unterscheiden oder Wechsel im Rhythmus bemerken.

> Das gewaltige Lied der Erde - eine "Epidemie unsichtbarer Musik"
 
Wissen 05.05.14 Artikel lesen

Die egoistische Komponente des Mitleids

Das Tun eines Menschen mag im Ergebnis selbstlos sein; zur Beurteilung der moralischen Bedeutung einer Handlung oder des Handelnden kommt es jedoch auf seine Absichten an. Da erweisen sich allerdings zahlreiche selbstlose Taten als offenkundig egoistisch motiviert, durch die Aussicht auf Anerkennung, Belohnung im Diesseits oder im Jenseits oder durch die Hoffnung auf ein Tauschgeschäft, nämlich den Anspruch auf spätere Hilfe bei eigener Not, usw. Solche Motive zu guten Taten habe ich erläutert, von ihnen ist hier nicht noch einmal die Rede, sondern von jenen, bei denen einer nicht den eigenen Nutzen im Auge hat.

> Die egoistische Komponente des Mitleids

 

Hier hat unsere Redaktion allerlei Lesenswertes für Sie im Netz zusammengesucht:

Die Irrungen und Wirrungen des Helmut Schmidt

"Ich hatte eine Beziehung zu einer anderen Frau"

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Das Wechselspiel von Geld und Verrat

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