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Die aktuelle Juli-Ausgabe 2014 ist da!

Gesellschaft 21.07.14 (gestern) Artikel lesen

Wie der Kronprinz 1914 erschossen wurde

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Ludwig Winder, Sohn jüdischer Eltern, wurde am 7. Februar 1889 in Schaffa, einem Ort bei Znaim in Südmähren, geboren und veröffentlichte 1907 seinen ersten Gedichtband. Nach dem Abitur wurde er Journalist, gehörte dem „Prager Kreis“ deutschsprachiger Schriftsteller an und schrieb zwischen 1915 und 1938 über 2500 Beiträge für die deutschsprachige Tageszeitung „Bohemia“.

> Ludwig Winders Roman über Franz Ferdinand
 
Gesellschaft 20.07.14 Artikel lesen

Das Zuchthaus Waldheim damals und heute

Von Coburg aus braucht man drei Stunden auf der Autobahn! Da es seit fast 25 Jahren keine zeitraubenden Grenzkontrollen mehr gibt, mit denen der blühende „Sozialismus“ vor den schädlichen Einflüssen der einreisenden „Kapitalisten“ geschützt werden sollte, erreicht man in einer Stunde das Erfurter Kreuz und in einer weiteren das bei Hermsdorf.

> Besuch in der „Perle des Zschopautals“ Das Zuchthaus Waldheim damals und heute
 
Europa 20.07.14 Artikel lesen

Fjordnorwegen und Trondheim

„Imper German Wilhelmus II Rex Boruss“(Kaiser von Deutschland Wilhelm II. König von Preußen) lautet in lateinisch abgekürzter Version die Textzeile unter der Darstellung im malerisch farbenfroh gestalteten Kirchenfenster der Ålesund-Kirche, das den heiligen Olav zeigt: Mit entschlossenen und selbstbewussten Blick, gestützt auf sein Schwert, blickt der norwegische Nationalheilige hinunter in das Kirchenschiff.

> Fjordnorwegen und Trondheim
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Kunst 20.07.14 Artikel lesen

Die deutsche Regie-Nachwuchs-Hoffnung Antù Romero Nunes

Mit Friedrich Schiller hat er es. Und mit Festivals. Irgendwie. Vor fünf Jahren machte er mit einer Version des Schiller-Stoffes vom Geisterseher sein Regie-Diplom am Berliner Maxim-Gorki-Theater (MGT). Prompt lud ihn damit im Jahr darauf Dramaturg Kilian Engels zum Münchner Volkstheater-Festival „Radikal jung“ ein.

> So radikal jung ist er nun auch wieder nicht mehr
 
Kunst 20.07.14 Artikel lesen

Franz von Stuck - Salome seine Publikations-Reihe Edition Lenbachhaus

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Die Städtische Galerie im Lenbachhaus publiziert mit der Unterstützung des Förderverein Lenbachhaus e.V. den ersten Band der neuen Reihe Edition Lenbachhaus zu Franz von Stucks Salome.

> Franz von Stuck - Salome seine Publikations-Reihe Edition Lenbachhaus
 
Politik 14.07.14 Artikel lesen

Ingo Friedrich: Europawahl 2014: Der Pyrrhussieg der Europagegner

Der Ausgang der Europawahl 2014 wird von Beobachtern in allen europäischen Hauptstädten immer noch intensiv analysiert und diskutiert, allerdings mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Nur zu einem Punkt gibt es eine einhellige Meinung über alle politischen Lager hinweg: Die Europawahl 2014 hat national und europäisch dramatische und langfristig wirkende Konsequenzen, vielleicht sogar bis zum erstmaligen Austritt eines Mitgliedslandes wie England.

> Ingo Friedrich: Europawahl 2014: Der Pyrrhussieg der Europagegner
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Gesellschaft 09.07.14 Artikel lesen

Wie funktioniert die Welt? Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit stellen die brillantesten Theorien vor

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Hamlets Ermahnung stellt vielleicht ein Sinnbild der Verwirrung und Unsicherheit des Universums dar, die auf uns einstürzt. Und das passiert sehr oft. Immer wieder führen unsere Schulweisheiten zu Anomalien. Und mit jeder Tür, die wir in die unendliche Weite und Größe der Natur aufstoßen, rücken plötzlich viele weitere in den Blick, "und jede davon hat ihr eigenes, undurchschaubares Kombinationsschloss.", wie es der Schauspieler und Regisseur Alan Alda so treffend bezeichnet.

> "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio" (Hamlet, W. Shakespeare)
 
Bücher 09.07.14 Artikel lesen

Vom Gottesteilchen zur Weltformel - Urknall, Higgs, Antimaterie und die rätselhafte Schattenwelt

Populistische Panikmache geisterte im Jahr 2008 durch viele Medien, je näher das Datum der Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders (LHC) rückte. Kaum eine Tageszeitung ließim September einen derartigen Artikel aus. Die Gesprächsthemen in vielen Büros verlagerten sich weg von "Tatort" oder "GZSZ" in eine Richtung, von der Physiker noch vor Monaten nur träumten.

> Kosmische Dreifaltigkeit oder: "Im Schattenkabinett der Wirklichkeit"
 
Bücher 09.07.14 Artikel lesen

Hanns-Josef Ortheil:
Die Berlinreise

"Ich brauche das tägliche Notieren und Schreiben (...) lebensnotwendig, ich brauche es seit den frühen Kindertagen, seither habe ich nicht aufgehört, Tag für Tag notierend und skizzierend zu schreiben. Inzwischen füllen meine täglichen Notate und Skizzen Tausende von schwarzen Kladden."

> Archiv des Lebens
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Bücher 04.06.14 Artikel lesen

Volker Michels (Hrsg.): Hermann Hesse: Bäume

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"Verwunderlich ist, dass wir diese Bäume ansehen und uns nicht mehr wundern." Der Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson äußerste dieses Befremden über den Umgang oder die Wahrnehmung dieser faszinierenden "Geschöpfe". Denn ohne sie gäbe es uns aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Ein Baum von angemessener Größe ist in der Lage, den Sauerstoff für eine vierköpfige Familie zu produzieren.

> "Einklang von Bewegung und Ruhe"
 
Wissen 04.11.13 Artikel lesen

Interview mit Prof.
Dr. Julian Nida-Rümelin

Die Geisteswissenschaften sind gegenwärtig durch die Reformen an den Universitäten unter Druck geraten. Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich fürchte, zumindest sehe ich darin eine Gefahr, dass sich hier eine Entwicklung wiederholt, wie sie aus den USA ziemlich vertraut ist, d. h. dass die harten Wissenschaften, insbesondere die Naturwissenschaften, aber auch die social sciences im Sinne einer harten Wissenschaft sehr stark dominieren, und dass die Geisteswissenschaften eher eine schmückende Nebenrolle bekommen. In den USA sind die humanities, gut finanziert, weil sie für das Grundstudium nötig sind, aber sie sind hoch ideologisiert, stärker als in Europa und in Deutschland ...

> Interview mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin – Die Zukunft der Philosophie
 
Wissen 01.06.14 Artikel lesen

"Erkenne Dich selbst"

Wieder einmal hat sich eine Menschenmenge auf dem Marktplatz von Athen um den wunderlichen alten Mannes in weißer Toga gebildet. Seine angebotenen "Waren" kosten allerdings keine Drachme. Er wirft sie kostenlos unter das Volk. "Philo-soph" nennt er sich, was übertragen "Freund der Weisheit" bedeutet. Sein Handelsprodukt: Gespräche über die Tugend, die Seele, Gerechtigkeit und Wahrheit. Sein Name: Sokrates.

> Jean Paul Mongin, Yann Le Bras: Der Tod des weisen Sokrates
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Gesellschaft 25.04.14 Artikel lesen

Norbert Blüm: "Wer das Neue will, trägt die Beweislast

Herr Dr. Blüm, Sie sprechen in Ihrem Buch „Ehrliche Arbeit, Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier“ von der Liturgie der Globalisierung! Die Rede ist aber auch von der Infantilisierung der Gesellschaft, was ist damit gemeint? Groß: Das Herzwort des Neoliberalismus ist das Wort „Mehr“ und immer „Mehr“. Ohne Wachstum ist die neoliberale Welt nicht denkbar. Das ist aber eine kindliche Illusion. Und das Wesen der Erziehung muss es sein, zu lernen, dass die Welt Grenzen sowie das Leben Grenzen hat. Der heutige Finanzkapitalismus ist von der Raffgier erfaßt und hat sich damit von der wirklichen Welt entfernt. Die Finanzmärkte übertreffen bei weitem die Wertschöpfung, sie laufen seit Jahren der Wertschöpfung davon, und dies ist ein kindliches Denken, das gerade zusammenbricht.

> Norbert Blüm: Wer das Neue will, trägt die Beweislast!
 
Gesellschaft 27.05.14 Artikel lesen

Irinäus Eibl-Eibesfeldt-Steigbügelhalter für die extreme Rechte?

Irinäus Eibl-Eibesfeldt, Schüler von Konrad Lorenz, ist ein österreichischer Verhaltensforscher, der die Humanethologie als selbständigen Forschungszweig begründete.[1] Eibl-Eibesfeldt betrieb umfangreiche ethologische Forschungen in Afrika, Südamerika und Ostasien, wo er besonders „angeborene“ Verhaltensweisen untersuchte.

> Irinäus Eibl-Eibesfeldt-Steigbügelhalter für die extreme Rechte?
 
Gesellschaft 01.06.14 Artikel lesen

Das Zweite Byzanz

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Byzanz, das spätere Konstantinopel, war nach Rom die bedeutendste Stadt des Imperium Romanum. Rom wurde von den Vandalen zerstört, die sich wie solche aufführten. So wurde Byzanz in Ermangelung des Ersten Roms zum Zweiten Rom. Als das Oströmische Reich 1453 unterging, schwang sich Russland zum Beschützer der orthodoxen Christenheit auf und verstand sich fortan als Nachfolger von Byzanz. So wurde Moskau das Dritte Rom.

> Das Zweite Byzanz
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Glaube 14.05.14 Artikel lesen

Hölle und Teufel, Mammon und Mission

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Nach seinem ersten Amtsjahr hat Papst Franziskus immer noch eine „gute Presse“, sogar in Deutschland. Obwohl er sich ihnen nicht anbiedert, sondern den Mediengewaltigen gelegentlich den Kopf wäscht, können sie es sich (noch) nicht erlauben, über den liebenswürdigen jovialen Papst herzuziehen.

> Wolfgang Ockenfels: Hölle und Teufel, Mammon und Mission
 
Welt 06.06.14 Artikel lesen

Alltagskultur ‚links vom Dnepr‘

Der Dnepr ist von alters her eine Trennlinie, die die lateinisch-orthodoxe Lebensform (in Religion und alltagspolitischenUmgangsformen) von der slawisch-orthodoxen unterscheidbar macht.

> Alltagskultur ‚links vom Dnepr‘
 
Glaube 10.06.14 Artikel lesen

Martin Mosebach - Bischof Tebartz-van Elst und die Presse

Ist der Fall des Bischofs von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst wirklich schon abgeschlossen? Man betrachte die dürren Fakten: die Untersuchungskommission, die die Deutsche Bischofskonferenz eingesetzt hatte, um festzustellen, wie es zu der Explosion der Kosten beim Bau der vom Limburger Domkapitel in Auftrag gegebenen Bischofsresidenz gekommen ist, hat dem Bischof einen großen Teil der Verantwortung an dieser Fehlplanung gegeben; einen anderen Teil trägt das Domkapitel, das seiner Aufsichtspflicht nicht genügt hat, und auch dem Generalvikar werden Vorwürfe nicht erspart.

> Martin Mosebach - Bischof Tebartz-van Elst und die Presse
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Gesellschaft 14.06.14 Artikel lesen

Religion und Demografie - Michael Blume, Religion und Demografie

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In „Religion und Demografie“ präsentiert und integriert der Religionswissenschaftler Michael Blume Befunde einer zehnjährigen Forschungstätigkeit. Der religionsdemografische Kernsatz seines neuen Buches lautet: „Religionen – und nur Religionen! – vermögen Menschen in ausreichender Zahl zu dem Verzicht zu bewegen, den Familien mit mehr als zwei Kindern bedeuten.“

> Warum es ohne Glauben an Kindern mangelt
 
Geld 19.06.14 Artikel lesen

"Für das Menschsein finde ich vieles im 'Faust'."- Im Interview: Der Bankier Friedrich von Metzler

Im Interview mit dem Bankier Friedrich von Metzler, dessen Bankhaus auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblicken kann, sprach die Tabula Rasa über diese wechselvolle Geschichte des Hause, den Teamgeist, der das Hausklima prägt und über von Metzlers Leidenschaften für seine Stiftungen, Bücher und Reisen.

> "Für das Menschsein finde ich vieles im 'Faust'."- Im Interview: Der Bankier Friedrich von Metzler
 
Gesellschaft 10.06.14 Artikel lesen

Wolfgang Ockenfels:
Das Kreuz mit Europa

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Die Qual der Europa-Wahl, die wir am 25. Mai 2014 hinter uns gebracht haben, wuchs und wächst mit der Last der Sorgen und der Zahl der Parteien. Zudem fehlt es dem Europäischen Parlament an Problemlösungskompetenz und Legitimation.

> Wolfgang Ockenfels: Das Kreuz mit Europa
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Kunst 12.06.14 Artikel lesen

“Russia Contemporary” - Ausstellung mit dem Russian Museum St. Petersburg

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Die Galerie Gmurzynska, die seit Gründung einen Fokus auf die Russische Avantgarde und die Entdeckung zeitgenössischer russischer Namen setzt, zeigt in Kooperation mit dem Russian Museum, St. Petersburg vom 12. Juni bis 30. September 2014 in der Ausstellung „Russia Contemporary“ Arbeiten markanter zeitgenössischer Positionen in der Galerie Dependance in Zug.

> “Russia Contemporary” - Ausstellung mit dem Russian Museum St. Petersburg
 
Kunst 13.06.14 Artikel lesen

SEX AND THE CITY - Fotokunst von Frank De Mulder und Johannes Weinsheimer

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Die Fotografieausstellung „Sex and the City“ der Galerie ArtConsult, München zeigt eine außergewöhnliche Kombination zweier Fotokünstler: sinnlich provokante Werke des belgischen Starfotographen Frank De Mulder und farbenprächtige Stadtmotive des Münchener Fotokünstlers Johannes Weinsheimer.

> SEX AND THE CITY - Fotokunst von Frank De Mulder und Johannes Weinsheimer
 

 

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